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Samstag, 13. Juli 2024

mein Sommer 2024 @ angelface

 

mein Sommer 2024
oft ist er gewittrig, dann verkrieche ich mich an den PC...

kommen – gehen – oder bleiben hab ich mir neulich selbst die Frage gestellt, als ich gefragt wurde:

" sag mal, kommst du dieses Jahr“?.

Der Sommer trägt  Beschäftigung  - Arbeit , Hobbys und Abwechslung für mich genug.

Auch wenn das Wetter im Moment im Juli wenig Leichtigkeit verrät,  sondern sich ein klein wenig schwierig anstellt - es  ist doch ein schöner Sommer hier. Zwar noch oft durchbrochen durch kühle Tage und sternklare Nächte, die auch mal mit Regen benetzt werden, doch der tut der Natur und uns auch gut.

Ich denke wir nehmen ihn an, wie er kommt.

Mir ist  bewusst dass ich, sobald ich im Garten arbeite doch meist von Leichtigkeit und guter Laune durchzogen bin. Irgendwie fühl ich ich außen freier und leichter. Das ist allerdings kein leichter amüsanter Stadtspaziergang zum nur herumschlendern. Ich denke nicht so viel, sondern mache einfach. Dabei nehmen die Katzen soviel Anteil an meinem gärtnerischen Alltagsleben was mich  mehr als nur freut, denn sie sind meine Begleitung die ich genieße...
Sie gucken mir zu, springen und tanzen um mich herum, spielen, fangen, kabbeln und bekriegen sich voller Lebendigkeit indem sie sich durchs Gras jagen, mir rund um die Füße springen während ich meine Wäsche aufhänge und ihnen zusehe wie sie sich wie Eichhörnchen in den Bäumen in den Klettermodus begeben. Nachmittags in der oft Lese - und Ruhezeit gibt es lange Schmusestündchen mit einer der Katzen die mir gerne auf den Schoß kommen, so erholen wir uns gemeinsam während ich lese, bis sie wieder  nach und nach"  abdackeln".
Sie genießen in vollen Zügen ihre  ungetrübte Freiheit bei mir.

Durch die Katzenklappe  rein - raus - rein im Wechsel wie sie es wollen wenn sie kommen und gehen , damit spare ich mir ständig offene Türen. 

Wie sie sich fühlen, erzählen sie mir in ihrem Verhalten, es geht ihnen gut.
Längere Urlaubsreisen sind  für mich wegen der Katzen etwas schwierig zu gestalten, ohne Katzenversorger im Haus geht das nicht. Tierheim kommt während dieser Zeit nicht infrage bei Freigängern, das ginge in die Hose, - also verzichte ich, weil sie mir wichtiger sind..

Das ersetzt mir vielleicht nicht ein gutes Buch am Abend, eine Reise an die See oder das Meer in Holland was ich noch vor hatte, aber mein Verlangen danach hält sich in Grenzen.
Ich sehe zu und lese gerne wohin andere verreisen. Wie sie sich andere Vergnügungen suchen.

Im Jetzt vermisse ich nichts - verlustiere mich lieber im Garten und erhole mich faul in der Stille des Vogelsbergs. Ja, die Erinnerung  an Reisen ist schön, a b e r...sie genügt mir...

 längst hab ich vergessen wo ich überall war..
Während ich sinnend in den Himmel blicke, habe ich nun tatsächlich beschlossen, da Canada so weit weg ist , - doch nicht mehr dahin zu reisen und damit das Reisen in die weite Welt aufzugeben und diese nur noch in Büchern zu unternehmen.

ob es hier, da und dort war..am Meer oder an der See -  immer war mir
der liebste Ausflug - wenn, dann in den Süden. Meer, Sand, Pinienwälder, 
wenig Menschen,  Einsamkeit Ruhe und Stille


ich glaube das läuft jetzt  hier  beim Betrachten der alten Bilder
  unter  # Nostalgie....> und unbeschwerter Jugend..
damals war die Welt für mich rund...


 egal ob  beim Camping  - zu Fuß oder -  in den Bergen


mit Wohnwagen oder Flugzeug

obwohl -  wer weiß - der Edersee ist  nur ein Tagesausflug
und ist auch Wasser...was ich so liebe...
ich halt es mal in Gedanken fest..
 doch schon damals  empfand ich  den großen  Andrang
von Menschen als viel zu viel.
ich seilte mich ab und sammelte Steine..

mit den Mädels war ich  unterwegs..in Griechenland.

und wann das genau  auf den Bildern verortet war, in den Mitte Siebzigern schätze ich.
neulich erst hab ich sie mir durchgesehen und viele vernichtet weil sie rotstichig wurden.

in Gedanken kann ich ja überall sein wo ich hin will
und meine ungebremste Phantasie lebendig sein lassen.
ich brauche mir nur meine Bilder ansehen. Dann fallen mir die Namen der Orte sofort wieder ein.


Die etwas müden Knochen sagen Halt – das musst und willst du nicht mehr tun.

Es ist ja auch kaum einer mehr da, den ich dort kenne. Seit es meinen großen Bruder dort nicht mehr gibt, hat meine Schwägerin beschlossen, umgekehrt mich zu besuchen.
Wenn mich bisher etwas gereizt haben würde, wäre es die Landschaft des weiten Landes gewesen, oder der  Blick auf den Indian Summer, den ich dort noch nie erlebt habe.
Doch allein mit dieser Freude mag ich damit nicht sein.  Es macht mich weder zufriedener noch glücklicher. Das hatte meine Freundin auch schon für sich festgestellt, ihr ergeht es ähnlich. Irgendwann nimmt man davon Abstand und findet es gut.
Andere dürfen gerne reisen, ich reise dann mit dem Finger auf der Landkarte neidlos mit.

Mehr  Ruhe und Zufriedenheit  - entdecke ich nach wie vor in der Gartenarbeit die mir einfach gut tut, wenn ich mich fit fühle.– Es stärkt mir im -  jetzt  gelassen älter werden - die Knochen, wie die Venen beim Bücken und Rupfen, sorgt außerdem für eine gesunde Durchblutung der Haut und des Kreislaufs.
Ebenso schön finde ich es eine Stunde danach gemütlich die Füße hochzulegen und ausruhen auf dem Balkon mit dem Blick in die Ferne und den Himmel der mit davon - reisenden Wolken durchzogen ist.
der Blick ins Blau, und abends ins sanft rosa Abendrot  erzeugt ein friedliches Gefühl in mir.

Reisen oder erleben - natürlich könnte ich wenn ich wollte, mir eine der vielen Festveranstaltungen zu den Wochenenden ansehen. Dazu müsste ich Lust haben und merke, es ist nicht so. Es gibt gerade im Sommer genug Garten und Schlossfeste die das anbieten. Oder an einer der vielen Wanderungen in einer der Gruppen teilnehmen, was ich noch nie gerne gemacht habe. Könnte auch mit dem Fahrrad etwas unternehmen, doch irgendwie zieht es mich nicht drängend in die Pedale.

  • Genug ist genug.- auf hohe Bäume klettern und Berge ersteigen ist vorbei.

  • Das Bewusstsein all dessen macht mir eher Lust, mir ein gutes Essen mit viel Gemüse zum Abend zu kochen, dabei schöne Musik zu genießen, danach gibt es leckerem Nachtisch zum Kaffee, wenn Besuch da ist  gibt es ein gutes Glas Rotwein zum Käse....

Ein lieber Besuch mit vertrauten Gesprächen verrät genug Abwechslung im Garten bei untergehender Sonne, das bringt mir viel mehr.
 gemeinsam genießen was da ist, die Ruhe -  die sanfte Vertrautheit - Gelassenheit - Freude

und ein schöner Plausch.

ich denke jetzt  nach längerer Überlegung - gereist bin ich genug...

ich sehe mich in meinem Garten  zufrieden
 - wieder gespiegelt - im grün- gelb und rot

mit 20 - 30 - 40  oder 50 verreisen ist schön und unterhaltsam, macht abenteuerlustig
wenn man die Welt kennen lernen möchte,  doch irgendwann ist Mensch sein  genug.


Celinchen meint das auch wenn sie nur noch über
 IHRE Wiesen im Garten streift,
auch dort wartet noch was Neues jeden Tag...


So kann meinetwegen der Sommer vergehen und den Gang am Wochenende zum Jakobimarkt
nun ehrlich, den verkneif ich mir lieber wenn ich daran zurück denke, wie die Massen von Menschen wieder in Ulrichstein zum Juli einfallen.

 Ahoi,  - Händler, Kirmes, Lärm und Trubel  in der Wiederholung
 in 3 Tagen über 3000 Menschen auf einem Fleck -  für viele  Käufer, Besucher und Verkäufer schön,
 hab ich in den letzten Jahren genug gesehen.

@ angelface


obwohl 
 Meer wär schon nochmal schön..
die Bilder von Rügen ziehen mich magisch ans Meer,
auch weil ich weiß dass es da nicht so voll ist wenn man gute Ecken kennt.

wenn ich mir so die Bilder im Buch ansehe .
 wer weiss...ob' s mich nochmal packt auf reisen zu gehen...?
ein großes vielleicht bleibt zurück...