Sonntag, 30. September 2018

Texte sind mein Ding...


 oh - Monatsende -  schoooon....?  was hatten wir - super-sommer-septemberwetter bis zum letzten Tag obwohl der Oktober schon so nah vor der Tür steht. Der September hat sich beeilt, ruck - Zuck - vorbei und an fast allen Tagen schön - was sind wir nur für Glückskinder...blühende Blumen - grünende Bäume - das bunte Grün des Sommers hat uns alle erfreut
                   die Sonne hat uns verwöhnt - uns gezeigt was sie kann -  
                                     - Freude schenken - Stimmungen anheben -  
da lacht einem das herz ganz laut - denn
wir wissen ja alle -  es ist schnell wieder vorbei

     ...* doch der Sonntag kann ja wohl nicht einfach so vorbeirauschen ohne dass ich etwas schreibe...
tue - kreiere - oder bastle und doch merke ich gerade - oh - außen scheint die Sonne!
.... * es ist - noch September - hallo - da darf sie auch noch scheinen - ganz im Gegenteil ich freue mich darüber und sie lockt mich  - binnen weniger Minuten - wieder ins Freie...mein Gesicht und die beginnende Blässe freut sich - es darf wieder in die Sonne - auftanken.
.... im Gegenzug hörte ich * windig" sollte es werden - doch auf den Wetterbericht ist wohl auch kein Verlaß mehr -hier weht kein Lüftchen, nur die Sonne knallt vom Himmel.
Ich denke, ich muss mit meinem Namensvetter da oben einmal sprechen - ein ernstes Wörtchen reden, damit er uns nicht immer so foppt.
          Tagesprogramm : also dick Sonne tanken - Sonnenreserven einfangen, die letzte Gelegenheit dazu wahrscheinlich wie ich ahne....
ein bißchen lesen im Garten - Indianderabenteuer, ein Flucht durch das Land der Ahnen.
Die ziehenden Watte - Wolken betrachten -  mich mitten hinein träumen - mit ihnen fliegen - die ersten Kraniche erwarten -
                  einem Geburtstagskind gratulieren - das seinen Runden feiert -
                       leckeres Gulasch in den Ofen schieben -
                                     ein neues Cover basteln -
wieder Erdenhaftung betreiben und  ein klein wenig etwas für die Monatsabrechnung der Stadt tun denn die möchte gerne wissen ob ich tatsächlich im September faul oder fleissig war...
ein wenig in meiner Leseliste entdecken was die anderen so geschrieben - getrieben und/oder fabriziert haben
                                         -   schauen was es NEUES gibt -
was sonst noch ihr Lieben - die lange nichts mehr von mir -  neu - gelesen haben -
                      frohe Sonntags -  Grüße schicken - an die -  die ich vergessen hatte -
                            - ein Danke von mir zu den fleissigen Lesern -
 ein Danke an die frische Luft und die Sonne - ein Danke an den schönen Tag...
                  -  dem lieben Gott  der uns die Natur pur schenkt - auch am letzten Septembertag -                  guten Tag wünschen - denn das kann nie verkehrt sein - und
Witzchen reissen:

                                                                     
                                                         Nachschlag ein Witz mit Ohren:

*
Man überlegt ja manchmal hin und Her,  will man  oder will man nicht …den Internetherzinfarkt.
Ach wie wär`s doch so schön wenn man – mal ohne und nicht mehr 24 Stunden rund um die Uhr erreichbar  wär – seufzt sie und schaltet mit einem Knopfdruck  ruck – zuck energisch den Computer aus.
Dunkel ist der Monitor – schwarz und fremd – wie ein schwarzhäutiger  Mann der im Dunklen nicht mehr zu sehen ist, nur die weißen Zähne leuchten in der Dunkelheit und verraten dass da  doch noch einer mit im Raum ist.
Es sind die Gedanken…
„Kann ich ohne  (über) – leben, - oder muss ich gleich zum Arzt weil mir was fehlt“!
Es surrt das Smartphone  -„ ääähm … bist du nicht mehr on“, fragt eine Stimme, - Tante google hat es mir eben verkündet  - Stromausfall  im Hause X – ich kann dich nicht mehr erreichen“!
 Angehöriger Mitbewohner:  eine schwere Krankheit ist ausgebrochen – die Internetsucht ist nur noch mit starken Medikamenten zu behandeln, hat leider nicht geklappt - der Patient ist  inzwischen tot, es tut mir leid, er hat es nicht überlebt.
*  @ Angelface

Mittwoch, 26. September 2018

Postpakete


        Postpakete
Untertitel  (Brief an einen Freund )
      irgendwie schade...
   
           manche wollen nicht gepackt werden, andere erledigen sich von alleine weil:
der zu bennende Empfänger verstorben oder umgezogen ist, man die neue Adresse nicht weiß – der Empfänger schweigt.

Er schweigt seit Wochen – ja - Monaten –  sowie in vielen Nächten und morgendlichen Stunden in denen ich unvermittelt Post bekam und mich darüber entsprechend freute.
                 Worte flogen hin und her, Nachrichten – das Neueste vom Tage,  belangloses – auch immer mal ungeheuer Wichtiges was die Gesundheit und das Befinden betraf. Schließlich lebt man ja nicht alleine auf der Welt und man interessiert sich füreinander.
He… Freund –  oder Bekannter - hörst du mir auch zu?
Heute Morgen hatte ich Post in meiner Benachrichtigungsmail – seltene Post und als ich sie erfreut öffnete und las, ging mir so durch den Sinn:  (wobei dies nicht dich betrifft und nahm dies zum Anlass diese Worte zu schreiben):
 - Mitmenschliches – ist anscheinend oft schwer – denn es beinhaltet -  mit den Menschen gehen und ein Stück mit leben.-
Wahrscheinlich hat er überhaupt nicht daran gedacht, oder bedacht,  dass man sich Sorgen machen könnte wenn man so lange nichts von ihm hört“.
Kein „Töööönchen – kein Böhnchen- kein Förzchen“ als gäbe es ihn längst nicht mehr.
Gelinde gesagt finde ich – ganz persönlich, dies weder besonders höflich, auch nicht nett einen so im Ungewissen zu lassen. Ich versteige mich jetzt nicht dazu ihn gedankenlos zu nennen, denn ich weiß – dass er ganz viele Gedanken in seinem Kopf mit sich herum trägt, so wie es viele Leute tun, die ich länger kenne.
Nein – ich habe ihn noch nie von Angesicht zu Angesicht so richtig angesehen   nur so mal gehört – es gibt ja Telefon und auch Skype. Die Bekanntschaft ist schließlich „ schon etliche Jährchen  alt“:
               Im Gegensatz zu anderen Leutchen die sich – obwohl miteinander befreundet, - was auch immer das heißen mag: „ Schwupps“ -  mal ganz vom Acker machen  weil ihnen irgendwas über die Leber gelaufen ist, sie mit etwas nicht klar kamen was sie „hörten“, sie einen nicht akustisch  oder inhaltlich verstanden.
Das wiederum verstehe ich nicht so ganz, denn  auch wenn man sich nicht so gut kennt“  - was immer das auch heißen mag“ – einverstanden bin ich damit nicht. Ich denke eigentlich immer: man kann miteinander reden.
                     ... abgeschoben oder aufs Abstellgleis gesetzt nenne ich dies, bei  passender Gelegenheit wieder hervorgeholt um den Stuhl wieder zu besetzen ist nicht so mein Ding.
Egal wen es betrifft, fühle er sich bitte angesprochen – sooo   ooo lange Pausen in der Bekanntschaft oder Freundschaft vertrage ich nicht, denn ich bin ja auch längst kein Jungspunt mehr sondern  fast schon alt und Enttäuschungen vertrage ich ganz schlecht, davon hatte ich nämlich schon mehr als ich vertrage – im Leben…
Man möge bitte bedenken – das Hirn bleibt wie die Wünsche  gut miteinander auszukommen immer jung so lange es arbeitet und ich habe die Absicht 100 zu werden… capische?!!!



   Wie ich sehe, der Kater stimmt mir zu – er miaut und findet:  Kommunikation ist etwas ganz Wichtiges im Leben.
                 -   Aber finden andere dies auch?

                                                    





         © Angelface


Dienstag, 25. September 2018

was ändert sich....

wenn wir. ...  in den 30 ßigern /vierzigern auch heutzutage noch in den 50 zigern sind -  denkt man dann - nur an sich -  beziehungsweise an rein Äußerliches - an ein Heim mit Kindern - vielleicht an ein eigenes Haus - an Reichtum - an Macht - eine große Karriere, an Erfolge? Wenn ja  ist es ↲
* irgendwie verständlich - denn man befindet sich noch - mitten im Aufbau - inmitten in der Karriere des Lebens - Doch was - ist  danach ---  dann, wenn man alles was man wollte - erreicht hat - ? - bleibt das so? - wirklich? -  ändert sich nichts - wäre heute meine Frage - in den Raum -


          Worin liegt Schönheit -Erfolg und ihr Begehr.  Nur im Auge des Betrachters…?
                                         in der Bewegung des Tanzes der Glieder.
                                   Was ist Glück - Zufriedenheit -  oder gar Schönheit?
                                                man könnte auch fragen - was ist wichtig?
                                                   oder wichtiger ist`s  _Äußeres oder Inneres?
    Schön ist es auf der Welt zu sein…Liebe,  Glück und überall nur Sonnenschein…“ – ein Lalaluna Lied… wer hat`s geschrieben?
Liegt das Glück des Lebensglanzes in den Augen wenn man tief in sie hineinblickt?
Liegt es an den leblosen Worten die ihnen aus dem Mund entfleuchen… sich in Plattheiten ohne Sinn ergehen…
In der Klarheit eines Gesichtes oder in den Gedanken dahinter?
im edlen Profil - in der gelifteten Glätte einer alternden Haut?
in der Natur des Menschen oder im Menschen mit einem Aufmerksamkeitsdefizit
weil ihm alles egal ist -  was rings um ihn geschieht während er selbst - munter wächst und gedeiht . 

    Kriege  – Armut – Angst –  Verlust - all dies  macht hässlich wenn kein Gedanke dahinter steckt – der Gedanke etwas zu (ver) – ändern.
      Egomanen – Egoisten -  Selbstdarsteller – Modepüppchen - erkennen nur die eigene „ Schönheit“ – oder bilden sie sich ein - um alles herum -  wissend und damit interessant  zu sein.
                                           Was ist überhaupt Schönheit für einen?
               in jedem Himmelswolkenbild liegt Schönheit, weitaus mehr als in jedem Gesicht.
                                          man sieht Phantasien - Gestalten - Freiheit - ja Wissen;
                                                      dass unsere Welt nicht endlich ist
das uns nur zeigt wie unwichtig alles ist...

 was macht Wissen ohne Kopf – Bildung  ohne Chancen – Reichtum  ohne Haltung - äußere Eleganz  im Leben – eine gute Haltung im Leben – nur das Bewusstsein  darüber ist schön –
Manche Menschen sehen die Schönheit nur im Äußeren dessen was sich zeigt…
                         Im Spiegel - vielleicht das eigene Gesicht – das Innere sieht man nicht.
           Unschön und ausgesprochen unattraktiv  empfindet man Oberflächlichkeit  und Desinteresse  an allem anderen  -  Tja …dann wundere ich mich,  dass so viele nur Mode- Blogs seit es  solche im Netz gibt  für Mädels ab 30/40+/50 und  - …so interessant
   und   * wirklich nichts anderes wichtig ist und war - als ihr Äußeres Drumherum  an Klamotten  und Schrankmonstern zu zeigen und damit geschickt verbergen was sie denken – auch ob sie denken und was das Denken über die Umwelt und die Menschen in ihnen normal – völlig egal – bewirkt.
Wichtig scheint nur die Mode von heute zu sein, obwohl die Mode nie etwas anderes als der aktuelle Modetrent war..die gestrige  - Vergangenheit die keinen interessierte..

Ist über  Falten - Alter und Abnutzung zu sprechen eine Schande
Ist Krankheit und Tod ein Tabu
Ist `Verfall etwas worüber man nicht spricht
 - Mensch -  versündige dich nicht…
Denk auch an die anderen…
Und nicht immer  - nur - an dich…
              es ist leicht jung zu sein und damit eine -  gewisse Schönheit -  in sich zu tragen -
doch glatt und faltenfrei schön  sein ist nur ein Geschenk - keine Gabe -


Auch der Bauer und das Model  denkt, nur er/oder sie hat die größten Kartoffeln…
Der Feind eines jeden kann  -  auch wenn es ganz hübsch hergerichtet gezeigt wird - manchmal sein eigenes Gesicht sein. Spätestens dann - wenn es selbst alt ist.
                                Einzelne Teile der gedanken daraus stammen noch aus dermittlerweile gelöschten  repage.de
 beitrag vom Januar 2003

was ist denn "Schönheit und Erfolg frag ich heute..
 - bestimmt nicht immer: gutes gelingen - .

                                                                  
auch der Baum ist für manche eine Schönheit
 - für andere eben nicht -
denn keiner kann etwas für sein Gesicht.
*
                                                                   
                                                                         © Angelface

Freitag, 21. September 2018

uiii der Wind...weich und warm


Heut hat es uns der Wind erzählt….


Die Septemberwinde
Sie kommen…
Mit 80 Sachen jagen sie polternd und laut
rund ums Haus
klappern heftig rasselnd an den Fensterläden
Blatt für Blatt fällt vom Baum
Bis kahl die Äste in den Himmel ragen
Warm ist er
Noch..
er ist sehr einfallsreich, denn er küsst begeistert
zupft, zuppelt,..
neckt uns und leckt an der Haut
als wäre er unendlich hungrig
Bis er sich entscheidet zum
Herbstwind zu werden…
Er macht uns wuschig - struppelig , bringt alles durcheinander
zudem Unruhe ins Haus
Der Himmel nun fast schon schwarz – weiß
und die Eichhörnchen springen…
erschreckt davon.
Schäden:
Plexiglaswände am Gartenhaus kaputt
3 Stühle  zerborsten
ein Baum gefällt
da wechselt man vor Schreck schon mal die Gesichtsfarbe...


flüstert uns den herbst herbei...


...und in bunt - schwarz und weiss




 © Angeface