Freitag, 14. August 2026

kleiner Schreck in der Abendstunde...


Schreck in der Abendstunde...

Der wärmste Tag des Jahres heißt 's in Zeitung, Radio und  auch Fernsehen, doch kann man das wirklich voraussagen?
„ wärmster – heißester – trocknester - …

- trocken und gefühlt ist es dies schon seit Tagen, seit es nicht mehr geregnet hat. Selbst die Tonnen sehen traurig aus und sind nur noch zur Hälfte gefüllt.
27° ist es schon morgens um 10°° im Schatten, das kann ja heiter werden - .

Früh sollte man raus , wenn noch was im Garten zu gießen oder zu rupfen ist.
Wie sich der Mond über die Sonne schob, sodass sie nicht mehr sichtbar war, konnte man sich überall wo man wollte – gestern Abend ansehen, ob in der Menschenmenge in Mallorca direkt am Strand, oder in der Glotze wo es übertragen wurde. Dazu kam später ungefähr um Mitternacht das Sternschnuppenfeld, das hier erst an bestimmten Stellen weit hoch oben im Norden für Sekunden sichtbar wurde, ich schätze, - da lag ich längst im Bett und schnurchelte bestimmt schon leise vor mich hin.

Müde vom heißen Tag den ich immer im Schatten verbringe. Mal unten im Garten, dann später oben auf meinem Balkonien unterm Schirm. Wer mich sucht , muss lange rufen denn da wird mich nicht so schnell jemand finden da ich mich erfolgreich vor – der – Sonne – unterm Schirm oder in irgendeiner geschützten Hecke verstecke.

Die Haut an den Beinen noch nicht ledern  und hart wie beim Indianer, aber längst braun genug für den kurzen Rockspaziergang in die Stadt wenn ich die gelesenen Bücher abgebe. Zu mehr bei der Hitze - keine Lust, ich fahre ja kein Cabrio sondern meine kleine alte Schüssel die mir nach wie vor  für meine Kurzfahrten gute Dienste leistet.

Am späteren Abend hatte ich beschlossen wieder nachts außen zu schlafen und ließ dazu die Fliegengazetür im Arbeitszimmer auf. Der 2. Krimi war tödlich langweilig. Ich schnappte mir mein Buch, sagte Tschüss zu den Katzen und wollte mich nach oben verziehen...da krachte es auf der Treppe. Das - *müde vom Tag Celinchen* im Sessel gähnte mir nach, Nero , der - wenn er nachts draußen ist, immer lautlos recht spät erscheint, lag schon in seinem Schlafsessel, schreckte ebenfalls kurz mit einem Auge auf. Dass ab und zu in einem Holzhäuschen mal was runter fällt wenn der Wind durch die Dachfenster kommt, ist er gewohnt.


das ist ihr Revier 


und mein Blick in den Himmel

Ein Tritt von mir auf die Treppe - oh S c h r e c k - da blickten mich zwei freche winzige braungesprenkelte - spitze Gesichter am Absatz der oberen Treppe an und fauchten leise melodisch: „wir wollten nur mal gucken, und naja bei der Gelegenheit auch sehen ob da auf der Treppe vielleicht noch ein wenig Trockenfutter für Waschbärchen steht...“!

Sie hatten wohl die offene Fliegengazetür vor der Balkontür von unten entdeckt und dachten :“ohho, wir steigen mal ein, nur so aus Neugierde“ und hatten die Leiter  und das Brett der Katzen zum einsteigen benutzt..


Katzen schätzen die Höhe und klettern überall hinauf und hinunter, das bin ich von Mimi die Dächer liebte und von Carlos der  ebenfalls ein großer Kletterer ist gewohnt. Einmal hoch - einmal runter und das etliche Male am Tag ist SPORT für ihn.

Mit der Taschenlampe bewaffnet kletterte ich ihnen nach, leuchtete sie an und trieb sie hinaus ins Freie...wo schon die Mama auf der Balkonbrüstung entlang lief und sie suchte.

Dass vor ihnen nichts sicher ist, wusste ich ja, aber dass sie nun auch noch in die Häuser einsteigen obwohl sie ständig bewohnt sind - war neu für mich.
Den Nachtschlaf hab ich dann sicherheitshalber doch ins Bett verlegt, denn ich möchte nicht, dass mir einer von ihnen heimlich still und leise , - denn sie sind wie kleine unsichtbare Geister- auf den Bauch schleicht und an mir herumschnuppert oder mich an den Füßen kitzelt, so weit geht meine Tierliebe und Abenteuerlust dann doch nicht.

                                                     


Zack war sie wieder weg, die Jungen im Schlepptau...





Einmal entdeckt werden die kleinen Rabauken nun wahrscheinlich immer wieder probieren ob irgendwo ein Türchen für sie geöffnet ist.




I s t   e s  ... n i c h t !😰
 Ihr seid keine
K a t z e n 

😰Ihre Welt ist der Garten, die Wälder und Felder und so soll es auch bleiben.

@ angelface





Sonntag, 9. August 2026

Alles verändert sich, auch die Natur.

 

                        eine ganze Halde voller Totholzabfälle versperrt nun  auch von oben die Sicht


die Axt kracht laut durch den Tag
 doch wir sehen auch wie vieles vergänglich ist. 
 Nicht nur die Natur - auch wir...
 womit ich auf das Endes dieses Posts Eure Aufmerksamkeit richte.

 So wie auch unsere Haut ab einem gewissen Alter einem Alterungsprozess unterliegt wenn sie Feuchtigkeit verliert, zu wenig oder falsch ernährt wird, sind es auch die Blätter und Äste der Bäume die darauf reagieren. Ohne Feuchtigkeit und Nahrung aus den Wurzeln trocknen sie aus und sterben ab.

morsch und trocken sind die Wurzeln

Der August 26 wird uns wahrscheinlich lange im Gedächtnis bleiben. Er zeichnet unsere Spuren auf. Spuren, die unübersehbar sind.

Beton, Mauern, Kies , und Unkrautvernichter lässt nichts Neues mehr wachsen.
Es ist das Erbe dass wir hinterlassen.

Was in 13 Jahren seitdem ich hier bin - sichtbar gewachsen ist, geht nun Tag für Tag immer mehr geliebtes oft noch wildes Grün kaputt.

Äxte hacken sich durch das Grün...
die Schubkarren bekommen viel zu tun

Noch im letzten Monat konnte ich schreiben
„grün-grün-grün wächst das Gras“
und freute mich dankbar über den Schatten der Bäume. Weiden und Birken grüßten mich jeden Morgen und mittags legte ich mich in ihren dichten Schatten..

Jetzt schaue ich in die Wipfel der Bäume und sehe wie Stamm für Stamm der alten hohen Bäume

langsam aber deutlich mehr und mehr der Dürre zum Opfer fällt.

Auch hier in der Höhe ist die Trockenheit spürbar deutlich, von den Wurzeln her angegriffen, schimmligweiß das frei-gelegte Holz, es ist trocken und tot. Wo ist das Wasser des vielen Regens hin - hier befeuchtet es den Boden nicht mehr.







bleibt Holz zurück zum verheizen.. -?um Zäune zu bauen
 -  Abdeckmaterial - ?

Wie viel Zentimeter sind diese alten Wurzeln seit unendlich vielen Jahren unter der Erde und sorgten für den gesunden Wuchs des Stammes ? Schon lange hatten die dicken knorrigen Wurzeln der Bäume die Steine durchbrochen und bekamen keine Feuchtigkeit mehr. Wir dachten, wir könnten sie noch retten und gossen sie anfänglich noch aus den Tonnen, doch irgendwann hatte das alles keinen Sinn mehr. Stück für Stück fallen die Gärten der Dürre zum Opfer, zum Großteil auch ein Opfer der Rasenmäher und Sensen die alles erbarmungslos bis zum Erdboden abmähten was grün heißt. Wenn es regnete kam junges Grün und wollte sprießen, hatte jedoch wenig Chancen.

Die Schäden die überall deutlich zu spüren und zu sehen sind, haben nun auch den Park erreicht.



doch es gibt nach wie vor aus dem Garten
schöne Bilder  aus mittendrin und von oben vom Balkon...



immer wieder den Blick zum wunderschönen Himmel
 nicht nur 


abgestorbene Äste




nach wie vor gibt es Tomaten und Kräuter zum ernten,
Obst am  jungen Baum

sondern Vertrautes was man kennt ist nicht völlig verschwunden...

der Blick von oben nach unten...

ich sehe Licht und Schatten sich auf das Dach vom Balkon setzen und wandern

das Gefühl im Freien zu liegen
den Geräuschen zu lauschen die um mich sind

den Blättern zuzusehen wie sie sich im Wind wiegen...


auch wenn es phasenweise aussieht als  wäre es schon Herbst  wenn die Blätter von den Bäumen fallen, im Wind tanzen und zu Boden taumeln . auch wenn die zarten Blätter der wilden Birken der Trockenheit zum Opfer fallen..

auch wenn es einen traurigen Anblick bietet - wo vorher sattes Grün das Auge erfreute - nun nur noch gelb-graues trockenes Gras zu Heu geworden ist, - durch das die Mäuse schlüpfen um sich im Boden zu vergraben.

Eine leichte Beute für die Katzen, die damit was zum spielen und Fressen haben.

Tatsachen sind, der Platz für Unkraut, Heu und wilden Gräser, Brommbeersträuche und trockenen Äste der kaputten Bäume wird durch das Totholz immer höher und höher. Als  Erhöher für die Frühbeete nicht mehr brauchbar,  wer weiß - was sich darin alles an Schädlingen verbirgt.(?)

Die alten Bäume die seit 1984 still und unbeweglich -hoch und stolz die Straßen umsäumten sind zum Teil nicht mehr Bestandteil des Parks und ich schaue zu wie sie mehr und mehr der Dürre weichen.

Im Sommer 2026 des heißen August' s verändert sich die Welt spürbar laut und deutlich.

Wie lange bleiben uns die letzten gesunden Bäume noch erhalten?



auch in der Nachbarschaft sieht man die Schäden die zurückgeblieben sind...

was von den Bäumen übrig blieb
ist ein trauriger Blick im Artikel und  auf die Natur
*
@ angelface

doch so wie es leider viel zu viele  negative Veränderungen gibt  - gibt es auch Gute Nachrichten..
 gestern Abend bekam ich die freudige Meldung, dass Dori wieder bloggt (der Link führt zu ihr.)
Welch eine riesengroße Freude für mich, all  ihre LESER, die sie vermissten und nachfragten -  und jeden der sie -  und ihre Seite kennt. Ich streiche diesen Abend dick im Kalender an und färbe ihn mit 💕roten Herzen - 💕 meines spielt vor Freude direkt verrückt . 
 das schlimmste hat sie geschafft. Sie hat es überstanden - 
 Indem sie sich selbst wieder auf ihrer Seite m e l d e n kann, damit am Leben teilnimmt und oh WUNDER sogar wieder langsam versucht zu zeichnen, was sogar gelingt  - ist bestimmt ihrem unerschütterlichen Glauben, ihrer inneren Stärke und Kraft und dem lieben Gott zu verdanken!!!
Gut, vielleicht haben beide Daumen drücken und gute Wünsche  für  sie in den Himmel schicken, - ein wenig dazu beigetragen ! - Denn nicht jeder überlebt jeden Schicksalsschlag.  - Das sehe ich hier im Park -  jede Woche und jeden Monat, wenn der Hubschrauber am Seniorenheim landet und der Rettungswagen jemanden in die Klinik bringt.
 Es gibt wirklich Wunder vor denen ich mich demutsvoll beuge und D a n k e sage......
                                                          💓💕💗💚💛💔💘💚💙💙...
 *     💕       *    *        *         *     *     *        💕               *    *     *    *    *   *   *  💕   ** .
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Samstag, 1. August 2026

Auch /wilde Tiere haben ein Anrecht auf Leben...@ angelface

 aus der Reihe Sommergeschichten.....👿💑💙💙😐🙉

 außerdem der Link der zu Doris Seite inmitten meines damaligen Beitrags vom 17.Mai 2026 führt auf vielfachen Wunsch  zu den Antwortkommentaren auf ihrer Seite
https://wokinisblog.blogspot.com/2026/05/an-die-leser-von-dori-vom-xaverhof-von.html


Guten Morgen Ihr Lieben..
auch wilde Tiere haben wie wir - ein Recht auf Leben. Behütet und beschützt werden sie oft zu Haustieren;  - gewollt sind sie manches Mal  nicht. Oft laufen sie uns zu, oder wir retten sie - aus schlechten Verhältnissen, dann behält man sie oder nicht. Sie werden zu Freunden und Mitbewohnern.

 Besuch vom Nachbarn sind wir gewohnt...

mal kommen Katzen vom Pferdehof, mal aus anderen Häusern um miteinander zu spielen und Beute zu fangen, mal um an einem Schnack zu naschen, .mal Gastkatzen die im Garten spielen, auch frühere Tiere  wie Nero die den Besitzer und das Haus wechseln, alles ist hier möglich, hier sind sie willkommen...                         




fleißige Mitbewohner sind sie bei mir nicht-
aber in der Vogelsbergregion..schon seit Jahren.
sie stehen unter dem Jagd-Schutz und dürfen nicht geschossen werden
dies  galt lt. Aussage des Jäger und Hegers bis vor 3 Jahren -
doch eben hörte und las ich etwas erstaunt:
jetzt sind Waschbären wegen der Überpopulation  zum Abschuss frei gegeben!
Siedelt man sie um, kehren sie meist wieder an ihren ursprünglichen Platz zurück, selbst wenn sie weit über 100 km weiter entlassen werden...
jetzt hat sie sechs Kinder die
alle gesäugt werden müssen

Ich weiß, dass man Wildtiere nicht füttern soll – die Natur soll es richten, aber was wenn die Natur selbst in Not ist? Kein Wasser, keine Nahrung mehr für andere hat. Wenn nicht mehr genug Nahrung für alle produziert wird.

Egal ob es im Winter die Rehe, das Jahr über die Waschbären, aber auch die entlaufenden unsterilisierten Katzen, oder die Hunde am Strand betrifft. Sie haben Hunger wie jedes andere Lebewesen auch. Sie befinden sich in einer Notlage sobald die Natur sie dazu zwingt, es nichts mehr gibt, wovon sie sich ernähren können. Wenn dichter Schnee wochenlang über dem Boden liegt, die Bäume verdorrt und kahl sind sodass sie nicht mal mehr die Rinde abknabbern können sind es Kriegszeiten für sie wenn sie zu krank sind um Beute zu fangen, wenn der Bauch leer ist fressen sie alles was sie kriegen können, egal ob es gesund für sie ist oder nicht. Ob Aas oder Abfall es ist ihnen egal, der Instinkt zum überleben leitet sie .


Wir Satten sind zwar Menschen und keine Tiere, die alles haben was man zum Leben braucht, sitzen vor gefüllten Kühlschränken, schmeißen weg, was - nicht-mehr-ganz-gut – ist. Schöpfen aus dem Vollen, reiben uns den Bauch und rufen, treibt sie weg.

Ist es da nicht viel vernünftiger ihnen gleich abgelaufenes vertrocknetes, gekochtes aber sauberes Essen vorzusetzen als sie dazu zu zwingen, sich alles aus den Abfalleimern zu holen, wo schon die angefressene Maus von den Katzen liegt die man dort hineingeschmissen hat, woran sich schon die Maden gütlich getan haben, die die Wände der Eimer hochklettern? 
Man kann es natürlich überhaupt nicht vergleichen aber...

Wenn ich diese kleinen Bälger sehe, wie sie sich über das Essen stürzen, am trockenen Brot knabbern, sich um jeden Bissen streiten, wo die Mutter nicht genug Milch für alle hat, - denke ich auch an Bilder- nicht nur von hungrigen Tieren sondern auch zurück zu  Menschen in Kriegs - und Notzeiten, die wir weder kennen noch erlebt haben, wo es nichts gab an dem man kauen konnte, - lesen es aus alten Büchern und Geschichten, an Flüchtlinge die keine Heimat haben, stundenlang übers Meer fuhren, in ihrer Not ertranken, an Zeiten wo Leprakranke auf Inseln ohne Nahrung ausgesetzt waren, an Bettler und Arme die sich auf den Straßen durchkämpfen die vertrieben werden weil es keinen Platz, kein Wasser, kein Essen für sie gibt. Das sind keine Träume, sondern lange her, betrifft uns heutige Wohlständler nicht, aber war einmal Realität.
Menschen und Tiere haben Hunger und werden in Notzeiten zu reißenden Hyänen, die sich holen was sie zum Leben brauchen. 
Es ist leicht mit eigenem vollen Bauch – andere wegzujagen, die weniger haben und um Nahrung betteln.

er war der Erste der kam


ihn mag ich besonders ,
wenn er mir in - die Augen - schaut
und seine Pfoten nach mir ausstreckt als wolle er mich grüßen..
ein hübscher kleiner Kerl, so zart und leise.
 *
 Irrtümlich besteht die Annahme, 
 man könne sie durch laute Geräusche verjagen
dann kämen sie nicht wieder, 
 nun denn, wer das meint  -
kennt nicht die Tiere auf dem Vogelsberggelände
sie leben immer schon mit den Menschen  hier in der Region
 seitdem sie hier  wegen ihrer schönen Felle eingeschleust wurden*

Hier zu leben heiß man muss Eier in der Hose haben, nicht gleich aufgeben, sich durchbeißen und kämpfen um zu bleiben.
die Stadt
und  das Land
ist voll von Tieren die wir zum Teil nicht mehr kennen, weil wir sie ausgerottet haben. Auch weil wir als Mensch den Platz uns zu vermehren, brauchten. Oder sollte man lieber schreiben, weil wir sie nicht mochten wenn sie uns störten im eigenen Entfalten?

Wer hier tief auf dem Land seinen Kopf aus seiner kleinen Welt heraussteckte, sich um nichts anderes kümmerte als um sich selber , konnte sehen wie sich die Natur vor seinen Augen auf den Feldern und in den Wäldern Jahr für Jahr veränderte.

Nun erobern wilde unbekannte Gesichter in manchen Regionen  ihre Territorien zurück indem sie in die Städte abwandern. Dort trifft man durchaus nicht nur an den Waldrändern auf den Fuchs, der frech und unbekümmert durch die Straßen eilt, mitten auf dem Asphalt  und in Parks auf Hasen und Kaninchen, Eichhörnchen tanzen über die Bäume und Friedhöfe, wir treffen auf wilde Katzen, auch Bären mit langen Pfoten , auf Wildschwein, Igel und Reh, Wildbienen wohnen auf Balkonen,  Tauben auf den Dächern der Kirchen,  jede Menge Insekten und die Fliegen sind von den Autoscheiben verschwunden. In manch Parks gibt es noch herrliche alte Bäume, dort sieht man des Nachts die Kaninchen spielen, da scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Die einst wilden Tiere haben sich an die Menschen gewöhnt. Sie kennen die Hinterhöfe der Gaststätten und Pizzarias gut/ manchmal erreicht sie eine hilfreiche Hand die sie nicht laut schreiend vertreibt.

Während das Roströschen sehr begeistert in ihren Geschichten und von ihren Reisen von wilden Grizzlybären und vielen anderen Tieren in Canada erzählt, -  hab ich meine "wilden Bärchen"  direkt vor der Haustür. Auch sie sind wild, denn sie waren vor uns hier,  wie jedes andere wilde Tier der Natur.

Wie einst die Indianer als Ureinwohner in Amerika, die von uns Einwanderen als wild bezeichnet , skeptisch betrachtet und letztendlich vertrieben wurden, als wir Einreisende  - uns dort Häuser bauten und niederließen.

Irgendwie wiederholt sich alles im Laufe der Jahrhundertwende. Die Natur wird immer wieder dort wo Menschen überhand nehmen, platt und urbar gemacht und das wilde Ursprüngliche verschwindet, weil ihm kein Platz mehr zugestanden und gelassen wird. Zurück zum anschauen bleibt Beton auf den Straßen, Garagen, Häuser mit vielen Etagen und Mauern. Wo ist da noch Platz für Tiere.

*hier auf dem Land findet man viele...

wilde kleine Waschbären die in Hessen auf dem Land überall bekannt sind
ich vermute, die Mutter hat sie mal
aus der Kinderstube ins Freie gelassen weil sie ihr zu quirlig wurden..


der Kleinste ist etwas unterernährt, sehr schmal und gar nicht scheu,
 er war als Erster da - und brachte Tage später
den halben Wurf mit...4 Jungs 2 Mädels 
an den Gesichtern sieht man die Mädchen,
am Verhalten die frechen Buben..
neugierig sind sie alle und Räuber der Mülltonnen-
wenn man diese nicht rechtzeitig zubindet..


Nein, ich werde meine „ Jungbärchen nicht verjagen , die seit Tagen hier durch die Gärten wandern . Schließlich ist Sommer, das schürt ihre Unternehmungslust und Neugierde
sie waren lange vor – uns – hier.

Celinchen betrachtet sie auf Abstand,
neugierig was sie hier wollen...
*

normalerweise bedienen sie sich aus den Mülltonnen
klettern hinein und heraus und fischen sich
die schmutzigen Essensabfälle heraus um sie zu fressen..
letztes Jahr stellte man die Kamera  an manchen Häusern auf,
um zu sehen wann sie kommen
was sie treiben - bei uns wohnen sie zum Teil in leeren Häusern
klettern durch den Kamin nach unten und machen die Einrichtung der Innenhäuser platt,
weil sie fressbares suchen!
dies ist wohl ein großer Wurf...

Kein Tier aus meiner Tür jagen das Unterschlupf , Hilfe oder im Winter Futter beim Menschen sucht, habe ich mir hier in der Wildnis um mich herum- angewöhnt. Sie waren vor – uns – hier. Wir haben ihnen den Platz zum Leben genommen, indem wir uns ihren Lebensraum nahmen und in ihrem Zuhause rücksichtslos breit machten – ganz Herrscher über Stadt und Land.
Das gilt für jedes wilde Tier, ob Jäger und Beutefänger wie Füchse, Fluchttiere wie Rehe und Hasen, Allesfresser wie Waschbären die wir selbst einführten, wie Wildpferde die wir der Natur wegnahmen, die Raubkatze, den Luchs oder Wolf den wir in manchen Gegenden längst nicht mehr sehen.

Sie alle hatten einmal eine Heimat, die sie erobert und besiedelt hatten.
Dann kam der Mensch und mit ihm die Stadt, in der alles platt gemacht wurde, was Leben heißt. 

Dafür entstanden viele viele Häuser - Kleine und Große bis hin zu Hochhäusern und Garagen zum bewohnen. Auch schon mal ab und zu mit Balkonen  zum  - von oben runter - gucken..
nun gibt es  keinen Platz mehr zum wandern - außer auf den Straßen, die man zum begehen braucht,

hier kannst du im Hemde durch die Wiesen
 laufen, es wundert sich niemand darüber


nix so wie hier - wo einem die Wiese bald übern Kopf wächst
 in der es summt und brummt...
und die Katze die Maus am Wiesenrand mit einem Hechtsprung einfängt.


Gebaut wird oft Haus an Haus an den Straßen ohne Gärten, so nah bis nur eine Feuersbrunst sie alle vernichten kann, wie vor wenigen Tagen in einer unserer nahen Städten, dort fielen 4 alte Stadthäuser dem Feuer zum Opfer, die Menschen wurden dort evakuiert.

Wächst die Stadt uns heute über den Kopf weil zu wenig Platz für uns alle ist?

Was ist mit dem
Streuner unter den ehemaligen Hauskatzen,  den wir nicht kastrierten obwohl wir wussten , dass sie sich unkontrolliert vermehrten. Aus den Gärten verjagen hilft nicht viel , sondern eher kastrieren lassen, ist weitaus vernünftiger als ihn nur zu verjagen, denn er kommt immer wieder ; wo soll er auch hin? Der halbwilde Hund am Strand der sich durch sein Leben kämpft; _  vor der Tötungsstation bewahrenund eventuell  weiter vermitteln, wenn es in menschlichen Möglichkeiten steht - sollte eigentlich  selbstverständlich sein..

Auch er hat ein RECHT auf Leben.

Man kann sooo viel tun wenn man es will -

mit ein wenig Rechtsbewusstsein

- den Igel der sich im Zaun verfangen hat

oder in eine Grube gefallen ist

  • den Vogel aus den Fängen der Katze retten
    - die Maus die noch lebt lieber wieder ins Gebüsch entlassen

  • den Bienen Wespen und Hummeln die Freiheit gönnen

  • Schmetterlinge von heißen Fensterscheiben retten

    die hilflos  am Glas hin und her taumeln
  • auf der Suche nach einem Ausgang ins Freie
    ebenso Hummeln und Bienen die sich verflogen haben
  • vor dem Feind der gierigen Spinne retten

  • dem Flughund der sich des Abends in die Zimmer verflogen hat
    Türen und Fenster öffnen damit er wieder ins Freie findet
  • kostet nur eine Sekunde Zeit und Bewusstsein
  • weder Spinnennester auf Büschen  zerreißen

    im Gegenteil der langgliedrigen Spinne einen Schubs aus der Haustür geben

  • keine Maulwurfsnester -  Gänge mit Chemie ein-sprühen

  • nicht den Käfer zertreten der sich an einen Halm klammert

  • der Raupe den Weg auf den Boden zeigen

  • nicht Erdhummeln ihre Einflugnester verstopfen 

  • lieber zusehen wie sie leben wie wir – in Frieden und mich an ihnen freuen

  • wie dem Salamander auf seinem Sonnenstein zulächeln

  • den Pferden zuschauen wie sie elegant und geschmeidig lange Wiesen durchqueren

  • der Libelle nachsehen wie sich ihr durchsichtig blauglitzerndes Kleid im Flug entfaltet

  • als je ein Tier zu töten, verletzen oder lieblos beschimpfen, dass die gleiche Lebens -  besser gesagt: Daseinsberechtigung wie wir hat...

  •  ich werde immer wieder
    den überfahrenen Fuchs oder Igel von der Straße an den Rand legen ehe er 3 oder 4 mal neu überfahren wird.

  • die Katze zum TA fahren wenn ich sie verletzt vorfinde

  • ein angeschossenes Reh - oder das Wildschwein mit gebrochenem Bein vom Jäger erlösen lassen 
    Jeder Vogel am Himmel ist frei wenn wir ihm nicht die Freiheit nehmen..

  • die Katzen die keine Heimat und keine Besitzer haben, haben weder ein Klo auf dessen Brille sie sich setzen kann„ sie kacken meinen Garten voll“ ist ein Satz, den man leider oft  unbesonnen hört.

  •  Auch jedes andere Tier braucht dazu eine Wiese, einen Straßenrand,  Erde um sein Fell zu reinigen und sich darin zu wälzen, wie das Pferd, der Wolf und der Löwe in der Wüste. Das Rind und die Kuh auf der Weide – das Wildschwein das sich im Schlamm wälzt –  ist seine und ihre Natur – warum lassen wir sie nicht einfach leben, statt sie zu bekämpfen. Wir sind doch kein Zoo., in dem Wir die Tiere die uns jetzt fehlen ausstellen - als wären sie ein Ausstellungsstück und keine Lebewesen. 
    Jedes Tier auf ERDEN hat seine Berechtigung am Leben zu sein und oft eine Aufgabe wie wir.

  •  -  wir haben es nur oft - vergessen.

  • Meine ersten Sätze im Post waren:

    Hier zu leben heißt,  man muss Eier in der Hose haben, nicht gleich aufgeben, sich durchbeißen und kämpfen um zu bleiben. Die Waschbärchen zeigen wie das geht.

    Ein wenig bewundere ich diese kleinen Kerle , wie sie sich durchbeißen.

    Keiner will sie obwohl der Mensch doch dafür gesorgt hat, dass sie einwandern indem er sie aus dem fernen Amerika wegen ihres schönen Fells mitbrachte.

    Nun da sie kaum natürliche Feinde haben, vermehrten sie sich, sind jetzt in der Überzahl und sind damit in den Augen der Menschen ein Dorn, eine Plage, unnütz und sollen möglichst wieder verschwinden. Wie die streunenden Katzen und Hunde auf den Straßen, die auch keiner will.

    Das ist wieder so typisch Mensch. Er schafft etwas an, um es dann wieder zu vernichten.
    Erst will er was, besorgt es sich und wenn es ihm nicht mehr gefällt und passt, schafft er das Unliebsame einfach wieder ab oder sich vom Hals.

    Wir haben hier Menschen in den Ferienhäusern kommen und auch wieder gehen gesehen , die genauso dachten. Erst war alles schön, man wollte es unbedingt haben, dabei sein und andere möglichst zu seinen Ansichten umerziehen. Dann wurde es schwierig, das Wetter nicht durchgehend angenehm, es klappte vieles nach seinen Vorstellungen nicht, man müsste damit seine Komfortzone verlassen , auf einiges verzichten, dann wollte man wieder gehen.

    So geht das Leben hier nicht.

    • So können nur Menschen denken die nicht bereit sind sich zu arrangieren.


    Hier heißt es Anpassung an die Möglichkeiten die da sind. Auch mal etwas aus dem Hut zaubern und machen, Ärmel hochkrempeln und sich durchkämpfen gegen Wetter und Wind, umgefallene Bäume, lange Fahrten um zu einem anderen wichtigen Ziel zu kommen. Schlechte Verkehrsanbindung wenn man kein Auto hat, wenig Einkaufsmöglichkeiten, geschlossene Läden, nix zum sinnlosen shoppen, keine Kneipen, wenig Gasthäuser, der Arzt ist nicht zu erreichen, aber die Menschen sind nett, die damit zurecht kommen und ihre Ansprüche ein wenig herunterschrauben. Dafür haben sie viel Natur, weite Ausblicke, Wald-Wiesen und Höhenwanderungen, eine Sternwarte, viele viele Bäume zum umarmen und im Waldfrieden zu-baden, den weiten Himmel über sich und die Stille, die Stille des Nachts, die man auch am Tag hören kann, ist nicht zu vergessen, sie ist so kostbar wie ein Stück Brot dass man vergessen hat einzukaufen.

    Das alles wissen die kleinen Bärchen und deshalb sind sie hier. Sie lieben es hier zu sein, auf den Bäumen zu turnen und ihre Freiheit zu haben. Sie tun keinem etwas.

    Ebenso die Streuner und Ausgesetzten , die über die Straßen und Wiesen huschen und hoffen, dass sich jemand findet, der sie im Ernstfall, wenn sie aus Nahrungsmangel krank werden, aufnimmt oder wenigstens ärztlich versorgt.


    @ angelface


dass  ausgerechnet er den Rest Katzenfutter von Celinchen 
 vorfand, war Zufall. Das stand noch im Vorbau weil sie
bei der Hitze lieber Außen futtert...
während ich neben ihr sitze..
von mir bekommen sie meist nur  genug Wasser
und je nach Körper- und Ernährungszustand saubere Abfallessensreste
ohne Tonnendreck - wenn ich mit dabei bin
hab ich nun
beschlossen weil sie ja eh immer wieder kommen
sie brauchen Essen um zu leben 
er ist recht dünn und zierlich im Gegensatz zu den anderen im Wurf...



wie die Vögel  ihr Futter auch bekommen die es brauchen...
*
💓danke fürs mitlesen...
Heute
Gestern8363
 niedlich und klein spinnen sie nicht nur, wie kleine Katzen beim spielen,
sie fressen sie auch beim Fangen...wie Schnecken und Salamander
*  sind aber wild * und bleiben es auch *
*
 ansonsten ist der Sommer so  - wie wir es noch nicht so kannten - : Sommer - Liegen abdecken - zudecken - einigeln - Garten gucken oder es wieder lassen - lange Hosen - kurze Hosen- Strickstrümpfe an und wieder aus -  mal Regen - mal Sonne - mal kühl und kalt - dann wieder heiß wie man sich die Hölle vorstellen kann. Trocken und brütend loderndes Feuer das alles verbrennt.
  so schläft frau mal drinnen  - dann wieder Außen unter freiem Himmel und schaut in die Sterne, bewundert den Mond und hört auf die Stimmen der nächtlichen Bäume die sich leise im Winde  Geschichten erzählen... -  die 10ner Badekarten lassen wieder vergessen,  dass eigentlich Sommer ist -ungenutzt verfallen sie nach Juni, Juli  und nach dem 30. August. 💕💓langweilig ' wird's auf -  keinem Fall ! - aber lesen und bloggen kann man immer - und überall...auch von unterwegs..
 ansonsten barfuß durch trockene Wiesen laufen wenn die Insekten nicht stechen...ihnen beim fliegen zuschauen...das Gras ist weich und warm in der Mittagshitze...                       

 heute war ich hier gerne zum lesen celine Rosenkind und verweilen...
Frau kennt sich und das schon lange, deshalb vergißt man sich auch nicht..
 
P.S. Hier kann man auch Fragen stellen und Antworten bekommen. Beispielsweise zu Dori, die auch hier sehr  vermisst wird.( angelfacepet@web.de )
Deshalb zum Abschluß noch einmal gleich zum Beginn des Beitrages der Link auf Doris Seite in dem ich berichtet habe wie es ihr ging.