Freitag, 14. August 2026

kleiner Schreck in der Abendstunde. - abenteuerliches -


Schreck in der Abendstunde...


Der wärmste Tag des Jahres heißt 's in Zeitung, Radio und  auch Fernsehen, doch kann man das wirklich voraussagen? Keiner von uns weiß doch was morgen auf uns zukommt.
 ob es der Heißeste - vertrocknetste wärmste Tag des Jahres oder schon wieder verfrüht
" herbstlich sein" wird.…

- trocken und gefühlt ist es dies schon seit Tagen, seit es nicht mehr geregnet hat. Selbst die Tonnen sehen traurig aus der Wäsche  und sind nur noch zur Hälfte gefüllt.
27° ist es schon morgens um 10°° im Schatten, das kann ja heiter werden - .

Früh sollte man raus , wenn noch was im Garten zu gießen oder zu rupfen ist bevor die Sonne heiß vom Himmel scheint.
Wie sich der Mond über die Sonne schob, sodass sie nicht mehr sichtbar war, konnte man sich überall wo man wollte – gestern Abend ansehen, ob in der Menschenmenge in Mallorca direkt am Strand, oder in der Glotze wo es übertragen wurde. Dazu kam später ungefähr um Mitternacht das Sternschnuppenfeld am Himmel , das hier erst an bestimmten Stellen weit hoch oben im Norden für Sekunden sichtbar wurde, ich schätze, - da lag ich längst im Bett und schnurchelte bestimmt schon leise vor mich hin.

 Das Gemüt und der Körper ist ziemlich müde und schlapp vom heißen Tag in der Hitze, den ich immer im Schatten verbringe. Mal unten im Garten, unter den Bäumen - dann später wenn die Sonne weiter durch den Garten wandert, auf meinem Balkon unterm Schirm. Wer mich sucht, muss lange rufen denn es wird mich nicht so schnell jemand finden da ich mich erfolgreich vor – der – Sonne – unterm Schirm oder in irgendeiner geschützten Hecke verstecke. Schatten für die Haut ist nun einfach Pflicht.
Die Haut an den Beinen ist noch nicht ledern  und hart wie beim Indianer, aber längst braun genug für den kurzen Rockspaziergang in die Stadt wenn ich die gelesenen Bücher abgebe. Zu mehr bei der Hitze - besteht wenig Lust, fahre ich doch kein offenes Cabrio sondern meine kleine alte Schüssel, die mir nach wie vor  für meine Kurzfahrten gute Dienste leistet. Doch sie heizt ohne Klimaanlage ziemlich auf, denn durch die offenen Fenster strömt nur heiße Luft herein und der Rücken klebt dir bald nach längeren Fahrten nass am Leder.

Am späteren Abend hatte ich beschlossen wieder nachts außen zu schlafen und ließ dazu die Fliegengazetür im Arbeitszimmer auf. Der 2. Krimi war tödlich langweilig. Ich gähnte müde; schnappte mir mein Buch, sagte Tschüss zu den Katzen und wollte mich nach oben verziehen..

  _____ da krachte es plötzlich laut auf der Treppe. Das - *müde vom Tag Celinchen* im Sessel gähnte mir nach, Nero, der - wenn er nachts draußen ist, immer lautlos recht spät erscheint, lag schon in seinem Schlafsessel, schreckte ebenfalls kurz mit einem Auge auf. Dass ab und zu in einem Holzhäuschen mal was runter fällt wenn der Wind durch die Dachfenster kommt, ist er gewohnt.




nachts schläft er nach wie vor oft hier



der Balkon - das ist Celinchens  Revier 
vor allem seit der Sonnenschirm darauf steht..
dann kuschelt sie mit seinem Schatten.

oder sie wird albern und spielt auf meinem Bauch 


sie genießt wie ich den Blick in den Himmel


Ein Tritt von mir auf die Treppe - oh S c h r e c k - da blickten mich zwei freche winzige braungesprenkelte - spitze Gesichter am Absatz der oberen Treppe an und fauchten leise melodisch: „wir wollten nur mal gucken, und naja bei der Gelegenheit auch sehen ob da auf der Treppe vielleicht noch ein wenig Trockenfutter für Waschbärchen steht...“!

Sie hatten wohl die offene Fliegengazetür vor der Balkontür von unten her entdeckt und dachten :“ohho, wir steigen mal ein, nur so aus Neugierde“ und hatten die Leiter  und das Brett der Katzen zum einsteigen benutzt, waren aufs Geländer geklettert und von dort durch die Fliegengazetür gehuscht.


Katzen schätzen die Höhe und klettern überall hinauf und hinunter, das bin ich von Mimi die Dächer liebte und von Carlos der  ebenfalls ein großer Kletterer ist gewohnt. Einmal hoch - einmal runter und das etliche Male am Tag ist SPORT für ihn.

Mit der Taschenlampe bewaffnet kletterte ich ihnen nach, leuchtete sie an und trieb sie Husch...Huch..hinaus ins Freie...wo schon die Mama auf der Balkonbrüstung entlang lief und sie suchte.

Dass vor ihnen nichts sicher ist, wusste ich ja, aber dass sie nun auch noch in die Häuser einsteigen obwohl diese ständig bewohnt sind - war neu für mich.
Den Nachtschlaf hab ich dann doch sicherheitshalber  statt außen wieder ins Bett verlegt, denn ich möchte nicht, dass mir einer von ihnen heimlich still und leise , - denn sie sind wie kleine unsichtbare Geister- auf den Bauch schleicht und an mir herumschnuppert oder mich an den Füßen kitzelt, so weit geht meine Tierliebe und Abenteuerlust  auf Waschbären dann doch nicht.

                                               

                                                     


Mutter Waschbär - ist eine hervorragende Kletterin
Zack war sie  kopfüber wieder weg,  hatte die Jungen dabei erfolgreich im  Schlepptau...

vom hohen Baum direkt aufs Geländer zu klettern
war für sie kein Problem






Einmal entdeckt werden die kleinen Rabauken nun wahrscheinlich immer wieder probieren ob irgendwo ein Türchen für sie geöffnet ist.


wenn ich jetzt  zum Beispiel im Urlaub länger außer Haus wäre
würden sie wahrscheinlich den Balkon völlig abräumen und
ob es die Fliegengaze vor der Balkontür dann bei der Rückkehr  noch intakt gäbe
darauf würde ich nicht wetten.
Vielleicht würden sie aber auch vom Dach her durch den Kamin einsteigen...

so ist das halt wenn man halb in der Wildnis wohnt
da sind im Sommer die Waschbären die ersten Besucher
die durch die Gärten wandern die vorne und hinten
etwas einsamer liegen wo wenig Bewegung ist..



       gewünscht 
I s t   e s  ... n i c h t !😰
so niedlich wie sie als Kinder noch sind 


hier geht's nicht rein
 Ihr seid keine
K a t z e n 

😰Ihre Welt ist der Garten, die Wälder und Felder und so soll es auch bleiben.

Die Zeit wird es zeigen...Wo Neues erwacht...ist Licht in der Nacht...

doch es ist ein Miteinander - ein sich hingeben und nehmen zwischen Schreibern und Lesern - denn, wenn andere nicht gerne lesen würden was du schreibst, gäbe es keine Seiten zum umblättern und lesen, keine Schreiber, die sich mitteilen und so werden Euch hier weiterhin Lyrisches, meine Gedankensplitter  und kleinen Abenteuer mit den Katzen und Waschbären im Freien begleiten...

@ angelface






Sonntag, 9. August 2026

Alles verändert sich, auch die Natur.

 

                        eine ganze Halde voller Totholzabfälle versperrt nun  auch von oben die Sicht


die Axt kracht laut durch den Tag
 doch wir sehen auch wie vieles vergänglich ist. 
 Nicht nur die Natur - auch wir...
 womit ich auf das Endes dieses Posts Eure Aufmerksamkeit richte.

 So wie auch unsere Haut ab einem gewissen Alter einem Alterungsprozess unterliegt wenn sie Feuchtigkeit verliert, zu wenig oder falsch ernährt wird, sind es auch die Blätter und Äste der Bäume die darauf reagieren. Ohne Feuchtigkeit und Nahrung aus den Wurzeln trocknen sie aus und sterben ab.

morsch und trocken sind die Wurzeln

Der August 26 wird uns wahrscheinlich lange im Gedächtnis bleiben. Er zeichnet unsere Spuren auf. Spuren, die unübersehbar sind.

Beton, Mauern, Kies , und Unkrautvernichter lässt nichts Neues mehr wachsen.
Es ist das Erbe dass wir hinterlassen.

Was in 13 Jahren seitdem ich hier bin - sichtbar gewachsen ist, geht nun Tag für Tag immer mehr geliebtes oft noch wildes Grün kaputt.

Äxte hacken sich durch das Grün...
die Schubkarren bekommen viel zu tun

Noch im letzten Monat konnte ich schreiben
„grün-grün-grün wächst das Gras“
und freute mich dankbar über den Schatten der Bäume. Weiden und Birken grüßten mich jeden Morgen und mittags legte ich mich in ihren dichten Schatten..

Jetzt schaue ich in die Wipfel der Bäume und sehe wie Stamm für Stamm der alten hohen Bäume

langsam aber deutlich mehr und mehr der Dürre zum Opfer fällt.

Auch hier in der Höhe ist die Trockenheit spürbar deutlich, von den Wurzeln her angegriffen, schimmligweiß das frei-gelegte Holz, es ist trocken und tot. Wo ist das Wasser des vielen Regens hin - hier befeuchtet es den Boden nicht mehr.







bleibt Holz zurück zum verheizen.. -?um Zäune zu bauen
 -  Abdeckmaterial - ?

Wie viel Zentimeter sind diese alten Wurzeln seit unendlich vielen Jahren unter der Erde und sorgten für den gesunden Wuchs des Stammes ? Schon lange hatten die dicken knorrigen Wurzeln der Bäume die Steine durchbrochen und bekamen keine Feuchtigkeit mehr. Wir dachten, wir könnten sie noch retten und gossen sie anfänglich noch aus den Tonnen, doch irgendwann hatte das alles keinen Sinn mehr. Stück für Stück fallen die Gärten der Dürre zum Opfer, zum Großteil auch ein Opfer der Rasenmäher und Sensen die alles erbarmungslos bis zum Erdboden abmähten was grün heißt. Wenn es regnete kam junges Grün und wollte sprießen, hatte jedoch wenig Chancen.

Die Schäden die überall deutlich zu spüren und zu sehen sind, haben nun auch den Park erreicht.



doch es gibt nach wie vor aus dem Garten
schöne Bilder  aus mittendrin und von oben vom Balkon...



immer wieder den Blick zum wunderschönen Himmel
 nicht nur 


abgestorbene Äste




nach wie vor gibt es Tomaten und Kräuter zum ernten,
Obst am  jungen Baum

sondern Vertrautes was man kennt ist nicht völlig verschwunden...

der Blick von oben nach unten...

ich sehe Licht und Schatten sich auf das Dach vom Balkon setzen und wandern

das Gefühl im Freien zu liegen
den Geräuschen zu lauschen die um mich sind

den Blättern zuzusehen wie sie sich im Wind wiegen...


auch wenn es phasenweise aussieht als  wäre es schon Herbst  wenn die Blätter von den Bäumen fallen, im Wind tanzen und zu Boden taumeln . auch wenn die zarten Blätter der wilden Birken der Trockenheit zum Opfer fallen..

auch wenn es einen traurigen Anblick bietet - wo vorher sattes Grün das Auge erfreute - nun nur noch gelb-graues trockenes Gras zu Heu geworden ist, - durch das die Mäuse schlüpfen um sich im Boden zu vergraben.

Eine leichte Beute für die Katzen, die damit was zum spielen und Fressen haben.

Tatsachen sind, der Platz für Unkraut, Heu und wilden Gräser, Brommbeersträuche und trockenen Äste der kaputten Bäume wird durch das Totholz immer höher und höher. Als  Erhöher für die Frühbeete nicht mehr brauchbar,  wer weiß - was sich darin alles an Schädlingen verbirgt.(?)

Die alten Bäume die seit 1984 still und unbeweglich -hoch und stolz die Straßen umsäumten sind zum Teil nicht mehr Bestandteil des Parks und ich schaue zu wie sie mehr und mehr der Dürre weichen.

Im Sommer 2026 des heißen August' s verändert sich die Welt spürbar laut und deutlich.

Wie lange bleiben uns die letzten gesunden Bäume noch erhalten?



auch in der Nachbarschaft sieht man die Schäden die zurückgeblieben sind...

was von den Bäumen übrig blieb
ist ein trauriger Blick im Artikel und  auf die Natur
*
@ angelface

doch so wie es leider viel zu viele  negative Veränderungen gibt  - gibt es auch Gute Nachrichten..
 gestern Abend bekam ich die freudige Meldung, dass Dori wieder bloggt (der Link führt zu ihr.)
Welch eine riesengroße Freude für mich, all  ihre LESER, die sie vermissten und nachfragten -  und jeden der sie -  und ihre Seite kennt. Ich streiche diesen Abend dick im Kalender an und färbe ihn mit 💕roten Herzen - 💕 meines spielt vor Freude direkt verrückt . 
 das schlimmste hat sie geschafft. Sie hat es überstanden - 
 Indem sie sich selbst wieder auf ihrer Seite m e l d e n kann, damit am Leben teilnimmt und oh WUNDER sogar wieder langsam versucht zu zeichnen, was sogar gelingt  - ist bestimmt ihrem unerschütterlichen Glauben, ihrer inneren Stärke und Kraft und dem lieben Gott zu verdanken!!!
Gut, vielleicht haben beide Daumen drücken und gute Wünsche  für  sie in den Himmel schicken, - ein wenig dazu beigetragen ! - Denn nicht jeder überlebt jeden Schicksalsschlag.  - Das sehe ich hier im Park -  jede Woche und jeden Monat, wenn der Hubschrauber am Seniorenheim landet und der Rettungswagen jemanden in die Klinik bringt.
 Es gibt wirklich Wunder vor denen ich mich demutsvoll beuge und D a n k e sage......
                                                          💓💕💗💚💛💔💘💚💙💙...
 *     💕       *    *        *         *     *     *        💕               *    *     *    *    *   *   *  💕   ** .
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