Donnerstag, 26. April 2018

Flohmärkte



Ich liebe sie…bald finden sie wieder - auch hier statt, weil das digitale Zeitalter noch nicht den Weg bis dahin gefunden hat.
Nirgendwo sonst kannst du alte Bücher entdecken, alte Schriften und Bilder die Hunderte von Jahren auf dem Buckel haben, die unvergesslich sind weil sie – irgendeiner niedergeschrieben hat ohne sie zu vervielfältigen, es sind Einzelexemplare – Exponate – von ideellem Wert – die keiner erkennt, der nur voller Gier nach Wertvollem zum Einkauf sucht und rennt.
Es gibt so viel schöne POESIE versteckt in Gedichtbänden, manche sogar mit der persönlichen Widmung des Autoren – so manche habe ich gefunden, die ich noch nicht kannte oder hatte, voller Beglückung eingesackt und im Rucksack mit nach Hause geschleppt. Ich schaue immer UNTER die Tische, am Boden sind meist  kleine Herrlichkeiten voller guter Texte versteckt, ich wundere mich oft wie wenig Wert sie anscheinend noch für die Verkäufer haben.
Mögen sie keine Bücher?
Biographien – Bildbände von Künstlern – Ratgeber – Romane – Reisebeschreibungen – Philosophisches – und vieles mehr was mich interessierte fand ich dort.
Nun ist mein Haushalt damit gewachsen, fast schaffen es die Bücherschränke nicht mehr, bei manchen frage ich mich – wenn ich sie ausgelesen habe – aufheben, nochmals lesen, verschenken oder abgeben an alte Buch – Archive= Antiquitätenläden.
Da ich in der alten Wohnung keinen Platz mehr dafür hatte, habe  ich vor Jahren viele alte Bücher meiner Oma in einem großen Koffer  trotz blutenden Herzens  abgegeben und heute treffe ich einige von ihnen wieder an. – Wo – (?) und sind es wirklich diese? Auf Flohmärkten und erwerbe sie wieder neu. Ist das nicht verrückt?

Wenn ich heute so im Park spazieren gehe – in Gedanken zurückschaue – denke ich noch oft daran, was ich alles vermisse – und wünschte mir – hier käme mal jemand auf die Idee seinen Haushalt etwas auszudünnen und zu verjüngen.
Es wäre ein Leichtes auch hier einen kleinen Bücherflohmarkt anzubieten – auf Tischen und  alten Schränken gefällig drapiert – sollten sich doch Liebhaber dafür finden.

 Letztendlich kann man sie ja auch verschenken  *statt verkaufen. Dann tut man sogar noch ein gutes Werk.
Auf meinem Spaziergang traf ich keine Bücher an, keiner hatte eines verloren oder auf einer Parkbank abgelegt. Ich sah nur Leute die aus den Gärten heraus schauten.
                 
und denke und schaue...

entdecke in den Gärten Katzen - die
mich interessiert anmiauten



einige stehen noch leer, andere sind zum vermieten
einige  stehen zum verkauf - sind und bleiben Wochenendhäuser






ehe ich wieder im heimischen Garten verschwinde...


   © Angelface

Dienstag, 24. April 2018

was Neues im Mai - als hätten wir davon noch nicht genug...



#  - Ganz allgemein ein paar Gedanken dazu.
Hatten wir auch schon vor Jahren – als Thema – es verlief im Sande – keiner kümmerte sich mehr darum. Damals ging es um private Homepageseiten. Davon gibt es Hunderttausende im Netz – wie heute auch die vielfältigen Bloggerseiten! Man zeigt a Bisserl was – von sich - ! Gibt seine kleinen  privaten Interessen kund.
Nun soll der Bundestag dafür her – haben die – nix Besseres zu tun?!!!
Maulkorb an – setzen – ist das nun das Thema?
Im Grunde kann man  dazu nur den Kopf schütteln, nicht wild und rebellisch aber etwas verständnislos weil so ein Wind darum gemacht wird.
Mein wildes Apfelbäumchen im Garten blüht. Ich schaue aus dem Balkonfenster und sehe wie sich Büsche und Bäume im Wind wiegen.
Es ist kalt am heutigen Morgen. Nicht  über 20 ° sondern es hat nur noch 11!° vor der Tür und so lasse ich sie zu und heize den Ofen an.
Oskar ist brav und heizt mir ein. Als ich gestern Abend WISO schaute -  erwähnten sie die neue Maiverordnung auch die so viele Blogger erschreckt und da WISO eine  seriöse Angelegenheit ist, auch wahrscheinlich nichts Unwahres verbreitet, wird man sich wohl – ganz allgemein ein paar Gedanken machen müssen um nicht irgendwo  - irgendwann  - und ganz aus dem Handgelenk heraus  - belangt zu werden oder anzuecken.
Eine allgemeine Verunsicherung herrscht allenthalben, viele Blogger verabschieden sich ( vor Schreck) - seit es die Nachrichten verbreiteten -  lassen sich ins Bockshorn jagen, schließen oder stellen ihre Seiten auf privat um sodass sie von anderen nicht mehr gelesen werden können. Man braucht eine extra Einladung und Bestätigung sah ich als ich gestern so einige Seiten aufschlug. So ein Mist, da komme ich nicht mehr dran.
-           VERUNSICHERUNG – (P) nur, weil man etwas weiter empfiehlt, ein paar kleine  Hinweise setzt,  verlockende Verlink - enden  auf andere  Seiten einfügt -  das lässt man sich gefallen? ** nicht ganz verständlich,  dass das nun verboten sein soll – doch was es für einen Sinn macht,  alles aus einer Seite  herauszunehmen was auf andere Seiten hinweist - steht  weiterhin noch offen.
-      weitere Fragen -    Sind nun sämtliche LINKS überall wo man sie findet -  verboten weil sie von allgemeinem Interesse sind? Das würde im weitesten Sinn doch bedeuten dass Kopf  & Fußnoten auf Quellenhinweise in Ratgebern und Lehrbüchern ebenfalls entfernt werden müssten, welch ein Schwachsinn wäre das denn?
-          Datenschutz hin – Datenschutz her – Datenschutz ist und bleibt weiterhin wichtig, Daten müssen geschützt sein und es bleiben – doch - hat diesen Sinn je einer vor diesem beabsichtigten" xxx "angezweifelt?
Jetzt soll es – ein Gesetz regeln – dass jegliche WERBUNG  und weitere Hinweise auf andere Seiten verboten sein wird.
-          Wir plaudern doch nur, mehr nicht – oder möchte jemand etwas anderes behaupten?
Eigentlich sind wir  Blogger und Schreiber doch alle – irgendwie „kleine Lichter“ – die das WWW nicht weiter interessieren sollte, denn wir schreiben nur Texte, unterhalten uns in den Blogs, erzählen kleine uninteressante Geschichten die andere nur unterhalten und zum lächeln bringen sollen, werfen also kein allzu großes Licht - und schon gar keinen Schatten in die Welt
Unsere Hinweise dienen nur der gegenseitigen Kommunikation – dem Austausch untereinander, kein Schwein in China interessiert das.
Doch ich komme nicht umhin zu bemerken, es wird - ganz allgemein " weniger "geschrieben und erzählt.
Das kann schon die Frühlingsurlaubszeit sein aber auch durchaus  auch Ängste vor der neuen DSGVO bedeuten.
-           Okay – was kann – man als Blogger tun? -
Man baut sich – auch als rein private Seite -  nun  vorsichtshalber auch ein Impressum ein und hofft, das reicht  auch für private Seiten die weder etwas  bewerben noch etwas verkaufen.
 Im Grunde genommen – denn mir fiel gestern Abend beim Fernsehen auf, müsste dies auch alles abgeschaltet werden und verboten sein, denn WISO weist  in seiner Werbung auf verlinkende  andere fremde Seiten hin – auf die Tagesschau, die Apps die man auf das Smartphone herunterladen kann – wird dem TV – Sender nun auch der Maulkorb umgehängt oder was wird noch alles  sein – (?)
Eine allgemeine Verunsicherung tritt ein..
doch das ist damit  - natürlich - nicht gemeint.
Die Erste Allgemeine Verunsicherung ist eine österreichische Pop-Rock-Band, die 1977 gegründet wurde. Texter und Komponist der Band ist Thomas Spitzer. Wikipedia
Gitarre, Chorgesang: Reinhard Stranzinger (seit 2010 Ersatzmann für Thomas Spitzer auf EAV-Tourneen)
Produzent: Peter Müller (ehemalig); David Bronner; Kurt Keinrath; Mark Duran

Lassen wir mal alle Fragen diesbezüglich offen, machen uns einen schönen Tag und warten wir es ab!
Irgendwer wird’s schon (wieder) richten!
                                                                                  © Angelface

Samstag, 21. April 2018

Schon sind wir- gefühlsmässig - mitten im Mai



 Die Maikinder haben b a l d - halihallo - Geburtstag und freuen sich darauf im Freien zu sein.
Es ändert sich alles – so schnell!
Als ich noch vor nur wenigen Wochen  im Bademantel und in Jogginghosen herumlief, weil ich in nichts anderes unbeschwert hineinkam, mir wegen des Armes doch Sorgen machte: ob er denn irgendwann wieder so werden wird – wie vorher, konnte ich mir fast nicht vorstellen, dass auch für mich die Sonne bald wieder scheint, ich frohgemut bin und lachend vor mich hin trällere.
Der Arm – noch nicht völlig gesundet färbt sich langsam hellbraun, gut tut ihm die warme Luft draußen.
Nicht mehr lang, dann ist der Mai hereingebrochen und verheißt uns hoffentlich wie nun fast Ende April - Sonne,  Sonne pur den ganzen Tag und bis tief  in den Abend hinein. Sonnenschirme erheben ihre Dächer und schützen die Menschen vor dem ersten Sonnenbrand.
Wunderschöne Abendrot`s ergießen sich über Büsche und Bäume und der Badesee leuchtet funkelnd im Sonnenschein. Schon grünt es überall und die Menschen sitzen in den Gärten – auch - und vor allem auf dem Lande. Kein Lärm ist um uns herum, nur ab und zu hört man ein gefälliges Plaudern ringsherum, leise verhalten – wie, um die Natur und das Vogelkonzert nicht zu stören.
Alles zwitschert um mich, die kleinen Meisen haben schon Junge bekommen und diese zierlichen Vogelkinder sind allerliebst anzusehen.  Erste Flugversuche erkennt man wenn man genau hinschaut:

Mein spätes Frühstück wartet auf dem Balkon und ich habe wieder eine ungeheure Fernsicht bis weit in die umliegenden Städte. Hinaus bis an die Windräder, deren leises Rauschen in dieser Höhe niemand behindert. Mein Buch liegt bereit, die Sonnencreme ebenfalls, die kurzen Hosen habe ich schon an und bald werden auch die Beinchen wieder braun sein, bereit für lange Röcke die sich fröhlich im Wind bauschen -  sich rund  um meine Waden schmiegen. – Es riecht – nach Sommer! Hört, hört…
Innerhalb weniger Tage ist es grün mit leuchtend bunten Spitzen, Maiglöckchen, Primeln, Butterblümchen und Löwenzahn, Sauerampfer und die ersten Spitzen der Pfefferminze  geben sich auf den Wiesen ein Stelldichein.
 Etliche Baumriesen sind im letzten Sturm umgefallen und das Bauamt hielt es für nötig weitere am Straßenrand und in den umliegenden Gärten zu fällen. Bunte Büsche, blühende Beete wechseln sich mit angelegten Rabatten ab und alles putzt sich im Mai.
Dieser Wonnemonat schenkt uns endlich – endlich den Frühling der fast unmerklich in den Sommer übergeht.
Ich mag ihn sehr…wie meinen wilden bunten Garten in denen die Schmetterlinge fröhlich um die Büsche sausen…

                                                                                © Angelface

Freitag, 20. April 2018

alte & neue Gedichte

vieles von uns bleibt im Verborgenen
das ist gut so

 gut, dass man sie hat...
von Zeit zu Zeit freue ich mich immer darüber - ein Klick und du hast alle die du lesen möchtest direkt vor Augen
Blogliste: *♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥


Dienstag, 17. April 2018

vor und zurück - ein Morgengedicht

Gedichte und gedanken im April

sie fliegen mich an - aus dem Nichts heraus - kündigen sich nicht an, diese Morgengedanken - sie bieten sich mir freundlich an sie als Gedichte nieder zu schreiben - hervorgeholt... aus älterer Zeit - weils manchmal gut ist zurückzudenken - um nicht zu vergessen - was war und noch ist -
 5. September 2015 und auch noch heute - wie damals - es ist - wie es ist.
    Immer dann, -  wenn
Mich etwas entzückte, verwirrte, beglückte
Im Denken ver-rückte, ja geradezu bedrückte
begann ich zu schreiben.
So entstanden Texte
viele, viele Texte voller Gedanken
Gedichte und Geschichten und
Ich merkte - Ich muss - einfach schreiben -
um nicht zu ersticken - mich nicht zu verbiegen - nicht zu ver - rücken
Nicht egal was - nicht egal - wann und auch nicht  wozu ist hier doch die Frage
Ich versuche - mich auszudrücken
  - mitzuteilen -
- wegzuschubsen -
Wovon ich träume und wie ich
wann handle - ganz sicher auch tue - und brauche um zufrieden- 
mit mir selbst zu leben
  - auch, um nicht zu verzweifeln und klagen
um nichts  Böses zu sagen
Weil nichts gut ist -  wie vieles ist
nur viele das möchten und wollen
-  nicht hinsehen- sondern wegsehen -
darüber -
Wie es wirklich - 
immer noch . und noch viel schlimmer ist

                                                                                               © Angelface

Donnerstag, 12. April 2018

Filme im Ersten



 – manchmal sind sie richtig gut.
Wenn ich mal wieder nicht richtig schlafen kann, mach ich mir Radio, eine CD oder knipse mir meine Gedanken neu an.
Der Film den ich heute Abend im Ersten gesehen habe, beschäftigt mich noch lange.( sehr lange!)
„ Macht Euch keine Sorgen“ hieß er und war hervorragend gespielt.
Jörg Schüttauf spiegelte den Familienvater wieder  dessen kleine Welt in sich zusammenbricht und seine Frau Simone, - dargestellt von  Ulrike C. Tscharre  - spielt überzeugend die feinnervige Mutter, die nach Erklärungen sucht.
Beide versuchen Verständnis für die zwei erwachsenen Söhne zu haben und stellen ziemlich fassungslos fest, wie wenig sie sie in ihrer Entwicklung kennen. Der Eine ruhig und  in sich gekehrt, bekehrt von den Drogen, ist sehr still und erscheint nun brav und angepasst, der andere rebellisch,  versucht sich gegen den Vater zu behaupten.
Wie schnell eine Welt in sich zusammenfällt und zerrüttet wird wenn ein Jugendlicher zum Entsetzen aller zum  IS überläuft,  wird deutlich wenn man aufmerksam die Atmosphäre des Filmes in sich einsaugt.
Ab der Mitte des Filmes hatte ich ernsthaft Bauchschmerzen, weil mein eigenes Misstrauen erwachte. Es ist ein  überzeugend von den Protagonisten gespielter Film den ich gerade in der heutigen Zeit in der das Thema so präsent wie nie ist,  - nur weiter empfehlen kann
Ein unbequemes Drama über Familie und Vertrauen zueinander. Das Ende des Filmes bleibt erfreulich offen, so, dass sich die Zuschauer selbst ihre Phantasien weiterspinnen können.

         „ Man guckt nie in die Köpfe anderer hinein, vieles bleibt im Verborgenen – ↧
         
     ist die Aussage des Filmes und wenn ich in so manche Gesichter die ich zu kennen glaube  - hineinsehe, sehe, wie sie lächelnd Dinge sagen die sie nicht meinen,
dann weiß ich um die Weisheit und Wahrhaftigkeit dieses Spruchs. – Filme im Ersten –
 manchmal sollte man sie nicht versäumen.


                das Video  aus der mediathek                  

wer mich in google sucht - findet mich hier:
                                                                                
© Angelface