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Sonntag, 12. Juli 2020

Farbspiele

oder auch
Licht und Schatten ...


Sonntags beruhigt sich die Welt
der Morgen liegt still und ruhig vor mir
alle Hektik fällt ab
nur die Ruhe zählt
die Farben des Tages sind vergänglich
wie die Sonne die scheint
und der Mond der des Nachts leise lacht
jeder Witterung ausgesetzt, werden
sie mit der Zeit des Tages blass, unscheinbar
verlieren ihre Leuchtkraft, ihr Strahlen, ihre Lebendigkeit
doch dadurch bewusst
hat man die Chance auf Veränderung,
den Wechsel
sie immer wieder selbst
neu zu gestalten
    Ja , den Sommer mag ich sehr,
einfach nur im Freien sitzen
die frische Luft stibitzen
es sich gut gehen lassen
im Schatten zusammen plaudern
bei Cappuccino, Saft und Tee
sich die Füßchen schick machen
miteinander lachen...

der Sommer ist  wunder - schön
doch manchmal , wenn es bullenheiss ist
wünscht ich mir
ich wär als Bub auf die Welt gekommen
dann könnt ich nur in kurzen Höschen
den Alabaster Körper quer durch den Garten
spazieren führen, hätt weiter nix an...
als bunt lakierte Zehen am Fuß
passend zum Höschen
es gäb keinen Verdruss um ein Bikinioberteil
das kneift und zwickt
und nur weiße Striemen am Oberkörper gibt
das sieht nicht gut aus
später bei Spagetti Trägern

meine Freundin macht sich nix draus
sie zieht sich gleich aus
legt sich auch manchmal gleich ruhig ins Gras
um in den Himmel zu sehen
wenn sie kommt
und schert sich nicht um die Nachbarn
die uns sowieso nicht sehen
zwischen all den Büschen und Bäumen
dem Gras das den Boden bedeckt bis zum Knie und den Ellbogen

und wir spielen verstecken dahinter
wenn einer kommt, soll er rufen
damit wir uns beim verstecken
schnell wieder bedecken können.
So schön kann`s im heissen Sommer sein

 im Moment lese ich gaaanz alte Gedichte wie dies von mir aus 2014 und staune
/was ich wann - und wie . gedacht und gefühlt habe - /

   Guten Morgen -
gestern und heute

Gestern schloss ich freudig meine Augen
beginne heute lächelnd meinen Tag
 sag lachend schönen guten Morgen dem,
 der es hören mag.
Nicht das Wetter macht mir Sorgen nicht
 dass du mich nicht mehr küsst
ich sehe friedvoll in den Morgen
 ich bin zufrieden wie es ist

oder dieses das schon so alt
wie die Welt ist:

es sagt uns die Natur
jeden Tag

blühen wie der Baum
und nicht fragen
Warum

wandern wie der Wind
und nicht fragen
Wohin

fallen wie ein Blatt
und nie wissen
Wann

* überhaupt finde ich es von Zeit zu Zeit ganz
interessant auf die eigenen Arbeiten, die ja auch -
irgendwie ein Erbe sind - gedankenvoll zurück-zu- blicken
 Texte, Bilder, Gedichte @ Angelface