Sonntag, 30. August 2015

Projekte

schön wenn man sie beendet hat....Fortsetzung....VOM BAU! - des Vordaches.
Wie sagt man wenn etwas fertig ist?

ES ist vollbracht! Man kann viel erreichen wenn man es will.

I. Teil:

http://wokinisblog.blogspot.de/2015/08/wie-ein-vordach-beine-kriegte.html 

Was für eine Arbeit!!!!!
Also, ich allein hätte dies nie so hingekriegt, kein Wunder, schließlich bin ich weder Architekt, noch Bauarbeiter, Dachdecker oder Hand - oder Heimwerker...andere können das bedeutend besser.
A u g u s t 2015....
Alltagsgeschichten
aus dem Ferienpark
 Nochmal richtig Sommer, am Tage sind es fast wieder 30°, noch ist das Schwimmbadbiotop auf und endet erst mit den letzten Tagen des Augusts.
Das Lachen der Kinder dringt bis zu mir hinauf.
Ich bin total euphorisch und freue mich sehr und dennoch, ein klein wenig Melancholie mischt sich in meine Gedanken. Es ist doch wie mit allem: was man leicht erreicht, verliert schneller an Bedeutung und Gewicht  und wird irgendwann als Selbstverständlichkeit empfunden. Das  ist irgendwie schade.
Beim Vollmond gehts nun nach außen und ich lege mich unters geschützte Dächle , schau in die Sterne und egal wer vorbeikommt; Waschbär, Bär, Igel, Dachs, Luchs oder Katze, selbst Gäste vom Wohnmobilstellplatz die nach meinem bunten Garten schauen;  ich werde sie anlachen und sagen: " ja Leute, aussen
arbeiten
grillen, chillen, lesen,  plauschen
frühstücken - mittagessen - abendessen -   ***  -  ohne dass man nass wird
                                                                                     und dann außen behütet schlafen ist schön..".
REGEN - vorübergehende Lösung -  eine PLane
 Die Plane kam ab und das Dach kam drauf.

Jetzt bin ich gespannt was mein Vermieter zur Verschönerung und Erweiterung seines Häusles  zu  vermelden hat wenn er das sieht. Sicher wird ihn kurzfristig erst der Schlag treffen, dann wird er staunen und zum Schluss, sich hoffentlich freuen.
Oder/ er wird mit einem Scheck wedeln und sagen, "ich übernehm das natürlich ,  besser hätte man es nicht machen können".

Pfeif drauf, Hauptsache das Dächle ist drauf
und ich drunter sicher
in waghalsiger Kletterei kamen die einzelnen Dächer
nach oben

bin richtig stolz auf ...den Nachbarn

hält das ? fragt man sich erst...?
 die Gäste die kamen  und fragten:
wie weit seid Ihr denn?

staunten

es wächst jeden Tag um einige Meter,
beinahe beendet....

wann wird es Richtfest geben?

heute wird gefeiert  - Freunde sind da
grillen plauschen, die Natur geniessen...
zum Vergleich - Erstansicht im April 2014
noch kein Boden, schon gar nicht
ein Dach!
karg - mit anderen Worten - etwas ärmlich
nun unterm Dach !!! Wie schön...
natürlich klar, wird das noch rot
grün/blau und gelb gestrichen
zumindest die Vorderseite die in den Garten ragt!
und ich freu mich wie ein Schneekönig darüber


denn darunter kann man nun grillen, schlafen, faulenzen, chillen - lesen , sich sonnen weils durchsichtig ist;
und allerlei anderen Blödsinn tun....

es ist Sonntag  - der letzte Sonntag im August und ein wunderschöner Tag....** angelface

Donnerstag, 27. August 2015

Mittendrin - ist auch gut.

Sinnvoll zusammenfügen...

                        
        ...

Patchwork = Altes und Neues zusammenschmeissen, zusammenfügen  und als ein Ganzes und Neues gestalten; Reste aufbrauchen -
Sandwichkinder  gehören auch mit dazu
Sie haben einen  Boden : das erste Kind, einen Deckel  als das letzte Kind, sie sind  in der Mitte liegend quasi sozusagen die Mittelkinder.
Heute gab es auch eine Provokation für den Gaumen,  RESTE – bunt und lecker. Sozusagen ein Patchworkessen.
Es ist ein wunderbares Essen wenn man Gestriges und teilweise  für morgen Geplantes zusammenfügt,  schmackhaft und gut, gesund, bunt und lecker und nicht zu verachten wenn man bedenkt, es wird nichts weggeschmissen,  landet nicht im Abfall ( warum sollte es dies auch) es ist ja noch gut, das von gestern -  - erspart zudem einen neuerlichen Einkauf und sieht oftmals  doch nur wie Shit aus (wie nun mal Zusammengewürfeltes)  aussieht.
Warum schreibe ich dies nun?
Der kleine bunte Wagen, der so gar nicht zu den sonstigen Luxusgefährten :
LINK zu solchen:
http://www.rp-online.de/leben/auto/news/von-huckepack-bis-zum-edlen-luxusgefaehrt-aid-1.1278076
passen wollte die sonst unseren Platz bevölkern, hat mich begeistert. Bunt, weil von der Family selbst gestrichen - wie ich erfuhr -  lebendig  und froh sah er aus, genauso, wie die Meute die aus ihm herauskam. Das und das  Bild hat mich zu diesem Thema animiert weil es so lustig aussah wie diese Familie aus dem Gefährt quoll und ich mir überlegte wie dahinein  2 Erwachsene und 3- 4 Kinder hineinpassen. Sie passten – sowie samt Fahrrädern die auch noch Platz hinten außen hatten. Ganz rational und funktionell waren Zwischendecken  in den V-W-Bus eingezogen. Eine gute Idee.
2 waren Sandwichmittichkinder –  eine Patschworkfamilie?
Alle verstanden sich ausnehmend gut. Nix da  Rentnerparadies und nur alte Leute hier die den Weg in den Vogelsberg finden! Es sind junge Familien, lustige  Unterwegsfahrer die sich den Urlaub gönnen und die Welt ansehen, die Altersklasse die bei uns einfällt ist außerordentlich verschieden. Junge Eltern die durch den Campingurlaub sorgen, dass  die 4-9 Jährigen die Landschaft und Natur erleben und nicht nur vor dem Computer und I-Pot sitzen.
Dann haben wir die sogenannten "MITTLEREN ALters" , die Urlaub von der Alltagsfron im Sinn haben und ihr Wochenende hier  mit Sport und Wandern verbringen, und dann eben auch die Frührentner, die endlich zuhause bleiben konnten und sich freuen wenn sie durch ihre Campingfahrten noch was von der Welt sehen.
Das bringt mich dazu festzustellen, ich bin eindeutig  auch ein Sandwichkind, ein Bruder als Boden unten – der Jüngere, der Ältere als Deckel oben . Irgendwo weit in der Ferne gibt es noch ein Brüderlein, doch leider, leider "kenne ich dies nicht" und weiß nicht ob ich*s je kennenlernen werde.
Ich befinde mich brav in der Mitte und hab laut der Aussage des Artikels siehe oben – eindeutig am wenigsten zu sagen.
Ich bin sozusagen nicht anwesend, nicht wichtig, der Ältere hat immer die Oberhand, der Jüngere meist das letzte Wort.
Ist das nun so, weil ich ein Mädchen bin und Buben eh wichtiger sind?
Noch grüble ich und fühle mich durchaus als vollwertiger Mensch und nicht als nur die Mitte,
 o b w o h l ohne die Mitte gäb`s weder Boden noch Deckel. Auch das gilt es zu bemerken.
Ich denke, da werde ich noch etwas länger darüber nachdenken….
Als irrtümlich angenommen gilt unser Ferienpark ja als Domizil der bevorstehenden Rentner, oder der Rentner überhaupt, was wohl heissen soll, dass die meisten der älteren Bevölkerungsschicht angehören sollen.
Ist es aber nicht, wir sind ein zusammengewürfeltes Volk der Individualisten jeden Alters, auch Rentner klar, aber nicht überwiegend.
Nicht wichtig?
Wohl wichtig, denn: gäbe es die  Rentner nicht, hätten die Jungen wohl kaum Aussicht auf eine eigene Rente,  denn unsere Generation hat die Rente ja erst ermöglicht und erschaffen. Auf weniger Arbeitsplätze die frei würden, keine Omas und Opas die auf ihre Kinder aufpassen und eigene Arbeit ermöglichen. Rentner sind wichtig weil sie zahlungswillig sind, die Wirtschaft ankurbeln, heutige Rentner eventuell sogar Reichtümer angesammelt haben, die wiederum den Jüngeren zugute kommt, weil es um das Erbe geht.
Wir sind eine Patchwork - Generation. Wie eine Decke die aus Hunderttausend Einzelteilchen zusammengefügt und geflickt wurde.
Und ... haben die A***karte gezogen.
Wir sind die, die den Krieg selbst nicht mehr erlebt haben, ihn nur durch die Erzählungen der Eltern kennen, aber die Folgen trugen.
Wir sind die, die ihre Eltern pflegen weil die Eltern die den Krieg überlebt haben, eindeutig älter werden als wir -  und meist kein Erbe angehäuft haben, nicht so eines wie wir, die das tun.
Wir, die wir unseren Kindern ermöglichen Karriere zu machen, ( bessere Ausbildung) selbst Kinder zu kriegen und das ganz nach Wunsch – ab wann – und die ganz sicher ihren Kindern nicht zur Last fallen weil wir früher sterben als die Luxusgeneration die wir in die Welt gesetzt haben.
Sie kennen weder Krieg , haben eindeutig eine weniger sorgenvolle Zeit vor sich,  (außer den selbstgezimmerten natürlich - )sie leben weder Not noch Leid, kennen keinen Hunger ( zumindest nicht in Deutschland – denn wir sind ja ein Sozialstaat und eine Demokratie)) und können meist  durch den ausgeübten Beruf schon für die eigene Rente vorsorgen.
Das Patchworkkind konnte das in der damaligen Zeit vor uns, meist nie – das stand  in der Mitte wie ein Sandwichkind und guckte meist in die Röhre…wirklich…?..
Ist dies nun eine Annahme, ein Versprechen, eine Mutmaßung,  eine erwiesene Tatsache oder verrückt das zu behaupten?
Tatsache ist, dass Patchworkkinder ( sicherlich ) auch glückliche Kinder sind und zusammen ein Ganzes ergeben weil sie den Zusammenhalt vielleicht besser verstehen  und erleben als wenn sie Einzelkinder wären.
Einzelkinder werden eher von unseren Kindern geboren wenn es nicht Spätgebährende sind die Zwillinge und Drillinge kriegen, verrückte Welt, was stimmt noch darin?
   ****
© Angelface




Mittwoch, 26. August 2015

Familienchroniken

es gibt Filme - die muss man sich einfach ansehen, wer zweifelt der vor allem...
     es gibt Filme, an denen stimmt einfach alles, die Besetzung, die Darsteller, die Zeit und Umsetzung.

Ein weites Herz
(Drama)

Schicksalsjahre einer deutschen Familie
Schicksalsjahre einer deutschen Familie: Bewegende Lebensgeschichte der couragierten Kabarettistin und späteren Ordensschwester Isa Vermehren, die im Krieg ihre Familie zusammenhält und dafür beinahe mit dem Leben bezahlt. (Noch 3 Tage verfügbar)
Ich hatte ihn am Sonntag verpasst, aber heute gesehen. Welch ein Glück, dass es die Mediatheken gibt.
   4 Zigaretten und 5 Tassen Kaffee später, so spannend und authentisch – ich liebe Familienchroniken und diese ist eine davon. Wer die Möglichkeit hat sie in den nächsten3 tagen noch in der Mediathek in 3-sat zu sehen, sollte sich diesen Film ansehen  oder  wenn es ihn da schon gibt;  als CD kaufen, er ist wirklich mehr als nur empfehlenswert.
Zum Schluss floss ich in meinen Tränen davon so sehr hat er mich berührt.
Standbild vom Film
23. August 2015, 20.15 Uhr
Info
Fernsehfilm, Deutschland 2012
Literarische Vorlage: Matthias Wegner
Drehbuch: Annette Hess, Franziska Gerstenberg, Thomas Berger
Regie: Thomas Berger
Länge: 121 Minuten

Mit Nadja Uhl, Max von Thun, Alexander Khuon, Iris Berben, Friedrich von Thun u. a.

© Angelface

Dienstag, 25. August 2015

Artikel in Spiegel - online

Heute habe ich einen ganz entzückend geschriebenen, überaus witzigen Artikel  von Anja Tiedge in Spiegel on-line gelesen. Tiedge ist Autorin und Camperin.
   Hier gehts zum Artikel.
http://www.spiegel.de/reise/europa/wohnmobil-besitzer-die-macken-der-camper-a-1048850.html
Da ich ja selbst  nun seit über 2 Jahren in einem WOHN und Ferien -  PARK lebe, jeden Tag die Gäste sehe, wie sie - offensichtlich davon begeistert - mit ihrem Wohnmobil durch die Lande fahren und unter anderem auch hier, bei mir am Ende meines Zuhauses, landen, dort übernachten und auch mehrere Tage bleiben, habe ich mich natürlich bei der Überschrift...Macken der Camper sehr dafür interessiert.
Die witzige Art und Weise wie hier eine Dauercamperin darüber erzählt und schreibt, fand ich einnehmend  unternehmungslustig, abenteuerlustig und lebendig erzählt und einfach gut.
Möchte deshalb empfehlen, wer sich dafür interessiert wie es ist, ein Leben lang auf eine Reise zu gehen, und auch auf dieser zu bleiben -  diesen zu lesen.
Er ist  wirklich witzig, unterhaltsam geschrieben und gut.
Ich jedenfalls -  hab viele ähnliche CAMPER darin wiedererkannt was die Motive auf Reisen zu gehen, angeht, sehr darüber gelacht, denn die >"Macke" SACHEN einen Namen zu geben und sich mit diesen anzufreunden und sei es auch nur so zum Spass, -  kenne ich von mir selbst, gut.

    ****** Angelface

Montag, 24. August 2015

Wie ein Vordach Beine kriegte….



Irgendwann schon im letzten Jahr hatte ich mir überlegt – es lohnt  bei einem 10 – Jahres Mietvertrag schon, sich die Hütte gegen Regen, Schnee, Hagel und Stürme und auch überflüssigen Sonnenschein der einem das Gesicht verbrennt abzudichten indem ich eine Sonnenverschalung in Form einer Markise anbringe, oder, überlegte ich mir, doch ein etwas Festeres  Stabiles gegen die Witterungen  vor das Häusle anzubauen das ich zur Miete im Ferienpark bewohne.
Eine befreundete Kollegin hatte, als sie den bunten Garten mit als eine der Ersten sah,  mir den Vorschlag dazu gemacht, viele Tipps gegeben und wollte sich sogar als Spende zu meinem nächsten Runden an den Kosten beteiligten, wouw...na, da kann doch keiner mehr nein sagen und ich sage Danke liebe Margrit.!
Gesagt, geplant, getan, besorgt, gekauft. 
Vor 2 Tagen war es soweit, der liebe Nachbar half, bzw. baute, denn so etwas kann Frau einfach nicht alleine.
Wer kann hämmern, sägen, schneiden und messen dass alles schön passt,  über Kopf arbeiten wenn er nur ein Gnom von 1,66 ist? ( Ich bin der Gnom - ein Scherz  zwischen uns, aber ich bin es nicht der hämmert und sägt.)
Das Holz lag geschnitten  und oberflächengeglättet bereit, ich strich vor und harrte dann der Dinge, die da kommen sollten.
Das Wetter war gut, wir begannen. Hammer, Säge und Lot, Schrauben und Bohrmaschine stand bereit.
Soooo allerdings hatte ich mir das nicht vorgestellt.
Soll ich berichten wie es war, die senkrechten Balken einzuzementieren? Ich kann nur ahnen welcher Kraftakt das war.
Zu halten, zu messen, zu befestigen, zu nageln und schrauben und was weiß ich noch alles,  ich staunte was alles dazu nötig ist. Zweimal graben ist nötig und jede Menge Steine kamen zu Tage.
nicht ich, Er machte...
hat ja die Kraft und das nötige Handwerkszeug dazu


Befestigungen - es muss ja einiges(aus)  halten
Es stand – irgendwann  - fest eingestampft in die Erde und blickte schon stolz übers Tal, denn ich wohne ja ziemlich auf der Höh und die Aussicht ist weit.  Ich hatte brennende Füße, was der liebe hilfsbereite Nachbar alles hatte weiß ich natürlich nicht, sicherlich jede Menge Rückenbeschwerden beim über Kopf arbeiten und strecken und heben und was weiß ich noch alles mehr.
Das Gerüst stand nach gut 2 Tagen. Und dann?!!!!!!!*!!!!!! Sollte es auch noch mit einem Dächle aus Plexiglas bestückt werden, damit  es schön hell bleibt und meine Sicht nicht einengt.
Ein Tag Pause...es regnet und ein Stürmchen kommt.….! und das soll ja dahin, aber...


 oder
Angel bastelt wieder mit!

Es regnet, - Strippen, wie aus Eimern, junge Hunde oder sonst was….
ausgerechnet dann, wenn ich am (mit-) basteln bin.
Wer hat mich nur geschlagen, versenkt, animiert, dazu angehalten ausgerechnet wenn Regen, Donner, Blitz und Gewitter angekündigt wird auf meinem Gerüst, das ein Vordach werden soll, Plastikdächer anbringen zu wollen.
Das konnte ja nicht gut gehen. Ein Windstoß von links, ein Windstoß von rechts und während schon Bruder Petrus einen Eimer Wasser vom Himmel schüttete, hat sich eines der Plastikdächer überlegt wie schön doch ein Flug von hoch oben wär, und  Rums, ein Fall und schon bohrte sich eines der Dächer  spitzwinkelig in die Mutter Erde. Von so hoch oben machte das dem Dach viel Spaß, man sah es ihm an und wir, ja wir lachten weil es so komisch aussah wie es Beine kriegte.
Dach zwei sagte, was der kann, kann ich auch und folgte ihm flugs auf dem Fuße.
Jetzt sind Planen auf dem Gerüst und der Regen schüttet weiter sein Schäfflein auf die Erde.
Das Vordach kann warten bis das Wetter wieder besser ist.





wetten, dass es da noch
eine Fortsetzung gibt?!!!

doch so stabil, alle staunten

und nun?....
Doppelplane drauf, es regnet

schließlich soll der kater nicht nass werden!!!Fortsetzung folgt.....später....

© Angelface