Mittwoch, 8. April 2026

ein Ausflug voller Überraschungen...

 

...ein Ausflug voller Überraschungen.

Ich hatte in der Nacht zuvor ganz gut geschlafen, der Wecker war schon gestellt. Die Befunde bereit gelegt. Die Tasche gepackt. Dann kam die erste Überraschung des Tages.

Tote Hose in der Batterie. Bei der letzten Fahrt war der Kofferraumhebel wohl nicht sofort zurückgeschoben worden, der Deckel des Kofferraumes dadurch nicht ganz zu, das hat genügt um die Batterie über Nacht zu entladen. Das wusste der Fahrer nicht als er das letzte Mal einparkte. Es jetzt festzustellen war natürlich richtig Mist.
 - 👀 Steht dieser  besondere Arztbesuch jetzt unter einem schlechten Stern?

* Ein Glück hatten wir ein wenig Zusatzzeit mit eingeplant. So konnte meine Freundin nach ihrem Frühdienst noch zu mir hochkommen und mit mir eine halbe Stunde darauf warten, bis der Wagen wieder ansprang den der Nachbar mir mit seinem Gerät zum Aufladen angeschlossen hatte. Zumindest hofften wir das. Leider klappte das nicht, wie gewünscht sodass wir es – ich lenkte den Wagen und die beiden schoben das Auto vom Parkplatz hoch ins Sträßchen in die richtige Position damit er mit seinem Auto meines Kurzstarten konnte. Anstrengend genug durch die abschüssige Schräge am Parkplatz  , waren wir zum ersten Mal schon geschwitzt - leicht angespannt und hatten ordentlich vor*geplante Zeit verloren.

Der Rest der Fahrt war aber soweit in Ordnung, das Auto lud sich ja durch die Fahrt auf und ich rief von unterwegs die Praxis an um dort unsere Verspätung mitzuteilen, war aber natürlich entsprechend hibbelig und immer noch angespannt.

Erst mal Stadt und dann tolle Stadt im Sonnenschein. Wir parkten gegenüber der Praxis im Parkhaus und ich war froh,  dass sie die Stadt wie ihre Westentasche kannte. Viel los auf den Straßen, ich erkannte einiges später in der Fußgängerzone wieder von früher und freute mich schon auf den Stadtspaziergang – mal wieder etwas anderes nach dem Arztbesuch zu sehen, als unsere grüne Wildnis im Park..

Eine riesige schicke große Praxis. Ruhig und angenehm, keine Hektik, keine spürbare Eile. Viel Personal, lange Gänge  von denen die einzelnen Sprechzimmer abgingen. Die 10 dort behandelnden Ärzte operieren in 3 unterschiedlichen Stadtkrankenhäusern anderer Städte wechselseitig, denn es ist ein bekanntes Wirbelsäulenzentrum im Main-Kinzig - Kreís das von dort aus das gesamte Spektrum der Wirbelsäulen Chirurgie organisiert, behandelt und jeweils operiert.


gut vorbereitet hatte ich die bisherigen Befunde
und die CD-Bilder dabei...


Freundliche Anmeldung, ansprechende ruhige Atmosphäre , aufmerksames Sprechstundenpersonal , gutes Zeitmanagement, ich musste nicht lange warten bis ich ins Sprechzimmer eingeladen wurde und den Arzt dort schon in meinen Befunden lesend vorfand. Er nahm sich Zeit und schaute sich die Bilder im CT genau an.

Also für die lange Zeit die mich meine Wirbel schon tragen, hab ich eine wunderschöne Wirbelsäule mit wenigen Abnutzungen wird mir erzählt.  Das kriege ich jetzt auch ebenso wie der Hausarzt schriftlich digital zugeschickt, der sich die CD vom Hals - CT nicht mal anschauen wollte.

Das kennt er auch schon länger von den Hausärzten die die Bilder eh nicht lesen können, meint mein Wirbelsäulenspezialist und lächelt mich freundlich dabei an, während er die mitgebrachten Befunde durchblättert. Da haben sie ja schon eine Menge vorzuweisen, das ist nicht von schlechten Eltern“ und meint dann weiter „ stehen Sie bitte auf und gehen ein paar Schritte damit ich ihr Gangbild beurteilen kann“. Den Gefallen tu ich ihm gerne, denn ich hab ja schon eine Stunde im Auto gesessen das mir am frühen Morgen schon die erste Überraschung beschert hatte, indem es nicht ansprang. Als ich es ihm erzählte, musste er über die kleine Anekdote – Auto schieben ehe es fährt *;- etwas grinsen.

Bei den paar normalen Schritte die ich bis zum Fenster mehrere Male nacheinander und zurück machen sollte, war nichts ungewöhnliches groß für ihn festzustellen. Doch als er mich bat, mir eine gerade Linie vorzustellen auf der ich direkt Schritt vor Schritt setzen sollte, auch ohne die Augen zu schließen  fiel ich nach 3 Schritten sofort um. Ein gerades Gehen und dabei stehen bleiben war nicht möglich.
Er nahm eine silberne große  Stimmgabel zur Hand, setzte sie mir auf dem linken Handrücken auf, es vibrierte in meiner Hand wie das Handy das man zum aufladen in die Steckdose steckt – und machte diesen Test auch am rechten Fußrücken – sah mich an, schüttelte den Kopf  und sagte; Tja meine Liebe, da haben wir das Problem schon - und die Diagnose auch. Es ist eindeutig ohne Zweifel eine Polyneuropathie, die haben Sie nicht erst seit gestern..
Da Sie selbst Arzthelferin waren, wie ich aus Ihren Papieren entnehme, können Sie dem Krankheitsverlauf praktisch zuschauen wie es sich weiter entwickelt, obwohl sie jetzt noch keine fühlbar ständige und chronische Beschwerden/oder Schmerzen  im Bein haben. - Da tut sich nichts mehr, das Bein nimmt nichts mehr wahr. Die Nervenenden im unteren Beinbereich sind auf Dauer geschädigt und wer weiß schon wie lang. Man kann jetzt natürlich noch die Diagnose  durch weitere Ursachenforschung noch erhärten indem eine  Brustwirbeldurchleuchtung unterm Schirm stattfindet und bestätigt, denn ein MRT geht ja bei Ihnen durch den Schrittmacher nicht. Aber mir reicht das schon was ich jetzt sehe. Sie müssen nochmal zum Neurologen damit er bei Ihnen sämtliche Nervenstränge durchmisst. Dann kann behandelt werden und wir müssen weiter sehen wie es sich entwickelt. Diese Diagnose kommt leider nun zu den Ihren hinzu und schreibe es in den Bericht..

Die Ursache wodurch ich das habe könnte alles mögliche sein informierte er mich. Ob durch  mehrere Medikamentennebenwirkungen seit der Herz OP in 2019 Sie nehmen ja lt .Plan einiges ein, - ob Diabetes Typ II , falsche oder unzureichende Ernährung, mangelnde Bewegung und vieles mehr  zusätzlich eine Rolle dabei spielen, ist fast schon zweitrangig. Erst muss nun  bald durch den Neurologen festgestellt werden was noch alles geschädigt ist. Die „ beschriebene Zyste im CT, - übrigens sind es zwei, die an dem 5.Halswirbel – eine links eine rechts hängen. Sehen Sie hier selbst auf den Bildern zeigte er mit dem Stab und fuhr damit die einzelnen Wirbel entlang - sind nicht dafür verantwortlich und so klein, auch nicht störend und  haben damit nichts zu tun, die können Sie vernachlässigen, da kann ich Sie beruhigen.

Doch zusätzlich sollten Sie erneut zum Gefäßchirurgen, und die Enge besprechen da  es sich ja jetzt nur um die Zyste orientiert wurde. Da müssen Sie nochmals ran, denn die Enge in der Halsvene ist damit nicht erklärt, da muss sich noch einmal jemand kümmern“.

Damit hatte ich seine Diagnose erst mal in der Tasche und war irgendwie damit auch erleichtert. Der Gedanke ihn zu fragen, wie lange kann ich noch auf beiden Beinen stehen, kam mir nicht. Den schiebe ich mal schnell beiseite, er kommt früh genug. Wichtig für mich war:

Endlich haben die unerfreulichen irritierenden störenden Gangstörungen und das Schwindelgefühl sodass ich mich ständig irgendwo stoße - einen Namen. Doch ich denke natürlich  an meine vielen Treppen nach oben und sage mir: na dann...

Damit verabschiedete er mich freundlich sichtlich besorgt und wollte sich mit meinen Nephrologen in Verbindung setzen, damit dieser mich an einen guten Neurologen weiter zur Mitbehandlung  überweist...

… Puh, das ist natürlich heftig, zwar hätte ich selbst von tiefer Beinvenenthrombose nach der letzten Schmerzattacke Nachts  im Oberschenkel der mich so verwirrte bis hin zu Krämpfen denken lassen ; oder eher auf Durchblutungsstörungen getippt, doch das, was jetzt feststand  hatte ich nicht erwartet oder daran im entferntesten gedacht, denn es fehlte das Taubheitsgefühl im Bein, auch das Kribbeln und Ameisengefühl völlig, sonst wäre ich selbst darauf gekommen. Gut, es war auch schon mal , wenn ich lange am PC saß „eingeschlafen „/ wie die Arme auch wenn ich sie lange hob, - war aber sonst nur oft heiß am Tag/wenn ich darauf achtete und immer in der Nacht seit im Februar 2012 im Laufe des Jahres nach einem Sturz von der Wendeltreppe das Sprunggelenk zwei mal operiert  mit dessen Spätfolgen ich im April 2013 noch hinkend  in den Vogelsberg umgezogen war.

Was ich jetzt mit diesem Bewusstsein mache, gilt es nun neu zu überlegen, wenn ich die ÜW zum Neurologen und dort einen Termin zum Durchmessen bekomme.

Wissen beruhigt immer, alles was man weiß kann auch - irgendwie - angegangen werden.

Anschließend gönnten die Freundin und ich, uns einen langen Spaziergangsbummel quer durch die Stadt - die Fußgängerzone entlang mit all den bunten Boutiquen und Geschäften. Kehrten zum Essen ein, setzten uns zum Kaffee trinken in die Sonne und ruinierten uns durch das Gehen über das Kopfsteinpflaster gerne die Füße, wobei sie mir etliche hübsche Anekdoten erzählte die sie in dieser Altstadt alle schon vor Jahren erlebt hatte. Es war kurzweilig und interessant ihr zuzuhören. Doch mehrere Male fragte sie mich : geht ’s noch, kannst du noch? Während wir weiterliefen und ich sagte ein Indianer kennt keine Pause und keinen Schmerz, er läuft und läuft und irgendwann fällt er mal um, dann hat er Pause und ruht sich aus „!..

* Lange hielten wir uns als letzte Station die sie mir unbedingt zeigen wollte in einem schönen großen Sozialkaufhaus auf, indem es alles gab was das Herz begehrt. Ich staunte darüber, was es dort alles gab. Sie machen seit Jahren regelmäßig Haushaltsauflösungen wo nichts weggeschmissen wird sondern alles angeboten wird was man sich vorstellen kann. Nur gute Qualitätsware wurde angenommen und angeboten, der Rest verschenkt oder entsorgt.  Ob nun Möbel aller Art, ganze Kinderabteilungen gut bestückt sind , fast ungetragene Fehlkäufe wie ehemals teure Leder - Markenschuhe erhältlich sind. Von Deko, zu wunderschönem sehr altem Geschirr, Antiquarisches an Figuren, Damen und Herren - Kleidung aller Art, Bildern, wo Schmuck und Nippes in hervorragendem Zustand zu kleinen Preisen angeboten werden und lernten dabei entzückend nette, ältere zuvorkommende Menschen kennen, denen man anmerkt , wie gerne sie es ehrenamtlich anbieten und damit ein gutes Werk tun, getragenes, genutztes - gut erhaltenes -  Gebrauchtes weiter zu geben.

* Ich ließ mir sofort die Adresse geben. Das ist eine gute Quelle und ich bin beruhigt dass es so etwas überhaupt in dieser Form gibt. Da wäre eines schönen Tages auch mein Haushalt gut aufgehoben* und nichts käme davon in die Tonne.


in der Sonne unter blühenden Bäumen  sitzen
ist herrlich auch wenn einen ein anderer knipst...

Als sich meine Begleiterin zu fast neuen ausgefallenen guten Markenlederschuhen sowie einem weichen wunderschönen hellen Ledersitzpuff entschloss, nicht nein zu sagen, der aber zu groß war um ihn quer durch die Stadt zurück bis zum Auto zu tragen und ich sagte“ Du, ich geh keinen Schritt mehr“, packten wir unseren Einkauf von jeweils 15, 50 -€ und bei ihr 21,.00 € außer dem extra zu bezahlendem Lederpuff ein und ich setzte mich mit dem Puff vor die Tür was die Verkäuferinnen lachend gut hießen und mir eine Tasse Kaffee und eine Flasche Wasser dazu stellten während *sie sich hoch zum Auto im Parkhaus vor der Arztpraxis schleppte und mit diesem nach einer halben Stunde wieder zurück kam um mich samt Einkauf einzuladen..




Ich hatte eine Menge Spaß in der halben Stunde vor-dem -Laden warten, mit der Bemerkung auf den Lippen, ich kann mir ja dazu ein Schild auf die Brust malen – hier sitzt ein Schrittmacher der keine eigenen Beine hat weil er eingebaut ist - was eine Lachsalve bei den älteren Damen auslöste.

Die Fahrt zurück in der Sonne ging nur bis zum Städteende. Dort gab es den teuren bekannten Bäcker eines bekannten Namens der Brot, Brötchen, Kuchen, und Stückchen – die alles vom Vortag zum halben Preis und weniger verkaufen. Dort machten wir Rast und gönnten uns noch zum Käffchen draußen an einem Tisch in der Sonne hervorragende Mohnkuchenstückchen die wunderbar wie frisch gebacken schmeckten und ließen uns duftendes Rosinenbrot und Bauernbrote mit Kümmel für zwei zum geringeren Preis einpacken, bis wir weiter nach Hause fuhren.

So frisch und lecker kennen wir das beide nicht von unserem Bäcker, der das dreifache dafür verlangt was schon mittags nicht mehr frisch schmeckt - stellten wir beide fest. Nach dem zwischenzeitlichem Tanken, dem Auspacken bei ihr vorm Haus und anschließend bei mir mit der Schubkarre unsere Beute ins Haus zu mir - um es zu verstauen, empfanden wir dann als das kleinste Übel des Tages , zeigte uns aber auch, wie erschöpft wir gleichzeitig vom Tag waren obwohl wir altersmäßig 25 Jahre auseinander sind..

Heute wird sich erholt, nur die Waschmaschine darf arbeiten...

und ich freue mich über wunderschöne neue Strickjacken in besonderen Farben und Formen, denn davon kann man nie genug haben...

Weitere sehr willkommene Beute bei mir sind eine hübsche Spieluhr, mit Tiermotiven im Gehäuse eine lustige Wanduhr die ich gegen eine langweilige austausche, eine weiße überlange Leinenbluse mit Baumwollspitze in den Ballonärmeln mit großen Taschen, so schön als wär' s ein Kleid, ein schwarz-rotes Blumenröckchen zu einem weichen beigen Langarmpulli, drei wunderschöne superweiche hellgraue Strickjacken in tollem Strickmuster die ausgesprochen teuer aussehen, ein paar Frühlingssportschuhe, drei Langarm T-Shirts in toller Qualität und eine alte romantische Teekanne im verspielten Röschenmuster eines bekannten Herstellers in der ich mir sofort grünen Tee zum Abendessen aufgebrüht habe. Celinchen hat natürlich bei unserer Heimkehr alles ganz genau inspiziert und für „ genehmigt“ befunden.
Schließlich muss man sich nach so einem anstrengenden Arzt - Ausflug auch ordentlich belohnen. Auch meine fahrende Begleiterin ist über ihre unerwarteten Einkäufe sehr glücklich und schmiss sofort ihre Waschmaschine an.




@ Angelface




Montag, 6. April 2026

am Ostermontag ist's kalt und wirtlich-ungemütlich...

Plan machen hab ich mir abgewöhnt, es kommt - wie es kommt - und geht dann wieder...


Ostermontag wenn der Hase um die Ecke kommt und  Süßes bringt erzähle ich Geschichten...

Irgendwo in der Ferne erklingen die Glocken der Kirche, die Windmühlenräder drehen sich im Kreis, ihre roten Spitzen leuchten in der Sonne...

21° drin – 7° Außen...die Sonne scheint, die Luft ist eisig kalt, welch eine Mischung, fast wie die bunten Ostereier die ich im leckeren Eiersalat verbraten habe, denn für etwas* müssen sie ja gut sein. Geh ich raus - bleib ich drin - noch weiß ich es nicht. Bin ja Wassermann-Frau, die für plötzliche Ideen bekannt ist.
         Oskar, den Pelletsofenmann hab ich gefüllt und schon seit gestern auf den automatischen Eco - Modus auf der Tastatur umgestellt, denn die Übergangstemperaturen sorgen dafür, dass-wenn die eingestellte Zimmertemperatur erreicht wird, er sich automatisch nach dem Herunterfahren ausschaltet und geht dann wieder an, wenn die 2 ° mehr wieder eintritt. Klingt kompliziert, ist es aber nicht wenn man das mal kapiert hat. Ein kleines Erfolgserlebnis ist dabei, dass sich die eingefüllte Pelletsmenge die verbrannt wird , um etliches reduziert. Man spart damit Heizung und hat es dennoch angenehm warm, daran muss Frau sich erst gewöhnen.

Zum Osterspaziergang hab ich wenig Lust, denn die verflixten Gangstörungen sind ja immer noch da und nicht abgeklärt, dies geschieht hoffentlich morgen beim Arztbesuch im Wirbelsäulenzentrum - auf den ich schon mehr als gespannt bin.

So hab ich beschlossen  heute etwas Sinn-bringendes zu tun, und die Stricktaschen die ich vor ca 5 Jahren gemacht habe mit Leinentäschchen ebenfalls abzu*füttern , wie die Neuen die ich mittlerweile fabriziert habe. Sie haben nun den Vorteil etwas mehr an Innengewicht zu tragen wenn ich sie oder ein anderer für etwas nutze. 


Celinchen brüllt unten am Geländer, - M o  o m e n t - ich muss schauen, was will sie?

„ Aha, sie hat links an der Backe Jacko den Kater vom Nachbarn mit angeschleppt und rechts an der Backe trägt sie ihre erste Tagesbeute, eine Riesenmaus, die sie ihm wohl zeigen wollte, denn er ist keiner der sie selber fängt. Pfui was für ein Riesen Ding!




  •  Meinen Spruch kennt sie schon: „ ach, nee, bitte nicht diese Sauerei, Celinchen das muss an Ostern nicht auch noch sein, ich hab nicht die geringste Lust das jetzt auch noch weg zu machen“, sag ich ihr und entsorge im Küchenkrepp das riesige Vieh in Richtung Abfalleimer, worunter sich Jacko schon  erwartungsvoll versammelt hat um mir zuzugucken.

                                


Nero taucht auf, Carlos im Schlepptau der gestern Nacht für Stunden nicht heimkam und verschwunden war, worüber wir, seine Besitzerin und ich , - uns Handy-mäßig lange ausgetauscht haben: „ Ist er da – gibt mir bitte Bescheid, sonst gucke ich nochmals in allen Schlupflöchern bei mir ob er sich da zum schlafen verkrochen hat“. - Das ist so das übliche Gespräch, seit die Katzen die Häuser so oft und regelmäßig wie Menschen ihre Unterhosen wechseln.

Schon am Früh morgen hatte ich eine alte Freundin am Telefon deren Katze eine ungeklärte Allergie im Fell hatte. Wir überlegten gemeinsam ein Stündchen was es wohl sein könnte. Katzen sind also immer überall ein Thema. Das Alter, die Unpässlichkeiten oder Unarten die sie entwickeln wenn es reine Wohnungskatzen sind und wie man *Abhilfe schaffen könnte. Da sind eigene Erfahrungen immer willkommen wenn sie helfen.



ist ja eine meiner ersten Täschchen an denen ich mich versucht hatte
nun ist sie auch mit Leinensäckchen gefüttert...
und kann weg - wieder verschenkt werden...

Endlich komme ich damit an mein neues altes Strickzeug und schaffe es wenigstens ein Täschchen zu füttern um es auch gleich als Geschenk hübsch als verspätetes Osterei zu verpacken, denn ich weiß schon wer eines brauchen kann und es bekommt..
Sie sind schließlich nicht verstrickt worden um im Körbchen archiviert sondern um getragen zu werden.

Mittags kommt Besuch, ach Herrje ist der Kuchen schon durch den ich vor einer Stunde zwischen Mausentsorgung – Katzenberuhigung .- Telefonaten – und Täschchen einnähen und versäumen  – in den Ofen geschoben hatte. „ Füllen muss ich ihn auch noch mit Schockoguss und innen mit Eierlikör, denn schließlich ist noch einen halben Tag O s t e r n ...🍬🍬🍬🍑🍑🍑🍎🍎🐤🐤🐤fertig soll er dann auch schmecken und verputzt sein - wie die Geschichte auch...wenn nicht wieder was passiert was überraschend um die Ecke kommt, wie der Osterhase der die bunten Eier für den nächsten Eiersalat bringt. Den muss ich allerdings dann erst machen.

 Und morgen -  da lass ich mich dann überraschen und hoffe der Tag steht unter einem guten Stern,  - spannend wird's auf jeden Fall werden, wenn ich höre was ich so seit einiger Zeit - nichts zu wissen -  mit mir herum trage. Der Termin steht, die Tasche ist gepackt, das Auto auch  und um 9°° hole ich die Nachbarin an ihrer Arbeitsstelle ab. Sie kennt den Weg und ich kann mich gemütlich fahren lassen.
Drückt mir die Daumen, dass ich endlich zumindest aufgeklärt wieder zu Hause lande.

@ angelface



Sonntag, 5. April 2026

Ostergrüße von Angel...

 ein kleiner Hase hoppelt über die Wiese schnuppert an jedem Halm und ruft...

                                                           ein frohes Osterfest
                                                      für alle nah und fern

                              - in der Heimat und in fremden Ländern - 
da unter dem Strauch..

der schon so schön grün

zwischen den Bäumen

es hängt am Ast

mitten im Zaun

 ihr müsst es nur suchen...

 es ist bunt und klein

aber fein...

oft nur ein Farbtupfer in rot oder blau

es versteckt sich

weil es Brauch ist...

für große und kleine Besucher

euch Freude und ein Lächeln

ins Gesicht bringt


                       💖    💖                💫💫         😸    🙏        🙏       🙏

 Buntes überall....es raschelt....im Gras....


im Baum öffnen sich die ersten Knospen


auch hier ist das Häschen entlang gehoppelt....
und hat ein Versteck gesucht...

legt bunte Überraschungen ins Döschen

unter den Eimerchen festgeklebt
hat sich der Hase viel Mühe gemacht...

im Heu  und Moos versteckt könnte man auch hier 
mal nachsehen...

Meister Frosch beobachtet die Reise des Häschens
                                                    von oben aus seinem Versteck...


                                                          nun s u c h t  mal schön...
       herzliche Grüße
                                               🍐🐹🐸🐝     🐜🐍 angelface 🐦🐒🍫🍒🍭🍬



überall blitzt Buntes hervor
in Silberpapier...

* auch noch
am Ostermontag...


Donnerstag, 2. April 2026

unverhofft kommt oft...*

 

Das Gästezimmer im Ferienhaus erzählt ganz andere Geschichten.

  • Körperliches Bewusstsein – im Sommer.

  • "Untendrunter  möchten wir es doch genauso *  schön wie das Darüber*  tragen, allerdings auch bequem genug  um sich wohl zu fühlen.

Betritt man es, ist es wie in einer anderen Welt.

Da schlummern in durchsichtigen kleinen  abgelegten Kartons  ganz oben auf dem Schrank - Viskose, Seide, alte Baumwollspitze an Hemdchen und Höschen , durchsichtiges Feines, seidenweich sanft in zartem Weiß, lila, rosa ,Brombeerfarben vor sich hin. Leichte Sommerfarben, zartes für den Urlaub nichts knitteriges, leicht zu verpacken hat es wenig Gewicht und braucht kaum Platz.

„ Wann hab ich es zum letzten Mal getragen“, denke ich mir und lächle.  Irgendwann vielleicht vor 10 Jahren oder noch früher  im Sommer an der See. Manches bekam ich von der Schwägerin wie den zarten Body zum rotschwarzen  Seidenmorgenmantel, beides was jetzt die Nachbarin liebt und gerne anzieht. Ich selbst trug ihn nie,  er stand mir einfach nicht, generell mag ich auch lieber sportliche Sachen..

Celinchen leistet mir Gesellschaft als ich es aus dem Karton befreie.
Sommerliches, kurzes als Top und Hemdchen das man nur unter Röcken und Sommerkleidern trägt.
Spitzenbodys in weicher Baumwolle weiß, blau und sportlichem Braun .
Elegant, körpernah, schmeichelnd weich und eng..
Passt davon überhaupt nur noch eines, oder ist alles zu eng, kneift ? Auch mein Gesicht sagt dazu nein.

Stück für Stück lege ich es auf dem Gästebett aus, hänge es auf Bügel um es mir neu zu betrachten, probiere es an und verwerfe es in Gedanken: passt schon längst nicht mehr, muss weg – doch wohin?

Heutzutage trägt doch kaum mehr jemand solch zarte Sachen, die wie ein Traum vergangener Zeiten sind. Ganz früher trug man dieses und jenes unter langen Kleidern mit Volants und Rüschen spielerisch zart zum verführen....zum Glas Wein und romantischer Musik.

 ich erinnere mich dunkel
hab ich nicht schon mal etwas darüber 
 g e s c h r i e b e n? - mich daran erfreut - ?
darüber gelacht und alles wieder zurückgelegt - ja 
 das war 
in 2018

Warum denke ich gerade jetzt daran. Vielleicht weil es schön ist an was " Schönes zu denken?

Wo doch alles jetzt vorbei ist? War dies alles nur ein böser Traum?

                                                        G e d a n k e n s p l i t t e r 



Unverhofft kommt oft und ist man darauf vorbereitet ? - eindeutig nein -

Unten im Wohnzimmer baumelt jetzt dagegen - zum Trocknen über Oskar - sportliches, bequemes als brave Winterunterwäsche frisch gewaschen in langweiligem weiß, braun und schwarz vor sich hin.

Ich hatte es wieder ausgepackt als ich aus dem Krankenhaus kam um es gleich zu clienen.

- Den braven Schlafanzug - den ich an*hatte; - wenigstens hatte er Rosaröschen am Bein und Kragen,
 2 Höschen, 1 Top, eine Jogginghose mit Oberteil, Waschzeugs im selbst*genähten Beutel von Astrid, ein Handtuch und Zahnputzzeug. Das Handy und meine Handtasche hatte ich schnell und völlig desorientiert nachts um Drei in einen Korb geschmissen während die Rettungssanitäter auf mich warteten.

- Was war passiert? -

Vorangegangen war ein anstrengender langer Tag mit der Nachbarin die ich zum Einkauf abgeholt hatte. Um 11°° morgens fuhren wir weg um erst wieder abends um 18°° zuhause zu sein. Dort packte ich den 3- wöchentlichen Einkauf aus und legte mich ziemlich erschöpft schon gegen 22°°ins Bett. Kaffeetrinken in einer duftenden Brotbackstube, der ungeplante Treff mit einer alten Bekannten, ein langer Schwatz, der Besuch im Secondhandladen und der anschließende Einkauf im Discounter für die nächsten 2 Wochen für zwei unterschiedliche Haushalte, das Auspacken und Trennen der Einkäufe hatten uns beide doch ziemlich geschafft.

  • Morgens um Drei erwachte ich aus tiefstem Schlaf durch eine plötzliche Schmerzattacke im oberen Bereich des linken Oberschenkels die mich laut aufstöhnen ließ. Ein Krampf nein, so fühlte sich das nicht an. Eher war es ein wellenartiger spitzer heißer, wie abschnürender tiefer Messerstich der wie eine Wehe kam - 6-7 Sekunden blieb und dann wieder abklang. Das passierte innerhalb weniger Minuten gleich 3 mal nacheinander. Auf einer Schmerzskala von 1 – 10 war es mindestens eine 9 die ich später den Sanitätern beschrieb. Mir blieb die Luft weg, ich konnte kaum mehr durchatmen. Was war das, ich konnte es nicht einordnen, war völlig durcheinander.

  • Ich hätte mich selbst ohrfeigen können, dass das Handy nicht mit mir im Schlafzimmer war und auch das Festnetztelefon nicht erreichbar bei mir lag sondern auf der Treppe im Gang zum aufladen an der Strippe hing.

  • Mühsam langsam schleppte ich mich auf den Gang, das linke Bein war ganz schwach, zitterte und war schlecht belastbar. Ich bekam Angst und leichte Panik, hatte mittlerweile einen völlig trockenen Mund, die Zunge klebte mir am Gaumen, die Stimme war wie weg, wählte die Nummer des nächsten Nachbarn von dem ich wusste, dass er wahrscheinlich zuhause war und rief um Hilfe.

  • Der kam auch gleich im Schlafanzug rüber, schnappte sich den Zweitschlüssel fürs Haus und rief die Rettung als er mich sah.

  • Binnen weniger als 10 Minuten kamen die zwei Sanitäter schwer bepackt mit ihren Koffern, legten mir sofort ein EKG, untersuchten mich, fanden den Zustand doch irgendwie bedenklich und ab ging es ins Krankenhaus. Mir ging es so mies, dass es mir nicht mal peinlich war keine Unterhose an-zu haben. Doch das Bein war weder blau noch geschwollen - nur heiß und schwach. Dort in der menschenleeren Notaufnahme war ein sehr netter junger Arzt, der nach der Anamnese die gleiche Prozedur mit mir veranstaltete und mich sofort ins Röntgen brachte. Die junge Rö- Assistentin schüttelte nur den Kopf und brummelte „was haben sie denn, - was nur ein Krampf mitten in der Nacht ? “und röntgte die Hüfte und die Lendenwirbel in 2 Ebenen.

  • dann erklärte mir der Arzt die Bilder was er darauf sah und schrieb den Bericht für den Wirbelsäulenspezialisten.

  • kein Laut war zu hören in dieser menschenleeren Stille
    vereinzelt weit weg, kleine Schritte
    etwas beängstigend in der Nacht.
    Ist hier überhaupt
    e i n e r wach?

    nächtliche Stille....

    doch die Anmeldung ist die ganze Nacht besetzt...
    ab wann kommt hier das Personal?
    eine Putzfrau klappert mit ihrem Eimer in der Ferne
    nach wie vor bin ich hier
    mutterseelenallein....


    um diese nachtschlafende Zeit natürlich noch
    die große Halle  -  menschenleer - 
    nur die großen Hinweisschilder an den Wänden starren mich an

    schöne alte Bilder an den Wänden mit dem Hinweis seit
                                     wann diese Klinik schon bestand..
     - ich warte müde und erschöpft aber irgendwie erleichtert
    auf den Nachbarn der mich abholen will.

    Mit  genügend Schmerzmitteln und dem Arztbericht versehen,-  der Arzt tippte auf die Wirbelsäule -  ermahnte mich in Zukunft -  mit dem Blick auf mein Geburtsdatum - gut auf mich aufzupassen und als er hörte, ich hab ja einen Termin im Wirbelsäulenzentrum zur Abklärung der Enge im 5. Halswirbelkörper und dort eine Zyste die noch nicht abgeklärt war, durfte ich wieder nach Hause. Eine halbe Stunde später kam der Nachbar und fuhr mit mir nach Hause.

  • So sollte sich eine Nacht natürlich nicht gestalten. 

  • jetzt lache ich darüber wie die Katze die sich freut,  dass ich wieder zuhause bin...


  • wo warst du?????


  • g e d a n k e n s p l i t t e r  

  •  so schnell kann es gehen ...eines weiß ich jetzt. Ich brauche neue Schlafanzüge, hübsche mit Blümchen, farbig bunt oder in Streifen!!! -  oder an Nachhemden eine kleine Baumwollspitze...

  • In Zukunft wird ein Notfallköfferchen gepackt sein, - das Telefon näher am Bett bereit stehen und der Gedanke alt-oder krank werden ist nichts für Feiglinge – im Gedächtnis wenn man ernsthafte Vorerkrankungen hat. Mir hat es einen ziemlichen Schrecken eingejagt und ich überlege wie ich noch besser vorsorgen kann.

am Morgen...
  • Kam mir ein zündender Gedanke ins Hirn, ich dachte an den alten Herrn der ja zur Kurzzeitpflege nach seinem akuten Schwächeanfall erst in zwei Kliniken und dann in einem Seniorenheim war und bestimmt nicht in ein Altenheim will, so gut kenne ich ihn ja.

    Ich rief ihn an und sprach länger mit ihm.

    Den Gedanken den ich – für ihn hatte und den ich als Idealfall sehe, -  gab ich zum überlegen an ihn weiter.

    Er hat in seinem Haus ganz andere Voraussetzungen als die in einem kleinen - ein-Mann – Haus möglich sind.

    Was hältst du davon, fragte ich ihn, wenn du dir bei deiner doch sehr guten Rente für in dein großes schönes „ Gästezimmer „ eine private Pflegerin zur Rundumpflege anstellst, die z.B. für dich einkauft, kocht, deine Wäsche wäscht, das Geschirr spült und putzt, und dir beim anziehen hilft. Sie hätte doch dort ein eigenes Bad mit Dusche und Toilette, einen eigenen Eingang, ihrem Fernseher mit Tisch und bequemen Sessel und könnte doch dort wohnen statt Miete zu zahlen bekommt sie ein Gehalt das nicht mehr als ein Bett im Altenheim kostet. Du hättest Gesellschaft zur Hilfe, doch immer nur dann wenn du es möchtest und ansonsten hättest du deine Ruhe, deine bequeme bekannte Umgebung und behältst dein eigenes Heim das nicht verkauft werden müsste...

    Er fand das eine super Idee .

    Ich  bin gespannt ob er den Gedanken zulässt, umsetzbar wäre er auf jeden Fall.*Überlegt habe ich mir das natürlich auch gründlich, denn...⚾⸻ was ist tatsächlich , - wenn NICHTS mehr geht?!...

  • .Solange man jetzt noch fit und gesund ist, alles alleine wuppt, der Kopf mitdenkt und planen kann denkt man nicht daran. Erst wenn die ersten Einschränkungen kommen - es mehr werden - es ernste Probleme gibt,  denen man vielleicht  nicht mehr ausweichen kann,  kommt der Gedanke daran nah und näher.  Der Gedanke ist da - was nun?


  • So etwas ähnliches kommt unter Umständen ja auch auf uns, mich und andere in ähnlichem Alter und Gesundheitszustand/Allgemeinzustand zu. Man hofft aber  natürlich, es dauert noch lange und man bleibt im Kopf lange genug klar um selbst  für sich als *  Alleinstehende ohne Anhang * eine adäquate Lösung parat zu haben. 

  •  in meiner winzigen - offenen -  Ein-Frau - Haus - Bude* ginge das natürlich nicht! Zusammenziehen mit jemandem anderen würde ich auch ablehnen - ich denke;  -  da gäbe es noch einiges zu überlegen - was n o c h   anderes dafür -  in Frage käme.

  •  Andererseits denke ich da eher an meine Mutter die es  seit sie 50 war, schwer💕am Herzen hatte  - und ebenso an die Großmutter väterlicherseits, beide sind steinalt z.B. 98 geworden.

  • Man steckt halt nicht drin wenn - und wann -  er uns da oben ein Plätzchen einrichtet..

  • @ angelface

Sonntag, 29. März 2026

Mutproben

 

Lieblingsausguckplatz  der Katzen😺😺
:die Treppe nach oben

Sommerzeit - Winterzeit – Zeit- Umstellung  – Mutproben gehören mit ins erwachsen werden.

hätt ich's nicht geknipst würde es mir keiner glauben...☺👸
 b e w e i s b i l d e r ....lacht...

ein Kater mit ganz viel Mut.........😾

Der Mut der Verzweiflung bringt manches Mal ungeahntes in einem hervor – man traut sich, was scheinbar früher unmöglich war – und: es gelingt.

Doch ich will nicht in Rätseln sprechen, es fiel mir nur gerade ein als ich versuchte an der Digitaluhr  am Herd ( -  sonst geht der Backofen nicht wenn man es versäumt - ) die  aktuelle Zeit einzuprogrammieren/= umzustellen – damit die Sommerzeit sichtbar wird. Alle Uhren – auch die digitalen  Zeiten an  Oskar habe ich geschafft. Nur eine verweigert sich beharrlich mein dazu *tipseln im Einstellungsmodus * anzunehmen, es ist wie verhext, für den Moment gebe ich auf.

Es ist morgens und die Nacht vorbei.
Eine Nacht die , ohne sich dazu anzukündigen, ziemlich aufregend für mich und die Katzen war.

Nero verlässt eben mein Haus, in dem er die ganze Nacht war und ich lache , wenn ich an gestern Abend denke als ich -  stocksteif, wie zur Salzsäule erstarrt bewegungslos auf meiner Couch saß, wie gebannt in die geöffnete Eingangstür starrte und hoffte, dass nicht jeden Augenblick auch noch ein Waschbär hereinspaziert kommt, weil er die offene Tür als Einladung ansieht.

    1. 00 am gestrigen Abend.

    2. Ich guckte „Krimi wie oft am Wochenende als der Bewegungsmelder anging und das Licht auf den immer noch fallenden Schnee fiel. Eine Sekunde später stolzierte Nero mit erhobenem Haupt durch die Katzenklappe und ich dachte: ach ja – schau an: hat er etwa Jacko seinen Freund mit im Schlepptau, öffnete für ihn die Eingangstür und knipste per Hand das Licht zusätzlich im Vorraum zur Wohnzimmertür an, damit auch er den Eingang findet.

    3. ( Am Abend vorher war Jacko nämlich auch schon sehr mutig ein paar Katzentapsschritte durch den Vorhang linsend erst stehen geblieben, - doch als ich mich im Sessel bewegte - schnell wie der Wind wieder davon gestürmt.) Aha , dachte ich, der Bub hat noch Angst, will sich aber ausprobieren und Neues wagen.

    4.  ich vermute:

      von seinem Zuhause aus murmelt er in seinen Katzenbart...
      😺 "ich geh jetzt auch mal - wie Kumpel  NERO  - "
      auf Wanderschaft ein wenig weiter und folge ihm"!

       anderes Haus neues Glück:
      was ist bei mir zu finden?

      😸 " da oben riecht es gut"...
      " da wag ich mich jetzt mal hin"😺
      .
       (Nero saß inzwischen schon vor Oskar  auf seinem gewohnten Fensterplatz und blinzelte den Ofen an, als wolle er ihm guten Abend sagen, setzte sich dann gemütlich auf den Korbstuhl und kuschelte sich ein.)
    5. Da, ein kleines schmales weißes Gesicht drängte sich mit seinen schwarzen Punkten durch den Spalt des Vorhangs und linste fragend „ ist da jemand – darf ich – soll ich kann ich“?

    6. Dann wagte er sich....ooohh...wie mutig, Zentimeter für Zentimeter – bis zur Treppe, zögerte, guckte sich um – entdeckte Nero im Stuhl und fasste sich ein Herz- :  „ was der kann, kann ich auch „

    7. und tapste beherzt Stufe für Stufe bis zur Küchenzeile empor, Dann verlor ich ihn für Minuten aus den Augen denn ich saß wie gebannt mit meinem Strickzeug auf der Couch -mit dem Vorsatz: „ nur nicht rühren, lass ihn - erschrecke ihn nicht...er muss ja noch ü b e n “!

    8. Nero in seinem Stuhl erstarrte  mit mir quasi auch, sprang auf, lief geschwind hinterher und war damit ebenfalls aus meinem Blickfeld.

    9. Dann hörte ich ein leises gurren“, ein piepsen“ die zwei unterhielten sich und ich vermute Nero bot ihm an: „ komm mit, ich zeig's dir du Angsthase“.....

    10. vor mich hin*schmunzelnd - (vom Film selbst hab ich vor Anspannung überhaupt nix mehr mitgekriegt <) sah ich dann nur noch ein schwarzes, dahinter ein weißes zögerndes Hinterteil sich die Treppe zum 1.Stock hinaufziehen. Minuten dauerte es, -  dann kam Jacko wieder herunter, linste immer wieder durch die Treppe, verharrte, blickte auf den Bildschirm -  " aha da läuft ein Film-das kenne ich von zuhause" - , und erkundete die Wohnung weiter. Erst zum Fressplatz –  "-  ohhha..fein, da steht was zum schnackeln, ich nehm' mal einen Bissen“, - dann tapste er mutig ins Schlafzimmer um die Ecke -(„ oh ein Bett – fein da geh ich mal riechen und schnuppern wer da drin liegt „)  -  ging weitere vorsichtige  langsame zeitverzögernde Schritte bis in den Wohnraum / in dem ich, - als ginge mich das alles überhaupt nichts an saß - -ich bin durchsichtig-gar-nicht-da „ -  tapste weiter bis in die Frühstücksecke um sie zu beschnuppern und zu erkunden – kam zu Oskar zurück, blickte in die Flammen, - „oh das ist fein warm, warum flackert das so hoch“?, drehte sich um und kletterte - diesmal allein - mutig die Treppe wieder hoch, während ich weiter vor mich hin - strickte...

    11.  
      zumindest hab ich das Täschchen
      am Abend noch fertig gekriegt...
      weil ich blind stricke...

    12. Als er beim dritten Mal – hoch und runter – sah,“ draußen geht erneut das Licht an und aus „- kam er erhobenen Hauptes wieder bis zur Eingangstür, wusch sich dabei das Schnäuzchen“ .guckte mich mit großen Augen an, nahm mich also deutlich wahr und verließ stolz und gemessenen Schrittes - den Kopf hoch erhoben - das Haus.

    13. Mutprobe beendet“ schrieb ich nach der aufregenden Stunde und Szenerie den Besitzern  - denen ich zwischenzeitlich die Bilder als Beweis  - auf das Handy geschickt hatte. Da wusste ich noch nicht, dass sie gar nicht zu Hause waren, erfuhr dies erst am nächsten Morgen.

    14. ich bin total  baff- was der sich plötzlich traut “ schrieb mir der stolze Besitzer eines offensichtlichen Angsthasen der sich bisher nichts traute, aber bewies- ich kann das auch was der Nero macht // andere in ihrer Wohnung besuchen“!

    15.  bestimmt schon wieder  wie vorher auch schon öfters ohne dass ich es mitgekriegt hatte...
      am Abend zuvor ...😺 : " wo geht' s dahin - wie kann man da rein"?

       am Abend zuvor...außen vor dem Fenster...

      Der Film war zu Ende, mittlerweile hatte ich eis*kalte Füße,  konnte die Tür wieder schließen, mich wieder bewegen und dachte mir – er ist  auch- nicht viel anders als ein Mensch dem keiner was zutraut-solange - bis er sich auch nichts mehr 7zu*traut“!


da isser, der kleine Angstschisser..
mit dem Hundi kam er erst gut klar-
freundete sich dann an bis sie ein Traumpaar wurden..
doch keiner weiß WAS er früher beim Vorbesitzer alles erlebt hatte,
dass er nun so vorsichtig ängstlich und zurückhaltend ist...

So einen großen Unterschied gibt es zwischen Mensch und Tier also doch nicht, wenn ich so an meine eigenen früheren Unzulänglichkeiten denke etwas zu programmieren. Oder wenn ich verfrüht etwas aufgab weil es nicht von Anfang an gleich klappte, das sind Kindheitserinnerungen die immer mal wieder bei mir auftauchen. Wer sich was traut – bekommt neuen Mut, traut sich selbst etwas mehr zu und bekommt das unangenehme Gefühl der - Abhängigkeiten von anderen - vielleicht einen Tick mehr - und bestimmt nun besser in den Griff. Ich hoffe er vergisst seine erste Mutprobe beim Erwachsen werden nicht.
So trägt jede Katze ihr eigenes Charakterbild in sich und unterscheidet sich von anderen.
 ich freue mich darüber wenn ich merke, JEDER lernt in seinem Katzenverständnis noch etwas Neues hinzu, dann - wenn er genau hinschaut, versteht er ihr Verhalten etwas besser -  und kann ähnliches eigenes  Verhalten auch beim komplizierten * Menschen mit anwenden oder übertragen. 

 ist das nicht eine schöne Katzen - Geschichte ?! ( die auch ein klein wenig etwas mit dem Mensch zu tun hat, obwohl das keiner glaubt.!!!!)☺Wie du mit den Tieren umgehst, gehst du auch oft mit dem Mitmenschen um, du schaust oft - vielleicht aus Zeitmangel oder Desinteresse - nicht  gut genug hin.


Nero kommt und geht ganz nach eigenem Belieben...

am nächsten Morgen wieder zuhause
                    😹 -" erst mal Essen fassen."!.


was mag sich wohl nun alles
                     in seinem Köpfchen abspielen...?
                                                                            während Celinchen mal wieder alles verpennt
                                                                     weil es schon wieder geschneit hat...


ich nenne sie immer
-* entspannte Träumerin *-
ein ganz zartes altes Mädchen
heftige Liebe von beiden Seiten...
 beim innigen beschmusen gurrt sie wie ein Täubchen..
eine glückliche Katze die Wildnis und ihre Freiheit liebt.

Neuschneeschauer mindestens 3 x am Tag
mittags scheint dann wieder die Sonne 
30.03.2026



die Freunde __😺😼____am nächsten Morgen in ihrem >Zuhause
wieder vereint...so trifft man sie viel an...
weil einer ohne den anderen anscheinend nicht sein will und kann..
 (das neueste Bild...)

sehr gespannt bin ich w i e sich meine nächsten Nächte * entwickeln, ahne es aber schon.

Dies sind zwar nur kleine relativ unbedeutende  - Bilder und Geschichten - doch 

da sag mir mal einer noch. " * im Vogelsberg ist nix los..*"!
dem erzähle ich s o l c h e und viele andere Geschichten!!!

 ( @ angelface )