Montag, 12. Mai 2014

Woran glauben wir...? 12 Seiten aus 2008

Gedankensplitter....
Oft gehen wir
... mit uns
recht streng ins Gericht
wir möchten so gern
Vieles geht doch nicht
wir nehmen uns viel
geben auch gern
Anderen wenig
uns oft einen Stern


Atheisten - bei BX ein großes Thema, darüber schrieb ich 2008 diese Zeilen
sie sind aktuell wie nie zuvor.
http://www.bookrix.de/book.html?bookID=angelface_1249399856.0365600586#0,468,5256
.... Atheist sein  - eine Alters - oder eine Glaubensfrage?

Oder halten wir uns nur an alten Dogmen fest, um uns an irgend etwas anzuklammern was irgendwann einmal von Bestand zu sein schien.
Neulich las ich in einer Umfrage, dass es mittlerweile mehr Atheisten als Gläubige gibt.
Atheisten...über diesen Begriff habe ich mir nie sonderlich Gedanken gemacht. Was heißt das überhaupt?
Dass man an überhaupt gar nichts glaubt?
Irgendwie kann das doch nicht sein.
Denn an irgendetwas glaubt doch jeder.
Gut, wenn man den Atheismus nur mit der Religion verbindet, dann mag das stimmen, denn nicht jeder hat einen Glauben oder will sich festlegen sobald er erwachsen ist.
Der Schule, dem Elternhaus und dessen Einfluss entwachsen, bildet man sich meist seine eigene Meinung und glaubt dann je nach Erfahrung an nichts mehr, wenn man den Zeitlauf der Welt verfolgt.
Wer kann schon unbefangen und kindhaft an Gott und seine Gerechtigkeit glauben wenn er das Elend dieser Welt erkennt, auch wenn wir selbst ein großes Stück dafür mitverantwortlich sind, ...
dennoch fragen wir uns oft vergebens, was haben die Kinder, die früh sterben müssen, getan,
... was die chronisch Kranken, die jahrelang Unsägliches erdulden.
Was die, die wirklich nie in ihrem Leben anderen etwas Böses getan.
Menschen haben früher getötet um zu überleben.
Heute töten sie, um sich über andere zu erheben.. *
Ist der Gedanke des Atheisten an garnichts außer an sich selbst zu glauben, nichts zu glauben, vielleicht eher ein Schutz vor Enttäuschung, als wenn er an ETWAS glauben würde? *
An was sollen wir glauben?
Es gibt so viel was uns angeboten wird.
An die Religion - egal welche man wählt...
An die Regierungen im jeweiligen Lande - egal welche man wählt...
An die Natur, die wir selbst zerstören...
An uns, die wir nicht auf uns achten...
An die Mitmenschen, die wir nicht achten...oder gar ehren
E h r eRücksichten  - welcheWorte,
längst ist vergessen was es einst bedeutet hat.

Wir gehen sehr leichtfertig mit dem um, was wir haben. Jeder denkt nur noch an sich und an seine eigene kleine Welt, und wenn man weg ist von ihr, na ja, herrscht die allgemeine, recht gleichgültige Meinung, "dann ist man eben weg von ihr" .
Wir verpuffen leichtfertig Gase und Gifte in die Luft, genießen völlig unbeschwert ohne an das "wiesowarumwozu" zu denken, - unsere Urlaubsreisen, obwohl wir wissen welchen Schaden sie für die Umwelt anrichten, fahren teure Autos, ergötzen uns an hochmotorigen Maschinen zu unserem Vergnügen,
keiner verzichtet auf seinen Luxus, wir holzen die Wälder ab, sorgen gründlich dafür, dass das Ungleich-gewicht immer größer wird.
Was hinterlassen wir unseren Kindern ?
Wenn wir gehen, lassen wir ( wie unsere Vorgänger) eine Wüstenhalde voller
Schutt und Asche zurück.

Müllberge  sind entstanden - Butterberge - Steinwüsten - abgeholzte Wälder - gerodete Flächen - abgebrannte Felder, die Tierwelt stirbt aus, es ist kein Platz mehr für sie da.
Wovon sollen die Menschen und Tiere nach uns leben?
Haben wir daran schon einmal gedacht, wenn wir den Luxus des Täglichen so selbstverständlich genießen?
U n g l e i c h g e w i c h t
Immer ist der Mensch derjenige
der die Kriege beginnt und blickt man zurück in die Zeitgeschichte
dann sind die Glaubenskriege die ersten,
die für Blut und Tod auf dem Schlachtfeld gesorgt haben.
Hunger, Not und Armut hat uns der Schöpfer geschickt um uns zu prüfen heißt es, nun denn, in dieser Prüfung hat die Menschheit kläglich versagt, immer wieder, doch hat sie dadurch mehr glauben gelernt?
Glauben wir an uns selbst?
An Unsere Fähigkeiten?
Wir sind nur ein Rad im Getriebe, das jeden Tag stehen bleiben kann.
Was kommt danach?
Woran oder besser gesagt, was glauben wir, wenn wir Atheisten sind ?
Ich kenne so einige, von denen man sagen könnte, die glauben an gar nichts, oder
zumindest würden sie das von sich behaupten, dem widerspricht sich aber, dass sie am liebsten an manchen Tagen gern sterben würden wenn sie das Leben beutelt, obwohl sie angeblich das Leben so lieben und nicht an den Tod glauben, oder war das umgekehrt? *
Ach, ich weiß es nicht, da blickt ja kein Schwein dahinter.
"Ich bin gerne auf der Welt" auch so ein geflügeltes Wort eines Atheisten,
doch warum genießt er diese Welt und jeden Tag seines Lebens nicht wenn ihm doch der Glaube daran fehlt?
Oder... *
"Ich hab ein schönes Leben gehabt", wenn er jeden Tag arbeitet und eine Aufgabe erfüllt und hinter all dem, steht meist der Gedanke" später, wenn ich Zeit habe, die Ruhe und den Lebensabend zu genießen,...
aber warum fragt er sich dann..
"warum und wozu bin ich noch auf dieser Welt"? wenn er nicht an sie glaubt, glaubt er dann doch an ein Leben danach in einer anderen Form, dass er wiederkehrt?*
Irgendwie erscheint es mir, als würden wir, die wir die Atheisten sind und an nichts wirklich Fassbares glauben, dennoch auf irgend etwas warten, woran wir glauben könnten... *
Vielleicht an etwas, was unser Verstand
nicht begreifen und unser Gefühl nicht fassen kann?
Nun, ich habe keine A h n u n g davon....
Und glaube dennoch daran, dass jeder Mensch Gefühl und Gespür sowie Instinkt besitzt und das ist etwas, was man auch nicht ( be) greifen kann.
Und wo haben wir das her?
Das ist ganz sicher etwas, was mir jeder Atheist sagen kann.

Noch ein Weilchen
... wieder schreiben wir Mai oder August /September/Oktober
wie letztes Jahr.
Wir haben den tag des Pflegens und Helfens und nichts hat sich verändert, nichts ist passiert
Sie lebt noch,
recht pumperl g’sund und munter
obwohl sie schon über
Siebenundachtzig - und jetzt schon über neunzig  ist
was noch vor einem Jahr
fast undenkbar schien.
Andere gingen vor ihr,
was wir nie dachten,
was aber wahr wurde,
wie auch letztes Jahr.
So verläuft die Zeit,
eilt uns voraus
und ich denke zurück
an letztes Jahr,
als man noch,
wie man glaubte,
unverwundbar war.



und die Rose
einmal gepflanzt
sorgfältig gepflegt
und immer gegossen
blüht stetig
und immer
jedes Jahr
.............................................................. @ Angelface 2008

Kommentare:

  1. Danke für deinen Besuch und die freundlichen Worte. Nun hab ich mal nachgesehen, wer diese lieben Spuren hinterlassen hat ... und fand zu dir.

    Ein lieber Abendgruß
    von der Waldameise

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  2. ich danke für den freundlichen Gegenbesuch und na, da hast du mich aber gerade bei einem nicht so "heiteren Thema erwischt....ich hoffe es war nicht zu schwer verdaulich....herzlichst Angelface....

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herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit die meinen Beiträgen gelten, denn mich interessiert auch die Meinung der anderen zum Thema das ich auswähle, lieben Gruß an Euch alle - Angelface -