Samstag, 25. Juni 2016

es hat geregnet - die Natur atmet auf, ich habe Zeit

    Es ist die filigrane Erhabenheit des jungen Morgens die mich alles vermissen ließe was ich liebe wenn ich nicht da wäre wo ich bin. Wenn die Sonne und der Tag über den dunstigen Hügeln aufgeht, lässt mich dessen Schönheit oft atemlos zurück…Das heisst


          Z e i t inne zu halten 
              stehen zu bleiben



einmal anklicken zum vergrößern!!! Text im Bild
liest sich dann besser!
 
den Spruch kennt doch jeder der beides hat!:))


durch atmen, tief atmen
             sein 
die Alltagshetze hinter sich lassen
bei sich
sein
jetzt - sofort - und gleich
Z e i t nachzudenken
Z e i t zu lesen

Z e i t das - was man hat - zu genießen
Sommerimpressionen aus dem Vogelsberg
das Wasser hat 19 ° im Badebiotop
also nix wie rein wenn man kann
 25°          30°           35° hitzefrei

 können Katzen schwimmen
und
mögen sie das auch?

schwimmen? ich spinn doch nicht!
integriert!!!! nennt man das!
und schwer verliebt in Mimi

doch auch alte Damen machen mal Pause
eigentlich sind die Liegestühle ja
für die Menschen da, a b e r  bitteschön:
was heisst schon...................
e i g e n t l i ch!°!°!
bitte nicht stören! - *ist doch klar"""!°
nicht jeder kriegt was er will
als alter Recke hat man es schwer
manchmal seine Gedanken und Wünsche
im Zaum zu halten
Mimi: "!es ist viel zu heiss!  um sich zu lieben
auch als Katze

 nix ist schöner als faul sein
lesen
denken
in den Himmel schauen
genießen 
was man hat

den ganzen Tag
und wenn es geht
die heissen Nächte natürlich auch
sommerimpressionen
Urlaub
Wasser
den Himmel
 die Sonne 
und natürlich viel sich. 
Zufrieden sein kann man nur innen drin.


Texte und Bilder zu Sommerimpressionen by Angelface   Juni 2016 
 August 2014
 wie das Ganze wann und wo entstand, das steht hier
http://wokinisblog.blogspot.de/2015/08/projekte.html

Freitag, 24. Juni 2016

Hitzewelle - Hitzequelle

wir waren mal alt und unansehnlich; keiner wollte uns mehr
jetzt sind wir bunt und neu: setz dich bitte und sieh
wie schön es hier ist, denn Besuch
darf gerne kommen

Mimis Katzenschlafund sitzplatz
davon pflücke ich sie dann spätabends um 12°° ab
und verfrachte sie ins Haus
in diesem Jahr überragt der Himbeerstrauch
schon das Thermometer, die Erdbeeren
blühen und zeigen schon rote Früchte

Momentaufnahmen
weissblaue Wolken zaubern Figuren an den Himmel, die Luft ist noch klar und frisch!
Nivea Sun Sonnenschutzfaktor 50 glänzt auf brauner Haut, schon ganz früh am Morgen zeigt das Thermometer im Schatten über 25° Grad an. Gibts da nicht schon für die Klassenbesten hitzefrei???:))
Wetterkapriolen
Es ist wirklich verrückt.
Am Liebsten würde man sich eine Glatze scheren lassen, damit die Luft besser an die Haut kann!
Als ich gestern aus der Stadt in mein kühleres Grün kam, zeigte das Thermometer in der Sonne gegen 18°° noch zwischen 30° und 40°Grad an, früh und im Laufe des Tages waren es 50 ° und  weitere Temperaturen waren darauf nicht mehr messbar. Das nennt sich dann wohl Bullenhitze!
Das Gras spießt,  Grün wächst, Unkraut wuchert, Vogelgesang.
       Überall stehen Wassergefäße für die Piepmätze und gefüllte Wasser - Eimer für den Durst der Katzen herum, zwischendurch tränke ich, was so in Kübeln wächst und gedeiht. Fräulein Tomate, Mister Salat, Schnittlauch, Majoran und Petersilie nicken dankend mit den Blättern und Köpfen. Ein winziges Salamanderbaby in braun sonnt sich auf einem Stein. Eine halbe Stunde ohne Feuchtigkeit und schon lässt alles die Köpfe hängen. Es ist unglaublich,  wie heiß es in wenigen Tagen geworden ist. Ich flitze  nur noch in der Morgendämmerung durch den Garten, eine Stunde später  sacke ich schon nur mit Bikinioberteil und kurzer Baumwollschlafhose , bewaffnet mit Sonnenhut, Lesebrille und Buch unter meinem Sonnenschutzfaktor 50  auf der Haut   in den nächsten Liegestuhl. Die Flasche Wasser gewürzt mit frischer Zitronenmelisse und Pfefferminze auf Eis  ist immer dabei. Ohne Schatten ist es für alle Lebewesen viel zu heiß. Die Sonne brennt und beißt und während die ersten Badegäste schon ihre leise gebräunten Körper in die kühlen Fluten gleiten lassen während sie glücklich wispern und sich freuen, schlafe ich noch eine Runde bis der Tag endgültig erwacht.
selbst die bunten Stühle träumen....jeder von ihnen
ein Individualist
Eine Stunde später, der Tag ist nun da, noch während ich sämtliche Fenster im Dunklen verhülle damit die Hitze nicht in die Wohnung kommt, denke ich - denn dies kennt man ja, ists in einem Tag wieder vorbei?
Es ist Sommer und der Sommer ist vielleicht kürzer als letztes Jahr, aber er ist wirklich da.

© Angelface

Freitag, 17. Juni 2016

Wegwerfgesellschaft und Umweltbewusstsein



Wegwerfen ist so einfach
Monatliche Aktion ab 15. Jänner 2016:
Aber so sinnlos wenn sofort das weggeworfene durch Neues ersetzt wird, nur weil man das alte schon lange kennt.So wird unsere Welt nicht mehr gesund.
Warum machen wir das eigentlich immer wieder?
Unsere Wohlstandsgesellschaft ist so vom Luxus überhäuft, es muss beinahe immer –
das Beste sein
das Teuerste
das Modernste
Immer im Trend bleiben ist für viele die Devise. Hat man dann auch noch unglückseliger weise das Geld dazu, ist man schnell versucht das Alte gegen Neues einzutauschen. Wer denkt dabei an Umweltverschmutzung, überfüllte Lager, ein gesundes Umweltbewusstsein? Der hemmungslose Konsum bringt uns und jeden vernünftigen Gedanken daran, um.
Und schon kommt lange gehegtes, ererbtes, nicht mehr gewolltes, lange getragenes
aufgehobenes, abgelaufenes in die Mülltonne
Ob das nun Kleider, Hosen, Blusen, Jacken oder Schuhe sind
Ob Joghurt oder Quark im Kühlschrank schon ein paar Tage alt ist
Ob Gartenmöbel die unansehnlich geworden sind
Die Couch einem nicht mehr gefällt
Ein Bezug  vom Sessel etwas schäbig aussieht
Zu schnell sind wir daran gewöhnt zu schnell wegzuwerfen was durchaus in anderer veränderter Gestalt noch einen Nutzen für andere hat.
Das Joghurt, den Quark kann man der Katze oder dem Hund geben.
Den Sessel könnte man - sofern das Holz noch gut ist, neu beziehen
Die Couch gefällt vielleicht noch dem Nachbarn
Vom alten Holz baut sich jeder Schreinerlehrling noch ein neues Schränkchen statt es ins Feuer zu werfen
Kleider, Hosen, Jacken könnten umgearbeitet werden
Die Schuhe könnte man vielleicht noch umfärben
Aus abgelaufenen Zeitungen könnte man Geschenkpapier basteln und so weiter, und so weiter.
Es gibt für alles die Möglichkeit der weiter oder um - Verwertung, nur, denken wir oft nicht daran.
Tonne rein und weg ist es.
Heute lief ich zum Supermarkt die Straße entlang und wunderte mich wirklich mit großen Augen WAS die Menschen doch  alles fortschmeißen.
Ganze Heizungsanlagen mit Heizkörpern und Rohren. Tische, Stühle, ganze Gartenbänke
Da lagen an einer Ecke wunderschöne Korbstühle, die sahen tatsächlich aus - wie neu
Kinderspielzeug zum Teil ungebraucht noch in einer Plastikfolie, Hasenställe, Gartenzäune
Komplette Badezimmerschränkchen in denen nur ein Brett fehlte
Teppiche,  Kühlschränke, Fernseher, digitales wie Receiver, Radio und Staubsauger die allesamt aussahen als wären sie durchaus noch zu gebrauchen. Manche Sachen waren tatsächlich  nur etwas schmutzig und hätten nur mal einen Putzlappen gebraucht. Komplette Couchgarnituren waren übrigens alleine in einer Straße gleich 3 x vertreten und alle sahen noch ganz passabel aus. Da hatten wohl einige die Gelegenheit genutzt sich an den gemeldeten Sperrmüll der anderen dranzuhängen und stellten dazu oder unmittelbar daneben, und der Stapel wuchs und wuchs.
Die  Leiter der Flüchtlingsheime wären sicherlich froh darum, nicht sämtliche Zimmer komplett neu einrichten zu müssen wenn neue Bewohner einziehen.
Doch es ist eben leichter vom Staat die Unterstützung einzustecken die anderen ARMEN fehlen.
Ich dachte: " warum alles wegschmeißen wenn es andere noch gut gebrauchen können", nahm die schwarzen Plastikstühle mit nach Hause und strich sie bunt an. Nun habe ich schon 9 davon für die nächste Gartenparty auf dem Rasen stehen, zudem sind es Stapelstühle die man - wenn man sie nicht alle gleichzeitig braucht, auch locker - übereinanderschichten kann. Die Nachbarin von gegenüber nahm sich 3 der Holzgartenstühle für ihren Garten und freute sich. Eine eben herausgestellte blauweiße Schlaf-Couch fand auch noch einen neuen Besitzer der sie in sein Gästezimmer stellte.
     Dann rief ich den Leiter der Flüchtlingsunterkunft an und schon wenige zeit später marschierten 6 junge Leute die aus kräftigen Burschen bestanden,  die Straße entlang und packten  mit strahlenden Gesichtern ein was sie für ihre Familien brauchen konnten.
Ich denke nicht wenige waren recht dankbar für den Tipp.
Mein Tipp: aus alt und gebraucht, mach mit wenig Arbeit:  neu und freu dich

ein wenig nass ist er noch, der ehemals olle Stuhl
aus einem schwarzen Gartenstuhl wird ein buntes
Gebilde voller Farben
man sitzt gut darauf, der Rücken ist gerade
die sind doch richtig hübsch so, oder?
in den Clogs kann man gut werkeln
weil sie lächeln wenn sie am Fuß sind, ach
*türkis fehlt noch als Farbe, wo hab ich sie gleich?

und weil dieser Beitrag so gut zu Rostroses" Wegwerfen ist nicht gut, "Umweltbewusstsein besser
a new Life passt ",  - verlinke ich ihn gerne unter diesem Link zum Juni bei ihr.Monatliche Aktion ab 15. Jänner 2016:
http://rostrose.blogspot.de/2016/06/a-new-life-6-zwischenbilanz.html
© Angelface

Donnerstag, 16. Juni 2016

Passfotos und ihre Tücken!



Wetter ist noch nicht richtig gut, der Sommer lässt auf sich warten also lese ich bis dahin oder bis die Sonne aus den Wolken kommt.
Was *finde ich*
ahhh...ein altes Büchlein beim stöbern von 2010 von mir in BX und es ist noch nicht mal zum downladen sondern nur für Freude eingestellt, also lade ich euch die Geschichte (obwohl sie nicht im Sommer, sondern im Winter angelegt ist und spielt - herunter und setze sie hier ein.
Es geht - wie bei Menschen oft, um die liebe Eitelkeit und was es damit auf sich hat.
Vielleicht amüsiert ihr euch ja ein wenig darüber..
los gehts:

Kleine Eitelkeiten  ( aus einem Buch - von Angelface )
eingestellt in BX dem Lese und Schreibforum


OKTOBER 2010
Gestern war ein trüber Tag,
so einer, der einen die Mundwinkel bis tief zum Knie hängen lässt.
Die vorherrschende Farbe am Himmel war grau, nebelsteingrau…dazu war es kalt.
Dementsprechend war auch meine Laune, aber ich dachte:
Na, gut, für nächste Woche und auch noch danach sind wieder fallende Temperaturen gemeldet, dazu Eiseskälte, erneut Schneefälle und unpassierbare Straßen.
Da kannst du nicht mehr fahren, mach es heute, obwohl auch jetzt nicht gerade günstiges Wetter war.
Nichts für mein Auto, das seit Wochen zugedeckt im Hof stand – verflixter Vermieter, der es nicht schafft einen Carpot darum zu bauen – ihn soll der Schlag treffen.
Kein Wetter für mich Frierkatze, die die Kälte hasst wie die Pest.
Mein Perso ist im Februar abgelaufen, das heißt, ich muss in den sauren Apfel beißen und mir einen neuen ausstellen lassen.
Nun ist das ja an und für sich kein Problem, man muss ihn nur haben und meiner war schließlich – allerdings mit einem Bild, das natürlich längst nicht mehr mit der Wirklichkeit übereinstimmt, abgelaufen.
Neue Bilder müssen her, schoss mir durch den Kopf und wusste doch, oh weh, schon wieder Verbrecherbilder, das kenn ich doch schon.
Erst vor einem guten Jahr hatte ich mir von einem Fotografen neue Passbilder für die Mitgliedschaft im Schwimmbad machen lassen und war von diesen so entsetzt, weil ich mich darauf nicht mehr wieder erkannte. Zu rot diese Bäckchen, ich lache hektisch und der Gesichtsausdruck ist auch nicht gerade der mildeste.Irgendwie seh ich furchtbar darauf aus, das bin definitiv - nicht ich.!
Aber es ist nur ein Schwimmbadausweis, da dachte ich, was soll’s, da schaut eh keiner hin und ansonsten versteck ich ihn in der Tasche. Ich bin ja nicht übermäßig eitel.
Es tangierte mich nicht weiter.
Nun aber, sollte ich tatsächlich einmal – was ich nicht annehme, auch nicht voraussetze, meinen Personalausweis vorlegen müssen,...hm..vielleicht...
am Flughafen, bei einer Personenkontrolle oder im Auto bei einer der nötigen Polizeikontrollen, sollte schon wenigstens ein - mit meiner Person identifizierbares Foto - auf diesem Ausweis drauf  sein.
Fotos - kein Problem - kann ich doch selber machen....MIST, warum ist nicht gerade Sommer, da wäre ich wenigstens etwas gebräunt, frisch und lebendig aussehend, nicht gerade hässlich - aber nein - es ist OKTOBER - da sieht ja jeder etwas winterblass und müde  aus, Augenringe hab ich wahrscheinlich auch, dieee müssen ja nicht gerade aufs Bild!-Oder?aber, ich versuche mein Bestes:
Mit dem Gedanken:
Die werden wenigstens was. Kenn ich doch, kann ich doch!
.... Hand ausstrecken, freundlich lächelnd in die Kamera grinsen, Kopf gerade halten, keine Haare im Gesicht und fertig ist die Laube.
Nur für den nötigen einfarbigen Hintergrund musste ich noch sorgen, was mir bei meiner „bunten Wohnung“ schwer fiel, denn überall hängt irgendetwas herum, was ganz sicher nicht mit auf’s Bild gehört.
Mit Ach und Krach bekam ich den Hintergrund auch hin und das Bild selbst war auch nicht das Allerübelste von mir, ich konnte zumindest für die nächsten Jahre zu ihm stehen und damit leben ohne für andere wie eine Verbrecherlady auszusehen!.
Ich druckte es auf Fotopapier aus.
Mit diesem bewaffnet, klemmte ich mich, trotz Nebel und trübem Gesicht, dass dazu auch noch glänzte, außerdem mit unvorteilhaft hochgesteckten, ziemlich unfrisierten Haaren hinters Steuer und düste mittags ab vier zum Städtischen Gemeindeamt nicht allzu gut gelaunt auf die Passstelle.
Das können wir aber nicht nehmen“, empfing die Passangestellte im Einwohnermeldeamt das bereit gehaltene Foto in meiner Hand.
„ Waaarum“? fragte ich mit einer noch milden Stimme, die sich aber schon bedenklich in die Höhe hob.
Sie lächelte fein, die blöde Tussi und wackelte dabei mit dem Kopf.
Es war eine unscheinbare, etwas altjüngferlich wirkende Endfünfzigerin mit dickem Bauch und unvorteilhafter Bluse die sich über ihrem überdimensionalen Busen wölbte..
„Der Hintergrund ist nicht scharf genug, sie sind zwar „scharf drauf“, dazu schielte sie mich von unten skeptisch an, „ aber da liegt ein Strähnchen quer und das ist wohl doch schon ein paar Tage her“, quäkte sie!
Ich war, na klar, ein wenig empört und murmelte mit etwas quengeliger Stimme zurück, „na, hören Sie mal, Sie sehen doch, das Bild ist eben erst gemacht,  ich seh zumindest aus wie ich".
„ Ja, das mag ja stimmen, aber der Hintergrund“, wand sie ein.
"Das kann doch nicht sein, der ist einfarbig grau, genau wie auf den üblichen Passbildern, die der Fotograf macht und scharf ist er außerdem", wand ich zurück ein.
Ich legte ihr noch ein paar andere vor, die ich die Woche zuvor gemacht hatte und bat um Gnade vor ihren Augen.
„Sehen Sie mal, sagte ich zu ihr. „ Dieses
Foto soll nun 10 Jahre lang auf meinem Personalausweis stehen, das müssen sie nun doch auch als Frau mit ein klein wenig verbliebener Eitelkeit ähnlich sehen, da macht man doch kein Verbrecherfoto oder eins von einer Schreckschraube drauf und wenn ich Ihnen nun noch zeige", … ich hüstelte und stolperte ein wenig über meine eigene Stimme, worauf sie wiederum etwas hämisch lächelte.
„ Ja, was denn, welches denn?“.
Ich legte ihr mit zusammengebissenen Zähnen mein letztjähriges Schwimmbadausweisfoto mit den fast roten zuseligen Haaren und den Worten vor: „Das hat der Fotograf um die Ecke gemacht“.
Ein nachdenklicher Blick glitt vom Foto zu meinem Gesicht und sie meinte: „Das ist schon ein Jahr alt, das nehmen wir auch nicht mehr“.
Irgendwie war ich erleichtert, dass sie dieses auch nicht nahm, dennoch hätte ich diese Tussi umbringen können.
Mochte die mich nicht?
„Kann man da gar nichts machen?“, fragte ich, „ nur ausnahmsweise, flehte, bittelte ich und hielt ihr nochmals mein ansehnlichstes Bild entgegen.
Doch die Tussi blieb steinhart.
„Wir scannen die Bilder und nehmen nicht die Originalaufnahmen,
also, folgt daraus, müssen sie gestochen scharf sein, egal wer, und wie, mit welchem Gesichtsausdruck auch immer drauf ist, und seien sie auch noch so hässlich“, dazu flämte sie ein wenig hämisch wie eine meiner Katzen.
Ich gab auf.
Setzte mich ins Auto, fuhr um die Ecke und ließ mir die üblichen Verbrecherbilder von meinem Gesicht machen und das ist nun 10 Jahre drauf.
Dass zum Thema kleine Eitelkeiten.
P.S.
Es gibt doch echt blöde Weiber, wenn ihnen der pure Neid buchstäblich aus den Ohren quillt!
Aber, ich bin ja schlau und muss mir sowas nicht antun.
Das Original hab ich unten drunter verbannt und hab ein anderes drüber geklebt, ist doch Ehrensache, lacht...
und wenn die Polizei mich tatsächlich während der nächsten 10 Jahre kontrollieren sollte, werd ich ihnen das erklären,
nämlich, dass mich die Tussi vom Passamt nicht leiden mochte!
Als kleinen Dank habe ich ihr ein aktuelles Programm der Weight watschers in den Briefkasten geschmissen.
ha..ha..ha...

Humor ist, wenn man dennoch lacht...


© Angelface

Mittwoch, 15. Juni 2016

Sind Erwartungen vielleicht Hoffnungen?

Hoffnungen dass die Welt gut und dass es auch die Menschen in ihr sind.

DAS LEBEN IST NICHT IMMER EITEL sONNENSCHEIN; MANCHMAL; JA- MANCHMAL WIRD ES TRÜB:
Nichts  zu erwarten ist immer noch besser, als enttäuscht zu werden
doch enttäuscht kann man nur werden wenn man in Menschen Erwartungen setzt. Doch ist Mitmenschlichkeit und Respekt untereinander im weitesten Sinne  unmodern und unbequem geworden?
Oder warum findet es anscheinend immer weniger statt?
Menschen die das  Gleiche wie ich - ähnlich empfinden, die Fähigkeit und das Interesse sich in die Gefühlswelt des Gegenübers hineinzuversetzen, die mag ich sehr, es ist angenehm mit ihnen umzugehen und sich auszutauschen. Es macht gegenseitige Freude und bereichert sehr.
Menschen hingegen, die rücksichtslos, egoistisch nur an sich denken, nur den Spassfaktor des Lebens suchen und sich über die Gefühlswelt anderer kaltschnäuzig und gleichgültig hinwegsetzen, sich  vor Verantwortung und Mitmenschlichkeit drücken, die scheinen mit sich ebenso ein Problem zu haben wie ich mit ihnen. Das Problem, wenn sie es denn als eines empfinden, geht mich und andere nichts an, es gehört allein zu ihnen.
Ich denke, zum eigenen inneren Frieden sollte man sie meiden um sich nicht selbst zu schaden. Sich von ihnen eher fern halten.
Egoismus und reines ICH- und ausschließlich an sich denken. Eine HALTUNG die vielen heutzutage eigen ist. Diese Erfahrung macht man leider im Laufe seines Lebens oft und  begegnet ihr immer wieder. Leider gerade dort wo man sie nicht erwartet.
Herzlosigkeit – Gedankenlosigkeit – Berechnung  und deren Einsatz wann es gerade passt,  Eigennutz und Egoismus sind  keine schönen Eigenschaften, sie gehören  für mich in die  Kategorie Feigheit, es sind  , bestimmte Schwächen", die andere, die sich mit einem solchen Menschen verbunden fühlen, unter Umständen, schmerzen.
         Es ist nicht alles Gold was glänzt, auch wenn es in bestimmten Zeiten sehr laut funkelt sollte man sich nicht davon täuschen lassen, dass GOLD kalt und letztendlich nicht mehr als nur ein Zahlungsmittel  ist. Man sollte nicht nur sich selbst, sondern auch andere wertschätzen, dann ist das Leben für beide Seiten sicherlich leichter.
Auf dem letzten Weg  kann man nur sich selbst  und seine eigenen Werte mitnehmen und kein noch so funkelndes Gold der Erde kann  Mitmenschlichkeit  und Gefühl  ersetzen. Doch ich sehe schon, ich sollte das Verhalten anderer weder persönlich sehen, sondern es gelassener und für mich - als ihr persönliches Eigentum betrachten. Den Menschen so nehmen, wie er ist.

© Angelface.......................eine Seite, die mir empfohlen wurde, lese ich seitdem immer wieder gerne.
http://mymonk.de/bauchgefuehl/
......... Juni 2016

Samstag, 11. Juni 2016

sommerliches aus dem Hessenland



Wozu fahren wir an die Seen?...überhaupt in Urlaub dabei ist das Hessenland so schön!!!!
Um die Farben der Natur zu sehen…
wenn die Farbe unter dem Pinsel zu einem langen Tropfen verläuft, entsteht etwas Neues, vorher nie da gewesenes, vielleicht völlig überraschendes das wir mit anderen Augen sehen.
Unsere Welt ist so grau geworden, durch Ängste, Terror, Gefahren
durch Krankheiten, wirtschaftliche Unsicherheiten, durch Unglück und Not.
da geht man gerne hinaus in die Welt um andere Farben zu sehen. Manche fahren sogar bis in die WÜSTE Gobi um andere Landschstriche und Menschen zu entdecken, schlafen in Jurten, ich schüttle mich ein wenig, ist es da nicht am Tage furchtbar heiss und nachts genauso furchtbar kalt? Wird man da nicht von Fremden zum Frühstück verspeist? Obwohl - auf einem wilden Pony durch die Wüste zu reiten ist bestimmt aufregend schön.
Über unseren Köpfen ist der Himmel in jedem Lebensabschnitt ein anderer, mal spielt er mit den Wolken der Finsternis, endet im Gewitter das oft mit bestimmten Lebensituationen der Menschen zu vergleichen ist. Mal ist er uns freundlich gesonnen und erfreut mit spiegelnden Farben unterschiedlicher Bläue die Treue und Zuverlässigkeit ist. Abends ist er rosafarben, endet im  feurigen Abendrot. Farben sind es die unser Leben begleiten,
Rot für die leidenschaftliche Liebe, Blau für die Treue, gelb für den manchmal unerträglichen Neid der in vielen Menschen steckt wenn sie mehr wollen als ihnen angemessen ist, grün für die Hoffnung die in allen Menschen gleich ist.
Ganz früh morgens wandere ich noch im Hemde durch meine bunt grünenden Wiesen, winke der Nachbarin zu die, die Hände in den Taschen des Bademantels ebenso ihre Pflänzchen begrüßt und winke ihr freundlich  ein „ ich komme gleich auf einen Kaffe zu dir“, zu -  und der Tag beginnt.
Sommer im Vogelsberg wie sonst auch überall..
mit all den Gedanken die uns begleiten.