Angels
geschichten
sind
laute Gedanken - Gedankensplittriges:
Verse
- Gedichte - Geschichten - Anekdoten - Berichte -
geträumtes- kritisches
-
Gefühltes - Erlebtes - Erdachtes -
*erdichtetes und sehr viel wahres erlebtes wie in einer Reportage*
- der Leser kann sich aussuchen wofür er es hält -
Ein unangenehmer unbequemer Besucher,
das ist er...
ich kenne ihn schon von einigen
früheren Besuchen, auch nach eigenem Fehlverhalten wenn ich nicht
auf mich aufpasste und zu viel machte was mir nicht gut tat.
° Plötzlich saß er
uneingeladen mit dreckigen Klamotten und gelben grässlichen Zähnen bei mir am Tisch und grinste
mich an:!
„_° hallo du...°“ich komme um dir
die Hand zu schütteln - „...lange nicht gesehen .Heute nennst du mich Stress oder Schmerz mir ist das wurscht, ich freue mich dich zu sehen und streckt die Stiefel unter meinen Tisch....😈😠🦹
Dieser Besucher kommt und geht wie er
es will, ist immer da, versteckt sich, kriecht aus allen Ritzen,
sitzt neben dir am Tisch umgibt dich, lacht dich mit verfaulten
Zähnen hämisch aus, freut sich wenn er bei dir leise-mitten ins
Schwarze trifft, dich aus dem Schlaf reißt, dich kneift und in alle
Glieder beißt .
Er ist mächtig, war schon immer da auf dieser Welt um sich seine Opfer zu suchen,
lässt keinen aus seinen Fängen, er bohrt, sticht zu, legt Feuerquellen, er schreit dich und deine Ohnmacht
an, bringt dich zu demutsvollem Weinen,
er ist ein hässlicher Gesell , er
stinkt und verhöhnt dich, ist grässlich laut, heiß und gefährlich,
er haut und prügelt dich bis du nicht mehr aufstehen kannst. Er
sticht dich mit Messern, ist in deinen Albträumen zuhause und freut
sich diebisch wenn er dich in einer schwachen Stunde erwischt – er
hat viele Namen und noch mehr Gesichter. Er kommt aus der Hölle und
ist der Teufel an sich. Er meckert dich an, warnt dich wenn du nicht
hörst und auf dich aufpasst, er nutzt dich aus, kündigt seinen
Besuch nicht an - kommt wann er Lust und Zeit hat und geht erst
wieder wenn er es will, setzt sich in eine Ecke und wartet auf deine
nächste schwache stunde, wenn du nicht machst was er will. Er sagt zum Gruß nicht guten Tag und aufwiedersehen wenn er kommt und ehe er wieder geht, - kennt weder Bitte noch Danke, - ist schlecht erzogen, denn er nimmt nicht die Ellbogen vom Tisch wenn er neben dir versucht auf deinen Teller zu spucken weil er neidisch darauf ist wie sehr es dir schmeckt, was du isst. Er macht es dir schwer n e i n zu ihm zu sagen und ihn aus der Tür zu weisen, denn er weiß du fürchtest dich vor ihm und Angst war noch nie ein guter Begleiter, der dich schützen kann. Er schaut dich an , analysiert und mustert dich, wägt seine Möglichkeiten ab - wie er dir am besten schaden Kann.
Er will herrschen und beherrschen,
übernehmen was er von Kind an erlernt hat, keine Liebe zu geben und
zu bekommen, er ist bösartig, heimtückisch fühlt sich nur in
seinen Taten wohl – der Herrscher über dunkle Feuer und
reißendes Wasser kennt keine Grenzen weil sie ihm niemand gezeigt
hat. Er wartet geduldig auf dich und dass du erwachst, damit er sich
jeden Morgen erneut bei dir einnisten kann. Er ist ein Arsch ohne
Skrupel, betrügt und lügt, täuscht und ist ein Gewinner wenn er in
all deinen Knochen sitzt und hämisch triumphiert, spielt mit deinen
Muskeln und Knochen und klatscht begeistert in die Hände wenn du
dich nicht wehren kannst. Er bringt dich zum Fall, nimmt dir jede
Energie, freut sich wenn er dir schaden kann, klaut dir diebisch
lächelnd all deine Kräfte , saugt alle Freude aus deinen Gliedern
und nennt nie seinen richtigen Namen.
Er ist wie ein Krebsgeschwür, wächst
und gedeiht aus deiner Schwäche und letztendlich hat er auch die
Kraft zu töten...gegen ihn ist kein Kraut gewachsen, wenn du ihm
einen Arm abschlägst wächst sofort ein neuer nach mit dem er aus
seiner Ecke herumfuchtelt und laut, schrill und hässlich brüllt -
ich bin wieder da°. Ich will ihn nicht als Freund, aber auch nicht als Feind, führe nicht Krieg gegen ihn, bin Menschenfreund und nur bedingt eine Kriegerin die lieber vom Frieden träumt.
Winzig kleine Kämpfe und
Gegenargumente sind Medikamente und viel Schlaf die ihn zeitweilig
betäuben und seine Gegenwart vergessen lassen , doch kaum lässt
deren Wirkung ein wenig nach, ist er wieder da. Wenn du schläfst ärgert er sich, da kann er zur Furie werden, schlägt am Morgen noch feuriger und heftiger zu.
sein einziger starker Gegner ist Freude, Glück und Liebe, Gelassenheit, Zufriedenheit, Freundlichkeit und Mitgefühl.
Was er fürchtet ist einzig allein der
Himmel, wo die * Guten wohnen, denn nun sind sie seinen Zwängen
entflohen und tanzen ohne ihn auf den hellblauen Wolken, während er
sich furchtlos neue Opfer sucht, denn er weiß er wird sie finden....irgendwo im Alltag, im Krieg.. zwischen den Bomben...
.
Stress
- auch Wut - Enttäuschung - Sorgen - Angst-Gefühl mit sorgen
alleingelassen zu sein - – sich nicht wehren können - du kennst
das alles schon aus anderen Situationen - immer wieder Bilder des
Entsetzens, – der Hilflosigkeit – das Sehnen nach Frieden und
Ruhe - Fassungslosigkeit, Ohnmacht – und Schwäche sind oft
Begleiter des Schmerzes der sich in deine Sehnen – Muskeln und
Venen setzt um sich darin zu wälzen um sie zu zersetzen und wie mit
einer scharfen Axt zu zerstören.
Du
kennst ihn noch aus jungen Jahren und hast es bisher immer geschafft
dich aus ihm zu befreien aber nun bist du geschwächt, erschöpft und
zu alt...
der
Schwindel des Erlebten lässt dich taumeln...
du
betest - Himmel hilf mir wieder gesund und stark zu werden...
° Bei mir sitzt er jeden Morgen nach
dem Schlaf des Vergessens am Tisch und grinst mich an, dann schlüpft
er in meinen Schultergürtel , klettert hoch bis an den Hals , bohrt, sticht zu - und macht sich daran mich tüchtig zu
quälen👺👹 um an mir zu saugen und tüchtig zuzubeißen und noch tiefer zu bohren, das ist wie
Futter und Nahrung für ihn.
Wenn ich ihn bitte, doch wieder zu
gehen, zeigt er mir den dreckigen Mittelfinger, beißt nachdrücklich
noch mal zu während er murmelt_ mit dir bin ich noch lange nicht
fertig, halt' s Maul- ich schlag zu, ich bin stärker als du und kann warten bis du
am Boden liegst°.
Es ist nicht leicht den
„ schmerz als solchen zu beschreiben,
jeder ist anders,
wird von jedem anders empfunden
auf einer Scala von 1 – 10
wirst du danach befragt
um ihn nachzuvollziehen
um es
zur Behandlung einzuordnen
beschreiben ist fast unmöglich
ob Stiche quälen
Messer Haut durchbohren
oder Schläge verwunden
ein Schuss in den Bauch
ein Arm und ein Bein abgeschnitten
der Kopf halb zertrümmert
ein Auge ohne Betäubung
herausgenommen
die Seele sich quält
die Haut
der Körper weint
die Seele wird verwundet
heilt nicht so schnell
wie die Narben auf deiner Haut
frag jedes der Kinder die ihn so
empfinden
wenn sie in ihm
jahrelang wehrlos ausgeliefert sind
als deine Lebensbegleiter bleiben
Nachttraum gewünscht
Trost empfunden
während ich tief schlafe
– träume ich
und das so gerne
in jeder Nacht
nicht von Kindheitsmärchen
früherer Tage
von Wirklichkeit aus nah und fern
Luftküsse treffen mich
so ist mir manchmal im Traum
als flöge ein Engel durch den Raum
er beschützt mich
passt auf mich auf
dass mir ja
nichts Böses geschieht
ich träume mich aus
Wolkengebilden
und Sternen
tief in den Himmel hinein
wie kann man da
nur Engel nicht mögen?
Kleine zarte luftige Wesen
Ein Schutzengel fliegt durch den Raum
@ angelface