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Sonntag, 12. Januar 2020

Paulchens Geschichten...


Paulchens Geschichte läuft wohl unter:  hat man Kinder - hat man Sorgen/oder
  • verzweifelt > verzwicktes - am 12. Tag des Jahres 
    "sein Leben hing am seidenen Faden"
  • denn wenn " die Kiddys"  krank sind steht die Welt erst mal still vor Sorge und dreht sich nicht mehr rund.
  • Es gibt ja nicht nur glückliche – freudvolle und lustige Katzengeschichten aus dem Leben sondern auch traurige die nicht gut ausgehen aber auch sorgenvolle bei denen man hofft, dass die Sorgen schnell wieder vorbeigehen. Katzenbesitzer kennen sie alle und haben Dutzende miterlebt.
  • Paulchen mein > Fund < Gastkater, der ja nun schon eine ganze Weile bei mir ist weil er sein Herz vor 5 Jahren für Mimi entdeckt hat, hat`s schwer erwischt und beinahe hätte ich ihn verloren.
    An hlg. Abend hatte ich ihn ja zum TA bringen müssen weil er sich einen Biss im Beinchen von einem Feind eingefangen hatte. Bein dick, Wunde entzündet, hohes Fieber, Tierarzt – Behandlung und gut ist, dachte ich.
  • Paulchen, alles andere als dumm sondern ganz im Gegenteil ziemlich hell im Birnchen
  • roch sofort dass „was im Essen „ war, was dort nicht rein gehört und verweigerte die Nachfolgemedikamente die die Entzündung zuhause ausheilen sollten.
     Nicht in der geschlagenen Sahne, nicht im Käse, nicht im Quark oder in der Leberwurst, wenn ich ihn gezwungen hätte -  wenn ich `s denn in ihn reinbekommen hätte - hätte ich seine Spucke mir vom Fuß wischen können und wäre wahrscheinlich gnadenlos zerkratzt worden.. Ich kenn den Bub, das macht er. Gewalt bringt nichts.
  • So saß er wieder im Sessel außen,  verschwand wann er wollte, hinkte davon, kehrte wieder, lag, saß, leckte an der Wunde bis sie sich wieder schloss und ließ den Rest des Keimes sich im Inneren ernähren.
  • Bis diesen  Freitag Abend. Da ging nichts mehr.
  • Als ich ihn stundenlang suchte,ihn nicht fand und dann endlich in der einbrechenden Dunkelheit heimkehrte, saß, ja stand er eher im Sessel , lehnte sich nur an und konnte sich vor Schmerzen nicht mehr ablegen. Er schrie und zitterte dabei während er das Bein nur abknickte sodass ich nun dachte: "gebrochen"?
    Die 2.Nacht war er weg gewesen und ich konnte seinen Gesundheitszustand nicht kontrollieren, ein Nachteil wenn man einen halbwilden – jetzt gezähmten Freien Kater bei sich aufgenommen hat..
  • Hilflos musste ich erkennen: ich kann ihm nicht mehr helfen und rief meine Tierärztin an die glücklicherweise Notdienst hatte und auf meine Bitten sofort kam, da war es 11 °° in der Nacht.
    So was passiert immer am Wochenende Mir wird ewig ein Rätsel bleiben – warum.
    Als die Tierärztin um die Ecke kam, schrie er zwar nicht mehr wie vorher sobald man sich ihm auch nur näherte oder ihn gar berührte, war aber völlig erschlagen – nada – nichts ging mehr – schlapp und fast unfähig sich zu rühren.
  • Samt Decken stopfte sie ihn vorsichtig ins Körbchen, schloss es und nahm ihn mit.
  • Die Versicherung, sie würde alleine mit ihm fertig werden,  nahm ich mit ins Bett.
    Der nächste Morgen entdeckte mein total fertiges Gesicht und ich schaute zu wie ich meine angstvollen Albträume wieder los wurde.
  • Gegen 12 °° rief sie endlich an, ich fühlte mich mittlerweile wie volltrunken oder panisch erledigt vor Sorge.
  • So ist es – wenn die „ Kinder ernsthaft krank“ sind .
  • „ die ganze Nacht sagte sie, hätte sie an ihm herumgeschraubt der sich vor völliger Erschöpfung und Schmerzen die sie ihm gleich nahm – tot stellte sodass sie alles an ihm machen konnte. Erst gegen 5°° morgens, dachte sie nach vielen Zweifeln : ich bringe ihn doch durch!!  - nachdem er 3 Infusionen intus hatte. Sein fast 41° Fieber begann langsam zu sinken als er seine Augen von alleine wieder öffnete.  - Ein großer Kämpfer ist er, meinte sie und die Nacht außen hätte er nicht mehr überlebt, denn eine tückische  Sepsis begann sich in seinem Körper auszubreiten.
  • Jetzt ist er den 3./ u.4. Tag in der Praxis und fängt an wieder ein Kater zu sein, der langsam sein Beinchen - aus dem der Eiter geflossen war wie aus einem Tässchen – beginnt  das Bein  zu belasten, frisst normal, war sogar auf einem Katzenklo – welch ein Wunder,  und ging von alleine in die Schlafbox als sie ihn sich ausruhen ließ. Die Benutzung des Katzenklos wundert mich am meisten, was für ein schlaues Bürschchen.
  • Morgen früh hole ich ihn aus der Praxis ab und bin gespannt in welcher Verfassung ich ihn – nun nach 4 Tagen antreffe.
    So wird es nie langweilig – sondern auch manchmal sorgenvoll wenn man Katzen hat.
     - Nicht alles heilt von alleine ! - 
  • Auch er kann nun – einen 2. Geburtstag feiern und den Tag seiner Gesundung  kreuze ich rot im Kalender an.
    Schätze, jetzt sind wir zwei ziemlich geschädigte, ich werd ihm vorschlagen dass ich einen Rentenantrag für ihn stelle, spätestens wenn er endlich kastriert ist, denn V o r t e i l:
    jetzt kennt er Körbchen und Tierarzt!
    Und das mit dem Messerchen an den Bällchen, das schaffen wir auch noch!
    Dann sind die Katzendamen nämlich vor ihm sicher.
    und ich werd erst mal  im Park sammeln gehen und schauen ob ich auf freundliche  Tierfreunde treffe
    die einen Zehner übrig haben, denn der tut keinem weh -   die Rechnung dürfte saftig werden -
    denn er gehört in den Park und nach wie vor nur bedingt zu mir, auch wenn er hier Schlafstelle - Fresschen und genügend Liebe und Fürsorge hier hat.
  • was sag ich immer!
    Nicht wir schreiben die Geschichten, sondern das Leben in der Realität, und dem heißt es täglich zu begegnen.
  •  Katzengeschichten die  mitten aus dem Leben kommen / erzählt  @ Angelface

    Fortsetzung folgt...