Freitag, 30. Mai 2014

aus dem Buch " Sommersonnengedichte" & lyrische Gedanken ( 2009 )









angelface ( dahinter versteckt sich meine Profilseite bei Bx) vor einigen Sekunden

ein neues Kapitel ist im alten Buch " los gehts ins neue Zuhause" entstanden,
wers mag, den lade ich gerne zum lesen ein..
http://www.bookrix.de/book.html?bookID=angelface_1365135261.1508970261#63648,468,66186


Was bewegt einen eigentlich an manchen Tagen "lyrische Gedanken oder Liebesgedichte" zu schreiben?
Eine Erinnerung, zurückdenken - vorwärtsschauen, Sehnsüchte oder einfach  nur die Lust am schreiben?

Die Sonne inspiriert mich -  die Wärme und Farben im Sommer beleben mich - Lust und Liebe raubte mir schon mehrmals im Leben fast den Verstand

manchmal nahm die Lust
die Liebe an die Hand und sagte
nimm' mich und führe mich mit deinen Verlockungen in das Niemannsland...
daraus entstanden
G e d a n k e n s p l i t t e r  und  B i l d g e d i c h t e
die ich zu einem Bildband zusammenfasste...

der Mensch ist nicht gerne allein
doch ist er immer
gerne zu Zwein?
wenn er lacht
wenn er weint - teilt er gern
seine G e d a n k e n s p l i t t e r
mit dir


oftmals war ich den Wolken so nah...
im Rausch der Sonne seh'
ich goldne Farben - ich flog
und stürzte -
... stand wieder auf - schwamm...unschlüssig umher -  dann lernte ich laufen - mehr nimmermehr
doch Tag für Tag meinem Leben hinterher - erlebte bewußt
und sah 
m i c h...ganz anders
seitdem lebe ich ohne Rettungsring



uns fehlt heute die Sonne - ohne Sonne keine Wonne....
ohne Lust - oftmals nur Frust
seufzt man dann leider...
doch da sind die Neider
und möchten das auch...so sagen:
der Wind weht durch mein Haar
Sonne brennt auf der Haut
ich schaffe ein Biotop
sähe und ackre
gieße und zerfließe
vor Freude
wie alles neu
unter meinen Händen erblüht
laufe durch die grünen Wälder
sehe, rieche Wald und Felder
gibt es ein gesünderes Leben
ja, - ein schöneres Leben
als das.... ?
das der Liebe
man möcht ja so gerne
verliebt sein
denn mit dem
verliebt sein
kommt das
ein bißchen
verrückt sein
damit passen wir uns an
an das
entrückt sein -
die Liebe ist ein merkwürdig Ding - man rennt ihr hinterher - wundert sich - dass man sie nicht fing
Manchen macht die Liebe blind
am End - da weint er wie ein Kind
verlassen ihn die Triebe - blind war er ohne Liebe


Gedichte bei Angelface
Gedichte und Texte bei  
abenteuer Literatur: http://abenteuer-literatur.de/1/texte/viewuser.php?uid=13&PHPSESSID=1fbc4adef2ffc40ecf12e750368671fb

Mittwoch, 28. Mai 2014

Empathien sind nicht nur



 Sympathien  - Antipathien und Empathien sind oft schwer zu verstehen.
Das mitfühlende Verstehen ist die Empathie,  nur wer sich selbst verstehen will, kann auch andere erkennen und verstehen.
In unserer heutigen Zeit gibt es nicht viele Menschen die dazu bereit sind sich damit auseinanderzusetzen, sie hinterfragen weder den Begriff noch sich selbst und oft wird zu spät erkannt, dass es auch eine Art der Empathie gibt die dazu dient den anderen für seine beabsichtigten  ( vielfältigen ) Zwecke zu ( be ) nutzen.
Ist ein anderer - oder man selbst  - schwer erkrankt, verliert einen geliebten Menschen oder ein Wesen das ihm sehr am Herzen lag, dann ist man mit seinen Gefühlen sehr allein.
Auch in seiner euphorischen Freude -  etwas Tolles, Einmaliges, Wundervolles zu erleben kann man allein sein und niemanden an seiner Seite haben der sie emphatisch mit ihm teilt, das ist schmerzhaft zu erkennen, man schiebt das mangelnde Interesse oft auf dessen  Oberflächlichkeit  und hat damit Recht.
Zeitmangel, mangelndes Interesse, fehlende Geduld, eigene Befindlichkeit / und oder Aufgaben die man höher einschätzt als die geduldige Bereitschaft sich einem anderen zuzuwenden und ihm bereitwillig  zuzuhören rufen eine Oberflächlichkeit hervor die verhindert, sich auf die Belange eines anderen wirklich einzulassen.
Dranzubleiben wenn es schwierig oder langweilig wird scheint ein Opfer zu sein, das manche Menschen nicht bereit zu geben sind.
Meine morgendlichen Gedanken über die Empathiebereitschaft der Mitmenschen.
und noch ein Beitrag zur Empathie, denn auch früher hab ich ab und zu gerne schon über das Thema geschrieben...
 http://www.repage.de/member/angelface/empathien.html
Ich danke für die bisher eingegangenen Kommentare.

© Angelface

Heute zu meiner Freude durch einen G - Bucheintrag auf der eu wiedergefunden:
http://dreamersrealm.at/

Dienstag, 27. Mai 2014

Regenschauer - Schauer über Schauer ganz grässlich!



 

Nichtssagend und ereignislos
Kein Pepp und keine Power
Könnte man den Tag beschreiben
An dem Nichts geschieht

Aufregend und pulsierend voller
Überraschungen an dem vieles geschieht

Welche Tage sind deine?

Guten Morgen -  Regen am  Morgen vertreibt Sonne und üble Sorgen, sagt man ja landesüblich und weit wenn es stundenlang den ganzen Tag gießt wie aus Kannen, was bei uns nun schon den Dritten Tag so ist.
Von anderen höre ich am Telefon: hier isses herrlich trocken was mich zu missmutigen „Gesichtzuckungen“ veranlasst.
So was von so was aber auch seufz -, wer kann das schon brauchen!
Brauchen ist eher bei der Heizung angesagt, denn dazu ist es empfindlich kühl, mir ums Gesicht und um die schon leicht vor -gebräunten Beine wenn ich des Morgens vor meine Tür trete, mir den mit Wolken - verhangenen Himmel ansehe und  ernsthaft erwäge den Regenschirm hervorzuholen.
Was das nun ein Wetterbericht? Nun denn, wenn schon denn schon -  dann ist er zuverlässiger als der tägliche Bericht im Fernsehprogramm, der verhieß uns nämlich schon wochenlang Sonnenschein und Wärme….
Alohahe….ich will in den letzten Tagen des Mai’s ein klein wenig mehr Sonne und nicht zähneklappernd im Regen rumstehen!
Was ham wer heut? den 27. Mai pfth!!!! Nicht zu fassen....
                             
angelface

mein Haar weht im Wind und ich träume
 immer wieder von dir..dem Fremden in mir
Meine Füße setzen Schritt für Schritt voran
und ich gehe  - 
weg von dir
meine Gedanken umweben Gefühltes - Vergangenes
das Erwachen und den Morgen in mir…

Montag, 26. Mai 2014

Wann endlich????????????wird das Wasser bei uns wieder benutzbar?

dafür zeige ich Gesicht:

 Geschichten wie sie nur das Leben schreibt......wir .....leben...sie...und wie.
Wasserqualität!!!!
Stadtgeschichte 
Vor ca 3 Wochen fuhr ein Sprachrohr übers land und warnte uns das Trinkwasser beim und zum Leben einzusetzen. Kinder und Alte wären besonders gefährdet, "Gülle" ist drin, erfuhren wir!
Wie ist das passiert und passiert es zum 1. Mal?
Wie ich erfuhr und hörte: nein!
      Seit Wochen schon ärgern wir uns, alle, die Stadt, die anliegenden Dörfer die zur Stadt gehören, die Bürger an sich, denn wir werden weitgehendst im Ungewissen gehalten.
Wer soll das auf Dauer bezahlen wenn wir uns weiterhin schützen sollen?
Wasser in Flaschen kostet, 
okay, man versucht es möglichst günstig einzukaufen, dennoch bleibt die Schlepperei, die Entsorgung der leeren Flaschen, der tägliche Gedanke daran bei uns haften.
Gestern abend beim Spülen meines Geschirss merkte ich es besonders stark.
Das Leitungswasser in der Spüle stank penetrant nach Chlor, meine Handrücken brannten da ich ausnahmsweise ohne Handschuhe gespült hatte, jedes Mal wenn ich einen Teller danach mit abgekochtem Leitungswasser nachspülte machte ich mir erneut Gedanken.
Keiner wagt es schon seit Wochen nicht mehr sich die Zähne ohne Versorge zu putzen, das Wasser zum Blumen giessen hole ich schon seit gefühlten langen Zeiten aus der Regentonne, täte ich es nicht, wär längst alles kaputt was bei mir und anderen gewachsen ist.
Ein Glück regnet es zur Zeit oft, so kann man sich Vorrrat vom Himmel holen, und in Tonnen und Eimern auffangen; aber ärgerlich ist es doch ständig die Wasserflaschen zusätzlich zu besorgen.
Jeder von uns fragt sich:
H a l l o....
wann kann ich wieder unbesorgt waschen
mich duschen ohne an das Chlor auf der Haut zu denken
an die Stromrechnung wage ich garnicht zu denken,
die wird horrent sein zum Jahr davor....
jeder Tropfen den man zum egal was benutzt  - soll, und muss vorher im Wasserkocher sprudelnd abgekocht werden..
das ist längst kein Spass mehr und wird auch von den Dankesbezeugungen des Bürgermeisters für unsere Geduld und Stärke auch nicht gemildert werden...
handelt, redet nicht nur, sagen alle
doch was geschieht bisher...?
sollen wir uns Brunnen selber bauen?


 Angelface

Sonntag, 25. Mai 2014

Konkurrenz nicht nur bei der Wahl



Konkurrenten - wer oder was sind sie? bei BX werden sie "gemacht"....
oft ist alles im Leben
nur eine Frage der Perspektive....
Heute habe ich mir Gedanken über die Konkurrenz gemacht.
Überall im Großen und Kleinen wird geneidet.
Was ist das überhaupt, ein Konkurrent?
Es gibt sie
Überall um dich herum, man kann sie – genau erkennen.
Heute ist Wahltag - EUROPAWAHL -
http://www.spiegel.de/politik/ausland/europawahl-eu-kommission-martin-schulz-europaeisches-parlament-a-970510.html
wir wollen doch alle wissen wen es bei der Zählung am Abend trifft.
Ist`s einer, der sich mit dir messen will?
Dich übertrumpfen, überflügeln, einholen, sich über dich und deine „ERFOLGE stellen“.
Über sich und dich hinauswachsen?
Neidet er dir deinen Erfolg und deinen Lohn?
im Beruf vor allen DINGEN da sind die Neider groß und immer präsent, leider outen sie sich aber nicht.
man hat sie
Im Privatleben
ebenfalls im Hobby
Unter Bekannten
selbst unter Nachbarn und auch unter Freunden gibt es sie.
sind also potentielle Neider der es nicht ertragen kann wenn du etwas besser kannst als er?
Bist du etwa „ attraktiver “ auf deine Art, kommst besser bei anderen an -  als er?
Ich höre so oft „ ich bin nicht neidisch, gönne anderen auch was“ und dennoch merkt man bei vielen fast unmerklichen kleinen Gelegenheiten,
durch ein Wort
einen Blick,
eine „saloppe“ Bemerkung, dass es nicht ganz so neidlos stimmt.
Es gibt Neider, genau hingucken, man erkennt sie auf den ersten Blick.

© Angelface

Samstag, 24. Mai 2014

wie ich das mach, ganz einfach.../die verhinderte Rettung.




Die verhinderte Rettung
Gestern wurde ich am frühen Morgen von der Stimme meiner Nachbarin von links geweckt die hämmernd an meine Tür pochte.
Ihre erste hektische Frage war: “sag mal, sind deine Katzen im Haus?“, ich bejahte nachdem ich  mich davon überzeugt hatte dass beide friedlich in ihren Körbchen schlummerten.
„warum, was ist los?“, ich konnte gar nicht verstehen warum sie am frühen Morgen schon so hektisch war.
„Bei mir sind die Meisenjungen aus dem Nest gefallen, oder die Mutter hat sie gelockt und nun sitzen drei davon im Rasen vor der Hinterseite des Hauses, gut sichtbar für die Katzen im Gras und zirpen hungrig wie die Weltmeister nach der Mutter, was soll ich nur tun?“
„Ach, du meine Güte“, Katzen einsperren war mein erster Gedanke, doch noch ehe ich ihn in die Tat umsetzten konnte war Merlin wie der Blitz außen, hechtete über den niedrigen Gartenzaun und schnappte sich eines der  Jungen, packte es sich ins Maul und entschwand hinter der Häuserecke.
„ Das haben wir schon verloren, sagte ich traurig und bat sie so schnell als irgend möglich einen Untersatz zu besorgen auf das ich die beiden anderen aufbetten konnte und zwar ohne es mit den Fingern zu berühren.
Es erschien mir endlos lang bis sie mit einem Pappkarton - Untersatz auftauchte.
Dann nahm ich abgemähtes Gras zum anfassen zu Hilfe, baute ein provisorisches Nest um sie herum in der Hoffnung die Mutter würde sie finden..
Diese jagte wie eine aggressive Löwin, bereit zuzuschlagen um unsere Köpfe.
Mitten im Baum saß sie und brüllte wie nur eine Mutter in ihrer Hilflosigkeit ein Kind zu verlieren – brüllen kann.
Ich versuchte das „Nest“ zu deponieren, kletterte auf einen Stuhl, versuchte es im Baum zu verankern und scheiterte kläglich. Es wackelte, hing halb schief und das eine Kleine bewegte sich gefährlich nahe dem Abgrund zu,…
„nein, so geht`s nicht!“ beschloss ich und holte, während die Nachbarin es in die Höhe hielt, eine Leiter um an der Vorderseite des Hauses einen Platz zu gewinnen.
Das Plastikvordach des Anbaues schien mir ein guter Absprungplatz zu sein. Der Wind wehte, und ich drapierte dicke Holzscheite um das Nestchen. Eines der kleinen Küken faltete seine Flügel auseinander und versuchte den Abflug, landete ein paar Meter weiter auf den Ziegeln des Daches und plärrte wie verrückt.
Mittlerweile waren etliche Meisen - Tanten da und umschwirrten zwitschernd das Dach währenddessen Merlin als passionierter Jäger natürlich längst den Braten gerochen hatte und uns hektisch  um die Füße sprang.
Eine Sekunde später landete das Kleine auf dem Rasen und ein Zweites gesellte sich dazu, verkroch sich zwischen Holzabfällen und Steinen und war nicht weniger laut.
Mein Kater spielte verrückt.
BEUTE und Mama lässt ihn nicht ran! Unglaublich!
Ich rettete beide Vogelkinder und versuchte die Mama zu beruhigen indem ich ständig darauf zeigte.
Ich suchte einen anderen Platz für sie und baute nun wieder an der Rückfront des Hauses – mit Hölzern und Platten einen Hochstand worauf ich das Nest stellen konnte. Da stand es nun – hoch - oben – die Kinder darin plärrten und rissen vor Hunger und wahrscheinlich Angst die Schnäbel auf.
Die Mutter war verschwunden.
Was tun, ich sperrte erst einmal beide Katzen ein.
Wie lange würden sie es aushalten, würden sie überleben?
Diese winzigen Vogelkinder ohne Mutter, ohne Nahrung, sie schwächelten schon.
Eine Stunde später waren sie weg, aus dem Nest, das Nest war leer.
Meine haben sie nicht geholt, war`s ein anderer Räuber oder hat es die Mutter geschafft sie zu retten?
Klärchen hat es schon gelesen, herzlichen dank und mir einen LINK zugeschickt der hier unten zu " öffnen" ist, wem das passiert wie mir, der kann es hier
http://www.wildvogelhilfe.org/aufzucht/gefunden.html nachlesen.
© Angelface
Aus dem Leben einer Tierfreundin.
Einen Tag später, die Lage hatte sich längst beruhigt....und meine Augen rollen sich beschützend um Bäume und Büsche um nach weiteren Meisenjungen zu schaun, fällt noch eines aus dem Nest, muss ich wieder retten? Ich lenke mich erfolgreich ab und sage -
Ganz einfach! – Die Gartenarbeit - denn ich will den ganzen Tag im Garten bleiben!
Aber ich brauche Hilfe, die Tomatenpflanzen wachsen mir über den Kopf und auch der Pflücksalat steht mir schon viel zu eng.

Wie mach ich das,
„wie machst du das?“, werde ich gefragt, und ich sag,
„wiesooooo?“
„ ganz einfach, ich backe einen Kuchen, koche Kaffee, bereite ein leckeres Mittagsessen, frage ob sie was dafür haben wollen“,  und schwuppdiwupp hab ich durch einen hilfsbereiten Nachbarn einen Balkonteppich  - gucke mal da - das ist ja fast Natur pur  für die katzen, kaum haben sie es verdient...
aus wetterfestem, natur - belassenem Grün auf den glitschig – halb vermoderten Balken, das Frühbeet mit zusätzlichen Brettern in die Höhe geholt damit die Tomaten genügend Platz zum Hochwachsen haben und fertig ist die Laube, bzw. der Vormittag ist eins – zwei – drei mit dem bestellt was ich mir vorgenommen hatte.
Meine Haare müssen dazu nicht extra blondiert sein, meine Figur nicht vom allerfeinsten gestylt, die Fingernägel nicht hochrot lackiert ( obwohl angeblich alle Männer darauf stehen wie auf Spitzenwäsche und hoch - geschnürte Busenteile, ich mach es mit Freundlichkeit, netten Anfragen und einem betörenden  lächelnden Dankeschön. Weder ein Augenzwinkern, noch ein extra Augenklappern ist dafür nötig.
Was ist daran zum verstehen so schwör.
Doch was machen meine Meischen?

© Angelface +

Montag, 19. Mai 2014

der Fremde

Der fremde Schwarze 
                          Geschichten aus dem Alltagsleben
Seit Monaten schleicht eine schwarzweiße Gestalt rund ums Haus. Heimatlos? frage ich mich als ich sie klagend durch die Wiesen streifen sehe. Es ist ein Bub und er ruft laut.


der schwarze fremde kater ohne namen
Als Merlin, mein gestromter Kater ihn das erste Mal sah, rannte er begeistert auf ihn zu.
Ich vermute, er dachte in ihm Kasimir seinen Bruder wiederzuerkennen.
Kurz vor ihm angekommen, stoppte er, stutzte und bog in elegantem Bogen nach rechts ab.
Der Fremde roch wohl anders, ihm fehlte der hervorstehende Schneidezahn im Gesicht, der Schwanz war eine Idee kürzer, der Gang nicht ganz so elegant, daran hatte er wohl seinen Irrtum gemerkt.
Seitdem umkreisen sie sich. Freunde oder Feinde das war ab dann die Frage.
         Der Schwarze ist schon länger da. Ich erfuhr, er „gehört“ in den Pferdestall der sich am Ende der gegenüberliegenden Straße hoch am Berg befindet. Ein Katzensprung für Merlin der seine Spaziergänge entsprechend weit ausdehnt. Aber warum schreit der Schwarze immer so laut wenn er sein Territorium abschreitet? Will er vorwarnen dass er kommt? Hat er Hunger, Durst, ist er einsam, sucht Spielgefährten?      
Mein katzengeübtes Auge sieht alles in ihm. Überall wird er weggejagt, doch er kommt immer wieder. Jeder, der ihn sieht, macht „Husch, Husch, hau ab“, keiner mag oder füttert ihn.
Die Besitzerin des Pferdestalls mag durchaus nicht seine Besitzerin sein, vielleicht ist er ihr auch zugelaufen und sie duldet ihn nur im Stall, ich weiß es nicht, sie zu fragen hatte ich weder Zeit noch war bisher die passende Gelegenheit, doch die Situation spitzt sich zu. Soweit ich weiß gab es wohl schon etliche Rangeleien.
       Ich verstehe den Kater, er will Gesellschaft, wäre es nicht so, würde er sich nicht so verhalten.
Es ist manchmal merkwürdig, an manchen Tagen sitzen sie sich im Abstand von mehreren Metern gegenüber und begucken sich, - ein Schiff rechts an der Wiese, gegenüber das andere Schiff, so nennt man die Haltung wenn sich eine Katze zum gucken niederlässt.
Beide Pfötchen vorwärts gestreckt, die Hinterbeine angezogen, den Rücken gestreckt, anscheinend entspannt aber nicht tiefenentspannt. Sichernd, vorsichtig, abwartend,…
sie sehen sich ja wirklich verdammt ähnlich.
Kasimir und er, von dem ich nicht den Namen weiß....
Keinen Mucks hört man zwischen den beiden, doch kaum erheben sie sich, wird geknurrt und der Schwanz bewegt sich peitschend, mal der eine, mal der andere. Dann wieder gehen sie völlig entspannt aneinander vorbei. Ich merke die gegenseitige Neugier ist da, irgendwie suchen sie sich, vielleicht will ja Merlin doch wieder ein "Brüderchen" mit dem er schmusen kann wie mit Kasimir?
Merlin als der Kleinere und auch wahrscheinlich Schwächere unterwirft sich, so hat er es zumindest bei Kasimir immer getan, doch hier will er sein Haus verteidigen, keinen Fremden zu und hineinlassen. Also faucht er und wehrt ab.Doch ist das nun ernst gemeint oder nicht?
Ich füttere den Schwarzen zu wenn er ums Haus herumstromert und näher kommt, stelle ihm ein Schälchen jetzt direkt vor die Haustür hin. Da sitzt er dann und futtert, schlingt es in sich hinein. Auch ein Sonnenbad auf den Steinfliesen direkt vorm Haus findet hin und wieder statt. Dann dankt er mit seinem Blick und geht.
Ein - zweimal versuchte er auch schon einen vorsichtigen Blick in die geöffnete Haustür, will er wirklich hinein...?
 Mit Mimi meiner kleinen alten Dame, sie ist mittlerweile schon über 10 -  verhält es sich ähnlich.
Mal knurrt sie, mal geht sie einfach so an ihm vorbei, hält aber immer sicheren Abstand. Werden sie sich annähern, irgendwann? Das wäre die Frage, noch ist die Antwort offen.
Eines ist sicher, Merlin hat genügend Selbsteinschätzung und Respekt um zu wissen wann er ein Unterlegener ist. Wird sich das eines Tages ändern…? Wir warten ab und beobachten die Lage, ich habe nichts dagegen, ganz im Gegenteil, ich würde mich freuen wenn die beiden zueinander finden würden. Bei Mimi hätte ich weniger Bedenken, ich denke, sie würde ihn akzeptieren.
Dann hätte ich wieder 3 Katzen und er hätte im Winter ein richtig warmes Zuhause..

                                                                                            © Angelface 
ach ja, - übrigens, falls du dich wider Erwarten hierher verirren solltest lieber KARIO, dat is nix für disch!!!!lacht....isch komm jetzt nämlich gerade von dir um deine neuesten Ergüsse zu lesen - s a u b e r....

Sonntag, 18. Mai 2014

Bildergeschichten

Manchmal braucht es keine vielen Worte, Sätze, Gedanken
manchmal genügen ein paar Bilder um sich eine Geschichte zusammenzureimen...oder auch zwei...


Morgenträume sind Schäume die schnell
wieder vergehen
 Bildergeschichten sind manchmal keine Wortklaubereien sondern ganze Geschichten die man in einem einzigen Bild ausdrückt und

manchmal versteht der Leser sogar
was man meint...

by Angelface

Donnerstag, 15. Mai 2014

auweia!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



„Da kann man ja nicht hingucken…“.!

Selten so herzhaft am frühen Morgen gelacht.
„Sag mal, gibt’s wenigstens heute Abend etwas wo sich die Menschen nicht sofort die Fetzen vom Körper reißen?“, fragt meine Mama am Telefon.“ Das ist nix für meine Generation.“
Ich hatte ihr den gestrigen Film in Arte um kurz nach Acht  wegen der tollen Besetzung empfohlen! Bin ich da eventuell über das Ziel weit hinausgeschossen?
 Ein Glück hat sie herzlich über ihre eigene Reaktion  mitgelacht.
„Ich hätte noch vor einem Jahr nicht gedacht, dass ich mir in einem seriösen Seniorenheim solch einen Schweinskram ansehen würde!“ -  O-Ton…
Heino Ferch, (sabbernd und hechelnd vor Lust,)  Matthias Brandt, Barbara Auer die tapfer unter ihrem Galan herumturnt, Katja Rieman; Andreas Nickl - sowie Edita Malovčić  - neu für mich  - erschien mir das richtige Programm für eine gute und intelligente Abendunterhaltung  auf gehobenem Niveau im Altersheim.
Doch was mir meine liebe Mama kichernd aber auch leise echauffiert  über den Film erzählte, ersparte mir selbiges Sehen, es war so plastisch, dass mir die Tränen vor Lachen in die Augen traten.
„Da kann man ja nicht hinsehen was die machen“, war die erste Aussage und ich stellte mir prustend lachend vor, wie die alte Dame  mit Kopfhörern in den Ohren zusehend entsetzt und pikiert  10 Finger vor die Augen hielt um nicht zusehen zu müssen wie sich gestandene, ansonsten meist angezogene Schauspieler keuchend  und Spagat -turnend in den Kissen wälzen und übereinander herfallen..
Wann reden sie denn mal, damit ich verstehe was die einzelnen wollen, waren wohl ihre nicht ganz erfüllten Wünsche…
Wer hat den höchst dekorierten Film ebenfalls gesehen und kann etwas dazu sagen der zur jüngeren Generation gehört?
Verratene Freunde – TV – Drama….am 14.05.2014

mal schauen wann und ob ich ihr bald etwas Besseres anbieten kann.
aber ich denke, sie hat sich ( anhand ihrer Reaktion im Bericht heute Morgen) dennoch amüsiert!!!!

aha da gibts ja schon eine Filmkritik, da schau ich doch glatt mal rein...
http://www.tittelbach.tv/programm/fernsehfilm/artikel-2412.html 
© Angelface

Dienstag, 13. Mai 2014

Eindrücke in einer Stadt, wo liegt sie wohl?

 - hat sie einen Namen
nur für mich?

Ich quäle mich bei der Hitze in die Stadt, kein Stadtspaziergang hat mich hierher gebracht, ich musste - und kaum hatte ich einen Parkplatz ergattert, habe ich es schon bereut.
        Hellgraue Hose, ein weißes T-Shirt mit rosa Aufdruck, flatternd eine gleichfarbige Weste darüber, ein braungebranntes Gesicht unter fast weißblonden halblangen Haaren, das bin ich im Spiegel eines Schaufensters. Von außen sehe ich so aus als wäre ich eine von ihnen, aber ich fühle mich wie ein Fremdkörper mitten in der Stadt.
        Um mich herum - überall Baustellen, die halbe Stadt haben sie zu Baustellen gemacht.
Kleine Lücken zum durchquetschen im aufgeworfenen Bauschutt zwischen Baggern haben sie für uns übriggelassen. Ich frage mich: Wer wohnt hier noch? Vielleicht über mir? In den Hochhäusern über den Geschäften? Gähnende Leere aus dunklen Fenstern wie ein ausdrucksloses Gesicht glotzt sie mich an.
         Zerquälte, angespannte - gehetzte Stadtgesichter auf den Straßen. Was tu ich hier? In dieser Stadt?

Das Kaufhaus an der Ecke hatte auch schon bessere Zeiten gesehen, nun haben sie die Eingänge zugenagelt, zerfetzte Zeitungsenten hängen vergilbt an leergeräumten Schaufenstern in denen früher dumme Puppengesichter standen, sie flattern im Wind.
Gegenüber kämpft sich tapfer ein Modegeschäft schon seit über Hundert Jahren durch die Zeit. Man fragt sich - wie hatte es je eine Chance mit seinen antiquierten Bayerndirnderln und Lederblazern gegen die
-  ein Euro -  Läden und diverse Bäcker die auf und zu machen, je nachdem wie sehr ein Besitzer mit den Preisen rauf und runter geht.
Asialäden sprießen wie Pilze aus dem Boden und kaum ein Junkfootbesitzer trägt noch einen deutschen Namen mehr.
Ich kämpfe mich tapfer über Schuttboden und aufgeworfene Steine mit meinen Sandalen, meine Füße sind keine festen Schuhe mehr gewohnt, zuhause laufe ich meist barfuss oder in Strümpfen, sie schreien schon nach wenigen Metern gequält auf. Ganz sicher habe ich mir längst eine Blase gelaufen.
        Mein Gesicht nimmt im spiegelnden Glas des Schaufensters fast automatisch den Ausdruck der übrigen Stadtgesichter an, namen - und gesichtslos wie viele andere, nur nicht auffallen...
An einer Apotheke mache ich Halt und trete ein, kaufe vorsichtshalber zum Rezept noch ein Blasenpflaster, damit ich den Heimweg unbeschadet schaffe...
       Was für ein Lärm, diese Bagger, von überall her erklingt dieser Lärm, gegen den anscheinend alle anderen schon abgestumpft sind, keiner scheint ihn mehr richtig wahrzunehmen. Leere Gesichter.

Ein kleines, fast vertrocknetes Rasenstück vor der alten Kirche, die mehr ein Glockenturm als eine Kirche ist, unter ihr hat eine Eisdiele den Platz gepachtet um verstreut ein paar Sessel ins Grün zu stellen damit die müden Stadtspaziergänger ihre Füße ausruhen können, das wird gerne angenommen.
Es ist heiß, die Hitze flimmert über der Stadt. Das, was zwischen all den Um - und Anbauten noch an Asphalt da ist - scheint aufgequollen, blasig - unangenehm.
Leise Klänge leiten mich in eine Nebenstraße hinein, mein Blick bleibt an Häuserwänden haften, rote Backsteinmauern wie aus einer anderen Zeit. An ihr ranken sich je Länger je Lieber bunt empor.
Lila und gelb blüht es daneben. Mohn nickt mit dem Köpfchen. Eine Tasse Kaffee auf einem verschnörkelten Eisentisch, es sieht so aus, als wäre einer nur mal eben aufgestanden um gleich wieder zurückzukehren.
Eine kleine Katze räkelt sich müde auf einer Steinstufe, daneben träumt eine alte verwitterte Holzbank von früheren Zeiten, es ist ein Innenhof wie man ihn eigentlich eher im Süden erwartet.
Noch mehr Innenhöfe - in denen schöne alte Bäume stehen, einer scheint in den anderen hineinzugleiten, die Fenster mit den weißen Streben stehen weit offen, das Licht und die Sonne spiegelt sich darin und aus einem klingt in die Stille das Ave Marie von Schubert - gespielt auf einer Mandoline hervor, das hat mich hierher geführt und scheint alleine nur für mich gespielt zu werden.
Eine alte Frau blickt aus dem Fenster und lächelt mir freundlich zu ...

Friedlich und still, wo ich weder Friedlichkeit noch Stille erwartet hatte....
Schön dass es das in dieser Stadt noch gibt. Doch ich bin längst nicht mehr hier.



Das entschädigt mich für all den Lärm, die Unordnung, die Bagger und die leeren Gesichter, mich drängt es wieder heim, aber der letzte Eindruck, der war schön,
den nehme ich mit heim.


By Angelface........ ........BX .Text im Buch...........26.05.2009

Montag, 12. Mai 2014

Woran glauben wir...? 12 Seiten aus 2008

Gedankensplitter....
Oft gehen wir
... mit uns
recht streng ins Gericht
wir möchten so gern
Vieles geht doch nicht
wir nehmen uns viel
geben auch gern
Anderen wenig
uns oft einen Stern


Atheisten - bei BX ein großes Thema, darüber schrieb ich 2008 diese Zeilen
sie sind aktuell wie nie zuvor.
http://www.bookrix.de/book.html?bookID=angelface_1249399856.0365600586#0,468,5256
.... Atheist sein  - eine Alters - oder eine Glaubensfrage?

Oder halten wir uns nur an alten Dogmen fest, um uns an irgend etwas anzuklammern was irgendwann einmal von Bestand zu sein schien.
Neulich las ich in einer Umfrage, dass es mittlerweile mehr Atheisten als Gläubige gibt.
Atheisten...über diesen Begriff habe ich mir nie sonderlich Gedanken gemacht. Was heißt das überhaupt?
Dass man an überhaupt gar nichts glaubt?
Irgendwie kann das doch nicht sein.
Denn an irgendetwas glaubt doch jeder.
Gut, wenn man den Atheismus nur mit der Religion verbindet, dann mag das stimmen, denn nicht jeder hat einen Glauben oder will sich festlegen sobald er erwachsen ist.
Der Schule, dem Elternhaus und dessen Einfluss entwachsen, bildet man sich meist seine eigene Meinung und glaubt dann je nach Erfahrung an nichts mehr, wenn man den Zeitlauf der Welt verfolgt.
Wer kann schon unbefangen und kindhaft an Gott und seine Gerechtigkeit glauben wenn er das Elend dieser Welt erkennt, auch wenn wir selbst ein großes Stück dafür mitverantwortlich sind, ...
dennoch fragen wir uns oft vergebens, was haben die Kinder, die früh sterben müssen, getan,
... was die chronisch Kranken, die jahrelang Unsägliches erdulden.
Was die, die wirklich nie in ihrem Leben anderen etwas Böses getan.
Menschen haben früher getötet um zu überleben.
Heute töten sie, um sich über andere zu erheben.. *
Ist der Gedanke des Atheisten an garnichts außer an sich selbst zu glauben, nichts zu glauben, vielleicht eher ein Schutz vor Enttäuschung, als wenn er an ETWAS glauben würde? *
An was sollen wir glauben?
Es gibt so viel was uns angeboten wird.
An die Religion - egal welche man wählt...
An die Regierungen im jeweiligen Lande - egal welche man wählt...
An die Natur, die wir selbst zerstören...
An uns, die wir nicht auf uns achten...
An die Mitmenschen, die wir nicht achten...oder gar ehren
E h r eRücksichten  - welcheWorte,
längst ist vergessen was es einst bedeutet hat.

Wir gehen sehr leichtfertig mit dem um, was wir haben. Jeder denkt nur noch an sich und an seine eigene kleine Welt, und wenn man weg ist von ihr, na ja, herrscht die allgemeine, recht gleichgültige Meinung, "dann ist man eben weg von ihr" .
Wir verpuffen leichtfertig Gase und Gifte in die Luft, genießen völlig unbeschwert ohne an das "wiesowarumwozu" zu denken, - unsere Urlaubsreisen, obwohl wir wissen welchen Schaden sie für die Umwelt anrichten, fahren teure Autos, ergötzen uns an hochmotorigen Maschinen zu unserem Vergnügen,
keiner verzichtet auf seinen Luxus, wir holzen die Wälder ab, sorgen gründlich dafür, dass das Ungleich-gewicht immer größer wird.
Was hinterlassen wir unseren Kindern ?
Wenn wir gehen, lassen wir ( wie unsere Vorgänger) eine Wüstenhalde voller
Schutt und Asche zurück.

Müllberge  sind entstanden - Butterberge - Steinwüsten - abgeholzte Wälder - gerodete Flächen - abgebrannte Felder, die Tierwelt stirbt aus, es ist kein Platz mehr für sie da.
Wovon sollen die Menschen und Tiere nach uns leben?
Haben wir daran schon einmal gedacht, wenn wir den Luxus des Täglichen so selbstverständlich genießen?
U n g l e i c h g e w i c h t
Immer ist der Mensch derjenige
der die Kriege beginnt und blickt man zurück in die Zeitgeschichte
dann sind die Glaubenskriege die ersten,
die für Blut und Tod auf dem Schlachtfeld gesorgt haben.
Hunger, Not und Armut hat uns der Schöpfer geschickt um uns zu prüfen heißt es, nun denn, in dieser Prüfung hat die Menschheit kläglich versagt, immer wieder, doch hat sie dadurch mehr glauben gelernt?
Glauben wir an uns selbst?
An Unsere Fähigkeiten?
Wir sind nur ein Rad im Getriebe, das jeden Tag stehen bleiben kann.
Was kommt danach?
Woran oder besser gesagt, was glauben wir, wenn wir Atheisten sind ?
Ich kenne so einige, von denen man sagen könnte, die glauben an gar nichts, oder
zumindest würden sie das von sich behaupten, dem widerspricht sich aber, dass sie am liebsten an manchen Tagen gern sterben würden wenn sie das Leben beutelt, obwohl sie angeblich das Leben so lieben und nicht an den Tod glauben, oder war das umgekehrt? *
Ach, ich weiß es nicht, da blickt ja kein Schwein dahinter.
"Ich bin gerne auf der Welt" auch so ein geflügeltes Wort eines Atheisten,
doch warum genießt er diese Welt und jeden Tag seines Lebens nicht wenn ihm doch der Glaube daran fehlt?
Oder... *
"Ich hab ein schönes Leben gehabt", wenn er jeden Tag arbeitet und eine Aufgabe erfüllt und hinter all dem, steht meist der Gedanke" später, wenn ich Zeit habe, die Ruhe und den Lebensabend zu genießen,...
aber warum fragt er sich dann..
"warum und wozu bin ich noch auf dieser Welt"? wenn er nicht an sie glaubt, glaubt er dann doch an ein Leben danach in einer anderen Form, dass er wiederkehrt?*
Irgendwie erscheint es mir, als würden wir, die wir die Atheisten sind und an nichts wirklich Fassbares glauben, dennoch auf irgend etwas warten, woran wir glauben könnten... *
Vielleicht an etwas, was unser Verstand
nicht begreifen und unser Gefühl nicht fassen kann?
Nun, ich habe keine A h n u n g davon....
Und glaube dennoch daran, dass jeder Mensch Gefühl und Gespür sowie Instinkt besitzt und das ist etwas, was man auch nicht ( be) greifen kann.
Und wo haben wir das her?
Das ist ganz sicher etwas, was mir jeder Atheist sagen kann.

Noch ein Weilchen
... wieder schreiben wir Mai oder August /September/Oktober
wie letztes Jahr.
Wir haben den tag des Pflegens und Helfens und nichts hat sich verändert, nichts ist passiert
Sie lebt noch,
recht pumperl g’sund und munter
obwohl sie schon über
Siebenundachtzig - und jetzt schon über neunzig  ist
was noch vor einem Jahr
fast undenkbar schien.
Andere gingen vor ihr,
was wir nie dachten,
was aber wahr wurde,
wie auch letztes Jahr.
So verläuft die Zeit,
eilt uns voraus
und ich denke zurück
an letztes Jahr,
als man noch,
wie man glaubte,
unverwundbar war.



und die Rose
einmal gepflanzt
sorgfältig gepflegt
und immer gegossen
blüht stetig
und immer
jedes Jahr
.............................................................. @ Angelface 2008

Samstag, 10. Mai 2014

Verantwortung

sich verbinden....unendlich traurig und schön
https://www.youtube.com/watch?v=lh_MhJWcZwc
1399 Aufrufe
von Daniela Böhm/You Tube
https://www.youtube.com/watch?v=OJgq9CS99r4
 Daniela Böhm /Script/Text/& Bilder, die dieses Video bei You Tube eingestellt hat packt uns buchstäblich bei den E....!
es ist unendlich traurig die Entwicklung unseres Planeten ( und damit unser aller Verhalten)  so zusammengefasst in einem "unterhaltsam " aufrüttelnden Video vorgeführt zu bekommen.
(  der Verkaufserlöses vom Buch "Der träumende Planet" gehen an "Rettet den Regenwald e.V."
www.regenwald.org

Bis auf drei Bilder sind alle von 123rf.de und piqs.de; der Einzelnachweis der Bilder ist in der letzten Einstellung aufgelistet.
Wen lässt das kalt
wer heult da nicht wie ein Schlosshund
selbst wenn er vernunft und kopfgeprägt durch das Leben rennt
hilflos und ohnmächtig im stillen Kämmerlein schreit wenn ihm
die Absurdität wie wir oft leben im Bewusstsein brennt....
kluge Worte die bis hierher gefallen sind
doch
wie geht es weiter
weiter tatenlos zusehen und nichts(im kleinen selbst ändern?)
es hallt lange nach wenn wir diese Bilder sehen
und doch
vergißt man schnell...
beeindruckend - berührend - schön und gleichzeitig furchtbar  und erschütternd
stelle ich dies hier ein weil es zum vorher geschriebenen Text von mir passt.


  Man lebt nie völlig allein

Egal ob beabsichtigt oder nicht
Machst du mit?
Es gibt Menschen die schaffen es
Dich so in ihr Leben mit einzubinden
Dass dein eigenes immer kleiner wird
Pass auf, dass es nicht völlig verschwindet.
Vielleicht sagst du nicht nein
Weil du ein schlechtes Gewissen hast
Sie alleine zu lassen
Weil sie hilflos sind.
Vielleicht denkst du aber auch daran
Dass es dir
Eines schönes Tages ähnlich ergeht
Dass auch du auch niemanden hast
Der sich sorgt und kümmert
Vielleicht ist dein Herz verhärtet
deine Seele nicht mehr
alles schwindet.
Du gehst daran vorbei
Kümmerst dich nur um dich
Sagt dann einer
Du bist ein Egoist?
Denk nach wer du bist.

© Angelface

Donnerstag, 8. Mai 2014

Morgengedanken

 
 öffne die Augen

erschrecke nicht

sieh dem Tag

ungetrübt und

freudig ins Gesicht

es ist nur deine eigene

warme

vertraute Stimme

die dich weckt

und nicht erschreckt.... 

mit dir bist du nie allein

Sonnenstrahlen zum  Frühlingstag

dich erfreun
   

                                                  © Angelface       

Montag, 5. Mai 2014

was braucht der Mensch um zufrieden zu sein?



Elementarische Bedürfnisse …
(Untertitel: man braucht kein Geld und noch weniger Gold um zufrieden zu sein)

Morgens…um 8°° / meint man ja sei die Welt noch in Ordnung, gibts da nicht ein Buch das ich schon darüber gelesen habe? Ah, nee das ist ja von Eric Malpass das ich vor Jahren gelesen habe...siehe hier
bei Amazon
Wenn sich der Ofen automatisch anheizt wird es schnell kuschelig warm.
16° drin und 11° außen an der frischen Luft.
Das Thermometer dass sich  an die Außenwand schmiegt und dort herumschnuppert zeigt nicht gerade eine Wohlfühl -  und Duschtemperatur an.
Da sollte man sich schon ein paar lange Höschen  und ein Sweatshirt anziehen und Abstand davon nehmen sich mit Highheels und kurzem Röckchen zu schmücken.
Friert man eigentlich schneller wenn man älter wird?
Nächster Morgen um ½ 10!
9° zeigt das Thermometer am Fenster die Außentemperatur an.
So ist es kein Wunder dass sich auch der Kater nochmals unter die warme Decke verkriecht, da kuscheln wir uns dann gemütlich zusammen.
Der Raum ist mit 21° angewärmt und verbreitet gemütliches Flair.
Es ist nicht verwunderlich, aber erstaunlich festzustellen wie sehr sich der Mensch doch auf das Wichtigste reduzieren kann.
Wärme, satt sein, Geborgenheit und Sicherheit.
Wie wenig man doch braucht um zufrieden zu sein.
Mein Rücken fängt die Wärme des bullernden Heizofens genüsslich ein und dehnt sich.
Vor einem Jahr um die gleiche Zeit lag außen noch Schnee.
Die Baumkronen verbargen sich unter frostigem Tau und die Wiesen waren beängstigend tief, matschig und pitschenass.
Noch stehen die Eisheiligen vor der Tür und werden sehnlichst erwartet in der Hoffnung, wenn sie vorbei sind, dann ist nicht mehr Frühling, nein – Vorsommer und damit ein blühendes Feld voller Farbenrausch und Träume.
Pollen fliegen durch die Luft und heften sich an Kleider, Strauch und Äste.
Auch die Natur hat das Bedürfnis sich auszubreiten.
Wo kommt der Mensch her, wo will er hin, woher stammt er?
Will er es wirklich wissen?
Genügt es nicht satt zu sein und es warm und geborgen zu haben?
Das Bedürfnis nach Frieden breitet sich in meiner Brust aus und ich hoffe
die Welt und die Menschen die darin sind und leben, begegnen mir darin.

LINK auf die website: Wirtschaftlichkeit
   und dazu passt viel, vielleicht der Hinweis auf ein aufregend gutes Buch das ich eben zuende gelesen habe:
Thriller:
von Sebastian FITZEK
Titel: Noah
sicher kann man es im Internet googeln, es gibt es sowohl als Hör als auch als E-book
isbn 978-3-7857-2482-8
der Link zum Buch:
http://www.sebastianfitzek.de/buch/noah
Auszug aus der website:

'Noah' in der Presse

application/pdf iconBild HH - 14.12.13: Grusellesung

Artikel:  http://www.sebastianfitzek.de/sites/default/files/14.01.2014_Fitzeks_starker_Thriller-Noah-_0.pdf
http://www.sebastianfitzek.de/
weitere Bücher von ihm ( lt.Wikipedia)

Psychothriller
© Angelface

Sonntag, 4. Mai 2014

verlorene Titel - so vertreibt man sich die Zeit.

....Gelegenheit genutzt, Pruduktives getan.
als ich heute - gut bepackt vom Flohmarktbummel nach Hause kam, war es außen windig und kühl. Mich schauderte es ein wenig und ich dachte: Sabberlot, um diese Jahreszeit - es ist Anfang Mai - sollte es nur sonnig und etwas wärmer sein, es ist ja fast herbstlich und in den nächsten Tagen sogar Frost mit Minusgraden angesagt.
Okay, - die Eisheiligen stehen schließlich in den Startlöchern
Passt eigentlich fast zu dem was ich beim durchlesen meiner abgespeicherten und wieder gefundenen  Texte fand.
Da dies eines der Bücher in Bx ist, das ich zu Zeiten der angelface at. schrieb, sowohl einstellte und diese nirgendwo mehr auftauchen, steht der Inhalt des Buches - obwohl Mai - und beileibe nicht etwa Weihnacht, jetzt hier - und erzähltEuch  wie ich die Angelface at verlor. Vielleicht scheint ja wieder die Sonne und es wird wärmer wenn ich damit fertig bin.

eine andere Weihnacht Frohe Weihnacht –
ein anderes, eine stille Weihnacht.

Mitten im Trubel der Großstädte kann man sich  - wenn man es nicht kennt, kaum vorstellen wie es ist, alleine auf einem Berg zu sein.
Abgeschieden gelegen, manches ist schwer erreichbar, im tiefen Winter ist man eingeschneit.
Da gibt es keine Kneipe, kein Theater, kein Kino, kaum freundschaftliche Besuche, man  braucht ein Hobby um nicht alleine zu sein.

Im Sommer hat man den Garten, den See nicht weit, doch der Winter ist hart, man richtet sich ein.

Man ahnt nicht Böses, lebt still vor sich hin und dann kommt ein Schlag ins Genick.
Tragisch oder traurig - sagt der eine dazu, der, der weiß was es bedeuten kann,
Egal, sagt der andere, es ist ja nicht schlimm.
Alles Ansichtssache.
Wichtig nur für den, den es (be) trifft.
Wichtig ist, was einem wichtig ist.
Es ist weiß vor den Fenstern, sehr still, Wiesen, Felder und Wälder unter festem Eis erstarrt, nur die Vögel singen.
Tritt man hinaus, fängt einen das stille geheimnisvolle Weiß ein das alles bedeckt.
Schuhe knirschen im tiefen Schnee, Schneetreiben setzt ein.
Dicke feuchte Tropfen treffen Nase und Mund, doch kaum noch sieht man einen Straßenrand.
Mein Blick fällt auf einen Märchensilberwald.
Und meine Gedanken kreisen…


dies ist eine andere Weihnacht, als wäre das glitzernde Glanzpapier um die Geschenke zu einer zerknüllten schmuddeligen Zeitung geworden mit der man nichts mehr anfangen kann.
        Es ist merkwürdig, plötzlich von einem Tag auf den anderen ohne eigene Homepage zu sein.
Sie war 10 Jahre lang mein Freund, der es mir gestattete, gerne zu Hause zu sein.
Jahrelang war es mir ein Vergnügen, immer dann, wenn mir ein schöner Text einfiel, ein
Gedicht, Gedankensplitter, dann setzte ich ihn dort ein.
Manchmal stand ich mitten in der Nacht auf und schrieb.
Ich konnte schalten und walten, Seiten gestalten, Bilder einsetzen, Geschichten die mir nicht mehr gefielen, verändern, ja - ich richtete mir ein kleines – man könnte auch dazu sagen - ein zweites kleines gemütliches Zuhause ein.
Eines, in dem ich träumen und auch einmal aus der ungemütlichen und hitzigen Wirklichkeit fliehen konnte. Der arbeitsreichen, der immer unterwegs sein Wirklichkeit, meist in Hetze und Eile..
Dort gab es weder Sorgen noch böse Gedanken, es war ruhig, still und gemütlich, ich war mit mir und meinen Texten die sich zu Gedanken, Gedichten, zu Geschichten verdichteten - allein.
Zumindest für eine Weile.
Ehe die tägliche Realität mich wieder erfasste und in die Welt hinaustrug.
        Es ist etwas völlig anderes Alleingestalterin zu sein, als Texte für eine andere Homepage freizugeben,oder als Gastautorin dort mitzuwirken, in Anthologien dabei zu sein.
Dort bist du nur eine unter vielen, als Mitwirkende hast du, sofern einen Text vergeben, keinen Einfluss mehr darauf, ein anderer greift zu und setzt ihn ein.
Da steht er dann, über Jahre für all die Leser für die er gedacht.
Unverrückbar
weder von dir zu löschen noch zu verändern.
       Vor circa 8 Jahren setzte ich auf Anfrage nach guten und unterhaltsamen Geschichten so manchen Text in fremden Seiten ein.
Heute bin ich froh diese Geschichten und Gedichte abgegeben zu haben, damit sind sie nicht verloren und dürfen dort Wortkinder von Angelface sein.
Doch mein zweites selbst erschaffenes Zuhause ist nun weg, das, auf das ich stolz war.
Erst einmal lähmt es mich wenn ich darüber nachdenke und mich langsam frage;
was mache ich nun mit all den Gedichten, Gedankensplittern, Anekdoten und Texten, die mir jeden Tag im Kopf herumspuken?
Wo passen sie nun hin.
In einen Blog?
In die Zeitung in der ich mitschreibe?
Verschicken an Fremde, an Freunde?
Nein – nein, irgendwie alles nein.
     Wohin nun plötzlich mit all den Gedanken, den Sorgen, den euphorischen Freuden die ich empfinde?
Irgendwie ist und bleibt ein Gefühl zurück, verlassen worden zu sein.
Manches kann man schlecht in Worte fassen, dann stammelt man leise Wortfetzen vor sich hin.
Und dann wird plötzlich daraus ein Gedicht.
Es gab immer Leser, die sich für meine Gedanken und Themen interessierten, das soll nun zu Ende sein?
Irgendwie undenkbar
Irgendwie nicht fassbar
Irgendwie nicht einsehbar
Irgendwie nicht zu begreifen.
Wie wird es weitergehen.
Werde ich noch den Mut, die Kraft, die Freude und Begeisterung aufbringen mir etwas völlig Neues zu erschaffen?
Viel Zeit, Herzblut, lange Nächte, Überlegungen und Gedanken, spontane Einfälle, neu erwachte Kreativität, Lebensfreude, Bildbasteleien, all das enthielt meine Homepage die ein anderer nun aus Mutwillen und wahrscheinlich auch diebischem Spaß mit einem Klick und Virus zerstörte.
Man fragt sich vergeblich – WARUM -
Bittere Erkenntnis wie vergänglich doch Arbeit und manch Lebensinhalt ist oder werden kann, unerwartet - von einer Sekunde zur anderen.
     Natürlich kann, wer keine eigenen Seiten hat, so manch einer sagen; ach, das ist doch nicht so wichtig, nicht so schlimm, schaff dir doch einfach eine neue Seite, …
aber kann, wird - etwas Neues, je wieder das sein, was das alte war? Nein –

Meine Texte, die in Jahren neu geboren, gewachsen und erwachsen geworden, sind, wie meine Kinder an denen ich hänge.
     So scheine ich ein aussterbendes Fossil zu sein, das noch nicht fasst, dass sich das Leben rundum verändert hat.Wo werde ich dichterisch, oder Geschichten erzählend in den nächsten Jahren unterwegs sein?
Werde ich es überhaupt, oder werde ich aufhören zu schreiben?
Frohe Weihnacht, ich weiß es nicht.

Nachdenkliches

Auch - wenn dies selten geschieht
doch kaum ist mir etwas schwerer gefallen
als Dich meine Wortkinder aufzugeben
es mag für andere lächerlich sein.
Doch mir bedeuten sie viel
über all die Jahre haben sie mir
Trost gespendet
geholfen mich aufzurichten
mir Kraft gegeben in trüben Stunden
mich beschäftigt
und abgelenkt
mich und andere erfreut
und zum Lachen gebracht
wir haben über sie geredet
auch über ihre Worthülsen gelacht
und oftmals gedacht,
nein, das kann doch nicht sein
manch Eigenkreation hat mich selbst wiederholt
zum nachdenken gebracht
nun hab ich dich zum Abschuss freigegeben
doch vergessen
werd ich dich nie
zu sehr warst du mit meinem Blut getränkt mein Kind.
Doch flügge geworden sind Worte im Wind.

Geschichten und Gedichte, Erdichtetes und Wahres sind wie Bücher in meinem Leben, sie sind und müssen es sein, wären sie nicht da, wäre Leere mein inneres Eigentum.
Und nun gehören solche ERZÄHLUNGEN wie diese in meine Biographie wie der Blog der im November letzten Jahres entstand..
    Ende gut alles gut....? Oder nichts wird wieder gut, es weiß keiner.

© Angelface

Samstag, 3. Mai 2014

Verse am Nachmittag

Es stimmt
Es stimmt nicht
Was stimmt nicht?
Nix stimmt

Es kann der friedfertigste Mensch nicht
Unbeschwert fröhlich in Saus und Braus leben
Wenn es dem Nachbarn nicht gefällt
Wie der andere  ist und tickt, im Leben bebt, schläft und lebt
Meinungen hat und empfindet.
Wenn (d) er ihn /ver/ändern will nach seiner Vorstellung.
Er andere eigene Meinung und Willen weder
duldet noch ertragen kann.
Pascha und Alphamann .
Sich selbst nicht einzulassen gewillt ist
Zur Diskussion und Auseinandersetzung
Um Klärung herbeizuführen
Oder wahrnehmungsgestört
Als etwas anders empfinden wird…
was nicht  und nur für ihn stimmt.
Das zukünftig Verhalten ist ungewiß
das stimmt.
doch es ist schade, dass nichts mehr stimmt.
ein Rätsel?
nein - nicht selten, wohl eher menschlich unverständlich- nur satzgebend verständlich
(ich liebe Schachtelsätze die geheimnisvoll für manchen Leser unverständlich bleiben )

© Angelface

Donnerstag, 1. Mai 2014

Ein Katzenbuch - Veröffentlichung: 23.09.2008

angelface    Neu für den Blog.
Eigentlich hatte ich ja mal angefangen Katzengeschichten zu schreiben. Hiervon steht aber im Blog nicht allzuviel drin. Deshalb eine Leseprobe ( damit man sieht in welchem Stil sie geschrieben sind.)
Ich hab 3  Stubentiger - darüber wie sie ihr Leben meistern gibts viel zum schreiben und mich zu erfreuen.. 
Klappentext:
Katzengeschichten über freche Buben, die nicht groß genug sind um alleine zu bleiben...
oder über kleine Mädchen, die nix als Unfug im Kopf haben

K a t z e n ... aller Art
Link: http://www.bookrix.de/_ebook-angelface-katzengeschichten/ 

Ich schreibe viel über sie
Weil sie für mich ein Rätsel sind
Liebenswert und achtenswert
Ich liebe und achte sie
ohne sie zu verehren
Manchmal denke ich
Ich wäre selbst wie eine Katze
Und da ist sicher was dran...
Denn auch ich habe Krallen
Und verstehe zuzubeißen...

Katzen die seltsamen Wesen
Manchmal erscheinen sie uns wie von einem anderen Stern
Wir versuchen sie zu versteh`n
Schaffen es aber auch nicht annähernd zu begreifen
Aus welchem Stoff sie gewirkt sind....
Sie sind...
ja erscheinen uns
...
Unergründlich
Geheimnisvoll
Kleine Tiger und Löwen
Gleichzeitig sind manche wie Babys
Anschmiegsam und willig
Gewaltbereite Geschöpfe wenn sie angegriffen werden
Räuber und Jäger
Andrerseits kleine Schmuser
Mit eisernem Willen
durchsetzungsfähig
Und zu allergrößter Zärtlichkeit fähig
Sie haben Führungsqualitäten
Ordnen sich nicht bedingungslos unter
Gehorchen dann, und nur dem, wenn sie selbst es wollen
sie besitzen eine Geheimsprache unter sich
und verständigen sich ohne Worte
Welcher Mensch könnte von sich behaupten
Über all diese Eigenarten gleichzeitig zu verfügen
Für mich werden sie
Gerade weil sie ein Rätsel sind
Unvergleichlich einzigartig bleiben...
so wie sie sind

Ab wann.....
schlafen Kinder durch?
Das habe ich mich schon oft gefragt, doch keiner konnte mir die Frage beantworten. Heute stellt sie sich nicht mehr, heute ist der Kater groß und erwachsen.

Noch kühl ist es draußen und ich wäre gerne länger im Bett geblieben, aber Merlin, mein Jüngster, meint:
" Mama bitte um fünf schon boppeln " - gähn.

Aha, Hunger haben wir auch schon...?
Naja, Babys haben immer Hunger, da fehlt noch die Fressbremse.
Mit halbblinden Augen tapse ich in die Küche um ihn abzufüttern, und denke , " mit Menschenbabys war es damals auch nicht viel anders, nur die Windeln fehlen"

Während mein Kaffee zischend durch das Glas gluckert, betrachte ich meine Wunden an Armen und Beinen und greife schon mal zur Heilsalbe, die jetzt immer parat liegt.
Da ist ja so einiges hinzugekommen seit gestern.
Dieser kleine Kater ist eine richtige Kratzbürste, ständig hat er irgendwo eine Kralle zuviel nach außen gestülpt.

Ich nehme mir vor, mit ihm ein ernstes Wort in Sachen Erziehung zu reden, bin aber im Moment einfach noch zu müde dazu.
Im Bett hat er mich aufgeweckt, indem er mir seine winzige warme Tatze in die Wange bohrte.
Dazu kam eine raue kleine Babyzunge und sabberte mir am Kinn herum.
Mein etwas hilfloses Kopfschütteln und wegdrehen verursachte allerhöchstens eine kleine morgendliche Gehirnerschütterung bei mir, das hielt ihn jedoch nicht davon ab, mich weiter zu besabbern.

Sind die Babys erst einmal wach, sorgen sie dafür, dass auch du wach bist..
So ist es, und nicht anders, da geht kein Weg daran vorbei.
Jede Mutter kann dir das erzählen, da gibt es kaum Unterschiede zwischen Menschen und Tierbabys.
Merlin der Racker ist jetzt 8 - frech und unabhängig -

Leseprobe ENDE                   LINK siehe oben                      43 Seiten
 meine Lese"Freunde" können das Buch bei Bx auch ganz lesen, für Interessierte schalte ich gerne kurzfristig auf Mailanfrage frei.
Kategorie: TIERE