Sonntag, 18. Februar 2018

februar der 3.sonntag



es ist winterlich kalt, wenn ich ganz genau hinschaue drehen sich die windräder ganz leise in der luft....2 neue drehen sich am himmel im kreise...spaziergänger begegnen mir auf meinem wege, sie schauen etwas erstaunt,  wahrscheinlich haben sie noch nie gesehen dass ihnen jemand mit einer schwarzen tasche am bauch in der wilden schneelandschaft entgegenkommt und denken, was hat die denn da - und wo will sie damit hin -  doch die sonne zaubert auch  ihnen ein leises lächeln ins gesicht...
                                                                                                
             18.02.2018----
Erster spaziergang im schnee, wenn man das gestolpere was ich da anstelle so nennen kann. Die wege sind stark vereist und gefrorene  eisschollen sind stolperfallen, also „gehe“ ich im tieferen schnee wo sich die schneeketten die ich über den stiefeln trage besser in den gefrorenen erdboden krallen. Vor anspannung ziehe ich die schultern hoch, auch die noch kranke…autsch..
Die sonne scheint herrlich, dennoch ist der wind eisig kalt.
Wunderschön sieht die schneelandschaft vor meinen augen aus..
Ich lächle leise..wieder ist ein Sonntag fast vorbei, der dritte seit der op…
patschnass am rücken - aber erleichtert lande ich nach einer halben stunde wieder am hause,
                 es ist nix passiert..
  
                         Alles wird gut…
                                  © angelface

Freitag, 16. Februar 2018

positives vorwärts denken...



Technik ist gut..
Wie gut dass es solche hilfsmittel gibt, und doch - man merkt es erst wenn man sie braucht.
Während mich das summende monotone geräusch meines quälgeistes 6 x am tag  begleitet – beobachte ich die meisen am futtertrog, sehe den schneeflocken zu wenn sie leise vom himmel fallen und denke mich  mindestens 5 wochen weiter.
Wie für einen rollstuhl den abwärts  gelähmten gute dienste leistet bin ich dankbar dass es solche hilfsmittel gibt. Ein lob der technik die dies möglich macht. Sie liefern sogar bis in den hohen vogelsberg.
  wouw ..wer hätte dies je gedacht.
           Ich ziehe ihm ein buntes jäckchen an und überlege - Wie nenne ich meinen momentanen weggefährten, nicht dass er beleidigt ist  und mir eine schnute zieht weil ausgerechnet er – namenlos bleibt.
Wenn man allerdings so doof ist, den eingebauten computer falsch zu programmieren fährt das gerät  allerdings brav bis weit über die erlaubte schmerzgrenze.. lacht – und ich denke, - typisch für mich – die mit computern nicht allzu viel im sinn hat…
Der himmel wirft weisse schatten, nebel kommt auf und man merkt – der frühling ist noch meilenweit von uns entfernt….mimi maunzt, muss ich in den schnee und ich schiesse vom fenster aus ein paar schneebilder...wie man sieht, gehts auch mit links und um einiges mehr als vorgestern....↴
viel spass an den bildern....
4 beinige schneespaziergänge sind auf dauer nix für sie...
mist...auch hier schnee...
leicht irritiert...orientierungslos...
traumverwunschen..schöön...

mimi mag keinen schnee...
Übung macht den meister…und so übe ich mich  weiter in geduld..und im links schreiben, zeichnen und malen, schließlich will sich der geist beschäftigen und nicht langweilen...
                                           ich merke mit freude ,,,ich bekomme zurück was ich versand habe....
danke liebe martina.....                                 ..© angelface

Sonntag, 4. Februar 2018

sportliches hallo

danke herr doktor - wozu braucht man eigentlich 2 !!!!! arme    ??? der kopf denkt von allein....

Man sollte es sportlich sehen….dass alles in der schulter kaputt war, - nun soll es heilen. Doch das gestell  an schulter und arm zum fixieren ist grässlich.groß – schwer – hinderlich, wer hat das nur erfunden!!!. ich wette 1000 taler, der schweitzer mit seinen kräuterlullis war das nicht.....
Andere die im rollstuhl sitzen oder nur ein beinchen haben können dies leben  ja auch, sie haben gelernt wie es ist jeden  tag sich ein nettes lächeln abzuzwingen,, mir fällt es noch ein wenig sehr schwer, obwohl ich es eigentlich kennen müsste, training über fast 7 monate liegen beim 3-fachen bruch des sprungelenks  sollten es mich  2012 gelehrt haben.
und doch . nichts mehr tun können – 2 tage zuhause und mir fällt schon die decke auf den kopf während tausend gedanken rattern. Morphin hilft ein bisschen.
Sich unnütz fühlen, - ist weitaus schlimmer, - überflüssig, zu nichts mehr nütze zu sein - ist – denke ich – für einen aktiven menschen immer schwer zu akzeptieren. 12 stunden – 24  -  48 stunden – jede davon zieht sich endlos entlang, sie dehnt sich und streckt sich und quält sich…
.....ich sitze auf dem stuhl, schau aus dem fenster hinaus in den tiefen schnee und warte dass etwas passiert während die schmerzen den körper durchtoben, ich wusste nicht wieviele knochen mein körper hat ehe sie der operateur so zärtlich mit seinem meißel streichelte, jetzt weiß ich es, denn ich spüre jeden einzelnen mehr als deutlich.. das zum wohlbefinden und der frage, wie gehts dir jetzt - danach. ich weiß, was ich jetzt brauche ist kraft und geduld, durchhaltevermögen, ansonsten ist...
gequierlte scheisse - glaube ich eine durchaus passende zustandsbeschreibung wenn man feststellt, dass man für 1 satz zu schreiben fast eine stunde braucht, vor allem dann, wenn der kopf noch tadellos funktioniert. Sonst geht eigentlich fast nichts mehr außer zähne putzen und po abwischen, und darüber kann man ja auch froh sein..sitzen – liegen – laufen – schlafen – alles ist schwer. Es ist geradezu unglaublich wie eng türholme und eingänge sind – überall stoße ich mich, ferienhäuser sind eindeutig nicht für krüppel und behinderte gebaut - konstruiert  und erdacht worden!
6 wochen  unbeweglichkeit liegen vor mir, dann soll es angeblich besser werden. .. man sage dies bitte den katzen - kindern. die ärmsten allein gelassenen -  schauen mich an als wäre ich ein alien--wenn mich noch einmal jemand fragt wie es mir geht, dann beisse ich zu!---  noch sind die schmerzen  hölle hoch 3.
.........
Okay – irgendwann – in ferner zeit – werde ich wieder – wie auch immer –unter den normalos sein und mich an tausend kleinigkeiten die überlebenswichtig sind – erfreun.
Bis dahin müsst ihr euch – leider wie ich –  noch etwas gedulden mich zu lesen.
 im grunde wollte ich weder klagen noch mich beschweren - sondern nur bescheid sagen dass ich wieder bin, denn 1 std. pc heisst ich muss unter die duschhaube um wieder trocken zu werden.
kann mich bitte jemand zum linkshänder umfunktionieren.....das wär doch ein tolles
 geschenk..machts gut - ihr lieben....und danke für eure lieben kommentare, ich lese soweit ich es kann - bei euch weiter....denn sauber, satt und gut versorgt zu sein, ist jetzt das wichtigste für mich.
                             ...tage später nachdem klammern und fäden entfernt wurden -  ein gruß an alle die noch einmal in den post hineinschaun, -   fortsetzung -  heute nach vielen schlaflosen tagen und nächten , jetzt endlich  kann ich nach 14 tagen wieder selbst etwas tun...es geht aufwärts, wenn auch langsam...ein paar kleine bilder....vom jetzt,,,,
bin mal gespannt darauf wie schnell man vergessen wird wenn man selbst weder
                                                   KOMMENTIERT noch schreibt :-)
wer kennt den? schulterstuhl ein kleines marterinstrument

liebe grüsse  Eure angel

Freitag, 19. Januar 2018

aufruf - an Leser und Hilfsbereite!



Aufruf für eine liebe Bloggerfreundin.
                                                     Zusammenhalt
 
                                Stürme können ganze Existenzen vernichten.
jeder weiß das -  viele hat es getroffen: für viele ist es ein Schock.
 Orkan Friederike fegte übers Land und hinterließ wie jeder Orkan schon vor ihr – fürchterliche Schäden. Unglück und Leid.  Schrecklich wenn man all die Schäden sieht, sieht wie es Menschen – auch die, die man kennt -  trifft. Da treten jedwede oberflächlichen Posts   über Mode, Garten und kleine persönliche Befindlichkeiten einmal weit beiseite!
Beate - eine liebe Bloggerfreundin von mir die ich regelmässig gerne lese -  hat es getroffen und  mit ihr das Bahnwärterhaus und ihre Familie.
 und dann zu allem Unglück kam dies noch hinzu.
http://bahnwaerterhaeuschen.blogspot.de/2018/01/was-der-orkan-nicht-geschafft-hat.html
Leider wohne ich nicht annähernd genug  in der Nähe, um selbst zuzugreifen - aber es liegt mir sehr am Herzen dass  so ein altes wunderschönes Gebäude das so alt ist, dass man es nicht mehr versichert bekommt – wieder  repariert wird.
Die Schäden am Bau sind beträchtlich. Man sieht es deutlich an Beates eingestellten Bildern.
Der Garten ist verwüstet, das Dach ist schwer beschädigt,  vieles darunter  liegt nun  frei und ungeschützt, die Ziegel liegen im Garten, es herrscht ein fürchterliches Tohuwabohu und die Zimmer sind im obersten Stockwerk nicht mehr vor Wind und Wetter sowie dem nächsten  Sturm  beschützt, dem Hagel, Regen und Schnee hilflos ausgeliefert
Tatkräftige Hände aus  Orten der unmittelbaren  Umgebung könnten helfen, aber auch andere - vielleicht mit einer kleinen Spende wenn es ihnen möglich ist; - deshalb dieser Aufruf aus Hessen – an Euch alle – die das Bahnwärterhaus kennen. Meines Wissens steht es auch unter Denkmalschutz.(?) Beate wird mir diese Frage sicher gerne beantworten.
              Wer kann helfen? Wer hat die Möglichkeit dazu, krempelt die Ärmel auf und greift mit zu? Wer hat  entsprechende Verbindungen, weiß Adressen an wen man sich  zuerst wendet? Wohin lenkt man am besten die ersten Schritte!
Ich bin davon überzeugt wer es erfährt der wird gerne  auf irgendeine,  auch unbürokratische schnelle Art helfen, nur wissen müssen es die – die es angeht.
Ich bitte deshalb herzlich darum den Post  von Beate zu lesen, darin steht auch an wen man sich wenden kann.
  -   Siehe den LINK oben -
P.S. Dieser Beitrag bleibt mit voller Absicht eine Weile oben stehen, damit meine Leser die Gelegenheit haben ihn zu lesen.  Ich bin davon überzeugt , dass sich ihre LESER mir anschließen, es würde mich aufrichtig freuen. Ein Schritt, ein Klick genügt.
                                                 
                                                                              © Angelface aus Hessen