Montag, 24. April 2017

Mit Freunden durchs Leben gehen.


der Glaube an die Freundschaft hält ein Leben lang.
Ich glaube, man kann sich glücklich schätzen wenn man im Leben einen echten Freund gefunden hat..-
und doch sind echte Freundschaften  unter Frauen  eher selten. ( das ergab meine Recherche) - darin steht auch:
Oft schleicht sich der Neid ein, manchmal auch Bewunderung, Eifersucht auf das was man selbst nicht hat und vom andern so offen gezeigt wird und da ist es fast  egal  ob es der Ehemann oder das Haus ist, die Luxuskarosse, die in der Garage steht, das Reitpferd im Stall.
Unterschiedlicher könnten Frauen oft nicht sein wenn sie sich aneinander annähern. Eitelkeit ist oft was sie trennt.
Oft ist eine schön, die andere unscheinbar, (oder fühlt sich so - das genügt schon) - ist  dicker oder dünner, schicker oder langweilig im Typ. In der Schule und im Erwachsenenleben hat all das kein Gewicht weil du mit ihr ganz anders verbunden bist als es je durch Äußerlichkeiten möglich wäre. Es treffen sich zwei Wesen, die zusammen passen. Die ähnlich denken und auch handeln. Selbst Streit kann sie nicht voneinander trennen, irgendwie findet sich immer ein Weg, dass man letztendlich über sich selbst lachen kann. Sich selbst nicht so wichtig  nehmen ist oftmals wichtig – Freundinnen können miteinander über alles reden.
Man vertraut sich und traut sich - Wichtiges und Unwichtiges an und weiß, man wird immer verstanden, auch dann, wenn der andere mal den Kopf voll von anderen Dingen hat.
Meine Mutter fragte mich vor einigen Wochen nach früheren Schulfreundinnen und ich musste ihr zu meinem Leidwesen sagen, ich habe sie im Laufe des Lebens wieder verloren.
Durch Umzüge, sich voneinander  entfernende Interessen, durch neue Bekanntschaften, die sie – oder du selbst  schließt, durch  unterschiedliche Karrieren die sich  entwickeln, verliert man sich oft aus den Augen. Oft sind es auch Männer – die Freundinnen  trennen.  Irgendwann merkt  man dann, oft nur durch Zufall oder die Tatsache, dass man plötzlich mit einem anderen Namen angesprochen wird, dass die andere gar nicht mehr an dich, als ihren Lebensmittelpunkt –  denkt.
Schmerzhaft musst du dir eingestehen, dass du, als Freund, nicht mehr ständig in ihre Gedanken eingebunden bist. Dann werden Freunde  oftmals wieder zu flüchtigen Bekannten oder "Fremden".
        Freunde gibt es nicht an der Straße, um die Ecke, nur Bekannte. Sie verstecken sich oft bis du sie erkennst,  gemeinsame Erfahrungen prägen und festigen das Band, das dich an sie bindet.
Bei meiner ältesten Schulfreundin, die ich beim Wechsel von der Realschule ans Gymnasium fand, habe ich mich niemals gefragt was mich an ihr fasziniert und was ich an ihr am liebsten mochte. Sie war Freund in Zeiten die nicht gut oder besonders gut waren, sie war da, wenn man sich gegenseitig brauchte. Sie hatte wie ich – ein offenes Ohr und ein weites Herz um das anzunehmen was von mir kam. Oh ja, sie konnte Kritik üben, aber nie so, dass es verletzend war. Sie konnte mir ihre Meinung um die Ohren hauen, ich nahm es ihr nie übel, denn ein offenes Wort hat nur ein wahrer Freund für dich, selbst auf die Gefahr hin, dass man ihn verliert. Irgendwann heiratete sie und  war nun ein Dreamteam mit einem anderen.
Leider sind wahre Freunde selten, denn auch sie verändern sich und plötzlich siehst du dich einem fremden Wesen gegenüber das du nicht mehr verstehst und das  dich nicht mehr als den erkennt, der du bist.
Was ist da passiert?
Der Verlust eines guten Freundes kann im Leben eines anderen prägend sein.
Er kannte das Wort Verzeihung, Entschuldigung - und keinen Neid.
Ich kenne Lese – und Brieffreundschaften die sich über Jahre halten…
kenne Bekannte von früher, die bass erstaunt sind wenn sie dich nach Jahren wiedersehen…
die vielleicht gerne die Freundschaft wieder aufnehmen würden…
kenne Freunde, die es nicht schaffen sich im heute ins Auge zu sehen, weil irgendetwas sie in den Zeiten der gemeinsamen Freundschaft mit Gemeinsamkeiten verscheucht  hat…
Kenne andere, die sich früher Freund nannten und heute Feinde sind….kein Wort mehr miteinander sprechen und wundere mich oft  was Freundschaften  verbindet  und  am Leben erhält.
Braucht es  wirklich nur Sympathie, Empathie, Verständnis und Geduld miteinander – aneinander um Freund zu sein und es auch zu bleiben?
Braucht es Zeit um eine Freundschaft aufzubauen, aber auch sie zu halten?
Warum sagt man denn; ich bin dein Freund, wenn die Bereitschaft fehlt dich auch in jeder Lebenslage  zu verstehen?
Oft trauert man einem Freund nach der verstorben oder weggezogen ist…
Oft wünscht man sich einen an die Seite, wenn man allein - einsam  oder unglücklich ist…
Das Freuen ist schöner, wenn man es zu zweit tut und gleich empfindet.
Das Leid wird kleiner, wenn es einer mit einem teilt.
Ein Erlebnis mit einem Freund zu teilen, ist ungleich größer als das was du dir alleine ansiehst.
Und manchmal im Leben begegnet dir ein Freund  und begleitet dich durchs Leben wenn du schon alt und verhuscht durchs Leben gehst. Er ist dir vertraut,  - wie du selbst - als würdest du ihn schon Jahre kennen.
Er ist da und du erkennst ihn als solchen, obwohl er ein völlig anderes Leben als du es führst, lebt.
Er ist verlässlich, der gute Freund deiner Tage.
 Hast du einen oder zwei - ist das nicht schön?

                                               @ Angelface



Montag, 17. April 2017

Österliches aus der Höh...

          Frau Holle schüttelt tüchtig ihre Kissen aus!
                                


Wer hätte das gedacht, gestern hab ich noch darüber gelacht und gesagt…
"Im April vor 4 Jahren, als ich hierher zog,  lag noch Schnee". Heut scheint  wenigstens  ein paar Stunden die Sonne, okay, ein wenig Regen  - damit kann man leben und verleibte mir genüsslich einen Eiersalat ein.
 Noch vor 4 Tagen, da schien die Sonne recht kräftig bei uns auf der Höh und ich holte mir den ersten Sonnenbrand des Jahres ins Gesicht weil ich im Liegestuhl einschlief.
Ich habe ja mit Eiern nur was im Sinn wenn ich fleischlose Wochen einlege.
In Maßen gegessen mag ich sie auch gerne, gefärbt aber nie, weil man ja nie weiß wie alt sie tatsächlich sind.
Außerdem habe ich mich als ich 16 war -  damit gründlich überfressen, als ich als Jugendliche in Holland an einem Eieressenwettbewerb teilgenommen und sogar  gegen 4 andre Teilnehmer gewonnen hatte!
16 auf einen Streich und die Hühner lachten, währenddessen ich meinen Mageninhalt auf die Toilette brachte, hinterher lag ich 4 Tage im Bett und konnte mich kaum rühren, da war nix mehr mit Eiersuchen am Strand oder so..auch das kann Ostern sein.
Das Paschafest, der Osterhase und damit das Ei, das ja nichts mit dem Osterhasen zu tun und am Hut hat, ist nun – man kann Frau Holle fragen – mitten im Schneegestöber versunken und nichts mit Klimaerwärmung, nix mit Sonne auf der Höh – nichts mit bunte Eier am Strauch und untendrunter auch für Kind und Kegel die Schokoeier im Körbchen. Also nix wie  - ab auf die Couch - mit meinem Katzen - Osterhasen auf dem Bauch, der hat auch Fell auf der Rübe ,  2 spitze kleine Ohren, knurrt erbost über das Wetter und hat keine Eier im Gepäck, denn die hat man ihm längst abgenommen!
                                                                                 
@ Angelface

Mittwoch, 12. April 2017

Wer ist Max Bryan?


   (das große Warum)


Auf Vorrat keine Haltung zu haben
Kann schon sehr angenehm
Auch sehr  bequem sein
Arrangement ist nicht gleich
Engagement
Haltung kommt von halten
Von festhalten, bewahren, helfen
von sein Wort halten - erhalten
zum eigenen Wort stehen
Beständigkeit darin zu  üben ist schön
Sich raushalten könnte auch eine Haltung sein
Keine zu haben
Nicht zum eigenen ich zu stehen
ist  allerdings sicherer  und bequem
 @ Angelface

Nur ein ehemaliger Obdachloser.
Als ich vor einiger Zeit die Nachricht bekam, Klaus hätte es geschafft, freute ich mich wie ein Schneekönig  für ihn und Max Bryan, der sich so  uneigennützig - all die Jahre - hemdsärmelig aber unermüdlich und beharrlich -  für ihn eingesetzt hatte.
Über 7 lange Jahre dauerte der Kampf – sein Kampf -  gegen Gleichgültigkeit, gegen Armut und Gedankenlosigkeit, gegen Hunger und Kälte, gegen den Tod und das eigene Leben, gegen Verzweiflung und Ratlosigkeit, gegen die eigene Bewusstlosigkeit, für den Menschen, für das Mitleid, für Freude und gegen die Einsamkeit. Ein Tagebuch  voller Kampf und Ratlosigkeit, aber auch eines, das Freude und Hoffnung enthält.
Gleichzeitig dachte ich, wen interessiert das schon? Und schon stand die nächste  Frage ungehört im  Raum, das große Warum! Warum ist das so?  Sie klang leise wie eine Glocke für mich mitten im Raum und ich konnte sie mir nicht beantworten.
Traude schrieb mir vor einigen Tagen warum ich bisher im Monat April noch nichts eingesetzt hatte, sie machte sich – vielleicht ein wenig Sorgen?
Das erste Warum.
Warum wohl habe ich in meinem Blog unter dem Eingangsbild  geschrieben warum  ich blogge.
Das zweite Warum steht hier:.
-          wenn ich schreibe bin ich ganz bei mir und niemand kann mich (st)hören. Unterschiedliches abwechslungsreiches - zwischenmenschelndes  - gedankenvolles, humoriges -  hoffentlich auch unterhaltsames aber auch aufrüttelndes zu schreiben ist mein Ziel.
 Gedankensplitter und Gedichte, ein kleines Potpourri aus Alltagsgeschichten, Artikeln, Erzählungen, Katzengeschichten und mehr.
Das wäre eine Antwort darauf. Doch es ist nur eine von vielen.
Als ich den Blog im November  2013 eröffnete war ich so naiv zu glauben, ich täte es für eine gute Sache, denn ein Blog kann so vieles enthalten. Ich setzte seinen Link ein. Las aufmerksam wie ein Mensch gegen Gedankenlosigkeit  und Mutlosigkeit  ankämpft und hoffte, ja, ich hoffte.
                 Aufmerksam machen auf Missstände –das aufrütteln der eigenen Gedanken – was nichts anderes heißt als – gegen die eigene Gedankenlosigkeit angehen -  helfen, wo man es kann – indem man Aufmerksamkeit und Bewusstsein an die Oberfläche holt – kämpfen, wogegen es sich zu kämpfen lohnt – und – und – und.
Wie schreibe ich nun, und sage – was ich damit  sagen will.( Ohne, dass es sich wie ein Vorwurf an die Welt anhört)
      Der / oder auch das Blog besteht nun seit 4 Jahren und die große Frage nach dem Warum steht immer noch unausgesprochen/und damit ungelesen mitten im Raum, nämlich - was habe ich damit erreicht? Bin ich nun enttäuscht, - frustriert – oder hoffnungsvoll dass sich doch etwas ändert, dass die Kriege unter den Menschen endlich weichen, dass keine Bomben mehr fallen, kein Kind mehr stirbt, kein Mensch mehr Hunger und Leid, Kälte und Missgeschick  ertragen muss. Egal ob hier oder in Somalia, Afrika und allen anderen Ländern.
        Mit der Eröffnung des Blogs wollte ich darauf aufmerksam machen dass es Obdachlosigkeit und Armut auch mitten in unserem Wohlstandsland Deutschland gibt und dass anscheinend keiner etwas dafür tun kann um es zu verändern.
das Hamburger Wochenblatt schreibt -
http://www.hamburger-wochenblatt.de/themen/max-bryan.html
Warum wohl  - ist damit  - als das vierte Warum erklärt.
Denn es hat niemand gelesen.
Niemand kommentiert.  Sollte ich annehmen:  auch Keinen interessiert?
      Das klingt  fast wie ein Vorwurf, sollte es aber nicht sein.
 Man kann es auch Aufklärung nennen.
Mir geht so vieles an  ähnlichen Gedanken durch den Kopf die es mir z. Zt. nicht erlauben seichte Unterhaltungskost anzubieten und so schweige ich lieber und mache mir  weiter Gedanken warum die Welt und die Menschen darin so sind, wie sie eben ist und sind. In diesem Satz - der alles andere als gutes Deutsch ist -  steht alles was mich bewegt. Was mich umtreibt und beschäftigt.
Guten Morgen Deutschland, guten Morgen all ihr Lieben, ach ja und
Frohe Ostern. Für Euch alle.

 @ Angelface     
Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antworten hinein.
                       *
so lausche ich den Texten von...

Rainer Maria Rilke (1875-1926) 


Donnerstag, 30. März 2017

Spur 0 Ausstellung in den Hessenhallen in Giessen.

    Ausstellungstücke !! Eines der vielen Männerhobbys: Modelleisenbahnen.
 Bahnen, Schienen, Gleise, Landschaften,   Figuren, Traktoren, ganze Eisenbahnzüge mit Anhängern,
 Leuchttürme -  Waggons und Lokomotiven - es ist alles da  was das Herz eines Modellbahnbau begeisterten  Besuchers begehrt.
Man findet jede Menge "Zubehör",  - alte Bücher, Videos, Lesenswertes, Wissenswertes, Kataloge
Klick auf die Bilder = Großansicht -
  gegossene Ersatzteile...kleine Lampen, Bäume,Schlagbäume, Schuppen und Häuser

eine ganze Wand voller"  Bastelteile"
  Hilfe fürs finden  - sowie fachmännische  Beratung  - steht immer davor.
 eingetütet mit liebevoller Sorgfalt _
 mit dem neuesten versehen,
  gut bestückt steht sie da...
                     Spur 0
                   Modelle
können nicht nur bei Designer – Kleidern oder Hüten gefertigt, sondern auch Ausstellungsstücke sein und zwar, in ganz, ganz klein! So ähnlich wie in Madurodam in Holland.
Alles was fährt  und ein wenig Krach macht, tut der Männerseele gut. Bei manchen sind es die Autos, die Oldtimer die man wieder zusammenschrauben kann, die lange vergessenen, die in alten Garagen ihr Leben fristen.  Bei anderen sind es die Eisenbahnen. Wer bastelt und tüftelt - hat Spaß.
Voll  und gut besucht war es wieder!
 Wer sich ein näheres Bild machen möchte..
Videos von der Ausstellung in 2017!
http://www.spurnull-magazin.de/veranstaltungen/berichte/film-busecker-spur-null-tage-2017/
Die Laufzeit beträgt 70 Minuten, das ist fast schon ein abendfüllender Spielfilm.

 Als" Eintrittskarte " gab es dieses Mal Geburtsbändchen am Handgelenk  wie in der Klinik wenn ein Baby auf die Welt kommt - es ist zum zuordnen gedacht.
rot = ich war hier, bin Aussteller und komme immer wieder (PERSONAL)
gelb = Eintritt am Samstag
Blau = für den Eintritt am Sonntag
weiß = für die Kinder
goldene Bändchen sind für beide Tage.
Dies schien sinnvoller als der Scanneintritt des letzten Jahres zu sein.

Selbst in der heutigen Zeit, wo sich viele  diese kaum  mehr nehmen um für ein  interessantes Hobby zu sorgen, kann man  nicht über fehlendes Interesse klagen.
Jedes Jahr – fast um die gleiche Zeit – bei uns in Hessen ist es der Monat  März auf  den es zutrifft –  treffen sich die Hobbymodelleisenbahner in großen  Ausstellungshallen um all die Pracht herzuzeigen die sich im Laufe des Jahres angesammelt hat.  Da wurde  im Jahr  viel getüftelt, neue Landschaften erstellt, auf digitale Beleuchtung umgestellt,, die alten Veteranen wurden  - durch ihr Hobby - man sieht es an den begeisterten Gesichtern - gerne  wieder jung.
In jedem Jahr finden in unterschiedlichen Städten neue Ausstellungen statt. Da wird von England, aus Übersee, deutschen Großstädten, aus Schweden, den Beneluxländern und von überallher angereist, die Neugier ist da, und deshalb ist keine Entfernung  zu groß, dass man sie nicht überwinden könnte.
           Japaner und Chinesen habe ich in diesem Jahr etwas vermisst, doch  viele  andere  mir  gut  bekannte Gesichter  sieht man jedes Jahr wieder.  Ich habe mich sehr gefreut in die altvertrauten Gesichter zu sehen. An  manchen Besuchern nagt  allerdings  auch schon der Zahn der Zeit so sehr, dass man sie  im Rollstuhl oder an der Krücke kaum wiedererkennt. Doch  so manches Mal  fragt  man sich, wo sind die anderen, die man jahrelang kannte? Mit dem Hobby  gerne alt werden, wünscht man sich das nicht  immer so?
Und doch scheint es so, wenn man in die Gesichter der Besucher  schaut, die Begeisterung am Hobbyeisenbahnspielen und  basteln,  am  herum schrauben, neu kreieren - erlischt nie. Manche basteln ja schon jahrzehntelang, haben ihre Häuser  und Dachböden, die Keller und Anbauten längst umgebaut um neuen  Platz für das Hobby zu schaffen.
Es entstehen immer neue und modernere  Landschaftsbilder, wie: Berge, Wälder und Seen,  Figuren, die so winzig klein zusammengefügt eine erzählte Geschichte ergeben. Die Technik macht auch vor der Modelleisenbahn nicht Halt. Spur 0 ist die Kleinste davon. Bei  vielen, die ich sah, scheint sie immer noch die  Beliebteste zu sein.  Doch viele Firmen haben auf größere Spuren umgestellt, weil es wohl  kaum mehr Zubehör  dafür  gibt.
Im hessischen  Gießen wurde schon im letzten Jahr  in die dortigen 6 Hessenhallen umgezogen. Ein weiterer  Beweis dafür wie viele interessierte Aussteller und Besucher Freude an diesem Hobby haben. Man brauchte einfach mehr Platz und Parkmöglichkeiten um  mehr herzuzeigen, denn auf diesen Ausstellungen bekommt man viele Raritäten zu sehen.
Dann wurde stundenlang fachmännisch geklönt, sich interessiert unterhalten, nach neuesten Möglichkeiten gefragt, sich ausgetauscht, im extra hergestellten aktuellen Katalog  2017  geblättert und die allerneuesten Videos angesehen.
Viele Besucher gaben sich in den 2 Tagen der Ausstellung die  Ehre und die Tür in die Hand oder  erschienen am 2. Tag erneut.
Selbstverständlich waren die Hotelzimmer vorgebucht, der Shuttelbus in die Stadt und zurück stand bereit, für  die Unterhaltung und Information, für Essen und Trinken war bestens gesorgt.
Eine schöne Ausstellung die  deutschlandweit in dieser Spur die Größte ist. Sie habe ich sehr genossen. Denn jeder Mann wird - sonst vielleicht wortkarg - dort freundlich, hat Zeit und wird manchmal mit leuchtenden Augen wieder zum Jugendlichen und Kind.
Der Blick zurück ins Leben  lohnt sich.
Nicht nur ein Kleid kann massgeschneidert sein, Modelle als Eisenbahnzüge zum selber basteln sind es immer.
 © Angelface

Freitag, 24. März 2017

Zeit um es nicht zu vergessen

am Wochenende soll es schön werden, der eine oder andere Gedanke gibt es mir ein
Schreiben wir alle  - Stationen des gelebten Lebens auf?
Man weiß es nicht so recht. Manches im Leben scheint auch für andere interessant zu sein, anderes nicht.
Biographien haben wir alle in einem langen gelebten Leben, der eine, eine weniger oder mehr inhaltsvolle Lebensgeschichte,  der andere hat eher über ein leeres oder belangloses Leben  - das an uns klebt ( wie ein Ei an der Schale) -  mehr oder weniger leichtfüßig zu erzählen.
Inhalte des Lebens, das sind sie, Erzählungen, Aufzeichnungen, oder oft eher Aufzählungen und Beschreibungen von Wünschen, Träumen und der realen Wirklichkeit. In manch gelesenen Zeilen anderer, erkennen wir selbst einen Teil unseres Lebens wieder.

                                        nicht vergessen...
 gerne auf in`s  Frühlings - Wochenende....nachdem Euch eventuell eine Kleine Überraschung erwartet,
die  Videos von 2015/2016 dazu erklären was ich damit meine..
der Beginn:

http://www.busecker-spur-0-tage.de/historie/
http://www.busecker-spur-0-tage.de/
https://www.youtube.com/watch?v=EtojoIuMf-4
https://www.youtube.com/watch?v=0VgfodmwzL4
Tja,,,,und dann gibt es natürlich noch das Essay darüber von 2009 -( von Angelface  A./P. )geschrieben, im Forum der Modellbahnbörsezeitung als  PDF - eingestellt,  das wohl dringend einer weiteren Erzählung=/Fortsetzung bedarf - heute - Jahre später.
 http://www.busecker-spur-0-tage.de/fileadmin/projekte/p22-spur0/resources/public/downloads/buch-geli.pdf
 @ Angelface

Sonntag, 19. März 2017

Kommentare sind /vielleicht /Antworten auf Fragen und eine völlig andere Sicht der Biographie.




Sonntags Spaziergänge durch die Blogs..
eine andere Sicht der Dinge!
Ich mach was – was ich bisher so noch nicht gemacht habe – bewusst.
Es ist Sonntag, ein verregneter Sonntag – ich habe jede Menge Zeit, auch Lust dazu   und so mache ich mich auf und durchstreife, nein – nicht etwa  den Wald mit wunderschönen dicht stehenden Bäumen in einem langen Spaziergang  - sondern ein klein wenig die Blogs..Vor allem aber (was wahrscheinlich nicht alle tun würden– weil  sie sich wenig Zeit dafür nehmen und haben – in  die Kommentare unter vielen Beiträgen!
 (Manche Beiträge in vielen Seiten - egal wo ich hinsah - und wie "gut sie waren" - haben ja KEINE – niemals nie  Kommentare, andere - gut besuchten Seiten - haben weit über 50/100 und mehr.
                   Hui…plötzlich lerne ich  die Menschen  kennen, die ich zu kennen glaubte, die sich von ganz anderer Seite zeigen. Einst verschlossen und zurückhaltend erzählen sie von sich. Nicht etwa in Beiträgen – nein, in ihren willkürlich gesetzten Kommentaren.
Zuerst landete ich bei : http://kluempche.blogspot.de/2015/05/sonntagsgedanken-wald.html
Martina…die so wunderbar ihre Blogvorstellung erklärte, warum sie ihn eröffnet  und was sie damit beabsichtigt  -  (lang ist`s schon her:
Was sie unter anderem –uns so  erzählte – hat mir gut gefallen.
Es ist tatsächlich so. Durch die Kommentare unter vielen Beiträgen – egal auf welcher Seite-  lernt man die  antwortenden  Protagonisten " heimlich still und leise kennen, - ja, wenn man genau hin liest-  vieles -  über sie -  was man durch die Beiträge, die sie selbst schreiben -  nie erfahren würde.
Gar manch einer "ver(d)steckt eigene Ansichten" dahinter, die - ganz selbstverständlich in einem Beitrag unerwähnt geblieben wären.
    Man erfährt - unter anderem - wo sie wohnen – wie sie leben – woraus ihre Interessen bestehen -  wie sie denken – ihre Motivationen – wie und warum sie einen Blog führen -  wie sie  handeln und was sie tun.
      Man erfährt  gelebtes – erwünschtes – ersehntes – vergangenes – auch Sorgen – Nöte und Kümmernisse, erfreuliches – unerfreuliches -  und so vieles mehr was man unter den verschiedenen Artikeln und Geschichten niemals vermutet hätte.
   Ja, man lernt die Protagonisten durch ihre Kommentare als Mensch und Person kennen , die sie bei anderen instinktiv  - unbeschwert aus dem Bauch heraus - hinterlassen – indem sie Fragen stellen, Antworten geben, verraten was sie denken, man sieht was sie tun. Man sieht vielleicht Neid, auch Unaufrichtigkeit, dann wieder Lob - von dem man nicht weiß was man davon hält.
         Man sieht  plötzlich die Menschen die antworten, mit ganz anderen Augen! Irgendwann – irgendwo – auf irgendeiner Seite verrät man ( sich ) – anderen - im Kommentar  den, der man selbst ist!
      Es ist tatsächlich interessant wie viel man durch Kommentare von sich selbst verrät. Dazu muss man  nicht einen einzigen Beitrag schreiben.
Man erfährt  Seine – Ihre Lebenseinstellung  zum Leben. Manch Verwandlung vom lesenden zum .  schreibenden Ich.
Man verrät die Einstellung zu sich selbst, zu den Mitmenschen, den Chef`s, Freunden, Verwandten steht dahinter.
    Man erfährt von Träumen die sie haben, die sich kaum von den eigenen unterscheiden – von Zukunftsaussichten, vom Job, wo sie arbeiten – es schleichen sich  in Kommentare  Wünsche ein - von Vorstellungen die den eigenen oft ähnlich sind oder gar gleichen.
Es ist unglaublich WAS man alles von ihnen privates  aus dem Leben erfährt!
      Plötzlich weiß man,  sie haben einen Mann der als >Sportreporter durch die Lande reist, dass sie selbst gerne reisen, wo sie schon überall waren, was sie gesehen haben, wo sie noch hin möchten.
      Man weiß plötzlich, dass sie Single oder verheiratet sind, ob sie Kinder haben die längst aus dem Haus sind - oder über die, die noch im Haus leben, es wird beiläufig erwähnt -  wie alt diese sind – und so einiges mehr,  was  sie niemals in den eigenen Beiträgen erwähnen würden!
      Man erfährt, ob sie selbst Hunde, Katzen, Vögel oder ein Raubtier halten. '
      Man erfährt ob sie Kranke in der Familie haben oder selbst krank oder  alt sind, ob sie Single sind  - oder einen gemischten Haushalt haben, ob sie im eigenen Grund – Haus und Garten wohnen, wo sie überhaupt her sind, wie ihre Vergangenheit war.
     Man liest, in Kommentaren - wo sie herstammen, wo ihre Großeltern waren und es heute noch sind, ob diese noch leben oder längst auf einem Friedhof  unter blühenden Bäumen liegen.
Man erfährt - ganz natürlich, weils nichts besonderes  - ob sie und welch Hobby sie selbst haben.
All dies erscheint wahrscheinlich in den wenigsten Beiträgen weil jeder behauptet von sich selbst nichts erzählen zu wollen. und sie denken tatsächlich, wir kennen sie nicht?
       Viele Kommentare  allein gesehen - ergäben ganze Bücher = Biographien  -  diese lese ich von anderen gerne,  auch wenn sie " nicht von Prominenz - geprägt " sind.
Ich bin nun von einigen anderen Leben und Ansichten anderer  Bloggschreiber schlauer, weil sie mir gerne einen Blick in ihr eigenes Leben gestattet haben.
     So sind Kommentare  ( in meinen Augen ) interessante Antworten auf Fragen und  eine  völlig andere Sicht der Biographie. Aus jedem Feuer entspringt Asche. Aus Asche lesen die alten Indianer noch heute "gewisse Wahrheiten" heraus
       Sicher ist jedesfalls, denke ich - dass gerade deshalb weil sich auch viele die Kommentare schreiben - dessen bewusst sind was sie alles verraten /würden) - viele Kommentare - allgemeinhin nur mit Lob und einem unpersönlichem  ( danke, dass du bei mir gelesen hast " - durchzogen, sog. Höflichkeits und Freundschaftskommentare, die weder Kritik, noch eine persönliche Meinung enthalten  und vergessen, dass sie ganz anderes - schon auf anderen Seiten -  viel persönliches - von sich längst erzählt und verraten haben.

 © Angelface