Donnerstag, 17. September 2020

Septemberimpressionen

 12° sind`s Außen - 18° jetzt innen

👸👇💚

- es ist nicht Anfang, noch nicht Ende, es ist Mitte - 

 Manchmal entdecke ich –  auch heute noch, nach über 15 Jahre schreiben einen Text irgendwo versteckt, oft auch auf einer fremden Seite - der mich einen kleinen Moment aufhorchen lässt.
          Dann denke ich ":uiihhh.das kommt dir irgendwie mächtig bekannt oder verwandt vor“.
Doch es dauert ein Weilchen bis ich bemerke, dass ich es vor Jahren selbst geschrieben habe und lache, >  lache laut, denn ich habe es völlig aus dem Gedächtnis gestrichen...und sage mir: hab ich`s verschenkt, verloren, im nächsten neuen Gedanken ertränkt?"

 Zitat aus Hobbys und Zufallsbefunde!

gestern hab ich durch ZUfall entdeckt, dass ich Meerrettich im Frühbeet habe, den jeder der ihn bisher sah - für UNKRAUT erklärte,  wo hab ich dies bloss schon gelesen:

"Meerrettich-Auflagen helfen bei hartnäckigem Husten, Kopfschmerzen und neuralgischen Schmerzen, z.B. Hexenschuss oder Ischias." 



eindeutig - man rupft - zupft und riecht am Ende des Stengels und schon hat man diesen unvergleichlichen  Duft in der Nase obwohl der Strunk noch tief in der Erde ruht.
Ob ich ihn heute wohl herauskriege? Die Erde um ihn herum ist nämlich beinhart und  furztrocken..

vor ein paar Tagen konnte man noch schwimmen gehen..
Man merkt, es wird langsam Herbst.
Gestern lief ich noch in kurzen Höschen herum,
trank Kaffee am Sonnentisch und las Zeitung, Bücher, blätterte in der Modewelt herum
spazierte mit nackten Füßen durch die Tautropfen besprenkelte Wiese...

grüßte Spinnen und Schmetterlinge,  guckte der Libelle beim Fliegen zu
und suchte den Schatten auf wo ich ihn kriegen konnte.


Heute sprach ich mit Oskar – ehe ich mir einen Morgenkaffee machte, fragte ich ihn :
„bist du bereit oder dreckig, hast du Lust zu glimmen und zu heizen, es ist ja nur noch 15°“.
Oskar schnaufte nicht Mal, er war noch auf A u s  gestellt, da kann er nicht sprechen.

Das kann man schnell ändern. Ich hab jahrelang mit patschnassen fast hüftlangen Haaren
bei 12 - 14°  gesessen und mir die Seele aus dem Leib gefroren, das schreit nicht gerade nach Wiederholung. Wenn ich merke, mir wird es unangenehm im Sitzen beim lesen -  und ich begehrlich nach warmer Decke und Stricksocken schiele, kommt Oskar ins Spiel und er muss ran.


  Woran ich noch merke, dass der Herbst kommt?

 an meinen Puschen die ich an den nackichten Füßen  trage...und außerdem
an den Katzen natürlich, 

im Herbst und Winter werden sie nämlich zu"  ausgesprochenen Betthasen.!°"



Mimi an meiner linken – Merlin an meiner rechten –
belagern mich.
Mimi spielt Mrs. Money Penny
Mrs. Fettbacke will schmusen
Mrs. Augenverdreherin will Streicheleinheiten

Merlin an meiner Rechten
schwört eher auf...
"ich melde mich an als
I am Süßer Jung
- Schönling mit unschuldigem Gesicht
i am Schnurrbartträger mit Farbschattierung“: mich sieht man auf der Bettdecke nicht
I am  deine Bett... Flüster Maschine und stör- dich beim Lesen“...

die linke Hand und die rechte Hand von mir versucht beiden gleichzeitig gerecht zu werden.
Mimi verdreht verzückt die Augen, sie schnieft ein bißchen
„ bitte mehr rechts..
unter dem Kinn bitte
zwischen den Augen und Ohren
aber auch am linken Pfötchen, das bitte halten

während ich bei Merlin beim Streicheln fast aus dem Takt komme, denn er dreht und wendet sich entrückt und beginnt zu treteln...
- au ja hier

und hier
und hier
und bitte die Schultern, den Nacken und den Rücken nicht vergessen“.
Der Schlingel lässt aber auch keinen Körperteil aus wohin er meine Hand will.

Schon bisschen kompliziert wenn man zwei an der Backe und auf der Bettdecke  hat.
Ab 9°° geht`s dann zum pennen allein in die Koje für den üblichen 6 Stunden Schlaf am Stück mit dem Hinweis:

        Katzenhinweis :      "Bitte nicht stören"!

Oskar brummt im Hintergrund, ich hab auf den Knopf gedrückt und ihn zum Leuchten gebracht, nun verströmt er binnen Minuten Wärme und Licht.

Ich segne die Pelletsöfen mit eingebautem Programm– gepresstes Holz heizt gut.
Gleich kann ich meine warme Koje verlassen
mich anziehen und von Innen zusehen wie außen der Herbst heran gekrochen kommt.

Anziehen – ja, am Besten dünne warme lange Skiunterwäsche , die ist so schön bequem.

Das Leben ist schön.
Immer wieder wenn ich es mir ansehe.
Hoffentlich bleiben mir die Zwei/ ähm Drei -  noch lange erhalten,
sorry Schwarzer, aber wenn du draussen bleibst
gibts auch keine Morgenstreicheleinheiten,

@ Angelface

Mittwoch, 16. September 2020

Mensch und Tiergeschichten im Bild...


      seltsame Wesen kommen nachts oft bei uns lautlos fliegend vorbei
doch tagsüber sieht man sie eigentlich nicht weil man ja dicht am Wald wohnt;

da verstecken sie sich sonst am Tag
heute schon - ich finde es ist ein hübsches Tier, doch es trägt viel Viren in sich und ist ein Überträger von Krankheiten wie man weiß

die Nachbarin brachte es mir vorbei zum betrachten
das hab ich im Bild festgehalten

siehe Collage.... .... Betrachtungen , man sieht ja nicht jeden Tag so ein Tier
so deutlich wie hier...





 ein rätselhaftes Tier

@ Angelface

Sonntag, 13. September 2020

Was ich von der neuen Version der Bloggerseite halte..


die Ansicht gefällt mir nicht
  ... NICHTS!  oder nicht viel - weil ich mich frage wozu und warum?
 ich " führe" auch einen Blog um mich " öffentlich  "zu be-schweren, wenn mir was  total gegen den Strich geht.  Ständig umschalten von" neu auf alt nervt" ziemlich beim  wie gewohnt arbeiten
Ich mag die alte Version lieber..
doch darum geht es mir nicht, sondern um die Bevormundung vom Betreiber

👸... wundere mich nur etwas, -  dass das alles so sang und klanglos von den Bloggern akzeptiert wird, kaum ein Widerspruch kommt, Sind wir alle Luschen um zu kuschen?!
Ja - Sager - und reine Befehlsempfänger?
 Ich sehe im Hintergrund von Blogs - wenn überhaupt eine Reaktion -
nur Hilfeschreie, Fragen, wortloses Schweigen
wo bleiben die Kämpfer für die eigenen Rechte, über`s 

Mitspracherecht.
  Nein,  ich bin überhaupt nicht davon begeistert wenn einer, egal wer es ist, - daher kommt,  um mir vorzuschreiben was ich zu tun oder zu lassen habe .
Er nimmt mir damit meine eigene Entscheidungsfreiheit.
 Wenn es  wenigstens nur ein Vorschlag wäre
die Entscheidung zwischen alt und neu  auch bliebe, sodass man selbst wählen kann.
das gilt doch für alles im Leben eines selbst bestimmenden Menschen, warum nicht hier
  wenn dies der Fall wäre, wäre vieles für mich okay 
ich mag keine Diktatur - mag mir ungern Vorschriften von Dritten machen -

...da will ein Dritter über mich verfügen ohne mich zu fragen
oder zwingt mich zu tun, was ich nicht will.
Ich empfinde das als Bevormundung,  es geht mir nicht um die Arbeit, es geht mir um die Vorschriften über meine freie Zeit. Die Einmischung  in meine Entscheidungsfreiheit.
der 13. war  für mich noch nie ein guter Tag!
warum also sollte ich ihn lieben?
Jeder kann alles  irgendwann, keiner mag es tun!/ das sieht man auch an einigen Kommentaren zu meinem Beitrag ( siehe entsprechende Kommentare)
Jeder tuts -  wenn er es will und mag, ich  hatte mich an die alte Version gewöhnt.
Doch wozu soll es gut sein?  Stress und  unnötige Arbeit mag keiner ..
.und obwohl es ein Klacks ist
n e i n...
also " retten ....💓👀💔👀
was zu retten ist
oder ( bedauerliches ) Aufgeben was einem Freude macht?
Was ganz anderes machen
als es " die Macher" mögen...
*
wir werden durch Vorschriften ohne Alternativen
gegängelt, bekommen aufoktroyiert
was keiner will, keiner mag
worin kein anderer einen Sinn sieht
da fragt man sich doch glatt
Warum?
*
es ist Machtmissbrauch
weil ein anderer den Finger am Drücker hat
ein Monopol glaubt zu besitzen
sich Rechte herausnimmt
die auch andere haben
*
Stresslees ist ein bequemer Stuhl zum entspannen
entspannend empfinde ich nicht
den Wechsel einer Seite
das Anlegen eines neuen Blogs
eine neue Homepage
die viel Arbeit macht
*
Bloggen soll Spaß machen
Bloggen soll Austausch sein
Gleichgesinnte finden lassen
nicht Alltagsarbeit sein
*
was mache ich hier?
retten was zu retten ist
oder aufgeben...?
kuschen, sich ducken
klein beigeben*
*
die Frage bleibt
wozu etwas ändern
was bisher gut war?
Ich frag meine Katzen was sie dazu meinen
sie meinen  - spiel lieber mit mir....statt dir andere Seiten  - an - zu - schauen -

ich frage mich -  muss das wirklich sein?
ich brauche nicht unbedingt
e i n e   n e u e ...Sonntagsaufgabe..wozu
 ich denke, es gibt viel Wichtigeres auf der Welt zu tun, als solch unnötigen  Schwachsinn zu starten!
@ Angelface
Unterschiede zwischen alt und neu...

                                  wer weiß ob das alles so in der Ansicht auf Dauer bleibt                                             jetzt erst nach der Überarbeitung siehts einigermaßen
                                                            vernünftig sortiert aus...

                                            an die neue..* Version * gewöhn ich mich auch...
↶↶

 
ich freue mich ja sehr wenn andere keine Probleme mit einer Umstellung haben, aber
was hat das mit mir und meiner Darstellung auf " meinem  alten Gerät" zu tun?
zwischen↶drin ist eindeutig
*
                                       *                         zuviel freier Platz              *
*
oh ja - ich kann her groß ziehen wie ein weltmeister...
oder " klein lassen...

 
 basteln wir↕ halt mal wieder
 zwischen den Bildern herum

nehm ich mal ein altes vom Februar - mit Text..
um
die
Lücke
zu
füllen
nur, geht sie deswegen nicht weg, 







                                                       
ich mag keine Vorschriften - von 8 - 80 und dann geht man
*** 👇 von anderen dirigiert aus dem Leben****
da erwacht in mir der Kampfgeist-
wäre ja wohl noch schöner wenn
wir alle nur blökende Schafe wären...*👀 sorry
mir geht da die Hutschnur hoch
auch wenn ich im Moment grad keinen trage!


dieser Post hat mich jetzt über eine halbe Stunde gekostet, die
hätte ich anders bedeutend besser verbringen können...





( nur zwei der  Gründe warum es mir nicht gefällt:
das hätt ich gerne mittig 1 - 2 - 3  -  wie bei der Collage auf dem obigen Bild die ich nachträglich gemacht habe: Geht aber nicht,
bei Korrektur des Beitrags setzt sich -  trotz Angabe oben -  das Bild nicht oben - sondern unten hin -
das nur als Beispiel - die Abstände zwischen den Bildern, - wie es auch schon ein Kommentar beschreibt -kriegt man schlecht hin, selbst durchs schieben nicht...
also muss man seinen Denkapparat einsetzten und rumprobieren...) u.s.w....*

außerdem stört mich der Weiterleitungshinweis wenn ich eine andere Seite besuchen möchte..
bisher kam man immer mit einem Klick dahin wohin man mochte, ich hoffe das sind Kinderkrankheiten die ausmerzbar sind.

... trotzdem
schönen Sonntag...so, genug rumgespielt...Tschüss...

Donnerstag, 10. September 2020

Frosch oder Kröte...@ Angelface

 
Frosch oder Kröte?...hm...keine Ahnung...

Nicht umsonst bin ich gerne von der Stadt auf`s Land gezogen, man macht hier doch vielfältige Erfahrungen die ein Stadtkind nicht hat.
Obwohl, mittlerweile sind ja auch viele Wildtiere in die Stadt und  in das unmittelbare Umland gezogen, weil ihnen Wiese, Wald , Wasser und Felder und damit auch das erreichbare Futter und  Plätze zum verstecken  fehlen.
               Der Mensch hat in seinem Wahn - höher-weiter-schneller - besser viel kaputt gemacht und ihnen den Freiraum entnommen und er tut es  in seiner grenzenlosen Dummheit weiter - das Ende ist nicht abzusehen, manche Arten sterben aus, auch wenn die Bienen sich in der Stadt halten.
Nun sind sie - angefangen vom Wildschwein zu Wölfen, vom Dachs zum Maulwurf und tausenderlei Arten  unfreiwillige-freiwillige  Mitbürger geworden.
 Vor 2 Tagen erst hatte ich über den Luchs in Berlin gelesen der sich auf einem Fußballfeld mitten in Berlin breit machte...eigentlich unglaublich bei so einem scheuen Tier, aber er hat wohl wenig Feinde.
 Bei uns tauchte letztes Jahr auch einer  auf, war einige Tage da und stellte sich im Dämmerlicht gerne demonstrativ direkt unter eine Laterne, ehe er langsam wieder im Wald entschwand...
es war ein Erlebnis ihn zu sehen, ich finde es sind wunderschöne Tiere.
Sie alle sind geliebt, verhasst, gefürchtet,  manchmal  auch bewundert und gemocht oder werden rigoros als störend empfunden und abgelehnt.
Weiß der Mensch eigentlich noch -  Was er alles in seinem bodenlosen Irrsinn der so  keinerlei Sinn macht -  tut indem er alles zubetoniert, was anderen Leben gibt?????????????
         Der Morgen zeigt sich freundlich sonnig und es ist schon warm obwohl wir fast Mitte September haben.
Unkraut-zupf-Zeit... und ich mache...*
Zeit um  wenigstens einige gute Werke bewusst zu tun.
Nachdem ich Mimi " liebevoll  überredet "habe,  ein klein wenig Futter zu fassen,  bin ich raus in den Garten der immer wieder schnell zugewuchert ist.
Doch mit akuter Arthrose im Handgelenk – ein Restübel des Wespenstichs vor über 2 Monaten, - rupft es sich schlecht,  weils ziemlich schmerzhaft ist.
 Tja,  kein Kismet, einfach nur Pech,  denn an jedem " manipulierten " Knochen setzt sich erfahrungsgemäß irgendwann eine Arthrose fest - ob Bruch, ob Stich, ob Zertrümmerung - dem Knochen ists egal was vorher war, er nimmt übel und bildet sich anders. Kriegt dann meist noch eine Entzündung, die behandelt  und geschont werden muss, ziemlicher Mist, den kein Mensch braucht.. Das  hat man dann.
  Trotzdem heißt ! - trotz  allem" - nun erst recht: Davon lasse ich mich noch lange nicht klein-kriegen: so ist bald
ein riesen zugewuchertes Beet geschafft leer zu rupfen
das Zweite
im Dritten ...
sprang mir ein graubrauner Gesell entgegen und kroch langsam und gemächlich vor mir davon –
Oh“ , sprach ich ihn an:“ bist du Frosch oder Kröte und wo willst du hin, wo kommst du her“?
Der Frosch, sprich die Kröte,  sprach kein Wort zu mir, er war wohl stumm, oder ich kann nicht die Froschsprache....
Ein hübsches Tier mit großen Augen und einem ziemlich beweglichem  Mund, scheinbar wollte er mir etwas sagen oder berichten.
Wer weiß, - vielleicht braucht er Wasser, dann einen Ort um sich einzubuddeln, Sand, Erde – ähnliches...
im  schneereichen Winter ist es ihm sicher " - viel zu kalt hier oben -
      ich kenne mich als ehemaliges Stadtkind nicht so gut mit der Spezies aus.
Da – ein Gedanke – sicher braucht er jetzt erst mal Wasser, Wasser braucht jeder Mensch und jedes Tier irgendwann in seinem Speicher.
Die beste Gelegenheit um ein zweites gutes Werk zu tun, statt immer nur an sich selbst und sein eigenes Vergnügen zu denken.
Ich sprach und beruhigte ihn mit meiner leisen Stimme und fing ihn mit einem Becher ein.
Er guckte und so war ich
...Aug in Aug mit ihm...
Die Wiese hinunter, bewaffnet mit der kleinen Camera um das Geschehen im Bild fest – zu -halten, trug ich ihn über die grüne Wiese zum Biotop und ließ ihn ein -  ohne die Tür zu öffnen.
Unterm Gitter durchhüpfen in Richtung  Wasser des Biotop`s – in dem Libellen, Fliegen und Mücken herumsurren und was er sonst so mag - herumschwirren, - das einfangen, das  kann er allein.
Vor den Katzen sicher, denn wenn Merlin ihn erwischt hätte...
bevor er sich ins dichte Gras retten konnte, oh je - hätte – könnte – würde ich nicht wollen, denn jedes Lebewesen das ich erblicke und retten kann, das will ich weiterhin tun und sein,.
Und sei es nur durch mein gestärktes Bewusstsein und handeln seit ich "auf dem Land lebe",.....
…. Ob man sie wohl auch irgendwo in der Stadt  übers Pflaster hüpfen sieht?

ich denke da wird er sicher sein,
auch wenn ihm ein Beinchen fehlt, scheint er sehr munter



leb wohl kleiner Frosch..❤.* ich schau dir gerne nach und hoffe du findest genug zum fressen...
Ich denke die Stadtkinder könnten auf dem Land noch viele gute Erfahrungen machen und unheimlich lernen auch ohne in die Schule zu gehen.
Vor allen Dingen wie man mit Tieren umgeht um eine andere Spezies als wir es sind – noch in naher Zukunft - zu erhalten.


@ Angelface

Mittwoch, 9. September 2020

Mimi die Glückskatze hat nicht immer Glück gehabt

Leben ist Leben und hoffentlich auch ein lebenswertes!
 denn das wünschen wir uns und unseren Tieren doch alle...
von ganzem Herzen

Schwierige Zeiten treffen auf schwierige Themen.
Leichte und glücklich zufriedene Zeiten treffen oft auf nette Oberflächlichkeiten
wir denken, fühlen, plaudern, tauschen uns aus.
So hat alles seine eigene Zeit!
Das gibt Stoff zum nachdenken. Nicht nur Menschen haben eine Biographie.
Auch Tiere wie Katzen, Hunde oder Eichhörnchen, wie alles was auf unserer Erde herumkreuzt und fleucht hat eine Biographie, das heißt ein erzählenswertes Leben. ..
Selbst die Spinne auf dem Geäst könnte uns wahrscheinlich einiges aus ihrem Leben erzählen während sie spinnt und ihr Netz auswirft, -  wenn sie denn sprechen könnte, was sie aber nicht kann, denn ihre Aufgabe ist spinnen...
ansonsten ist sie wohl eher als stumm vor sich hin-spinnend zu bezeichnen.
Katzen können sprechen und zwar sehr deutlich durch ihr Verhalten, damit ähneln sie der Spezies Mensch. Pferde verhalten sich ähnlich, sie reagieren auf Gesten - deutliche Körpersprache und leise Stimmen.
Vor vielen Jahren las und hörte ich, dass 3-farbige Katzen „ Glückskatzen“ sind und nicht sehr alt werden weil sie oft vom Unglück verfolgt sind.
Ob das nun stimmt und wissenschaftlich belegt ist oder nur so als Spruch dahingesagt ?
Keiner weiß es wirklich.
Nur das Leben selbst kann es beweisen.
Mimis Biographie erzählt einiges aus ihrem Leben. 


Heute ist sie 16 Jahre alt, für so eine kleine unauffällige liebenswerte Katze schon ein enormer Pluspunkt wenn man bedenkt, dass normale Hauskatzen meist nicht älter als 12 oder 13 werden.
Alles was sich an Jahren drüber befindet, ist einfach nur Zufall nicht von einem Unglück oder Pech verfolgt zu werden oder Glück wenn sie solange gesund bleibt.
Eine Hausundheimkatze - auch als Freigänger "kostet" so einiges den HALTER,...
nicht nur Futter, Tierarztkosten, wenn Urlaub möglich ist und verantwortet werden kann, Urlaubsvertretungen durch einen Katzensitter im Haus, denn Katzen verreisen nicht gerne wenn sie es nicht von Anfang an gewohnt sind überall mitgeschleift zu werden.
Sie brauchen viel mehr: Liebe, Zeit, Aufmerksamkeit, Interesse und Achtsamkeit was viel schwerwiegender ist als all das - was durch reine Kostenübernahme getätigt werden könnte.
Wenn meine 3 Katzen in` s Haus kommen, melden sie sich lautstark an, das haben sie von ganz alleine und von Anfang an getan, für mich ein Zeichen, dass sie mich akzeptieren und brauchen - denn wozu sollten sie sonst" reden."  Merlin ist ein Dauerredner mit Pausen, Mimi eine Märchentante wenn sie erzählt und der Schwarze ist ein Antworter.

 - Ich hab keine Ahnung ob jedem Halter von Katzen bewusst ist,  dass - wenn sie entlaufen, sie  in kurzer Zeit wild werden können wenn sie nicht gefunden und wieder aufgenommen werden. Sie werden scheu, zum Streuner und lassen sich nicht mehr anfassen. Nur mit Tricks und unendlicher Liebe und Geduld gelingt es.

Katzen mögen sehr ihr häusliches Heim und gewöhnen sich nicht gut um., denn sie sind sowohl auf den Mensch bezogen als auch auf den Ort an dem sie wohnen. Ausnahmen bleiben Ausnahmen, sind natürlich immer möglich und nicht die Norm.
Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass sie immer wieder in ihr Zuhause zu rück- finden wenn sie entlaufen und nicht irgendwo anders eingesperrt sind.
Katzen in nicht guter Haltung sind dafür bekannt, dass sie auch gerne mal den Halter wechseln, wenn der sich nicht gut kümmert oder vernachlässigt suchen sie sich jemand anderen der für sie sorgt.
Das beste Beispiel dafür ist mein schwarzer Gastkater den die Halter beim Wohnungswechsel einfach hier gelassen hatten, als sie umzogen.
Er zog innerhalb weniger Monate halb-wild suchend durch die Lande und miaute nach anderer Versorgung und Liebe, suchte Aufmerksamkeit und Futter, dass er bei mir bekam und seitdem nicht mehr Gastkater sondern eingebürgert in die Familie ist.
Er hatte sich offensichtlich in meine alte Dame Mimi verliebt und zog ihr mit allen Sinnen freudestrahlend hinterher wohin sie auch ging. Bei ihrem Anblick bekommt er feuchte Augen und tuckert wie ein alter Mann Schritt für Schritt hinterher um sie an - zu miauen.
Manchmal gibt es auch ein Morgenküsschen von ihm. Dann ist er glücklich wenn sie es gerne empfängt.

Mimi bekam ich durch Zufall als mein Freund sie unter einer Stallung in seinem dörflichen Umfeld als winziges Baby „fand“.
Anscheinend war die Mutter überfahren worden, oder der Bauer des Stalles hatte sie an die Wand geknallt und wollte nun dasselbe mit ihrem Baby tun.
Bauern tun das gerne bei einer Überpopulation von halbwilden Katzen die in Freiheit geboren werden, das ist allgemein bekannt oder sie ertränken sie in einem Sack in einer Wassertonne.
Ein grausamer Tod, aber Menschen sind oft auch ohne ersichtlichen Grund  unbarmherzig und grausam.
Der Freund sah dies und hielt ihn davon ab, indem er die kleine Babykatze einfach hoch in seinen Arm nahm. Als er sie wieder runter setzte, nachdem der Bauer seiner Wege ging, krabbelte die kleine Katze in sein Hosenbein um sich zu verstecken und schrie laut woraufhin er mich anrief und fragte was er nun mit ihr machen sollte.
„ Bring sie natürlich sofort her“ war meine Antwort.
So hielt ich eine Stunde später ein winziges kaum 3 Wochen altes und flaumiges  dreifarbiges Kätzchen im Arm und fütterte sie mit einer Babyflasche in der sich sonst im Automaten für Kinderlollies  nur zuckersüße kleine Kügelchen befinden, das mit dem Fläschchen klappte sofort und sie trank.
Katzen - Aufzucht Milch heißt das Wundermittel mit der man kleine Katzen am Leben erhält.
Viel Chancen gab ich ihr nicht, denn sie war total dehydriert.
Wider Erwarten entwickelte sie sich prächtig, wuchs und gedieh.
Den ersten eigenen Unglücksfall erlebte sie, als ich mit ihr auf dem Arm in den Garten ging, damit sie die Umgebung kennen lernen sollte. Da war sie schätzungsweise 7 - 8  vielleicht auch schon 10 Wochen alt.
Der Hund der Nachbarin strolchte im Garten herum, sah mich und wollte sie und mich begrüßen, indem er an mir hochsprang und sie dabei am Rattenschwänzchen erwischte, da war dann ein Stückchen ab und sie um ein paar Zentimeter kürzer.
Mimi stoisch an viel Schlimmeres gewohnt,  tat keinen Mucks, war aber ab da sehr zurückhaltend und unauffällig, die kleine Maus passte sich allem an.
Meine beiden schwarzen Buben nahmen sie freundlich auf. Zwickten und jagten sie nicht sondern ließen sie sein was sie war. Ein schüchternes Babykätzchen ohne Mutter und nicht an Fremde gewohnt.
          Wenn die Großen sich rauften und spielten, sah sie nur zu und übte sprechen , denn Mensch und Tier kommunizieren ja miteinander, - durch Blicke und Gesten und auch durch sanfte Stimmen, woraufhin immer ein zufriedenes Schnurren zurückkommt.
Doch die  Katze schnurrt auch wenn sie krank ist oder gar stirbt.
Mit jedem Tier das neu in den Haushalt kommt, lernt ja auch der Mensch günstigenfalls hinzu wenn er aufmerksam und gescheit ist.
Verhaltensbücher über eine andere Spezies und Wissen über Verhalten und Wirkung erleichtert jede Kommunikation, doch ich fragte mich immer, wenn ich sie so betrachtete „ warum ist sie so genügsam und brav“, aber anscheinend hat sie sich doch instinktiv einiges gemerkt und regierte darauf.

Die Jahre vergingen, richtig krank war sie nie, eigentlich spürte man sie kaum, denn während die Buben immer lautstark und deutlich ihr Recht auf Fressen und Streicheln einforderten war sie immer ein wenig benachteiligt, -  weil sie sich nie meldete um etwas einzufordern.
Sie schnurrte dankbar , selbst den Wechsel von Katze zu Katze neu ertrug sie stoisch ohne zu meckern oder zu zeigen dass ihr das vielleicht nicht so passte und gewöhnte sich ohne ersichtliches Murren an die Neuen um.
Jetzt im Alter merkte ich schon seit einigen Jahren, dass sie abbaut, sie hatte Phasen in denen sie auf mich wirkte als hätte sie nicht alle Dachpappen im Kopf, denn sie verstieg sich auf Bäume und Dächer, überschätzte sich wohl und kam von alleine nicht mehr runter sodass ich Leitern, Nachbarn und die Feuerwehr bemühen musste um sie wieder herunter zu kriegen.
Jetzt guckt sie manchmal geistesabwesend nur Löcher in die Luft und manchmal, als wäre sie ein Wesen aus einer anderen Zeit und wüsste selbst nicht, dass sie eine Katze ist.
Ich tippte letztes Jahr schon auf eine leise Demenz die aber von Zeit zu Zeit wieder entschwindet, dann weiß sie genau was sie macht und wehrt sich auch wenn die Buben ihr zu blöd kommen.
Sehr häuslich hüpft sie nie weit vom Grundstück weg, geht pünktlich wie die Maurer die ihr Tagwerk beginnen – wenn das Wetter schön ist auf ihre Katzensitz-und Schlafplätze im Garten und entschlummert gedankenversunken ihre Stunden im Freien im Halbschatten.
Wenn es Futterzeit ist, maunzt sie mittlerweile wenigstens etwas und fragt „ und wo bleibt mein Fresschen“?
Ich vermute, das hat sie sich den Großen abgeguckt und gemerkt, dass dann die Olle springt und dass es dann schneller Futter gibt.
So richtig gespielt wie die Großen miteinander hat sie nie worauf ich schließe, dass der Grund ist, dass sie niemals mit Gleichaltrigen lernen konnte wie spielen, sich verteidigen oder balgen geht.
Es kann aber auch sein, dass sie ein faules Kätzchen ist und einfach keine Lust darauf hat und lieber in Ruhestellung pennt.
Im letzten Sommer hatte sie nie Zecken im Fell aber umso mehr an Grasmilben zu leiden.
Die bereiteten ihr arge Probleme und sie kratzte sich regelmäßig auf bis der Hals richtig blutende Stellen aufwies. Gras - Milben eine Spezies die fürchterliches Jucken verursacht .
Dann musste sie eine Halskrause tragen und wochenlang halfen weder Rivanol -Umschläge noch Salben oder Spritzen bis alles wieder abheilte.
Erst jetzt bei einem Wechsel des Tierarztes erfuhr ich , dass ihre Lymphdrüsen verraten , dass sie ein gestörtes Immunsystem hat das fast nicht existiert und sie deshalb unter ihrer Hautüberempfindlichkeit als Halb-rote Katze so leidet.
Letzte Woche hatte sie plötzlich eine akute „Stimmbandlähmung, Halsentzündung, etwas verschluckt was man nicht fressen darf? Ich hatte keine Ahnung was es sein könnte.
Sie redete plötzlich nicht mehr, konnte weder fressen, noch trinken noch ab-koten und zeigte Züge von Verzweiflung und Hilflosigkeit sodass ich mir ernsthafte Sorgen machte.
Zu Corona-Zeiten ist es anscheinend enorm schwierig einen Tierarzt zu erreichen.

Der Erste die ich anrief , weil ich sie schon durch andere Katzen kannte, meldete sich nicht,...
der Zweite rief nicht zurück obwohl der AB dies behauptete und erst....
die Dritte hatte ich dann im Auto auf der Fahrt zu einer Großtierversorgung erreicht, die gab mir einen Termin für spätabends.
„Spätabends ist mir zu spät“, sagte ich und versuchte eine 4. Ärztin durch Bekannte zu erreichen.
Die bestellte mich sofort ein, denn sie befürchtete Schlimmes als ich ihr die Symptome schilderte.
AUTSCH "! …. Mimi hat eine Kehlkopfentzündung die äußerst schmerzhaft ist und wenn sie sich bückt um zu fressen steigt Magensäure hoch und verätzt ihr die Speiseröhre war die Diagnose die durch eine Virusinfektion verursacht wird..
“Kein Wunder,“ sagt die Tierärztin , " bei dem Befund würde ich auch nicht essen wollen, hatten Sie denn in letzter Zeit eine Halsentzündung oder Grippe“! Sie hatte schwer Untertemperatur.
             Was noch kein Tierarzt erklärt hat , obwohl man als Tierhalter im Leben schon so einige bemühen musste, war die Tatsache dass Katzen mit akuten Entzündungen auch von Menschen angesteckt werden können und nicht nur durch andere Tiere,
... so habe ich wieder dazugelernt.

  kleine Mimi, der man das Alter nicht ansieht,
          erhole dich gut...

     Jetzt trägt sie tapfer und brav ihr Schächen um den Hals, lässt sich mit dem Löffel füttern und lässt das Fressen auch drin weil ich ihr das Köpfchen dabei hoch halte.

Wir hoffen , es heilt nach den Spritzen dem Antibiotikum und dem Virustöter bald ab.



Armes tapferes Mädchen, das nun 16 Jahre alt ist, so weit hat sie schon dem Schicksal „ Glückskatzen werden nie alt“, ein Schnippchen geschlagen.
Ein kleines liebes Glückskätzchen namens Mimi und ihre bisherige Biographie.


 
Du kleine Mimi
ich denke
alles hat seine Zeit
auch deine Zeit mit mir
wenn du nicht mehr magst
und gehen willst
dann sag es mir
dann helfe ich dir
denn du wechselst nur die Räume
und bleibst bei mir

@ Angelface