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Sonntag, 4. September 2016

Filme und Fernsehen - Rezensionen


Filme und Fernsehen
Gute Filme im Fernsehen sind ja eher selten, die Guten pickt man sich heraus, wobei“ gut“ eher für „gut gespielt“ und auch für das brisante Thema  gilt.
Eine Empfehlung von mir ist dieser hier, gerade deshalb weil er ein Thema behandelt dass viele von uns anspricht, zweifeln, verurteilen und besprechen lässt, zu Diskusionen anregt  und oft nicht gerade unaufgeregt zurücklässt wenn wir auf die Glaubensdogmen der Kirche stoßen.
Etwas s e h r  zwiespältig lässt mich dieser Film zurück. Das gibt gute Diskussionsthemen.
Das mag sein, weil ich den Schauspieler der den „BÖSEN“ spielt, mag und schätze und ihn ungern in der Rolle“ des Täters“ sehe.
Auch möglich ist, dass eventuell durch die durchgehend durch den Film etwas unklaren, nur angedeuteten Verfehlungen die nie in letzter Deutlichkeit ausgesprochen wurden, ich diese anfänglich stark anzweifelte. Auch diesmal durch meine "Sympathie" für den Schauspieler. (denn man soll  sich natürlich nie darin beirren lassen, die erzählte Geschichte " rein objektiv zu s e h e n".)
Meine Meinung zum Film:
Herausragend gespielt die Zerrissenheit des Freundes
ebenso glaubwürdig die Vertuschungsabsichten des zweiten Freundes sodass gerade der unterschiedliche Charakter der  3 Freunde besonders hervorgehoben wurde. Der Dritte wohl ein Zyniker, der durch seine eigene Kindheitserfahrung geprägt wurde.
Erst ganz zum Schluss entfaltet sich das Drama des Filmes das darin besteht, dass schlussendlich ein Unrechtsbewusstsein fehlt.
Ein guter Sonntagsfilm, den ich am Freitagabend verpasst hatte und nun in der Mediathek sehen konnte..
FAZIT:  A r t e sollte man sich öfters sehen.
Woran soll man noch glauben  - egal ob Christ oder nicht - wenn man diesen Film gesehen hat? Die Gemüter werden sich tüchtig streiten, zu sehr ähnelt er oft genug tatsächlichen Begebenheiten! Das darf man nie vergessen und es lässt auch berechtigt,  beunruhigt zurück.

Verfehlung
Filmstart in Deutschland: 
Missbrauch in der katholischen Kirche – ein heikles Thema. Der junge Filmemacher Gerd Schneider widmet sich ihm mit einem klugen, analytischen Blick
3 äußerst interessante KRITIKEN  sind untendrunter zu lesen...
7 Jahre Dreharbeit? Kaum zu glauben aber wohl wahr. Denn die Recherchen laufen wohl jahrelang zu diesem Thema.
© Angelface

Samstag, 27. Dezember 2014

Zustandsbeschreibungen - Tatsachen oder Meinungen



Im nächsten Jahr wird alles besser….!
ein Wunsch, eine Aussage die gilt, oder
ist es ein Fakt oder ist es doch nur eine Vermutung, eine Meinung, ein Wunsch…?
Man kann sich darüber streiten. Unterschiedlicher Meinung sein.
Ansichten und Meinungen können nicht unterschiedlicher sein als sie es sind.
Real  ist es wenn man einen Zustand beschreibt,
 ist  es  nun ein Vorwurf ( an irgend jemanden Bestimmten gerichtet)  weil der Fakt negativ ist oder ist es eine Zustandsbeschreibung die an niemanden gerichtet  ist, sondern nur laut ausgesprochen  wird.
Ich denke, darüber kann man diskuttieren oder sich  streiten.
Wenn ich etwas als eine  reale Tatsache beschreibe, dann ist es das was ich sehe, empfinde, in meinem persönlichen Sinn über Gerechtigkeit  fühle.
Sollte  dies zufälligerweise negativ besetzt sein, ist das nicht meine Sache wie es beim anderen „ankommt“.
Er hat nun die Möglichkeit diese Beschreibung als Vorwurf zu empfinden, als Kritik oder sich selbst angesprochen fühlen, gemeint ist es nicht so, aber wie soll man denn einen Zustand anders beschreiben, außer durch die Tatsache sie zu beschreiben?
Was bewegt die Menschen: Die persönliche Einstellung die er zu einem Thema hat, und es ist egal welches Thema er wählt. Ob

Tierschutz:

Menschenschutz
Menschenrechte

ob er Verantwortung übernimmt oder

Sich zurück nimmt
Sich aus persönlichen Gründen raushält

seine Entscheidung ist es nicht anzunehmen

Es nicht sehen wollen

was täglich auf den Strassen oder in der Welt geschieht

Sehe ich ein weinendes und verletztes kleines Kind auf der Straße, kann ich vorbeifahren und es kann mir egal sein, ich kann aber auch halten, aussteigen und das Kind fragen, was es hat, ihm helfen es zu den Eltern zurückzubringen. 
Genauso verfährt man mit einem Tier. Ich helfe, wenn ich es kann so gut wie ich es kann.
Das ist meine persönliche Entscheidung für die ich selbst verantwortlich bin..
Damit übernehme ich eine Verantwortung, sprich, kümmere mich selbst.
Wenn ich feststelle, es fahren 100 Autofahrer vorbei ist dies ein Fakt den ich sehe und beschreibe, und kein Vorwurf den ich gegen irgendjemanden persönlich  ausspreche.
Man kann es aber, wenn man es will,  auch durchaus als Vorwurf ansehen, dass es unverantwortlich ist sich nicht zu kümmern.
Ein Vorwurf wäre es wenn ich sagen würde : " IHR fahrt weiter, warum? Erklärt mir das!"
Stelle ich fest dass es schneit, dann ist das ein Fakt den ich sehe, keine Vermutung, keine Meinung,  kein Vorwurf an die Natur..nur eine Zustandsbeschreibung.
Wenn ich das Verhalten von Menschen sehe und beschreibe, dann ist dies ein Fakt und keine persönliche Meinung, geschweige denn Kritik oder ein Vorwurf, nur eine gegenwärtige Zustandsbeschreibung wie sich ein Mensch ( nach außen hin)  verhält..was er hingegen  denkt und im Kopf hat, bleibt im Nebel meiner Vermutungen.
ich denke nach und überlege ob ich mich weiter dem Thema widmen will, die Welt vor dem Fenster dreht sich weiter und es schneit.
Abgelegt unter Unterschiede und Kritik.
© Angelface