Samstag, 1. August 2026

Auch /wilde Tiere haben ein Anrecht auf Leben...@ angelface

 aus der Reihe Sommergeschichten.....👿💑💙💙😐🙉


Guten Morgen Ihr Lieben..
auch wilde Tiere haben wie wir - ein Recht auf Leben. Behütet und beschützt werden sie oft zu Haustieren - gewollt sind sie manches Mal  nicht. Oft laufen sie uns zu, dann behält man sie oder nicht. Sie werden zu Freunden und Mitbewohnern.

fleißige Mitbewohner sind sie bei mir nicht-
aber der, der Vogelsbergregion..schon seit Jahren.
sie stehen unter dem Jagd-Schutz und dürfen nicht geschossen werden
dies  galt lt. Aussage des Jäger und Hegers bis vor 3 Jahren -
doch eben hörte und las ich etwas erstaunt:
jetzt sind Waschbären wegen der Überpopulation  zum Abschuss frei gegeben!
Siedelt man sie um, kehren sie meist wieder an ihren ursprünglichen Platz zurück, selbst wenn sie weit über 100 km weiter entlassen werden...

ihn mag ich besonders ,
wenn er mir in - die Augen - schaut
und seine Pfoten nach mir ausstreckt als wolle er mich grüßen..
ein hübscher kleiner Kerl, so zart und leise.
 *
 Irrtümlich besteht die Annahme, 
 man könne sie durch laute Geräusche verjagen
dann kämen sie nicht wieder, 
 nun denn, wer das meint  -
kennt nicht die Tiere auf dem Vogelsberggelände
sie leben immer schon mit den Menschen  hier in der Region
 seitdem sie hier  wegen ihrer schönen Felle eingeschleust wurden*

Hier zu leben heiß man muss Eier in der Hose haben, nicht gleich aufgeben, sich durchbeißen und kämpfen um zu bleiben.
die Stadt
und  das Land
ist voll von Tieren die wir zum Teil nicht mehr kennen, weil wir sie ausgerottet haben. Auch weil wir als Mensch den Platz uns zu vermehren, brauchten. Oder sollte man lieber schreiben, weil wir sie nicht mochten wenn sie uns störten im eigenen Entfalten?

Wer hier tief auf dem Land seinen Kopf aus seiner kleinen Welt heraussteckte, sich um nichts anderes kümmerte, konnte sehen wie sich die Natur vor seinen Augen auf den Feldern und in den Wäldern Jahr für Jahr veränderte.

Nun erobern wilde unbekannte Gesichter in manchen Regionen  ihre Territorien zurück indem sie in die Städte abwandern. Dort trifft man durchaus nicht nur an den Waldrändern auf den Fuchs, der frech und unbekümmert durch die Straßen eilt, mitten auf dem Asphalt  und in Parks auf Hasen und Kaninchen, Eichhörnchen tanzen über die Bäume und Friedhöfe, wir treffen auf wilde Katzen, auch Bären mit langen Pfoten , auf Wildschwein, Igel und Reh, Wildbienen wohnen auf Balkonen,  Tauben auf den Dächern der Kirchen,  jede Menge Insekten und die Fliegen sind von den Autoscheiben verschwunden. In manch Parks gibt es noch herrliche alte Bäume, dort sieht man des Nachts die Kaninchen spielen, da scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Die einst wilden Tiere haben sich an die Menschen gewöhnt. Sie kennen die Hinterhöfe der Gaststätten und Pizzarias gut/ manchmal erreicht sie eine hilfreiche Hand die sie nicht laut schreiend vertreibt.

Während das Roströschen sehr begeistert in ihren Geschichten und von ihren Reisen von wilden Grizzlybären und vielen anderen Tieren in Canada erzählt, -  hab ich meine "wilden Bärchen"  direkt vor der Haustür. Auch sie sind wild, denn sie waren vor uns hier,  wie jedes andere wilde Tier der Natur.

Wie einst die Indianer als Ureinwohner in Amerika, die von uns Einwanderen als wild bezeichnet , skeptisch betrachtet und letztendlich vertrieben wurden, als wir Einreisende  - uns dort Häuser bauten und niederließen.

Irgendwie wiederholt sich alles im Laufe der Jahrhundertwende. Die Natur wird immer wieder dort wo Menschen überhand nehmen, platt und urbar gemacht und das wilde Ursprüngliche verschwindet, weil ihm kein Platz mehr zugestanden und gelassen wird. Zurück zum anschauen bleibt Beton auf den Straßen, Garagen, Häuser mit vielen Etagen und Mauern. Wo ist da noch Platz für Tiere.

*hier auf dem Land findet man viele...

wilde kleine Waschbären die in Hessen auf dem Land überall bekannt sind
ich vermute, die Mutter hat sie mal
aus der Kinderstube ins Freie gelassen weil sie ihr zu quirlig wurden..


der Kleinste ist etwas unterernährt, sehr schmal und gar nicht scheu,
 er war als Erster da - und brachte Tage später
den halben Wurf mit...4 Jungs 2 Mädels 
an den Gesichtern sieht man die Mädchen,
am Verhalten die frechen Buben..
neugierig sind sie alle und Räuber der Mülltonnen-
wenn man diese nicht rechtzeitig zubindet..


Nein, ich werde meine „ Jungbärchen nicht verjagen , die seit Tagen hier durch die Gärten wandern . Schließlich ist Sommer, das schürt ihre Unternehmungslust und Neugierde
sie waren lange vor – uns – hier.

normalerweise bedienen sie sich aus den Mülltonnen
klettern hinein und heraus und fischen sich
die schmutzigen Essensabfälle heraus um sie zu fressen..
letztes Jahr stellte man die Kamera  an manchen Häusern auf,
um zu sehen wann sie kommen
was sie treiben - bei uns wohnen sie zum Teil in leeren Häusern
klettern durch den Kamin nach unten und machen die Einrichtung der Innenhäuser platt,
weil sie fressbares suchen!
dies ist wohl ein großer Wurf...

Kein Tier aus meiner Tür jagen das Unterschlupf , Hilfe oder im Winter Futter beim Menschen sucht, habe ich mir hier in der Wildnis um mich herum- angewöhnt. Sie waren vor – uns – hier. Wir haben ihnen den Platz zum Leben genommen, indem wir uns ihren Lebensraum nahmen und in ihrem Zuhause rücksichtslos breit machten – ganz Herrscher über Stadt und Land.
Das gilt für jedes wilde Tier, ob Jäger und Beutefänger wie Füchse, Fluchttiere wie Rehe und Hasen, Allesfresser wie Waschbären die wir selbst einführten, wie Wildpferde die wir der Natur wegnahmen, die Raubkatze, den Luchs oder Wolf den wir in manchen Gegenden längst nicht mehr sehen.

Sie alle hatten einmal eine Heimat, die sie erobert und besiedelt hatten.
Dann kam der Mensch und mit ihm die Stadt, in der alles platt gemacht wurde, was Leben heißt. 

Dafür entstanden viele viele Häuser - Kleine und Große bis zu Hochhäusern und Garagen zum bewohnen auch schon mal ab und zu Balkone zum  - von oben runter - gucken..
 keinen Platz mehr zum wandern - außer auf den Straßen, die man zum begehen braucht,

hier kannst du im Hemde durch die Wiesen
 laufen, da wundert sich niemand darüber


nix so wie hier - wo einem die Wiese bald übern Kopf wächst
 in der es summt und brummt...
und die Katze die Maus am Wiesenrand mit einem Hechtsprung einfängt.


Gebaut wird oft Haus an Haus an den Straßen ohne Gärten, so nah bis nur eine Feuersbrunst sie alle vernichten kann, wie vor wenigen Tagen in einer unserer nahen Städten, dort fielen 4 alte Stadthäuser dem Feuer zum Opfer, die Menschen wurden dort evakuiert.

Wächst die Stadt uns heute über den Kopf weil zu wenig Platz für uns alle ist?

Was ist mit dem
Streuner unter den ehemaligen Hauskatzen,  den wir nicht kastrierten obwohl wir wussten , dass sie sich unkontrolliert vermehrten. Aus den Gärten verjagen hilft nicht viel , sondern eher kastrieren lassen, ist weitaus vernünftiger als ihn nur zu verjagen, denn er kommt immer wieder ; wo soll er auch hin? Der halbwilde Hund am Strand der sich durch sein Leben kämpft; _  vor der Tötungsstation bewahrenund eventuell  weiter vermitteln, wenn es in menschlichen Möglichkeiten steht - sollte eigentlich  selbstverständlich sein..

Auch er hat ein RECHT auf Leben.

Man kann sooo viel tun wenn man es will -

mit ein wenig Rechtsbewusstsein

- den Igel der sich im Zaun verfangen hat

oder in eine Grube gefallen ist

  • den Vogel aus den Fängen der Katze retten
    - die Maus die noch lebt lieber wieder ins Gebüsch entlassen

  • den Bienen Wespen und Hummeln die Freiheit gönnen

  • Schmetterlinge von heißen Fensterscheiben retten

    die hilflos hoch und runterfliegen um einen Ausgang zu finden

  • ebenso Hummeln und Bienen die sich verflogen haben
  • vor dem Feind der gierigen Spinne retten

  • dem Flughund der sich des Abends verflogen hat
    Türen und Fenster öffnen damit er wieder ins Freie findet
  • kostet nur eine Sekunde Zeit und Bewusstsein
  • weder Spinnennester auf Büschen  zerreißen

    im Gegenteil der langgliedrigen Spinne einen Schubs aus der Haustür geben

  • keine Maulwurfsnester -  Gänge mit Chemie ein-sprühen

  • nicht den Käfer zertreten der sich an einen Halm klammert

  • der Raupe den Weg auf den Boden zeigen

  • nicht Erdhummeln ihre Einflugnester verstopfen 

  • lieber zusehen wie sie leben wie wir – in Frieden und mich an ihnen freuen

  • wie dem Salamander auf seinem Sonnenstein zulächeln

  • den Pferden zuschauen wie sie elegant und geschmeidig lange Wiesen durchqueren

  • der Libelle nachsehen wie sich ihr durchsichtig blauglitzerndes Kleid im Flug entfaltet

  • als je ein Tier zu töten, verletzen oder lieblos beschimpfen, dass die gleiche Lebens -  besser gesagt: Daseinsberechtigung wie wir hat...

  •  ich werde immer wieder
    den überfahrenen Fuchs oder Igel von der Straße an den Rand legen ehe er 3 oder 4 mal neu überfahren wird.

  • die Katze zum TA fahren wenn ich sie verletzt vorfinde

  • ein angeschossenes Reh - oder das Wildschwein mit gebrochenem Bein vom Jäger erlösen lassen 
    Jeder Vogel am Himmel ist frei wenn wir ihm nicht die Freiheit nehmen..

  • die Katzen die keine Heimat und keine Besitzer haben, haben weder ein Klo auf dessen Brille sie sich setzen kann„ sie kacken meinen Garten voll“ ist ein Satz, den man leider oft  unbesonnen hört.

  •  Auch jedes andere Tier braucht dazu eine Wiese, einen Straßenrand,  Erde um sein Fell zu reinigen und sich darin zu wälzen, wie das Pferd, der Wolf und der Löwe in der Wüste. Das Rind und die Kuh auf der Weide – das Wildschwein das sich im Schlamm wälzt –  ist seine und ihre Natur – warum lassen wir sie nicht einfach leben, statt sie zu bekämpfen. Wir sind doch kein Zoo., in dem Wir die Tiere die uns jetzt fehlen ausstellen - als wären sie ein Ausstellungsstück und keine Lebewesen. 
    Jedes Tier auf ERDEN hat seine Berechtigung am Leben zu sein und oft eine Aufgabe wie wir.

  •  -  wir haben es nur oft - vergessen.

  • Meine ersten Sätze im Post waren:

    Hier zu leben heißt,  man muss Eier in der Hose haben, nicht gleich aufgeben, sich durchbeißen und kämpfen um zu bleiben. Die Waschbärchen zeigen wie das geht.

    Ein wenig bewundere ich diese kleinen Kerle , wie sie sich durchbeißen.

    Keiner will sie obwohl der Mensch doch dafür gesorgt hat, dass sie einwandern indem er sie aus dem fernen Amerika wegen ihres schönen Fells mitbrachte.

    Nun da sie kaum natürliche Feinde haben, vermehrten sie sich, sind jetzt in der Überzahl und sind damit in den Augen der Menschen ein Dorn, eine Plage, unnütz und sollen möglichst wieder verschwinden. Wie die streunenden Katzen und Hunde auf den Straßen, die auch keiner will.

    Das ist wieder so typisch Mensch. Er schafft etwas an, um es dann wieder zu vernichten.
    Erst will er was, besorgt es sich und wenn es ihm nicht mehr gefällt und passt, schafft er das Unliebsame einfach wieder ab oder sich vom Hals.

    Wir haben hier Menschen in den Ferienhäusern kommen und auch wieder gehen gesehen , die genauso dachten. Erst war alles schön, man wollte es unbedingt haben, dabei sein und andere möglichst zu seinen Ansichten umerziehen. Dann wurde es schwierig, das Wetter nicht durchgehend angenehm, es klappte vieles nach seinen Vorstellungen nicht, man müsste damit seine Komfortzone verlassen , auf einiges verzichten, dann wollte man wieder gehen.

    So geht das Leben hier nicht.

    • So können nur Menschen denken die nicht bereit sind sich zu arrangieren.


    Hier heißt es Anpassung an die Möglichkeiten die da sind. Auch mal etwas aus dem Hut zaubern und machen, Ärmel hochkrempeln und sich durchkämpfen gegen Wetter und Wind, umgefallene Bäume, lange Fahrten um zu einem anderen wichtigen Ziel zu kommen. Schlechte Verkehrsanbindung wenn man kein Auto hat, wenig Einkaufsmöglichkeiten, geschlossene Läden, nix zum sinnlosen shoppen, keine Kneipen, wenig Gasthäuser, der Arzt ist nicht zu erreichen, aber die Menschen sind nett, die damit zurecht kommen und ihre Ansprüche ein wenig herunterschrauben. Dafür haben sie viel Natur, weite Ausblicke, Wald-Wiesen und Höhenwanderungen, eine Sternwarte, viele viele Bäume zum umarmen und im Waldfrieden zu-baden, den weiten Himmel über sich und die Stille, die Stille des Nachts, die man auch am Tag hören kann, ist nicht zu vergessen, sie ist so kostbar wie ein Stück Brot dass man vergessen hat einzukaufen.

    Das alles wissen die kleinen Bärchen und deshalb sind sie hier. Sie lieben es hier zu sein, auf den Bäumen zu turnen und ihre Freiheit zu haben. Sie tun keinem etwas.

    Ebenso die Streuner und Ausgesetzten , die über die Straßen und Wiesen huschen und hoffen, dass sich jemand findet, der sie im Ernstfall, wenn sie aus Nahrungsmangel krank werden, aufnimmt oder wenigstens ärztlich versorgt.


    @ angelface


dass  ausgerechnet er den Rest Katzenfutter von Celinchen 
 vorfand, war Zufall. Das stand noch im Vorbau weil sie
bei der Hitze lieber Außen futtert...
während ich neben ihr sitze..
von mir bekommen sie meist nur  genug Wasser
und je nach Körper- und Ernährungszustand saubere Abfallessensreste
ohne Tonnendreck - wenn ich mit dabei bin
hab ich nun
beschlossen weil sie ja eh immer wieder kommen
sie brauchen Essen um zu leben 
er ist recht dünn und zierlich im Gegensatz zu den anderen im Wurf...

wie die Vögel  ihr Futter auch bekommen die es brauchen...
*
💓danke fürs mitlesen...
Heute
Gestern8363
 niedlich und klein spinnen sie nicht nur, wie kleine Katzen beim spielen,
sie fressen sie auch beim Fangen...wie Schnecken und Salamander
*  sind aber wild * und bleiben es auch *
*
 ansonsten ist der Sommer so  - wie wir es noch nicht so kannten - : Sommer - Liegen abdecken - zudecken - einigeln - Garten gucken oder es wieder lassen - lange Hosen - kurze Hosen- Strickstrümpfe an und wieder aus -  mal Regen - mal Sonne - mal kühl und kalt - dann wieder heiß!
 mal drinnen  - dann wieder Außen schlafen -  die 10ner Badekarten wieder vergessen lassen dass eigentlich Sommer ist - 💕💓langweilig ' wird's auf -  keinem Fall ! - lesen und bloggen kann man immer - und überall...auch von unterwegs...

Donnerstag, 23. Juli 2026

Sommergeschichten....@ angelface

 nach wie vor - ☀☀🌟🌝🌝🌝⛅

erst trocken - dann nass ...
an manch Tagen ist es echt zum auswachsen...
es regnet, ist kalt  - dann wieder scheint und brennt die Sonne..
der da oben kann sich anscheinend nicht entscheiden
WAS er uns auf die Erde schickt.

Sommer? - echt - wirklich - so ganz danach sieht es  schon länger nicht aus.

Irgendwie nicht richtig  - wenn ich so auf die Jahreszeit gucke.
Wir haben Ende Juli, die Badesaison ist nicht mehr lang - es sollte eigentlich warm um diese Jahreszeit sein,  und auch bleiben..

ich befürchte wenn  es auch im August wie im Juni und Juli so weiter geht, kann ich meine geputzten gewaschen und gelüfteten Sommerkleider wieder ungetragen im Schrank einschließen..

auf den Balkon geschaut -wo sie luftig am Haken hängen und im Wind flattern, sehen sie mich irgendwie mitleidig an. Leicht - luftig, bunt - scheinen sie mich zu veräppeln.

 Noch nicht mal 16° Außen und  11° Innen - das ist mir echt zu kalt um in kurzen Höschen zu laufen.  Ich spaziere im dicken Lilarosa Bademantel herum, den ich sonst immer nur im Winter anziehe und aus den Ärmeln spitzen meine frisch gestrickten Stulpen heraus, die gestern erst fertig geworden sind. 

ich hab mir tatsächlich nochmal neue gestrickt
die ursprünglich als Wadenwickel gedacht wurden,
jetzt passen sie oben das ist gut, sie halten warm

lila der letzte Versuch - aber warm...

                                      Statt im dünnen T-Shirt mit kurzen Armen rumzulaufen, stecke ich meine  Füße in Strickstrümpfe und gestern hörte ich am Handy, dass andere auch schon bereut haben sie nicht schon zum Spaziergang angezogen zu haben, weil' s einfach morgens zu kalt war, „ohne was am Arm“ oder Bein zu laufen. Also Bademantel an um es morgens wenigstens etwas warm zu kriegen, der Wind pfeift morgens kühl und frisch um die Häuser., da möchte ich mich am liebsten wieder ins Bett verkriechen...

Heute morgen war ich doch tatsächlich in einem schwachen Moment  sogar versucht  O s k a r den Ofen für 2 Stunden anzumachen, da ich den Eindruck hatte, den Kühlschrank zu schließen - vergessen zu haben zuzumachen, dem war aber nicht so. Jetzt im Augenblick (mittags um 12 °°) reichen mir bei 15°  innen - die Stulpen  am Arm.
           Im Gegenzug dazu höre ich, dass nächtliche Spaziergänge wenn man nicht schlafen kann um 3 Uhr morgens beim Rundgang durch das Örtchen die Luft als fast warm empfunden wurde. Das kann also nicht nur der Alkohol sein, der in rauen Mengen in irgendwelchen rauen  Kehlen derer konsumiert wurde -  die höchst wahrscheinlich volltrunken aus dem Bierzelt kamen, gelandet war.

Der Johannismarkt war bei uns 5 Tage und Nächte in Ulrichstein, mal wieder – wie jedes Jahr und wie jedes Jahr ging ich nicht hin.  Da geht es richtig zur Sache - egal wie das Wetter ist, ob kalt, regnerisch oder ob die Sonne heiß  vom Himmel brennt. Die Straßen sind proppevoll und jeder schaut.
Hinlänglich bekannt weil nichts Neues geboten wurde sagte ich der Freundin aus der Stadt, die Nachfrage - ab. Das Wetter war einfach zu unbeständig und ständig kalt wenn sich der Regen gegen die Sonne wehrt.
Zudem M e n s c h e n m a s s e n - auf und zwischen sämtlich kleinen Straßen,  dazu viel Lärm, ein lautes Bierzelt mit Remi Demi , Kinderkarusselle und nervige Händler,  die ihr Zeug los werden wollen die dir nachlaufen und zur Not auch mal  am Rock ziehen wenn du nicht stehen bleibt um zu gucken - - wer braucht das schon! Ich muss da nicht drüber stolpern - einmal gesehen weiß man alles.

Wir hier hatten anderes, weitaus wichtigeres zu tun, der Kater Carlos besorgniserregend dünn plötzlich offensichtlich irgendwie „krank“,  das kommt vor. Seit ungefähr 14 Tagen lief er unruhig herum, frass wenig und war ständig außer Haus und auf Achse, dazu nahm er ab und wog statt gefühlte über 6 kg bisher, fast nur noch jetzt gesehene 4kg, wie ein zartes Mädchen obwohl er mal ein dickes Katergesicht hatte, was auffällig war - das war weg und er zog mit einem herzförmigen spitzen Gesichtchen herum. 

Ein Tierarztbesuch seit Tagen in der Schwebe saust  prompt daraufhin in den Gedanken herum, wenn dieser in kurzer Zeit so massiv abgenommen hatte, was wir uns nicht erklären konnten, weil er dazu ständig unruhig-hibbelig war. Schilddrüse, Zucker, Stoffwechselstörung -  was kann es sein? Man macht sich als Katzenbesitzer ja so seine Gedanken.

Zwar ist bekannt, dass Katzen im Sommer ihr Winterfell verlieren und generell dünner werden, aber wenn Verhaltensänderungen dazu kommen wird’s bedenklich und man muss nachgucken lassen, woran das liegen könnte.
Freigänger deren Trinkverhalten schwer nachzuvollziehen ist, wenn sie Tage und Nächte draußen bleiben, sind schwer zu kontrollieren.

Automatisch tauchen dann bei mir Gedanken an Merlin auf, dessen letzte Tage vor 3 Jahren ähnlich aussahen, was Unruhe in mir auslöst und Stress und Angst aufkommen lässt, dass es bei Carlos was Ernstes sein könnte.

Sein Frauchen packte ihn ein und bat mich als moralische Unterstützung mitzukommen.

Zwischen 8: 30 und 9: 30 Morgenpraxis ist ein kurzes Zeitfenster beim TA, falls man sie nicht vorher rechtzeitig einfangen und isolieren kann.

Unsere beiden Nervenkostüme waren ebenso wackelig wie der apathische Kater, der keinen Mucks in seinem Körbchen machte als wir zum TA fuhren, mit der Ungewissheit im Gepäck.-WAS hat der Bub -                In der Praxis wie üblich nervöse Hunde, die an eingesperrten Kätzchen und Hasen in Körben schnupperten und viel Zeitungsanzeigen wer alles vor-ihnen – da-war, zu lesen hatten.

Irgendwann waren auch wir dran, nachdem ich einige Tränchen der Rührung vergossen hatte weil ich in den Info-Mappen des Tierarztes „ Mimis Danke-schön>Brief mit Bildern von vor 3 Jahren“ vorgefunden hatte. 

 MIMI hat er in ihrem letzten Lebensjahr noch 13 Zähnchen gezogen -
aber sie kam gut damit zurecht - sie mochte ihn sehr - leider war er zu ihrem Ende nicht da und ich musste notfallmäßig
zu einem mir Fremden an einem bösen Wochenende
der sie in den Himmel nach dem Schlaganfall schickte..
für mich ein Schock hoch 3

auch mit Celinchen mit ihrem Tumor und
mit NERO der von ihm  kastriert & untersucht wurde war ich ja da...
schön wenn solches so lange aufgehoben wird...
 und MERLIN der war sein Lieblingskater - er war schlichtweg begeistert
weil der ihm gleich um den Hals fiel und beide Ärmchen um ihn legte statt schüchtern
ängstlich oder und geduckt zu sein...
er freute sich immer wenn ich mit ihm kam und war sehr betrübt und geschockt 
ihn so früh schon über die Regenbrücke schicken zu müssen...
 da hatte er selbst Tränen in den Augen - konnte es kaum fassen -
ist selten bei einem TA  zu sehen...
ich vergesse ihm dies nie!!!

Tod und Sterben, Leben und  wieder gesunden -  ein großes Thema in jeder guten Tierarztpraxis, wenn das zum lesen beim Warten angeboten wird um die lange Wartezeit zu vertreiben.

da gab' s dann dieses Bild von ihm..
Kater aus dem Körbchen gezogen, am Nacken gepackt dass er nicht gleich wieder abhaut - , ist nicht gerade glücklich darüber..

mit einem Gesichtsausdruck, meine Welt geht gleich unter,  "kann ich jetzt wieder gehen" Gesicht, ich war doch bis jetzt ganz brav"..
war es fast zum schmunzeln..                                                                        

!!↑Als Carlos auf dem Tisch aus dem Körbchen  ausgepackt wurde, der Tierarzt mit ausgestreckten Händen auf mich zukam mit den Worten;“ ach Frau P ich hab sie ja schon so lange nicht mehr gesehen“, traten mir gleich die Tränen der Erinnerung an viele Besuche hier in die Augen – Merlin, Mimi, Paulchen und auch Celinchen und Nero - alle hatten sie hier schon auf dem Tisch gelegen und seine riesengroße Hilfsbereitschaft und Liebe zu den Tieren gespürt. Er nahm sich immer Zeit und man spürte deutlich, dass und wie er sich sorgte.´ wenn man mit einem ernsten Problem  zu ihm kam..

„ Alles gut bei Celinchen konnte ich ihm sagen, nach wie vor dünn aber fit lebt sie nach dem Tumor, der so plötzlich verschwunden war, was alle erstaunte, glücklich ihr Alter. Als ich ihm sagte, dass Celinchen eine phantastische Ratten und Mäusefängerin ist , manchmal bis zu 6 davon nach Hause bringt und den Katern zeigt wie sie Beute machen – was Mäuse alles an Innereien in sich haben, und trotz vollem Bauch voll Maus hoch auf die Bäume kommen, musste er laut lachen und freute sich.( Ich weniger, denn ich darf ja immer die Reste aus Teppichen entsorgen, wobei ich mir immer wie im Schlachthaus vorkomme...ihhh...>)

Celinchen ist eben Natur pur -
ein Jäger der Beute macht...
 pardon sagt sie:
" pfth...ich bin Jägerin und habe trotzdem EIER!!!!°"


Danach erfolgte natürlich die Prozedur der Untersuchung von Carlos ,  dem ehemaligen Prachtlöwen, der jetzt so zart und klein , fast schmächtig wirkte.

In seiner Gegenwart werden die Tiere alle ruhig, geradezu entspannt, er hat wirklich ein unheimlich gutes Händchen und eine liebevolle Ausstrahlung zu ihnen.

Ein Garant dafür, dass man immer wieder zu ihm kommt, wenn man ihn braucht.

 Ich mag ihn und seine Frau Doc sehr. Auch seine Tochter arbeitet mit in der Praxis, es ist ein richtiger Familienbetrieb, das ist sehr angenehm jedes Mal festzustellen..


als moralische Unterstützung dabei war ich die Knipserin
um es im Bild fest-zu-halten was er eventuell anstellt,
aber er war brav bis fast ganz zum Schluß



   😿🙀da gings aber dann doch ans streiken - 
doch die Doc nimmt es gelassen, als sein Blut ihr bis hoch an die Hose spritzte
"es passiert öfters hier , -  sagte sie und lachte...

wie nur 4, .&..ebbes  und sonst über 6, 5 kg?

Erst kommt die Waage mit ihm und dem Kater auf dem Arm um das Gewicht zu kontrollieren, dann wird Fieber gemessen , dann die Ohren kontrolliert ob sie sauber oder verstopft sind,  Schilddrüse, Zähne, Herz, Blase, Lunge, Milz, Niere, Popo und Bauch da hielt der Kater still ; - selbst als er ihm tief in den Rachen schaute um sich das Zahnfleisch gründlich anzusehen und nach dem Geruch  sein Gesicht zu ihm streckte , .... blickte der Kater nur den Doc prüfend an, was der so mit ihm macht .

Als Frau Doktor aber dazu kam, um ihm ein Stück an der Pfote abzurasieren, murrte er etwas ungnädig auf und nach dem wirklich kleinen Nadelstich spritzte er sie von oben bis unten voll Blut auf Jacke und Hose und zeigte, dass er es auch anders kann. Ganz klar, das dauert einfach lange bis  Tröpfchen für Tröpfchen einzeln in die Glasröhrchen gelangen die man für eine Laboruntersuchung braucht.

Wir waren zu viert am Kater um ihn festzuhalten und zu beruhigen ….

wusch.... ließ er sich gerne danach anstandslos ins Körbchen zurück bugsieren, nachdem er frisch entwurmt war.

*

Anrufen, wenn die Laborwerte am nächsten Tag kommen und zwischenzeitlich möglichst viel Urin auffangen um auch da etwas Ernstes auszuschließen; hieß es dann und wir bekamen kleine Kügelchen und die Röhrchen mit,  um den Urin aufzufangen./.welch eine tolle Erfindung damit klappt es ohne Probleme...

Nachts dann bekam ich  lauter bunte glitzernde- erleichterte Herzchen 💓💕💖💚💜per Handy vom Frauchen zugeschickt, dass es gelungen war genügend Pipi zu isolieren, die landete dann am nächsten Morgen auch in der Praxis, wo sich herausstellte,  dass auch der in Ordnung war..

Abends bekam ich dann den ersehnten Anruf und die Auflistung der einzelnen Werte -

                             jetzt💥💃💁  endlich  a u f a t m e n - durchatmen - 

Alles okay, tatsächlich wurde nix Ernstes gefunden, kein Aids, kein Schnupfen, keine Entzündung, kein Zucker und nix an der Schilddrüse, das wäre auch ungewöhnlich bei einem Kater seines Alters vorzufinden! Auch eine Stoffwechselstörung wurde  damit ausgeschlossen. Nur noch den Blutdruck, den könnte man noch zusätzlich am Ärmchen oder Beinchen beim nächsten Besuch messen und kontrollieren - und  so schieben wir die ungewöhnlich hohe Gewichtsabnahme des Katers auf seine „ Psyche und dass er vielleicht unter ständigem Stress steht, weil er von ihr keine Ruhe kriegt - weil die kleine zugelaufene alte Katze die neuerdings mit im Haushalt lebt und vom Pferdehof kommt, - ihn immer wieder mächtig drangsaliert und Hauptperson spielen will.

unsere Vermutung ist, - er braucht Ruhe in seinem Leben und keine verrückte Alte, die ihn stresst und nimmt deshalb so viel Reißaus.

so habe und hatte ich ihn oft bei mir - mit oder ohne Frauchen..

Mit 4,8 kg Lebendgewicht sieht man als Kater eh gesünder aus als mit einem dicken Bauch von 6,5 kg der nur behäbig und langsamer macht. Celinchen ist ja auch eine alte Katze, dünn und drahtig, kommt auf jeden Baum und vielleicht ist es ja auch das Rassekatergen in ihm, dass er von seiner Mama geerbt hat und ihn jetzt so schlank macht. Auch bei Katern ändert sich alle paar Jahre wie beim Mensch das Aussehen und Gewicht, daran gewöhnt er sich, Hauptsache er ist nicht krank.

Gott sei 's gedankt.

Wir können uns wieder der  normalen Tagesordnung zuwenden...

und ich freue mich,
wenn sich Katzengeschichten so entwickeln;  schreibe ich sie gerne,,
,Jetzt hab ich's dem Celinchen vorgelesen was ich über ihn schrieb und sie meinte: 

 e r l e i c h e r t:

  " Gut, dass du mich nicht mitgenommen hast

ich wär dir wahrscheinlich an die Gurgel gesprungen, 
mach mir lieber ne Dose auf"!

 und weil wir uns alle so freuten , denn er war gleich heute bei den zwei Räubern oben und 

probierte was sie im Napf hatten -----------
aus dem Video von den Katern das sie mir schickte...

------  um zu gucken was sie in der Zwischenzeit an Unsinn anstellten

machten wir anschließend noch einen Kleidertausch mit der Mama von beiden Katern, statt nur Tee zu trinken,  Nachrichten auszutuschen und zu plauschen..

denn geteilte Freude ist doppelte Freude...
so sind mittlerweile einige Sachen von mir gut untergekommen und verteilt, bekommen damit noch eine zweite Chance, was wiederum mir gut tut..

(die Bilder wurden auf Wunsch entfernt.)
im Sommerkleidchen fast wie Angel nur mit  schwarzer Mähne 
mit Hut...💓
 statt Gold und weiß auf dem Kopp...Ihre Freude ist meine Freude..

im Oktober 2023 hab ich das ja schon mal im Post Schrank geshopptes gemacht.
das haben viele gelesen, also hat's anscheinend Spaß gemacht, hier ist es 
noch einmal nachzulesen -  was ich alles verschenkte oder tauschte und ich weiß im Nachhinein wo was von mir weiter - lebt...verschafft ein gutes Gefühl das zurückbleibt.

 
@ angelface




Freitag, 17. Juli 2026

Balkonfreuden im Sommer....@ angelface

 Wer im Sommer nicht auf große Reisen geht - kann eventuell weniger erzählen, weil er vielleicht keine großen Abenteuer mehr erlebt, doch fürs Augenmerk zum glücklich sein -  gibt es auch genügend Schönes in der Heimat und im Garten zu sehen, vielleicht sogar mitten im Sommer Überraschendes unerwartetes Neues. Wie bei mir dieses...

Kinderbesuch von neugierigen Waschbärchen

 Irgendwann schrieb ich als mir danach war:

Als ich
Heute Morgen erwachte
Dachte ich

Nein, nie magst du hier weg
Von diesem Himmel
Der dir
So viel bedeutet

Der mir sagt
Bleib wie  - und wo
Du bist

Da wo es am Schönsten ist
wo die Katzen
wie sie es wollen und können
ihre Freiheit genießen dürfen

aus den nassen Gräsern auftauchen
sich die Pfötchen lecken

dir sagen was wichtig ist
Freiheit die ich meine
Die mein eigen ist

Im Übrigen musste ich heute wiederholt erfahren
das eigene erworbene Glücksgefühl hält nicht auf Dauer und ewig,
was Freundschaften, Besitztümer, Empathiefähigkeit, Mitgefühl und Absichten angeht
wenn Menschen sich ändern und um 180 ° drehen - dahin,  wohin der Wind weht.
Das ist nicht schön und man muss darum kämpfen, es akzeptieren oder lernen damit umzugehen.

Es sind die Geschichten dahinter -
die einen verbinden.

© Angelface

mit Balkon am Haus noch mehr...
den f r e i e n  Blick ins Weite - den gibt es umsonst er kostet keinen Cent
in den Himmel gucken,
die Wolken ansehen wie sie vorbei fliegen
mitten hinein in die Blätter großer Bäume

entspannt auch sehr..
außerdem kann man turnen und nicht nur relaxen - 

wenn man das Geländer wie ich
im 2. Jahr verstärken ließ weil das sehr wackelte
und nicht mehr sicher erschien.

doch wer mich von unten sehen würde
wäre bestimmt einem Lachanfall nahe...
sich fragen _ um Himmels Willen: " - WAS tut sie da"!
Etwa für einen Marathon trainieren?

ich turne gerne daran statt auf Schottersteinen zu laufen..
man kann sich strecken, dehnen, Knie - & Kopfbeugen
mit Spannseilen was für  Arme und Hüften tun.
Das Gleichgewicht fördern und halten ist genau so anstrengend wie laufen wenn man es richtig tut
bis die Oberschenkel außen anfangen weh zu tun...
dann hat man Pause
und fängt mittags wieder damit an.
So wird auch ein Balkongeländer gerne auch mal zweckentfremdet.

Kreative noch andere Balkonfreuden....im Sommer..
ab und zu muss man sich was Neues einfallen lassen...

gut wenn man einen kleinen oder großen Balkon hat , der nicht den ganzen Tag mitten in der Sonne liegt sondern auch schattige Stunden hat. Die meisten der anderen Balkone meist sehr viel größeren dazu/gebauten oder Neueren liegen an den Häusern mitten in der Sonne, - denn diese wandert ja je nach Tageszeit langsam über jedes Grundstück...jede Wetterseite von vorne nach hinten und an den Seiten, dazwischen lebt das Grün...

zwischen den Wolken hindurch und ich als potenzielle *Wolkenguckerin wandere mit ihr mit...wenn ich an manch Tagen genauer hinsehe , sehe ich Stefanie wie sie über die Wolken hüpft und keinen Schmerz keine Sorgen mehr spürt.- Dann geht es mir gut und ich lasse los, auch wenn der Gedanke an sie jeden Abend wieder kommt! Man vergisst nie...der Schmerz reißt blutende Wunden auf, selten geht er von alleine wieder - dann muss ich was tun, weiß oft nicht was - außer eine Runde Tränen vergießen, mich ablenken durchs Lesen....

Stefanie - Peter - Jörg - meine Katzen - Alexandra - Ralf - meine Mutter - beide Brüder, den großen und den Kleinen - alle hab ich sie an den Himmel verloren - ihr Herz haben sie hier gelassen - sie schauen mir beim Leben zu wie die Lebensbäume in meinem Garten.! Ich schau nicht zurück- sie sind dennoch da.

Morgens nach dem Gießen der Kräuter und Tomaten, diverser Blümchen in Töpfen - dem Öffnen der Sonnenschirme im Garten, verziehe mich oft schon frühmorgens wenn die ersten Vögel beginnen zu zwitschern auf den Balkon und genieße bei der ersten Tasse Kaffee dessen Freuden. Döse weiter oder lese., guck den Vögeln beim herumfliegen zu oder blicke in die im Wind rauschenden Bäume..
 *  _____________ Mittags wenn die Sonne den Balkon erreicht, ging das bisher nicht , denn dann liegt er voll in der Sonne und es wird mir viel zu heiß. Dann bin ich geschwind wieder unter meinen Bäumen im Garten , immer unterm Schirm, oder zum abkühlen im Badewasser der rosafarbenen albernen Wanne ...
Einen  großen Sonnenschirm der bestimmt nicht durch das Haus passte hatte ich noch über, dessen Stange für den Boden fehlte. Kurzer Hand funktionierte ich ihn zum Balkonsonnenschirm um und bugsierte ihn von unten nach oben.

Einer schob von unten Außen  am Balkon hoch – der andere zog von oben – und ich band ihn am und zwischen dem Geländer mit Spanngurten an!

Super Idee, warum bin ich nicht früher schon drauf-gekommen, denn nun kann ich im Schatten lesen und Wolkenguckerin sein, denn nichts ist' s entspannender als eine zu sein, denn es ist wie ein entspannter Urlaub den Wolken beim vorbei-fliegen zuzusehen...

 und nicht nur in den Katzenausdruck im Gesicht lege ich W o r t e als Interpretation hinein - auch in die Wolken die vorüberziehen um zu verschwinden oder sich Ratz Fatz aufzulösen - vergänglich ist beides ..

wenn man sie Außen verbracht hat...
 jetzt ist die Zeit  wenn nicht jetzt
 w a n n - d a n n 

der ERSTE Blick....
wie schön der frühe Morgen wenn das Licht gerade erwacht...
dann kommen die inneren Bilder ....>>>>

jetzt kann ich unterm Schirm weiter in die Wolken
...schauen ohne mir die Augen  von der Sonne zu verblenden...



L i c h t b l i c k e 
zum Träumen



I m p r e s s i o n e n ...






 - XXXXXXX - Phantasien  - 

 - kleine Augenblicke erleben - 
wie nachts die Sterne erleben und einer blinkt immer wenn ich hochschaue und  Grüße sende...

so macht es die " Wolkenguckerin  - gerne...☺
 und
manchmal kommt sie auf neue Ideen...

denn der Schirm ist nicht nur für eines gut..

a u c h ...kann man ihn  """ °°°zweckentfremden 
 im Nu ist alles trocken oder gut durchgelüftet



ich schaue weiter und s e h e...
es ist ein herrlicher Sommer -
 .... im Moment weder zu kühl noch zu heiß
 am Morgen gibt es frischen Morgentau für bettwarme
 noch sehr müde -  Füße zum aufwachen .
wenn eine ruft : 😼 a u f s t e h e n - .!!!!





@ angelface 

jetzt regnet es leise und sacht
doch das macht nichts,  ganz im Gegenteil, ..
 ein Teil des Balkons ist jetzt nass - ein Teil davon ist trocken - ..
 aber er sitzt dank meiner Hilfe wieder fest am haus und ist sicher...
ein gutes Gefühl für mich.
die Natur holt sich ihr Nass für alles was wild wächst
und schnell sind die wolkigen Impressionen entschwunden...
oder war's nur ein Himmels - Traum?
 * 
 ich höre den leisen Tropfen zu ..
die nieder regnen
 decke ein wenig die LIEGE  für den Moment ab
aber unterm Schirm bleibt es trocken und wird nichts nass...
 *
 ich bin * entknittert vom Schlaf   - die Himbeeren am Strauch falten sich wieder auf - - meine Wäsche auch..
so fängt man  mehrere Fliegen auf einen Streich - 

eine gute Nachricht habe ich noch für Euch, die es interessiert..
 Heute erfahren: mit Dank gehört 
 Dori ist zumindest wieder von der Reha in ihren Heimatort gelangt und ist jetzt im Alten-und Seniorenheim in Vietach anzutreffen habe ich von Sylvia erfahren dürfen und freue mich darüber,  dass sie eine andere neue Station und Dimension  einer Lebensphase erreicht hat, die sie hoffentlich gut leben kann.
bis sie  das nächste gute Kapitel für sich bekommt...zuhause zu sein...
Wünschen wir ihr Glück und drücken wir ihr beide Daumen...

Sonntag, 12. Juli 2026

kleine Anekdoten....am Rand des vielen Grün' s

 

…kleine Anekdoten....😉 



guten Morgen in die Welt da Außen. Weit, weit entfernt von mir...
Ich sitze im geschützten Innenraum meines Vorbaus der 2014  auf meine Bitte mit Hilfe meines Nachbarn angebaut wurde, weil die Rückseite des Hauses auch die Wetterseite ist -  und blicke hinaus ins lebendige Grüne indem alles wächst was die Natur uns gibt, wenn man sie lässt...

 Im Winter und Herbst kam die Natur mit Schnee, Hagel und Regen unmittelbar durch die ungeschützte Tür bis in den Wohnraum.

 Dem damaligen Vermieter des Hauses, der gleichzeitig  einer der Architekten der Häuser ist, - hab ich erst hinterher,  als alles schon stand - davon erzählt , - weil er mir bei meinem Einzug freie Hand gab und sagte, verschönern Sie es, wie es Ihnen gefällt, es stand längere Zeit schon leer -  also machten wir.... _
Erst verlegten wir den Holzboden längs und quer mit Bohlen, die ich besorgte. Dann kam eine Schutzwand dazu die ich sofort weil es altes Holz  war - rot strich. Nach und nach kamen probeweise die Seitenwände hinzu, zum Schluß ein Jahr später, die beiden  schwebenden Schiebetüren die mir mein Nachbar von rechts einsetzte.

Herr. A. war bei der NK - Abrechnungsübergabe am Ende des Jahres vom Endergebnis begeistert. Vor allen Dingen von den bunten Farben mit denen ich das alte Holz verschönerte. Mein spontaner Ideenreichtum  gefiel ihm auch.


mein Heizvorrat an Pelletssäcken für Oskar den Ofen musste schließlich
 irgendwo außerhalb des Hauses untergebracht werden.


 
Als Dank stellte er mir dazu passend eines der Gartenhäuser in Holz hin damit ich Platz für die Holzmaterialien bekam, die Pellets.( Alles außerhalb des Mietvertrags.) Es wäre nicht nötig, meinte er, das alles extra dazu aufzulisten..

So ein Vorbau am Haus – auch wenn er durch Spalten und Ritzen offen ist, Schiebetüren zum öffnen und schließen hat, ist echt eine coole und dazu äußerst nützliche Sache. Ich bin froh, dass ich ihn habe.

Die Luft fegt leise herein und wäscht mein Gesicht mit Freiheit und Frieden.

Die Vögel kommen munter hereingeflogen, turnen in den Streben und ab und an setzt sich eines vor mich hin auf den Tisch und guckt ob da vielleicht ein paar Kuchenkrümel liegen dass es aufpicken kann, nur mal so.

Mittags kann man seinen Kuchen oder Essensteller mit hinaus nehmen und isst im Freien in frischer Luft. Nachmittags den Kaffee im schattigen Innenraum schlürfen, wenn es im Garten zu heiß wird und sich hoch in die Wolken am Himmel träumen, die vorüber ziehen.

Ich halte nichts davon mich unter dickem Glas abzuschirmen, oder völlig blickdicht zu sitzen.
Die Seitenwände  aus Plastik sind geschickt halb durchsichtig rundherum angebracht und fest miteinander durch dicke bunt bemalte Balken verbunden. Man sitzt praktisch im Freien und ist doch gut geschützt mit dem Blick nach Außen -  in dem die Bäume am Haus- hoch in den Himmel wachsen..

Um den Vorbau gut zu nutzen hatte ich letztes Jahr an die oberen festen Balkondachbalken a) ein Springseil zum Turnen angebracht und dazu eine b)  bewegliche Schaukel die an einem dicken Seil hing, in der ich versuchte zu lesen, jedoch meist nur träumerisch vor mich hinschaukelte und daran Spaß hatte wie sie sich mit mir darin bewegte als wäre ich noch ein Kindergartenkind.

Da gab es noch keine dicken Baumriesen in meinem Garten die ein Seil zwischen ihnen gehalten hätte.
heute könnte ich eines locker an einem Stamm anbringen.

Im Winter dient der Vorbau unter anderem vorwiegend zum Unterbringen der Pelletssäcke, die ich an einer Seite hochstapeln lasse damit ich nicht jeden Sack einzeln aus dem Gartenhaus holen muss.

Im Sommer steht der Fikus außen im Vorbau trocken und sicher unter Dach und Fach und fühlt sich wohl. Was nicht im Haus an Frischgemüse , der Wasserkasten und alles was ins Dunkle muss gelagert ist ,  wird ebenfalls dort untergebracht, wie die Stiefel für den Regen im Regal und alles was der Garten zum arbeiten an Geräten braucht, die an den Seitenwänden an Haken hängen. Da das  Dach des Vorbaus durchsichtig ist , -  ist es innen mit einem Sternenvorhang abgedunkelt damit die Sonne nicht von oben alles verbrennt und leuchtet, sobald ich ihn abends anknipse. 

Ich arbeite, bastle, lese und esse damit im Außen als wäre es mein 5. Zimmer und verbringe auch wenn „ Besuch kommt - viel Zeit dort. Abends außen in der Dämmerung zu sitzen dem Abendrot zusehen wie es hinter den Windmühlen am Horizont versinkt ist immer ein Erlebnis wenn der Himmel glüht. Wenn die Lichter im Garten angehen,  sieht es romantisch aus  -und ich komme automatisch ins träumen -wenn die Stille der Nacht eintritt. Dann sehe ich in den Sternenhimmel und wandere gedanklich mit den Wolken mit.
*
Seit einiger Zeit kommt nicht nur die Waschbärenmutter im Frühjahr und Sommer um im Vorbau wenn die Tür offen steht was sie meist tut – um in den Streben die das Dach halten herumzuturnen wenn sie die Bäume im Wald verlässt um Essen, Menschen oder Katzen zur Vergesellschaftung zu suchen, sondern schickt ihre Jungen damit sie das auch lernen. Aus dem Park ist die Bande nicht wegzudenken. Auch am Tag sieht man sie oft auch schon im Hellen über die kleinen Straßen zwischen den Häusern ohne Scheu umherwandern. Das macht der Hase, der Fuchs, so manch verirrtes Reh und der Igel auch. All das gehört zu den Menschen im Park.

Seit Tagen kommt immer wieder ein kleiner schmaler Babywaschbär mit großen neugierigen Augen auch in meinen  Vorbau herein, ist gar nicht scheu sondern frech wie Oskar und macht sich breit. Er ist immer alleine und klettert neuerdings sogar auf der bunten Katzentreppenleiter nach oben auf den Balkon um von dort - aus dem Gebüsch der Blätter des Baumes heraus -   Ausschau zu halten. Sitzt dann auch auf dem Gartenhausdach und futtert wenn er etwas in den Tonnen gefunden hat. Die Katzen stören sich nicht an ihm, ganz im Gegenteil,  sie schauen ihm zu wie er herumturnt. Alles ist friedlich. So darf es bleiben.

Als er anfing dies auch zu tun obwohl ich im Vorbau am Tisch saß, las oder aß, sich bei seinem Herum - erkunden nicht stören ließ, sondern deutliche Anzeichen von Neugierde an den Katzen und mir erkennen ließ, hab ich ihn gewähren lassen obwohl er ein Wildtier ist. Erst als er-  dann, wenn ich innen bei offener Tür in der Dämmerung im Sessel saß um die Nachrichten zu schauen, seinen kleinen Kopf frech durch die Fliegengazetür streckte, mir die Radlerflasche und die Milchtüte die zum Kühlen auf den Steinfliesen stand mit seinen kleinen Pfoten umkippte, sagte ich ein energisches: „ nein, du wohnst hier nicht, hinaus mit dir“!

Er guckte ganz bedrubscht und zog etwas beleidigt wieder ab, mit der Miene: „ich tu dir doch nichts, wollte nur mal gucken“!.

Seitdem kann ich ihn wohl nur noch scherzhaft ein neues „halb-wildes Haustier“ nennen und der Nachbar meinte, „ der will mit einziehen und die Nachrichten mit-gucken, stell ihm doch einen eigenen Fernseher hin“.

(auch wenn der eine oder andere das nicht verstehen kann, weil er es nicht kennt kommt oft der Satz, man würde sie damit "anfüttern, was nicht stimmt -  denn wir alle wissen,  dass die Waschbären- weil sie Allesfresser sind -  immer wieder versuchen die Mülltonnen zu plündern, obwohl wir diese  mit Steinen beschweren oder mit Spannseilen zu- zubinden, kann man  noch unverdorbenes Resteessen  oder altes vertrocknetes Brot, oder Käsereste also genauso gut obenauf stellen, damit sie die Maden nicht mitfressen müssen, die sich automatisch in der Tonne entwickeln wenn man tote  Mäuse mit in der  Essenstonne entsorgt. Davon gibt es bei ihnen bestimmt auch Bauchweh, - das muss nicht sein..

Wo soll die Beute der Katzen denn auch sonst hin wenn sie nicht verspeist wird?
So kommt die Natur fast bis direkt ins Haus was wohl relativ selten auch im Vogelsberg ist, wenn die übrige Welt draußen bleibt. Holt man die Stadt durch Zäune und Mauern, mit Beton gefliesste Einfahrten und zu betonierte Flächen, statt grüne Gärten ----nebenan gleich Haus für Haus  - ohne Blumen, Gras und Büsche oder Bäume – dann passiert dies wahrscheinlich nicht, denn von keinem der nächsten Nachbarn höre ich, dass auch ihn die Waschbären besuchen, freuen sich aber sehr erstaunt, dass sie es so zahlreich und oft bei mir tun. - .

So verändert sich auch die Tierwelt  im Verhalten wenn sich die Umgebung nicht der Natur anpasst sondern die Stadt in die Gärten einzieht.

 
niedlich und frech vor 4 Tagen
streckt er sogar die Pfötchen nach mir aus..

gestern nochmals um 10°°abends
die Dämmerung war längst da 


Ich liege mit dem Häuschen so weit abgeschieden von den anderen Häusern  mitten im Grün, dass Wildtierbesuch möglich ist.

Wie lange noch ?Wer hat das noch ...

ein offener Vorbau ist Gold wert,,,
schon alleine für die großen Pflanzen die wetter-geschützt Außen sind..


und jetzt -  na ganz ...
geh ich wieder Geschichten sammeln...
das finde ich ganz wunderbar...
die gibt es dann im nächsten Post wahrscheinlich zu sehen -



Herz und Auge immer offen für die Schönheit der Natur...

@ angelface