ANL die 3. Runde
Herausforderungen liebe ich - und Oma würde sich freuen wenn sie es wüsste.
Achtsamkeit – wie gehe ich sorgsam, aufmerksam mit den Geschenken der Welt um? Das war das Thema bei Frau Rostrose.
Nachhaltig – vielseitig sein – Lebensqualität demonstrieren.
Wir haben die glitzernden Sternchen von der Nasenspitze genommen, das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel hinter uns gebracht und widmen uns wieder anderen, wichtigen Themen.
Achtsamkeit – wie gehe ich sorgsam, aufmerksam mit den Geschenken der Welt um? Das war das Thema bei Frau Rostrose.
Nachhaltig – vielseitig sein – Lebensqualität demonstrieren.
Wir haben die glitzernden Sternchen von der Nasenspitze genommen, das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel hinter uns gebracht und widmen uns wieder anderen, wichtigen Themen.
Dazu rief Frau Rostrose im neuen Jahr 2018 erneut auf und so will ich
mich gerne an diesem Projekt weiter mit
beteiligen, denn was ist besser als nachhaltig leben und Lebensqualität spüren?
Nichts würde ich sagen – schon gar nicht in Plastikmüll und mit Spanplatten leben woraus heutzutage vieles im Wohnmobiliar gefertigt wird.
Wenn mir bei einem Einbruch ein Vandale mein gutes Geschirr zerdeppern - oder Omas Schrank grob anfassen würde, dann würde ich wahrscheinlich ausrasten denn ich hänge sehr daran.
In diesem wunderschönen alten Schrank steht noch der alte russische Samowar und guckt versonnen vor sich hin. In einer Ecke oben links schläft die blau – weiße Suppenterrine aus Meißen.- Zarte Porzellanfiguren auf Spiegeln sind uralt, ein über 100 Jahre altes Eiergeschirr aus englischem Silber, wunderschöne alte Weingläser und etliches an schönen alten Mokkatassen sowie Teetässchen so zart und filigran dass man meint sie zerbrächen würde man sie anfassen. Sie alle habe ich gerne aufgehoben und selbstverständlich trinke ich auch noch aus den Tässchen und biete bei privaten Vorlesestunden in einer netten Teestunde damit an. Bei interessantem Geplauder vergeht schnell die Zeit.
Nichts würde ich sagen – schon gar nicht in Plastikmüll und mit Spanplatten leben woraus heutzutage vieles im Wohnmobiliar gefertigt wird.
Wenn mir bei einem Einbruch ein Vandale mein gutes Geschirr zerdeppern - oder Omas Schrank grob anfassen würde, dann würde ich wahrscheinlich ausrasten denn ich hänge sehr daran.
In diesem wunderschönen alten Schrank steht noch der alte russische Samowar und guckt versonnen vor sich hin. In einer Ecke oben links schläft die blau – weiße Suppenterrine aus Meißen.- Zarte Porzellanfiguren auf Spiegeln sind uralt, ein über 100 Jahre altes Eiergeschirr aus englischem Silber, wunderschöne alte Weingläser und etliches an schönen alten Mokkatassen sowie Teetässchen so zart und filigran dass man meint sie zerbrächen würde man sie anfassen. Sie alle habe ich gerne aufgehoben und selbstverständlich trinke ich auch noch aus den Tässchen und biete bei privaten Vorlesestunden in einer netten Teestunde damit an. Bei interessantem Geplauder vergeht schnell die Zeit.
Denn nachhaltig auf
seine Sachen achten, sie damit auch ehren ist selbstverständlich Ehrensache für mich. Alte Möbelstücke die gleichzeitig auch
Erbstücke sind und von meiner Großmutter
väterlicherseits stammen – sind so wunderschön und damit ist klar dass ich sie auch in meinem Haushalt in Ehren halte.
Die Vitrine ist wunderschön, und dass ihr eines Beinchen
hinten wackelt hat mich noch nie gestört.
Der alte Vitrinenschrank in Kirschbaum zog mittlerweile schon mindestens 6 x mit mir um und hat schon etliche andere
Wohnungen und viele Besucher von mir
gesehen und sich auch sicher als eigenständiger
Bewohner meines Zuhauses seinen Teil dabei gedacht. Geerbt hab ich ihn von ihr als ich 18
wurde. Zu mir umgezogen ist er als sie ins Seniorenheim ging. Sie wußte ihn bei mir gut aufgehoben.
Ein Schmuckstück – das Erbe von Oma, sicher sieht sie mir aus dem Himmel und den Wolken zu, lächelt und freut sich wenn sie sieht wo er heute steht, denn schon damals bei ihr wurde er über 100 Jahre alt.
Ein Schmuckstück – das Erbe von Oma, sicher sieht sie mir aus dem Himmel und den Wolken zu, lächelt und freut sich wenn sie sieht wo er heute steht, denn schon damals bei ihr wurde er über 100 Jahre alt.
Als ich vor 4 Jahren in
den Vogelsberg umzog, bat ich meinen netten Helfer ihn doch bitte während meiner
Abwesenheit an die freie gelbgetünchte
Wand zu stellen.
Meine Wünsche und das Sofa an die holzverschalte Wand rechts zu setzen hatte der Umzugshelfer wohl vergessen und stellte die Möbel so wie es ihm in den Sinn kam, - nach dem Motto: irgendwohin - Hauptsache es steht alles.
Meine Wünsche und das Sofa an die holzverschalte Wand rechts zu setzen hatte der Umzugshelfer wohl vergessen und stellte die Möbel so wie es ihm in den Sinn kam, - nach dem Motto: irgendwohin - Hauptsache es steht alles.
In die Mitte des
Zimmers drapierte er an die 50 schwere Bücherkartons weil es draußen regnete
sodass kaum mehr ein Durchkommen möglich war. Damit verschwand er, er hatte ja
seine Arbeit gemacht.
Ich seufzte laut auf
und packte aus. Es war April und kalt, draußen türmten sich noch die
Schneereste am Haus, so ließ ich alles was nun an Möbeln fest stand - stehen.
Glücklich war ich mit dieser Regelung nicht aber meine
Kräfte reichten nicht aus und irgendwie schaffte ich es nicht, mir innerhalb
der nächsten Jahre Nachbarn oder Helfer zu überreden die Möbel erneut in diesem
nicht allzu großen Raum umzustellen. Es war einfach zu „eng“. Es war keine
Zeit, ich hatte 1000 andere Dinge zu tun, der Wunsch verschwand für einige
Zeit.
Türchen öffne dich.
Tara....
Türchen öffne dich.
Tara....
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| die riesige Pflanze verdeckte den gesamten Schrank- weg damit sie ist den Weg alles sterblichen gegangen jetzt steht er so |
Ein Ferienhaus ist nun mal keine Stadtwohnung und man muss sich mit den Gegebenheiten abfinden, - dachte ich. Der Schrank wurde bewundert und oft schon wurde ich gefragt „willst du ihn nicht abgeben – hier ist es doch so voll!“
„Ihn abgeben, um Gottes Willen, niemals“ - sagte ich – „ der ist eine Erinnerung und
Erinnerungen gibt man nicht her, das wär ja für mich als wolle ich meine Oma vergessen wollen“.
Aber denken und
nachdenken – sowie improvisieren und planen – danach umsetzen ist ja immer schon meine Stärke gewesen und
insgeheim schmiedete ich immer wieder in
Abständen Pläne wie ich meinen Wunsch - dem alten Schrank wieder einen würdigen Platz zu geben
an dem er besser zur Geltung kam -
erfüllt bekommen könnte.
Alles hat seine Zeit und die Zeit für den Schrank – dachte ich - der kommt auch noch.
Alles hat seine Zeit und die Zeit für den Schrank – dachte ich - der kommt auch noch.
Der Frühling steht ja irgendwie in nicht allzu ferner Zeit
vor der Tür…
Der Nachbar von gegenüber war gerade mal da, er hatte sich wohl zum Wochenende auch in sein Ferienhäuschen verlaufen, sein Frauchen auch und so fragte ich mutig: sag mal, könntest du mal mit anpacken?! 10 Minuten später war er samt Gefolge da, rupfte sich seine Jacke von den Schultern, krempelte die Hemdsärmel hoch und schwupp – schieb – Ruck stand der Schrank da wo er stehen sollte. Direkt davor die Sitzgruppe – juchu – den Rest machte ich alleine und holte mir natürlich dabei eine Portion Rücken – egal – dachte ich – das ist mir wichtig…
Der Nachbar von gegenüber war gerade mal da, er hatte sich wohl zum Wochenende auch in sein Ferienhäuschen verlaufen, sein Frauchen auch und so fragte ich mutig: sag mal, könntest du mal mit anpacken?! 10 Minuten später war er samt Gefolge da, rupfte sich seine Jacke von den Schultern, krempelte die Hemdsärmel hoch und schwupp – schieb – Ruck stand der Schrank da wo er stehen sollte. Direkt davor die Sitzgruppe – juchu – den Rest machte ich alleine und holte mir natürlich dabei eine Portion Rücken – egal – dachte ich – das ist mir wichtig…
und Oma und ich – sind glücklich. Seht ihr es auch – der
Schrank lächelt mit und vom ummodeln von alten Sachen in Neue oder etwas ganz anderes erzähle ich ein anderes Mal..
und setze es passend hier mit ein - zum später lesen.
Für meine heimlichen Leser gibts hier auserwählte EINBLICKE, die andern sollen weggucken!
Für meine heimlichen Leser gibts hier auserwählte EINBLICKE, die andern sollen weggucken!
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| nun hat er alleine eine ganze Wand für sich |
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| klein - aber fein - und mein - jetzt lächelt er endlich wieder weil er rechts und links niemanden mehr hat der ihn stört |
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| und überall - stand sie anders -früher im Esszimmer - dann im Wohnzimmer - je nach Raumgrüße jetzt ist er zuhause. steht in der Mitte der Wand - und glänzt vor sich hin um mich zu erfreuen. |
2.Herausforderung - zweckentfremdet - damit kann ich locker punkten:
oder: aus Alt - mach Neu:
© Angelface










