Montag, 20. November 2017

gesund und fit möcht, will und muss man bleiben - bis ins hohe Alter!



Einfach oder beschwerlich – ist Ansichtssache.
  „ Kater nein“, sage ich, als er mir mit pitschnassen Füsschen aufs Kopfkissen springt, er war außen und das mitten in der Nacht. Es ist 3 ° früh und ich werde wach.
             Der Gedanke, dass ich eigentlich noch einmal aufstehen müsste um die blaue PAPIERtonne den Weg hochzufahren hat mich wahrscheinlich so unruhig gemacht, dass ich bisher alles andere als gut schlafen konnte.  Doch sie ist schwer – und eine davon ist schon oben. Die andere hab ich nicht geschafft, denn der Kater und ich haben „RÜCKEN“.
 Er ist beim Schneematsch von Dach gefallen, in der Heckenrose gelandet sodass ich ihn herausziehen musste. So hab ich jetzt zusätzlich zum Arm noch Rücken. Und Er humpelt und klagt.
               Ehe ich nicht hundertprozentig durch das MRT weiß ob ich einen Sehnenabriss an der rechten Schulter habe, möchte ich diesen  nicht unnötig belasten und so fährt schon seit Wochen  - Monate  - kann ich fast sagen – denn ich bekam keinen Termin zur Untersuchung - mein Nachbar von rechts alle Mülltonnen nach oben an die Straße. Es ist so schon schmerzhaft genug und ich behelfe mich “mit links“ schon seit Wochen.
Kann man sagen, dass LEBEN einfach ist? Ich habe das nie, ganz im Gegenteil. Oft ist es unwillig - statt freiwillig angenommen – auch recht beschwerlich.
           Mit einem Kommentar in einem meiner letzten Beiträge gab mir Klärchen das Thema Umzug  in die Hand. Sollte ich einmal – irgendwann so etwas wie eine Biographie schreiben, wäre  das Thema bestimmt eines der  Hauptsächlichsten.
Umzüge die sich nicht freiwillig sondern durch veränderte Umstände ergeben sind alles andere als ein Spaß. Neues zu erleben zwar auch gut und schön aber sicherlich ebenso beschwerlich und oft genug  muss man Abstriche machen.
                   Umgezogen bin ich in meinem Leben bestimmt gefühlte Einhundert Male.
 In Wirklichkeit sind es etwa  28 gewesen, wenn ich es gedanklich durchzähle und ganz sicher habe ich noch den einen oder anderen vergessen! Alleine schon als Kind habe ich durch den Beruf des Vaters – er war Berufsoffizier – mindestens 10 Umzüge erfahren.
         Später durch Schulwechsel, Scheidung der Eltern, eigene Heirat – wieder eine Scheidung – eigene Berufsausbildung und Jobs sind die anderen noch hinzugekommen. Da kann man wirklich seufzen, ich denke, gewünscht hab ich mir das nie.
Ein ausgeprägter Wunsch nach Sicherheit und Ordnung  ist bestimmt dadurch entstanden. Weltenbummler und „weitgereist  sein“ entsteht also nicht nur durch Urlaubsreisen die ich bestimmt lieber gemacht hätte.
              Was mir in Erinnerung der vielen Umzüge geblieben ist, ist die Mülltrennung und Müllabfuhr und wenn ich so zurück denke, dann waren diese für eine Einzelperson – zu der ich irgendwann wurde  - irgendwie  immer besonders schwer zu bewerkstelligen.
Die Katzen machen alleine schon durch das Katzenstreu und die vielen Futterdosen -  wenn man mehrere Tiere hat - besonders viel Müll.
 Abonnierte Zeitungen mit den vielen Werbeinhalten habe ich längst abgeschafft weil die die blauen Tonnen dadurch überquellen  und besonders schwer werden lassen. Das Einzige was“ leicht“ ist, ist der Plastikmüll und dessen Einwurf in die gelbe Tonne.
Diese ist dafür doppelt so groß und dadurch auch nicht wesentlich leichter sondern zusätzlich noch sperriger wenn man sie aus dem Verschlag ziehen muss.
Rumms macht es und oft kippt sie auch um.
Das sind schließlich Arbeiten im Alltag die nicht besonders schonend für die Schultern sind.  Es kostet  einfach Kraft. Je älter man wird, desto beschwerlicher wird es und ich wette, das ist sogar ein Grund um wieder umzuziehen.
Leicht ist aber alles Drei nicht was die Tonnen angeht
Graue =  Haushaltstonne
Papiertonne - Plastikmüll
Biotonne – Essensreste und Gartenabfälle
haben wir noch eine? Okay - egal - 
-          Voll  - fühlen sie sich jedenfalls tonnenschwer an! Und wenn man sie dann – wie jetzt in diesem Wohnort -  ich – zusätzlich eine - schmale Nebenstraße die nur grob geschottert ist  - noch den Berg hochziehen muss, ist das alles andere als vergnüglich für einen malträtierten  schmerzenden  Arm.
Bei Regen oder Schnee die hoch gefüllte Tonne durch die Pfützen und übers Glatteis zu ziehen – das ist   - ich sag es ja - eine ausgesprochene Spaßbremse.
 Ich bin Rechtshänder und alles auf Links umzustellen fällt mir ausgesprochen schwer.
So hat eben der Nachbar dies liebenswürdigerweise wie selbstverständlich zu seinem Ding gemacht. Doch heute, ja heute ist er leider nicht da und deshalb steht nun seine blaue Tonne nur  am Ende des Weges der zwischen den Häusern hindurchführt  an der Seitenstraße und nicht oben an der Sammelstelle wo schon die anderen stehen  und mindestens 100 Meter weiter  auf das Müllauto morgens um 6°° warten.
Wir springen gegenseitig  zu  solchen nachbarschaftlichen Hilfen gerne ein.
 Das heisst im Klartext: Wer nicht da ist, weil er nur Wochenendbewohner ist, dem bringt ein anderer der immer da ist – die Tonnen hoch an die Straße. So sorge ich für den Nachbar links von mir und meiner rechts von mir für mich. Wäre das nicht so, müsste eine Einzelperson für 3 Häuser sorgen, das will ja keiner.
Ich kann mich noch gut an die berechtigten Klagen meiner damals über 70 - zigjährigen Mutter erinnern die ähnliche Probleme mit ihren Tonnen hatte.
Diese musste sie bei Wind und Wetter auch  durch den abschüssigen Hof ziemlich steil an die Straße hochziehen,  und zudem noch die Straße vom Schnee frei kehren. Da guckte der Nachbar - der im gleichen Haus wohnte - noch grinsend zu und rührte keinen Finger für sie. Er war um etliches jünger als sie, deshalb fand das abartig rücksichtslos, weiß also genau -  was ich an meinen  netten Nachbarn habe und sage, gut wenn man einen hat.
              Ja, - denn bei uns gibt es offizielle  Sammelstellen für die Mülltonnen.Doch diese sind beileibe nicht - wie bei anderen oft ganz selbstverständlich dicht am Haus - sondern ganz woanders.
Die Stadt sorgt dafür dass wir  im Park anders sind und auch bleiben. Es gibt kleine Zufahrtsstraßen mit Grasnarben in der Mitte und manche ziehen sich sogar kleine Berge hoch.
Eine Wendemöglichkeit  für das Müllauto gibt es nicht und so merkt man es spätestens wie beschwerlich es ist wenn man die Tonnen schleppt und nicht mehr als knapp an die 62 Kg und noch weniger mit sich führt, also eher zart und klein ist.
Die Sträßchen sind uneben, nicht gepflastert und entfernt.
Angeblich können die Müllwagen  - die ja tonnenschwer sind – nicht die Seitensträßchen befahren  um die Straßen nicht zu beschädigen und so schleppen und schleppen wir im Winter etliche Meter volle schwere Tonnen bei Schnee und Eis den Berg hoch. Zweifelsfrei sind sie leichter wenn sie“ zurück“ dann fast von alleine mit ihren Rädern rollen.
                         Ist`s ein Wunder, wenn mir das im Gedächtnis bleibt?
Was wollte ich damit eigentlich sagen? Ach ja, umziehen ist nicht einfach wie das Leben schon sowieso an sich und dabei stelle ich fest: älter werden ist auch nix für Feiglinge..

……XXX……….                                                                                    © Angelface

Freitag, 17. November 2017

Impulse

     aufgewacht - neue Impulse sind manchmal wichtig um etwas um uns herum mit anderen Augen zu sehen, eine andere Sichtweise zuzulassen.
    ... –  nachgedacht – Gedanken festgehalten  - begriffen.
 Es passiert manchmal ohne unser Zutun. Könnte man auch dazu sagen: immer unterwegs oder auf der Suche?
         Der Mensch ist zukunftsorientiert. Ob Herdentier – ob Einzelgänger. Er braucht Gesellschaft, Abwechslung und Anregungen.
Ein neues Gesicht geistert durch unsere Träume – ein Name setzt sich neu in unser Bewusstsein – ein Eindruck von außen – ein Gesprächsinhalt innen – all das setzt sich in unsere bewusste Wahrnehmung und schon werden wir wach.
Es scheint erst unmöglich  - nicht denkbar und dann, als würden neue Impulse unser Leben aufmischen und steuern. Und schon sind Bilder in unserem Kopfkino da.

Im Alltag sind wir ziemlich festgefahren –  die Gewohnheiten haben zugegriffen -  die Angewohnheiten sich verfestigt.
Der Job ist zufriedenstellend – mit dem Partner klappt alles – die Kinder sind in der Schule oder schon längst aus dem Haus – das Haus ist abbezahlt – wir haben sozusagen unser Schäfchen ins Trockene gebracht,  wir sind gesund.
Es gibt keinen Anlass sich Sorgen zu machen und schon sitzen wir im übertragenen Sinne dick und fett auf unserem Hintern und ruhen uns aus. Wir werden träge. Mit anderen Worten – es passiert nichts mehr. Wir müssen um nichts mehr kämpfen – haben erreicht was wir wollten,
aber, ist das wirklich so?
                … wir täuschen uns. Es passiert sehr viel in unserem Leben, tagtäglich, nur wahrscheinlich schauen wir nicht mehr so genau hin
Wie die Natur um uns herum die wir nicht mehr richtig ansehen – wechseln auch wir - wie die Jahreszeiten in Abständen -  unsere Wahrnehmung und unser Bewusstsein.
Angeblich sind wir immer offen für alles, vor allem für Neues – der Mensch ist und bleibt neugierig. Welch ein Glück, so bleiben wir wissbegierig, lebendig und wach. Wir wissen so viel und doch so wenig, Wissen schafft weiteres begehren  und  Macht. Wenn die Neugierde auf Neues erlischt – sind wir festgefroren – oft auch wie eingefroren.
           Doch wird die Neugierde geweckt und bleibt wach – werden wir aktiv. Wir fühlen uns lebendig – gebraucht – begehrenswert aktiv, der Mensch braucht Input um lebendig zu bleiben. Er blüht und füllt sich auf.
           Oftmals  sind es ganz banale Dinge die uns aufwachen lassen. Eine neue Idee – ein Gedanke in uns -  dann wieder genügt eine neue Umgebung -  ein anderer Job -  ein toller Urlaub – ein Umzug – ein Unfall –  neue Bekanntschaften  und neues verliebt sein – um sich ganz anders zu fühlen als in den Wochen – Monaten und Jahren zuvor.
              Es ist schon erstaunlich wozu wir fähig sind, wenn neue Impulse  auftauchen und damit Veränderungen in unser Leben eintreten. Ich denke wir brauchen  Bestätigung. Lob für das was wir machen – sowie das Gefühl von anderen wahrgenommen zu werden, so wie wir sind.
            Plötzlich wird alles leichter, flüssiger, selbstverständlicher. Wir sind stark und kräftig – fühlen uns lebendig und ausgeruht – haben wieder Spaß an Dingen die wir vergessen haben – wollen die Welt erobern, auch wieder kräftig aus den Angeln heben,  ja vielleicht sogar  urplötzlich auswandern oder ein neues Auto kaufen – den Job wechseln – eventuell  den Partner weil wir ihn auch in schlechten Lebenslagen kennen  und nicht mehr mögen  – es ist, als würden wir ein neuer Mensch werden und unser altes Leben verlassen.
            All das kann passieren wenn wir uns von den plötzlichen Impulsen leiten und  beeinflussen lassen. Wir werden für den gewohnten Alltag blind und wollen unbedingt etwas Neues. Wir haben Wünsche die wir uns vorher versagt haben. Jetzt und sofort wenn wir impulsiv sind – langsam und gezielt wenn wir Kopfmenschen sind, dann planen wir erst – ehe wir handeln.
Die Suche nach etwas Neuem kann aufregend sein. Ob und wie lange es anhält – keiner weiß es, aber wir lassen uns darauf ein.
     Das Leben kann so aufregend sein, wenn man sich darauf einlässt und es zulässt.
    Ist dieser Gedanke falsch oder dürfen wir diesen nicht haben? Müssen wir mit allem zufrieden sein oder dürfen wir  - immer noch - wünschen - planen  – träumen –  und gedanklich spekulieren? Oder sagen wir uns: gut, wenn es nicht passiert – wir sind mit uns und dem Leben das wir führen -  zufrieden.
-                                                                        Setzen – denken – darüber nachdenken -
Irgendwie scheint es so, all dies könne uns nur in jungen Jahren überfallen – diese Lust nach Veränderung – manchmal sogar nach totaler Veränderung. Dann vielleicht – geschieht es, wenn wir unzufrieden sind – uns ausgelaugt oder im Job missbraucht fühlen, abgenutzt, überlastet, vielleicht kränklich  und im Geiste müde sind – dann brauchen wir die Veränderung die uns neues Leben bringt.
        Auch schon mal so etwas erlebt und gefühlt. Jetzt – nicht irgendwann und erst im Alter?
Nun denn – bei manchen  wird es kommen – irgendwann, denn der Mensch schafft es nicht immer zufrieden zu sein.
Auch wenn er in bestimmten Lebenslagen behauptet er wäre es – sein Leben lang und immer schon gewesen, wünschte sich nie etwas neues –Aufregendes um sich herum.
Aber vielleicht fragt er sich selbst – ist das wirklich wahr? Ist das was bisher war – alles gewesen, er fragt sich vielleicht: warum hab ich mich nicht auf die Reise gemacht – etwas anderes ausprobiert – etwas, was ich bisher nicht kannte?
Der Mensch – er ist  - und bleibt - ein kompliziertes Wesen.
Ich denke schon - wir sollten wach und aufmerksam sein und bleiben - die Sorgen und Nöten anderer nicht außer Acht lassen, den Vergleich zu anderen Menschenschicksalen und Ländern nicht scheuen und werden vielleicht sogar merken, wie berechtigt zufrieden wir in unserem Land sind.

....und  wie denken meine Mitdenker darüber?
da bin ich aber neugierig und zwar sehr - Austausch ist nämlich alles!
                                                                                                     © Angelface


Dienstag, 14. November 2017

"Frauenversteher"

  nennen sie sich, die kleinen und großen Casanovas unserer Zeit.  Unbefangen und keck – quer durch alle Betten – ja, den Frauenversteher, den hätten viele gerne - finden ihn wohl weniger - denn Frauen verstehen ist, glaube ich, weniger Männersache.Die Sprache zwischen ihnen hat einfach zu viele Unterschiede.

selbstverständlich! würde ich es mir niemals erlauben
katzen mit Menschen zu vergleichen - a b e r
gewisse Übereinstimmungen gibt es doch!

                           Sagte ich nicht eben noch – dass es Themen gibt über die es sich zu schreiben und nachzudenken lohnt?
Na bitte, hier ist eines.  Ich will ja jetzt niemanden schockieren, deshalb vorweg meine Aussage:  Ich mag Männer, mochte sie schon immer als interessanten Typus Mensch.

Aber manche sind wirklich unmöglich! Und manche muss man tatsächlich an den Pranger stellen, wenn sich etwas grundsätzlich verändern sollte.
 Auch aufdecken was nicht in Ordnung ist.
Danke lieber B. du hast mir ein schönes Thema durch unser Gespräch an die Hand gegeben!  - DANKE –  denn ich finde es hochinteressant. Ich bediene mich mit den Links einfach mal bei Wikipedia.
Lange sitze ich und der "alte" Begriff CASANOVA geistert durch meine grauen Zellen. Ja – in der Tat – kenne ich einige, die man so benennen könnte. Männer die ziemlich wahllos - auch gedankenlos im Umgang mit Frauen umgehen.
Gerade in  der jetzigen Situation in der vieles aufgedeckt wird was jahrelang im Verborgen schlummerte, die Affäre H.Weinstein in aller Munde ist -  wird am Image mancher Männer tüchtig gerüttelt.  Talkshows wie jene von Anne Will (gestern ) – die Nachrichten  verkünden es und bringen vieles, worüber nie geredet wurde - weil  zu viel davon abhing, man sich nicht traute - ans Tageslicht.
Oh -OH - kein besonders schönes Bild, das manche Männer in ihrer Außenwirkung zeigen.
http://www.sueddeutsche.de/panorama/damon-ueber-weinstein-ich-wusste-dass-er-ein-arschloch-war-1.3721714
Sexisten – sexistisches Gehabe – Machtmissbrauch – Ausbeutung -  endlich - nach Jahren der Unterdrückung und Bevormundung steht die Frau auf und mischt  mit, meldet sich mit ihren berechtigten Ansprüchen auf ein freies Miteinander  in allen Lebenslagen zwischen Mann und Frau. Doch Gleichberechtigung sieht anders aus.
Was ist eigentlich ein Casanova?
 https://www.lovepoint.de/magazin/news-stories/maennertypen-casanova/
Oder ein Chauvinist:
 https://neueswort.de/chauvinismus/
Einer, der sich nimmt was er braucht?
Ohne Rücksicht – mit egoistischem Denken.
Oh weh, armer Mann, jetzt geht’s dir aber tüchtig an den Kragen. In den 68zigern wurde der Feminismus ins Leben gerufen. Der Begriff  und das Verständnis dafür ist nach wie vor verpönt und hat keinen besonders guten Ruf.
Warum wohl – Frauen sollen sich still verhalten. Die Männer wollen ihre Macht demonstrieren –
 Motto: „ich kann machen was ich will“.
Quelle Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Frauenbewegung
                                                      Der Casanova denkt anders.
Für den Typ Mann der sich  ohne zu fragen – mit seinem Charme  ganz selbstverständlich  nimmt was er braucht – gibt es keine Altersbeschränkung. Sie fühlen sich überlegen, sind charmant, oft bezaubernd, setzen ihre Vorteile geschickt ein. Lügen und das Betrügen gehören wie kleine Unwahrheiten selbstverständlich dazu.
Sie zeichnen von sich ein Bild wie sie gerne wären, es oftmals aber nicht sind. Oft manipulieren und täuschen sie um ein Ja von der Frau zu bekommen. Wenn es nicht klappt, wandern sie weiter.
Es gibt - trotz hinreichender Aufklärung - immer noch " Junge" die sich ausprobieren wollen, wie weit sie gehen können und Gefallen daran finden wenn es klappt und „alte Männer“, die es bei  jeder Frau ausprobieren, die bei 3 nicht auf den Baum kommt.  Egal ob sie selbst ungebunden oder  gebunden sind: Die Anmache ist oft aufdringlich oder unverschämt, selbstbewusst und ihnen auch bewusst.
 Manchmal aber auch geschickt, elegant und unauffällig damit man ihnen nicht zu schnell auf die Schliche kommt. Sie wissen ziemlich genau was sie dabei in die Waagschale werfen.
Dass sie sich selbst ein Armutszeugnis  damit ausstellen  ist ihnen dabei wahrscheinlich selbst nicht bewusst.
                                           Der Casanova handelt anders,
                                   als ein Mann der eine echte Partnerschaft sucht..
Ein flotter Dreier – sie nennen es „offene Beziehung“ ist genauso erwünscht  und in ihren Gedanken verhaftet wie – eine kurze Affäre, die bedeutungslos bleibt,  eine Beziehung hier – eine andere zur gleichen Zeit  das – ist für sie anscheinend  nichts Ungewöhnliches und total normal.
 Doch nach außen - in der Öffentlichkeit, würden sie nicht dazu stehen um das Bild des Charmeurs nicht zu gefährden.
Wo bleibt für sie der Mensch hinter der Frau – hat er – für sie – keinerlei  Bedeutung?
                         Sie fühlen sich als Eroberer - das genügt ihnen, der Mensch hinter dem Geschlecht ist ihnen nicht wichtig. Frauen sind austauschbar ist ihre Devise. Heute die – morgen jene – es ist ihnen im Grunde egal – Hauptsache sie werden als Mann bestätigt und haben Erfolg.
Mein Weltbild des Mannes ist erheblich gesunken seit ich umgezogen bin!
 Ich glaube – ich bin jahrelang sehr naiv durch meine Welt gelaufen, habe jedem – alles – auch an die Ehrlichkeit  anderer  geglaubt. Heute hat sich das gründlich geändert, weil ich näher hinschaue. Und oft sage ich zu mir selbst: leider.
Verliert man seine Unbefangenheit, sein Vertrauen in andere wenn man selbst älter wird. Wird man mißtraurisch - skeptisch?
Oder woran liegt es?
Ich bin skeptisch geworden, vorsichtiger. Glaube nicht mehr alles was mir erzählt wird.
 Sind die Frauen klüger geworden weil sie gelernt haben - näher hinschauen? Differenzieren sie mehr?
Chauvinismus – Casanovas – sog. Frauenversteher  (sowohl früher, als auch heute -  ich bin sogar mit einigen oberflächlich befreundet, weil ich gut zwischen Mensch und Typ Mann trennen kann ) - wie sie sich gerne nennen, gibt es viele. Man muss nur genau hinsehen.
Als Mensch sind sie oft okay, als Mann, den man ernst nehmen kann -  eine Katastrophe.

                        Immer noch ! sind veränderte Ansichten im Ansatz  stecken geblieben.
    Rückständige Ansichten  blühen nach wie vor  was das Bild der Frau in gewissen Männerköpfen angeht – ich sehe an jeder Ecke wo sie im Verborgenen steckt, nur, dass wir Frauen das merken und uns nicht darauf einlassen.  Damit hätten sie niemals gerechnet, wenn der Typ Casanova - Mann aus seiner  Versenkung gekrochen  kommt, denn die Frau , die zeigt -  dass sie weiß, was dahinter steckt,  wird damit  für den Mann als Objekt uninteressant.

             *** und jetzt kann ich nur hoffen, dass ich mit diesen Gedanken nicht in eine  
                                                                   "bestimmte Schublade " geschoben werde.                                                      abgelegt unter laute Gedanken -  ©  Angelface

Samstag, 11. November 2017

Nur ein Buch - ein Roman.





 Es ist – nur eine Geschichte.
Die Darstellung einer zutiefst berührenden – bezaubernden – märchenhaften Geschichte  und gleichzeitig brutale Wirklichkeit, die jeden Tag – irgendwo auf der Welt passieren könnte.
Vielleicht für viele Leser genauso kurz und schnelllebig wieder aus dem Lesegedächtnis herausgerissen, wie
„- ein ganzes halbes Jahr“ in einem langen Leben. Dieses vergisst man – auch weil es so kurz ist - irgendwann.
Diesen Titel vergesse ich nicht.
Wann ich angefangen habe zu heulen,  und vor mich hin zu schluchzen, weiß ich nicht mehr, vielleicht ab der Seite  417 oder später. Ich ertappte mich dabei nicht mehr damit aufzuhören, bis zum Ende, bis zum Schluss.
Mal leise, mal laut. Mal mit Unterbrechungen in denen ich laut auflachte und dann wieder weinte, weil es mich zutiefst berührte wie die Autorin gewisse Szenen beschrieb.

Die Autorin JOJO Moyes möchte diese Geschichte  von 2012 mit dem englischen Titel:
„ Me Before You“ als Liebesgeschichte verstanden wissen und sie ist es auch.
                                           Die Geschichte zweier Liebenden.
es packte mich buchstäblich schon nach den ersten Seiten....!

Und doch wird darin nicht nur  die Liebesgeschichte von Louisa und Will erzählt, sondern es ist zudem eine, die von Entschleunigung, Einsamkeit, übersprudelnder Lebendigkeit, von Fröhlichkeit und Leichtigkeit angefüllt ist, eine die von Wünschen und Hoffnungen, von starkem Familiensinn geprägte Geschichte erzählt.
Sie ist von  selbstloser Liebe durchzogen, von Toleranz und Verständigkeit, ebenso der Uneinsichtigkeit, der Vorurteile. Eine Geschichte voller Ängste und Schmerzen, voller Hilflosigkeit , Traurigkeit, innerer Zerrissenheit - Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Gleichzeitig aber auch zeigt sie  uns überdeutlich die Grenzen auf, denen wir Menschen ausgeliefert sind.
                             Eine gute Geschichte. ( finde ich )
Manches möchte man – vieles erreicht man mit Mut und Kraft –  anderes geht in die Hose – und am Ende des Lebens nicht gut aus.
So wie im wirklichen Leben. Vielleicht berührt mich deshalb das Buch so sehr und wird in meinen Augen weder  kitschig oder rutscht gar ins Sentimentale ab.
                       Doch, was ist – nicht gut? Für ihn, den es angeht – ist es eine gute Entscheidung – die einzig Richtige für ihn - für sie eine schlechte die sie letztendlich widerwillig akzeptiert. Widerwillig deshalb weil sie Hoffnung hatte, an die sie glauben wollte,  die sich aber nicht erfüllt hat.
Die Protagonisten im Buch sind so glaubwürdig geschildert und bebildert – zumindest entstehen diese Bilder als Kopfkino in meinem Inneren und verselbstständigen sich – und ich, ja ich steckte buchstäblich mittendrin und habe mich  komplett  für meine Umwelt  abgemeldet.
Vielleicht wollte ich mich aber auch nur nicht von einem Fremden beim Heulen erwischen lassen.
Ein wunderbares Buch und das mir, die ich Liebesgeschichten immer ungelesen zur Seite lege, denn aus dem Genre bin ich längst raus.Fühlte mich darüber erhaben. (Dachte ich – Tja – so kann man sich täuschen!)
Ich fand früher die üblichen LIEBESGESCHICHTEN – egal wer sie erzählt immer unglaublich banal und oberflächlich, ja fast unter meinem Leseniveau und schmunzelte eher über andere die sich darin gerne vertieften.
Diese aber ist  eine  zutiefst  menschelnde – berührende  Liebesgeschichte an das Leben.
    Mit persönlicher Widmung handgeschrieben  im Klappentext fand ich diese Geschichte  in der Stadtbücherei bei uns. 
                      Davon ein Film wäre tieftraurig aber wunderbar ( dachte ich mir nach dem Lesen - und siehe da ich fand ihn.
 You Tube hat wirklich alles!
                                                                                                                          © Angelface

Donnerstag, 9. November 2017

T h e m e n

                      Wir gehen mit der Zeit.
Ob man 20/30/50 oder über 70 ist -  ist  völlig  unwichtig. Ob man sich schick oder angepasst kleidet, ob man überall mitmacht - im Grunde ist alles unwichtig was nur äußerlich ist.
 - was das bloggen angeht brauchen wir keinen Berufsberater mehr. - 

        
Ist damit auch das Arbeitsamt bald passe?

Themen über die man sprechen und schreiben kann, gibt es Tausende und genug!
 Interessante Fragen und Antworten…unter den Links – Die „alten Berufe, wo sind sie – Handwerker – Restauratoren -  Maschinenschlosser – Dachdecker – Buchdrucker - Dekorateure –  Journalisten  - Lehrer – und noch sehr viel mehr, denn dies sind nur einige - brauchen wir die alle noch?
Oder ersetzen uns langsam aber sicher Maschinen, die für uns die Arbeit übernehmen.
                   Die Modebranche ist dabei im Vormarsch.Sie nimmt großen Raum in der Werbung ein.
Immer mehr Bloggerinnen stellen sich in den Großkonzernen und Modezeitschriften  als Model zur Verfügung um Mode sowie Werbung dafür an den Mann, bzw. an die Frau zu bringen.
Einige sind  sogar erfolgreich, sie verdienen damit ihren Lebensunterhalt.
http://www.zeit.de/2015/03/modeblogger-geld-fashion-week
schon im Januar 2015 schrieb in Zeit online Wlada Kolosowa einen Bericht darüber
 Auch hier ist über den Begriff: Berufsbezeichnung -  ja oder nein -  etwas zu lesen.  Auf Seiten hinzuweisen die dieses Thema näher behandelt ist völlig legitim und mittlerweile üblich, sogar die Tagesschau leitet uns zu weiteren Informationen weiter..
https://medien-mittweida.de/fashionblogger-beruf-hobby/
Da  diese Fragen eine ausführliche Diskussion  heute Morgen zwischen einem Bekannten und mir  auslöste -  mache ich es mir zum Thema.
                   Warum? Nun ja, vieles wissen wir ja mittlerweile aus den Medien. Social Media ist Trend, sogar Präsidenten nutzen es für ihre Sache. Missbrauch darin eingeschlossen.
                    Nochmals nun ja – viele Berufe sterben mittlerweile aus! Es gibt sie schlicht und einfach nicht mehr. Sie sind uninteressant geworden, man findet keine freie Stelle mehr, sie sind aus den Lehranstalten herausgenommen worden als hätte es sie nie gegeben.
Ich finde,  dies ist eine interessante Entwicklung, vor allem wenn man sieht und bemerkt, dass völlig andere Berufe - die es früher garnicht gab -  dafür an deren Stelle treten und für unsere Zukunft wichtig sind.
                    Ob man das nun mag, unterstützt oder für gut befindet, mag ja dahingestellt sein – aber Fakt ist, es gibt neue "Berufe", die heutzutage weder eine solide Grundausbildung noch Lehrzeit benötigen und man kann dennoch Geld und außerdem Interesse  für sich und  seinen Lebenshaus -  und Unterhalt damit einheimsen.
Welch eine Welt – traue ich mich dazu zu sagen, sie ist mir (noch fremd)  und ich betrachte sie mit etwas ungläubigen Augen.
Es ist nicht nur ein (vorrübergehender ) Trend sondern - mittlerweise berufstauglich geworden - zu bloggen  - egal, welch Thema man auswählt. Wichtig wird - überall dabei und präsent zu sein - egal ob auf Blogs - Facebook, Twitter, -  Instagramm und wie sie alle heißen.
Über Garten - Mode - Reisen - seinen Beruf und sein Hobby und über vieles mehr bloggt man.
  Im Laufe der Zeit  lernt man immer besser mit diesem Medium umzugehen und Spass macht es außerdem viele Gleichgesinnte dabei zu finden. Wir werden immer professioneller und perfekter darin.
Alles schreibt - selbst der Bauer bewirbt sein Land.
           In Deutschland gibt es – wie ich las -  mittlerweile über  5.000 Modeblogger/oder Reiseblogger die damit Geld verdienen. Das finde ich  an Zahlen - schon sehr beachtlich.
Bewundernswert ist es wie viele junge Leute  den Mut haben dazu einsteigen wo doch früher immer behauptet wurde, nur eine solide Berufsausbildung würde uns im Leben weiter bringen. Doch dies scheint nun längst überholt zu sein.
                 Ist das nun traurig zu nennen ? - nötig -  unabdingbar - wichtig?
Auf jeden Fall aber ist doch erfreulich, dass es bei der Berufswahl "Blogger"  keine                              Altersbegrenzung  mehr gibt.
ich  - stelle fest - ob wir es wollen - mögen oder nicht - :
Wie hat sich doch diese Welt verändert.
        Ich beobachte sie gerne weiter. Etwas abzulehnen, nur weil man etwas nicht kennt – wäre ja ausgesprochen borniert und dumm.
Ob man auf diesen Zug aufspringt ist die andere Frage, die ich mir allerdings selbst nicht stelle,,,,*
Wie denken andere Blogger darüber die nicht mit ihrem Blog Kohle machen, sondern nur unterhalten wollen?
Guten Morgen meine Lieben..
                                                                                                    © Angelface