Freitag, 22. März 2019

die guten Geister, die ich rief..."

das gibt es heute bei mir...aus Bookrix ein Buch das ich 2010 schrieb...denn da war ich mitten im Geschehen
warum?
Weil ich selbst noch darüber lache und mit Bedauern feststelle: das gibts hier nicht!
 Schade....schade...schade....
 viel Spaß beim lesen....
Die guten Geister die ich rief


https://www.bookrix.de/_ebook-angelface-
morgenstund-hat-gold-im-mund/
   Duftender Brötchengeruch steigt mir in die Nase und ich beiße mit Entzücken in die warme knisternd knusprige Pracht.
Man gönnt sich ja sonst nix!
Letzte Woche war bei meiner Freundin ein Prospekt im Briefkasten, ich nahm es heraus und sagte zu ihr: willst du auch“?
Dabei stieg mir schon der verführerische Duft in die Nase allein bei der Vorstellung morgens um 6.00 in ein knuspriges Brötchen zu beißen.
Morgens frühstücken fällt ja normalerweise bei mir eher flach.
„Ich bin es einfach nicht gewöhnt schon früh am Morgen auf nüchternen Magen etwas zu essen“, das sagte schon meine Mutter immer wenn sie vor ihrer ersten Tasse Kaffee saß.
Entweder stammt meine Angewohnheit daher, weil ich es von ihr übernommen hatte, oder es kommt von meinen Frühdiensten, auf jeden Fall bekam auch ich ganz Früh noch nichts herunter.
Später vergaß ich oft etwas zu essen in der Hektik des Tages oder verschlang im Stehen eine schnell geschmierte Stulle, die mir nicht sonderlich schmeckte.
Nur an den Wochenenden, oder wenn ich Besuch hatte, da wurde anständig gefrühstückt.
Auch im Sommer, wenn ich mir meinen Kaffeetisch draußen im Freien decke, dann esse ich mit Appetit etwas.
Da schlemme ich dann mit Schinken und Ei, Croissants und frischen Brötchen die ich vom Bäcker hole.

Doch der Bäcker wohnt weit unten im Dorf und macht frühestens um 8.00 auf.
Da hab ich dann meist schon keinen Hunger mehr.
Nun aber machte mir das Bild auf dem Prospekt richtig Appetit und bei der Vorstellung lief mir schon die Spucke im Mund zusammen.
Ich schnappte mir also das Telefon, rief die unten auf dem Zettelchen für ein kostenfreies Morgenfrühstück angegebene Sammelnummer an und bestellte für mich und meine Freundin die ungefähr 10 Häuser weiter unten am Berg wohnt. Man sollte sie ja erst probieren ob sie auch schmeckten.
Ein www gab es natürlich auch, aber da wollte ich erst später hineinsehen.
Eine nette, angenehme, weiche, weibliche Stimme versprach mir den Auftrag entgegenzunehmen und für den kommenden Montag die frühe Morgenköstlichkeit zu liefern, notierte sich meine Hausnummer und die Adresse, auch die meiner Freundin und bat mich eine Tüte außen ans Tor zu hängen, damit die Brötchen nicht nass würden, sie würden prinzipiell nicht klingeln um ihre Kunden nicht zu wecken und kämen schon mitten in der Nacht oder spätestens bis gegen 6.00..
Ich war ein wenig skeptisch und meinte „ und wenn die nun geklaut wird? Ich hänge die Tüte lieber an die Haustür im Grundstück, bitte schreiben sie das dem Fahrer auf“.
Sie versprach es mir und ich freute mich schon, Vorfreude ist ja bekanntermaßen die schönste Freude.
Es war Montag, ich war früh wach – schon weit vor 6.00 und lauschte…
Es war 6.00 -  nach 6.00 wurde halb sieben und kein Auto fuhr den Berg herauf, meine Tüte hing leer und verwaist an der Haustür.
Meine Freundin rief zehn vor 7.00 an und war begeistert.



„ Meine sind schon da“, rief sie beglückt und ich hörte sie schon am Telefon kauen, ich zog eine dicke Flunsch, denn schließlich hatte ich die Aktion in Angriff genommen, für sie gleich mitbestellt und sie gab die Information wiederum an ihre Nachbarin weiter, rief ebenfalls dort an und bestellte für diese, sodass ein ganzer Sammeltransport für frische Brötchen für den Montag und unseren Berg zusammenkam.

Ich kochte mir einen Kaffee, verzichtete auf den Gaumengeschmack und gönnte mir eine Morgenzigarette die mir das Frühstück ersetzte.
Ein leidiges Übel, dessen war ich mir bewusst, aber ich trotzte vor mich hin. Nu erst extra.
Ich Arme..

Alle haben was, nur ich nicht.
Wäääh...

http://www.morgengold.de/live/Fr_hst_cks-Service/Angebot_und_Preise
könnte! als Werbung mißverstanden werden -
ist aber nur eine Erwähnungsinfo was wie heißt


10 Minuten später klingelte es an der Haustür, eine Hand streckte sich mir entgegen als ich öffnete und daran klebte eine bunte Tüte mit rotgoldener Aufschrift: guten Appetit
„ ich hab von allem die Hälfte durchgeschnitten und sie dir hochgebracht“ strahlte sie mich an,
„ es schmeckt köstlich, vor allem das Schokoladencroissant“.
Wer kann schon morgens um 7.00 in ein saftig frisches Schokocroissant seine Zähne schlagen!

Damit verschwand sie samt Hund an der Leine wieder den Berg hinunter und ich stand da und lachte.
Da war die alte Dame doch tatsächlich mit Hundi den ganzen Berg heraufgewandert um auch mir die knackfrischen Brötchen zu bringen.

Mmmmhhhmmm, das schmeckte in der Tat wunderbar,
frisch, knackig, würzig, fast noch warm, man meinte die Ofenwärme steckte noch in der Tüte.
Ein weißes Brötchen, ein dunkles aus Roggen, ein Käsebrötchen, eines mit Kümmel und Körnerbelag und zu guter Letzt ein Schokocroissant,
welch ein Angebot zum ausprobieren!
Ich gönnte mir die frühe Köstlichkeit und war mehr als satt, las mir die Preise des heimischen Bäckers durch und stellte fest, dass es ganz normale Preise wie im Laden waren, nur mit dem Unterschied, dass alles tatsächlich knackfrisch war, was man oft weder vom Supermarktbäcker noch von der Aufbackware behaupten kann.
Pro Auftrag und Lieferung sollte lediglich 0,50 cent als Lieferservice berechnet werden, - war auf und später in der Tüte zu lesen auf der ihr Name stand.

Eine gute Stunde später, ich war immer noch satt von der Hälfte dessen was sie mir abgegeben hatte, klingelte es erneut an der Haustür.
Ich guckte die Treppe vom 1. Stock hinunter, sah meine verschnupfte Vermieterin die eben die Haustür öffnete und von der Tierärztin, die eine Straße unter uns wohnte, eine dicke Tüte mit der Aufschrift „ M o r g e n g o l d „ entgegennahm.
„ Die ist bei uns gelandet und gehört deiner Mieterin“, lachte sie, während ihr Schäferhund begehrlich an der Tüte schnüffelte.
Sie hatten die falsche Hausnummer auf die Tüte geschrieben, anstelle der 38 stand die 28 darauf.
Ich lachte und dachte, ach du meine Güte, wo steck ich mir denn das noch hin?

Mittags bekam meine gute Freundin, die mich zum schwimmen abholte die gleichen durchgeschnittenen Hälften zum Nachmittagskaffe zurück.
Welch ein üppiger Tag.
Und alles kostenlos.

2 Tage später rief die Firma Morgengold an und wollte höflich nachfragen wie denn der Service geklappt hätte.
Als ich ihr lachend erzählte was passiert war, stellte sie mir sofort für einen Tag später eine erneute Lieferung in Aussicht, als Entschädigung für’s lange Warten und eventuelle ärgern und frühe aufstehen und so beiße ich heute Morgen erneut in ein knusprig frisches Brötchen und freue mich über ein hervorragendes Schlemmerfrühstück.
herzlichen Dank www morgengold de.

© Angelface
Worauf ich JETZT Lust habe?!!!! denn bei meiner Recherche hab es als Zukunftsmusik: es soll auch hier in die Region kommen, gelesen...
Natürlich auf eine gefüllte Tüte die an meiner Haustür hängt und verführerisch duftet!
Ist doch klar...
https://plus.google.com/105014614672404223211

Mittwoch, 20. März 2019

Woran erkennen wir etwas?


 ...  oder besser gesagt -  woran erkennen wir unser Gegenüber.
Erkennen heißt auch oft Erinnerung." (an uns Bekanntes...
 Tester und Vorkoster gab es schon immer.
Sehen wir weit zurück wissen wir heute - schon  im Mittelalter wollte der Fürst  nicht vergiftet und getötet werden und schob aus diesem Grund als Versuchskaninchen  den Vorkoster vor.
Wissenschaftler und solche die es werden wollen und Probanden,  die sich ihnen in Experimenten zur Verfügung stellen finden heraus was wir uns selbst oft nicht zutrauen.
Unserem gesunden Menschenverstand zu folgen und zu vertrauen - was ist richtig was falsch.
       Worin besteht die Täuschung der wir gerne unterliegen wenn wir nicht  nachfragen- hinschauen und recherchieren?
… die >Logik einzusetzen  reicht offenbar nicht aus sich vorzustellen,  dass es auch anders sein kann.
Doch wie ist es mit dem gegenseitigen Erkennen?
Erkennen wir uns tatsächlich  an unserem unverwechselbaren Kleidungsstil wenn wir denn einen haben und dabei bleiben? Oder woran - wenn wir uns begegnen? Klingelt da etwas in unserem Hirn?
Oh oh - wie oft wir uns doch irren.
Als oberflächliches Beispiel: Wenn sich  Merlin, mein Kater -   20 Meter von mir entfernt  mir nähert, erkenne ich ihn  oft erst auf den 2. Blick, der erste reicht manchmal nicht aus, denn gestromte Katzen sehen auf die Entfernung alle gleich aus. Erst der Gang oder seine bestimmte Eigenart sich  geradezu tänzelnd durch seine Welt zu bewegen lässt mich ihn erkennen.
             Woran erkennen wir Menschen  uns eigentlich? (Wenn wir uns kennen)
Woran erkennen wir das Obst auf dem Teller wenn wir nicht sehen können...das meiste ist rund, nur die Oberfläche ändert sich, die eine glatt, die andere höckern und rauh , andere ist oft ohne sehen nicht einzuschätzen.
Woran erkennt man den Maler der ein bekanntes und berühmtes Bild ausstellt, braucht er dazu eine Signatur oder genügt seine unverwechselbare Handschrift beim malen?
Den Autoren und Schriftsteller an seinem Schreibstil, seiner besonderen Art zu schreiben, seiner Ausdrucksweise und Formulierung,  ist der zu kopieren oder einzigartig und selten wie ein Fingerabdruck.(?)
Warum und woran erkennt man eine Stimme am Telefon?
      da ist die Erinnerung: aha, ich kenne dich, vielleicht an der Modulation,  Klangfarbe und Ausdrucksweise,  im Stehen und Laufen  an der Größe, am Gang, am Gesang,  an den Bewegungen, am  Verhalten, an Typunterschieden in der Frisur? Von Hinten oder von  vorne. Bestimmt nicht am Äußeren, der Kleidung.Die Kleidung verdeckt nur die Figur.
 Man stelle sich vor…
Eine Reihe nackter  Menschen nebeneinander in der Hinteransicht, nicht abgelenkt vom Gesicht – nackt und bloß, nicht von Kleidern bedeckt - sehen alle fast gleich aus.
Die Unterschiede verschwimmen -  die Herkunft /Person ist nicht erkennbar wenn die Gesichtszüge fehlen.
Bei der Figur die Ansicht von dick zu dünn, von schlank zu fett, von rechteckig kantig zu rund und füllige Figur  fallen schon  nach wenigen Minuten nicht mehr groß ins Gewicht. Haut ist Haut und die Figur selbst  wird auf den 2. Blick nebensächlich.
 3 gleich schlanke  Nackte oder 3 dickere Menschen  nebeneinander stehend - die von Hinten - und schon irrst du dich schnell im erkennen.
Vielleicht hilft der Haarschopf, die Frisur oder  Farbe auf dem Kopf? (fraglich)
      Ein Blinder erkennt einen anderen  nicht an der Kleidung, (denn er sieht nichts ) sondern an der Stimme, dem Geruch, einem Lachen oder Hüsteln, er setzt seine anderen 5/ 6  Sinne ein.
Sehen - hören - riechen - tasten ..schmecken..fühlen.
Wie wunderbar und einzigartig ist das wenn man seine  anderen Sinne benutzt, das Sehen, das Empfinden,  und dann  das Sprechen, das sich erinnern an etwas früher Bekanntes, -  statt nur auf Äußerlichkeiten zu achten.
                    Fazit –  reine Äußerlichkeiten sind  im Grunde völlig unwichtig.
Warum wohl, (außer zum hemmungslosen Konsum anderer) -  stellen Modemacher ihre Modelle – gleiches Kleid  andere Größe – hundertfach her statt nur eine einzige, -in  ganz individueller Form und damit unverwechselbar einzigartig, wenn wir doch darauf achten , gerade nicht gleich wie ein anderer gekleidet zu sein.
Ähnlich möchten wir es vielleicht ja,  weil es uns gefällt, aber doch niemals genau gleich.
 Wir wollen die Uniformierung nicht, wollen  nicht alle gleich aussehen und kaufen dann, wenn die Freundin ein rotes Kleid trägt sofort eher ein blaues ( um nicht mit ihr verwechselt zu werden?)
Eine Dame im Ballkleid auf dem Opernball - sieht eine andere mit genau dem gleichen Kleid - eine Katastrophe  vielleicht für sie oder war es doch nur ein schmunzelndes Lächeln über den gleich guten Geschmack?
     
Nur Zwillinge  tragen  oft  Gleiches, meist um sich einen Spaß zu machen, um andere zu täuschen.
 Soldaten tragen Tarnanzüge – sie sind Pflicht um im Kampf vom Feind  nicht als Individuum wahrgenommen zu werden, da ist Gleich sein Pflicht.
Im Alltag und bei allen Gelegenheiten  bemühen wir uns sehr uns vom anderen zu unterscheiden .
 Egal wie alt wir sind und egal wie wir aussehen, sind wir einzigartig und unverwechselbar oder nicht. (?)

Das ist  im Übrigen auch in den Blogs so,  wie auch in der Überschrift hier -  um auf das Thema des letzten Beitrags zurückzukommen.

       Gedanken  über `s erkennen  und gleich sein. © Angelface

Sonntag, 17. März 2019

Blogeingangsbilder…wisch – wusch – und weg.



sind sie in der Anordnung  und Ansicht verändert - von den Google Seiten abhängig?
Es wird echt Zeit, dass man endlich wieder für etwas längere Zeit  in den Garten kommt und sich anderweitig beschäftigt als sich vorwiegend nur im PC  die Zeit zu vertreiben. Auch sonntags wenn das Wetter so schlecht ist wie jetzt.
Hier in der Höhe von über 650 Metern gibt es Graupel und Schneeschauer - Regen - Kälte und stürmische Lüfte. Selbst die Katzen wollen nicht raus ins Freie weil es so ungemütlich ist und liegen faul in ihren Schlafhöhlen herum.

bizarr aber auch schön
was hier alles noch liegt
 Eine (Wetter - Veränderung reicht mir damit am Sonntag, ich brauch nicht mehr.
 Mir reichts eigentlich schon,
    wenn ich mich jedenTag mit den kurzen    Zotteln sehe, auch für mich ungewohnt so ein Bild im Spiegel.
 An " kurz" nach so langer Zeit" lang auf dem Kopf" muss man sich erst gewöhnen, das ist wie erst Pony, dann kahle Stirn✌ um es nur positiv zu sehen, es fühlt sich einfach anders an...


Im Moment macht es mich ganz wuschig zu sehen wie viele Bloggerinnen  doch ihre Ansichten und Hinweise auf ihren Blog verändern – entweder wird gar nichts mehr geschrieben /nur noch wie in Twitter ein sprachloses Bild eingestellt oder  verschoben und angehoben – Bilder zu Texten versetzt – Collagen werden erstellt und sucht man bestimmte frühere Texte  zu beliebten Themen  -  sind sie verschwunden und irgendwo /links/rechts /oben/unten - auf dem Blog verteilt. Manche haben ihre Kommentarfunktionen nicht nur (für den Moment oder endgültig geschlossen sondern ganz herausgenommen. Man fragt sich _warum?
Unten drunter – nebendran –verrückt
  – ist `s der nahende Frühling – hier noch meilenweit  von uns entfernt -  der  schon in gewissen Regionen bei uns etwas weiter unten  bunt in Farben entzückt?
Bei den von mir gefundenen Blogs um nicht vom Thema abzukommen: Mal  gibt `s ein Seitenlayout – mal wieder nicht und manche  Bilder erscheinen in Übergröße bei mir auf dem Schirm und  überragen den neben stehenden Text  bei einigen Schreibern. Das - irritiert und verwirrt. Besser fand ich es vorher,  wenn man die kleineren Bilder groß anklicken kann. Da ist vieles besser lesbar ( dies bitte nicht als Kritik misszuverstehen - es ist ein Hinweis.)

 - Als ich heute mein Blogeingangsbild veränderte weil es einen neuen Monat gibt der allerdings auch schon wieder 17 Tage alt ist – kam der Button in Blogger:  Layout ändern nicht mehr  möglich bei mir in der Design/Layout  veränderten  Daschboard - Ansicht und ich erschrak bei dem Gedanken : was !! – muss ich jetzt mit dem zuletzt eingestellten leben?
Ups – das reicht mir für den Sonntag, ich verliere schnell die Lust zum herumsuchen - …
> Sonntag =  wie bei mir  Basteltag <  bei einigen andern auch - was schreiben die anderen darüber und so guckte ich nach –
bei Tina…da ist`s  - Platz und sitz - wieder das alte Bild –
xxxxxxx    xxxxxxx    xxxxxx
Beate die Bahnwärterin die ich so gerne lese hat nichts verändert, da lehne ich mich doch glücklich und entspannt zurück –
bei der lieben, weit entfernten  Traude ebenfalls taucht das gewohnte : komm herein Eingangscollagen bild " - auf –
auch Karin zeigt ihre Gedichte in altem Kleid.
Auch Tante Mali/Elisabeth  und ebenfalls Sara vom Waldgarten zeigen altes Gartenglück.
bei Frau Hummel brauchts nur den Namen im Bild und schon weiß man wer hier schreibt. Das begeistert mich immer wieder, den Wiedererkennungswert zu sehen.
hach,  ich könnte noch so manch andere aufzeigen die ein Glück keine Veranlassung sahen etwas zu verändern nur weil Tante Google sich spreizt und mit alten Möglichkeiten geizt..
Doch viele Modeseiten haben im Design nur noch Kästchen und eine kurze Inhaltsangabe darunter – da muss man dann auf weiterlesen klicken um mehr zu sehen. Word prass bietet diese Ansichten an, las ich.
Ich stelle fest – ich mag nicht besonders Veränderungen dieser Art sie sind einfach nicht meine Baustelle,– sagte ich schon,  dass mich dies wuschig machte?
Aber immerhin sind die Seiten – wenn auch neu erstellt und „aufgepimpt“ zumindest  immer noch da…danke Ihr Lieben, der Rest des Tages ist gerettet:-))💖
und welche Veränderungen gibt es morgen?
...mein "neues Eingangsbild?" - hm, ja das könnte es sein und auch für eine Weile bleiben:-))👥 ich bin da ja immer ein wenig zwiegespalten, probiere herum wenn mir nichts neues einfällt ich aber Lust zum basteln habe. Den "öden Einheitsbrei" = immer das gleiche und dasselbe  obwohl`s vertraut ist, - mag ich nicht, lieber unterwegs sein um sich neu auszuprobieren.
schaun wir mal wie lange es bei mir anhält.

       ©  Angelface

Donnerstag, 14. März 2019

Ob Deutungen wohl eine Bedeutung haben?


Ob Deutungen wohl eine Bedeutung haben?
 Sicher, wenn man sich für Menschen interessiert.
Man kann miteinander oder dann doch nicht, dennoch ist es so, dass Menschen oft füreinander eine Bedeutung haben, eine, die nachhallt.
Begegnet man sich (etwas länger im Leben), dann bleibt etwas vom anderen in einem zurück.
Man denkt aneinander, vielleicht nach Jahren noch und erinnert sich.
War `s schön ihn zu kennen…
hat man was aus der Begegnung gelernt und mitgenommen?
War sie schmerzhaft…
Lebendig abenteuerlich, oder langweilig und man hatte sich nach kurzer Zeit nichts mehr zu sagen.
Dennoch – es war etwas da was einen am anderen anzog. Manches Mal sogar magisch und man kann es nicht erklären. Ist`s die Neugier die einen  am anderen anzog?
Was hat man aneinander gefunden – fragt man sich oft in der Rückschau, irgendetwas muss es doch gewesen sein. War es das fremdartige unbekannte am anderen? War es etwas was einem selbst fehlte?

  Ich hab ja nun nicht ständig Leute um mich herum, die ich analysiere, oder beobachte und hinterfrage,  aber interessant finde ich Menschen und ihre unterschiedlichen Charaktere schon.
 Eher habe ich  tierische Lebewesen um mich herum wie meine Katzen. Interessant ist für mich zu beobachten wie ähnlich wir den Tieren sind oder umgekehrt wie ähnlich der des  Menschen doch  ihr Verhalten zueinander ist...oft finde ich es erstaunlich und finde: wer seine Katzen kennt, kann auch - durch ihr Verhalten in ihnen "lesen."
Bei mehreren Katzen ist eine Beobachtung/Beachtung-   natürlich besonders interessant, man macht es unwillkürlich und schaut näher hin, absichtlich beobachte ich sie nicht. Sie würden es mir auch übelnehmen und übelnehmende Katzen mag keiner der ihre Eigenarten näher kennen lernen konnte.

 Verstehe einer die Katzen! sie sind oft  rätselhaft. Eigenartig und immer besonders.
Apropo Eigenarten:
    Mimi kann mir ja auch nicht erklären warum sie ausgerechnet die Klobürste  als neue Freundin erkoren hat, mit der schmust sie nämlich abends  minutenlang herum ehe sie schlafen geht.
             Komische Katzen.
Meine Katzen und deren hab ich ja recht lebendige  drei – sind  im übrigen hervorragende Beobachtungsobjekte für mich und es wird mir nie langweilig sie zu ergründen obwohl ich dies nie vorhatte zu tun.
   Die Katze,  das rätselhafte interessante  Lebewesen wird uns immer unbekannt bleiben, so wie die Menschen auch, die an unserer Seite sind. So richtig werden wir sie  wohl  nie (er - ) kennen.
Gestern hatten wir netten Besuch – was heißt nett, eher war er wohl interessant denn ich konnte erkennen, wie interessant wir für andere sind.
Ich saß im Lesesessel, hatte die Beine hochgeschlagen, und döste vor mich hin.  Oskar brummte gemütlich seine Runden, es war warm im Raum und Mimi schlief an meinem Fußende,  entspannt wie ich merkte. Wie ein Gummiknochen hatte sie alles ausgezogen was an ihr beweglich war.
 Plötzlich bewegte sich etwas  außen am Fenster und eine kleine,  hellgraue sehr zierliche Katze schaute neugierig herein und genau auf Mimi die in ihrem Blickfeld lag.
Ich lag starr und bewegte mich nicht um sie nicht zu erschrecken und wieder zu vertreiben. Sie schmatzte richtig vor Begeisterung und ihre Augen wurden tellergroß. Die Musterung  der schlafenden Mimi dauerte eine ganze Weile.
Ich vermute, es war die kleine Graue die uns und das Nachbargrundstück schon öfters besucht hat. Dort ist allerdings ihr bisheriger Unterschlupf verschwunden der ihr bisher Schutz und Versteck bot, der riesige  Forsythienbaum wurde letzte Woche gefällt und auch die dicke Tuja  musste ihr Leben lassen und dem Plan: „ da kommt demnächst eine Garage hin“ weichen…
Welche Bedeutung für sich - gibt es überhaupt eine? - sieht diese kleine Fremde in uns?
Ist es Neugierde, Langeweile, hat sie Hunger, sucht sie Gesellschaft, fühlt sie sich allein – fragte ich mich.  Was treibt sie an ausgerechnet  bei uns hereinzuschaun?
Katzen sind ja normalerweise eher Einzeltiere und keine Rudelgänger die gemeinsam jagen und miteinander leben.
 Nur sozialisiert und anerzogen vermischen sie sich oft auch  aus der Notwendigkeit heraus mit anderen Katzen sowohl in der Freiheit als auch als Heimtiere und Wohnungskatzen.
Also was ist es was diese Kleine zu uns treibt..(?)
Kennt sie Merlin frage ich mich?
Den Schwarzen jedenfalls schien sie zu kennen, auch zu mögen, denn der saß zwischenzeitlich gemütlich gekuschelt im Sessel fast neben ihr und der schien sie weder zu erschrecken noch zu stören. Sie guckte – er guckte – gut war`s.
Merlin plumpste oben vom Schlafsessel, er schien wohl  - gefühlt -  geahnt  - gerochen zu haben, „ dass was bei uns los war“. Ganz aufgeregt schnurchelte er noch schlaftrunken um meinen Sessel um mir zu erzählen“ dass da jemand vor unserem Fenster saß und herein guckte.
Ich weiß – ich weiß“ beruhigte ich ihn, „aber lass sie in Ruh, sie guckt doch nur, vielleicht wird sie deine neue Freundin“?
Aufgeregt und angeregt sauste  er von Fenster zu Fenster um sie mit seinen Blicken zu verfolgen und letztendlich landete er vor der Katzenklappe innen um den Kopf hin durchzustecken und  sie so besser  beobachten zu können.
Doch mittlerweile war es ihr wohl doch zu unheimlich und zu nah und sie zog sich zurück und verschwand  durch den Schlitz des Vorbaus.
 Schaun wir mal ob sie wieder kommt. So ein hübsches kleines Ding.  Ich glaube wir haben nichts dagegen.
Es kann natürlich auch sein dass sich keiner um sie kümmert, sie keine Ansprache hat, sich keiner für sie interessiert. Katzen möchten manchmal sehr beachtet werden, darin unterscheiden sie sich nicht allzu sehr vom Menschen. Ich entdecke dies jeden Tag an meinen Katzen.
 Mal mögen sie sich und wuseln umeinander, schlafen, spielen sogar  und schmusen miteinander, dann wieder fauchen sie sich an und es heißt: lass mich in Ruh, du blöde Nuss“.
Menschen machen auch nix anders. Sie plagen sich miteinander, vertragen sich, mögen sich und gehen sich genauso gerne wieder aus dem Weg wenn sie ihre Ruhe haben möchten.
Der kleine Unterschied, Menschen haben 2  Beine – Katzen vier, Menschen haben das kleinere Gehirn was die Fähigkeiten angeht die sie nutzen, Katzen haben bessere Instinkte die noch gut funktionieren!
Wie war noch eben meine Eingangsfrage? Ach ja – ob Menschen zueinander eine Bedeutung haben, in meinen Augen eindeutig: ja. Und den Katzen geht’s wahrscheinlich auch gleich.



 @ Angelface

Dienstag, 12. März 2019

Wald und Rückzugsgebiete werden immer kleiner...

alles spricht über Bäume - wir auch...


 Ulrichstein ( Stadt) * wird als das höchst gelegene Städtchen Hessens bezeichnet und  ist ein beliebtes Rückzugs und Wandergebiet  quer durch die Wälder bis zum Hoherodskopf hinauf  für die Städter rings um Frankfurt am Main.>
Alles ist stolz auf den Vogelsberg weil er ein Waldgebiet ist. Wohl eines der größten Hessens.
Als ich hierher zog,  nannte sich das angrenzende Gebiet zur Stadt  Ferienpark - eine Stadt die als solche keine ist sondern eher von uns das große leere Dorf genannt wird. Am Ein und Ausgang zum Straßenschild   stehen Pfeile zum dicht bewaldeten Wohngebiet das seit 1983 besteht.
-          F e r i e n p a r k…Ulrichstein…
Mit Wohnmobilstellplatz für Urlauber und Gäste.
von hohen Bäumen umgeben - horch hin wie sie
miteinander reden und sich fragen
stehe ich morgen noch hier?

Es gibt dort ein Naturbiotop als Schwimmbad das ganz verwunschen liegt und auch sonst ist alles im Ort vorhanden  was der Mensch zum urlauben und Leben braucht.

Im April  2013 lag der Park  bei meinem Zuzug verwunschen, dicht bewaldet und begrünt vor meinen Augen…die Geschichte des Parks ist schnell erzählt. Die Häuser sind in 3  unterschiedliche -Typen eingeteilt, verschieden  groß mit Grundstücken daran auf denen teilweise viel Platz zum verbauen ist. Gartenhäuser und Abstellräume entstanden.

Als ehemaliges Glanzstück ( das heute noch Millionen kosten soll) steht eine  seit Jahren verlassene Gaststätte mit Schwimmbad, Sauna, Bowling Gebäude  vor dem Schlagbaum der in den Park hineinführt. Keiner kümmert sich heute mehr darum, das Objekt als solches ist  einfach zu teuer und so verfällt es in seiner gähnenden Leere  immer mehr.
.

aber: immer sauber" bemäht damits rundherum ordentlich aussieht
vom Hausfaktotum des letzten Architekten - der 2. ist Millionär
und schippert auf den Weltmeeren herum, der 3. ist längst verstorben
und kann für nichts mehr belangt werden!!!
Wir sind alle begeistert!!!! Fürs äußere wird einiges getan,
"da kann das innere der Häuser ja gerne verrotten"

      Hochgewachsen in wenigen Jahren wurde  der  PARK  und die knapp 100  Häuser als Abschreibungsobjekt dreier Architekten erbaut und fertiggestellt,
      mit dem "Tourismus befüllt" und als der sich nicht mehr rentierte,  vermutlich zu wenig Gewinn abwarf - die hübschen Häuser allein und sich selbst überlassen. 
       ↲ ja ja - alles staunt wenn man über die Wege geht.
     Denn oben außen ist `s hui, innen pfui...
nicht abgedichtet  die Dächer und Kamine - der Wind pfeifft überall rein...


Mit den Resten leben wir, die wir hierherzogen und die Ruhe und Abgeschiedenheit suchten.
Zwei Jahre später -als ich her zog wurde der Park 2015  zum offiziellen  Wohngebiet erklärt weil die Postadresse anscheinend wichtiger als ein Feriendomizil war – und das, obwohl keiner hier wohnen wollte…denn außer der Adresse änderte sich nichts, die Häuser standen  weiterhin seit  Ende der Achtziger Jahre zum Verkauf, waren  nur teilweise bewohnt,  viele andere stehen teilweise leer. Leider  verrotten die leer stehenden Häuser da sich keiner darum kümmert und so hausen im Winter die Erdhörchen und Waschbären darin die durch die hohen Kamine ins Innere klettern.
Nur vereinzelt sind es Wochenendhäuser die auch als solches nur genutzt werden.
Andere Besitzer sind ganz hergezogen und wohnen mittlerweile bis zu 15 Jahren fest übers gesamte Jahr hier. Immer wieder stelle ich fest: sie sind - wie ich - glücklich hier über diese idyllische Lage.

-          Es ist teilweise Privatbesitz -  teilweise  Stadtgebiet – teilweise vermietet, teilweise an Von privat an privat  teuer verkauft - im Sommer wächst der Wald bis dicht an die Grundstücke heran..
      im Winter zieht er sich unter kahle Äste zurück - 







Doch heute 5 Jahre später frage ich mich---
Wo sind sie hin unsere Bäume…die ringsherum standen?
Warum wurden sie gefällt – wen störten sie –
Sie waren gesund und spendeten Schatten – sie gaben ihre Blätter, den Sauerstoff ihren Anblick an uns ab…30/40 Jahre und länger standen sie und ragten mit ihren  knorrigen  Ästen und Blättern  in den Himmel, boten Schutz den Vögeln, Unterschlupf und Schatten vor der im Sommer sengenden Sonne.
Heute sind dort wo sie standen nur noch leere Lücken…Durchblick…gewährt; Anblick verwehrt, dafür ist der Blick auf die vielen Windräder frei.
Es wurden weder neue Straßen gebaut, noch entstanden neue Häuser die den Platz brauchten, weder die Stadt ist gewachsen noch haben sich neue Firmen angesiedelt, nur die Bäume sind aus unbekannten Gründen  gefallen. Wem haben sie nicht mehr gefallen?
War es, - weil die Aussicht auf das Tal und die Weite bis zu den Bergen und in die nächste Stadt  die weit entfernt am Himmel lag – mit ihnen zu wild zugewachsen war..?
War`s weil die Fichten Flachwurzler sind und beim Sturm umzufallen drohen, nicht fest und tief  genug im Boden verwurzelt sind…? es gibt außer den Fichten auch Tannen, Tujas – ein uralter Misch - Wald breitet sich mitten im ehemaligen Feriengebiet aus in dem Rehe und anderes  Getier wohnen. Vereinzelt sieht man in ihm  zwischen umgefallenem Geäst verwaiste nicht mehr beachtete frühere Futterstellen, doch der wilde Wald an sich ist verholzt und schwer zugänglich – er darf nicht angerührt werden „ hieß es von Seiten der Stadt  als ich herzog und danach fragte wie alt dieser dichte wunderschöne Wald denn schon  stünde.
 Die umliegenden Grundstücke werden immer kahler, geordneter mit Steinfliesen belegte  zur Ansicht bereitgestellte Flächen die die Häuser umsäumen. Damit ist kein Platz mehr für Hase und Igel.
Mir blutet das Herz wenn ich sehe, wie viele Bäume in den letzten Jahren  auf den einzelnen Grundstücken gefallen sind, wie viele wir verloren haben – obwohl doch alles schreit :  Rettet die Bäume  - rettet unsere Wälder, sie sind auch hier als Schutz lebenswichtig/
Auf meiner Fahrt 16 Kilometer ins nächste Städtchen entdecke ich das fast das gesamte  zum Stadtgebiet gehörende Areal des Waldes der sich rechts und links entlang der Straße zieht – abgeholzt ist. Nur noch kahle Stümpfe ragen aus dem Boden, ich frage mich ist dies wirklich nötig alles abzuholzen und  nichts mehr zu pflanzen weil unsere Uralt RiesenWesen zu groß geworden sind.
 Wo bleiben der Verstand der Stadt und unsere Freunde die Wälder?
                                           Dem Konsum zum Opfer gefallen.
verwunschen und schön...für die Rehe





mitten im Winter ist der Blick nun frei...






wo die Pfeile stehen ist jetzt alles weg und man sieht kahle Flächen
das urwüchsige ist weg -


 © Angelface