Montag, 24. Juli 2017

Traumdeutungen - braucht man dazu einen Psychiater?

oder nur eine gute Freundin die mit dir darüber spricht -
*** - ich hab geträumt - mein Kind,  - ***so viel geträumt - mein Kind...
Sonne und Kumuluswolken sind völlig dem Himmel entschwunden - es ist ** nur noch ** einheitlich grau - es regnet in Strömen - ist zudem kühl, also die beste Zeit  - um wieder einmal etwas zu schreiben.Man träumt von so vielem und nicht alles hält der näheren Betrachtung stand, es ist ja auch keine Realität..

             *    *     *      *      *      *        *         *      *    *
Oh - Oh  - Träume - unschöne  -  lebhafte - ausdrucksstarke - was bedeuten sie?
- *** sind träume nur Wünsche oder Schäume?
Sind `s Albträume, oder Hoffnungen - Wunschträume - Mädchenträume -  Ängste -  die unverarbeitet geblieben sind?
 Martina hat das wunderbar zum Thema der Woche gemacht und
ich habe darüber lange nachgedacht, was wohl all unsere Träume zu bedeuten haben, ob sie überhaupt eine Bedeutung haben?
🔻   *    ↔  →     ****  ↗    ***** ↘  * ↦🔻
ich träume viel
ich träume oft
 🔃🔃 manchen Traum will man wirklich nicht erzählen, dann - wenn er zu persönlich ist..
andere schon - denn sie begegnen vielen - unterhalte dich und du hörst - WER - Wie - träumt.
TRAUM 1/"/§ kehrt immer wieder - ...***  im und am Meer zu sein - in der weissen Gischt zu schwimmen und plötzlich stecke ich mitten im Wasser,  mitten in einer hohen Welle kopfüber im Sand und das Meer zieht mir den Boden unter den Füssen weg..
was mag das wohl bedeuten...? Sind es die Wellen des Atlantik die mich rufen?
Hab ich meine Mitte verloren...?*** was bedeutet dieser Traum der für mich -  manchmal -  wie real ist...?...gut - ich denke an Südfrankreich - es war einmal - 1975...!
 Traum 4/$...-*...ich träume von einer Höhe von der ich nicht mehr herunterkomme ohne zu springen, stehe an einem Abgrund und schwanke, wie magisch angezogen von der Tiefe unter mir...springe aber nicht!
mir wird kopf -  schwindelig - ich erwache -
*** manchen Traum träume ich gleich zweimal hintereinander oder manchen bis fast zuende, ein  ⥥ kleines Fitzelchen bleibt nur der Auflösung vorenthalten - ehe es dazu kommt - bin ich wach..
manchen Träum kann ich morgens detaiiliert wiedererzählen - andere vergesse ich - sofort ...
...***ich träume von einer dunklen Gestalt unter meinem Bett dessen Arm sich bedrohlich erhebt und mir ein Messer in den Rücken steckt...
albträume...?
zu viele Thriller oder Krimis oder doch eine reale Gefahr...?
Wollen mir meine Träume sagen: passs besser auf dich auf?
...***ich träume davon auf der Straße liegen zu bleiben, 1000 Autos und >Laster fahren an mir vorbei, Hupen dröhnen und keiner hält...?!
nun ja - das ist mir ja auch oder so ähnlich passiert, Hugo hat ja tatsächlich schlapp gemacht...!
sollte ich jedoch versuchen meine Träume in einem Bild zu gestalten dann klappt das nicht, das weisse Blatt Papier bleibt leer...
...***ich träume -  mein Kater Merlin kommt über`s Gras auf mich zugekrochen,eines seiner fast abgerissenen Beine zieht er blutet hinter sich her, er schreit mich an...hat Schmerzen...
ich nehme ihn vorsichtig an, hebe ihn hoch - er schmiegt sich an mich an, er ist gesund - es war nur ein Traum...
(verlustängste..)?
 ⬍dann wieder träumte ich - lang ist`s schon her - fliege ich - hoch über den Wolken - bin frei und ungebunden - leicht wie eine Feder - oder ein Gefieder,  spüre keinen Körper mehr - nur meine Gedanken fliegen mit -
ich träume von einer bunten Frühlingswiese, von Schmetterlingen - die mich umkreisen - träume von Freude, sehe im Traum viel Leid -  ---** ich träume von Unglücksfällen - aber nie davon, dass einer stirbt - ich träume und sorge mich um Menschen, die mir nahe stehen, träume  davon dass sie bei mir sind, immer wird alles wieder gut; heisst das nun, dass ich ein positiv denkender Mensch bin?
ich sehe reales und träume davon...zum Beispiel von und über Hugo - den braven Buben - ich werd ihn vermissen...
was wohl sagen uns unsere Träume...in dem Falle, dass eine Trennung naht.
Wo kommt er hin ? **der Hugo ?→.

da kommt er hin...siehe an - eine neue Chance für ihn ⥤ darf er mitsingen? der Sänger und Bandleader nimmt ihn ( Scherz natürlich - wahrscheinlich wird er in Einzelteile zerlegt, nimmt also weiterhin am Leben teil, was mich freut, ich nenne ihn nun meine Lebendspende):-)) zwinker...
⥟ Probe in You Tube!(von der Band)
https://www.youtube.com/watch?v=h4w5rGJ6qQI
http://www.bandliste.de/Bands/Sternenhimmel/15420/

ansonsten - wenn es fern der Realität -Träume gibt, nenne ich sie -"Gedankenträume - sie sind - etwas -  einmaliges, was nicht wiederkommt - ,

 aber vielleicht sind `s doch nur Schäume, Verdrängungen von Sahnetüpfelchen im heissen Kaffee... sie lösen sich auf - verschwinden -

oder sind es unerfüllte Wünsche? - verdrängte Ängste -" Vorahnungen - Erlebnisverarbeitung" oder ähnliches? keiner weiss es - alles ist Spekulation -
schaden sie uns, machen sie uns nieder...*?

oder sagen sie uns
pack dein Problem an"!

Tschüss lieber Hugo...
oder möchten wir manchmal woanders
oder ein anderer sein?
heut würde ich sasgen
n e i n
es ist schon recht - * so, wie es ist.






Gedanken und Emotionen: was machen Menschen - mit dem Geschehen das sie beschäftigt - wo stecken sie es hin, die angeblich nie träumen - obwohl sie natürlich träumen - nur eben - nichts mehr davon wissen - oder wissen wollen...
 sind - * Träume - ( nur )  ein Ausdruck deiner Phantasie - oder sind und bedeuten sie mehr? - *** sind vielleicht Therapie?
                                                                                                          @ <Angelface

Freitag, 14. Juli 2017

der Sommer im Vogelsberg ist nicht still...

Sollte jemand sagen, dass mein Leben - und der Weg darin -  langweilig ist - nur weil ich - relativ weit weg von der Stadt -  "dörflich wohne " - dann lache ich - der hat ja keine Ahnung - aber nun - sage ich -

Die Welt ist wieder still…und mein Herz schlägt ruhig weiter...
Die Vögel zwitschern wie vordem, die Gräser blühen still vor sich hin, es ist, als wäre die Zeit für einen langen Moment stehen geblieben…
                              Der Sommer - ist herrlich - wunderschön -
So wenig wie im Winter  bei uns  in der Höhe geschieht, so viel bringt der Sommer auf einmal als würde er sich beeilen möglichst viele Überraschungen in mein Leben zu tragen.
Das Gästezimmer blickt mich an, leer ist es, kühler in der Ausstrahlung, athmosphärisch ärmer, sie fehlt…sie ist weg.
Die Wärme, das Lachen, das sich gegenseitige verstehen, die gemeinsamen Tränen – sie sind  auf dem Weg nach Berlin – so weit weg und doch - bleibt sie in Gedanken so nah.
Ich sitze seit ewig – gefühlten Zeiten an meinem gewohnten Fensterplatz und lausche den vertrauten Geräuschen. Mein Inneres zittert ein wenig nach und muss sich neu sortieren. Wird man im Alter empfindsamer, dünnhäutiger, lässt mehr an sich ran?
Die Wolken über meinem Kopf sind dieselben wie gestern und doch – jeden Tag anders…
sie nehmen meine Gedanken mit…
eine Woche voller Emotionen, voller Gefühle, voller Gedanken, voller überraschender Wendungen, man rechnet mit nichts – und bekommt doch so viel.
Klettern war ich – hoch in der Höh – 15 Meter über dem Boden und nichts hat gewackelt obwohl ich doch mit ungewohnter Höhe eher meine Schwierigkeiten hatte. Auf schwankenden Balkenboden und Strickseilen wandert man von Baum zu Baum durch sonnendurchscheinenden Wald, näher als je dem Himmel.
das "Video" in dem ich wie eine schwankende, leicht angetrunkene Hyäne - leise vor mich hingackernd - hin und her schauckle will ich euch lieber nicht antun, ihr würdet einen Lachanfall ohne Ende bekommen:-))
Ich erinnere mich – dunkel – vor Jahren war ich einmal im Gebirge und wusste – ich will nur wieder runter….! War das Höhenangst vor schwindelerregender Höh, der Abgrund unter mir? -  wer weiss...!!
Keine Ahnung hatte ich in dieser Woche, dass ich mich trauen würde…
keine Ahnung hatte ich – dass es in unmittelbarer Nähe von mir, so viele schöne Überraschungen gab, das kommt davon wenn man nur in die Ferne und nicht um sich herum guckt
der Kletterwald auf dem Hoherodskopf ist wirklich eine Tagesreise wert…der Baumkronenpfad verlockt jeden zum klettern, sogar mich - Angsthase auf der Höh - es ist aber auch ein herrliches EReignis  - von - so -  hoch oben die Welt zu sehen...
die Aussicht
ist gigantisch - die Höhe beeindruckend -  es wackelt und knirscht -
und wenn man sich an den Seilen durch die Bäume schwingt meint man  - Tarzan und Jane zu sein...
 ich trau mich nicht -
andere schon -
← das hier - ist noch gar nichts, eher wie ein beschützter Spaziergang, die NETZE schützen vorm Herunterfallen!!!


aber↔ das mach ich nicht!!

...die Kids trauen sich
den zweiten Ausflug im Geschirr, mit Führer und am Stahlseil 10 Meter über dem Boden tanzen werde ich ganz sicher nicht bewältigen können, das traue ich mir einfach nicht mehr zu…einen Baum zu erklettern , auch nicht, es muss ja auch nicht sein, lieber schaue ich vom Boden herauf – zu, wie es andere tun während es wackelt und bebt..
Es ist ein Erlebnis unbestritten -  nächstes Jahr wird sie es vielleicht wagen. Mein Besuch aus Berlin…

Ein Glück, dass ich meinen letzten Termin beim Orthopäden zum Check noch rechtzeitig wahr genommen habe, heute wäre es nicht mehr möglich, denn – es kommt ja immer zu viel aufeinander – geballt auf einen zu – steckte ich bei meiner Rückfahrt vom Onkel Doktor plötzlich mitten auf der Straße auf halbem Weg fest – und Hugo tat – nach anfänglichem >Knurren und scheppern -  keinen Mucks mehr.
Kolbenfresser – Motorschaden – nichts ging mehr. Andere Autos schossen an mir vorbei, keiner hielt!
Brav hat er, mein Corsa B -  seine  -weit  über 20 Jahre auf dem Buckel  - beschlossen -  mich nicht mehr von A nach B zu tragen. Er meint wohl 166.000 wären genug für seine Räder!:-))
Nun heißt es  - nach einiger Bedenkzeit was wird -  - planen – planen – planen – denn der Sommer ist ja nicht schon vorbei.
Hab ich je in meinem Leben bisher schon ein Auto " verschrottet“ – was für ein hässlicher Begriff und das in Verbindung mit dem braven Buben! – nein …..ich werde ihn mit bunten Pünktchen zum Abschied  bemalen und ihm ein fürstliches Begräbnis angedeihen lassen wenn ich auch – bis jetzt – noch nicht weiß – wie!
doch davon später - vielleicht - in einem anderen Bericht"! :))
 Willkommen im Leben…willkommen wieder am Boden - mit fester Erde wieder unter dem Schuh...
                                                                                                © Angelface…

Samstag, 1. Juli 2017

ein Freund - sein Name ein gesicht - Gedichte -

es hat
 z u t i e f s t
meine Seele berührt


unbeschreiblich
phantastisch
ein anderes denken
selten
gehen Worte so tief ins Innere
zeigen welche Kraft in ihnen
zu spüren ist
sie mahnen nicht
sie sind
wie er ist
und sie sind
dass ich sie lesen durfte
Glücksgefühl
zutiefstes erschüttern und danken
*
 nur eines seiner gedichte von 2010
das hier sein
das da sein
hätte es
keinen anderen grund
dies wäre einer:

die taube zu sehen
wie sie das wort
frühling ins
grün flügelt

© schneewanderer

*
oder dieses vom  März 2017
irgendeiner
wird sich finden
dem regen
an den kragen
zu gehen

bis er um hilfe schreit

die sonne am nächsten dann
dieses eine mal nur
nicht taub

wird sie ihm
dem mund verbieten
bis der klatschmohn
ihn wieder herbei sehnen wird



© schneewanderer

*
um zu verstehen was ich meine..
*
https://www.rediroma-verlag.de/autoren/reiner-kranz
*
https://www.amazon.de/Reiner-Kranz/e/B00JABIEZI

Dann
https://www.rediroma-verlag.de/buecher/978-3-86870-280-4
sowie
https://www.amazon.de/Das-Wort-ist-mein-Haus/dp/3867036586/ref=asap_bc?ie=UTF8


 Spurensuche - Schreiber – wie und was ist ein Mensch der schreibt.
Es gibt viele Schreiber/Autoren die sich an Versformen bemühen, an alte Regeln wie man sie schreibt -  halten und dem Begriff Lyrik  dennoch ein wenig hilflos gegenüberstehen…so stellt sich gar manchem die Frage: was ist Lyrik und wie erreicht man es -  sie…(zu verfassen)
Einigen ist es wie selbstverständlich gegeben -   besondere Worte -   Klänge der Sprache - sie erreichen den Leser bis tief unter die Haut – Erich Fried war für mich der, der mich vor endlosen Jahren als erster erreichte. Seine Gedichte sind  für mich emphatisch vertraut. Nicht alle – seine „Zorngedichte“  beispielsweise empfinde ich als unerhört grausam, ja beinahe brutal und dennoch – irgendwie gut. Man spürt geradezu die Verzweiflung des Verfassers. Dann entdeckte ich noch andere Dichter die mich faszinierten  - E.Strittmatter war die nächste, so ging diese Entdeckung von Wort zu Wort - von Ort zu Ort.
*
Es gibt viele Schreiber, die versuchen Inhalte was man so denkt und fühlt – in Worte zu fassen, oft holprig und unvertraut – oft wie abgebrochen klingend – manche formen Worte die zusammengenommen -  wie ein Lied erklingen - die man am liebsten vertonen möchte. Manch anderen liegt Gedichte zu schreiben – buchstäblich - im Blut. Erklären kann das keiner, nicht – wie sie geschrieben – nicht – wie sie gelesen – erfühlt und verstanden werden.
*
Gedichte zu lesen ist – oft -  genauso schwer wie sie zu verfassen, das hat nichts mit dem Reim zu tun, es sind gefühlte Empfindungen die sich bahnbrechend wie von selbst erweitern.
*
Ich kann nicht behaupten, dass Gedichte zu lesen zu einer meiner Lieblingsbeschäftigung geworden wäre als ich damit anfing sie zu l e s e n.  Ich tat mich schwer damit, versuchte hinter den Zeilen zu lesen und mich erreichte so manches Wort nie – sprich fand es nicht gut – nicht klingend nicht -  wohltönend  - oder passend zueinander  - genug.
*
Ich denke – Gedichte zu erklären ist –  fast nicht möglich - für unsere Sprache – nicht genug – man muss sie spüren und fühlen und nicht eigene Interpretationen dahinter setzen -  gar Wirklich unwirkliches dahinter zu vermuten geschweige denn zu versuchen den Schreiber in Person dahinter zu sehen und mit dem reinen Verstand zu erfassen.
 -  Gedichte - sind - Phantasie -
schwierig wird es - wenn man den Schreiber oder den Autor tatsächlich kennt, dann besteht die Gefahr dass man seine Texte  analysiert und versucht sie auf die Wirklichkeit des Schreibers zu übertragen.
*
Ebenso wenig kann man Gedichte flüchtig überlesen, wer dies tut – wird sie nicht begreifen – sie sofort danebenlegen und zu einem Buch/Roman übergehen -  man muss, soll dafür offen sein – sich für die Sprache der Worte öffnen  -  nicht nur Wort zu Wort verstehen - und gar zu übersetzen", - dann wird man mittendrin sein. Die Welt der (lyrischen) Sprache ist eine ganz andere als die Wirklichkeit des sich Verständigens - des Begreifens - und der Kommunikation unter + miteinander.
 * Ich finde Sprache etwas phantastisches - sie wurde uns gegeben um sie zu kultivieren nicht nur um sie zu erlernen.Sie ist nicht nur - reine Verständigung - zu und miteinander - um sich - und den anderen zu verstehen und zu begreifen - wie er tickt und ist -
was man alles mit ihr anstellen kann, kann kein Mensch begreifen der sie nicht liebt.
Und sorry - ich verstehe bis heute die Menschen nicht - wie man freiwillig und gerne die Sprache - - bezw. - den Austausch der Sprache nur noch im Handy und Smarthpone verhunzen kann, bin mir aber sehr bewusst - mit dieser Ansicht stehe ich ziemlich alleine..
 © Angelface