Montag, 7. September 2026

Wildtierrettungsstationen wie viele gibt es ...

 das nenne ich Tierschutz wie er sein sollte -  es aber oft nicht ist und man es selten findet...
sie gibt es bestimmt nicht, -  wie Sand am Meer. Jeder sollte sie auf seinem Smartphone haben um im Notfall gerüstet zu sein.  





https://wildtierhilfe-schaefer.de sie ist keine 15 km weit von mir zu erreichen...
Hotline
Wildtier Hotline: 0178 721510
wann - wo - wie - steht unter dem LINK, der sollte eigentlich in jeder Gemeinde als Aushang liegen..
denn wir liegen ja in einem riesigen Waldgebiet in dem es viele Wilde Gesellen gibt. (die auch mal verletzt oder krank werden.).






wer verletzt – heimatlos -oder - aus dem Nest gefallen, nahezu am verhungern ist, weil die Nahrungsquellen fehlen, braucht zweifelsohne Hilfe. Gerade die Jungen die verlassen werden, vielleicht verloren gehen oder die Mütter überfahren werden -  bleiben sie hilflos zurück. Man sieht es ihnen nicht an. Wildtiere aller Art haben es überall nicht leicht um zu überleben. Der Mensch braucht den Platz den sie einst inne hatten.

Mich wundert es überhaupt nicht, dass die kleinen Waschbärkinder bei mir gelandet sind.
das war sicher kein Zufall als sie Anfang August bei mir im Vorbau auftauchten...

a) liege ich mit meinem Haus nahe direkt am Stadtwald

b) stehen genug hohe Kletterbäume in meinem Garten

c) ist der Garten selbst eine kleine Wildnis pur mit hohem Gras und vielen Sträuchern

  1. ) ist es still und ruhig ohne Lärm und lautes Geplapper

    e) man hört nur die Stille rauschen wie einen Bach der zum Meer fließt

    f) es gibt noch viele andere Tiere zur Vergesellschaftung - denn eines hängt mit dem anderen zusammen. Für den einen Beute und Nahrungsquelle, für den anderen Spielkamerad und Freund um nicht alleine durch die Welt zu wandern. Die Tiere lernen manchmal besser als wir Menschen miteinander auszukommen.

g) wie Hummeln, Bienen, Wespen, Spinnen und Insekten, Fliegen und Käfer, Larven und Schmetterlinge, Maulwürfe und Marder

…........h) Katzen und viele Mäuse, ab und zu Ratten, Salamander, Eichhörnchen und Kröten
…........I)kennt mein Grundstück die Mutter noch vom letzten Jahr und weiß, ich tu ihr nix

…........J) schreit keiner hier entsetzt auf und herum nur weil die Mutter zum gucken kommt und letztendlich ihre Kinder mitbringt. Niedlich und hübsch sehen sie wie kleine Clowns aus sind dennoch wilde Tiere die sich an den Menschen gewöhnt haben weil ihnen nichts anderes übrig blieb. Das Nahrungsangebot ist eng.

So freundliche Häuser wie meines findet sie kaum mehr hier im Park, wie auch keine Bäume hinter denen sie sich verstecken kann. Die kleinen engen Straßen zu den Häusern sind fast alle abgeholzt und die Gärten auf schön getrimmt von Zäunen umgeben was sie aber nicht vom Besuch abhalten kann.

doch sie weiß und sieht wo noch Bäume sind die in die Höhe wachsen, dort geht sie als erstes hin wenn sie die fremden Gärten nachts durchstreift und an Türen schnuppert, sich auf Tonnen hockt um sie zu öffnen. Sie ist ein kluges Tier- weiß, hier bekommen die Vögel ihr Futter und Wasser ist immer in den Trögen und Wassereimern an denen sie sich nachts mal bedienen kann auch wenn die Biotonnen verschlossen und zugebunden sind, weil dort außer verdorbenes Essen die toten Mäuse der Katzen mit Maden bedeckt fast wieder herausklettern würden , wenn sie noch lebten – was sie aber nicht tun, denn Beute lebt nicht lang wenn man Katzen hat..

So hat sie bei ihrem letzten Wurf zu viele Jungen bekommen. Sechs zähle ich wenn das Licht im Vorbau länger angeht und sie im Geländer neugierig herum klettern. Die kann sie wahrscheinlich nicht alle genügend säugen. So hat sie  ihre Rabauken die sicher anstrengend für sie sind, zu mir kommen lassen und erlebt die Dürrezeit des Sommers hier, denn vieles an Beeren und Früchten sind unterentwickelt oder verdorrt, weil überall das Wasser fehlte.

Die jungen Waschbärkinder die auch kommen, - ohne etwas zum fressen vorzufinden sind Bestandteil des Parks - damit muss man sich hier abfinden und darf sich nicht wundern weil wir in einem großen Waldgebiet leben und abseits vom Dorf recht einsam hoch liegen .

 Hier sind die Wildtiere Zuhause und wir nur Gast.

es ist schon eine ziemliche Rasselbande
die seit Wochen jeden Abend bei mir auftaucht

Leider hatte ich die Lebendfalle von Pit für das  Einfangen der Mutter meinem Vorbesitzer letztes Jahr schon übergeben, sonst wäre die Mutter der vielen Jungen längst schon kastriert.

Da ich nun aber durch die Rettung der kleinen Igel vom letzten Wochenende weiß, es gibt eine Tierrettungsstation ganz in der Nähe, die Wildtiere aufnehmen, aufpäppeln und dann kastriert wieder in die Freiheit entlassen, ist sie dort schon „angemeldet“ zur Kastration um die Überpopulation der Waschbären etwas einzudämmen. doch sie sind nicht die einzigen die ich als Besucher des abends sehe, - da läuft ein junger Fuchs vorbei und steckt seine neugierige Nase an mein Fenster,  dort steht ein Reh und äugt, dann ein Dachs oder Marder der an der Camera wie eine Katze  vorbei läuft -  und dann wackeln die die kleinen Igel die nun frisch geboren sind - durch das Bild wenn es zum Boden gerichtet ist.. Manchmal ist es wie eine Fernsehschau...und ebenso unterhaltsam.

  als k e ll e r f u n d   im Regen-  eines drin, das andere Außen 

viel zu klein und schwach um zu überleben wenn die Mutter fehlt
                                 

Igel hatte ich schon einige Jahre nicht mehr im Garten. Jetzt tauchte plötzlich ein ganz junges Tier auf und zeigte sich piepsend im Abend vorher im Vorbau, robbte sich bis an meine Schuhe und kletterte darüber, - suchte im Heukastel der eigentlich für Celinchen oder Carlos angedacht war, die Mutter, Wasser oder Nahrung - keine Ahnung-ich fand ihn recht untergewichtig und extrem klein, stellte ihm eine Schale Wasser hin aber die fand er nicht und als dann  endlich der große ersehnte Regen kam – verschwand er wieder durch die Lücken im Vorbau,  sodass ich ihn nicht mehr sah. 

Es goss in Strömen die halbe Nacht hindurch und ein wenig machte ich mir Sorgen um ihn.

Am nächsten Tag hatte ich so ein blödes Gefühl als sollte ich extra noch einmal nachschauen, es ließ mir keine Ruhe. Ich öffnete die Tür des Erdkellers in dem der Strom abzulesen ist, sich  die Wasseruhr befindet und schön dick umkleidet ist; - und fand eine angeknabberte Eingangstür die mit Styropur innen abgedichtet war -  und ein heilloses Durcheinander- die dicke Putzwolle zum abdichten der Leitungen war völlig zerrissen - darin vor.

Darin fiepte es laut -  hoch und schrill, der kleine Igel kam auf mich zu. Mit Hilfe des Nachbarn schlüpfte ich auf Knien hinein und befreite ihn aus dem Gefängnis der Nacht und steckte ihn ins Heu einer dazu passenden kleinen hohen Kiste die ich mit einem Netz abdeckte , während der Nachbar die Umgebung nach dem Nest absuchte. Sekunden später hatte er das nächste Igelkind entdeckt,  dass sich nicht einrollen konnte weil es wahrscheinlich noch nicht wusste wie das geht. Ich steckte es zu dem ersten und fütterte beide mit Nassfutter der Katzen mit einem Plastiklöffel was sie beide begierig annahmen. Im Bewusstsein  - die bekomme ich alleine nicht durch - ,  rief ich- obwohl Samstagabend den Tierarzt an - und meldete es seinem AB -  um zu erfahren was ich am besten mit ihnen mache.

* wieder aussetzen *- meinte er beim Rückruf , wenn sie satt sind.(die Mutter muss ja irgendwo sein.)

Aussetzen kam für mich überhaupt nicht infrage bei diesem Untergewicht und vor allem weil ich nicht wusste was die Waschbärkinder mit ihnen anstellen würden wenn sie sie fänden.  Ihre weichen Bäuche sind völlig ungeschützt.

Ein Biss vom Waschbärchen beim spielen und schon sind sie ersthaft verletzt.

Für die großen  Waschbären sind sie sogar  Nahrung und BEUTE!
Als sie satt und beschützt in ihrem Kästchen ruhten um sich unter dem Heu zu vergraben und sich schlafen zu legen, suchte ich abends noch im Internet jemanden als Futter- und Versorgungsstation und fand ziemlich schnell eine Wildtierrettungsstation in meiner Nähe und rief sofort am nächsten Morgen dort an.

 "* sofort vorbei kommen und mitbringen hieß es nach meinem Bericht wie ich sie gefunden hatte. Zwischen 8 und 10 füttern und säubern wir die Käfige und versorgen die Tiere, danach haben wir Zeit für sie"*
"*

                                        


Was ich dort vorfand hat mich sehr begeistert. Kompetente gut ausgebildete Tierpfleger die sich mit allen Arten von Wildtieren auskennen, sie aufnehmen und aufpäppeln bis sie wieder in die Freiheit entlassen werden können.

Meine beiden jungen Igelkinder waren ein Junge von 175 gr und ein Mädchen mit 178gr...als ich sie abgab zum  ersten wiegen                    

Entlassungsfähig sind sie mit Katzenaufzugsmilch gefüttert erst dann, wenn sie ca 600 gr aufweisen. Dann erst  dürfen sie wieder in die Freiheit und damit zurück in die Gärten die dafür geeignet sind. Ohne entsprechendes Futter, Untersuchung auf Krankheiten, Entlausung und sorgfältiger 24 Stundenpflege  - hätten sie bei diesem Gewicht keine zwei Nächte bei mir überlebt.                               


in weißer Vorrausicht hatte ich schon mal gefütterte Täschchen zum schlafen gestrickt, vielleicht nehmen sie die ja an, drinnen ist es schön kuschelig -warm für die ersten Tage, - war meine erste Idee..
 

ansonsten muss noch mal ein Brutkasten her...
 
Wärme ist wichtig und völlige Ruhe

Was ich dort gesehen und erlebt habe ist nicht ohne Spuren und Eindrücke bei mir zurückgeblieben.
Die Station nimmt nach entsprechender Voranmeldung und Kapazität alles auf was wild - verletzt oder zu klein ist, um in der Wildnis allein zu überleben. Im Jahr sind das weit über 1000 Tiere egal ob Waschbär, Eichhörnchen die aus dem Nest gefallen sind, oder verletzte Vögel, Enten die in Brutkästen wieder gesund gepäppelt werden sowie Tag und Nacht zu versorgen ist eine unglaubliche Leistung die dort erbracht wird. Beim füttern eines Winzlings von Eichhörnchen - kaum so groß wie eine Handinnenfläche - das ein Schädel-Hirntrauma und ein verletztes Auge nach dem Sturz aus dem Nest auswies, - aber durstig und geschickt aus der Flasche trank bis sein Bäuchlein sanft massiert wurde damit es abkoten konnte, war ich mit dabei und konnte mich kaum trennen. Die Käfige selbst sind alle individuell mit Schlafhängematten , Bäumen zum klettern und Häuschen ausgestattet und offensichtlich fühlen sich die Tiere darin wohl.

Man sieht deutlich hier wird alles für die Tiere getan was nur irgend möglich ist und auf meine Frage: „ wie viel davon bekommen Sie durch“? - erfuhr ich, fast alle - auch anscheinend hoffnungslose Fälle. Liebe Sorge , viel Wärme und Zuwendung, Fürsorge mit viel Professionalität ist deutlich spür - und sichtbar. Hier wird sich Zeit genommen um die Tiere zu versorgen. Hunde die sichtlich nicht mehr vermittelbar sind konnte ich dort gemütlich im Schatten liegen sehen, die mich alle freundlich begrüßten.

Die Station besteht dort jetzt mitten auf dem Land seit 3 Jahren, gewirkt wird aber schon seit über 20 Jahren unter gleicher Leitung,  doch ohne viele zusätzliche ehrenamtliche freiwillige Helfer ist das nicht möglich.💓💓💓💚💚💚💞

 zum ersten Mal wünsche ich mir von ganzem Herzen dass dieser Post zumindest in Hessen und im Vogelsberggebiet viele Leser erreicht - denn er ist eine wichtige Information für die Menschen die hier leben und nicht wissen wo sie mit verletzten Tieren hingehen sollen.

 * Die Waschbärchen dort, die schätzungsweise ungefähr so alt wie meine jungen Hüpfer sind,  haben einen großen Zwinger im Außenbereich , witzigerweise und ein untrügliches Zeichen,  dass da Menschen zu Gange sind die wissen was eine bestimmte Rasse braucht um sich wohlzufühlen - mit einem kleinen * Waschtrogswimmingpool *  ausgestattet -  in dem sie planschen können und sich die Pfötchen waschen*  -  haben zusätzlich mitten im Zwinger dort einen hohen Baum zum klettern und ein Häuschen zum schlafen und werden dann wenn alles mit ihnen wieder stimmt, * kastriert* und gesund erwachsen genug -  wieder ausgesetzt und nicht abgeschossen wie es mittlerweile leider üblich ist wenn die Jäger auf die Pirsch gehen um die weitere Population der Waschbären im Vogelsberg einzudämmen. Leider haben diese hübschen Tiere einen ausgesprochen schlechten Ruf weil sie Allesfresser sind, keine natürlichen Feinde *haben und mittlerweile hier in Hessen verstärkt auftreten. ( Woran wir selbst  einen großen Anteil haben)!! Damit breche ich für sie ganz bewusst eine Lanze...


Ich bin froh, nun eine entsprechende Adresse zu haben -und sollte ich wieder ein wildes zu junges oder verletztes Tier wie Fuchs, Igel, Hase oder Reh auf den Feldern finden- weiß ich nun wo ich mich als Erstes hinwende. Auch die jungen Waschbären gehören dazu.

 @ angelface


@ angelface



 

es ist ein richtiges Tierkrankenhaus mit Brutkästen und einem kleinen individuellen Zuhause bis das Tier wieder ganz gesund ist.Dann kann es entweder wieder in die Freiheit und wenn dies nicht geht, gut vermittelt werden.












Montag, 24. August 2026

verkehrte Welt @ angelface

 

die große Dürre des Sommers...
 scheint nun vorbei zu sein...

Wenn ich so nachlese, welche Beiträge es bei mir geschafft hatten in den letzten Sommer - Wochen gelesen zu werden, dann waren dies - vorwiegend  - " Schneebeiträge, schlechte Straßen, Regengüsse, Wetterphänomene, Klimakatastrophen, Herbststürme, umgekippte Bäume – Todesfälle auf den Straßen - alles nur kein leichter sonniger Sommerbeitrag" Oder Reiseerlebnisse in fremde Städte  (was es eh kaum bei mir gäbe ) und  völlig andere Sachen,  die überhaupt nichts mit – dem – Wetter – zu – tun-hatten.

 Nur eines der Zeichen,  dass uns allen dieser besondere  Sommer ganz schön an die Nieren ging.
Auch dass er anstrengend war, uns beschäftigte und uns fast  alle anderen  unterhaltsamen Themen raubte.
Keiner in den Blogs hatte  anscheinend viel Lust zu schreiben wenn man platt von der Hitze in den Seilen hing. Tage zwischen 30 und 40°  schlauchen einfach.

Dieser Sommer der sicher als ein Jahrhundertsommer bezeichnet werden wird , bleibt wie das Wetter ein Thema das ganze Jahr über- es zeigt auf, wie abhängig wir, und die Natur  - von ihm sind.

Dieser hat uns ganz schön erschöpft zurück gelassen ehe er uns in den Herbst katapultiert, dieser uns überrascht ehe er uns – mit ähnlichem nicht überschaubaren Zeiten und Wetter das keiner braucht, in den Winter schickt.

Der Volksmund sagt ja immer „ Ältere brauchen viel Wärme, sie merken nicht, wenn sie Durst haben“ und trocknen aus, reagieren sehr aufs Wetter was ich mit zunehmenden Jahren selbst am Leib spüre und bei den letzten Besuchen bei meiner hochbetagten Mutter oft gesehen und gespürt hatte. Sie hat unter wechselbarem Wetter immer sehr im Bett gelitten wenn sie viel liegen musste.

 Das ist jetzt gut fünf Jahre her. Was hat sich seitdem verändert? Oder besser gesagt , was hat sich seit meinem Einzug 2013  hier verändert?

dazu ein Link: für den Neugierigen, der zum ersten Mal zu mir kommt fragt sich vielleicht  - z.B. wie ich überhaupt hier in der halben Wildnis  landete : _ kann dies hier nachlesen:( im Juni 25 

https://wokinisblog.blogspot.com/2025/07/ein-haus-im-grunen-stellt-sich-vor.html

dazu ein Blick zurück  ins Bild wie es damals hier aussah: 

viel war kaputt und musste ausgetauscht oder ersetzt werden
wie der alte Hauseingangszugang aus morschem Holz
da hat sich dann gleich ein Nachbar drangemacht
und das alte Holz in die leere Wiese geschmissen




im Mietvertrag stand :
Haus mit Terrasse

die "baute ich mir dann 2014 selbst an
und stellte mir
  im Eigenbau den Vorbau darauf

den Balkon säumte ich mit einem "  - Katzennetz - " ein
damit sich die Katzen in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen konnten

 - Jahre später bis ins Heute: - 

Schlägt' s Wetter plötzlich ohne lange Ankündigung von warm auf kalt " um, merk ich 's  nun - Jahre später,  ziehts im Kreuz und die Knochen tun mir schon morgens im Bett weh ehe ich mich herausrolle. - Letzteres , dieses - aus - dem Bett "rollen -  sollte man sachte, statt sich gerade aufzurichten, sonst ist der Hexenschuss in der Lendenwirbelsäule vorprogrammiert, der einen dann den Rest der Woche stört, was wiederum die Gartenarbeit erschwert. So greift eines ins andere wissen schon die weitaus Jüngeren zu berichten. Ich brauche aber nicht nur nach meinem Rücken zu gucken. Schaue ich auf mein betagtes Kätzchen,  dass den Sommer über im Freien jede Nacht verbrachte , hat sie sich zum ersten Mal im August unter meine warme Decke im Zimmer zum schlafen verkrochen, als der kühle Nachtwind sie ins Warme trieb.

also Warmes an Hand und die Füße...
damit sie nicht kalt werden...
helle bunte Farben für den Reste - Sommer...

Heute ist's Montag - die letzte Woche im August beginnt und ich frage mich -  während es draußen ganz schön weht:  " heute sommerliches  oder schon  Herbstsachen"? -  sprich lange Hosen, dicke Socken und ein warm-weicher Wollpulli, - dazu gestricktes von gestern und vorgestern neu - hab ich das im letzten Jahr um diese Zeit auch schon gedacht ? - 
und soll ich die Sommersachen  alle - jetzt schon in den Schrank einräumen? - Brrh mich friert - allein schon bei dem Gedanken.

Der Montagmorgen beginnt aber tatsächlich früh mit  kühlen  8° Außentemperaturen und es heißt - mein Oskar brennt – , obwohl es noch August ist, der regnerisch - fast schon kalt - beginnt. Gestern wurde ich angerufen und befragt ob ich neue Pellets mit der Sammelbestellung  der anderen Nachbarn auch mit bestellen will. Eigentlich sollte das nicht sein - dennoch gilt, es hat sich alles  zeitlich verschoben was wir von früher her kannten.
Der einzige Vorteil des trockenen dürren Sommers ist im August, wenn dann der große Regen endlich wieder die Wassertonnen  mit herrlich frischem Nass auffüllt, die im September oder gar im Oktober nicht mehr gebraucht werden. Das war, glaube ich - auch im letzten Jahr schon so, ich hatte es nur vergessen.




Wir lassen die Wassermassen dann komplett ungenutzt in die Gärten abfließen, damit die Tonnen im Winter nicht alle zu wahren Eisbehältern  werden. Schließlich wollen und brauchen die trockenen Gräser auch viel Nass um wieder neu zu wachsen..

 das machen wir jedes Jahr und vergeuden damit unnütz kostbares Gut - unser Wasser.
 -  was für eine verkehrte Welt. - 

 und dennoch hinterlassen wir unsere Spuren in ihr, jeder einzelne von uns - 

Bald ist September, nur noch wenige Tage sind es im August der hoffentlich noch ein wenig Sonne schenkt und die Wärme nicht vermissen lässt.

Wenn ich nachts nicht durchschlafen kann, gehe ich schon früh an den PC und lese manches Mal in alten Blogbeiträgen sowohl bei Euch als auch bei mir – auch, um „alte abgelegte Bilder wieder zu entdecken und hervorzuholen die in irgendwelchen Archiven der jeweiligen Monate schlummern und unter Impressionen/Landschaften abgeheftet sind.

Immer wieder für mich eine Freude so „altes“ zu finden was man längst vergessen hat.

Es sind „ Stimmungen“ besondere Momente, die sich ins Jetzt übertragen lassen, so bewahrt man sich Schönes auf, wenn draußen im Wind schon der Herbst naht und die stille Zeit.

https://wokinisblog.blogspot.com/2019/09/erste-tage-im-september.html



wenn ich so zurück - in meine früheren Jahre blicke
 frage ich mich manchmal - war dies in den Siebzigern und Achtzigern 
 auch schon so - oder haben wir es  nur nicht so wichtig genommen?
                        den Blazer und die schwarze Hose  - (im Bild nur zur Demo denn  alles kommt ja wieder )
                                            gibt es heute noch und beides passt auch noch,
                                                      doch wo  - ist der rote hübsche Hut?


in dieser Zeit als Kind 
 fragt sich niemand wie das Leben sein wird
das noch vor einem liegt.


 jetzt gilt  es  aber schnell die Sommerliege
auf dem Balkon  zum schlafen wieder weg - zu packen.

sie war schon zum zweiten Mal tropfnass  -
 davon wird sie nicht unbedingt besser.

sowie die Sonnenschirme zum nachtrocknen
 noch einmal für die Morgensonne aufmachen
 damit sie im Gartenhaus über den Herbst und Winter nicht
 grünpelzigen Schimmel ansetzen.

auf jeden Fall kommt mir heute nur" frisch  gestricktes" an
den Körper...

Doch weit gefehlt, falsch gedacht oder empfunden _
Petrus grollt  nicht mehr.

Mittags gegen 13:52 klart der Himmel plötzlich auf und schickt mir ein paar warme Sonnenstrahlen durch die hellen Wolken. 


Nicht lang gewartet, dass es schnell wieder anders wird, pflanze ich mich wie zum Abschied in meinen Liegestuhl während die kleine alte Katze unter ihm hervorlugt und sich dort schlafen legt, döse ich im Sonnenschein ein.

Da kommt eine sonore Stimme auf mich zu und flüstert mir leise ins Ohr:

Ich wollte mal nach dir schauen, du bist ja genauso schön braun wie vor zwei Jahren, geht ’s dir denn gut“?..

 ... ich antworte leise zurück, ich träumte eben du wolltest mir erzählen, du kaufst nächste Woche mein Häuschen und ich kann bleiben und leben wie zuvor“.

Leider war es nur ein Sonnenstrahl - Traum.


@ Angelface