Montag, 15. Januar 2018

nachhaltigkeit- Herausforderungen

ANL 2018 - ANL geht in die dritte Runde! ANL die 3. Runde

         Achtsamkeit – wie gehe ich sorgsam, aufmerksam mit den Geschenken der Welt um?             Nachhaltig vielseitig  sein – Lebensqualität  demonstrieren,
wir haben die glitzernden Sternchen von der Nasenspitze genommen, das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel hinter uns gebracht und widmen uns wieder anderen, wichtigen Themen.
Dazu rief Frau Rostrose  im neuen Jahr 2018 erneut auf und so will ich mich gerne an diesem Projekt  weiter mit beteiligen, denn was ist besser als nachhaltig und  Lebensqualität?
 Nichts würde ich sagen –  schon gar kein Plastik und Spanplatten  woraus heutzutage vieles an Mobiliar gefertigt wird.
Wenn mir bei einem Einbruch ein Vandale  mein gutes Geschirr zerdeppern - oder Omas Schrank anfassen würde dann würde ich wahrscheinlich ausrasten denn ich hänge sehr daran.
Darin steht noch der alte russische Samowar, und guckt versonnen vor sich hin, die blau – weiße Suppenterrine aus Meißen- ihre zarten Porzellanfiguren auf Spiegeln, ein über 100 Jahre altes Eiergeschirr aus englischem Silber, wunderschöne alte Weingläser und etliches an schönen alten Mokkatassen  sowie Teetässchen so zart und filigran dass man meint sie zerbrächen würde man sie anfassen. Sie alle habe ich gerne aufgehoben und  selbstverständlich trinke ich auch noch daraus und biete  bei privaten Vorlesestunden  eine nette Teestunde  damit an. Bei  nettem Geplauder vergeht schnell die Zeit.
Denn nachhaltig  auf seine Sachen achten, sie damit auch ehren, möchte ich vermerken ist sicherlich, dass  alte Möbelstücke die gleichzeitig auch Erbstücke sind und von  meiner Großmutter väterlicherseits  stammen – aufgehoben wurden  und  ich sie in meinem Haushalt in Ehren halte.
Der Schrank ist wunderschön, und dass sein eines Beinchen hinten wackelt hat mich noch nie gestört.
Ich pflege und liebe ihn. Er – der alte Vitrinenschrank  in Kirschbaum  zog mittlerweile schon mindestens  6 x mit mir um und hat schon etliche andere Wohnungen  und viele Besucher von mir gesehen und sich auch sicher  als eigenständiger Bewohner meines Zuhauses seinen Teil dabei gedacht. Geerbt hab ich ihn von ihr als ich 18 wurde. Zu mir umgezogen ist er als sie ins Seniorenheim  ging. Sie wußte ihn bei mir gut aufgehoben.
Ein Schmuckstück – das Erbe von Oma, sicher sieht sie mir aus dem Himmel und den Wolken zu, lächelt und freut sich wenn  sie  sieht wo er heute steht. Denn bei ihr wurde er über 100 Jahre alt.
Als ich vor  4 Jahren in den Vogelsberg umzog, bat ich meinen netten  Helfer ihn doch bitte während meiner Abwesenheit  an die freie  gelbgetünchte  Wand zu stellen.   Wenn man den Raum betritt sieht man genau darauf.
Dafür das Sofa an die holzverschalte  Wand rechts zu setzen hatte er wohl vergessen und stellte die Möbel so  wie es ihm in den Sinn kam, - nach dem Motto: irgendwohin  - Hauptsache es steht alles.
 In die Mitte des Zimmers drapierte er an die 50 schwere Bücherkartons weil es draußen regnete sodass kaum mehr ein Durchkommen möglich war. Damit verschwand er, er hatte ja seine Arbeit gemacht.
Ich seufzte laut auf  und packte aus. Es war April und kalt, draußen türmten sich noch die Schneereste am Haus,  so ließ  ich alles  was an Möbeln fest stand -  stehen.
Glücklich war ich mit dieser Regelung nicht aber meine Kräfte reichten nicht aus und irgendwie schaffte ich es nicht, mir innerhalb der nächsten Jahre Nachbarn oder Helfer zu überreden die Möbel erneut in diesem nicht allzu großen Raum umzustellen. Es war einfach zu „eng“. Es war keine Zeit, ich hatte 1000 andere Dinge zu tun, der Wunsch verschwand für einige Zeit.
die riesige Pflanze verdeckte den gesamten
Schrank- weg damit sie ist den Weg
alles sterblichen gegangen
jetzt steht er so
Wenn ich mehr als 2 bis 4 Gäste hatte improvisierte ich, saß selbst als  Hausherrin über das kleine Ferienhaus  als 13. Person die überall die Augen hatte auf der Treppe und ließ sie an mir treppauf –Treppe runter laufen wenn sie auf die Toilette mussten oder ins obere Stockwerk wollten.  Wenn mehr Gäste kamen verzog ich mich mit ihnen nach draußen auf die Terrasse oder in den Garten und verköstigte sie dort.
Ein Ferienhaus ist nun mal keine Stadtwohnung und man muss sich mit den Gegebenheiten abfinden, - dachte ich. Der Schrank wurde bewundert und oft schon wurde ich gefragt „willst du ihn nicht abgeben – hier ist es doch so voll!“
„Ihn abgeben, um Gottes Willen, niemals“ -  sagte ich – „ der ist eine Erinnerung und Erinnerungen gibt man nicht her, das wär ja für mich als wolle ich  meine Oma vergessen wollen“.
Aber denken  und nachdenken – sowie improvisieren und planen – danach umsetzen ist  ja immer schon meine Stärke gewesen und insgeheim schmiedete ich  immer wieder in Abständen Pläne wie ich meinen Wunsch- ihm wieder einen würdigen Platz zu geben an dem er besser zur Geltung kam -  nämlich ihn umzustellen,  erfüllt bekommen könnte.
   Alles hat seine Zeit und die Zeit für den Schrank – dachte ich - der kommt auch noch.
Der Frühling steht ja irgendwie in nicht allzu ferner Zeit vor der Tür…
Der Nachbar von gegenüber war gerade mal da, sein Frauchen auch und so fragte ich mutig: sag mal, könntest du mal mit anpacken?! 10 Minuten später war er samt Gefolge da, rupfte sich seine Jacke von den Schultern, krempelte die Hemdsärmel hoch und schwupp – schieb – Ruck stand  der Schrank da wo er stehen sollte. Direkt davor die Sitzgruppe – juchu – den Rest machte ich alleine und holte mir natürlich dabei eine Portion Rücken – egal – dachte ich – das ist mir wichtig…
und Oma und ich – sind glücklich. Seht ihr es auch – der Schrank lächelt mit und vom ummodeln von alten Sachen in Neue  oder etwas ganz  anderes erzähle ich ein anderes Mal..
und setze es passend hier mit ein  - zum später lesen.
nun hat er alleine eine ganze Wand für sich
klein - aber fein - und mein - jetzt lächelt er endlich wieder
weil er rechts und links niemanden mehr hat
der ihn stört
und überall - stand sie anders - mal im Esszimmer - mal Wohnzimmer -
jetzt ist er zuhause..in der Mitte und glänzt vor sich hin um mich zu erfreuen.

 

.2.Herausforderung - zweckentfremdet - damit kann ich locker punkten:
                                                            oder: aus Alt - mach Neu:


die "Produktion ist in Arbeit:-)

 © Angelface


Mittwoch, 10. Januar 2018

die Katz ist frech und laut

    und zudem noch "gut drauf"! Um ihn geht es heute in dieser Geschichte:
der kater mit den weissen Stiefeln und kurzen Socken!

                                  Aus dem Alltagsleben einer Katzenhalterin…
                              -         Sonntagsgeschichten - 

Auaaaaaaaaa….“! Ich möchte  wenigstens einmal ausschlafen – es ist Sonntag -  Hä!“
Der spinnt wohl, ist völlig durch geknallt - ist mein erster Gedanke als er mir mit pitschnassen Pfoten aufs Bett hüpft und zwar – genau in die Mitte -  aufs Sternum.
Das tut weh Kater – sag ich zu ihm, er raunzt.
-           Sonntag – Montag – Dienstag – ist doch egal, was heißt raunzt,“  maunzt „, würde doch ein normaler Mensch sagen, aber normale Menschen lassen ja auch nicht zu,  dass der Kater dich am heiligherrgotts-sakrafrühen Morgen noch eh der Tag richtig da ist – malträtiert.
„Putz dir nicht  schon wieder die Füße an mir ab“, fängt  meine morgendliche Gardinenpredigt an, die mir im Hals stecken bleibt weil er sich nun von der linken Seite auf die rechte verlagert und zwar immer mitten in die Mitte, Ihr wisst schon wohin – da, wo es besonders weh tut.
    „ He, das sind meine Drüsen - hör mal, wenn ich mir  irgendwann mal die Brust abnehmen lasse damit du eine bessere Landefläche auf mir hast, dann gefällt dir das auch nicht weil du härter aufkommst“ – versuche ich ihm beizubringen, aber auf  dem Ohr ist er taub, stocktaub.
   Dann wandert er –  die Bettdecke hoch und unter  - „ wie spät ist es denn“, gähne ich und versuche wieder einzuschlafen.
  Er verschwindet. Ich dusle eine Weile und fange an “ tagzuträumen “, da…!
Schon wieder – diesmal vom Glasschrank denn er ist durchs Dachfenster hereingeklettert und springt von da ab und wieder genau in die Mitte. „ Sag mal, hast du einen an der Waffel, was willst du eigentlich?  Nerven – stören – mich betören – wecken - wenn dies womöglich – womit denn,  du Spinner“,  kriege ich gerade noch mit gutturalen Lauten aus meiner Kehle. Kurz aber herzlich bleibt mir die Luft weg.
„ack…ack…ack…ist  nicht gerade die Antwort, die ich mir erhoffte. „Sprich deutlich und kein Katzenchinesisch“ fordere ich ihn auf, er plärrt: HUNGER! – mir fällt der Bauch auf den Boden.
     „Ja, das verstehe ich, bin ja nicht taub -“ wuchte ich mich aus meinem Bett und sehe die Bescherung,  nasse Katzentatzen ohne Ende und das auf dem frisch bezogenen Bettlaken. „ Regnet es  etwa draußen – ist das ein Geschenk für mich“? - frage ich ihn und er blickt mich an, als ob ich bescheuert wär, nasse Pfoten sind schließlich weder Mäuse, noch Maulwürfe noch Fledermäuse oder gar Spatzen die seine bevorzugte Beute sind. Tragen  - ablegen und verschenken kann man auch als Kater Wassertropfen nicht
          „Siehste  doch Mami“,  schüttelt er sich und Kaskaden von kleinen Tröpfchen spritzen mir ins Gesicht, als ich mich gerade bücke um den Inhalt der Katzenfutterdose in den Katzenteller zu laden.
Danke, duschen wollte ich eigentlich später!
Ausgeschlafene  Morgen können vielleicht andere Katzenbesitzer  verzeichnen, ich bin nicht damit gesegnet, hab aber gehört,  Türen an den Zimmern könnten dabei  helfen solche Quälgeister fern zu halten, nur,  Stopp - ich hab keine – ich hab Vorhänge damit die Wärme überall durchkommt, -  was machen wir dann? Katzenklappe verriegeln? Keiner rein, keiner raus – dann ist Ruh? Oder…Katzenjäger bestellen -  das Veterenäramt – Bauordnungsamt  - noch gräbt hier ja keiner um nicht mal die Bettdecke.
bitte um Vorschläge:
-          Katzen abschaffen – ihnen Spanngurte anlegen – sie am Bettpfosten  mit den Pfoten anbinden – ihnen Strumpfschuhe wie Pferden anziehen - ach, mir fiele schon so einiges ein.
-          Kater können ausgesprochen nervig sein – und zwar völlig wurscht -  ob es Sonntag – Montag oder Dienstag ist, ab Mittwoch gebe ich ihn in die Katzenpension.
-           Mimiiiii…komm ins Bett, ich bin wach – die ist wenigstens pflegeleicht und unauffällig.
-          Als ich eine Stunde später nach ihm sehe, schläft er zusammengerollt still und friedlich gemütlich auf dem Katzenkratzbaum am Fenster, er schnarcht leise, der kleine Bauch hängt ein wenig – man sieht, er ist – proppenvoll.
-           Na, was soll`s, da ist auch die Mama wieder glücklich und für die Brust gibt’s kühlende  Quarkumschläge. Nur, wie gewöhn ich ihm das wieder ab?
 Es ist 7°°  - der liebe Oskar macht schon kuschelig warm und ich kann endlich wieder ins Bett.



      © Angelface - Auszüge aus diversen Katzenbüchern von denen einige noch in Arbeit sind.
 weitere Geschichten gibt es natürlich auch noch auf der
http://www.angelface.repage.de/

Sonntag, 7. Januar 2018

die erste Katzengeschichte in diesem Jahr

     Katzenerzählungen und Geschichten wie sie das Leben schreibt.

Was ich gerne bin,  ist ein Katzensitter oder Katzenbesitzer  zu sein, a b e r –  es gibt viele  abers .
Aber, -  ist so ein Wort das für nichts steht – irgendwie passt es aber auch für viel…aber doch, aber jetzt –  aber, ich komme gleich, aber anders. (aber der Kaffee  ist viel zu heiß, den kann ich jetzt nicht trinken ist ja auch so ein aber. Eigentlich will man, aber geht grad eben nicht, sonst würde man sich ja die Schnüss verbrennen.
der Link zum Buch
darunter steht:
Mit Mimi hab ich schon viel erlebt -
eine dreischeckige Katze zu sein ist nicht immer leicht,
sie ist empfindlich, stellt viel Unsinn an und wird
- wie wir - auch älter. Davon handelt diese kleine Erzählung.
    Mimi ist auch so ein -  aber. Ohne jeden Zweifel. Ich muss es wissen, ich hab sie nämlich schon lange, "groß gezogen ",  -  sozusagen seit sie Kind ist und aus dem Bauch ihrer Mutter krabbelte.
Lieb und nett ist sie, manchmal auch nervig, manchmal laut. Meistens lieb, nämlich dann wenn sie auf dem Arm gemoppelt wird oder wenn ich sie bürste. Das liebt sie heiß, dann geht die "Nähmaschine, brumm, brumm" -  schnell an.
Empfindlich  ist sie – aber, nur mit der Haut weil sie eine echte Rothaarige ist. Rothaarige Menschen und Katzen sind etwas schwieriger als normale Menschen und Katzen. Sie sind – echt außergewöhnlich, sie gucken anders – sie denken anders, sind temperamentvoller – eigensinniger, sturer – was ich natürlich nur von Katzen sagen kann, da ich kaum rothaarige Menschen wirklich kenne – sie ticken anders -  Punktum.
Dieses Punktum gilt für vieles was die "rothaarigen"  Teufel angeht. Normalerweise – aber was ist das schon – ist sie brav und folgsam, doch wehe wenn sie älter werden. Dann  kommt das große Aber. ( Jetzt werden sie anders)
       Sie klettern unversehens –  auch mit erheblichen Gleichgewichtsstörungen - ohne lange zu überlegen auf hohe Dächer, ebenso gerne  ohne es anzukündigen auf  hohe Bäume, von denen man nur mit der Leiter runter kommt – auch gerne mal auf  Plastikvordächer ohne zu bedenken, dass sie in der Nässe ausrutschen können, denn das Denken haben sie sich ja  in sturer Weise verbissen – und stellen auch sonst viel Unsinn an.
Das Mimi - Mädchen versteckt sich gern, macht sich unsichtbar, verschwindet lautlos in irgendeinem Universum, dann such mal, - wetten - du suchst dich täppisch.
Erst wenn du erschöpft in der Ecke liegst und das hoffnungsvolle Suchen aufgegeben hast, erscheint sie mit unschuldigen Blick und fragt: war irgendwas?
 Im so "gucken" ist sie ganz groß, wahrscheinlich hat sie lange geübt und jetzt ist sie Weltmeister darin.
Mimi kratzt sich aus Nervosität, aus tausend anderen Gründen und weil sie so überempfindlich wie ein Mimöschen  ist -  auch mal ganz gerne auf. Dann geht’s wieder und wieder zum Tierarzt – der verabreicht ihr ein Antibiotika ( was sie gar nicht mag) weint dann und  weigert sich ihr Hütchen zu tragen dass sie davor schützt, sich wieder erneut aufzukratzen. Damit ist die Sturheit einer alten  etwas baufälligen Dame hinreichend erwiesen.
Aber sie verträgt sich mit allen. Das ist das positive ABER. Sowohl mit ihren Artgenossen als auch mit den Menschen. Bei Letzteren sitzt sie gern auf dem Schoß und guckt, gurrt zärtlich summend wie ein Täubchen oder plärrt wie ein Schaf. Man könnte sie also auch -  Mimi das Schaf -  nennen, wenn man mit schief gelegtem Kopf all den Tönen lauscht, die aus ihrer Kehle kommen.
Sie legt sich auch gerne auf total verbotene Plätze, was die sind – ob Katzen - oder Menschenplatz,  oder wo die sind -  ist ihr wurscht, sie besteht darauf. Da ist es mal morgen der Tisch, dann wieder das Bett oder Sofa, manches Mal liegt sie auch stundenlang auf dem Katzenkratzbaum und spielt tote Katze – das kann sie besonders gut.
Wenn du sie dann vorsichtig zwickst um zu überprüfen ob da noch Atmung zu erkennen ist – schaut sie nur  - wenn überhaupt –  und schläft dann seelenruhig stur weiter – ach Mimi, du dummes, dummes altes Tier, geh doch wieder in deinen Karton, den liebst du doch am meisten, ich hol dir auch morgen früh einen Neuen!
Mimi ist also eine ganz besondere Gurke. Obwohl –  oder aber - ob man eine kleine, dicke alte Katze die so rund wie ein Federball ist, Katze oder alte Gurke nennen kann – wäre ja auch noch die entscheidende Frage?!!!
Mimi – was machst du denn jetzt schon wieder?
Was kommt – ist ein winziges piepsiges  aber….
Und dies ist was?
 Naja eine Geschichte über Mimi die jetzt schon über 17 Jahre alt ist. So steht es im Pass. Na, wenn das nichts ist! So als Rothaarige hat man doch damit  ein stolzes Alter und: man seht es ihr nicht an – was ja oft bei rothaarigen so ist, denn sie haben eine pfirsichzarte Haut.
Eines aber ist klar, wenn man Katzensitter ist sollte man die Gabe und die unendliche Geduld besitzen stundenlang ein warmes weiches Bauchfell zu kraulen, dabei beruhigende summende brummende Töne dabei ausstoßen sonst wirst du als Halter nicht ernst genommen.
          Ist Katzenbesitzer zu sein nicht schön? Man kann viele Geschichten erzählen.
Und da Mimi so unauffällig brav meist im Hintertreffen ist was die Geschichten angeht, war sie heute dran.

            Mimi die Rothaarige aus dem linken Handgelenk  (heraus-geschrieben ( © Angelface )

Donnerstag, 4. Januar 2018

schwimmende Gedanken

Vor und Rückschau- der Drang zu schreiben war schon immer in mir...
wann es anfing? ich frage nicht mehr - ich schreibe bis mir die Finger abfallen - es ist Leben für mich - fallen lassen in Worte - vergessen was Wirklichkeit ist.

    ein - ich habs doch versprochen - Eintrag -
Zu Geschichten gehören auch - vorher - Gedanken -

 Schlaflose Nächte - wer kennt die nicht von Zeit zu Zeit. Der Sturm hat sich zwar einigermaßen gelegt, fegt aber immer noch laut ums Haus und rüttelt an Fenster und Türen.
Es ist ungewöhnlich mild, grad mal 13°. Um es deutlich zu sagen ( Plus Grade - das ist nicht normal  - nicht  um diese Jahreszeit, aber auch nicht abnormal über 30° Minus wie es zur Zeit in Canada ist.
 - Gedanken hoch und runter –  kreuz und quer – sie laufen neben mir her.
Der Kater  spinnt mal wieder. Er zieht meine rechte Hand quer durch die Füße, direkt an seinen Bauch, hält sie mit beiden Pfötchen fest und möchte gekrault werden, sonst so schlau und wie ein Räuber ständig unterwegs, im Bett ist er immer wie ein ungezogenes zärtliches Baby. ( Kusch Kater - gib a`Ruh!°)
Ich liege bequem und ein Lauftext …zack – zack...zack…geht mir durch den Sinn, mein Ohrwurm beginnt zu laufen.
Ein wunderschönes altes Lied, das ich sehr gerne höre.  Die Beiden hab ich in den Achtzigern  gefühlte einhundert Male gesehen und immer wieder hat mich dieses Lied berührt.
Wahrscheinlich weil sich Mary damals so nachdrücklich und leise demaskiert hat und von der Frau wieder zum Mann wurde – damit war sie – für mich - /Er, nämlich wahr - authentisch und klar.
Ich mochte die Beiden, sah mir gerne ihre künstlerischen Darbietungen an. Leider ist der eine Teil von ihnen – es war Gordy schon vor Jahren verstorben.
Mary Roos hat es gesungen – Frank Sinatra – Nana Mousouri – sie starb am 25. Dezember 2017, im Alter von 83 Jahren und wahrscheinlich noch viele -  viele andere vor und nach ihnen auch.
        Ist der Jahresanfang  der Anlass dass sich meine Gedanken drehen, der Rückblick ins alte Jahr oder die Vorausschau in das kommende, das vor uns liegt?
Es ist mir nicht ganz klar, aber es ist auch nicht wirklich wichtig, wichtig sind die Bilder, die dabei in meinem Geiste auftauchen.
Oft denke ich über die aktuelle politische Situationslage nach, schrieb auch Klärchen auf einen ihrer Posts : 
es ist natürlich schwierig in die politische Zukunft zu sehen wenn man allethalben vor halb verschlossenen Türen steht - eine geht teilweise auf, die nächste verschließt sich wieder. Uneinigkeit herrscht überall denn keiner ist sich mit dem anderen e i n i g - weil so unterschiedliche Ansichten bestehen. Ob es jemals eine tatsächliche einigung gibt oder doch nur (wieder + wieder halbherzige Kompromisse - wird man sehen wenn etwas beschlossen ist, früher nicht und selbst dann wenn vieles gelingt - dauert es nur 4 Jahre bis es" sich wieder ändert.
Wer Politikwissenschaft studiert hat, hat noch längst keine Ahnung wie man die Geschicke der Menschen nicht nur sinnvoll und vernünftig sondern auch menschenwürdig lenkt.
ja - ein schwieriges Thema das in aller Munde ist - aber auch vielen aus dem Mund fällt.
                                     *** Angelface Kommentarende***
 - Bilder - wo werde ich in fünf – oder in zehn Jahren sein, frage ich mich leise und sehe mich nicht da – wo ich jetzt bin, denn es wird sich vieles ändern in diesem Jahr.
Ich ahne es nicht nur, ich weiss es. denn die Mieten steigen weiter, die Wirtschaftslage ist unklar.
      Mein Jahrgang lässt es nicht zu, mich nach dieser Zeit in schicken High Heels, Abendkleid und Samtroben zu sehen, aber auch  noch lange nicht nur in Turnschuhen und Clogs was wahrscheinlich vernünftiger wäre. Wahrscheinlich krieche ich dann eher als dass ich laufe, oder ich wackle so vor mich gleichgewichtsgestört dahin.
Okay - quer über Pfützen springen und auf Bäume schwingen  ist dann sicher nicht mehr meins,  was ich im Alltag leichtfertig beginne. Aber so richtig schlimm, finde ich das auch nicht.
Ist das so – dieses durchs Leben wackeln – gut und rund ?  - oder sehe ich mich nur so und sage, sieh es doch nicht so düster, auch das kann ein runder Abschnitt des Lebens sein, ein befriedigender. Vielleicht bin ich dann besonders glücklich, weil ich nicht wegrenne, sondern überall genauer hinschaue.
Wer weiß…
Mein Kaffeebesuch heute war “leider nicht so gut drauf“ -  eher rotzig und schlecht gelaunt. Sie hat ein wenig "abgeladen, war unzufrieden" , missmutig mit dem Beruf und mit dem was ist und sein wird in diesem Jahr und sie ist gerade mal fünfzig und hat das halbe Leben noch vor sich.  Anscheinend  weiß sie nicht was sie will, aber genau, was sie nicht will, jedenfalls nicht  - dieses - sehr abgeschiedene schwierige Leben hier, sie will umziehen – wegziehen –  die Tiere abgeben - das Haus verkaufen in dem sie wohnt und sich verkleinern. Ehrlich gesagt, ich verstehe es nicht - denn trotz aller Schwierigkeiten ist es doch ein angenehmes Leben hier. Nicht gehetzt, nicht so - wie in der Großstadt, nicht so grau.
Eventuell hat sie mich mit diesen Gedanken nur angesteckt, viele  hier wollten das in diesem Alter und haben diesen Wunsch auch umgesetzt, sind mittlerweile weg. – Es sind Reisende – die vielleicht nirgendwo anders ankommen.
Bin ich auch eine Reisende wenn ich nicht ganz so sesshaft erscheine, frage ich mich selbst leise…
Mir antworte ich: nein – ich bin beständig wie ein alter Ackergaul, passe mich nur den jeweiligen Begebenheiten an und reagiere auf Veränderungen die sich- durch Umstände - ergeben.
wenn`s recht ist - bitte Kommentare hier und nicht bei der Verlinkung
google + denn da seh ichs erst sehr viel später oft nur durch Zufall
und kann mich nicht
bedanken;-)


 das war schon recht schlimm -  was ich da plötzlich auf dem Platz sah - ist aber nochmal gut gegangen! Wie sagt man so schön " es hätte schlimmer kommen können" - 
 aber egal wie - man nimmt - was kommt und guckt vorwärts - :
  Wenn jetzt die Schulter Ende Januar operiert wird und nicht mehr das wird was sie war, kann ich sowieso hier – nicht mehr ohne Zusatz - Hilfe leben, egal wie alt ich wär, das steht schon mal fest, und das weiß auch jeder andere alleinstehende hier. - Außer natürlich - ich würde den letzten Antrag annehmen und würde nochmal heiraten,

                              Huch - wer sagt das denn? ⇓   *  aber das ist ausgeschlossen.*
                                                             

Sing einen Song und mach ihn dir zum Ohrwurm
Es gibt ja bei vielen
So einige Gedanken
Die bleiben
Haken sich fest und verankern
Sich da wo es sich nicht wegdenken lässt
Schmeiß sie raus – rufe ich
Versteck sie wieder
Oder mach sie kalt und geh
In den Wiener Wald und esse ein Hähndl
Das nur leise gackert
Bis sie wieder  weg sind.
 denn:


Es gibt Tage
Da sitzt man im Käfig seiner kleinen
Eitelkeiten – Wünsche, Hoffnungen und Gedanken
Gefangen vom Nichts das erhellt
Rüttelt an Eisenstäben vergeblich
Weil sie haften –
Starr sind  - sie sind ja auch aus Eisen
Gibt es etwas was sie auflösen kann…
Vielleicht andere Gedanken entwickeln?
                                                              (   © Angelface )

              Hier ist der Winter halt recht streng, zu grau und zu lang, die Stürme so stark dass Bäume umfallen, Bäche übertreten, - das Leben- so dicht beieinander und nebeneinander zu eng – zu einsam und zu alleine, da muss man überlegen was man damit macht.

Aber wird es nicht überall so sein – frage ich mich wiederum leise mit hinweg schwimmenden Gedanken  - krabble den Kater in meiner warmen Kniekehle und schlafe darüber ein.
                                                                     
  © Angelface in den ersten Tagen des Januars...denkt mal wieder viel zu viel.

Seufz - ich ändere mich - gelobe Besserung schlechter Angewohnheiten -  versprochen und schalte jetzt mal für Sekunden mein Hirn ab.
Tschau...winke winke...denn siehe"Beilagenbilder↑"