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| Bericht/Artikel von Angelface |
nahe Ulrichstein...
Im Sommer findet statt was im Winter keinen Platz hat.
Den elf-Linden Platz in Bobenhausen 2 im Vogelsberg kenne ich vom Flohmarkt letztes Jahr, an dem
ich nach mehrstündigem Genuss von selbst
gebackenem Kuchen, einem ausgiebigen Spaziergang über Stände und Marktgeschehen
meinen Geldbeutel und die Tasche *verlor*, sämtliche Marktbeschicker zum suchen schickte, ja regelrecht „verrückt
machte“ die ich dann letztendlich leicht beschämt Stunden später zuhause an
einem Haken im Beutel samt Einkauf wiederfand. Seitdem könnte man sagen;“ bin
ich dort bekannt wie ein bunter Hund“.
Das Ritterspektakel schon monatelang vorher per Flyer angekündigt die ich selbst im
Schaukasten auf dem Wohnwagenstellplatz aushängte, fand am Wochenende bei uns
statt. Nur ein paar wenige Kilometer weiter, versteckt zwischen Wiesen und Höh
liegt der Lindenplatz unter prächtigen alten Linden. Rundherum sieht man nur
Wiesen und Wälder, Fernsicht auf der Höhe. Dazwischen kleine Straßen die ins
Nirgendwo führen, Einsamkeit, nur die Vögel zwitschern über langgezogenen Feldern
auf denen die Ernte blüht.
So richtiges Interesse hatte ich selbst nicht, dort als Besucher aufzutauchen, denn alle Märkte der Umgebung kann man doch nicht abklappern, würde man das, wäre man fast jedes Wochenende unterwegs. Die Tageszeitungen sind voll von Ankündigungen wo – was – wann stattfindet.
Da ich weiß, dass diese Märkte im Hochsommer bei brennender Hitze von Hunderttausend Besuchern aufgesucht werden, hatte ich Null Bock und keine Lust mich dort unter die Menge zu mischen. Menschenmengen, schwitzen, Lärm- das ist alles nicht ganz so mein Ding (dachte ich, sollte aber eines Besseren belehrt werden.
Allein die Geschichte die dahintersteckt, befasst man sich damit ist sie aufregend, nah, abenteuerlich, schön Es liegt natürlich auch am Veranstalter, der Örtlichkeit, wo sie stattfindet, ob man den Kommerz, der unzweifelhaft auch dahinter steht, dahinter sieht.
So richtiges Interesse hatte ich selbst nicht, dort als Besucher aufzutauchen, denn alle Märkte der Umgebung kann man doch nicht abklappern, würde man das, wäre man fast jedes Wochenende unterwegs. Die Tageszeitungen sind voll von Ankündigungen wo – was – wann stattfindet.
Da ich weiß, dass diese Märkte im Hochsommer bei brennender Hitze von Hunderttausend Besuchern aufgesucht werden, hatte ich Null Bock und keine Lust mich dort unter die Menge zu mischen. Menschenmengen, schwitzen, Lärm- das ist alles nicht ganz so mein Ding (dachte ich, sollte aber eines Besseren belehrt werden.
Allein die Geschichte die dahintersteckt, befasst man sich damit ist sie aufregend, nah, abenteuerlich, schön Es liegt natürlich auch am Veranstalter, der Örtlichkeit, wo sie stattfindet, ob man den Kommerz, der unzweifelhaft auch dahinter steht, dahinter sieht.
Den Menschen die oft einen ganz anderen Beruf als den des
Schauspielers ausüben, Banker, Versicherungsangestellte, Ärzte,
Handlungsreisende sieht man ja nicht zwingend an welches Hobby sie haben. Als „Reisende
durch die Zeit“, - eine Zeit
wiederaufleben zu lassen die es einmal gab und diese dann zu präsentieren ist
ein kostspieliges Hobby, eines das Zeit, Liebe zum Detail, Geschichtswissen,
Leidenschaft, handwerkliches Geschick, und letztendlich auch Geld kostet .
Sie fahren durch Städte, Dörfer und Burgen und zeigen wie
das Mittelalter war. Wie man lebte, deren Kultur, womit man lebte , was ihre
Motive und Gedanken waren.
Als ich von außen versteckt durch einen Zaun spähte, die
Zeltstädte erblickte, die brennenden Feuer, die gewandeten Menschen egal ob
groß, ob klein, ob Kind, die vielen Tiere, Pferde gezäunt und geschmückt,
Schafe, Ziegen, die herrschaftlichen bunten Gewänder, die Kopfbedeckungen,
Ritterrüstungen und einfachen selbstgenähten Bauerngewänder sah, durchfuhr mich ehrfürchtiges
Staunen mit wie viel Liebe und Leidenschaft, Enthusiasmus und Sorgfalt doch
darauf verwendet wurde das Mittelalter als eine Lebenszeit darzustellen.
Die Ritterkämpfe selbst die im obigen Link zu sehen sind, habe ich nicht mehr gesehen, zu beeindruckt und erfüllt
von dem was ich nur von außen sah, hat mich bereichert und erfüllt.
Ich kehrte glücklich und gut gelaunt wieder heim.
Auch das kann der Sommer im ansonsten ereignisarmen Vogelsberg sein. Wenigstens zweimal im Jahr
finden dort Spektakel statt.
die selbst aufgenommenen Bilder – denke ich, erzählen und untermauern noch diese kleine Geschichte..
© Angelface
auch hier wiederzufinden:
http://www.giessener-zeitung.de/muecke/beitrag/113296/sommerspektakel-in-bobenhausen-2/
auch hier wiederzufinden:
http://www.giessener-zeitung.de/muecke/beitrag/113296/sommerspektakel-in-bobenhausen-2/







