Dienstag, 31. März 2020

Prüfungen

Prüfungen

In diesen Zeiten vermisse ich eins – die Frage – wo bleibt die Liebe in Corona Zeiten?
Wir sprechen - von Helden des Alltags – von den Schwierigkeiten die sie für die Wirtschaft bedeuten – dass sie Existenzen bedrohen – die Gewaltbereitschaft in der Ehe verstärken durch das/unfreiwillige aufeinander – rücken.  Durch den räumlichen Abstand zueinander fragt man sich doch – rückt man einander näher oder entfernt man sich voneinander weil die ständige – ungewohnte Nähe zu viel Belastung ist.(?)
Wann geht sie wem z u e r s t  auf den Geist, erträgt sie schlecht?
      Ich träumte heute Nacht und wachte auf, dachte an früher wo Nähe wünschenswert war, als man sie suchte, weil man liebte. Heute vermisst man sie, ich vermisse sie und merke – es fehlt etwas was schön ist.
       Die Nähe – Wärme – Zärtlichkeit – sanfte Berührungen von Haut zu Haut– all das soll nun für vielleicht Monate vorbei sein?
Undenkbar – nicht vorstellbar – und doch – jetzt in den Ängsten sich vielleicht unbewusst anzustecken  - verschwunden, zurück-ge-setzt - gefiltert – die Vorsicht hat die Leidenschaft und das Nah - Erlebnis zweier unbelastet sich einander zuwendender Körper abgelöst.
Das ist in meinen Augen eine ganz fatale Entwicklung – nicht mehr unbefangen miteinander kuscheln können, sich zuwenden – streicheln – in den Arm nehmen, Nähe  - zu - lassen - und  gemeinsam genießen, das fehlt.
            Auch körperliche Nähe ist Trost in schwierigen Zeiten – sich gegenseitig trösten wenn man traurig ist – die Freude sich aneinander und aufeinander zu freuen wenn man neugierig auf den anderen ist.
Was machen jetzt junge Liebespaare, die eben einander kennen lernen – sagen sie HALT – Stopp zueinander oder trauen sie sich etwas was sie jetzt nicht dürfen, nicht nur, vor direkter Berührung nur offiziell verwarnt zu werden sondern immer, jetzt und auf unbestimmte Zeit solange das Virus unsichtbar überall und nirgends  zugleich - zugegen ist.
Zur Liebe gehört Geduld und Zeit aufeinander zuzugehen – zur Leidenschaft Berührung – zum Vertrauen Nähe die sich aufbaut.
Doch wie kann der Bau eines Hauses, einer Mauer hinter die man sich schützend verkriechen kann – wachsen und gedeihen wenn Abstand gefordert und - zu - viel - Nähe nicht mehr wünschenswert  ist.
Ent - fremdet man sich  schneller - wenn - die -/körperliche Nähe - fehlt?
Denn meist kommt es dazu wenn sich Paare räumlich  trennen.
Abstand schafft Distanz und kühle Überlegung - der Kopf schaltet sich ein.
 Nähe macht weich und nachgiebig, birgt in sich kuschelige Wärme und Vertrauen, man lässt sich fallen ins Gefühl.
    So sollte man sich nicht nur Gedanken darüber machen was das Virus für den Mensch bedeutet – sondern auch, was es aus dem Menschen macht.
Wir sind alle Wesen – die zur Liebe und auch zur Mitmenschlichkeit die Nähe brauchen, doch im Moment schafft die Nähe eher Stress, wenn sie überhand nimmt..
Schaffen wir das auch so gut wie – irgendwann - den Neuaufbau der Wirtschaftlichkeit - wonach jetzt schon wieder - alles schreit- weil das logische Denken sich wieder und wieder- wie manche Berechnung der Zahlen in den Bundesländern und ganz Europa sich irrt?

@ Angelface
 Anleitung
aus dem Netz...
Mundschutz-Atemmaske zum selber nähen 

Montag, 23. März 2020

Fragen und Antworten

Lieber Leser meiner Seiten.   / (korrigierte und ergänzte Neufassung) - vom 26.März
Ganz spontan, wie man mich im Netz kennt, schreibe ich dies – nach einer langen Nacht und einem informativen Gespräch/ v o r w i e g e n d / mit mir selbst /aber auch mit anderen -  nieder.
Man muss nicht immer alles zerreden und über alles reden, Schweigen ist  oftmals in bestimmten Situationen ein  nein und  ein klares Handeln lauter  als ein deutlicherSchuss.
Es nennt sich Konsequenz.
ganz konkret und sachlich: Ich wurde gefragt und gebe meine Antwort hier.
Es sind - für uns alle -  schwierige Zeiten der inneren Einkehr...
*
Ich komme selbst aus der Pllege, dem Kliniks - und Praxisbetrieb und mache mir entsprechend Sorgen um die aktuelle und anhaltende  Situation in der wir uns alle befinden.
Wissen ist zwar gut, beruhigt aber nicht immer -  sondern bewirkt oft das berechtigte Gegenteil. 
Nun habe ich aktuell gesehen dass zum heutigen Tag viele mein Thema angeklickt haben und sage ihnen: 
Passt auf Euch und auf die Mitmenschen um euch herum auf, nehmt die Situation ernst.
Haltet Abstand zueinander und helft soweit ihr es könnt. Jeglicher Eigennutz sollte  zurückstehen. Das sollte mittlerweile jedem klar sein.

 Vielleicht hat man nichts mehr zu dem Thema zu sagen oder es fällt einem nichts Neues dazu ein - oder es wurde schon von anderer Seite alles gesagt  - jede Wiederholung ist oft langweilig für die Leser. Es  stumpft eher ab, als es interessiert.
 Doch das ist gefährlich, man wird unaufmerksam weil man sich an jeden veränderten Zustand schnell gewöhnt und damit diesen eventuell  damit völlig unterschätzt.
*
Wenn ich lange Zeit  keinen Beitrag einstelle, hat das ausschließlich private Gründe.
Nicht, dass mir „ kein Text“ mehr einfiele, mir Bilder ausgehen würden.
Davon enthalten meine Archive genug, n e i n –  in mir ist Leere und gleichzeitige ÜBER -  Fülle, die ich - aus/sortieren muss und möchte.
In mir  ist eine Suche nach Klarheit, ein Bedürfnis  nach Enthaltsamkeit, allein sein ist gut, in Ruhe denken können, mich besinnen können - auf Wesentliches.
Viele Gedanken habe ich im Kopf als Kopfkino, -  die mich beschäftigen, über Menschen die mir nahe stehen, Situationen die ich durchstehe, denen ich ausgesetzt bin ohne sie durchleben zu wollen.
Bin nah am Albtraum der mich des Nachts fest hält und die Frage - w i e -  es - weiter - geht..
*
Was ist -  wenn wir  der augenblicklichen  Situation nicht Herr werden?
Sie unter - oder überschätzen?
Sie ist nicht die Erste dieser Art und wird nicht die Letzte sein.
Nur seriöse Information ist - womit wir alle so einigermaßen zurecht - kommen.
Wir alle bekommen sie - nur scheibchenweise präsentiert,auch, um uns zu schützen - das hat wohl jeder begriffen der sich die Nachrichten der letzten Wochen ansieht.
WAS uns einigermaßen vor der Ansteckung schützt.
Sind:  * Abstand zueinander - die Vernunft - eine gute Hygiene - die eigene Einsicht - das Mitgefühl mit anderen die es schlimmer erwischt, die im  Klinikum aufgenommen werden  müssen.
Auch  der bewußte Gedanke an andere, - wie es jenen geht,  denen  -  die zuhause allein und hilfsbedürftig sind, an jene um uns herum, - die keine Hilfe haben.
*
Eines ist jetzt schon nach den vielen durchlebten Wochen klar,  -  es werden tiefe Narben zurück - bleiben - Unser Alltag wird sich zwangsläufig verändern, nicht mehr derselbe wie  früher sein.
*
Was ganz alltägliches an das kaum einer denkt:
heute Morgen als ich unter der Dusche stand, dachte ich daran:
Nicht jede hilfsbedürftige Person die schon älter ist und nicht an die eigenen Füße herankommt, hat ein Miniplay - Spielzeug mit dem er sich die Nägel schneiden und die Hornhaut abfeilen kann,  er kommt selbst nicht mal dran: das ist wichtig, für die, die Hilfe brauchen, denn in 4 - 6 Wochen wächst recht viel. Hat er Nachbarn oder kennt er keine weil er sich schon vorher isoliert hatte?
Ganz prosaisch: Wo bleiben die "Älteren, Vorerkrankten,  wenn die Diakoniestellen nicht besetzt sind, weil die Pflegekräfte ausfallen.?
Was geschieht mit den Obdachlosen auf der Straße wenn die Straßen geräumt werden, die Übernachtungsmöglichkeiten wegen Publikumsverkehr gecanzelt werden?
Wo bleiben da die Hilfsangebote, wenn die Tafeln zu sind.
Und so gibt es noch Tausend Fragen die sich keiner stellt, wenn sie ihn persönlich nicht betreffen.
Mir macht all das mehr Sorgen, als...↡*
Menschen die manipulativ in mein Leben eingreifen möchten indem sie mich auf eine Spur zu führen versuchen, der ich nicht folgen möchte, weil ich sie kenne. Ihr auf andere Weise begegnet bin, die belastend für mich war und ist -  kann ich zur Zeit nicht um mich gebrauchen, - das ist sehr privat und  zur Zeit bestimmt nicht mein Thema.
Doch es gibt einige die das nicht begreifen...
                     Ich möchte mich in dieser schwierigen Zeit einfach nicht Dingen aussetzen denen ich mich nicht gewachsen fühle. Ich denke, in dieser Zeit in der keiner weiss wie es vorwärts  geht, und wie wir sie gesundheitlich und wirtschaftlich überstehen werden - gibt es wichtigeres zu tun als sich dem eigenen einfordernden Egoismus hinzugeben und mit Fragen auseinanderzusetzen, um das zu bekommen was man will.
   Vielleicht ist dies auch m/eine Art von Freiheit, die ich von anderen einfordere.
 Mein Rückzug.
in den Luxus Leben
*
    Liebe Grüße an alle die es mir wert sind, dass ich es ihnen auf diese Art und Weise mitteile.
Das kann man weder in Geschichten – noch in Gedichten, oder oberflächlich skurrilen, vielleicht sogar unterhaltsamen Anekdoten, sondern es kommt ganz privat aus meinem Bauch.
Ich brauche meine Kraft, meine eigene Stärke und die brauche ich für mich selbst und bin nicht bereit sie anderen zu geben wenn sie für mich selbst fehlt.
Vielleicht werden wieder andere Zeiten kommen, ein wieder entspannt sein -  dann, wenn alles vorbei ist und ein normales Leben wieder bei uns allen einkehrt.
 Mein Wunsch - bleibt möglichst lange gesund und auf Abstand zu anderen, damit die Krankenhäuser und das Gesundheitssystem nicht völlig zusammenbricht, wenn alle Schwerstkranken  auf einmal stationär eingewiesen  und beatmet werden müssen. Den Kollaps können wir  - wenn wir gemeinsam vernünftig sind und die Regeln einhalten / noch etwas/ aufhalten.

                      Herzlichste Grüße und  Wünsche  für eine gute Zeit für alle....
* angelface.
 Abschließend die Nachricht an den Fragenden: mir geht es / gesundheitlich gut, soweit es uns in dieser Zeit - wirklich - gut - gehen-kann.
*
Leider gehöre ich zur gefährdeten Risikogruppe  sodass ich anderen in dieser Zeit  - außer am Telefon  zu einem Gespräch - nicht beistehen kann, zumal ich bedingt durch unsere Abgeschiedenheit an unserem Wohnort noch arbeite denn unser Wohnmobilstellplatz bleibt geöffnet.
 *
 H a l t - S t o p -  Wie es bei aktuellen Nachrichten ist, eben bekam ich offiziellen BESCHEID - der Magistrat hat beschlossen -
dicht
machen
-  denn wir sind unmittelbar betroffen.
                        auch dort ab 24. März heißt es  Zuhause bleiben...
oder nach Hause fahren, auf eine gute und gesunde Fahrt.


 Selbstverständlich l e s e ich nach wie vor im Netz bei den Bloggerinnen die ich schätze und kenne, kommentiere wenn mir etwas gefällt und besuche Seiten die ich schätze.
 💔 * habt IHR denn noch was Neues zu lesen zuhause? - Wenn nicht - gerne mal melden bei mir - mein Bücherregal ist voll und die Post " tut es noch"...
ich kann eine Liste anbieten ...Belletristik, Krimis, Tatsachenromane, Biographien, Kulturelles, Bildbände, Geschichtliches,  Sience Fiktion, 
*💔 Städtische Bibliotheken bieten kostenlosen Lesestoff zum downloaden an, die Ausleihgebühr offline entfällt für 2 Monate, das gilt bestimmt fast überall. Alles andere an Info geht übers Home office.

 zu guter Letzt: was Nettes im Netz  zu lesen von Dritter Seite gefällig?
Ich kann `s empfehlen, hab mich teilweise schlappich gelacht...mein Flickerlteppich bekam Besuch von meinem Bauch
💔    hier LESEPROBE  es unterhält hervorragend
eine Liebeserklärung an die Provinz für 8,98 bei amazon, aber man kann ja auch nur" reinlesen"

💔   etwas über den Autor Norbert Molitor
ich finde, man sollte ihn kennen, in diesen Zeiten ein guter Zeitvertreiber
*
P.S. Damit Ihr nicht ganz ohne Text von mir bleibt - ein Beitrag den ich....naja so, nur mal so vor einiger Zeit getipselt habe...
 vielleicht  erklärt er ja einiges in  und aus meinem etwas komplexen Charakterwesen:  denn ich hatte ihn am Ende der Blogseite -  es steht nicht mal ein Datum dabei - ganz unten  - in den zusätzlichen Seiten  - versteckt....

https://wokinisblog.blogspot.com/p/hobby-und-zufallsbefunde.html

Montag, 16. März 2020

Inne Halten

Weil es alle trifft...

Für den Virus ist der Mensch nur ein Wirt und alle sind gleich.
Fast könnte man ja an ein Wunder glauben – wenn man seinen Träumen glaubt, gibt es keinen Krieg mehr, nur noch Frieden und Einigkeit.
Mittlerweile wissen es wohl alle.
Wie ein Tornado mit Naturgewalten rauscht Corona über die Welt und macht alles was sich der Mensch je erarbeitet hat, ohne Unterschiede kaputt.
Es ist, als hätte der Himmel seine Schleusen geöffnet, der liebe Gott ein Einsehen mit seiner von uns Menschen geschundenen Welt und Natur gehabt und uns allen einen Dämpfer verpasst, indem er sich sagt: „jetzt ist es genug“!
Woran niemand glauben wollte, selbst die Ungläubigsten nicht, es trifft alle.
Witzige und Humorvolle, Kluge - Denkende und Dumme, Vernünftige und Gescheite, Obdachlose und Flüchtende,  Skeptiker und Wissenschaftler, angeblich Allwissende, Unwissende, Überängstliche, Reiche und Arme – Gesunde und Kranke, Gute und Böse, Rassisten, Verbrecher und Unschuldige, Junge und Alte, Gläubige, Kleinkarierte und Ungläubige, Mutige und Feiglinge, über alle Konfessionen hinweg  notorische Schwarzseher genauso wie die ewigen hoffnungsvollen Verfechter von „ es wird alles gut und es gibt kein Unrecht auf der Welt, mir kann nichts passieren" -  Redner,
Präsidenten, Kirchenleute, Richter, Politiker, und Banken, Finanzmärkte und Firmen,  Pharma und Versicherungen, Aktienbesitzer und die Börsen, Spieler und Verlierer, Großspurige und Kleingläubige, - einfach alle und alle sind fassungslos weil niemand bis zum letzten Moment glauben konnte dass es auch sie trifft.
Den Luxus der Freiheit verlieren wie zu allen Kriegszeiten in der Geschichte,
nicht mehr tun können was man will
Jemandem gehorchen, an den man nicht glauben will, keinem Menschen, einer höheren Macht.
Wir sind seit 70 Jahren keine Niederlagen mehr gewohnt, glaubten, es wird immer so weitergehen, nun, dem ist nicht so.
Dass Europa und die Welt sich je gemeinsam in die Quarantäne begeben müsste, daran hat wohl noch nie jemand geglaubt weil es dies bisher noch nie gab.
Worüber sind die Menschen eigentlich so entsetzt?
Sie müssen im Grunde doch nur ihr Tempo verlangsamen, haben die Chance sich Alternativen auszudenken.Wir leben insofern im Luxus dass wir online vieles erledigen können was früher undenkbar war. ( Schulunterricht/Einkauf ,von zuhause arbeiten - und vieles mehr)
Berlin Besuch - untersagt, man fährt nirgendwo mehr hin
es gilt zuhause zu bleiben...
      Dass ihnen endlich jemand sagt; nun ist es genug?
Plötzlich geht vieles, was man sich nicht vorstellen konnte weil man es  in seinem Luxusdenken - und Leben im Überfluss - gar nicht wollte.
Kleine tückische Viren legen die Welt lahm und machen den Menschen Beine, von denen sie selbst nicht wussten, dass sie sie haben.
Viele Grenzen sind dicht und dahinter kauern sich jene die annehmen , wenn keiner über die unüberwindbaren Mauern klettert, sind sie dahinter geschützt.
Doch es gibt keinen anderen Schutz mehr als Rücksicht – und Inne Halten, selbst denken, Hilfsbereitschaft, Liebe und Vertrauen – Kreativität und Phantasie,  Alternativen suchen, Nächstenliebe, Demut und Zuversicht - Verzicht auf Luxus und Freiheit – Einsicht und die Hoffnung – dass es viele überleben werden.
Der Planet  Erde - nicht nur Europa - sagt uns allen: , ihr Menschen darin seid winzig klein, bedeutet mir nur einen Wimpernschlag den ich mit einem Fingerschnippen auslöschen kann, ich will leben.
Darüber steht die Welt Kopf und was tun wir?
            Ich denke, es wird uns nicht schaden, zuhause zu bleiben um unser Hirn und die Phantasie - anderes auszuprobieren -  und was wir nicht kennen, einzusetzen, etwas was so oft im Alltag und handeln schläft.
       Nurmehr  Haus -  Garten - und Balkonarbeit rund ums Haus  für unbestimmte Zeit wird uns zur Gelassenheit zwingen die wir so oft nicht mehr haben.
Beim mitdenken und uns neu erfinden - hilft sie auf jeden Fall und zudem entdecken wir,  was die Erde  noch für Schönheiten für uns in petto hat.
Denn was brauchen  wir wirklich  möglichst jeden Tag,(?)
        Menschen,  die in schwierigen Zeiten anderen helfen, wie die Ärzte und ehrenamtlichen Helfer die tapfer ausharren, Freiwillige die anderen uneigennützig zur Hand gehen,
Wir brauchen ein wenig mehr Vorrat im Kühlschrank, Phantasie zum experimentieren,  Ruhe und Erdung mit uns selbst,  Entspanntheit die wir durch die Entschleunigung bekommen, ruhige Gespräche miteinander, ein gutes Buch oder Hobby und ganz viel  Vernunft und Gelassenheit, denn auch die lässt sich lernen, wie manches arbeiten von zuhause aus.
               Den anderen Fleissigen um uns herum - wollen wir viel Glück und Durchhaltevermögen  wünschen.
Jetzt sind die Grenzen bei uns auch dicht...war zu erwarten und nur eine Frage der Zeit....die jetzt alles andere als einfach ist..
diese  Zeit als eine gute  Bewährungsprobe  betrachten, - um sich selbst und die Hilfsbereitschaft und Toleranz  der anderen zu überprüfen...oder  - ist es eine Prüfung wie viel wir auszuhalten bereit sind...?
@ Angelface
# P.S.
" passt dies hierhin?
ich weiss es nicht genau, aber weil auch dies alle betrifft und ich es nicht aus den Augen verliere, sich auch seitdem nichts verändert hat, setze ich diesen Beitrag aus dem April 2016 nochmals hier ein...
 Klick:
der Moloch

Freitag, 13. März 2020

Serien sind Unterhaltung

Das richtige Leben in Serie
suchen – finden – meiden wir es – oder mögen wir es?
Und wenn ja warum?

    Ich glaube ja, obwohl ich von Serien aus vielerlei Gründen nichts halte und sie mir selten ansehe, manche fesseln schon weil sie, wenn sie so schön „deutsch sind“, das richtige Leben widerspiegeln wie beispielsweise : Die Lindenstraße die nach 35 Jahren Laufzeit im Fernsehen zu Ende geht.
Viele Zuschauer mögen sicher sagen: " schade", andere:" na,  endlich".

wie ist es /- „gewesen“?
      Die Schauspielerin M. Luise Marian:
      (  😢 Wer kannte vor Jahren von 15 bis 80 nicht Mutter Beimer, nicht umsonst nennt man sie bis heute die Mutter der Nation wie früher Inge Meisel?)
      Heute, kurz vor ihrem 8ozigsten erzählt  sie anschaulich in der letzten Talk Show von Bettina Bötticher wie es für sie war in und mit der Lindenstraße alt zu werden.
      Fast der gesamte Clan war mit dabei, man sah in die vertrauten Gesichter und entdeckte sich selbst  in manchen Bildern -  als man jung war -  und die Serie 1985 begann.
      Man lachte, litt, freute sich und weinte mit, wenn der Alltag der Protagonisten einiges von dem aufzeichnete was einem ähnlich passiert war, erlebte dort mit, was man im eigenen Leben wiedererkannte und war  ebenso betrübt wenn einer der Schauspieler die Serie verließ weil er her-ausgestorben wurde wie Till Schweiger und andere, deren Namen mir mittlerweile längst entfallen sind. Es war  eine deutsche Zeitgeschichte, man sah politisch aktuelles, scherzhaft festgestellt "das wahre Leben" -  damals in einer fiktiven Straße und Stadt.
Die wöchentlich ausgestrahlte Kultsendung der Lindenstraße hatte ihre Fans und hohe Einschaltquoten, war ein Dauerbrenner wie die uralten Krimiserien der 60ziger Jahre, - von denen kaum einer heute mehr weiß wie sie hießen, die  aber damals die Straßen völlig leer fegten weil alles vor der Glotze saß und sich davon gerne gefangen nehmen ließ.
      Auch heute gibt es /wieder vermehrt Serien, viele werden gerne geguckt, andere lehnen sie total ab aber mittlerweile  bin ich  überhaupt nicht erstaunt, wenn mir knapp über 50 jährige erzählen wie gebannt und leidenschaftlich gerne sie Serien in Netflix sehen und kaum davon loskommen, sich  nächtelang  alle Folgen  auf einmal ansehen, bis sie mit übermüdeten Augen ins Bett gehen,  ja bass erstaunt darüber sind, dass man sie selbst nicht kennt, weil man sie nicht guckt.
Also sind Serien anscheinend längst nicht unmodern geworden, nur heute muss man im Privatfernsehen dafür extra bezahlen wenn der kostenlose Probemonat abgelaufen ist.
Meist sind es amerkanische.

Gestern Abend sah ich den 3. und letzten Teil von „ Unterleuten“ im II.deutschen Fernsehen,eine Deutsch – deutsche Geschichte, obwohl ich es eigentlich überhaupt nicht wollte, mich dann aber doch von der Alltagsgeschichte eines Dorfes so gefangen nehmen ließ, dass ich sogar das Telefon klingeln ließ ohne daranzugehen.
 Klar, sieht man den 1. Teil, sind die nächsten fast Plicht wenn man wissen will wie es weiter geht.
Die Entwicklung des Dorfes und seiner Bewohner war einfach zu überraschend, zu spannend um etwas davon verpassen zu wollen.
          Ich hab bisher noch überhaupt keine Ahnung wie die allgemeine Kritik darüber sein wird, ich fand es hervorragend besetzt – überzeugend gespielt und spannend aufgebaut, kein Wunder, der Regisseur Matti Geschonnek der schon viele Mehrteiler verfilmte ist immer ein Garant für gutes Fernsehen.
Was an einer Serie fesselt uns? Frage ich mich, was fesselt mich wenn ich mir eine davon mal ansehe obwohl es nicht zu meinen Lieblingssendungen gehört, einfach weil ich mich ungern abhängig davon machen lasse mir auch die nächsten Folgen ansehen zu wollen.
Vielleicht weil es um Windräder geht, eine unserer dominierenden zukunftsorientierten Möglichkeiten dem Klimawandel auszuweichen und zu begegnen. Auch in meinem Leben werde ich davon verfolgt  wenn ich mir die riesigen Flügel näher - und damit konfrontiert  - ansehe, weil sie nah auf unsere Hügel  gebaut stehen und keiner fragt nach, -  ob wir sie wollen oder ob sie uns wirklich dabei helfen die Welt besser zu gestalten.
 warum  in Serie gucken: Oder - ist es das normale Leben anderer das dort geschildert wird  - warum - wenn es doch genauso alltäglich wie dein eigenes ist?
Lieben – leben – leiden – Kummer und Zorn – Intrigen und Lügen – Täuschungen und Enttäuschungen genauso wie Alltag, Küche, Garten,  Hobbys und Interessen, überbordende Freuden, wie Kinder kriegen, Ehen schließen, andere verletzen, Freunde finden und wieder verlieren, oder über Leichen gehen und Karriere machen? Vielleicht,  weil es so authentisch - dargestellt wie in vielen anderen Leben auch in der Wirklichkeit war? Fast könnte man es sich ähnlich vorstellen.
            Nun,  ich mag immer noch keine Serien,  keine  3 – und 6 – 12 Teiler die jetzt zuhauf in der Glotze auftauchen und 1 1/2 stundenlange Spielfilme ablösen, aber die – war gut nach dem Drehbuch des kritischen Gegenwartsroman s von Juli Zech und hat mich gut unterhalten, vielleicht,  weil sie den eigenen Alltag etwas aufsplittet und man sich sagt, ne bei dir wäre es nie so wie dort...

 Da nun nach heutigen Erkenntnissen und Meldungen  nicht nur in Hessen ganz allgemein, sondern auch der Vogelsberg im Westen vom Corona betroffen ist und gewarnt wurde Großveranstaltungen / die eh alle abgesagt wurden/ - zu besuchen, finde ich, sind Serien und Filme statt im Kino zu gucken sich im TV anzuschauen sicher eine gewünschte Ablenkung und Alternative für alle, -  die darauf achten,  sich nicht anzustecken.  Das gilt für alle die  zuhause und den Arbeitsplätzen von Seiten der Arbeitgeber fern  bleiben sollen- 
      zusätzliche  Info:  Mit Arztpraxen in unserer Gegend ist es möglich sich per Videokontakt oder Telefon  in Verbindung zu setzen - falls man entsprechende Symptome an sich feststellt; -  ansonsten gibt es die 112 117 die man zum Test - Termin anrufen kann.
         Unterleuten im Film  ist ein fiktives Dorf in der brandenburgischen Provinz. Hier leben Wende-Gewinner und Verlierer, Ostalgiker, Kapitalisten, Zugereiste und Alteingesessene.
Wie eben im richtigen Leben auch. Eventuell ist das die Faszination.
Man wird es  an den Einschaltquoten sehen.
Mir hats gefallen.

@ Angelface

Dienstag, 10. März 2020

kein Stress bitte..

Ins Schwarze getroffen!...*
mit diesem Titel können viele Leser vielleicht nichts anfangen wenn die Erklärung dafür fehlt, denn fehlt die Phantasie anderer -"ein anderes etwas" - zum eventuell „richtigen Inhalt „ hinter den Zeilen zu erspähen, bleibt das Verständnis logischerweise aus.
 Haben wir alle genug Zeit ? Wenn ja - wozu? - warum? - oder wie nutzen wir sie?
Oft frage ich mich ja WER liest dich überhaupt - wer kann sich die Zeit nehmen um zu lesen
und entdecke es dann spätestens in den Kommentaren und wer in den Beitrag hinein geschnuppert hat.
Die Verfolger der Seiten“ um die Flowerpower Follower zu benennen die sich irgendwann mal eingetragen hatten sind es oftmals nicht, sodass man denken könnte, sie hätten ihre ursprünglichen Absichten vergessen.
bei diesem kleinen winzigen Beitrag beispielsweise, - kam sofort ein „ Kommentar, der sich in der Ansicht: „ui wie hübsch“, - weil kurz und bündig oder weil es lustig war" vervielfältigte
* Bei langen Episoden die fast schon zur Kurzgeschichte mutierten kam nieente, gar nichts, schweigen im Walde - und schnell vergessen, - sodass anscheinend alles Tippen - Finger hakeln,  recherchieren und Gedanken sortieren - überlegen, ob es sich lohnt - und hinschreiben - glatt für die Katz war...
nicht ganz, den Katzen hatte ich "es" vorgelesen..-....und sie haben mal zustimmend oder abwertend gebrummt, -  miaut und mit den Pfoten geklatscht.

Trifft man überhaupt je in s Schwarze und den Geschmack derer die bei dir lesen?
Man weiß es nie und tippselt gemütlich vor sich hin, in der Hoffnung du erreichst mit deinem bißchen " Geschreibsel über Themen „ die dich interessieren /und motivieren - auch andere.
         Gerade heute morgen hatte ich eine gute Bekannte an der Strippe die mir erzählte, dass sie völlig im Dauerstress, überlastet bis zum Anschlag kaum mehr zum eigenen Nachdenken kommt und nicht weiß, w i e ihr eigener Arbeitsalltag noch zu bewältigen ist.
Gut – sie ist rund um die Fünfzig und hat noch etliches an Zeit , Z i e l e n  und Aufgaben vor sich, die es auszufüllen gilt.
Sie hat einfach keine Zeit in Blogs herum-zu- lesen, ist schon froh wenn sie abends endlich die Füße hochlegen kann oder ein Essen auf den Tisch bringt, von Wohnungsreinigung und eigenen Hobbys -  Freunde besuchen und mehr - ganz zu schweigen. Es ist ein einziges hin – und her Gezerre an ihren Nerven und Kräften.
Möchte ich nochmals zwanzig und in der gleichen Lage sein? - nein - auch keine xxx...und xxxx mehr, - denn  - ach ja, diesen Zustand kenne ich – habe ihn jahrelang auch ausgehalten, mich unentbehrlich gefühlt und war davon felsenfest überzeugt, hab täglich daran gedacht, wenn ich nicht am Arbeitsplatz auftauche, bleibt die Arbeit liegen und andere müssen für dich machen, was von dir liegen blieb - was immer ein schlechtes Gewissen verursacht - ich konnte mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen,  dass etwas ohne mich /am Arbeitsplatz/ging -
hatte das schlechte Gewissen gewissermaßen  gepachtet wenn ich mal krank wurde - und nicht mehr konnte -
andere vernachlässigte und die Arbeit zuhause liegen blieb wobei ich damit beileibe nicht nur die Bügelwäsche meinte.
Zeit ist Druck
keine Zeit/ zu haben/ ist Belastung
Zeit ist Glück – wenn man sie hat oder/ sie sich nimmt
die Zeit läuft davon
die Zeit kann man nicht halten, aber verwalten
kommt mir kurzfristig in den Sinn, - wenn ich die Gedicht – Form bemühe..
  • was mochte ich mit diesen Worten überhaupt sagen –
    da ich die Zeit dafür habe ?
  • Lasst euch Zeit um zu leben?
  • Lasst euch Zeit um zu lieben
  • Lasst die Zeit nicht unnütz verstreichen
    Laß sie leben und genießen
    Ich sage Danke für all eure lieben Kommentare, denn damit habt ihr – mir – Eure Zeit - und nicht nur das, sondern auch Euer Interesse geschenkt.
  • Zeit verschenken kann man leider nicht, nicht in ein Taschentuch packen, - einwickeln und verschicken, so gerne man es auch möchte, denn wir wissen alle wie kostbar sie ist.
  • Es ist wichtig die /Lebens/Zeit nicht aus den Augen zu verlieren, denn eine Sekunde später, ist sie schon vorbei und man fragt sich WAS man mit ihr sinnvolles oder sinnloses angefangen und sich dafür eingefangen hat.

@ Angelface