Samstag, 31. Oktober 2020

Verzicht

 Abschiede fühlen sich immer etwas merkwürdig an, vor allem wenn sie nicht geplant waren...

 na, schaun wir mal...oh, oh

irgendwie ist es schon eine Katastrophe denn man hat ja alles mittlerweile in seinem Pc, dem Tablet oder Handy gespeichert anders lässt sich die digitale Welt ja nicht mehr  im Alltag aussparen.

Ob es online banking, Bestellungen im Internet oder das Archiv mit seinen Verträgen ist - alles läuft online und ist online weg,  sind auch viele Daten weg an die keiner mehr herankommt.

 ein Drama oder willkommen irgendwie -
ich denke wir zweifeln ein wenig...

Ein Leben ohne online, wie fühlt sich das an?
wie in einer Blockhütte mtten im Wald oder wie in der Wüste Gobi die weder Strom noch Wasser hat. Für mich als Schreiberin  aus Leidenschaft mit Passion ein herber Verlust, auch wenn ich mich tröste: 

es gibt immer noch einen Kuli, Bleistift und Papier mein Hirn und ein Archiv darin..

man muss im Grunde nur im Hirn den einen oder anderen Schalter umlegen, es nennt sich, -  umdenken. Das ist  -  schwammig - ungewohnt - verlustig wobei dies nichts zwangsläufig  mit lustig zu tun hat.

Mein Nachbar von dem ich den PC im Dezember 2019  mit dem neuen Betriebssystem  Windows 10  übernommen habe, versucht seit 5 Tagen wieder  auf meine Bitte mir zu helfen, bei mir  ins Programm zu kommen, es gelingt ihm nicht obwohl er schon viel probiert hat.
Vor 5 Tagen - ist das wirklich erst so kurz her? zeigte mein PC ein blaues Fenster mit Hyroglyphen sowie  nicht ausführbaren Befehlen und fuhr nicht ums verrecken mehr hoch. Das automatische Reperaturprogramm versagte, seitdem versuchen andere ihr Glück daran.      

 Im Moment bewege ich mich auf unvertrautem  und ungewohntem  Terrain,
in Altarchiven, Im alten Word 7 schreibprogramm, im Windows 7 Betriebssystem und

in meinem alten PC…der kalt und einsam  ungenutzt  unter dem Neuen PC nicht mehr angeschlossen stand.
-          denn  mein Windows 10 streikt  und lässt mich nicht mehr ins Programm." Schreiben" -  klappt ja noch hier... 



-          Was heißt das und wo bleibt die Angel werden mich meine Leser sicher nun fragen.

-       "   Kommt sie nie mehr und verabschiedet sich heimlich still und leise ohne einen Ton, wie es so viele tun oder getan haben und sicher ihre Gründe dazu hatten."?

-       aber nein, deshalb  soll   der neueste und vielleicht letzte Beitrag  den Titel  Verzicht  tragen.

-           Alleine bei dem Gedanken wird es mir nicht schwindelig oder schlecht, ich kriege auch kaum Bauchweh oder Herzschmerzen  denn  Verzicht ist man, -  auch ich – ja gewohnt.

-           Besondere Umstände erfordern  besondere Maßnahmen – das kennt jeder und dass man sich darauf einstellen sollte, ist, denke ich auch hinlänglich bekannt denn:

-          Sich gegen unabwendbares unvorhergesehenes wehren, sich rebellisch aufbäumen oder um etwas kämpfen worum es sich nicht lohnt Kraft zu investieren sagt einem die eigene Vernunft, das  ist kräftezehrend und bringt nichts.., taugt nix und führt zu nichts -...

 Ich bin also  „ blogmäßig „ erst mal weg vom Fenster, leise  lakonisch bemerkt, für den Fall,  dass es  jemandem  der mich sonst liest, auffällt.
         Mich dazu zu entschließen,  auf meinen alten PC umzuschalten, falls mir dies gelänge und ihn als Schreibmaschine  zu nutzen  um hier im Blog und bei meinen Bekannten und Freunden Bescheid zu sagen, ist mir erst heute Morgen – nach 5 Tagen PC Abstinenz – in den Sinn gekommen.

Bisher hab ich mir die Zeit mit  nächtelangem Kochen, Rezepten auszuprobieren, mit lesen und mit den Katzen spielen, sowie  erfolgreichen Tierarztbesuchen mit Merlin  vertrieben und mich gut dabei gefühlt, auch wenn mir das Schreiben und der normale Austausch im Internet ziemlich fehlte:

Vor ungefähr knapp 10 Jahren war ich schon einmal  völlig ohne – damals war es ohne Fernseher  der plötzlich streikte - und nach den ersten Tagen voller Zorn, Wut, Enttäuschung und  Verlustängsten  ja geradezu verzweifelten Zukunftsängsten  weil mir lieb vertrautes und Gewohntes abhanden gekommen war – gewöhnte ich mich unheimlich schnell daran und hängte das Gerät einfach mit einem schwarzen Trauerflor scherzhaft  zu, -  bis es abgeholt wurde.

Und – siehe da, es machte mir irgendwann nicht das Geringste mehr aus,  über 3 Monate ohne Glotze zu sein. Dennoch merkt man natürlich,  wenn Vertrautes plötzlich ganz weg ist.

 Ob es meine eigene Einstellung  zu ersetzbaren Dingen war,
ob  es die Akzeptanz war etwas  selbst  aus vielen Gründen nicht verändern zu können..
Oder  ob es die tatsächliche Erkenntnis war, ich brauche das nicht und kann auch gut darauf verzichten…?
Im Heute weiß ich es nicht mehr, könnte mir aber durchaus vorstellen,  dass es  mir im Heute auch wieder gelingt , meine Einstellung dazu zu ändern.

Mit Verlusten und Verzicht  umgehen  - kann, muss, sollte man lernen – oder zumindest versuchen anders als bisher gewohnt  damit  umzugehen.

 Als ich mit  einer  Bekannten darüber sprach,  dass ich in Zukunft  wohl nicht wie gewohnt zu erreichen wäre und sie sich anders  besinnen und umorientieren müsse wenn sie mich weiterhin sprechen wollte, war ich gar nicht darüber erstaunt, als sie sich schlichtweg  weigerte den Postweg im Briefkasten  zu aktivieren oder zu nutzen. Sie ist halt ein wenig stur und unflexibel wie viele Menschen oder hat keine Lust auf Veränderung ganz gleich welchen Inhalts.

 "  Nee, - nein, nein - nein", sagte sie," ich kann mir überhaupt  nicht mehr vorstellen ohne Handy, Strom oder  Kühlschrank zu leben,  wenn gar nichts mehr geht, häng ich mich am besten auf"., - woraufhin ich  sagte: „ Warum nicht, das ist doch nur umdenken,  so dramatisch sollte man das nicht sehen,  auch das packt man ,  wenn  man es will, -  ich schon.“.
Ade, -  bis auf Weiteres ist also Pause bei mir  oder etwas,  was sich verdächtig ähnlich wie Urlaub anfühlt.Und Urlaub vom Jetzt und sein ist doch immer gut zum aufarbeiten - anders denken - bewusster handeln und neues auszuprobieren, etwas,  was sich immer gut anfühlt.

Einige von Euch werde ich mit ihren Beiträgen sicher ziemlich stark vermissen wenn ich nicht mehr so regelmässig wie bisher bei euch lesen kann..

Aber wer weiß,  was die Zukunft noch alles für uns in Petto hat.(?)
egal ob das nun in Sachen Corona oder bei dem Gedanken ans " bloggen" ist.
Da ist und bleibt die Zukunft im Nebel.


Ich hüpfe jetzt  mal wie ein Schauspieler elegant  von der Bühne des selbst - bloggens und werde mich anderen Dingen zuwenden und bin selber gespannt wie es weitergeht, denn hinter jeder verschlossenen Tür geht auch ein neues Licht auf. Kommen neue Ideen.

Erst einmal macht unser Stellplatz zu sodass ich auch offiziell von der Arbeit Urlaub nehmen kann, es wäre der erste  in 6 Jahren in diesem Job. Herrlich. Entspannend...

in der Zwischenzeit wird die " Schreibmaschine" mit Windows 7  wahrscheinlich fröhlich klappern was die nächsten Tage  noch zu beweisen hätten..

Vielleicht komme ich ja im Handy dazu,  euch zu lesen. So a`bisserl digitales geht ja immer.
Also gell,  Ihr wißt jetzt erst mal Bescheid, warum ausgerechnet ich  - bei Euch - beim kommentieren fehle.

 Die liebe Irmi vom Neckarstrand schrieb  schon vor 8 Monaten zu den Kommentaren; sie wären für sie wie das Salz in der Suppe und ihr unentbehrlich .  - Sie ist schon lange nicht mehr online und ich hoffe nur, ihr geht es dennoch gesundheitlich gut.
Auch  Klärchen meinte schon vor Jahren,  ohne meine Kommentare  wäre die Welt weniger schön,  und damit könne man ganze Bücher füllen", aber  so ganz allgemein ist man schnell vergessen und andere nehmen deinen Platz bei den Lesern ein, was ich als ganz  normale Entwicklung  im Zeitalter des allgemeinen Herumrasens bezeichne.

Es ist  n i c h t  persönlich gemeint sondern eine höhere Ordnung verlangt es.
Noch sehe ich es gelassen und pragmatisch.
Es gibt dennoch immer wieder und vielleicht gerade jetzt besonders viel zu tun.

vielen Dank für Euer bisheriges, sehr  reges Lesen bei mir,
für eure Besuche und das Interesse an meinen Beiträgen.
Lieben Gruß, bleibt gesund  und Adieu..auf Zeit.
@ Angelface  


03.11.2020
Heut kam schon mal die Collage neu hinzu..

und der eine oder andere Satz ☺😀😁 ich kann es ja doch nicht ganz lassen!.
Tschüss Ihr Lieben...

Sonntag, 25. Oktober 2020

moderne Kommunikation im zwanzisten Jahrhundert

  Hallo Du
wie geht es dir..                (   " unter Freunden". )


wer bist du
aha..lange nichts voneinander gesehen gehört
gedacht 

  z u l e t z t
   sind es Jahre her
ich zählte sie nicht mehr  - XXXXXXXXXX

Moderne Kommunikation

Der Egoismus treibt große bunte Blüten
auch von Haus zu Haus – Nummer und von Stadt zu Stadt

von hier nach da ist es nicht weit
im Grunde genommen ist es nur
ein Katzensprung um die Ecke
wenn man bedenkt wie schnell heute alles geht

"Ratz Fatz
ist man in kurzer Zeit da!
stell dir vor
"Teflon"  geht noch schneller mit dem Daumen drückdruck.."!

„ Zeit“ ? Huch -  Habe ich nicht, leider
ich hab so viel zu tun
aber  warum hast du kein Handy
Telegramm, Words App im Smartphone
oder so was alles was ich nutze
das geht bei mir
„ wo wohnst du gleich wieder,
ich hab es vergessen“

„ wie vergessen? - flüstere ich
du hast doch seit Ewigkeiten meine Visitenkarten
die ich so gerne für dich extra erstellt habe
auch mit Bild - Straße und Hausnummer
auch der Ort, das Telefon
die e-mail
und die Postleitzahl fehlt nicht

„ ach, die hab ich verlegt
bin halt so schusselig
heut nutzt man das alles längst nicht mehr“!

Höre ich am Telefon

 ach lass es, dann schmeiß ruhig auch die Mail dazu weg
denn sie ist anscheinend
 doch nicht so wichtig für dich...

Tschüss
und lass es dir gut gehen...
denn das ist doch wichtig
 sehe ich das richtig
wozu brauchen wir Kommunikation? 


@ Angelface

Donnerstag, 22. Oktober 2020

Flucht aus dem Bett.

 
Oh, ich brauch wenig  Unterhaltung und Anregung von außen, dafür sorgen schon meine tierischen Mitbewohner...
unter anderem  -  nicht nur
für schlaflose Nächte
Flucht aus dem Bett
Besuch in der dunklen Nacht

das wär doch gelacht, wenn es mich nicht unterhalten – beschäftigen und meine grauen Zellen bemühen würde...
dann hätte ich ja überhaupt keinen Galgenhumor mehr.
Und was ist man ohne....?
ein trübsinniger Mensch dem nichts mehr Freude macht.

Ich gestehe ja, im Moment fällt es einem richtig schwer positiv in die Zukunft zu schauen.
Es fällt schwer die Augen davor zu schließen was so um einen herum passiert:

Denn Corona und deren Folgeerscheinungen tun ausgesprochen weh, vor allem der Gedanke dass es – längst nicht vorbei ist, auch wenn viele das wollen und sich auch danach verhalten!
Ein klein wenig Trost bringt einem und damit auch mir, der Garten

Gut, er sieht fürchterlich aus, aber man – ich – kann ja was machen darin...
"winterfest"  hab ich ihn gestern gemacht als die Sonne schien.
Da war es richtig schön in ihm, die Sonne, die Vögel zwitscherten und tschilpten, der freie Wolkenzug über mir, eine Runde Kraniche flog übers Haus, der Igel Nummer 3 besuchte mich schnuppernd und zog wieder von dannen, denn er hatte zu tun sich sein Winterquartier zu suchen...

ich hatte den Eindruck, es war ihm wichtig dies einzurichten ehe der erste Frost um die Ecke gekrochen kommt. Er wirkte sehr geschäftig auf mich ...
Ich brachte die alten Reifen aus dem Gartenhaus ans Tageslicht und  meckerte sie an: was wollt Ihr noch her, ich brauche euch doch längst nicht mehr, ab mit Euch“!

Beim Schneiden der Büsche und Bäumchen hab ich mir allerdings den einen oder anderen Dorn in die Finger geschoben, das fand ich nicht nett.
Die Nacht mit dem kranken Kater war scheußlich, er stank, stank wie ein räudiger Puma, war unruhig und tobte herum, trieb mich aus dem Bette und ich floh an den PC und das mitten in der Nacht, es war schon morgens 4°° – genau die richtige Zeit für so eine Nachteule wie mich um zu schreiben und zu lesen.

Da – es knarzte auf dem Vordach herum.Ich guckte und schaute nach den Katzen...

Merlin lag mittlerweile ruhig in irgendwelchen Kissen herum, schnorchelte wahrscheinlich vor Erschöpfung und war richtig fertisch mit der Welt.

Dieses Ohr ist schon recht schlimm, morgen gehts erneut zum Tierarzt.



Mimi lag friedlich schlafend i n ihrem Karton, die konnte es auch nicht sein.
Paulchen lag zusammen geringelt wie eine Schlange außen unterm Vordach in seinen Decken...

und oben drüber tobte der Bär!
K n a r z ..k n a r z...k n a r z...tapste der Bär auf dem Dach hin und her.
Ein bunter Waschbär, und zwar ein ziemlich Großer!

Sabberlottchen, es war lang keiner da den ich bemerkte..
so schnell war ich schon lange nicht mehr die Treppe hoch in den letzten Stock gerannt, fast stolperte ich über meine müden Füße.

Da, Balkontür auf mit dem Schutz der Fliegengazetür  dazwischen – guckten mich blinkende Äuglein an und eine fast wie menschlich wirkende Hand streckte sich nach mir aus, die Krallen daran waren beeindruckend lang...

„Was willst du Bube, bist du verrückt, mach dich vom Acker, dies ist Menschenland, Katzenland was weiß ich, auf jeden Fall ist hier aber kein Waschbär-gebiet zum herumfummeln, hier gibt’s nichts für dich zu sehen, nicht zum spielen und schon gar nichts zum Fressen oder gar Katzen zu vernaschen “, fauchte ich ihn an.

Er beguckte mich nur  mit seinem bildhübschen Gesicht, war so nah,  dass ich ihn hätte locker berühren können. Ich hätte doch zu gern gewusst wie weich sein Fell ist.

Riesig war er, aber friedlich – bis er wieder auf dem Balkongeländer landete, dauerte es ein Weilchen, ich hatte den Eindruck er ließ sich richtig Zeit.

Dann knarzte er wieder gemütlich quer übers Vordach von dannen.
Und ich ging endlich wieder ins Bett...

lächelnd, weil ein Wildtier bei mir zu Besuch war.
Nicht leise und flüchtig wie ein Hauch, sondern richtig laut.
Das hat man ja auch nicht jeden Tag und jetzt erzähle mir einer, dass bei mir nix los ist..




@ Angelface





Sonntag, 18. Oktober 2020

Unglücks-sonntag... eine Katzengeschichte von Angelface

Die ewige Frage nach dem „ - Warum – lässt sich ja auf vieles anwenden!
Auch in Corona Zeiten.

Das war am Wochenende ja fast wie ein Überfall, wie ein Spuk  oder eine Invasion mit all den Gästen auf unserem Wohnmobilstellplatz.
Jetzt sind sie zum Großteil wieder weg, welch ein Glück ist das nicht die ganze Zeit so.
" Normale" Belegung ist mir bei den erschwerten Corona- Bedingungen z.Zt. bedeutend angenehmer und ich denke, das empfinden  die Gäste ebenfalls so .

Doch WARUM „ passieren eigentlich Unfälle – Ungeschick – ein Missgeschick  oder Unglücksfälle immer am Wochenende und nicht „ unter der Woche", wo Tierärzte und Ärzte vielleicht besser erreichbar wären,...(????)
... es ist ein Phänomen das sich wahrscheinlich keiner erklären kann.
Das Wochenende riecht bei mir nach Blut und Tränen wie im Krimi.
Obwohl ich schon seit langem Tierhalter bin, erstaunt es mich im Nachhinein immer wieder, wie sehr ich mich davon erschüttern lasse.
Ich kann es mir nur so erklären: „ ich komme aus dem Takt“!

Gestern Abend als ich vom Platz und dem Tickets vergeben kam, war noch alles in Ordnung!
Heute ist meine kleine Welt wieder aus den Fugen geraten, denn Merlin hat es erwischt.

Das Gästezimmer roch heute morgen eindeutig nach Blut, Schweiß und Tränen, ein durchdringender Geruch der anzeigt: das ist überhaupt nichts mehr in der Reih“.

😻 Kater Merlin verkroch sich schon seit zwei Tagen im Garderobenschrank und war merkwürdig zurückhaltend und still, er kam weder ins Bett zum schlafen, noch war er wie sonst kommunikativ bei allem dabei.

Ich bin mir durchaus im Klaren, dass Freigänger sich immer am Rande des Abgrunds befinden, auch, dass sie  im Freien gefährdeter als im geschützten Haushalt sind, obwohl auch dort Haushaltsunfälle nicht allzu selten passieren können.
Das Risiko dass ihnen außen etwas geschehen kann, geht ja jeder Tierhalter bewusst ein wenn er den Tieren die Freiheit schenkt sich zu bewegen wo immer sie es wollen und brauchen.
Oft geht das jahrelang gut, es gibt aber auch Pechvögel die ständig mit irgendwelchen kleineren oder größeren Blessuren nach Hause kommen, aber muss es gleich wieder ein Katzenbiss sein?

Sepsis droht bei jeder Infektion die nicht in den Griff zu kriegen ist und Katzen sind nicht immer geduldige Patienten...
es tut ja auch -schweineweh wenn man an einer Wunde herumdrückt um einen Abszeß zu entleeren.


Merlin saß, als ich hereinkam auf seinem Katzenthron und schaute aus dem Fenster., miaute zaghaft und ich sah, es geht ihm nicht gut.
Blut lief an seinem Ohr herab und er zitterte. „ was hat mein Bub denn?“ fragte ich ihn, aber er konnte es mir ja nicht sagen, nur herzeigen.
Dicke dunkle Tropfen Blut, teilweise schon geronnen, tropften an seinem Ohr herab

„ so viel Blut, du stürzt mich wieder mit in dein Zittern, ich hab mindestens so viel Angst wie du“ murmelte ich in sein gesundes Ohr.
Mein armes Herz, ob das der Schrittmacher so ohne weiteres mit verkraftet?
Ich hatte den Eindruck, wir zittern im gleichen Takt. 

- * Tierarzt“ durchfuhr mich der Gedanke, das geht nicht ohne Tierarztbesuch ab.
A b e r – es ist Sonntag – kein Mo/ kein Die/kein Mi/ Do oder Freitag.
Nicht mal Samstag wo sie vielleicht wenigstens halbtags zu erreichen sind.

Dazu kommt , wir haben zwar genug in der Umgebung, aber wissen genau, dass alle Tierärzte in der Umgebung auch Großtierbehandlungen machen und viel unterwegs sind.
Die nächste Klinik ist 50 km entfernt, die kam natürlich nicht in Frage.

Ich rief – es war 9°° morgens, die Erste an.
B E S E T Z T...Besetzt ...Besetzt...
der Zweite dauerte bis sich die Verbindung aufbaute, er war unterwegs zu einem Großtiereinsatz, wahrscheinlich Kuh, Esel,Pferd, vielleicht eine komplizierte Geburt - man weiß es ja nicht

    ...  als ich ihn endlich an die Strippe bekam, beruhigte er mich erst mit sanfter Stimme und stellte mir dann in Aussicht: entweder Klinik oder ein Kollege übernimmt, den er käme frühestens in 3 Std. wieder nach Hause und in die Praxis die sich im gleichen Haus befand. Bot mir aber an, dass ich mich noch einmal trotz Sonntag bei ihm melden könnte.

Die 3. Praxis – eine junge Tierärztin mit einen kleinen Säugling im Haus hatte schon Mimi bei ihrem letzten Besuch versorgt, auch da war Wochenende soweit ich mich erinnerte, aber sie hat ihr geholfen.
Sie hatte ich gleich dran, die mir sofort Ratschläge gab die ich anwenden sollte.

Geht alles nicht, kann ich mit ihm zuhause nicht machen, der kratzt und beißt wenn ich es auch nur versuche, ich kenne meinen Kater in und auswendig wie mich selbst, das ist hoffnungslos"!
(erklärte ich ihr am Telefon.)

Okay“, seufzte sie während der Säugling im Hintergrund schrie und brabbelte „ich komme in einer halben Stunde".
Die halbe Stunde schaffen wir auch noch“, erzählte ich Merlin in sein zitterndes Ohr.

Anziehen, Tasche packen, Korb vom Schrank
Zähne putzen, und Auto wenden damit ich schnell aus der nassen Wiese komme war innerhalb von 10 Minuten erledigt während ich auf den Kater beruhigend einsprach.

Einer der Gäste kam vom Platz hoch-gestiefelt, „ nicht jetzt“ sprach ich,“ jetzt ist erst der Kater dran, wir haben einen Notfall, und Notfälle gehen vor“.“
Der zuverlässigste aller Nachbarn, es war eh kein anderer da, kam mit und trug den Korb zum Auto, Merlin darin  war mucksmäuschenstill.

Ein Glück muss ich mit meinen Zitterpfoten nicht selber fahren was ich bei dem dichten Nebel der herrschte, grässlich fand.
Nicht nur die Tierärztin war da, auch die Hühner liefen pikend auf dem Hof herum, der Haus und Hofhund umrundete sie und trieb sie zusammen – wahrscheinlich hielt er sie für Schafe - und der Pfau im Garten blähte sein Geflügel bunt auf...

Hereinspaziert empfing sie mich, den Nachbar und den Kater im Korb der mittlerweile leise vor sich hin-greinte.
Autsch, sieht nicht gut aus“, war der erste Kommentar der von ihr kam, dann wollte sie Fragen beantwortet haben und fragte mich nach aktuellen Raufereien und was er in der Nacht getan hätte.

Nachts schläft für gewöhnlich mein Kater und wenn es nicht zu kalt ist pieselt er nachts auch mal draußen.
Ob ihm denn außen jemand begegnet wäre“, wollte sie dann wissen, als ob ich das wissen könnte, ich schlafe nachts ja auch!
Fieber hatte er keines, nahm aber übel als sie ihm das Thermometer in den Po bohrte, „das ist sehr persönlich“ murrte er.( Ich hab` s genau gehört)
Das Ohr war innen frei, auch das zerquälte von dem immer noch Blut tropfte,
er ließ sich abhören, schnurrte dabei leise weil ich ihm ein Leckerli anbot., während ich ihn festhielt.

Hm, meinte sie - kann ein Biss sein und jetzt hat sich ein Abszeß gebildet„ was mach ich mit dir, da scheint ja zumindest der Kanal offen zu sein und drückte ein wenig Eiter und Blut aus der Wunde.
Das fand er gar nicht gut. Das tat ja weh! Und wie!
„müssen Sie wirklich so viel drücken?“ fragte ich, wenn es offen ist läuft blut und Eiter doch ab“. Den Hinweis meinerseits fand nun sie nicht so gut und informierte mich gleich, dass Notfälle am Wochenende 50.-€ Notfallgebühr zusätzlich kosten würden!

Mir egal sagte ich, das es dem Kater gut geht und Sie ihm helfen ist mir wichtiger als jede Kohle“!

Das Drücken schien ihr notwendig  zu sein, denn sie ging noch mehrmals ans Ohr, was er sichtlich als Quälerei empfand.
Dann wollte sie noch eine lange Kanüle  zum spülen einführen und bohrte sie tief in die Wunde, da war Schluß, er ließ es nicht zu. Da hilft egal  - welches, kein Leckerli mehr. Er murrte
und miaute...S c h m e r z ...aua"..und wollte nur noch in den Korb klettern. Dabei stellte er abenteuerliche Verrenkungen an. Unglaublich wie ein so kleiner Kater doch Kräfte entwickeln kann,er war kaum zu bändigen.

Die 3 Spritzen – Antibiotikum, - Schmerzmittel und die Anti- abszeßinjektion unter die Haut  nahm er dann schon stoisch an meiner Brust ruhend wortlos zur Kenntnis und als notwendiges Übel ihr nicht mal übel.
Tapferes Bürschchen, das hast nun davon, murmelte ich in ihn hinein, er blinkte mich nur an

ja Mama, ich weiß es ja, nerv`* mich nicht“!

Das Schlimmste für ihn aber kam noch..
sie verordnete, damit er sich nicht noch mehr auf-kratzt und eine erneute Infektion als Schub dazu kommt, ihm ein Häubchen um den Hals und stülpte es ihm über, während er empört , ja fast fassungslos entsetzt zuguckte wie sie "das durchsichtige Ding" zusammenbaute.

Ich sah seinen Augen an „ dass er - Frechheit - vor sich hin dachte“!
Das ist Entwürdigung seiner männlichen Persönlichkeit, so was tragen allerhöchstens Mädchen wenn sie Halstuch tragen“!

Kaum stülpte sie es ihm äußerst unsanft über den Kopf – autsch sein Ohr – und band es ihm auch noch mit einer albernen Schleife zu,  indem sie in den Strunk auch noch einen Knoten machte.
Das n i c h t, nicht mit meinem Kater...
- Vergewaltigung;“ murrte und schnaufte  er  laut und kratzte sie und mich, denn mit so was auf dem Kopf rumlaufen und sich von anderen Katzen vielleicht noch deswegen auslachen lassen – nein – nicht mit diesem Kater. (!)
In einer Sekunde war die Pfote durch das Häubchen gesteckt und nur ein Auge schielte durch die zerfledderte durchsichtige
Maske –„ bin ich Corona-Patient?!!!Ich glaub es nicht -
das ist ehrabschneidend!
Lieber bleibe ich freiwillig eine Woche im Schrank als mit so einem DING rumlaufen, okay - okay - ich kratz ja schon nicht“!
       Als sie sich dem Schreibtisch und damit ihrem Tablett zuwandte um die Rechnung auszuschreiben, sagte ich ihr:
Glauben Sie nicht, dass ich noch Tabletten oder gar Spritzen ins Futter in ihn reinkriege, die riecht er auf 10 Meter und geht  sofort stiften“!
Ich kriegte sie natürlich trotzdem mit.
Die Rechnung auf Anfrage auch, die hab ich gleich beglichen und auf die Drohung falls sich der Abszess wieder schließen sollte, muss  sofort punktiert werden, hörten wir beide schon nicht mehr hin.

 Zum Schluß fügte sie die völlig unnötige Bemerkung hinzu dass sie eigentlich den 3-fach Satz hätte bei der Rechnung nehmen können, dies aber nicht getan hätte..
nun, da war ich leise sprachlos!

Ihn  hörte ich dazu in seinem Korb nur leise „ pfth“ machen.


Um knapp 100.- Euronen ärmer bei der Heimfahrt machte keiner von uns noch eine Bemerkung über den Besuch und wo ist er jetzt?
S i t z t  natürlich wieder im schützenden Schrank.
Sehr vernünftig, da stört ihn keiner!
 Ich frage ihn nicht ob er sich die Verletzung am Ohr selbst zugefügt hat indem er irgendwo hängen blieb und danach aufkratzte, oder ob es ein Katerbiss mit einem Rivalen war, ich will ihn ja nicht noch zusätzlich quälen!
Schönen Sonntag...
und trotzdem Danke für die Hilfe, denn was würden wir ohne Tierärzte machen, die sich auch alleine ohne Hilfe an kratzende, kreischende und sich wehrende Tiere wagen, egal ob groß oder "klein".
Das stelle ich mir nicht leicht vor...

 zum Essen hat er keine Lust, ich verstehe ihn, hätte ich auch nicht wenn mirs Ohr so weh täte..
er wird schon nicht am gefüllten Teller verhungern!... 


Die erste Nacht danach....!Wusste ich es doch! Ich kenne meinen Kater.
Morgens um 4°° saß Meister - nicht-mehr-Jung-spund - auf der Treppe und putze hingebungsvoll sein Ohr.

:" mein Ohr, ich mach es sauber, sonst keiner“! Dann kam er aufs Bett um mir zu melden: ich war mal außen pieseln und komm jetzt zu dir“.
Ich sprinte aus dem Bett und sage: „ du stinkst wie ein halbverendeter Puma! - " aber warte mal – Moooment...guck mal, ich hab da was für dich: schau"

...  ein eins  a  Lecker- Leckerli und Rivanol zum Ohr desinfizieren, ...mmhmmm, - dazu 1/2 Tbl. Antibiotikum, fein zerbröselt in leckerer Leberwurst verborgen“!
   und  was kam darauf vom sonst so lieben >Buben?
"ehe ich was fresse wo was drin ist, verhunger ich lieber und hol mir ne Maus, denkste Puppe, denkste – mit mir nicht, mein Ohr fasst keiner mehr an“!
 Kann der aber wütend werden,  puh - fast hätt er mich gekratzt, ehe er sich so  anfassen lässt, müsste man ihn zum verbinden in Narkose legen!
Er hat eben nicht nur sinnbildlich Charakter.!!! Recht so, wär ich Katze, wäre ich auch so!

 Wäre er M e n s c h - würde ich ihm meinen Schutzengel um den Hals bammeln...
damit der ihn in Zukunft beschützt!

Aber sie wollte es mir ja nicht glauben!

Mittlerweile dürfte wohl jedem klar sein, ich schreibe gerne Katzengeschichten...☺😉

@ Angelface mit Merlin dem Unglücksraben.


https://wokinisblog.blogspot.com/2014/09/beitrage-aus-der-lyrikecke-angelface.html

 

Samstag, 17. Oktober 2020

Ferien und Coronazeit

ein  Sa -  Sonntag:::im Oktober.
Innerhalb weniger Stunden ändert sich die „S a c h l a g e“ wer hätte das gedacht,

aber gut, es sind Schulferien – in Hessen auch, da muss ich aber unbedingt in den Kalender schaun wie lange noch....der Länderspiegel verkündet aktuell Beherbergungsverbot auch in Hessen  aus den Risikogebieten, alles lauscht den Nachrichten...
….gestern hab ich mir ans Haus extra außen an den Vorbau eine zusätzliche  Klingel für die Gäste  anbringen lassen, damit mir die Besucher vom Wohnmobilplatz nicht ständig das Haus umwandern wenn sie mich suchen.
Außerdem landen sie oft  bei der Nachbarin im Garten trotz Zaun  außenherum- weil sie ein lila Haus hat, da kann ich noch so oft erklären," lila ist nur  eine Farbe, bunt ist bunt und hat mehrere Farben..."!

Ich bin bunt, so stehts auch im Schaukasten!
Nun ... hab ich den 7.Schmetterling gerettet der es sich am Fenster meiner Balkontür gemütlich machte, d.h. er flatterte etwas hilflos an der Fensterscheibe herum, ich ließ die Katze herein und den Schmetterling hinaus, wobei er meinte: eigentlich wärs ihm außen zu kalt“.

Mein Blick fiel vom Balkon aus durch die Bäume auf den Platz, der sich unversehens füllte.

Bisher war nur die 1.Reihe voll, die mit der schönen Weitsicht und der unendlichen Ruhe.....

 8 Wohnmobile stehen schon in einer Reihe in der es nur 6 Stromanschlüsse gibt, ein  deutliches Zeichen, es ist eindeutig zu voll! Doch anscheinend stören sich die Übernachtungsgäste nicht daran.
Die meisten standen schon 2 - 3 Tage, und buchten nun nach.
Kaum hatte ich die Tickets ausgegeben und die Gäste begrüßt, auch die Corona Maßnahmen erklärt,  machte ich die ersten Schritte Richtung Heimathaus in die Wiese, stolperte über den ersten Baumstumpf, da hörte ich es...

das Erste  Wohnmobil, kam klein und elegant zierlich
das Zweite düste um die Ecke
das Dritte folgte ihm mit seinen enormen Ausmaßen..Sicher hatte das Wohnmobil seine 10 Meter.
Ich denke,  haben wir hier ein Nest in dem sich heute mal wieder alle versammeln wollen?

 Jetzt stehen auf der gegenüberliegenden Seite auch schon 6// und 7 obwohl es dort nur 4 Stromanschlüsse gibt. Aber auch das stört wohl kaum, denn fast alle haben ja ihren Strom auf dem Dachgepäckträger dabei. Es wird Zeit dass wir fürs nächste Jahr den Strom aufstocken.

... aber nein, sie fliehen vor Corona und kommen zum Teil aus den Hot Spot Gebieten Frankfurt, Friedberg, Offenbach, Hanau, alles Hessen, zum Teil aber auch aus anderen Bundesländern, der VB war Nummern-mäßig seltener  dabei. Eher MR / Gie/ F wie Fulda/ Alsfeld /WZ - kaum 50 km entfernt.

Unsere Region hat im Moment 18 Infizierte was ja gar nichts aussagt - sind aber noch grüner Bezirk in den Apps. Das wissen die Übernachtungsgäste.

Jetzt über Nacht war Nummer 4/5/6 dran...die kamen aus der Schweiz von weiter her, der
der sich ein Plätzchen suchte.
Nun sind es 10 – nein, gleich folgt der 12. um die Ecke und biegt in die Einfahrt ein.
Doch ein Nest und der Nestinstinkt nicht alleine zu sein?

Schon um 9°° morgens  hatte ich Besuch als ich noch im Schlafanzug durch meine Wohnung tapste..
ein freundlicher Junggeselle fand die eben erworbene Klingel und schon drang mit ungewohntem Getöse eine Melodie durch den Raum, die mich erst mal erschreckte, weil sie so laut war.

 „ ein Seitenfenster an einem Wohnmobil öffnet sich als ich auf den Platz komme
und die Stimme dahinter fragt; dürfen wir raus“?
Alle haben sie Ängste sich anzustecken und fliehen in Gebiete in
denen man sich etwas mehr ausbreiten kann.
Vielleicht auch mal irgendwo ohne Maske, weil der Kontakt im Freien stattfindet?
                  Seufz...unruhige Zeiten...ich muss viel erklären - informieren und zeigen. Es ist zum Teil erschreckend wie uninformiert manche Gäste sind....dementsprechend ist auch das Abstandsverhalten..


er hatte nicht genug Geld für das Ticket dabei und versprach mir das Restgeld wenn ich auf den Platz komme, denn er hatte wohl doch im Aushang gelesen, dass es weder Automaten gab, bzw. dass der Automat ich in meinem Häuschen war und machte sich flugs auf die Socken zu mir, ehe sich der Platz gänzlich füllte...

Nun stehen sie da und erholen sich vom Stress der Fahrt und wollen ein gemütliches Wochenende verbringen, mit Spaziergängen mit Hund oder Katze an der Leine, wollen sich die Pferde im Pferdestall, die Kühe auf der gegenüberliegenden Weide, die Rehe im Gebüsch und die Quelle ansehen.
Und vor allem den riesen großen Wald, einer fragt mich: " wo ist der Wald hier und ich sage ihm lächelnd, " am besten Sie gehen den grünen Blättern nach, ringsherum finden Sie ihn"...hier 11 km, da 13, da neun am Stück ohne Straße"...

Die meisten sagen; mei isses hier aber schön und sooo ruhig und still“!

Während ich dies hier schreibe und denke: „ nun isses gut“, höre ich schon den Nachbar rufen: „ Kannst du bitte mal runterkommen, da stehen noch 2 mittelgroße Wohnmobile zusätzlich  mitten auf dem Platz, gestikulieren etwas hektisch und wissen nicht wohin mit sich“!

Ich breche ab, zieh mir die lilaroten Gummistiefel an die Füße und sause runter um die Wogen zu glätten.
Einer darf neben die Wassersäule, einer wechselt von der linken in die vordere Reihe und parkt sich dort, der Dritte im Bunde mit einer hübschen Französin an Bord stellt sich neben den zuletzt angekommenen und alle sind glücklich hierbleiben zu können.

Jetzt sind es 15 Kameraden die dort stehen. Alles ist gut.
Bis zum Abend hat sich hoffentlich alles beruhigt, mal schaun, wer noch kommt!
Ein Glück kann ich seit die Bäume umgemacht wurden, alles von oben sehen...
und auch handeln, helfen und rangieren..

 denn die Mitte bleibt frei um umzuparken...


                                       ich denke, mit der Ruhe ist`s erst mal vorbei...


Zumindest für heute...
aber – es ist erst grad mal 11°° - was mache ich wenn noch mehr am Eingang stehen, ich kann sie mir schlecht auf den Buckel binden um sie einparken zu lassen!

Da werde ich wohl zum Wochenende kreativ sein müssen und mir noch was ganz  anderes ausdenken.

Ist halt Corona, da müssen wir durch.
Der Kater kommt abends mit , flutscht unter den Wohnmobilen durch und hilft " Hunde zählen",
komm Kater..hier wird nicht gespielt."


@ Angelface

                                  so voll war es zuletzt im August...
                 Österreich ist zu, keiner kommt rein oder raus...dafür stehen sie hier



kein Alkohol und Feierabendbier, so lässt sich der Abstand besser einhalten....

 und Halloho:::
Mundschutzmasken auf!

 und alles wird gut wenn sich jeder daran hält...

Freitag, 16. Oktober 2020

Reisen-Festivitäten-Sommervergnügen

 Reisen – Festivitäten - Sommervergnügen

Schade dass solche Feste mittlerweile ausfallen müssen., wie das was ich 2015 zuletzt besuchte.

Jetzt in Corona Zeiten fällt alles was nach Reisen aussieht flach weil die Zahlen auch in Deutschland wieder angestiegen und gefährlich hoch sind.

Die Politik streitet sich, uneins miteinander und denkt schon über Beherbergungs- Verbote nach.
Welch ein Neu - Wort das Menschen gebietet nicht von Ort zu Ort zu reisen.
Es wird sich nicht durchsetzen, die Pandemie muss anders in den Griff zu kriegen sein.
Hält man Abstand, setzt die Maske auf und tummelt sich nicht im Menschengewühl – Aug in Auge, Nase an Ohr, spukt und hustet sich nicht an, steckt man sich auch gegenseitig weniger an.

Das heißt ja nicht zwingend: bleibt Zuhause.

https://www.oberhessen-live.de/2015/07/20/ritter-kaempfen-und-feiern-am-elf-linden-platz/

...es war mitten im Sommer, sehr heiß, man schrieb Ende Juli Anfang  August  2015/oder 2016, und ich begleitete einen meiner Gäste vom Wohnmobilstellplatz nach Bobenhausen, einem Nachbarort  weil sie den Weg nicht fand.

Kein Wunder, er ging verwunschen zwischen Wiesen und Feldern am Bach entlang und war damit sozusagen ein Geheimweg der mit dem Auto nicht zu befahren war.

die mittelalterliche Dame war schon im Ritterdamenköstum gewandet und hatte beim laufen so einige Probleme zwischen den Halmen wandernd  ihre langen Röcke zu lüpfen, wobei ich ihr half damit sie nicht hängen blieb, - worüber sie laut selbst lachte.

... wir kamen an Schafherden und Ziegen vorbei, nur die Grillen zirpten leise ansonsten war es märchenhaft still. Einmal fragte sie leise: ist es noch weit"? ich vermute, solche" Reisen per Fuß " war sie nicht gewohnt, doch sie hielt sich tapfer.

Was ist wohl mittlerweile aus dem Platz geworden fragte ich mich heimlich still und leise, als ich daran zurückdachte.

|.... Im Sommer findet statt was im Winter keinen Platz hat.
Den elf-Linden Platz in Bobenhausen 2 im Vogelsberg kenne ich vom Flohmarkt letztes Jahr, an dem ich nach mehrstündigem Genuss von selbst gebackenem Kuchen, einem ausgiebigen Spaziergang über Stände und Marktgeschehen meinen Geldbeutel und die Tasche *verlor*, sämtliche Marktbeschicker zum suchen schickte, ja regelrecht „verrückt machte“ den ich dann letztendlich leicht beschämt Stunden später zuhause an einem Haken im Beutel samt Einkauf wiederfand. Seitdem könnte man sagen;“ bin ich dort bekannt wie ein bunter Hund“.

  Nur ein paar wenige Kilometer weiter, versteckt zwischen Wiesen und Höh liegt der Lindenplatz unter prächtigen alten Linden. Rundherum sieht man nur Wiesen und Wälder, Fernsicht auf der Höhe. Dazwischen kleine Straßen die ins Nirgendwo führen, Einsamkeit, nur die Vögel zwitschern über langgezogenen Feldern auf denen die Ernte blüht.
der Bericht von damals geht hier weiter unter dem Link


Er war wunderschön natürlich angelegt unter 11 uralten riesigen Linden verborgen, gab Sonne und Schatten und Platz für viele Menschen die sich schmausend und lachend  unbeschwert  amüsieren wollten. Die ersten Feuer glänzten schon lodernd unter der Nachmittagssonne und es roch verführerisch gut nach Grillfleisch und Bier.Wir umrundeten den Platz und traten dann ein.
" den Heimweg schaffst du alleine"? fragte ich sie bevor ich wieder entschwand.

Unbeschwertes genießen eines Sommerausfluges an dem kein Mensch an Grippeviren, Corona-Ausbruch oder ähnliches dachte, heute mag man kaum mehr daran glauben, dass es diese Zeit auch gab und uns erfreute.

Ich hab`s von ganzem Herzen genossen sie zu begleiten.

Doch ob solche und ähnliche Feste in den nächsten Jahren noch möglich sind, - wenn dann in anderer Form  mit Vorsichtsmaßnahmen, auf Abstand und mit Rücksicht aufeinander – und nur wenn die Schausteller diese jetzige Zeit wirtschaftlich überlebt haben – das steht weit in den Sternen, ja, ich bezweifle es sehr.


@ Angelface

Donnerstag, 15. Oktober 2020

lesen und leben ist wie ein Roman

 Lesen...


ist unter anderem auch Wissensdurst befriedigen.

Es gibt einige, - im Grunde recht wenige für meinen Geschmack gehaltvolle interessante Seiten im Netz die ich gerne lese und auf deren Neueste Beiträge ich unheimlich gespannt bin, was sie enthalten.

 da hole ich mir gerne kalte Füße am PC  wenn,  und weil ich vergessen habe, mir warme Strickstrümpfe anzuziehen! 

Das Leben entläßt uns nicht ohne unsere Geschichten in die nächste Welt, egal wie diese aussieht, und viele davon  die zurückbleiben sind erzählens -  und lesenswert-.

Den Facetten eines anderen Menschen nachsehen und erfahren was er in seinem Leben erlebt, durchstanden und gemeistert hat, ist spannend.

Ob man das nun Lebensbeichten nennt, als Berichte über Lebenserfahrungen bezeichnet, ob das
Reiseerlebnisse sind ist eigentlich ziemlich egal wenn es für mich interessant zu lesen ist.

Sehr unterschiedlichen Menschenschicksalen nachzuspüren ist einfach  bunt und spannend für mich.
Manchmal zu lesen wie ein Roman.Nein, besser als einer der nur erdacht ist.
Ein erlebtes Schicksal ist leben - Leben ist lebendig und voll von Empathie...

Nicht, dass ich besonders neugierig wäre, ich bin ja kein Spanner der keine eigenen Erlebnisse hat, aber wenn mir schon schon freiwillig angeboten wird zuzuhören, dann nehme ich das Angebot gerne wahr.

Es gibt so viele Menschen auf der Welt die ich nie kennenlerne werde.
Durch das Netz erfahre ich ihre Geschichten egal in welchem Land sie leben, aus welchem Staat sie kommen, wie ihre Herkunft und Sprache ist- alles ist neu für mich und eines ist sicher: IHRE Geschichte hab ich nicht erlebt.
Ich tauche in sie ein und entweder sie fasziniert mich und ich will mehr wissen oder es langweilt, dann breche ich ab.

Im Grunde ist es ja wie in einem Gespräch wenn man sich gegenüber sitzt und neues über einen Menschen erfährt, einen, -  den man vielleicht tatsächlich - gerne - kennen -  lernen -  möchte.

Ich nenne dies nicht Neugierde sondern echtes Interesse oder je nachdem was es ist,
auch zusätzlich  ein Bedürfnis nach Wissen über fremde Länder und deren Menschengeschichten und Schicksalen.

Um auf den Ausgangspunkt zurückzukommen,
im Moment lese ich Tagebücher, Lebensbeichten, Schicksalsberichte, erlebte Geschichten von Menschen deren Namen mir lange unbekannt waren und nun eine besondere  Bedeutung bekommen,
und mir ist so, als würde ich sie wirklich kennen.

oh, oh ...Ich weiß nicht wie ich es besser ausdrücken soll.
Bei Reiseberichten anderer hört man ja auch aufmerksam zu, stimmt`s oder hab ich recht und die Motivation derer, die sie gerne lesen ist vielleicht: oh, da möcht ich auch gern mal dahin, kann es aber nicht, also sehe ich`s mir bei einem anderen an wie es war.

Das kann Grönland sein, oder die Antarktis,  wenn man fremd- Erfahrungen in Lappland sammelt oder auch die noch vorhandene Wildnis am Amazonas in Gedanken mit/- be/-sucht -  ganz egal,
es ist ein Leben das ich nicht kenne, aber vielleicht gerne kennen würde.

Nicht überall kann man ja in seinem Leben hin oder gewesen sein.
Irgendwann wird dem Reisen ein Riegel vorgeschoben, durchs Alter, durch Krankheit oder Armut, auch wenn man im Heute vielleicht soweit nicht denkt.

Aber gemütlich im Sessel sitzen und darüber lesen ist hochinteressant für mich, also tauche ich gerne in die Schule des Lebens anderer ein.

Und manchmal ist es in so manch einer Geschichte für mich, als wäre ich mittendrin einer der Protagonisten.

wie ich zu Euch komme?

Nun, ganz einfach,  durch Eure Kommentare natürlich, ich brauche nur klicken und schon bin ich da wo ich hin will und entdecke euch und Eure Geschichten und suche mir aus welche ich lese...

praktisch gell?!👀 so schließt sich beispielsweise ein Leserkreis, den es vorher nie gab.

@ Angelface.

Dienstag, 13. Oktober 2020

" was tut es für dich?

 Was tut es für dich?

Ein gerühmt berüchtigter, bekannter  Satz von Guido Maria Kretschmer,  wer ihn kennt der sieht auch die Sendung der  Shopping Queen, anderen dürfte er als Modeschöpfer bekannt sein, der auch Möbel  und Wäsche entwirft und als sympathischer Dekorateur  schöner Kleider an zu sehen ist.

ich mag ihn wegen seines ausgeprägten Humors, weil er schlagfertig und gescheit ist und oft aus der Rolle der übrigen Modeschöpfer etwas herausfällt.Er ist einfach unterhaltsam und nett und  obwohl schon lange im Geschäft überhaupt nicht abgehoben arrogant.

  • eine weshalb  - warum – Motivationsreise



  • bei allem was du tust, du tust es für dich, zu deinem Nutzen als machst du dir selbst ein Geschenk. Man sollte natürlich nicht alles hinterfragen, das ist viel zu anstrengend und zeitraubend, aber ein bißchen darüber nachdenken, kann man schon.
    Solche Gedanken machte ich mir heute morgen als ich erwachte und dachte, denn man denkt sobald das Gehirn wach genug ist,  bewusst oder gezielt etwas zu be/denken.

  • Gut – richtig – warum – oder lass es lieber bleiben“!

  • Denke ich wieder zu kompliziert für andere indem ich das denke?
    Ich setze mal bis dahin ein großes  Leser  😉 Fragezeichen.

  • Nun gibt es sicher Leser, die denken ich würde  ständig Selbstgespräche führen und diese niederschreiben  wollen, weit gefehlt, ich denke nur laut . Im Übrigen ist eh keiner da dem wir es erzählen könnten  denn jeder Schreiber sitzt in seinem Kämmerlein – egal wie groß, luxuriös oder bescheiden das ist und denkt für sich laut während er schreibt, da kann man weder Zuhörer noch Zuschauer brauchen, wären sie da , würden sie dich nur irritieren und stören.

  • Schreiber sind ja ähnlich  wie Maler, Künstler und Schauspieler, - auf jeden Fall aber auch  Selbstdarsteller, eventuell  Einzelgänger, vielleicht sogar Eigenbrötler , vielleicht sogar begnadete Texter, = Wortverdreher - egal ob sie nun Texte für ein Buch verfassen, für eine Zeitung einen Artikel schreiben, ob sie Tagebuch führen oder sich im Netz breit machen und dort laut durch ihre WERKE verkünden:
    ich bin da“!

  • Sie müssen es nicht laut sagen dahinter steht deutlich: lest mich“!

  • Wozu würden sie es sonst tun.(?)

  • also machen wir es nicht – nur für uns , zu unserer Freude aus einem Bedürfnis heraus – sondern auch – für andere.( Hm...das ist ein Gedanke extra wert)

  • aber klar, zeige ich ein Bild, zeichne und modelliere mit Worten eine Geschichte oder Episode dann gehe ich automatisch unter die Märchenerzähler.
    Der da draußen der mich liest, hat keine Ahnung ob das, was ich von mir gebe echt, oder erfunden ist.
    Dem Leser kann es so was von egal sein, dem der schreibt,  nicht, dem bedeutet es „ etwas“.

  • Warum gibt es Tagebuchaufzeichnungen?

  • Will ich damit Fremden mein Leben nacherzählen? Sinds nur Plaudertaschen die das tun?

  • Oder ist es eine Überraschung für uns selbst zum nachschlagen und nie vergessen,

  • oder gar ein Bedürfnis einem anderen etwas zu berichten weil es so aufregend für mich war, was hat er davon wenn er es liest?
    Einem etwas zu erzählen, den ich gar nicht kenne? Warum das denn?


  • Warum stelle ich ins Netz ein Rezept ein, von leckerem Essen das ich heute kreiert und selbst erfunden habe...?

  • der das liest sitzt der etwa mit am Tisch? Kann er riechen, schmecken, schlucken?

  • Was für ein Blödsinn, das ist nichts was einen Sinn macht.

  • Sozusagen sinnlos blöd, allenfalls vielleicht gerade mal ein gewisser überschaubarer Zeitvertreib.

  • Könnte die Motivation dazu sein, anderen etwas Nettes zu berichten, oder will ich damit nur leere weiße Seiten füllen, oder gar
    Anregungen geben, deine Freude am Geschmeckerli „ mei, war das gut“! - weiterzugeben?
    Njein, aber der Leser kann es nachkochen wenn er selber Bock darauf hat, sowie die passenden Zutaten im Haus  und wenn es ihn interessiert, wenn ihm das Wasser im Mund zusammenläuft während er die passenden Bilder dazu betrachtet, okay, das wäre eine Motivation.

  • Ich lächle und denke

  • wozu habe ich dies heute geschrieben...😀

  • ich hab bestimmt nicht dabei geheult.


  • @ Angelface

Montag, 12. Oktober 2020

mein zuletzt gelesenes Buch...

 

Unsere glücklichen Tage

von Julia Holbe, - . die Autorin ist Jahrgang 1969 und Luxemburgerin
So sympathisch wie sie auf dem Bild im Klappentext auf mich  wirkt, so schreibt sie auch.
Aber be – schreibt sie auch Episoden aus ihrem Leben?

Vielleicht sollte man aus dem 3-Ländereck kommen um zu beschreiben „wie Leben geht“ im glücklich und gleichzeitig unglücklich unbeschwert sein.

Die Damen haben im Buch im Auf und Ab des miteinander Durchlebten ziemlich hemmungslos dem Wein, der Liebe, dem miteinander Lachen und dem romantischen Leben am Meer zugesprochen. Sie teilen alles, den Alltag, die Liebe und das Leben und zuletzt auch einen Mann. Wie geht das, fragt man sich...und sagt sich gleichzeitig, es geht vieles was anderen nicht möglich erscheint.

Ich kann – während ich es lese, nur hoffen, dass sie nicht alles was sie erlebten,  im" halben Dämmerungszustand" durchlebt haben.

Nach dem lesen denke ich automatisch an viele meiner in meinen 30ßigern durchlebten Freundschaften zurück und so mancher Vergleich taucht in meinen Gedanken auf.
Komisch,  wie sich vieles wiederholt oder ähnlich passieren kann wenn Menschen neugierig aufeinander zugehen.
Doch ich frage mich auch, waren wir tatsächlich auch so unbeschwert, so sorglos, so unbedacht.
Macht das die Jugend aus und wie ist es mit der Heutigen?
Lebt auch sie einfach so in den Tag hinein, denkt nicht ans Morgen?

Jede Biographie erzählt ja von Erlebtem, von Situationen und Begebenheiten, von Erinnerungen, der Vergangenheit – und was gewesen sind, denn wir leben im Jetzt, können aber nur erzählen von dem was gestern, von vorgestern oder vor ein paar Jahren war.

So lange wir uns daran erinnern wandern auch unsere Gedanken oft zurück, denn wie Funklöcher in denen man Verbindung aufnimmt, sich miteinander austauscht sind gemeinsame Erinnerungen.
Mal tauchen sie auf, mal verschwinden sie wieder im Nebel der Vergangenheit.

Von schmerzlich empfundener, zu guter Letzt nicht wirklich erfüllter Liebe erzählt dieses Buch von gemeinsam durchlebten Erinnerungen als sich die Freundinnen nach vielen Jahren wieder treffen und vieles aufgelöst wird, was damals als sie den letzten Sommer miteinander verbrachten nicht ausgesprochen oder totgeschwiegen wurde.

Es erzählt aber auch von Sorglosigkeit, vom Empfinden,  Liebe, Verständnis, starker Verbundenheit und Freundschaft durchtränkt , bekommt aber kein Happy End-.
Das fand ich sympathisch denn auch das wahre Leben hat selten ein richtiges Happy End- in dem sich alle die sich mögen oder lieben freudestrahlend in die Arme fallen und keinen Tag ihres Lebens bereuen weil sie weder etwas verpasst oder ausgelassen haben.

Teilweise sind es schmerzliche Erinnerungen , Entscheidungen die man bedauert, andere die wir auch im Heute noch gut heißen würden, teilweise aber auch jene die wir gerne gemacht hätten, es uns aber nicht trauten oder zutrauten.

Die Protagonistin die gleichzeitig Erzählerin ist,  beschreibt ihre Gefühlslage im Jetzt und im Damals differenziert und überhaupt nicht abgehoben, weder verklärt sie etwas, beschönigt, noch verschweigt sie wie es ihr damit geht.
Meine Tochter ist Jahrgang 1967 also ähnlich " alt" und oft denke ich, würde sie schreiben, ob sie auch so mutig wäre?

Das ist für eine so junge Frau bemerkenswert offen und mutig finde ich.

Mir hat`s gefallen, doch ich würde es nicht ein unbeschwertes leicht beschwingtes Sommerbuch nennen,  wenn dann schon eher eine beeindruckende Biographie.

ein nur für Frauen gedacht - Buch? nein ,  nicht unbedingt...

Gedanken © Angelface.

                 Es ist schwer,  – sich in das Leben oder in die Gefühle eines anderen hineinzufühlen, das gelingt nicht mal wenn man tief in sich geht und versucht sich
                                    in die andere Person hinein zu versetzen,
                                                 so nach dem Gedanken:

Was sie fühlt
Denkt
Wie sie sich fühlt
Was sie bewegt
bewegt auch mich

@ Angelface

unsere glücklichen Tage

Donnerstag, 8. Oktober 2020

Hmm.. ha.-hi.-ho.* Gedichte

 es nebelt und gießt...
der Himmel ist blau-grau...
Beste Zeit zum schreiben.
einfach mal so
locker aus dem Handgelenk..
während der  verirrte Schmetterling
aus der Balkontür krabbelt.
das dumme Ding
das den Ausgang nicht findet 
er wird draußen ziemlich frieren
aber innen nicht überleben können

so zart und filigran er ist
eine der Gestalten aus dem Sommer
von ihm vergessen
im Hauch seines wippenden Flügelschlags




Früher..
schon im Wort liegt die Vergangenheit
wenn Alte erzählen
von früheren unruhigen Zeiten

von Arm und Reich
dem Leben zwischen den Stühlen

dem mit sich verloren sein
sieht man allenthalben
entweder erstaunte Gesichter
gerunzelte Augenbrauen
oder gelangweiltes Gähnen
bist du bald fertig Alte?

das liegt in der Natur der Sache
die Langeweile beim erzählen
die ein anderer vielleicht dabei empfindet

obwohl Geschichten beileibe nicht halbe Sachen und
schon gar nicht Sachen an sich sind...

es sind „Wortklaubereien
oder Wortfindungsstörungen“
die ich hier betreibe
mich selbst damit erstaune
und merke
auch das gehört mit zum reden zuhören und sein...

h.a.h.i.h.o...*

das gehört zum schreiben
wenn man genießt was man so von sich gibt

@  A.n.g.e.l.f.a.c.e



Dienstag, 6. Oktober 2020

alte Briefe, Beiträge, Artikel und Geschichten

 

Was haben wir heute?
Dienstag – aha... Dienstag ist gut, noch der Anfang der Woche...
heute hat mein Brüderlein in Canada Geburtstag/ okay Zeitverschiebung - wahrscheinlich bastle ich ihm was,  darüber freut er sich bestimmt...
in 2 Tagen hat auch der Nachbar /" Ehrentag"
da möcht ich  auch noch was tun, aber was?
... ich lese eben gerade den Beitrag vom März/ April 2018
https://wokinisblog.blogspot.com/2018/03/unrunde-zeiten.html

und denke 10 Jahre  zurück.





ich schwelge ab und zu gerne in ganz alten Geschichten, auch in manch alten " Bildern die ganze Geschichten erzählen falls ich sie per Zufall finde oder sie mir in die Hände fallen. Es ist ein Privileg der Zeit der Älteren, die sie meist im Überfluss haben, -  es  sind Stimmungsbilder – eine Spezialität von mir, genauso wie das zurückdenken.


Warum auch nicht..
das was gewesen ist kenne ich ja, vieles davon gefiel mir, über vieles davon lache ich jetzt noch weil es mich unglaublich lange erheitert hat, anderes lege ich wieder in meine Gedankenschublade zurück, da ist s gut aufgehoben.


Das was kommt, kenne ich nicht – warum sollte ich also vorwärts denken, das könnten ja nur Pläne sein von denen man nicht weiß, ob sie je in Erfüllung gehen.

`Als mich heute morgen – keine Ahnung wann, - denn die Uhr ist längst beiseite gelegt,
– ein Gedanke aus dem Bett trieb der mich beschäftigt hat, - /ich suchte  was im PC das irgendwo früher in Windows 7 abgespeichert war und es war mir auf Teufel komm raus, der Titel des Briefes/Beitrags/Artikel oder der Geschichte – schlicht und einfach - entfallen.

„ Mist“, - dachte ich –„ wie war denn der gleich, wo hast du denn jetzt wieder deine Gedanken?“

klar fand ich ihn irgendwann –
„ich brauchte nur meine Gedankenschublade des letzten Jahres zu öffnen und schon war er da...".

dabei fand ich Gedichte –
 alte Briefe an und von meiner Mutter/Gott hab sie selig/ -" ich grüß dich auf deiner Bank da oben"
Auszüge aus meiner Biographie,
ein ganz altes Katzentagebuch von mir,
Briefe an einen alten Chef, eine Freundin,
an meine Tochter, den Bruder,
ach und ganz alte Liebesbriefe und Gedichte  mit Skizzierungen die ich geschickt bekam und so gerne las und schon vertiefte ich mich für Stunden darin und las...

wie schön, dass es so alte Briefe,  - Bilder und Erinnerungen gibt,
darin finde ich ganz andere Stimmungsbilder als heute – auch schöne, ebenso traurig bedrückende, fragende, hoffnungsvoll verträumte, leidenschaftliche und noch viel viel mehr.
Auch ganz alte Auszüge aus der Angelface at Homepage die ich längst vergessen habe.

Irgendwie schade, dass es sie nicht mehr gibt wie vieles andere selbstgebastelte auch.

Yep, das zurückdenken ist, wenn draußen vor dem Balkonfenster der Wind um die Ecken pfeift, sich Bäume und Büsche bewegen und ich sonst nichts weltbewegendes Wichtiges für den Tag vorhabe – ganz schön.
Auf jeden Fall erbaulich und freundlicher als die neuesten  sehr befremdlichen Corona -Nachrichten zu gucken,
aus den USA hört man ja Sachen  die wirklich schwer zu glauben sind,
ist so viel Dummheit eigentlich erblich oder kann man die auch kaufen?
Aber ich glaub eher,  da würde mein Girokonto laut schreien!

Und wer kocht mir jetzt die nächste Tasse Kaffee?
 " K a t e r,  komm und zeig mir deine dreckigen Pfoten damit ich sie putzen kann,
du versaust mir sonst wieder die Bettdecke!"
ich sag lieber: Hello Dienstag....wirst du heute auch mal hell?


@ Angelface


Samstag, 3. Oktober 2020

Herbstmelancholie

 

 Seit Langem wieder höre ich romantische Blueslieder, Schlager aus alter Zeit, sie stimmen mich zärtlich und leise.
Tages oder Wochenkalender haben die Aufgabe zu erinnern – auch wenn man es selbst nicht wirklich will, denn Verdrängung funktioniert – wenn man es will, und  nur vorwärts  - und nicht rückwärts schaut.

Geburtstage stehen an – ich  schau gerne in die Monate des  Kalenders um sie nicht zu vergessen und entdeckte wovon ich weder sehen noch hören will, denn es ist ja vorbei.

Wirklich vorbei oder nur ins Hirnkastel in eine der vielen Schubladen verschoben. Es vergisst sich nicht leicht was war.

Ist es wirklich nur 1 Jahr fast auf den Tag her, dass ich die Diagnose bekam die mich an meinem klaren Verstand zweifeln ließ, es nicht glauben wollte und doch musste.

Ich spüre den Fremdkörper kaum,
nur wenn ich mich wasche und ganz genau schau
sehe ich das was so verborgen unter meiner Haut schläft
mich bewacht, Tag für Tag, Nacht für Nacht.

 In jedem Lebensabschnitt steckt die Chance auf Neues, anderes -  auch,
wenn man es vielleicht jetzt
noch nicht erkennen kann..
Geschichten erzählen Leben
und das Leben erzählt Geschichten...

De Nacht ist warm
die Hand die schmerzt
nun auch sie..
der Feind in meinem Bett
lässt mich nicht wirklich gut  ruh`n

Hab ich mich mit ihm angefreundet..
ihn akzeptiert
mich damit abgefunden...?
kaum, ich bin ein Rebell

lieber würde ich auf Bäumen herumturnen
den Garten umgraben
auf Leitern steigen
und so tun als ob
nichts  /gewesen/...wär...

Herbstmelancholie
ist sie es die mich
nicht ruhen lässt

oder die Tatsache
dass heute etwas
ganz anders als gestern ist
und war

ich bin eine andere
... oder bin ich eine andere
seitdem ich verloren habe
was mir kostbar war
und es ist nicht nur mein angeblich gesundes Herz
... sondern so viel mehr

Herbstmelancholie
sie fühlt sich
wie die warme Nacht im Dunklen
 gesund  auf meiner Haut an
während der Wind leise über mein Gesicht streicht
als würde er mich streicheln und liebkosen

 mir sagen
schlaf Kind, schlaf ruhig wieder ein

Die Zeit wird es zeigen...Wo Neues erwacht...ist Licht in der Nacht...

ich denke wir feiern nicht nur Geburtstage
und Tage an denen wir so etwas wie wiedergeboren werden

blicken gedankenversunken in und auf
die Rückschau
in die letzten 30  unrühmlich/en oder rühmlichen Jahre...

 


                                @ Angelface