Freitag, 29. August 2014

Himmel - Wolken und Träumereien




mein Himmel vom 30.06.09
das " Buch" gibt es natürlich in BX
nicht jeden Tag derselbe und doch immer da um uns...
schenken wir ihm unsere Aufmerksamkeit
Träumereien hab ich ihn genannt und damit er nicht gänzlich verschwindet, leuchtet er hier mit seinen Sternen
Abendansichten
Dann wirkt er wieder müde und träge, faul wie eine alte Buckelfrau


Im Sommer, da ist der Himmel am Schönsten

mit seinen Nacht, Morgen und Abendbildern,
mal ist er Afrika, mal Wüste, mal Land
er formt für uns Bilder,
erzählt uns ganze Geschichten...

Dieser Himmel über uns...
Mit seinen wunderschönen Bildern
Dieser unberechenbare Himmel
Mal ist er griesgrämig wie ein alter Mann
Dann wieder wie ein kleines fettes Baby
So unschuldig, als sei er eben erst geboren.
Dann blank geputzt und frisch gewaschen -
wie jungfräulich zart.




Er hat mich schon immer fasziniert, ja be  - und verzaubert, ich schmelze förmlich dahin.
Er übt auf mich schon am frühen Morgen mit seinen sonnigen Morgenbildern eine starke Anziehungskraft aus, daraus schöpfe ich Kraft für den kommenden Tag.

E i n d r ü c k e

Ich stehe auf der Terrasse,
lasse die Sonne in mich eindringen,
schlürfe die ersten Tropfen des Cappuccinos in mich hinein und der Blick in den Himmel belebt mich.
Andere wie Menschen mit Gesichtern die du kennst...
Oder magst...
Wolken ziehen an mir vorbei...
Sie formen Gebilde wie Häuser, manche sehen wie ganze Meere aus...
Himmelsbilder regen zum phantasieren an...
Mal sind es dicke, die gemächlich ihre Runden ziehen,
dann sind es wieder kleine,
wie freche Schäfchen hoppeln sie den Großen hinterher...

Ich sehe ihnen zu wie sie wachsen und ziehen, denke mir Geschichten über sie aus...
Wie puderzuckerbestäubt wirken sie tief auf mich ein.
Auf manchen möchte man gerne spazieren gehen...
Andere sind bedrohlich...
sie sehen wie Schattengebilde - die dir hinterher jagen wollen aus...
Einige könnten Tiere sein..



Man kann dabei träumen,
sich aus dem Alltag hinwegträumen,
man möchte so gerne die Zeit versäumen,
all der gewohnten Hektik entgehen...

... nachts sehe ich gerne in den Himmel und zähle die Sterne,
obwohl man die
... niemals zählen kann...

Die große Stille

Unter dem magischen Sternenhimmel zu liegen und in die Schwärze der Nacht zu sehen, ist etwas Wunderbares. So ruhig und still wie es morgens ist - bevor die Vögel erwachen, so geräuschvoll und laut ist die Nacht -
Da schnaubt ein Pferd, die Grillen zirpen, ab und zu rauscht der Wind leise raunend in den Blättern.
Beruhigend eingebettet in Schlafsack und Decke schaue ich in den Himmel und versuche die Sterne zu zählen. Erst erholt sich die Nacht und die Pflanzen von der Hitze des Tages, dann verstecken sich die Sternchen und warten auf die Mutter des Dunkels bevor sie sich gänzlich über den Himmel ergießen. Eine Kaskade himmlischer Feen scheint sich am Himmel auszubreiten.
Meine Phantasie malt sich Bilder von Fülle und Licht.

die Sterne raunen sich flüsternd Geschichten zu...
Sternchen eins flötet leise singend zu Sternchen zwei:" hast du kleine Winzigkeit auch wirklich genügend Licht um die Welt da unten zu erhellen...?"

Sternchen drei gesellt sich hinzu und zwitschert dazu: huhu...ihr...ich bin heller als ihr"
Vater Mond schaut um die Ecke und putzt seinen Bart "Kindergeplapper, macht Eure Arbeit", er senkt seinen mächtigen Kopf und blickt mild - ruhig und gelassen auf die Erde.
Sanft senkt sich sein Schein auf Wiesen und Felder, beleuchtet das Heu und die Dörfer am Rand.
Die Blätter der Bäume wispern sich zitternd im Schein des Mondes ihre Tageserlebnisse zu.
Sie erzählen sich alte Sagen, sprechen von einer völlig anderen Welt.
Der laue Nachtwind streichelt kosend mein Haar.
All das höre ich, wenn ich mit geöffneten Augen staunend unter dem schwarzen Sternenhimmel liege und meine Nacht genieße.

... ich sehe mir gerne den Himmel an...
er ist so dunkel und warm...
geheimnisvoll und gleichzeitig uralt
als käme er aus einer anderen Zeit...



leben dort noch auf anderen Planeten
noch andere Menschen als du
frage ich mich oft...wenn ich hinauf schaue



atmen sie dort auch...?
eine andere Luft...?
sehen sie dich
wie du sie nicht?



Wir wissen es nicht...
Der Himmel
Uns manchmal so nah
Und doch so fern...



Unendlichkeit...
vielleicht ein anderer Stern...




Himmel und Sterne
Faszinazion der Ferne...

P h a n t a s i e n ...

Gibt es etwas Schöneres
als Luft, Licht, Liebe und Weite
was strömt aus
diesem endlosen Himmel
voller Ruhe
was verbirgt er
in seiner Tiefe…
was teilt er uns mit?
Ich träume mit seinen Wellen
fliege in seinem Wind
spinne in seinen Wolken
ein Lied
sehe verträumt und versonnen ins Licht
erblicke in den Wolken
Bilder von kristallklarem Wasser
flirrende Wellen im Wind
wehende Gräser im Hauch der Luft
die Sonne spiegelt sich in
meinen Tagträumen
Ich träume versonnen mit
was sonst…

nur Zärtlichkeit
ist schöner



Texte und Bilder by Angelface

Mittwoch, 27. August 2014

aus dem Buch" Tee oder Kaffe" - eine Gemeinschaftsarbeit mehrerer Autoren in BX



Tee oder Kaffee
eine Gemeinschaftsarbeit von verschiedenen Autoren, mein Beitrag darin:

Sie stand am Fenster und trippelte etwas ungeduldig von einem Fuß auf den anderen.
Kommt er, kommt er nicht? Wann kommt er denn? Drei Uhr war ausgemacht.
Die Verabredung hatten sie am Handy vor wenigen Tagen getroffen.
Am Wochenende zuvor war sie über die ehemalige Grenze nach Frankreich gefahren und hatte dort einen Antikmarkt besucht. Es war eine lange Fahrt, die sie seit Monaten unternahm.
Auf einem der unzähligen Stände fand sie etwas, was sie über die Maßen entzückte.
Einen glänzenden Samowar, der sie verführerisch anlächelte.
Das wäre etwas um auch ihn zu erfreuen, dachte sie.
In Vorfreude und Hochspannung erwartete sie ihn nun mit ihrer neu erworbenen Überraschung zum Besuch.
Den Tisch hatte sie festlich mit Blumen und ihrem besten Geschirr gedeckt, dazu stand da ein selbstgebackener Apfelkuchen und inmitten der weißen Damast - Tischdecke prangte die glänzende Überraschung und dampfte schon vor sich hin.
Heiß und duftend lagen die Teeblätter im Inneren und warteten darauf eingegossen zu werden.
Immer wieder tigerte sie zum Fenster, zurück zum Tisch und überlegte, ob sie auch nichts vergessen hatte.
Mochte er nun lieber Kekse vom Bäcker oder den Kuchen, hätte sie etwas Anderes backen sollen?
Ach, was mach ich mich verrückt, dachte sie, es wird ihm schon schmecken.
Seit einem Jahr kannte sie ihn nun schon und wenn er sich die Zeit nahm, um sie mit ihr zu verbringen, war es bisher immer wunderschön gewesen.
Lange Abende hatten sie zusammen gesessen und er hatte ihr aus seinem abwechslungsreichen Leben als Handelsvertreter erzählt. Von seinem Privatleben wusste sie nicht allzu viel. Da war er zugeknöpft wie eine Auster.
Vieles konnte sie ihm kaum glauben, wo er schon alles gewesen war, was er alles erlebt hatte? Alles klang abenteuerlich, alles klang fremd.
Sie in ihrem kleinen Dorf inmitten der ländlichen Umgebung war so gut wie nie mehr im letzten Jahr über ihre Türschwelle getreten. Sie hatte sich nach einer bösen Enttäuschung ein geigelt, völlig zurückgezogen und hatte sämtliche Kontakte zu Freunden und Verwandten abgebrochen.
Zu sehr war ihr Herz verletzt gewesen und nur mit Überwindung und viel Skepsis war sie die neue Beziehung eingegangen.
Nun aber wartete sie auf ihren Geliebten.
Diesen schönen interessanten Mann in den besten Jahren in eleganter Kleidung.
Oft schon hatte sie überlegt, was fand er nur an ihr?
Tee oder Kaffe dachte sie, was trank er denn lieber? Sie wusste es nicht.
Sollte sie einen kleinen Likör dazu reichen?
Im silberfarbenen Spiegelbild des Samowars sah ihr ein hoffnungsfreudiges Gesicht entgegen, hatte sie nicht da einen Fleck auf der Nase?
Schnell lief sie ins Bad und überprüfte, doch da war nichts.
Das Kleid saß am richtigen Fleck, sie hatte ihr Schönstes für ihn angezogen.
So etwas von zappelig war sie schon seit Jahren nicht mehr gewesen, ihre eigene Unsicherheit machte sie zudem immer nervöser. Die silberfarbenen Schuhe – passend zum Samowar hatte sie sie angezogen, ob er dies überhaupt bemerkte? - drückten sie.
Ich setze mal vorsichtshalber zusätzlich Kaffee auf, dachte sie, nur für den Fall, dass er sich lieber dafür entscheidet.
Schnell – denn nun konnte er jeden Moment eintreffen, setzte sie Kaffeepulver in den Goldfilter über der Glaskanne und brühte die duftende Köstlichkeit auf.
Passt auch zum Kuchen und riecht auch nicht schlechter, dachte sie sich dabei und so mischten sich nun harmonisch der Duft des Tees, der Blumen und des Kaffees im Zimmer.
Ihr Handy klingelte…
„Du," sagte seine Stimme am Telefon, „mir ist was dazwischen gekommen, ich komme dann morgen um die gleiche Zeit!“
Doch konnte sie ihm das glauben?


Ewigkeiten
Selbst die vielgepriesene Ewigkeit besteht aus wenigen
eventuell spürbaren Augenblicken
die wir erahnen
uns nicht vorstellen
sich manche ersehnen
niemals erlangen
...doch nie erreichen werden
selbst die Hoffnung fällt manchmal
in wenigen Augenblicken in ein Nichts zusammen
denn die Zukunft in ihr ist ungewiss.


  eine Geschichte von und © Angelface
aus dem Buch Kaffee oder Tee....

beim nächsten Thema bot sich an etwas über Schmuck zu schreiben
mein Beitrag darin:
Gold, Silber und Juwelen.
Wer schmückt sich nicht gern. Strasssteine glänzen besonders. Viele wirken wie kleine glitzernde Brillianten. Auch die Muschel im Meer schmückt sich mit Perlen.

Sich mit irgendetwas zu schmücken, sagt aus,“ich will deine Aufmerksamkeit, ich möchte glänzen.“
Die Natur schmückt sich mit leuchtenden Farben.
Der Winter schmückt sich mit dem Schnee, der Sommer mit bunt betupften Farben.
Stiefmütterchen recken die lächelnden Gesichter schon im April in die Sonne und flüstern dir zu, “schau, wie hübsch bunt ich bin.“
Menschen schmücken sich mit fremden Federn, um sich in den unmittelbaren Mittelpunkt zu stellen.
Sie schmücken sich mit Namen,Titeln und mit Berufen.
Der Pfau schwingt sein Gefieder, brüstet sich mit buntschillernden Farben um eine Gefährtin anzulocken.
Wer schön sein will, muss leiden! Das zeigen Menschen, die mit aufwendigen Piercings an Nase und Augenbrauen, sich an den Lippen, am Bauchnabel und mit Genitalschmuck zeigen.
Der Mensch schmückt vor dem Reitturnier den Schwanz seines Rappen mit bunten Bändern und Federn, um die Schönheit des edlen Tieres noch auffälliger zu zeigen.
Er behängt seinen Christbaum vor dem heiligen Abend mit Engelchen und Holzschmuck, um dem stumpfen, unauffälligen Grün, silbernes und goldglänzendes Leben einzuhauchen. Nur für einen Tag, nur für einen Abend, Leben, das im Lichterglanz der Kerzen erglüht.
Frauen sehen ihren Schmuck als Unterstreichung ihrer Persönlichkeit.
Männer sehen Schmuck meistens als Demonstration von Macht, Kraft und Reichtum an, mit schweren Autos, teuren Uhren, schicken Klamotten, schmücken sie sich, um aufzufallen.
Auch ich liebe Schmuck in allen Variationen.
Gold, meinte ich vor Jahren, lege ich erst als Geschmeide an wenn ich siebzig und älter bin.
Altes Silber trage ich täglich in Form von Ringen, einer dünnen Kette um den Hals, Armbändern am Handgelenk, sie stören mich nicht bei der Arbeit. Manchmal spüre ich nicht welche Kette ich um den Hals trage, sie ist für mich wie eine zweite Haut.
Doch es gibt auch Tage, Monate, in denen ich völlig schmucklos bin und ihn auch nicht mag oder vertrage. Das hat wohl etwas mit der eigenen Befindlichkeit zu tun. Ist man krank oder müde, depressiv oder einsam, legt man meist keinen Schmuck an.
Fliegt man ins Rentnerparadies, könnte man dort vielleicht viele ältere Frauen entdecken, die mit Goldschmuck als Statussymbol behangen, sich einen Adonis ergattern. Sie wollen mit ihrem glitzernden Geschmeide um den Hals und an den faltigen Fingern demonstrieren,“schau mal, wie reich ich bin!“
Modeschmuck ist dem Wandel der Zeiten unterworfen, mal trägt man ihn auffällig und demonstrativ, mal filigran und zart, passend zum Kleid oder wie eine Rose zur Vase.
Schicke hohe Schuhe trägt man um seine Beine zu schmücken, Hüte auf dem Kopf oder dem Haarschopf, um diesen zu unterstreichen.
Millionäre schmücken sich und ihr Haus mit Gemälden, mit schönen Frauen, mit ihrem Reichtum, ihrer Jacht, ihrem Cadillac.
So sieht man, mit Schmuck jeglicher Art bist du etwas Besonderes,
du fällst auf.
Schmuck an jungen gebräunten Körpern sieht wunderschön aus, manche haben ihn nicht nötig, sie tragen ihre glatte, gepflegte junge Haut wie einen besonders schönen Schmuck, der von alleine glänzt und auffällig ist.
Kein Mensch, der unsichtbar unauffällig für andere ist, würde sich mit auffälligem Schmuck behängen. Wer sich schmückt, möchte Aufmerksamkeit, möchte auffallen, aus der Masse herausragen.
Der Filmregisseur schmückt sich mit einer außergewöhnlichen Dokumentation, heimst Preise ein und stellt die Pokale mit stolzgeschwellter Brust in Vitrinen aus.
Der Wissenschaftler brüstet sich mit einer neuen Erfindung, der Professor mit einer gelungenen Operation, der Geschäftsführer mit einer neuen herausragenden Idee in einer Firma, der Maler mit seinem neuesten Bild, all das ist Schmuck für eine Person.
Hat dieses sich schmücken bei Menschen etwas mit Eitelkeit zu tun?
Schon die alten Griechen und Römer, auch die Ureinwohner Amerikas wussten sich mit Wandmalereien zu schmücken, setzten Kulturdenkmale für die Ewigkeit in Stein gehauen.
Gold, Silber, Glas, edle Steine und Perlen als Schmuck hält, er zerfällt nicht. Weiß man ihn zu hegen und zu pflegen überlebt er uns, und wir vererben ihn weiter.
Den Topasring an die Tochter, den Siegelring an den Sohn.
Was veranlasst uns, so stolz zu sein?
Das auffälligste äußere Merkmal bei einer Frau kann ihr Haar sein und damit auch Schmuck für sie.
Trägt sie es lang, glänzend und gepflegt als außergewöhnlichen Kurzhaarschnitt oder als aufwändige Aufsteckfrisur für die Hochzeit, den Ball, kann sie sicher sein, aus der Masse der Gäste herauszuragen und aufzufallen.
Wie mit einem langen, außergewöhnlichen Kleid, schmückt sie sich mit Strähnchen und Farben auf dem Kopf, mit Hüten, Bändern und Federn. Man denke nur an Ascot, die Pferderennen, wo man über seinen außergewöhnlichen auffälligen Hut als wichtiger Zaungast definiert wird. Man sieht und wird gesehen.
Schmuck als Statussymbol, als Demonstration von Reichtum und damit der Macht kann für gewisse Menschen ungeheuer wichtig sein. Ohne ihn wären sie wahrscheinlich alle nur mausgraue, unauffällige Mäuschen. Doch kann Schmuck wirklich so wichtig sein?
Zählen innere Werte nicht weitaus mehr?
Ein Mensch mit guten Charaktereigenschaften, Humor und Gespür für sich und andere, glänzt von innen und das sehr.

© Angelface

Veröffentlichung 17.05.2012 

Bilder by Angelface

* Sind Träume wie Schaumflocken in der Badewanne, die beim langen Stehen vergehen?
Sind Träume Hoffnungen die wir in uns tragen?
Sind Träume albtraumhafte Vorstellungen unserer irrationalen Ängste?
Was sind Träume?
Vielleicht lachen wir darüber wenn sie das Tageslicht erblicken
wir vergessen sie leicht.
Vielleicht das Innere eines Negerkusses, schaumig federleicht mit zarter Süße die unsere Geschmacksnerven erreicht.
(letztere Zitate* aus dem Beitrag PROJEKTE der repage.de)

Dienstag, 26. August 2014

Regentage

Während dessen die Elstern auf der Abdeckhaube herumturnen und albernen Schnickschnack veranstalten, kann ich mir überlegen was ich mache..
entweder bei Horst Lichter bei der Küchenschlacht zuschaun wie er mit der gefüllten Tomate im Ofen spricht..
oder selber was bruzzeln was Spass macht und schmeckt
oder
im alten XP eine anständige Collage bauen..
ich hab mich für die Collage aus diesen und ähnlichen  Bildern entschieden
auch der Stein mags mal bunt


Frl.Stuhl spricht mit dem Strauch ... " hallo Du"

Strauch meint,"  er wär recht nass"

dat Blümelein weint -  lässt das Köpfchen hängen

noch recken sie vereint ihre und lächeln

da"pennt"  natürlich wieder einer

zwischen buntrot versteckt sich  grün

aha, mich gibts noch
Sprühnebel
Sprühnebel am Morgen

das Holz hat eine neue Ölhaut bekommen und glänzt nun wieder wie neu

      dann fange ich Fliegen, denn was soll man sonst im Regen tun:)) um letztendlich die Topfgeldjäger zu  schaun...und dann - wenn es weiterhin dröppelt und tropft, hilft nix, man muss raus an die Luft sonst geht man ja ein..
Immer in der Bude hocken und das mitten im August ist sicher nicht" jedermannssache". Wer keinen Hund an der Leine führt hat noch eine Alternative.. die Camera schnappen und raus in den Garten....

Bilder und Texte by Angelface ...auf vielfache Bitten
auch  Heute in der http://www.giessener-zeitung.de/muecke/beitrag/95900/regenschauer-und-tage-im-nass-mitten-im-august/

das Thema LIEBE anders gesehen

... entliebt und vorbei... entliebt und vorbei. /  Ein Beitrag aus BX
Diverses/Philosophie
http://www.bookrix.de/_ebook-angelface-entliebt-und-vorbei/
Veröffentlichung 24. 12. 2009
Weihnachten stand vor der Tür und sie feierte es, wie letztes Jahr, allein.

Sie betrachtete nachdenklich ihre eigenen Hände, die schmal und zart aus dem braunen Pullover schauten.
Wann hatte sie das letzte Mal ein Mann zärtlich berührt?
Über ihre Hand, die Schulter und Haut gestreichelt mit seinen, gedankenverloren oder mit Bedacht?
Lang, lang war es her. Kaum konnte sie sich mehr daran erinnern, aber in Gedanken fühlte sie noch die Wärme und das Gefühl wie es sich anfühlte.
Schön war das immer gewesen.

Doch sie hatte sich entliebt.
Irgendwann war es geschehen, fast unmerklich im Laufe der letzten Jahre hatte sich das Gefühl nach Nähe und Zärtlichkeit, das Bedürfnis nach Berührung und menschlicher Wärme in Resignation und leichte Melancholie gewandelt, es war ihr irgendwie abhanden gekommen.
Sie trug das Schicksal aller Frauen die alleine zurückblieben.

Freiwillig, unfreiwillig, das war letzten Endes egal.
Man suchte es sich nicht aus, es passierte einfach.

Sie konnte ihre Freundin verstehen, jetzt konnte sie es, früher war das nie so, diese sagte immer nach einer schönen Nacht:
„Egal welcher, Hauptsache ich wache am Morgen nicht alleine in meinem leeren Bett auf“.

Es war schon ein völlig anderes Gefühl, wenn sich neben ihr ein Atem bewegte, ein Arm oder Bein sich regte.
Sie selbst dachte nicht so.
Wie kann man nur so wenig Ansprüche haben, dachte sie sich – man kann doch nicht sagen; egal welcher, Hauptsache nicht allein, das ist doch total egoistisch und wie eine Fahnenflucht vor dem Feind der inneren  Einsamkeit.
Aushalten muss man es – irgendwie, und irgendwie geht es auch.



Sicher, es ist nicht so schön, oft alleine zu sein. Es gibt Schöneres oder Erstrebenswerteres was man sich wünschen kann, aber, schließlich können nicht alle Wünsche im Leben erfüllt werden und; wer weiß, ob ich mir das überhaupt wünsche, dachte sie.

Was bleibt ist leise Melancholie.
Was mir  fehlt ist ein Gespräch, dachte sie,  aber hatte er überhaupt lange und so mit ihr gesprochen wie sie es sich gewünscht hatte? Nie, wenn sie ehrlich war, immer hatte irgendetwaszwischen ihnen beiden gefehlt.
Er war wortkarg wenn sie sich ihn wortgewandt gewünscht hatte, er war eine Plaudertasche in nichts sagenden oberflächlichen und gedankenlosen Füllworten wenn sie sich sein Schweigen wünschte.
Also war er der Falsche und so hatte sie sich entliebt.
Unmerklich im Laufe der Zeit hatte sich ihr Gefühl für ihn in Kritik umgewandelt, sie sah immer mehr was ihr nicht gefiel, was sie störte und irgendwo passte ja auch gar nichts an ihm zu ihr, ihren Neigungen und Interessen. Richtige Gemeinsamkeiten entwickelten sich auch nicht zwischen ihnen und jeder ging nach einiger Zeit seine eigenen Wege.
Jeder von ihnen hatte ein Hobby, dass den anderen nicht die Bohne interessierte und so kam es, dass sie sich immer weiter voneinander entfernten. Die wenigen Gespräche zwischen ihnen verstummten immer mehr.
Eigentlich war es traurig, dass es so gekommen war.

Er interessierte sie auch nicht mehr und sie gestand sich ein, dass er langweilig und einfallslos war. Ihm fehlte der Esprit. Doch war das für ihn vielleicht ebenso?
Sie fragte sich nach einer gewissen Zeit, was sie überhaupt je ernstlich in den Anfängen an ihm gefunden hatte.
Waren es seine Augen, sein Mund, seine Hände, seine Sprache, seine Intelligenz, sein Wissen oder seine Gedanken gewesen? Seine Figur, sein ganzes Äußeres, seine Bewegungen, irgendetwas – waren es die kleinen Spiele, die sie zusammen erfunden hatten, die Alltäglichkeiten miteinander? Sie versuchte sich zu erinnern.
Oder war es der wilde, ungezügelte, hemmungslose Sex den sie hatten, das Fremde, Ungewohnte, verführerisch, verlockende daran und doch nicht die Persönlichkeit die dahinter stand?
Ein Glück hatte er ihr nie einen Antrag gemacht und so musste sie sich nicht entscheiden, brauchte weder ja noch nein zu sagen und dann, war es plötzlich vorbei.
Von einem Tag auf den anderen war es vorbei.
Für ihn und für sie.

Und nun war ihr Leben etwas langweilig geworden, nicht eintönig, auch nicht wirklich einsam, denn für Abwechslung sorgte sie selbst, aber es war nichts aufregendes mehr darin. Keiner, der sie ärgerte, über den sie sich aufregte, keiner, der sie anregte und in Aufregung und Schwingungen versetzte.

Fast dachte sie, sie dachte schon wie ein Mann.
Nur Männer denken doch so, dachte sie, denen ist doch egal, wenn sie auf die Pirsch gehen und sich die Beute des Abends suchen, was hinter dem Äußeren steckt, sie wollen nur das schnelle leicht zu gewinnende Vergnügen und möglichst am nächsten Morgen nicht daran erinnert werden, wenn sie selbst keine Fortsetzung wünschen.
Und wenn sie eine suchen, dann sorgen sie dafür möglichst lange interessant zu bleiben. Undurchsichtig, aufregend, möglichst auch noch ein wenig geheimnisvoll, eben fremd, ein kleines bisschen fremd, damit es schön anregend blieb.

Früher, in den Zeiten der ihr heute erscheinenden törichten Verliebtheit hatte sie immer gerne Briefe geschrieben, kleine Zettelchen auf denen stand, was sie für ihn fühlte und wie sie sich fühlte, sie verfasste selbst erfundene kleine Gedichte die sie ihm ins Büro schickte oder an den Kühlschrank heftete wenn er nach Hause kam, heute, fiel ihr nichts mehr ein, was sie wem schreiben sollte, denn das Gefühl war vorbei.
Sie waren – wie man so schön sagt, nicht zusammen gewachsen.
Keine Schmetterlinge mehr im Bauch und schon war das euphorische Gefühl sich jemandem mitteilen zu wollen – vorbei.

Ach, seufzte sie, hätt` ich doch nur noch einmal das Gefühl, dass ich mich neu verlieben könnte, aber, wie es schien, war auch dies vorbei.
Die Wirklichkeit hieß: nicht einsam, aber allein.
Was wohl aus ihm geworden war?


@ Angelface
ein anderes "Buch" zum selben Thema:
http://www.bookrix.de/book.html?bookID=angelface_1372849479.1610610485#0,558,7992

Sonntag, 24. August 2014

Bildgedichte

es ist mal wieder Sonntag, ich scheine zuviel Zeit zu haben, spiele deshalb ein wenig herum, statt immer nur die Katzen zu boppeln und so hab ich                          
ein wenig vor mich hingedacht...
Fiktive Briefe können auch eine Herausforderung bedeuten, besonders ehrlich zu sein.
der Link zum Buch

fiktive Briefe   BX - Beitrag  2010
An meinem Klemmbrett im Gang hängt eine Plastikfolie. Eingeschweisst sind Briefe darin. Jeden Tag gehe ich an ihr vorbei, immer dann, wenn ich vom Wohnzimmer ins Esszimmer und… von diesem in die Küche und über den Gang zurück ins Schlafzimmer und rechts herum ins Bad, direkt gegenüber wackle.

Darin, nicht im Bad, in der Folie, sind die wichtigsten Telefonnummern und Adressen.
Gleich obenauf die von der Familie und den nächsten Freunden..
Nur für den Fall, dass etwas passiert und man nicht wieder nach Hause kommt.
Aber irgendwie ist diese Folie auch ein Schatzkästchen.

Mittlerweile ist sie ganz schön angewachsen.
Die Zweite Seite ist mit den Nummern des Tierarztes, der Bank meines Vertrauens, meiner Versicherungen, der Apotheke, meines Hausarztes und der Autowerkstatt bestückt,
man weiß ja nie, wie schnell man sie braucht.

Aber dann, stecken auch Seiten darin, die sind nicht für öffentliche oder gar fremde Augen bestimmt, die sind nur für den Ablebensfall und sollten nur von ganz bestimmten Personen geöffnet werden.
Hab ich die Namen überhaupt darauf geschrieben?
Da muss ich gleich noch einmal nachsehen!

Es sind fiktive Briefe.
Irgendwann einmal hatte ich sie in einer einsamen Nacht, als ich nicht schlafen konnte, geschrieben.
Selbst habe ich nie wieder hineingeguckt, aber vielleicht sollte ich das irgendwann wieder einmal machen?
Ein Liebes – Abschiedsbrief an einen Verflossenen ist dabei, nie ist er abgeschickt worden.
Ich allein, weiß warum.
Einer an eine Freundin, die mir gram war, darin erleichterte ich mich, und schrieb, was mir so auf dem Herzen lag. Einer an meine Mutter, als ich sie am liebsten auf den Mond schießen wollte. ( das konnte ich der alten Dame ja nicht antun). Einen an meinen Bruder, in dem ich ihn für komplett verrückt erklärte ( er hätte es nie verstanden)
Einen an einen Liebsten in dem ich ihn am liebsten sofort zurückholen wollte.
(der wär sofort gekommen)
Ein ganz langer an meine Tochter, in dem - unter anderem steht - wie sehr ich sie liebe. Mein Testament und eine Verfügung was nach mir mit meinen Katzen geschehen soll.

Und zusätzlich viele Gedankensplitter und Zeilen, die ich so einfach vor mich hingeschrieben habe.
Vielleicht ist es so etwas wie eine Erklärung - warum ich so bin wie ich bin.
Fühle wie ich fühle und handle wie ich handle in vielen Situationen.
Denn, das jemandem einzeln  und langatmig zu verkasematuckeln dürfte wohl eine fast unlösbare Lebens - und Denkaufgabe sein. So sind Fiktive Briefe etwas was man quasi in den Himmel schreibt.
Wer hat die in seinem Leben nicht schon geschrieben.!
Nie abgeschickt, nur hingeschrieben um sich zu erleichtern.
Vielleicht auch nur, um sich selbst über seine eigenen Gefühle und Empfindungen Klarheit zu verschaffen.

Fiktive Briefe sind oftmals dafür da, um das innere Chaos zu beseitigen.
Um aufzuräumen, was einen innerlich beschäftigt.
Sie sind nicht wichtig für jemanden anderen, nur für einen selbst.
In dem Moment, in dem man sie schreibt.

Es gibt Dinge, die man nicht aussprechen kann, nicht aussprechen möchte.
Es gibt Dinge, die noch ungeordnet sind, nicht klar und strukturiert, die schreibt man erst einmal ins Unreine.
Dazu gehören vielleicht Liebesbriefe voller Sehnsucht, die man schreibt, und nie wagt sie abzuschicken.
Dazu gehören Ängste, die man nie ausspricht um andere nicht zu belasten.
Es gibt vielleicht Ärger, den schreibt man lieber auf, als ihn einem anderen unwirsch an den Kopf zu knallen.

Fiktive Briefe können auch Wünsche sein, die nie in Erfüllung gehen,
sie können Anklagen sein, wenn man verletzt wurde, sich beschämt fühlte, selbst log oder täuschte.
Es sind Dinge, die man oft denkt, aber nie ausspricht.
Es sind vielleicht Freuden, die man empfindet, aber niemandem mitteilen kann. Enttäuschungen, ja, die schreibt man oft auf, denn über die kommt man ganz selten hinweg ohne dass sie Spuren hinterlassen.
Aber man will sie ja nicht ständig mit sich herumschleppen, also schreibt man sie auf und hofft, damit sind sie weg.
Es sind vielleicht Erlebnisse, die man hatte und nicht vergessen möchte.
Fiktive Briefe können eine ungeheure Erleichterung sein.

Ich schreibe sie gerne, sie sind ein Teil von mir und sie gehen niemanden etwas an.
Sie sind ein Schatzkästlein, aber ich denke ich sollte einiges in der Plastikfolie neu überarbeiten um den Inhalt aktuell zu erhalten.
Fiktive Briefe sind etwas was man quasi in den Himmel schreibt.

der Blick zum Himmel ist etwas wunderbares


Man schickt sie in den Himmel damit die Worte auf den Wolken spazieren gehen können. Und wehe, da geht mir einer mit einem neugierigen Auge dran!
Das hat Zeit, bis nichts mehr von mir bleibt. Der Tag und das Leben ist lang, da gibt es vieles, was man so auf und irgendwohin schreibt, aber ich kenne auch viele Leute, die was ganz anderes
machen.
Kochen, putzen, schwatzen, Katzen, Hunde und Pflanzen boppeln oder so merkwürdige Sachen...

© Angelface
 

Früher hatte ich die Möglichkeit Gedichte,Texte, Worte, Ideen und Gedanken mitten in ein Bild einzufügen
so wie hier
das mochte ich

Haar - Collage
Text neben Bild
Bilder bearbeiten, verfälschen, mit ihnen herumzuspielen und Möglichkeiten der Verfremdung zu nutzen
gehört der Vergangenheit an, so wie dieses Bild....
heutige Möglichkeiten sind relativ mager -  aber ergeben doch eine Aussage...Spass macht beidesman muss nur Zeit dazu haben...



so gehts natürlich auch

Donnerstag, 21. August 2014

"irgendwann ein neuer Morgen" eine Zukunftserzählung von Ute Eppich



Buchrezension von Angelface

„ irgendwann ein neuer Morgen“
Von Ute Eppich
Aus dem Projekt  Bar: Buch auf reisen
Der Roman fasziniert mich auf besondere und vielfältige Art und Weise.
      Die Autorin zieht mich mit ihrer Zukunftserzählung völlig  in ihren Bann, ich konnte kaum aufhören zu lesen. Es ist leicht und flüssig zu lesen und beweist in seiner Erzählform eine enorme Bandbreite.
Es ist noch nicht mal so wahnsinnig eigene Phantasie gefragt.
Wenn man den bisherigen Computer und rasanten Technikverlauf der letzten 10  Jahre verfolgt, dann packt einen beim Lesen das leise Grauen, denn soweit hergeholt ist vieles im Buch nicht, man kann sich auch ohne große Phantasien zu entwickeln durchaus vorstellen,  wie unsere Welt in unserer Vorstellung in wenigen Jahrzehnten  aussehen könnte.
Kriege und Töten gehört fast in unseren Alltag und spielt sich schon lange nicht mehr nur noch auf dem Computerspiel ab. Die Regierung ist machtlos, Wirtschaftlichkeit hat die Herrschaft übernommen. Die Natur versinkt im Grau.
All das spielt sich auch im Buch ab.
Durchaus realitätsnah wird geschildert wohin  all unsere Werte durch unvernünftiges gieriges Handeln verschwunden sind.
Die Figuren sind lebendig und lebensnah dargestellt, sehr sympathisch auch in ihren Stärken und menschlichen Schwächen, gebildet und mit beiden Beinen auf dem Boden geblieben, sie  sind  zum Denker geworden und zum handeln gezwungen durch eigene Kraft Neues Leben ins Sein zu rufen.
Spannend und aufregend zu lesen.
Ein klein wenig hätte ich mir einen etwas anderen Schlussakkord gewünscht, ein wenig  weniger an  beschriebenem „Glücksgefühl  am Ende“ denn auch in der neuen Welt mit den bestehenden Einschränkungen beim Neuanfang von Null an anzufangen gibt es ganz sicher noch viele Schwierigkeiten die von den Menschen nicht immer nur mit heren Gefühlen gelebt werden.
 Die Bereitschaft zum Bösen  gehört und bleibt  im Mensch zurück auch wenn eine Einkehr stattgefunden hat. Dafür ist er Mensch mit Ecken und Kanten
Ich habe es mit Begeisterung gelesen.
Cover gut, Buch absolut lesenswert und ausgesprochen  spannend.
***********************
wer an dem Projekt interessiert ist und auch" Bücher auf reisen" zum kostenlosen Lesen  haben möchte , meldet sich bitte bei Fred Lang im Forum an.
Fred's seite ist hier als LINK gespeichert.
hier gehts zur Leselupe - Neuvorstellung von Büchern etwas weniger bekannter Autoren:
http://www.leselupe.de/blog/2014/01/30/ute-eppich-irgendwann-ein-neuer-morgen-buchvorstellung/
leselupe de - dichter am text
Klappentext:

Angeregt durch die Prophezeiungen etlicher Seher aus verschiedenen Jahrhunderten, unter anderem Pater Pio, Alois Irlmaier, Jakob Lorber und Nostradamus, hat mich die Prophezeiung über drei dunkle Tage Jahrzehnte beschäftigt. Ich habe oft darüber nachgedacht, was damit gemeint sein könnte. Und aus diesen Überlegungen heraus entstand schließlich die Idee zu einem Buch.
Es wurde zwar eine Zukunftserzählung, aber kein Science Fiktion, sondern eine Familiengeschichte.
2035. Die 45jährigen Zwillingsbrüder Markus und Philip, Philips Lebensgefährtin Kerstin und Markus‘ kleine Tochter Laura überleben eine weltweite Katastrophe. Danach ist nichts mehr, wie es zuvor war. Die Hälfte der Menschheit hat die Katastrophe nicht überlebt, und die Überlebenden müssen ihr Leben einige Jahre ohne technische Hilfsmittel organisieren.
Obgleich die drei Erwachsenen und das zehnjährige Kind schon sehr beengt und bescheiden wohnen und leben, nehmen sie noch einen vierzehnjährigen Jungen, dessen Eltern während der Katastrophe umgekommen sind, bei sich auf. Die unvermeidbare Nähe aller Beteiligten sorgt mit der Zeit für zwischenmenschliche Konflikte.
Kerstin bringt in der schwierigen „Danach-Zeit“ einen Sohn zur Welt. Da es eine Kirche im herkömmlichen Sinn schon seit Jahren nicht mehr gibt, heiraten sie und Philip nach der Geburt ihres Kindes unter berührenden Umständen in einer schon seit Jahren geschlossenen Kirche. Zehn Jahre später, als sich ihrer aller Leben schon fast normalisiert hat, trifft die Familie erneut ein Schicksalsschlag.
Doch sie alle werden für andere Menschen zu Hoffnungsträgern einer besseren Zeit. Und diese Zeit kündigt sich zaghaft mit Kerstins Sohn Johannes an. Eine bessere, geistig hellere Zeit, ein neuer Morgen, bricht an. Denn was am Anfang als die schlimmste aller Heimsuchungen erschien, entwickelt sich endlich zum Segen für die Menschen.
Per aspera ad astra – durch Nacht zum Licht.
Ute Eppich
Irgendwann ein neuer Morgen
Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
Verlag: Edition Leselupe (7. Oktober 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3849568652
ISBN-13: 978-3849568658
wer es möchte: -> Dieses Buch jetzt bei Amazon oder direkt in der Edition Leselupe bestellen.

© Angelface
in Anlehnung an diese Gedanken und dieses Buch:
wohin es mich heute verschlug
http://www.tabularasa-jena.de/rubriken/Glaube/ 
Buchempfehlung von sissi, eines dass mich auch interessiert:
Buchdeckel „Ein ganzes halbes Jahr“
http://www.rowohlt.de/buch/Jojo_Moyes_Ein_ganzes_halbes_Jahr.3038414.html 
nähere Informationen über den Buchinhalt gibt es hier:
http://www.buecher.de/shop/belletristik/ein-ganzes-halbes-jahr/moyes-jojo/products_products/detail/prod_id/36790534/ 
ܓ✿ܓ✿ܓ✿   ☼☼☼ ܓ✿ܓ✿ܓ
und dann ging es bunt +   fröhlich zum heutigen beitrag von Rostrose...

Montag, 18. August 2014

sommerimpressionen

Noch immer nicht oder schon wieder lacht heute keine Sonne
also hole ich sie mir
woanders her....
Guten Morgen Montag................
                                                                                
meine Empfehlung für heute..............
http://perdita.npage.de/randerscheinungen/nachtgedanken.html
was ich am frühen Morgen bis in den Tag hinein lese
dürfen auch die anderen...
das Projekt stelle ich im nächsten Beitrag vor
http://www.leselupe.de/blog/2014/01/30/ute-eppich-irgendwann-ein-neuer-morgen-buchvorstellung/
by Angelface

Freitag, 15. August 2014

es bleibt so manche Meinung bestehen


Leben

… manchmal ist es nur wie das Zusammenfließen von Farben ineinander

in einen Zerrspiegel der inneren Zerrissenheit

Gelassenheit, Verwundbarkeit

ein Verwirrspiel der eigenen Gedanken

ein sich finden, ein Suchen

Leben ist Empfinden, fühlen, hoffen, warten, tun und lassen, auch - sich gehen lassen.
Leben im Dreivierteltakt. Mal summend, mal leise begleitet es mich auf meine Weise
Rustikales, Verbales, eingreifen  - bedenken  - vergessen, verzeihen - auch im Verstehen - Ergreifendes in seiner Einsamkeit, auf meiner täglichen Reise in die Tragik, Dramatik, in die manchmal unfreiwillige Komik, in Freude, Hoffnung und Leid,  auch in


Tägliche V e r ä n d e r u n g e n 
sind  so normal und oftmals auch so nötig  wie das tägliche Frühstücksbrötchen auf dem Morgentisch.
Mal hat man sie, mal hat man sie nicht und es verläuft jeder Tag wie bekannt und gewohnt.

Oft denken wir
Ich habe keine Geduld
 nicht mal mit mir und mit meinem Leben
Mit anderen auch nicht
Es ist so wie es ist
Keinen Bock
Das mag ich nicht was mir begegnet
Will ich nicht leben
Kann ich nicht
Mein Leben ebnen
Wenn dies eintritt
Dann würde sich nie etwas verändern
Nicht das Gestern und Vorgestern wird vergessen werden können
Wir können nicht auf Neues hoffen
Nicht auf Besseres, Produktiveres, Lebenswerteres
Nicht an die Zukunft
Und an das Gute glauben
Es fände überhaupt nichts statt
Selbst das nicht was man eigentlich möchte
Zu jeder Veränderung gehört eine große Portion Mut
Selbstvertrauen und Gottvertrauen
Oder auch nur
Das Vertrauen in uns selber und unsere eigenen Möglichkeiten
Erst dann fällt der Satz und bleibt
„Alles wird gut“ 
Und doch ist es  ein Glück, dass wir nicht überall eingreifen können. Die Natur und das Wetter beispielsweise macht das was es will und wir müssen es hinnehmen, so willkürlich es kommt.
An trüben wetterwendisch -  regnerischen Tagen reagieren wir besonders empfindlich, es macht uns schlapp und müde wenn wir uns das leisten.
Der Mensch ist klein und nur eines der  Wesen das die Welt bevölkert. Die Natur umso größer, sie lässt sich nicht betrügen und von uns nicht manipulieren. Manchmal wächst sie uns über den Kopf, dann versinken wir in ihren grünen Armen..
Alle arbeiten wir auf die positiven Veränderungen hin
Dass wir den Job behalten
Nicht krank werden
Unsere Steuern bezahlen können
Aktiv werden oder sind.
 Ein Kind wird geboren, ein Mensch wird alt.
Ein Kind wird groß.
Die Gestalt der  Mutter wird irgendwann kalt.
Alles und jeder sieht  mehr oder weniger die Veränderungen  und Anforderungen denen wir täglich begegnen. Sie sind eine uns unbekannte Größe. Wir müssen und wollen sie wahrnehmen, annehmen und leben.
             Gut so, meine ich – Veränderung ist immer gut, zumindest beweist es dass wir nicht stehen bleiben. Mal begrüßen wir sie und erfreuen uns an ihnen, dann wieder fürchten wir uns wenn sie uns mit Nichtigkeiten und  so anscheinenden Wichtigkeiten aus der gewohnten Bahn unseres Lebens schleudern.
Leiden wir unter den für uns negativen Veränderungen, so freuen wir uns gleichzeitig über die positiven. Veränderungen sind im gleichen Sinne  - Unbeständigkeiten, Unsicherheiten,
wir schwimmen indem wir uns und die veränderte Welt um uns herum verängstigt und mit Unsicherheit betrachten. Mal mit Freude, mal voller Angst  es könnte uns Ungewohntes begegnen. Nichts ist von Bestand und wir wünschen uns doch nichts sehnlicher als ihn.
Vieles geht an uns vorbei was wir nicht beeinflussen können.
Politik und Kriege, Manipulationen und oftmals auch Liebe.
Auch manche Lüge. Es  ist der Lauf der Welt dass sich alles verändert und wir verändern uns mit. All das sind Gedanken die mich beschäftigen wenn ich aus dem Fenster sehe und die Natur betrachte die jeden Tag auch für mich ein neues Kleid überzieht.
Mal ist sie bunt und lebendig, dann grau und verhärmt, blass wie ein uralter Mensch dem die Lebensfreude  längst wie Farbe aus dem Gesicht gefallen ist, dann wird die Erde  rot vom Blut dass sie tränkte als die Gehängten und Gemarterten flüsterten „ Asche wird eines Tages – auch für dich  nur noch zu Staub“.
Kriege, Menschen, Situationen  und die Meinung der anderen über uns, auch sie verändern  uns. Und zwar in unserem Verhalten. Und das jeden Tag.
Das schrieb ich schon vor Jahren und heute wieder, denn es gibt Meinungen die sich durch Erfahrung nicht verändern – eher bestätigen und so steht man dazu..
wäre es nicht so, wäre man wankelmütig und würde ständig sein Mäntelchen mit dem Wind drehen...
© Angelface
Texte die das Leben schreibt, oder das Leben das es in und mit uns beschreibt..