Samstag, 20. Juli 2019

neuer Post, neues Glück...

doch gerne kehr ich  von dort zurück...

um mein Glück wieder zuhause aufzusuchen...mitten hinein in
die Ruhe - Stille -  und Abgeschiedenheit , -  sehe freundliche Gesichter um mich herum und nix Unpersönlichkeit  -  Schnelle und Eile, - welch ein Unterschied. Keiner gibt auf keinen in der kleinen Stadt acht...bei mir schon, das wär doch gelacht wenn`s nicht so wär, wie es ist...
kleine Bildgeschichte am heutigen Tag gefällig um ein leichteres Thema anzuschlagen?
 aber gerne doch....
vielleicht einen kleinen Ausflug in eine kleine Stadt die wohl schon mal besseres gesehen hat...und ich mittendrin...
viele Autos parken kreuz und quer, sind wohl viele zu faul um zu Laufen...berghoch und runter - mit klappernden Schuhen auf dem Kopfsteinplaster, statt Asphalt...psst, seid doch mal endlich leise und schaut hin!!!
Hier wären bequeme Schuhe besser...
Wie ich hörte, und auch selbst bedauernd sah - machen auch hier viele kleine  bildhübsche LÄDEN zu, denn die Konkurrenz ist groß und das Internet nicht  mehr zu toppen...Hermes und Amazon hat Großkonjunktur.
obs mir gefällt oder nicht ...
also schau ich mir den Rest der Stadt an,
oder das was von ihr übrig blieb
o b w o h l ich sie - bisher völlig -  anders kannte...
 mit kleinen hübschen Läden auf dem Kopfsteinpflaster, mit Teesorten die selbst angebaut und hergestellt sind, Kräutern - Säften und Handarbeiten aus der Region. Damals strolchte ich begeistert guckend  mit großen Augen in dem hübschen Städtchen im schicken Hosenanzug in ihr herum und schaute, was es  dort alles  zu entdecken gab.
Heute wirkt sie auf mich - wie ausgestorben - leer und kahl, vergessen über all der Zeit...des Mittelmaßes, der Geschäftigkeit, ich denke mal, so ergeht es vielen...

 doch man will ja schließlich keine  Trübsal blasen...auch ein Ausflug lenkt mal ab...
vom täglichen Allerlei
 


 


bin ja gern da - wo ich bin...*
um nicht zu sagen ein Glückskind da zu sein wo ich bin...
und jetzt?
ab in Richtung Sonne und Wind, Wald, Wiesen und Felder... 
 der Sommer ist doch bis jetzt wunderschön und wird es auch bleiben, er macht glücklich und froh auf der Welt zu sein um sie so zu genießen wie sie jetzt ist...kommt mit und fliegt mit meinen Gedanken... die so leicht und flügelig sind...




was haben wir heute
 schon Mitte Juli, ja fast Ende ....der Wind ist warm und die Vögel zwitschern,
wie man sieht -  hab ich nix zu tun...
außer genüsslich  u r l a u b e n im Grünen....naja und meinen Job zu machen, der fällt mir nicht schwer, denn auch er findet ja im Grünen statt...
wenn auch manchmal - wie jetzt zur Zeit des Markts - ziemlich  Disco und schunkelnd laut..
okay - kosten wir es aus und  tanzen wir  ringelreihen mit....

 @ Angelface

Mittwoch, 17. Juli 2019

Politik, immer ein heißes Thema, …@ Angelface


Der Mensch und die Politik  ist immer ein heißes Thema, …oh oh, dazu hör ich schon die Stimmen im Hintergrund wispern und  rauschen, "Politik - kein Thema für den Blog". Warum eigentlich?
vielleicht, weil man sich schnell  den Mund verbrennen kann?
Recht schnell wird man argwöhnisch beäugt wenn man „brandheiße „ oder  kontroverse  Themen   anschneidet und diskutiert.
Normalerweise hat die Politik in den Blogs die ich mir ansehe das Nachsehen,  kaum oder wenig  Platz. Das Thema findet weder  großes Interesse /wie mir scheint, noch wird es aufgegriffen, dabei  ist es rund um die Uhr doch so präsent wie nie in unserem Alltagsleben von dem wir in den Blogs so gerne berichten und erzählen. So schnell wie sich die Welt, die Gesetze, die Vorschriften wie wir zu leben haben, und die Menschen darin ändern.
Es ist natürlich jedermanns eigene Sache, womit er sich beschäftigt und seinen Blog bestückt,  dennoch finde ich, von allgemeinem  weltweitem Interesse.
Vielleicht fürchtet man sich Stellung zu beziehen irgendwo  anzuecken – wozu diese Vorsicht? Warum traut sich keiner, haben wir etwa gerade in der Politik keine Meinung obwohl wir alle Wähler sind? Das würde mich doch sehr wundern. Ist Partei ergreifen unmodern geworden? Reift in uns allen die Vorsicht - oder interessiert es uns wirklich nicht? Fast könnte man es annehmen. Doch eine Meinung bildet sich schnell.
Wenn ich mich so umgucke im Privatleben, in der Arbeitsstelle, -  oft schnell – vorschnell,  zu schnell bildet sie sich - wird laut  und meint,  die  eigene wäre  nun die allein gegenwärtige richtige.
Sind wir doch ehrlich, wissen wir  - " Besserwisser und Obendrüberguckerschnellaburteiler " das wirklich oder nehmen wir dies nur an weil wir vom eigenen Wissen ja sooo überzeugt sind!
     Als ich mir gestern Abend die Dokumentation über  den "Mensch  Angela Merkel"  ansah, dachte ich mir am Ende des Berichtes,  wie ungerecht sind wir eigentlich fast alle - die ihre Politik verfolgen.
Sowohl ihre Anhänger und Befürworter ihrer Politik, als auch ihre Feinde und  Nichtfreunde  die triumphieren wenn sie die Macht abgibt. Doch dahinter bleibt der Mensch zurück.
       Viele  sehen anscheinend  in ihr  nur die Politikerin, weder den Menschen, noch die Frau dahinter, obwohl sie  erwiesenermaßen  beides ist. Und dazu die Politikerin, die einen guten Job macht. Macht sie ihn wirklich gut?
        Das mag  sehr unterschiedliche  Ansichtssache sein, aber wissen wir es  (wirklich) besser? Vorgänger gab es doch genug und die Flüchtlingspolitik besteht auch nicht erst seit gestern. Vergessen wir nicht, auch wir sind und waren es immer:  im Ausland Fremde. Wie viele  Deutsche sind denn von uns ausgewandert um in einem anderen Land Karriere zu machen, um Geld zu verdienen,  um uns hochzuarbeiten – Fuß zu fassen war Lebensinhalt.  
 
Damals und heute, diese Tatsache wird es auch immer geben. Die Welt ist global, und teilt alles,  wir wollen es doch nicht anders.
Doch sind wir  nur allzu bereit schnell zu urteilen, zu beurteilen, zu verurteilen.
Damit ist sie da, -  die Meinung die sonst – zu allem  schweigt was schwierig ist.
Wir sehen in ihr  - der Kanzlerin Merkel  -  einen Menschen der  in seiner Persönlichkeit  von Anfang an  gradlinig seinen Weg geht, fast gänzlich auf ein Privatleben verzichtet, alles was sie ausmacht hinter der Politik und ihren Aufgaben zurückstellt und unbeirrbar darin  bleibt. Das allein ist  schon bewundernswert. Dazu gehört Kraft, Durchsetzung und Durchhaltevermögen, vielleicht auch ein wenig Starrsinn. Nun gut, ...
 Die Gesundheit, die Ehe, selbst kinderlos bleiben -  alles blieb für die Politik  für sie auf der Strecke. Es war eine freiwillige Entscheidung, eine dafür, dem Volk zu dienen so gut sie es kann.
    Wird  nun in dem Zeugnis das wir ihr eines Tages in der Geschichtsführung  Deutschlands schreiben, stehen: " sie hat sich bemüht?" Das will niemand in seinem Zeugnis stehen haben. Denn jeder versucht in seinem Job das Beste zu geben.
    Ihr Leben, ihre Entscheidung  nötigt manchen  Menschen  eine gewisse Hochachtung ab, dennoch bleibt sie,  in den  Augen der meisten  männlichen Politiker leicht zähneknirschend   immer  diejenige, die sich erfolgreich  all ihre Amtsjahre  hindurch  gegen die Reihen der Männer durchgesetzt hat und das macht sie in deren Augen (anscheinend ) unheimlich, ruft zum Kampf gegen sie auf. Ohne beurteilen zu können ob ein "männlicher Kanzler" in diesen Jahren  die Flüchtlingspolitik  besser gelöst  haben  würde.
Die Kanzler - (Kandidaten)  die vorher abgelöst wurden,  ihr Amt abgaben und sich nun im Wirtschaftsbereich eine goldene Nase verdienen, haben  meist ihr  gestecktes  Ziel nie erreicht und es munter an ihre  Nachfolger weiter gegeben. Keiner fand dies ungewöhnlich, der alte war schnell vergessen. Nur einige wenige, die  Herausragendes geleistet hatten,  blieben in unserem Gedächtnis länger haften.
Die  Flüchtlingskrise und die Klimapolitik,  ihr Thema seit langem.
  Eine endgültige Lösung dieser Themen   ist nicht erreichbar wenn nicht alle Länder dieser Erde an einem Strang ziehen, das wird ein Kanzler – egal ob männlich oder weiblich -  nie lösen, nie  wirklich  ändern können. Egal wie klug, besonnen und erfahren er ist wenn sich die globale Welt weiterhin durch Kriege hetzt und  miteinander uneinig bleibt und ist.
Fast 16 Jahre, wenn sie ihre Amtszeit bis zum Ende durchhält,  hat sie das Land geführt.
Vom bescheidenen Mädchen ohne viel eigene Ausstrahlung, hat sie sich gemausert wie ein Schwan der in seinen Anfangsjahren unauffällig wuchs bis er seine wahre Stärke erreicht hat  und dann, wenn  seine Lebenszeit oder auch Schaffenszeit  sich seinem Ende nähert wird er von einem jüngeren und stärkeren abgelöst und keiner denkt mehr an ihn und an das, was er in seinem Leben alles gemeistert  und geleistet hat.
Ein wenig kommt sie mir wie dieser Schwan vor.
Alles gegeben und am Ende nichts zurückbekommen. Wo bleiben der Respekt und die Achtung dem Menschen gegenüber der sich so wie sie für die Politik eingesetzt hat. Sie bekommt Prügel von allen Seiten und letztendlich heißt es nur Kritik.
Nur warum,  wählten wir sie dann mit unseren Stimmen? Nicht sie  sitzt an dieser Stelle weil sie sich „hochgeschlafen oder hochmanipuliert“ hat. Wir Wähler haben sie  zu der Kanzlerin erwählt, weil der Glaube eben Berge versetzen kann, oder hatten wir etwa nur keine andere Wahl weil kein "BESSERER" zur Hand - und in Sicht war?
Ist dies dann fair und gerecht? Sind wir ihr gegenüber gerecht und  fair oder haben wir nur einfach den Menschen und die Frau,  die wie wir  alle  - Fehler  - macht, über der Politikerin vergessen?

 Vielleicht sind wir ja mit unserem Wunschziel nach einem Robot-Perfekt man, der alles weiß und alles kann, sich niemals irrt und auch noch die Zukunft meistern kann, ein klein wenig übers Ziel hinausgeschossen, denn er wird auch von Menschenhand und Menschenverstand, dirigiert, komponiert und programmiert…
        wir kritisieren und meckern schnell über andere, aber keiner von uns möchte diesen Job wirklich haben. Ein Urteil können wir uns kaum erlauben, eine Meinung schon. 
Vielleicht gibt dieser Artikel in der Welt ein klein wenig Aufschluß wer Angela Merkel ist.
Vielleicht der Versuch einer Erklärung einer widersprüchlichen Frau die in erster Linie Mensch bleibt, dann Politikerin und Wissenschaftlerin ist.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article196919421/Angela-Merkel-wird-65-Als-sie-der-Stimmung-fuer-Fluechtlinge-nachgab-ZDF-Doku.html 
                                                                 

         © Angelface

Dienstag, 9. Juli 2019

Feste in der Region Hessens


aus einem kleinen Dorf mit 355 Einwohnern, in 450 Metern Höhe gelegen -  das 22. Mühlenfest ruft.
Geschichten aus der Region -
 aus einem kleinen Dorf in Hessen wird erzählt.
eine kleine Reportage @ Angelface

... dieses Mal hatte ich die kleine Camera mit, so kommt Ihr auch in den Genuß der Bilder:😆
 Die dörfliche Idylle wird  bei uns einmal im Jahr " lärmend"😑- durchbrochen – es ist Sommer. Sommer in Hessen und heute ziemlich kalt. Bei 11° Außenthemperatur ziehe ich gern wieder warme Hosen an!
  - Vorsichtshalber - bei" Kurzen" könnt ja zu viel Luft ans Körperchen kommen. -
Nachdem das Wetter etwas PAUSE vom Sommer macht, was nicht gerade unangenehm  bei der herrschenden Hitze war und nun anders ist, kann ich auch wieder Geschichten erzählen, denn die machen mir besonders Freude und Spaß denn, üblicherweise ist ja auf dem Dorf nie so viel los. Auch hier nicht in Hessen.
Die kleinen eingemeindeten  Dörfer die alle miteinander verbunden und nur durch weite Wiesen, kleine Wälder,  Äcker und Felder getrennt sind,  schlummern gemütlich vor sich hin. Die Bauern fahren früh wegen der Trockenheit das Heu ein – die Kühe stehen auf saftigen Weiden und lassen sich das Gras schmecken, Erdbeerfelder blühen und werden fleißig von Arbeitern und Selbstpflückern  abgeerntet, das Leben läuft relativ geruhsam ab.
Doch einmal im Jahr finden auch hier im hohen Vogelsberg  FESTE statt, zu denen viele Tausende Besucher strömen, nicht, dass man meint auf dem Dorf wär nix los. Ganz im Gegenteil…
Woher sie es wissen? Keine Ahnung – wahrscheinlich verbreitet es sich in den Medien sowie  in der Tageszeitung, den Flyern und  der Erfahrung, auch einmal hier gewesen zu sein.
       Das  Mittelalterfest  in Bobenhausen 2 wurde leider aus dem Programm genommen, - das Letzte fand,  glaube ich - vor 3 Jahren statt -  sonst  ist`s als verschlafendes Dörfchen gänzlich in der Fremde unbekannt– der große Jakobimarkt –in Ulrichstein , dem höchst gelegenem Dörfchen Hessens mit ca 3.200 Einwohnern, das für Fremde ebenso verschlafen erscheint weil es so abgelegen liegt und  Attraktionen  wie das alte Museum mit Ganzjahresausstellung und Bistro wo es Leckeres gibt,  alte Burgmauernreste  samt Soldatenfriedhof und ein Kräutergarten mit seltenen Heilkräutern aufweist. Dieser liegt  wunderschön  frei zugänglich nahe der Burgruine  auf dem regelmässige Führungen stattfinden.
Es gibt für neugierige Besucher, Ruhe suchende Gäste und für die Anwohner die dies gerne nutzen,  das  idyllisch gelegene  Badebiotop mit klarem Wasser aus eigener Quelle zum schwimmen und erholen und  oberhalb davon, direkt unter meinem Garten den großen Wohnmobilstellplatz für die Gäste die von überall in Deutschland und aus fremden Ländern kommen. Schweizer, Belgier, Holländer, Gäste aus Großbritannien, sie alle sind uns willkommen.
 Der Platz  ist  mit 12 Stellplätzen gut besucht und die Gäste finden Ruhe und wunderbare Wege zum wandern und relaxen. Mittlerweile ist das Wlan-Netz  neu hinzugekommen, sodass keiner mehr auf etwas verzichten muss.
Die Luft ist süß und klar, etwas zum richtig aufatmen und durchatmen für den der aus der Stadt kommt. Die Abende, wenn die Sonne über dem Biotop versinkt sind , - ein Anblick als wäre man in der afrikanischen Steppe - atemberaubend schön.
Das Feldaer Mühlenfest in Stumpertenrod  einem alten Rodungsdorf mit einer großen Gemarkung  5 Kilometer weiter  und diverse andere kleine "Feuerwehrfeste " runden außerhalb der etwas "größeren "Städte meine Region ab.
Den Jakobimarkt in Ulrichstein habe ich ja nun seit 2013 genossen!
Mitten im Grünen geht der Punk ab.
Wobei letzteres "Dorf-Volksfest „ mit riesigem Bierzelt zum schunkeln und lachen, und vielen Verkaufsständen , aber auch Veranstaltungen für alt und jung, - aus gutem Grund  - für mich persönlich  etwas zweifelhaft zum Vergnügen ist.
 Es sind wieder Hunderte an Besuchern zu erwarten und es ist eine willkommene Abwechslung für die einheimischen Bewohner. Es kommt ja immer darauf an was man sucht und erwartet.
Auf deutsch könnte man auch sagen: da ist wieder 4 Tage die Hölle los, was vielen Spaß macht.
Musik, Tanz und Spaß, Veranstaltungen. Für die Kinder gibts einen Rummel mit Karussell,  Ponyreiten, Familientag. Sehr Leckeres regionales aus heimischen Höfen. Ein Besuch lohnt sich.
Doch mittlerweile zum Kommerz gestaltet – muss man ehrlich nach dessen mehrmaligem Besuch feststellen, wird  eher schnell hergestellte und zum Teil Massenware  auf den Ständen ausgestellt was nicht mehr viel mit alter Handwerkskunst gleichzusetzen ist. Das ist schade.
Vereinzelt findet man zwar auch hier und  dort noch private Stände, wo wunderschönes  handgestricktes und genähtes  von Privatleutchen, vom Bauern und  Kleinhändlern und privaten Verkäufern  angeboten wird, doch  die Großstände mit fabrikneuen Waren werden immer mehr.
Dennoch – stelle ich Jahr für Jahr fest, wird gekauft, wobei ich eher nach kurzem Besuch flüchte wenn ich dies sehe.      
Nein – diese Sammeleinkäufe  sind absolut nichts für mich, ich suche – wenn überhaupt,  Atmosphäre – Ursprüngliches,  alte Unikate, Handwerkskunst und handgefertigtes was Seifen, Cremes, Essbares und gebasteltes angeht und wenn ich nichts außergewöhnliches finde, gehe ich auch wieder ohne EINKAUF heim, denn das bekomme ich,  einschließlich lautem Rummel - überall.
        Die Märkte sind laut und proppevoll, es gibt viel Musik für die Gäste und Besucher die zu Hunderten hereinströmen, sie  sollen  sich amüsieren können, doch der Konsum allein dient nicht eben dazu in der heutigen Zeit der Rückschau und Besinnung auf das Wesentliche im Leben  Besucher anzulocken Es ist wohl eher das gemeinsame Treffen und Beisammensein. Das findet im Zelt, bei Gesprächen und auf den Hauptstraßen statt. Da trifft sich dann auch der zum Plausch, der sich sonst das ganze Jahr über nicht gesehen hat.
Damit ist, finde ich, der Zweck dieser Märkte erfüllt.
Schuhe – Taschen – Kleider  - Messer und Haushaltwaren von der Stange  werden leider weniger aus der Region, sondern von professionellen  Händlern angeboten. Meist sind es  Ausländer  aus Ghana mit selbstgefertigtem Schmuck, Tüchern und fremdartigen Hosen.
Rumänen, Türken und Bulgaren – alles ist da,  doch locken diese mit ihren 0 acht 15 Kleidern wohl keinen bewußten  Käufer hinter dem Ofen hervor.
Es ist zwar oft hübsch aber dennoch Sammelware für die Massen der Käufer,  keine schlechte Qualität und Verarbeitung,  maschinell hergestellt und als Dutzendware im Angebot. Dennoch  ist nichts  davon"billig ". Alle  ausländischen Händler wollen ein Schnäppchen machen und  die Leute zum Kauf anregen indem sie ihre Waren  feilbieten wie am Strand in Italien oder Spanien billig hergestellte  Uhren, Ketten und Schmuck.
Manche mögen das und kommen genau aus diesem Grund auf diese Märkte um Fremdes zu erhaschen.
Ich finde es schade dass viele Märkte ihre Ursprünglichkeit aufgaben, und meide diese rein kommerziellen Märkte mittlerweile weil sie mir  - außer Lärm, und reinem Konsum nichts neues mehr bieten.
Doch anscheinend ist dies der einzige größere Einkaufsquell für die Händler die mit ihren Waren sämtliche Märkte  der Region abfahren.
 Die Stadt weiß natürlich vieles mehr darüber zu erzählen.
https://www.ulrichstein.de/ulrichstein-info/jakobimarkt-2019.html
  Das Dorffest in Stumpertenrod ist ein klein wenig anders und hebt sich damit aus den üblichen Märkten hervor.
 Es hat sich in meinen Augen seine Ursprünglichkeit  am besten  erhalten, es setzt auf Tradition und der Besuch dort macht Freude. Das alte Handwerk ist deutlich spürbar.

Es stellen tatsächlich die Dorfbewohner der umliegenden Dörfer im Umkreis  aus und bieten an was sie selbst in Eigenarbeit das Jahr über selbst hergestellt haben.
Ob das nun Seifen – Marmeladen – Senf – Honig, gebackenes an Brot und Kuchen ist, ob gedrechseltes aus Schmiedeeisen, bestickte Bettwäsche aus altem Leinen, altes Holz oder Metall verarbeitet wird, Lesungen abgehalten werden, altes an Schmuck seinen Platz auf den Tischen findet, es ist ein kunterbuntes Allerlei an Büchern,  alten Spitzen und Leinen aus Haushalten, Seltenem aufbewahrtem an Kannen, Tassen und Tellern, schönem alten Geschirr. Man zeigt Handarbeiten, gefilztes, gestricktes und gehäkeltes aus Großmutters Zeiten,  wunderschöne gebatikte Tücher, Taschen, Hüte, Kappen und Kissen. Man bekommt zu sehen wie früher das Handwerk werkelte.
Etwas was kein Laden dir irgendwo anders verkaufen kann.
All das gibt es dort  und so habe ich gerne einen Rundgang durchs Dorf gemacht, weit die Augen geöffnet,  den Lesungen und der Musik  zugehört, Leckeres gegessen und mir die Füße auf dem sonnigen Asphalt  platt gelaufen.
            Ich sah  etwas für die Seele und den Geist, Gärten uralt groß und schön, riesige Bäume die den Dorfrand umsäumten und inmitten des Dorfes standen, ich sah alte Traktoren als Senioren die einmalig sind. Neue die mit ihren riesigen Krähnen fremdartig anmuten, bewunderte deren Technik.  Renovierte Innenhöfe und Scheunen die ein unglaubliches Flair besitzen, alte Fachwerkhäuser die gut dem Wetter des Vogelsberges trotzen, gepflegte Räume in Höfen die weit ihre Türen für die Besucher öffneten, erlebte Meditationsstunden, warme Farben  und stille Ruhe  in Hinterhöfen,  sah  Klangschalen und Instrumente denen Töne entlockt wurden die ans Herz gingen und vieles, ja vieles mehr was mir gefiel weil es noch so ursprünglich war.

Mit einer überdimensional  großen Tasse/ein Unikat und aus Nadelholz als einzige Erwerbung  bin ich dann nach 3 Stunden Fußmarsch durchs Dorf das sonst so ruhig vor sich hin schläft,  wieder Richtung Heimat gestartet  und war gesättigt und innerlich befriedet dass es dies doch noch gibt.
Hoffentlich noch lang.
 Bilder  vom Fest  - ausschließlich privater Natur von – und  © Angelface folgen zum Abschluss des dörflichen Berichtes…

kleine Pflänzlinge von Tomaten und weiteren Gemüsen
können mitgenommen und zuhause eingepflanzt werden...
die Jugend liest wieder verstärkt auf dem Dorf
gut, wenn man einen Rucksack für die alten Schätze mit dabei hat.
hier kann man innerlich und äußerlich zur Ruhe kommen
traumhaft schön sind die Innenräume gestaltet und läd damit die Besucher ein

hier atmet Atmosphäre der alten Zeit








da überlege ich ob mir eine davon wohl steht?
Gut für kalte Öhrchen und so hübsch wenn die Haare drunter vorsehen
lustig und bunt - ganz mein Fall↧

aber erst nehm ich die bunten Socken


üppig bewachsene Gärten ↑

der alte Ofen ist wunderschön und es duftet herrlich daraus
direkt in den Mund

 im Stall unter grünen Bäumen liegt die Stille
und wartet auf die Stimmen


sie dürfen lange leben
ich hab nachgefragt das war mir wichtig zu wissen

einer der wenigen Händler der Lampenschirme von seiner Frau gemacht bekommt

bäuerliche Köstlichkeiten ohne Ende
macht bappsatt!!!

kann man eigentlich alles selber machen
ich hole mir Anregungen mehr nicht
nette Gespräche gabs zu den Anleitungen

 der Armbänder und handbemalten Vasen


seltenes gebasteltes an der Hüttenwand...
recht witzig, der "Humpen" - schaun wir mal wie mir der Kaffee daraus schmeckt
"Frauchen" hats erlaubt und ER, der eine Sie ist, macht extra für mich  ein liebes Gesicht

Sonntags - Ausflug zu Ende - schön war`s auf dem Dorfe
und nächstes Jahr geh ich gerne wieder vor Ort..
wenn es so bleibt..../..........
@ Angelface
Bilder privat by Angelface)
Viel Vergnügen beim schaun...
ach ja, noch als kleine Info, im Februar war Stumpertenrod"das dolle Dorf" in der Hessenschau...siehe hier
https://www.oberhessen-live.de/2019/02/23/stumpertenrod-ist-dolles-dorf-der-woche/
und zu guter Letzt macht  die Hessenschau in der   Sommertour am  Samstag den 10.August  Station
im Naturbadebiotop in Ulrichstein und macht für einen Tag Halt. ( Bericht O.Hack)
Das Hr - fernsehen Regionalmagazin ist live mit dabei.
Ab 16°° führt der Moderator Jens Kölker durchs abwechslungsreiche Familienprogramm.
Ich bin gespannt ob sich einer während der Übertragung ins Wasser traut um sich ablichten zu lassen.
Übertragen wird live ab 19:30 und auf Sendung gegangen  - Andreas Hieke als Moderator berichtet  ausführlich direkt vor Ort und aus der Region.
 oh - oh und es ist zu hoffen, dass dann nicht gerade der Bauer mit seinem Traktor die Wiesen abbrummt, der ist nämlich mächtig laut. Aber so ist es eben auf dem Dorf, damit kann man leben.

             -unbezahlte ) Werbung durch Namensnennung ohne Auftrag und Vergütung.-
( A.Petri - Ulrichstein) die Gäste und Besucher auf den Bildern wurden vorher befragt ob sie mit auf die Bilder dürfen. ☺