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Donnerstag, 11. Februar 2016

ein Satz wird geboren



Willkommen in der Welt der Worte
An manchen Tagen empfängt uns schon am ganz frühen Morgen die Leere.
Egal ob sie kühl, weich, warm  dich umarmt oder dich eiskalt erschreckt, sie ist da und du spürst sie.
Im Hirn ist nicht viel los, nur ein müdes Gebrabbel durchläuft sämtliche Windungen, wie Ameisen durchziehen sie Nervenenden und Kanäle. Die Struktur ist noch nicht wach - sie sabbert und quält sich eher mühsam ins Licht.
„Will ich euch heute etwas sagen?“ Ich fasse es nicht, da kommt nichts dabei heraus was irgendeinen Sinn machen könnte. Was ist wohl daran schuld? Sind es die Schatten der Berge, die dich erdrücken, der dunkle See am Ende des Tales der dich hinunter in die Tiefe zieht. Sind es deine vergangenen Träume?
Ist es der tiefe Schnee der dir aufs Gemüt drückt und dich eher sprachlos schweigen als reden lässt oder sind es deine eigenen Gedanken die so wirr in deinem Kopfe herum taumeln, geradezu tanzen, sich nicht ordnen,  dich selbst ganz konfus werden lassen, die alles was kommen könnte - ein vernünftiges Wort auszusprechen - verhindern?
Ein Stau? Das Denken lässt sich nicht verhindern – es wird wach, wacher und wacher und plötzlich kommen dir die Gedanken in Form von Worten und zusammenhängenden Adjektiven und Hauptwörtern aus dem Hirn gekrochen, versammeln sich, entknoten sich und es entsteht ein Satz der Sinn macht.
°! „Guten Morgen du Tag – heute ist Donnerstag und wer weiß, was er alles für dich vorbereitet hat“!°
der Satz gähnt müde, er weiß - gleich muss er arbeiten und denken...
tut das eigentlich weh?
© Angelface