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Samstag, 6. Juni 2020

die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen.

im " über mich" gibt es immer wieder Zeiten um Geschichten zu lesen, und andere Zeiten um sie selbst zu erzählen...
Begegnungen
es ist nun mal nicht jeder Tag wie der andere..
gute Tage – schlechte Tage sind wie die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen.
... oder helle Tage und dunkle Tage sind wie Perlen die im Glas hoch und runter fallen wenn man sie schüttelt. Auch - der Sonntag unterscheidet sich vom Alltag könnte gelten.
Doch der Juni fängt gut an, will ich ihm noch eine Chance geben oder nicht?

Heute hat mir eine Freundin berichtet, dass sie zum ersten Mal seit der Einschränkungen bei ihrem alten Frisör war  um sich endlich mal wieder auf Vordermann bringen zu lassen. Dafür fährt sie auch gerne ein paar Meilen, die hier Kilometerchen sind..
Ihr schwebte in Gedanken eine gründliche Reinigung und Gesichtsmassage vor. Die Haare sollten geschnitten und mit leisen Blondtönen aufgehübscht werden. Frisch und schick wollte sie werden, sich endlich einmal so richtig verwöhnen lassen –„ herrlich“, flüsterte sie in Vorfreude während der Fahrt dorthin.
Erst musste sie sich registrieren lassen, Vorschrift hiess es, der Datenschutz ist ausgesetzt. Was sie dann bekam war eine Maske auf – die Gesichtsmassage wurde  ansatzlos gestrichen – dafür bekam sie ein" Hütchen" in Form einer riesigen Plastikhaube - unter der sie vor sich hin dünstete - aufgesetzt währenddessen ihre Nackenhaare  fachmännisch gekürzt wurden.
Das Endergebnis war enttäuschend und zudem teuer...
Danach war sie völlig fertig und erschöpft weil es so anstrengend für sie war..
Sie schwor sich –  niemals wieder dieser Frisör – den sie schon seit Jahren kannte.
     Auf der Rückfahrt – Stunden später, es dunkelte schon und die Sicht war schlecht  – kam sie in den Starkregen, der wie aus Eimern vom Himmel fiel, -  ihr lief ein Reh vor die Räder – das Auto schleuderte und sie touchierte am Seitenrand einen großen Stein – Reifen platt – großartig – genau das braucht man wenn man unterwegs ist.
Ein Glück ist sie ADAC versichert, der kam dann nach ein paar 100 gefühlten Stunden und half ihr ihn zu wechseln.
  Da hat sie nochmal Glück gehabt dass sowohl dem Reh als auch ihr nichts passiert ist.
Das tröstet etwas.


*

            Ich hatte nicht so freundliche Begegnungen am gleichen Tag,

nach langem überlegen - soll ich - soll ich nicht begegnete mir meine Wiese auf der ich jeden Tag parke::: so sah sie im März 2014 aus, seitdem hat sich das gründlich gewandelt, kniehoch und höher würde ich sie heute nennen und ich geh jeden Tag an ihr vorbei, voller holpriger Moos und Maulwurfshügel...der war wohl mächtig fleissig und gräbt sich quer durchs Grundstück, da hat ein Rasenmäher kaum eine Chance.

 Blick zum Nachbarhaus quer über die Wiese,,,,↓

da kann man vielleicht verstehen - mittlerweile ist sie mir ein klein wenig ein Dorn im Auge denn ich nutze sie nicht,  urbane und beackere sie nicht, sie ist steil, wächst wie ein Weltmeister der auf Trophäen hofft und ist mir einfach zuviel.
So versuchte ich die Wiese zu mähen die sich an der Rückseite des Hauses mittlerweile in eine grobe Wildnis verwandelt hat, kam mit dem Rasenmäher nicht durch und: nahm die Sense zur Hand, schlechte Entscheidung!...
Ursprünglich wollte ich sie ja nicht mehr mähen weil ein Wiesenabhang mit vielen Mauswurfslöchernund entsprechenden Hügeln generell schwer zu mähen ist, versuchte aber mein Glück das misslang.

       Vielleicht lag es ja an der alten total verrosteten Sense die schon seit Jahren ungenutzt draußen hing? Stumpf ? Wahrscheinlich,  jedenfalls fiel kaum ein nennenswerter  Grashalm zu Boden.
                 Jetzt bleibt sie  die Wald - und Wiesen -Wiese voller hübscher Gänseblümchen und Vergißmeinnicht, einladend für allerlei Getier sieht sie ja dennoch aus... – wie sie ist, als freier Parkplatz immer noch gut wenn ich das TÜV TÜV wende...
               Zuallerletzt  um den Tag gebührend abzurunden, zog ich die schwere hoch gefüllte Mülltone voller Abfälle den Berg und die abschüssige, mit grobem Kies ausgelegte Nebenstraße - an der Wiese entlang bis zum Abholplatz hoch, es fing an zu regnen, ich wurde pitschnass.
Jetzt habe ich Rücken und bereue...Bravo
4 Zecken am Oberarm waren die Folge und alles juckt wie verrückt, also kann ich annehmen dass ich gegen Grasmilben so allergisch wie meine Katze bin.
Soll ich den Juni jetzt schon abhaken?
Trotzdem will ich nicht in die Stadt und mein Paradies dagegen austauschen.

Ich glaube der Satz hilft: immer positiv denken und bleiben...
denn ich sage, einmal Pech gehabt, das bleibt nicht!
es kann nur besser werden...denn Humor hat man wenn man trotz alledem lacht.
*

 ich leg noch eine Geschichte anbei: denn ähnliches,  wenn auch anders hab ich selbst erlebt..
lang ist* s her:
https://wokinisblog.blogspot.com/2017/09/wenn-einer-eine-reise-macht-kann-man.html#comment-form
                                                   @ Angelface