(das große Warum)
Nur ein ehemaliger Obdachloser.
Auf Vorrat keine Haltung zu haben
Kann schon sehr angenehm
Auch sehr bequem sein
Arrangement ist nicht gleich
Engagement
Kann schon sehr angenehm
Auch sehr bequem sein
Arrangement ist nicht gleich
Engagement
Haltung kommt von halten
Von festhalten, bewahren, helfen
von sein Wort halten - erhalten
zum eigenen Wort stehen
Beständigkeit darin zu üben ist schön
Von festhalten, bewahren, helfen
von sein Wort halten - erhalten
zum eigenen Wort stehen
Beständigkeit darin zu üben ist schön
Sich raushalten könnte auch eine Haltung sein
Keine zu haben
Nicht zum eigenen ich zu stehen
ist allerdings sicherer und bequem
Keine zu haben
Nicht zum eigenen ich zu stehen
ist allerdings sicherer und bequem
@ Angelface
Nur ein ehemaliger Obdachloser.
Als ich vor einiger Zeit die Nachricht bekam, Klaus hätte es
geschafft, freute ich mich wie ein Schneekönig für ihn und Max Bryan, der sich so uneigennützig - all die Jahre - hemdsärmelig aber unermüdlich und beharrlich -
für ihn eingesetzt hatte.
Über 7 lange Jahre dauerte der Kampf – sein Kampf - gegen Gleichgültigkeit, gegen Armut und
Gedankenlosigkeit, gegen Hunger und Kälte, gegen den Tod und das eigene Leben,
gegen Verzweiflung und Ratlosigkeit, gegen die eigene Bewusstlosigkeit, für den
Menschen, für das Mitleid, für Freude und gegen die Einsamkeit. Ein
Tagebuch voller Kampf und Ratlosigkeit,
aber auch eines, das Freude und Hoffnung enthält.
Gleichzeitig dachte ich, wen interessiert das schon? Und
schon stand die nächste Frage ungehört
im Raum, das große Warum! Warum ist das
so? Sie klang leise wie eine Glocke für mich mitten im Raum
und ich konnte sie mir nicht beantworten.
Traude schrieb mir vor einigen Tagen warum ich bisher im Monat April noch nichts eingesetzt hatte, sie machte sich – vielleicht ein wenig Sorgen?
Traude schrieb mir vor einigen Tagen warum ich bisher im Monat April noch nichts eingesetzt hatte, sie machte sich – vielleicht ein wenig Sorgen?
Das erste Warum.
Warum wohl habe ich in meinem Blog unter dem Eingangsbild geschrieben warum ich blogge.
Das zweite Warum steht hier:.
-
wenn ich schreibe bin ich ganz bei mir und
niemand kann mich (st)hören. Unterschiedliches
abwechslungsreiches - zwischenmenschelndes
- gedankenvolles,
humoriges - hoffentlich auch
unterhaltsames aber auch aufrüttelndes
zu schreiben ist mein Ziel.
Gedankensplitter und Gedichte, ein kleines Potpourri aus Alltagsgeschichten, Artikeln, Erzählungen, Katzengeschichten und mehr.
Gedankensplitter und Gedichte, ein kleines Potpourri aus Alltagsgeschichten, Artikeln, Erzählungen, Katzengeschichten und mehr.
Das wäre eine Antwort darauf. Doch es ist nur eine von
vielen.
Als ich den Blog im November 2013 eröffnete war ich so naiv zu glauben, ich täte es für eine gute Sache, denn ein Blog kann so vieles enthalten. Ich setzte seinen Link ein. Las aufmerksam wie ein Mensch gegen Gedankenlosigkeit und Mutlosigkeit ankämpft und hoffte, ja, ich hoffte.
Als ich den Blog im November 2013 eröffnete war ich so naiv zu glauben, ich täte es für eine gute Sache, denn ein Blog kann so vieles enthalten. Ich setzte seinen Link ein. Las aufmerksam wie ein Mensch gegen Gedankenlosigkeit und Mutlosigkeit ankämpft und hoffte, ja, ich hoffte.
Aufmerksam machen auf Missstände –das aufrütteln der eigenen
Gedanken – was nichts anderes heißt als – gegen die eigene Gedankenlosigkeit angehen
- helfen, wo man es kann – indem man
Aufmerksamkeit und Bewusstsein an die Oberfläche holt – kämpfen, wogegen es
sich zu kämpfen lohnt – und – und – und.
Wie schreibe ich nun, und sage – was ich damit sagen will.( Ohne, dass es sich wie ein Vorwurf an die Welt anhört)
Wie schreibe ich nun, und sage – was ich damit sagen will.( Ohne, dass es sich wie ein Vorwurf an die Welt anhört)
Der / oder auch das Blog besteht nun seit 4 Jahren und die
große Frage nach dem Warum steht immer noch unausgesprochen/und damit ungelesen
mitten im Raum, nämlich - was habe ich damit erreicht? Bin ich nun enttäuscht, - frustriert – oder hoffnungsvoll
dass sich doch etwas ändert, dass die Kriege unter den Menschen endlich
weichen, dass keine Bomben mehr fallen, kein Kind mehr stirbt, kein Mensch mehr
Hunger und Leid, Kälte und Missgeschick ertragen muss. Egal ob hier oder in Somalia,
Afrika und allen anderen Ländern.
Mit der Eröffnung des Blogs wollte ich darauf aufmerksam machen dass es Obdachlosigkeit und Armut auch mitten in unserem Wohlstandsland Deutschland gibt und dass anscheinend keiner etwas dafür tun kann um es zu verändern.
das Hamburger Wochenblatt schreibt -
http://www.hamburger-wochenblatt.de/themen/max-bryan.html
Mit der Eröffnung des Blogs wollte ich darauf aufmerksam machen dass es Obdachlosigkeit und Armut auch mitten in unserem Wohlstandsland Deutschland gibt und dass anscheinend keiner etwas dafür tun kann um es zu verändern.
das Hamburger Wochenblatt schreibt -
http://www.hamburger-wochenblatt.de/themen/max-bryan.html
Warum wohl - ist
damit - als das vierte Warum erklärt.
Denn es hat niemand gelesen.
Niemand kommentiert. Sollte ich annehmen: auch Keinen interessiert?
Das klingt fast wie ein Vorwurf, sollte es aber nicht sein.
Man kann es auch Aufklärung nennen.
Mir geht so vieles an ähnlichen Gedanken durch den Kopf die es mir z. Zt. nicht erlauben seichte Unterhaltungskost anzubieten und so schweige ich lieber und mache mir weiter Gedanken warum die Welt und die Menschen darin so sind, wie sie eben ist und sind. In diesem Satz - der alles andere als gutes Deutsch ist - steht alles was mich bewegt. Was mich umtreibt und beschäftigt.
Man kann es auch Aufklärung nennen.
Mir geht so vieles an ähnlichen Gedanken durch den Kopf die es mir z. Zt. nicht erlauben seichte Unterhaltungskost anzubieten und so schweige ich lieber und mache mir weiter Gedanken warum die Welt und die Menschen darin so sind, wie sie eben ist und sind. In diesem Satz - der alles andere als gutes Deutsch ist - steht alles was mich bewegt. Was mich umtreibt und beschäftigt.
Guten Morgen Deutschland, guten Morgen all ihr Lieben, ach
ja und
Frohe Ostern. Für Euch alle.
@ Angelface
Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antworten hinein.
*
so lausche ich den Texten von...
Rainer Maria Rilke (1875-1926)
Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antworten hinein.
*
so lausche ich den Texten von...
Rainer Maria Rilke (1875-1926)


