Donnerstag, 29. Januar 2026

wetterwendisch so oder so,,,,

  • Wetterwendische Zeilen bringt der viele Schnee im Weiß vor dem Fenster auch mit.


    • und der nach oben. > .ist beschwerlich

    •   >  glatt und lang....>>>>>>>>>>>>>>








  • man könnte auch sagen ich fühle mich vom Wetter im Vogelsberg geleitet geführt und verführt , mal begleitet, auch befriedet, dann wieder unterstützt im Alltagsleben, ablehnend weil 's manchmal grässlich unangenehmes Reizwetter ist, in vielen Sommern auf die ich zurück blicke - vorne kalt und hinten heiß - eine wie mich eher schädigend wenn zu viel & und zu nah, dir die Sonne wie mir auf den Pelz brennen würde wenn ich die vielen Büsche, Bäume und Pflanzen nicht direkt um mich hätte. Mich leider im Winter durch das Glatteis sehr einschränkt. Beschäftigt, mich in freud- und manch leidvollen Stunden, wenn ich zu viel träume begleitet



nicht alle Wege führen nach Rom, manche führen tief bis in die Schneewildnis hinein, doch das Celinchen geht ihn gerne und bewegt im Schnee ihre Knöchelchen..




Kurzum ich antworte mit meinem Körper, der Seele und dem Gemüt sehr auf 's Wetter weil ich mit der Fibromyalgie lebe die mal da und dann wieder weg ist.
  • Nix was so zuverlässig wäre oder käme und wieder geht, sodass man sich darauf einstellen könnte. Vielleicht  - oder eventuell könnte man mal einen Hypnotiseur befragen was sich dagegen tun lässt. Der steht doch bestimmt auch unter der Schweigepflicht und dürfte es keinem weiter sagen. Leider gibt es den hier nicht.

  • Man spürt den Körper, das älter werden doch sehr , - mit jedem Jahr etwas mehr.

  • Manche reden darüber andere nicht – sie schämen sich wenn es ihnen mal nicht so gut geht – warum eigentlich , gehört es doch mit zum Leben. Das sich gut oder sich *an a n d e r e n Tagen   schlecht fühlen.

  • Ob mit Arthrose in Fingern, der Hüfte , Knie oder Händen, oder die Knochen, das Herz der Blutdruck reagieren darauf wie das Wetter dass sich hier sehr stark und ständig ändert.

  • Es macht müde sodass sich das Schlafen mit- ändert, der Vollmond lässt dich nicht ein- oder durchschlafen, die schlaflosen Nächte schwächen, Tagträume bringen dich durcheinander, der Biorythmus spielt mit dir, mit jedem Jahr etwas mehr..


  • hier kann man so gut wie nicht mehr schippen...
    unten drunter ist nach wie vor pures Eis 

    das macht müde oder schlapp, unlustig weil es so beschwerlich ist, - dann wieder aufgeladen fit wie ein Turnschuh, fühlst dich mächtig heftig kräftig beim Schippen , meinst du könntest noch Hügel und Bäume, ja sogar Leitern erklimmen, traust dir viel zu viel- oder dann wieder zu wenig zu – es ist schleichend oft jeden Tag anders, wie nennt man das?

  • Der eine nennt es lebensbejahend, der andere lebensmüde, der Dritte sagt - dir fehlt nur etwas Gelassenheit alles so anzunehmen wie es kommt und auch wieder geht.

  •  Schöne Winterbilder entschädigen  auf dem Weg von Haus zu Haus..
                        .             



  • wunderschön nah zoome ich sie vom Balkon aus zu mir her..
    der Platz ist leer-da haben die Wintersportler die sich sonst auf der Loipe tummeln
    wohl aufgegeben...

    wenn die Sonne über dem Platz steht gibt es schöne Bilder

      scheint die Sonne wage ich mich zu einem kleinen Spaziergang auf
    um Nero und Jack zu besuchen...

    celinchen begleitet mich wieder und hüpft vor mir her...

    sie freut sich Jack zu sehen um
    mit ihm und Nero Fangen zu spielen
    das lenkt vom vielen zuhause sitzen sie und mich ab



  • Der Winter, lang und heftig unterstützt dieses  eingesperrt sein - Gefühl wenn du – bestimmt nicht untätig zu Hause hockst aber raus magst du auch nicht viel gehen.  Außen ist es kalt wie in Sibirien, das sieht zwar wunderschön aus, doch eigentlich möchtest du lieber wieder im Frühling und im Sommer mit normalen Temperaturen die dir angenehmer freundlich zugewandter sind , sein.

  • Was ist das nun - ? F r  a g e z e  i  c h e n -
    gedachte Gedichtfetzen, Verse, Momentaufnahmen die wieder vergehen, Geschichten oder Gedanken …
    Gibt' s dafür eigentlich auch Tabletten?
    So was soll doch angeblich für alles helfen.

  • Leider keine Pillen, doch Kalium, Calzium, Magnesium,Vitamine, Heilerde, Einschlaftees und Nahrungsergänzungsmittel gibt ’s doch sogar im Supermarkt der ebenso leider zur Zeit nicht erreichbar ist.

  • Seis drumm...heute so – morgen wieder anders -


    der Blick nach Innen hat noch nie jemandem geschadet, ganz im Gegenteil manchmal sogar andere wie die Katzen gut unterhalten......

  • @ angelface


Montag, 26. Januar 2026

* mitten in Schnee und Eis...

Das Vogelbergsgebiet ist dafür bekannt dass es - jedes Jahr neu im Wintermärchen versinkt.


Doch das Ausmaß kann sich niemand vorstellen, der nicht ständig hier wohnt oder aus der Stadt – nichtsahnend, weil vorher nicht informiert - hierher  zieht. Vor allen Dingen wie schnell es geht - über Nacht eingeschneit ist nicht nur ein Sprichwort sondern Tatsache...gestern noch nur Eis - und Kälte - eine Nacht später Wintermärchenwald.

heut Nacht hat ' s nochmal ne Schippe draufgelegt !!!
so viel und so hoch 
dass alle staunen...

wäre der Garten nicht so abschüssig - wäre es nicht so glatt!!!
so aber rutscht man schnell!!!
letzten Winter hat sich einer der Nachbarn 2 Rippen angeknackst
 als er von Garten zu Garten wechselte
nur um mal guten Tag zu sagen...

eines der Phänomene hier : 
 die Hauptstraße ist geräumt und fast schneefrei während der Park
tief im Schnee versinkt.

aber ich schenke euch gerne noch ein paar aktuelle Tagsüber-Bilder
denn gestern hat es den ganzen Tag  ohne Unterlass geschneit!!!
*schön - hoch - dicht - fluffig  weiß * & entsprechend glatt

Selbst B e r i c h t e darüber, dass es vor Jahren noch viel schlimmer und stärker mit dem winterlichen Schneebefall war konnten dies neu Hinzugekommene kaum glauben, lachten darüber und sagten :

“ komm du spinnst“! Nee, wir spinnen absolut nicht - denn jeder hier findet es außergewöhnlich auch diejenigen die schon 25 Jahre und mehr hier sind!!!

Nun denn – in der Tat sind Bilder, auf denen die Schneemassen quer durch die Gärten meterhoch bis an die Haustüren nichts ungewöhnliches sondern - über Wochen hinweg – zum Alltag wurden, sind zwar vorbei. Auch, dass Bäume wie Streichhölzer abknickten wenn sie die Schneelast nicht mehr trugen klang eher wie ein Wintermärchen dass man anderen vorlas als man es für die Wirklichkeit halten würde. Doch jedes Jahr sind wir mindestens von Januar bis weit in den März eingeschneit und können uns über eine geschlossene Schneedecke freuen. Über die Spuren von Reh, Hase, Waschbären und Fuchs im Schnee. Der Hoherodskopf ist nicht weit, denn 278 Meter höher ist es Skigebiet. Etwas abseits am Rande des Ortes durchzieht die Loipe die Gegend. 

Erst wenn man von der Stadt aufs Land zieht wo es weite Flächen gibt über die der Wind braust dass sich sogar die Kühe und Rinder die dort weiden kräftig schütteln, - jedoch abgehärtet sind, glaubt man es wenn man an ihnen vorbei fährt. Auch sie stecken zentimeterhoch lange im Schnee wenn sie überhaupt nicht in die Ställe kommen. Erst wenn die Zitzen der Mutterkühe gefrieren, sodass die Kälber nicht mehr daran trinken können, wird auch von Seiten der Bauern ein Einsehen gehabt und sie dürfen bis zum Frühjahr in den Stall. Die Bauern haben meist ein schlichtes Gemüt - für sie sind die Tiere Nutztiere und kein Ponyhof zum streicheln und meinen wenn du sie fragst:“ ach, die Viecher halten schon einiges aus“! Ob noch Grasreste unter – dem Schnee für hungrige Mäuler stecken ist ihnen meist ziemlich egal. Auch für ein erfrorenes Tier gibt es noch gutes Geld, so ist die Mentalität hier.

Menschen die schon lange hier wohnen und arbeiten selten in die Stadt kommen, ein hartes und entbehrungsreiches Leben führen wo man abends früh zu Bett und morgens mit dem Hahnenschrei wieder in den Stall geht sind nichts anderes gewohnt. Eigentlich könnte man sie auch in die arktische Tundra umsiedeln, sie würden wahrscheinlich auch dort zurecht kommen und sich in den Jurten wohlfühlen, in dem die gesamte Familie in einem Raum wohnt, arbeitet, kocht, isst und unter dicken Fellen schläft..

Wenn - nun die Stadt sich auf das Land orientiert weil die Mieten und Häuser dort billiger sind, es noch freie ungenutzte Häuser gibt weil die Jungen sich ab in die Stadt machen, weil es dort Arbeit gibt, sind 's die Alten zufrieden . Sie kennen ja nichts anderes und werden dort alt ohne je die Welt gesehen zu haben.
Städter hingegen bringen all ihre gewohnten Ansprüche mit und modeln die Häuser je nach Geldbeutel um. Da redet man dann wie selbstverständlich von Gastanks im Garten, von Zentralheizung und Fußbodenheizung statt Nachtspeicheröfen und noch viel mehr, obwohl die kleinen Häuser niemals vorher dazu angedacht waren, weil es Abschreibungsobjekte waren, die es heute nicht mehr sind..

Wer vermietet betrachtet und benutzt es als Quelle der Geldeinnahme und verdient gut damit.
Ursprünglich war das ja auch so von den Architekten gedacht bis es zum Wohngebiet erklärt wurde, weil die Feriengäste ausblieben.

Das sieht man mittlerweile auch sehr am Park mit seinen Ferienhäusern und Gärten die Stück für Stück umgebaut, modernisiert, angebaut und mit luxuriösen Zäunen umgeben sind. Da wohnen dann Fremde  mit und ohne Kindern und Hunden, für 14 Tage oder 3 Wochen.

Der Schnee überrascht viele ; - wenn er kommt bleibt er durch die Lage der Höhe über Wochen hinweg liegen, wird zu Eis, von da zum Eis &  Schneeregen, wieder zu Eis oder füllt die Gärten und Straßen mit meterhohem Schnee auf, die kaum ein einzelner Schneeschieber schafft. Hier bekommt das Bauamt Tag und Nacht genug zu tun um die einzelnen Dorfgemeinden zu versorgen. Dann meinen wir alle, die sich hier angesiedelt haben - wir wären entweder in der Schweiz, in Österreich oder mitten im tiefsten Bayern.

Es freut sich der Mensch über Schnee den woanders in der Stadt kaum einer mehr kannte..

in diesem Jahr scheint es anders zu sein.
nun hat sich der Schnee auch bis in die Städte verlagert, - so, -  wie Flüsse über die Ufer treten, Hurrikans nicht mehr selten in der Welt sind leugnet nach wie vor ein blonder alter wirrer Dummkopf nicht ganz so weit weg von uns, mit hochrotem Kopf voller Machtgedanken, dass er als der Größte alles bestimmen und keiner ihm etwas anhaben kann, - dass es den Klimawandel gibt. Aber ich denke ähnliche Größenwahnsinnige gibt es überall auf der Welt...

den Rest erzählen die Bilder...mitten in Schnee und Eis...und die märchenhaften Schneebäume wachsen nach wie vor bis fast zum Himmel... willkommen Herr Winter - 

                               






auf einen Schlag wieder im Weiß gelandet 
kein Wunder wenn es die ganze
N a c h t  über schneit..



es schneit Frau Holle schüttelt wieder kräftig vom Himmel

auch am 27.01. um 9°° hat es kaum aufgehört...

und es schneit weiter und weiter...

alle freut es;  nur die nicht die fahren müssen, denn vorher müssen sie ihre Autos erst mal aus dem Schnee herausgraben. Da werden die Finger und Füße schön nass und kalt!
So gibt es auch mitten in Schnee und Eis neue Geschichten die anmuten als wäre die Zeit stehen geblieben und wir nach 1960 versetzt angekommen...
 gestern Nachmittag, - so gegen 4°° klingelte es Sturm bei mir, ich war im Sessel eingeschlafen weil es den Tag über fast schon dunkel war.. Natürlich schreckte ich auf - - es war der Nachbar der mir vermeldete er hätte etwas Sorge weil der RTW vor unserer Haustür mit blinkenden Lichtern stand..
außerdem waren die Kerzen am Weihnachtsbaum noch nicht an.
 zu früh gefreut - ich wars nicht,  die den brauchte es war ein anderer der einen Schwächeanfall hatte weil er bis zu den Knien im Schnee versunken war....
wär er mal besser Zu Haus geblieben- dann wär ihm das nicht passiert.
Trotzdem hoffe ich natürlich; -  dass es nix Ernstes war.
 Zumindest wissen wir dadurch, - dass uns der RTW trotz Schnee erreicht.


@ angelface

Freitag, 23. Januar 2026

* liegenbleiben ist keine Option

Vorwärts statt rückwärts, liegenbleiben, oder aufgeben ist keine Option.

    Arrangements  


Sicher hat der eine oder andere schon bemerkt, dass ich seit dem * letzten Schrieb* Haare gelassen habe, was sich durch Zufall ergab - wie so vieles, wenn man es zulässt und offen für Neues ist.

Die Nachbarn und deren Haus kannte ich ja schon von Anfang an, hatte auch mitbekommen wie nacheinander 2 neue Besitzer wechselten und dort umgebaut wurde. Dann zog das *jüngere Paar ein, hatte einen jungen Hund aufgenommen und wenig später auch eine Katze die immer im Garten herumschlich und auch gerne auf die Bäume kletterte. Merlin und später Nero hatten auch Kontakt mit ihm. Den schwarzweißen Kater hatte ich durch meine Nachtkamera schon öfter an meinem Haus wahrgenommen doch er blieb scheu. Die junge Frau hatte von Anfang an näheren Kontakt mit meiner Nachbarin. Sie gingen zusammen regelmäßig joggen doch da sie nur englisch sprach hatte sie wenig oder keinen anderen Kontakt mit den übrigen Nachbarn hier. Ich kannte sie nur flüchtig wenn sie dort zu Besuch war, konnte mich wenig am Gespräch beteiligen, da mein englisch nur für s Gespräch* durch meinen Job am Wohnmobilstellplatz reichte, wenn ich Infos zum Urlaub geben sollte .Doch ich fand sie da schon sehr nett und aufgeschlossen, fröhlich und unbefangen, dazu wunderhübsch mit ihren samtweichen schwarzen langen Haaren. Sie war auch die Erste die zu meinem Gartenflohmarkt kam und begeistert davon war. Nur die Sprachbarriere verhinderte ein wenig näheren Kontakt

                     Als ihr  Nachbar Peter vor 4 Jahren starb in dessen Haus durch die Nachfolgebewohnerin zwei kleine Katzen zurückgelassen wurden, um die ich mich kümmerte wussten sie, dass ich Katzen- affin bin.
Als die Katzen dann durch meine Hilfe vermittelt waren, stand das Paar eines Tages bei mir und fragte mich ob ich wohl auch auf ihren Kater aufpassen könnte weil ihre Katze nicht mit dem Wohnmobil mitfahren wollte, dass sie sich gebraucht zugelegt hatten. Sie war zu scheu und ängstlich und verkroch sich  bei den ersten Probefahrten die sie mit Hund und Katze unternahmen. So suchten sie meinen Rat.
.... Selbstverständlich übernahm ich das gerne, somit ergab es sich, dass ich nun auch mit ihnen beiden näheren Kontakt hatte. Wir kamen ins Gespräch. Dann starb  nach nun 5 Jahren unvermittelt ihr Hund was große Trauer in diesem Haushalt auslöste.
Dann kam die Geschichte mit Nero neu hinzu. Seitdem ihr Hund gestorben ist war es einige Zeit sehr ruhig um sie geworden. Sie hatten sich zurückgezogen bis sich Nero bei ihnen einschlich und ich sie dadurch näher kennenlernte.
Durch Neros abwandern in einen anderen Haushalt haben sich meine Perspektiven verändert und lächelnd erweitert was ich sehr begrüße.

Achtung glatt, Eis ist nicht zu unterschätzen...
 die Welt im E i s erstarrt...

ich kann gerne aufklären warum der Zustand
der Straße so ist wie sie ist und damit ein ernstes Problem im Winter darstellt.

??????
eine Nachbarin knallte vor 2 Jahren schon mal hin
und fügte sich eine Platzwunde am Kopf zu, sodass sie ins KH zum nähen musste..


?
was tun - 
ein ziemlich aussichtsloses Unterfangen
ein wenig Salz bewirkt nicht viel bei den
Nachtfrösten, die Straße ist und bleibt vereist.
wer weiß wie lange noch?
im letzten Jahr dauerte es 7 Wochen




das Bauamt will die Straße im Auge behalten"...

zum Wochenende ist erneut Schneefall gemeldet
ich muss in den ersten Tages des Februars zum Doppler der HWS
?  - was wichtig und nicht zu verschieben ist... 




Nero schloss sich sofort an den Hausherren an
 und dackelte gerne hinter ihm her.
da hatten sich wohl anscheinend zwei neu gefunden
was sehr den Trauerprozess um den Hund minderte.

und plötzlich hatten sie mehr als nur Nero im Haus,
 auch Celine und Carlos waren neugierig und  besuchten sie.

Nicht nur die Isolation hat sich quasi wie von selbst ohne mein Zutun aufgehoben, denn ich lebe neue Kontakte. Das Gefühl gebraucht zu werden ist ungewohnt aber  schön, habe *Hilfe was mein eingeeistes Auto mit den falschen Reifen zu fahren und Einkaufsmöglichkeiten angeht, weil sie mir mitbringen was ich brauche wenn sie selbst einkaufen gehen, seitdem unsere kleine Zufahrtstrasse
zu den Häusern 
völlig zu zugeeist ist.
Auch mein * Haushalt profitiert davon wenn er nun einige leere Ecken zeigt. Normalerweise bitte ich ausgesprochen ungern um "Hilfe, weiß aber, dass es manchmal unumgänglich ist, wenn eigene Kräfte und Möglichkeiten nachlassen, obwohl ich das Gefühl der Abhängigkeit hasse wie die Pest. In diesem Fall ist dies etwas anderes - die Hilfe kommt ungefragt gerne und mit Freuden so wie ich sie üblicherweise auch so verschenke, also auch so kenne was oft verloren gegangen ist. Etwas  selbstverständlich machen ist seltener geworden. Das war in den ersten Jahren hier noch anders als es Peter und meine Nachbarin Alexandra noch gab als ich den Vorbau mit dem Nachbarn bastelte

 ( https://wokinisblog.blogspot.com/2019/01/gedanken-in-memoriam-alexandra.html

Mein Haushalt* ist im weitesten Sinne um *einiges dünner* geworden und das was ich zu viel oder gar doppelt habe,  kann auch ein anderer gut gebrauchen, freut sich sehr,, darüber freue ich mich.

Denn wir tauschen, statt zu kaufen und basteln zusammen an Neuem.

Alleine das Gefühl etwas zusammen gerne zu machen, Neues aus altem entstehen zu lassen hebt die Lebensgeister unglaublich auf.

Neros neue * mutti spricht ebenso viel deutsch wie ich englisch, versteht aber fast alles – das verbindet weil es bei mir ebenso ist und wir lachen viel darüber wenn mir die Vokabeln fehlen oder ihr nicht ganz klar ist wovon ich spreche.

Wenn ihr Kater ausbüxt und sich bei mir im Garten aufhält oder Nachts bei mir am Vorbau steht, weil sie schon zu Bett gegangen sind - bekommen sie einen besorgten Bericht. Wir tauschen die Bilder aus - wenn sie mit Nero spazieren gehen, was er über alles liebt – er dort Unsinn anstellt, oder Celine beide Kater besucht indem sie bei ihnen auftaucht, oder auch Carlos der seine neugierige Nase in ihr Wohnzimmer steckt um mir dann zu berichten was dort neues zu entdecken war-. Beide sind unglaublich lieb zu den Katzen, heißen sie willkommen und Nero hat am Hausherrn buchstäblich einen Narren gefressen. Kaum liegt das Herrchen auf der Couch klebt Nero zwischen seinen Beinen und macht sich lang, ähnlich wie es Carlos bei mir macht.
                   Nero tauchte gestern bei mir schon mittags auf und blieb stundenlang was auch ungewöhnlich war, Jack ihr Kater trieb sich auf meinen Dächern herum, sonnte sich was für mich ein Signal war, nachzufragen, ob und was passiert war. Wir sehen uns dann wenn es was zu sehen gibt, oder tauschen aus wenn etwas fehlt. Manchmal geht in dürren Zeiten auch mal was aus.

Der Katerbub Jacko von ihnen ist extrem scheu und nur wenn ich durch einen kurzen Besuch bei ihnen signalisiere - „ ja-ich bin bekannt du darfst dich auch streicheln lassen, wenn ich da bin“, lässt er es zu. Mit Nero hingegen hat er sich binnen kurzer Zeit angefreundet und mittlerweile teilen sie sich sogar ein Schlaflager zusammen und sobald einer rausgeht folgt der andere ihm auf dem Fuß. Sie lieben sich, kabbeln sich, spielen zusammen.

Wir wundern uns alle wie schnell das geht. Anscheinend hat ihnen beiden etwas gefehlt..



da ist einer im Körbchen richtig happy...


Seit mein Schlafkatzenkörbchen das jahrelang bisher ungenutzt unter der Küchentreppe stand, bei ihnen samt Fellen und Kissen an-der Tür zum raus gucken steht, wurde es von Jacko sofort voller Begeisterung in Beschlag genommen und alle sind happy, denn weder ich , - noch sie haben das erwartet. Er liebt es heiß und verlässt es nur wenn' s ums fressen geht, oder um einen kurzen Besuch_ bei der Tante da unten zu machen. Mein altes Celinchen schleppt ihn neuerdings öfters ab und setzt ihn bei mir im Garten ab. Da gibt ’s sogar ein ausgetauschtes Küsschen..erstaunlich aber schön...

Das *Hereinkommen durch die offene Tür oder Katzenklappe die er ja nicht kennt, - mit dem Hinweis hier wird niemand geschlachtet und aufgefressen wer neu hereinkommt „ - müssen wir allerdings noch für den Notfall üben. Doch, ich denke – das kriegen wir mit der Zeit auch noch hin wenn das Arrangement so bleibt..

Das unerwartete längere Dableiben der Katzen bei mir löste sich durch einen gegenseitigen Besuch auf indem sie mir kurzerhand mitteilte : „ Haare ab sei überhaupt kein Problem weil sie schon jahrelang ihrer gesamten Familie und sich selbst gekonnt die Haare macht und ihre fast hüftlangen rabenschwarzen schönen selbst abschneidet, was dazu führte, dass meine langen Flusen ratz fatz auf dem Boden lagen. Was kam dabei heraus...`?


Bei der Gelegenheit stellte sich heraus warum die Katzen plötzlich alle bei mir waren, weil sie im oberen Stockwerk bei sich Frühjahrsputz veranstaltete was keine Katze mag.

Als sie dann mit der Frage zu mir herunterkam : „ – was hast du zu tun-ich kann gerne helfen, ich hab Zeit “ zeigte mir in kurzer Zeit welch ein Allroundtalent  die junge Frau ist. Innerhalb weniger Stunden hatte ich aus meinen Restbeständen vier neue „alte Spitzenvorhänge fachgerecht gekürzt, weit oben wo man so schlecht heran kommt, an meinen Garderobenschränken hängen. Für sie ist es überhaupt kein Problem auf Leitern herumzuturnen um Haken zu befestigen. Etwas was ich schon lange machen wollte und niemanden dafür bekam. Als der letzte Vorhang angebracht war gab es plötzlich einen lauten Krach, das Sonnenrollo an einem der Balkontüren war kurz entschlossen auf den Boden geknallt das war nur angeleimt und durch die Wärme hielt es nicht, also muss da noch kurz gebohrt werden „ Kein Problem „ meint sie, „mach ich noch beim nächsten Besuch.“ 




damit ich nicht vergesse wie
lang sie doch schon wieder waren...



Süße 50 müsste man noch mal sein. Da hab ich das auch noch mit Leichtigkeit absolviert und nicht mal eine Sekunde vorher über ein 3x angebrochenes Sprunggelenk, geschweige über einen Schrittmacher fürs Herz nachgedacht. Hier im Haus ist das seitdem leider ein wichtig gewordenes Thema, dass mich doch oft an vielem hindert es selbst zu tun. Doch die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen.

Außer; dass sie schneidert wie ein Weltmeister, sich selbst tätowieren lehrt, Gedichte schreibt, phantastisch zeichnet und malt und alles in ihrem Haus selbst phantasievoll bebastelt indem sie Schränke umbaut, töpfert und klöppelt und Tapeten an die Wand kleistert - kann sie anscheinend alles - nach dem Motto selber machen ist schöner als neu- kaufen. Sie liebt Farben, alles was sie trägt schneidert sie selber , möchte ein Heim gemütlich machen und bewundert meines weil ich so vieles „ Altes habe. Bei der Gelegenheit hat sie gleich etliche Spitzenvorhänge von mir mitgenommen und ratz fatz sitzen diese an ihrem Durchgang hoch zur Küche der vordem etwas ungemütlich aussah..

 Damit will sie ihr Schätzchen heute Nachmittag überraschen es sieht zauberhaft aus. Ich wette er bekommt Bauklötze auf die Augen.
Ihren Ideenreichtum, ihre Kreativität und Einfallsreichtum samt Energie kann ich nur bewundern und begrüßen. Ich revanchiere mich indem ich - seit ich sie näher kenne und sehr mag Katzensitter für Nero und Jacko in ihrem Haus spiele wenn sie mal nicht da sind.; so wie dieses Wochenende wieder.
      Ja, - das hat mir gefehlt nicht nur in diesem Winter – jemand der so aufgeschlossen an allem Neuen ist und sich wie ich gerne austauscht wenn wir zusammen Tee trinken und ich erfahre wie Großfamilien  in China leben und wovon sie träumen ist eine Bereicherung in diesem Park in dem sich alle Bewohner gerne eher fremd bleiben statt sich mitzuteilen...

So können sich Dinge verändern, wenn man dafür offen ist, obwohl man das gar nicht erwartet hat.
..
                               



celinchen kommt zum füttern immer mit hoch zum Haus...
bleibt ein Stündchen mit dort und leistet den Buben Gesellschaft

nu sind sie ab - ein Glück


gestern

und heute erneut...tiefer Frost

wer da liegen bleibt steht so schnell nicht wieder auf..
ausprobieren möchte ich das nicht...
*

@ angelface