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Dienstag, 5. Mai 2020

tierisch - tierisch @ Angelface

Eine Geschichte zum vor-lesen...
    " Wohin mein Spinat so plötzlich verschwand."

Meister Pelz wuselt durch den Park. Seine Hosen sind straff gespannt, seine Muskeln stark wie bei einem Boxer, sein Fell weich wie Seide denn er putzt sich immer gründlich wenn er was „ gefressen“ hat. Ein hübscher Kerl ist er - zudem schlau,  und das weiß er auch genau, denn dem Vielfrass geht nichts  durch die Lappen.
Er schnüffelt sichernd  mit dem spitzen Näschen in die Luft.
Woher riecht es hier so gut?....ah.........!
ein Geräusch hinter ihm, irritiert dreht er sich um und sieht Meister Reineke der vorsichtig an ihm vorbei schleicht.
Was willst du hier“, fragt er ihn, „das ist mein Revier“.
„ Ich hab mich verlaufen und hab Hunger“, antwortet ihm das scheue Füchslein, denn es ist noch jung.
„ Muss ich vor dir Angst haben“, fragt es . „ Aber klar doch", sagt der" Bär".
-“ Schau dir meine Klauen an, damit kann ich dich greifen und dir richtig weh tun, hau lieber ab und such deine Mutter, du Trantüte“!
Das Füchschen schaut ihn mit erschreckten Augen an und verpisst sich um die Ecke des Hauses, verschwindet klagend im Wald.
Meister Pelz ist ein wenig müde denn er hat Stunden damit zugebracht an hohen Stämmen emporzuklettern und sich durch die Äste der schwankenden Fichten zu schwingen, außerdem knurrt schon seit Langem sein Magen.
Er schwingt sich- wie vorher elegant von Ast zu Ast -  auf die Mülltonnen des Hauses und schnüffelt neugierig an den Deckeln herum, öffnet eine davon und wendet sich empört ab: „ ist heute nur Mist drin“, murmelt er leise vor sich hin.
Ein zarter Duft steigt ihm in die winzige Nase und er sucht weiter-“ wo denn der herkommt?“
           Durch die untersten freien Laschen der Vorbauabdeckung macht er sich trotz seiner Größe ganz schlank,  kriecht geschmeidig hindurch und richtet sich dahinter auf sodass er auf zwei Beinchen steht, reckt und streckt sich und guckt – beide Pfötchen, -  die wie Hände mit ausgezogenen Krallen  sind, dicht an die Scheiben gepresst, durch das Fenster.
„ Nee, die kriegen geschlagene Sahne“ murmelt er beim Anblick der beiden Katzen die auf dem Fußboden im Schälchen die Sahne schmatzend aufschlecken.
Er führt Selbstgespräche“ das ist doch Gift für die Katzen, für mich wäre das was“!
             Hinter ihm steigt der Duft aus einer Pfanne, die wohl zum abkühlen hinausgestellt wurde.
Leider steht sie in einem Korb, der an der Tür zum Ausgang hängt, und der ist ganz schön hoch.
Obendrüber hat „die Köchin“ wohl noch etwas drüber gedeckt, es scheint ein Tuch und eine riesige Papiertüte zu sein. Darunter aber liegt ein riesiger Glasdeckel.
Meister Pelz: „ Die hat wohl gedacht, dann sehe und rieche ich das nicht was  - für mich schon in der Pfanne vorgebraten ist“. schmunzelt er vor sich hin."  Hält die mich für blöd“?

Er hangelt sich die Holzstreben am Vorbau hinauf, hält sich mit seinen langen Pfötchen schön fest und zerrt erst einmal das Tuch vom Korb, dann zerfetzt er mit den Zähnen die Papiertüte die sehr fest ist und hebt den Deckel ab der klirrend zu Boden fällt, aber nicht zerbricht.
„ Hach, was ist da drin in der Pfanne“, ein Allesfresser wie er, ist kein Kostverächter, er nimmt alles was ihm angeboten wird.
Erst schmeißt er die Butterkartoffeln auf den Boden, dann fliegt der Spinat hinterher, der aber ist mit süßer Sahne angereichert, die schleckt er auf, obendrauf liegt ein gebratenes Schnitzel, das wollte die Köchin wohl am nächsten Tag essen – er grinst vor sich hin und verspeist es, murmelt dabei vor sich hin“ da hat sie aber Pech gehabt, jetzt ist es mir“!
            Die Pfanne ist jetzt leer, blitz- blank hat er sie ausgeputzt und freut sich sehr.
Dann lässt er sich wieder herunter, frisst noch die Kartoffeln, schmatzt genüsslich - “ ui..mit viel Butter „ und macht sich noch über den Spinat her.
Dann wird gerülpst, er streichelt sich den Bauch und als er wieder davon tappt ragen ihm die jetzt braunen Stiele des Spinats aus dem Hintern, die hat er noch nicht verdaut, dabei murmelt er vor sich hin: " und morgen bring ich meinen großen Bruder mit!!!."
Am nächsten Morgen entdeckt die Köchin den"Salat"  im Vorbau und meint: „und warum hat er den Rest Kuchen nicht auch noch gefressen – ich wollte die Restpfanne von gestern eigentlich - so-wie- sie-  ist - > so-wie-so – nicht mehr essen, aber der Spinat war noch gut“!

...tierisch - tierisch @ Angelface
sind*s fiktive, erdachte oder erlebte Geschichten das fragen sich meine Leser oft, eine wahre Geschichte.

Anm:  Die Nacht war zu dunkel, die Kamera zu weit weg um das hübsche Gesichtchen und den frechen Po abzulichten und ein geklautes" a.d.I. wollte ich nicht nehmen weil die Bilder geschützt sind...
" meine " sind * s übrigens auch....😍
aber wir haben ja alle genug  Phantasie!!!!!!!!!!!!!!!!
 viel Spass beim lesen...und  laut vorlesen...

der Beitrag  unter Menschenskinder der mir heute besonders gefallen hat..ist meine Empfehlung für  Unterhaltsames - Schönes - Erfreuliches und sogar  leckeres -  ihn gabs  am 6. Mai von
Heidrun.... den ich heute gefunden habe und euch nicht vorenthalten möchte...