Sonntag, 12. Juli 2026

kleine Anekdoten....

 

…kleine Anekdoten....

guten Morgen in die Welt da Außen.
Ich sitze im geschützten Innenraum meines Vorbaus der 2014 mit Hilfe meines Nachbarn angebaut wurde, weil die Rückseite des Hauses auch die Wetterseite ist und blicke hinaus ins lebendige Grüne indem alles wächst was die Natur uns gibt, wenn man sie lässt...

 dem Vermieter und Architekten hab ich erst hinterher als alles stand  davon erzählt weil er mir freie Hand gab und sagte, verschönern Sie es wie es ihnen gefällt, also machten wir.... _
erst den Holzboden mit Bohlen, die ich besorgte, dann eine Schutzwand, nach und nach kamen probeweise die Seitenwände hinzu, zum Schluß ein Jahr später die Schiebetüren.

ER war bei der NK - Abrechnungsübergabe am Ende des Jahres vom Endergebnis begeistert. Es gefiel ihm auch. Als Dank stellte er mir eines der Gartenhäuser hin damit ich Platz für die Holzmaterialien bekam, die Pellets.( Alles außerhalb des Mietvertrags.) Es wäre nicht nötig, meinte er, das alles extra dazu aufzulisten..

So ein Vorbau am Haus – auch wenn er durch Spalten und Ritzen offen ist, Schiebetüren zum öffnen und schließen hat, ist echt eine coole Sache. Ich bin froh, dass ich ihn habe.

Die Luft fegt leise herein und wäscht mein Gesicht mit Freiheit und Frieden.

Die Vögel kommen munter hereingeflogen, turnen in den Streben und ab und an setzt sich eines vor mich hin auf den Tisch und guckt ob da vielleicht ein paar Kuchenkrümel liegen dass es aufpicken kann, nur mal so.

Mittags kann man seinen Kuchen oder Essensteller mit hinaus nehmen und isst im Freien in frischer Luft. Nachmittags den Kaffee im schattigen Innenraum schlürfen, wenn es im Garten zu heiß wird und sich hoch in die Wolken am Himmel träumen, die vorüber ziehen.

Ich halte nichts davon mich unter dickem Glas abzuschirmen, oder völlig blickdicht zu sitzen.
Die Seitenwände sind geschickt halb durchsichtig rundherum angebracht und fest miteinander durch dicke bunt bemalte Balken verbunden. Man sitzt im Freien und ist doch gut geschützt mit dem Blick nach Außen in dem die Bäume am Haus in den Himmel wachsen..

Letztes Jahr hatte ich an die oberen festen Balkonbalken a) ein Springseil zum Turnen angebracht und dazu eine b)  bewegliche Schaukel die an einem dicken Seil hing, in der ich versuchte zu lesen, jedoch meist nur träumerisch vor mich hinschaukelte und daran Spaß hatte wie sie sich mit mir darin bewegte als wäre ich noch ein Kindergartenkind.

Da gab es noch keine dicken Baumriesen in meinem Garten die das Seil zwischen ihnen gehalten hätte..

heute könnte ich eines daran anbringen.

Im Winter dient der Vorbau unter anderem vorwiegend zum Unterbringen der Pelletssäcke, die ich an einer Seite hochstapeln lasse damit ich nicht jeden Sack aus dem Gartenhaus holen muss.

Im Sommer steht der Fikus Außen unter Dach und Fach und fühlt sich wohl. Was ich nicht im Haus an Frischgemüse , den Wasserkasten und alles was ins Dunkle muss ist ebenfalls untergebracht, wie die Stiefel für den Regen und alles was der Garten zum arbeiten an Geräten braucht..

Ich arbeite, bastle, lese, und esse außen als wäre es mein 5. Zimmer und verbringe auch wenn „ Besuch kommt - viel Zeit dort. Abends Außen in der Dämmerung zu sitzen dem Abendrot zusehen wie es hinter den Windmühlen am Horizont versinkt ist immer ein Erlebnis wenn der Himmel glüht. Wenn die Lichter im Garten angehen sieht es romantisch aus und die Stille der Nacht tritt ein. Dann sehe ich in den Sternenhimmel und wandere gedanklich mit den Wolken mit.
*
Seit einiger Zeit kommt nicht nur die Waschbärenmutter im Frühjahr und Sommer um im Vorbau wenn die Tür offen steht was sie meist tut – um in den Streben die das Dach halten herumzuturnen wenn sie die Bäume im Wald verlässt um Essen, Menschen oder Katzen zur Vergesellschaftung zu suchen, sondern schickt ihre Jungen damit sie das auch lernen. Aus dem Park sind sie nicht wegzudenken. Auch am Tag sieht man sie oft auch schon im Hellen über die kleinen Straßen zwischen den Häusern ohne Scheu umherwandern. Das macht der Hase, der Fuchs und der Igel auch.

Seit Tagen kommt ein kleiner schmaler Babywaschbär mit großen neugierigen Augen auch in den Vorbau herein, ist gar nicht scheu sondern frech wie Oskar und macht sich breit. Er ist immer alleine und klettert neuerdings sogar auf der bunten Katzenleiter nach oben auf den Balkon um von dort aus dem Gebüsch der Blätter des Baumes  Ausschau zu halten. Sitzt dann auch auf dem Gartenhausdach und futtert wenn er etwas in den Tonnen gefunden hat. Die Katzen stören sich nicht an ihm, ganz im Gegenteil,  sie schauen ihm zu wie er herumturnt. Alles ist friedlich. So darf es bleiben.

Als er anfing dies auch zu tun obwohl ich im Vorbau am Tisch saß und las oder aß, sich bei seinem Herum - erkunden nicht stören ließ, sondern deutliche Anzeichen von Neugierde an den Katzen und mir erkennen ließ, hab ich ihn gewähren lassen obwohl er ein Wildtier ist. Erst als er, dann  wenn ich innen bei offener Tür in der Dämmerung im Sessel saß um die Nachrichten zu schauen, seinen kleinen Kopf durch die Fliegengazetür streckte, mir die Radlerflasche und die Milchtüte die zum Kühlen auf den Steinfliesen stand mit seinen kleinen Pfoten umkippte, sagte ich ein energisches: „ nein, du wohnst hier nicht, hinaus mit dir“!

Er guckte ganz bedrubscht und zog etwas beleidigt wieder ab, so mit der Miene: „ich tu dir doch nichts, wollte nur mal gucken“!.

Seitdem kann ich ihn wohl nur noch scherzhaft ein neues „halb-wildes Haustier“ nennen und der Nachbar meinte, „ der will mit einziehen und die Nachrichten mit-gucken, stell ihm doch einen eigenen Fernseher hin“.

So kommt die Natur fast bis ins Haus was wohl relativ selten auch im Vogelsberg ist, wenn die übrige Welt draußen bleibt. Holt man die Stadt durch Zäune und Mauern, mit Beton gefliesste Einfahrten und zu betonierte Flächen, statt grüne Gärten ----nebenan gleich Haus für Haus  - ohne Blumen, Gras und Büsche oder Bäume – dann passiert dies wahrscheinlich nicht, denn von keinem der nächsten Nachbarn höre ich, dass auch ihn die Waschbären besuchen, freuen sich aber sehr erstaunt, dass sie es so zahlreich und oft bei mir tun. - .

So verändert sich auch die Tierwelt wenn sich die Umgebung nicht der Natur anpasst sondern die Stadt in die Gärten einzieht.

niedlich und frech vor 4 Tagen

gestern nochmals um 10°°




Ich liege mit dem Häuschen so abgeschieden mitten im Grün, dass das möglich ist.

Wie lange noch ?Wer hat das noch ...


Herz und Auge immer offen für die Schönheit der Natur...

@ angelface

Donnerstag, 9. Juli 2026

" Es gibt kein schlechtes Wetter...nein, nein, nein...

 k r e a  t i v und bunt - geht es weiter....

Es gibt kein schlechtes Wetter
nur die falsche Kleidung – sagt man dazu wenn man an der See „ das Falsche „eingepackt hat..


samstags... 2015

In den eigenen Gedankengängen  gefangen
Herumgewirbelt, zur Ratlosigkeit gebracht
Nicht mal mehr darüber gelacht
So schreibt das Leben seine eigenen Geschichten
Aus Tausend und einem Tag und
sogar mitten in der Nacht

© Angelface

was sagt man hier, wo vor Tagen alles über die 30° Hitze klagte ?
Hach, ist das heiß „ und „ es ist ja so trocken“.

Jetzt kam genug Nass vom Himmel, dazu recht : „´ na ja für Juli noch zu kalt“.
( Petrus kann es also keinem Recht machen...) der arme Petrus muss ja für viel herhalten, wenn man an nichts anderes glaubt. Wie wär' s denn mal mit Klimawandel? - selber schuld...

 die Zeit kann auch anders genutzt werden indem man kreativ wird und sich was einfallen lässt...


Ich finde ja  - über 20° über Mittag kann kaum einer meckern.
Im Gegenteil, man kann sich wieder mal was vernünftig und Leckeres kochen.

Nicht nur Gries - oder Reisbrei, oder wegen Appetitlosigkeit Salate und Obst in sich füllen.
An mageren Nüsschen knabbern und nicht richtig wissen - wie vor Tagen - : "was schmeckt mir heute.(?) nüscht“

Man könnte die Wintersachen endgültig wegräumen und doch mal endlich kurze Hosen und leichtere Teile aus dem Schrank klauben. Die wollen nämlich auch mal an - die Luft.

Oder HALT – was verrücktes machen, wenn einem die weißen Turnschuhe zu langweilig werden..

die stehen schon unnütz Jahre im Schrank wenn man im Sommer viel barfuß läuft wie ich - .
sie bemalen – kreativ werden und damit etwas tun - was noch nie im Programm war...
hab ich ausprobiert und gefällt mir - an noch winter-weißen Beinchen zum Rock, ebenso wie die bunt gestrickten Wadenwärmer die so lustig am Bein aussehen.. wenn es regnet oder mir zu kühl ist



  • weil ich immer für Überraschungen gut bin...

  • ... >>>>>>>>>>> Grinst - 


  • Celinchen gibt wie üblich lautstark
    ihren Kommentar dazu ab...
    ihr Gesichtsausdruck, die Augen sagen alles...
    oft ist es " du spinnst"😺
    sie geht mit mir
    überall hin...


    ach nee, ich wollte ja Collagen davon machen..
    bunte Schuhe zu haben ist nicht verrückt
    ....> sondern nur anders, wenn sie selbst gemacht sind.
     k a u f e n kann jeder
    -  machen nicht - .
    *☺*:-))
    so manch trübem Gemüt würde ich bunte Schuhe wünschen



    erst langweilig weiß, nun bunt 

  • Impressionen - mit Farbmalstiften die mit Acrylfarbe gefüllt daherkommen...
    überraschenderweise kann man damit auch Leder bemalen...

  • in ihnen fand ich meine lange vermissten Einlagen - ich hatte es längst aufgegeben sie in irgendwelchen Kartons abgelegter Schuhe zu suchen. Erst als eine Freundin sagte," gib her- zeig  " sie hätte Abnehmer dafür - tauchten sie wie durch ein Wunder auf. Nun tragen alte,  wenig genutzte Schuhe - neue Besitzer.



  • auch die ältesten mussten daran glauben und bekamen ein neues Kleid

    so ziehe ich sie wieder an nachdem sie Jahre im Schrank ruhten...

    zum 3/4 langen Rock sind sie wieder durchaus ansehnlich 
    *

    oder  Frau kann spannende Bücher im Bett lesen wenn es außen Morgens zu kühl oder klitsch- nass ist...

  •  dies gehört zu meinen Lieblingsbeschäftigungen  über denen ich oft die Zeit vergesse
    wenn es spannend aufregende interessante Bücher sind..(wie z.B.diese beiden letzten...




  • das andere sehr spannende Leseerlebnis von Jan Beck  aus der Dorn - Reihe"  RUF der Toten "  dort geht es um  Identitätsdiebstahl durch die KI  - hab ich der Nachbarin geliehen von dem sie ebenso fasziniert wie ich war - Thema : " KI übernimmt uns " und damit die Macht.

  • auch weil es so realitätsnah war und vieles beschreibt was uns heute schon bekannt und dennoch unbegreiflich ist. Es hat mich sehr mitgenommen und ich hab die 406 Seiten in einem Schwung ausgelesen. Das passiert mir selten. Eine ganze Nacht habe ich damit  dem Autor  geschenkt.

  • danach brauchte ich erst einmal eine längere Lesepause...

  • oder ein neues Dach über das Frühbeet mit dem Nachbar basteln auch wenn wir eigentlich einen dritten Mann zum schleppen, halten und hochhieven gebraucht hätten - das alte halbe kaputte Dach abbauen und ein neues daran am Dach oben " anschindeln...mit kompliziertem Trick 17 mit anschnallen klappte es dann auch, kostete uns aber Rücken, Geduld, etliches an Kraft und Nerven....


  • vorher und nachher - unten 
    das alte Dach hatte Hagel und Wind zerpfiffen und sah armselig aus...
    nur noch Reste  waren übrig geblieben und schützten ein klein wenig die
    bisher gepflanzten Tomaten darin
    *

    gut, dass wir es dann aber doch alleine geschafft haben –
    - >  jetzt ist das neue Dach  – nach über 1 ½ Jahren nach drei Absagen zur Hilfe
    - endlich am Haus mit Holzkeilen untendrunter  angedübelt geschraubt und genagelt und die Tomaten die unter all dem Gezerre daran; -  zwar  nun etwas kläglich aussehen und sichtlich gelitten haben - sind , wie sie mir erzählten – recht froh darüber, keinen Regenschauer  mehr aufs Dach zu kriegen. Das Reste Teil  vom Vorbaudach wiegt  mindestens 30 Kg wenn nicht mehr, ist aber 3x so dick als das dünne  Plastikdach vorher. Nur das Bild finde ich gerade nicht...ach doch - da ist es ja frisch geknipst. ...

so gelang es uns mit vereinten Kräften:
einer schraubt  - der andere hält - 
das untere Teil hält  später zum öffnen eine stabile Holzstange...
die tief und fest  in den Boden davor gerammt wird
 Achtung wenn der WIND - weht....


ein Morgen - Blick 
 auf mich und ich hab ihn auf Euch auch -
DANKE  dem Herren  Nachbar - der sich erbarmt hat..
als er sah wie ich mich vorher ständig mit Tomaten und Kräuter abdecken quälte.

das war gute Arbeit - auch wenn einem danach die Knochen weh tun, 
es war doppelt so groß aus Resten vom Vordach und musste in der Mitte
auseinander gesägt - um übereinander gelappt-  gelegt werden..
geschleppt wurde es hochkant quer vom Nachbarsgrundstück zu meinem Grundstück.
die Schulter jault dabei und knackt..)

jetzt brauchen die Tomatenkinder keine Angst mehr davor haben
nass oder vom Winde verweht verstrubbelt zu werden...
 welch ein ERFOLG durch der Hände Arbeit samt Körperkraft
von nur 2en statt dass  4  tragen & halten
...was vernünftiger gewesen wäre
denn dann geb' s keinen Rücken

die Querstange hält es oben fest
.... auch wenn es windet...



  • So bekommt man auch schlechtere Tage gut über die Runden...

  • und  wetten - am Wochenende scheint wieder verstärkt die Sonne...

  • steht zumindest im Internet, sagt der Wetterbericht auch und so will ich 's auch glauben...

  • und bis dahin hab ich auch meine 400 Seiten ausgelesen...

  • ach ja, noch ein paar Bilder knipsen und Tschüss Ihr Lieben....

  • denn jetzt scheint auch wieder die Sonne...


  • @ angel

    wenn ich nun unten ans Querholz die Stange anhefte kann ich wunderbar darunter arbeiten und gießen...


Montag, 6. Juli 2026

" So mag ich 's am liebsten...

 den ganz frühen Morgen wenn die Vögel beginnen zu zwitschern und die Stille ohrenbetäubend wird -
den Himmel in seinen Schattierungen - die Farben in meinem Garten - den Ruf des Falken  am Himmel - die erste Tasse Tee - oder Kaffee - 



noch vor dem Sommer schon ist' s ein kleines Hexenhaus,

wild umwachsen von Büschen und bunten Bäumen rankt es sich hoch und verdeckt was sich darunter versteckt...auch mich wenn ich mich in meinem Grün verkrieche...entdeckt niemand mehr.

wenn ich mal nicht mehr bin 
werde ich mich daran erinnern

friedlich schön...
....bald erkennt man vom Garten aus das Haus nicht mehr
so wild bewachsen träum' s vor sich hin..
fast möcht'  man es nicht stören...



aus jedem Blickwinkel sieht es anders aus,
.....die Gartenschirme wandern langsam Platz für Platz nehmend mit...


auf dem Gartenhaus mit der bunten Leiter davor  sonnen sich die Katzen
 bis es ihnen zu warm wird, dann fliehen sie unter die Büsche im Garten

altes Holz am Haus, an vielen Stellen des Daches schon so morsch,  dass verbautes Holz am Dachrand  auch mal herunter fällt. Außen verwittert es langsam wie die alten  Balkone die noch nicht ausgetauscht worden sind. Ein klein wenig verdreckt was einst weiß war, -  schlummert es vor sich hin. Es verdient seinen Namen Hexenhäuschen, denn es ist alt. Die zwei Nachbarhäuser sind gleichen Typ's  in der Außenansicht: Jeder richtet es innen anders ein oder baut um - daran anbauen ist eher schwer.
 Die Fenster kann man noch ändern, größer oder breiter machen, eines noch hinzufügen, dann werden die Innenräume heller was im Winter von Vorteil wäre.

Im Garten grünt es bunt und wächst wild-wuchernd vor sich hin. Hohe Bäume und  niedrige Sträucher wechseln sich ab während der Löwenzahn, Sauerampfer, Brennnesseln, Brombeeren und wilde Pfefferminze in der Wiese seinen Duft verströmt..


obwohl Celinchen den ganzen Tag durch den Garten hüpft um die Schmetterlinge zu zählen
hat sie kaum mal eine Zecke. Hat sie tatsächlich mal eine am Hals, meldet sie es mir gleich, dann soll ich zupfen...

Durch hohe wilde Gräser ist fast kein Durchkommen, doch die Insekten, Bienen und Hummeln, die Schmetterlinge und Libellen fühlen sich wohl und summen vor sich hin. Auch ein Frosch wohnt darin, er wie auch der Maulwurf rufen sich launige Worte zu...“ sss--komm mit, komm mit..“
Eine dicke fette träge Spinne hangelt sich von Grashalm zu Grashalm, der Salamander träumt versonnen auf einem Stein.
Die Katzen schlafen im Halbschatten unter den überspringenden Dächern des Gartenhauses,  dort ist 's schattig und kühler. Abends nutzt der kleine dünne Babywaschbär auch die Leiter und klettert auf dem Vordach herum. Anscheinend gefällt es ihm da besonders, sodass ich vorsichtshalber die Fliegengazetür  am Balkon schließe, so kommt dennoch genug frische Luft herein. Er lässt sich nicht vertreiben und turnt gerne im Vorbau auch innen herum. 
 Neulich hab ich ihn mit dem Blitz erwischt, davon ließ er sich nicht im mindesten stören.
Er meint wohl aus einem Paradies wird keiner vertrieben, hat er ja recht...

Die Bäume am Rande träumen mit.

Sie tragen feste Früchte, süß, schwer und rot sodass sich die Zweige biegen.

Ein bunter langer Rock mit nackten Beinen darunter, nasses Gras zwischen den Zehen sucht sich den Weg zum Liegestuhl , trällert vor sich hin, die Katze hüpft hinter ihm her...


rings um den Liegestuhl liegt schon ein Stapel Bücher bereit,
die Brille daneben,
ein Glas Tee auf dem Hocker..
den Hut halb im Gesicht
über mir die Wolken...
ziehen dahin

über allem summt die Stille die manche Menschen so schlecht aushalten können...
bei mir bewirkt es das Gegenteil, mich bringt sie vom Tagesalltag runter...

hier, nur hier fühle ich mich wohl....









träumerisch gleitet mein Blick darüber






man hört nur das Rauschen der Bäume...
und die Stille beim Schlag meines Herzens

auch der Igel findet ein Plätzchen im Schatten...

bei Angel im Grünen @ angelface 


Montag, 29. Juni 2026

alles atmet auf....

 nicht nur Deutschland oder Hessen brennt - 
Seit Wochen sehnlichst in der heißen Sonne ersehnt

 ein zarter  - S o m m e r r e g e n  - der sanft und weich  vom Himmel fällt..
ist hochwillkommen.

ich bin heilfroh, dass ich meine schattigen Ecken in meinem Garten habe, die alte Wiese ist wahrscheinlich stolz darauf,  dass ich sie überhaupt Garten nenne, denn eigentlich ist's die Wildnis die um mich herum zu- wächst und wenn ich nicht ab und zu die Sense schwinge, den Mäher anschmeiße oder mit der langen Schere durch die Gegend wackle, wäre ich wahrscheinlich längst überwuchert.

Unsere Bäume und Büsche schließen uns buchstäblich ein. S o bleibt alles grün. Unsere beiden Häuser in der kleinen Straße sind fast nicht mehr an der Nummer erkennbar, alles ist von Brennnesseln zugewachsen und der fremde Briefträger findet uns nicht mehr.
 Die letzten Tage in dieser trockenen Bullenhitze  waren ja nicht ganz einfach. Der nicht mehr ganz so taufrische Organismus hatte  ganz schön viel zu verkraften und wegzustecken, auch wenn er jünger als mein eigener ist. Ich hab zeitweise gepumpt wie ein Maikäfer vor allem,  wenn ich vorher im See lange  schwimmen war. 

sie schwenkt ihren Rasenkantenschneider
 und brummt einmal über schmale Wege..
damit ich die Liege in der Wiese wiederfinde....

brusthoch wächst wildes blühendes Gras
als echte Herausforderung beherrscht das viele Grün alles hier..
 zum Mähen bekommt man keinen an die Angel
selbst ist die Frau....

                                                                  



aber ein Glück gibt es hier eine Badewanne im Freien
 Eimer und Schüsseln zum erfrischen
die Zeit als ich noch in die Regentonne kletterte
ist
längst vorbei, doch nicht vergessen...

unter hohen Weidenzweigen  lässt es sich träumen....

ab und zu schlüpft ein Grashüpfer und Salamander vorbei

Bäume und Schirme geben Schutz


Celinchen ist immer dabei...
sie spielt zu gern Hauptperson
wie man sieht
hab ich beim herüberladen
 noch jede Menge Bilder gefunden wie mich Frl. Katze belagert
wenn ich traurig bin und weine
erspürt sie es und kommt zum trösten
dieses kleine alte Mädchen
hält mich fest - und am Leben...
sie weiß  instinktiv was sie tut
*



"außerdem hab ich jetzt genug Löcher im Bein!"

nicht ganz so gerne habe ich es
 wenn sie mir Löcher ins Knie knetet
das blutet....und kann sich entzünden...
gibt' s eigentlich auch Katzen ohne Krallen?

sie meint wohl immer
wenn ich sie nicht extra im Post erwähne
würde sie vergessen werden...
das kleine dumme alte Ding...
steht gerne im Vordergrund
die Schmusepuppe Katze
ist eine kleine Klette !!

aber da, der erste  Tropfen fällt
ein sanfter zarter Landregen....
kommt vom Himmel
bewegt die Welt und uns darin...
demutsvoll

Ein wohliges Seufzen ...
erleichtertes Stöhnen

gleitet durch den Raum

über Haut und Haare

das müde Gesicht

das bisher von drückender Hitze geplagt

sich wie eine dichte bedrückende Wolke

über alles legte

welch eine Wohltat welch ein Erlebnis

wenn sanfter Regen
vom Himmel fällt

es regnet sanft und zärtlich weich 

über Bäume und Gras

bewegt Moos und Straßenränder

legt sich über

Gärten - Bäume und Menschen

streichelt die Natur

endlich sanft bewegt sich 

auch der Wind dabei

man wusste schon kaum mehr

wie er weht..

ein Vogel neigt das Köpfchen ins Wasser
spritzt sich nass  - trinkt

er tut es wie wir 

 die Haut - der arme Kopf , aber auch der Bauch
die Sehnen Muskeln  - Gemüt und Seele
alles atmet tief aus dem Bauch herauf ...> auf 



                                                         auch mitten im sanften Regen..
                                                              wird Frau angenehm nass.

die heiße Nacht war endlich vorbei
jetzt kam der Regen...
 3 Tage später...
 genauer gesagt am 3. 7. sind es morgens um 11°°
 immer noch 16° Außen
und 15° Innen
es hat sich also empfindlich 
 a b g e k ü h l t
und man zieht besser wieder lange Hosen und Pullover an!


sehr empfehlenswert
ein kleines Geschenk von Joachim Laß der Abenteuerliteratur:

Gedichte im Lied vertont

und dort Texte


@ Angelface

g a r t e n m a l e r e i

                                          was isst man nur bei dieser enormen Hitze...?
                                                         außer Obst & Salat, Beeren

                                                              und trinkt viel Flüssigkeit ....😋


der war angenehm frisch...