Geschichten – Anekdoten – Märchen
und Fabeln entstehen aus erlebtem, erfundenem aus der
Phantasie....sie bestehen seit der Erschaffung der Welt.
Schon zu Urzeiten entstanden
die Wurzeln der Geschichten.
Die Eroberer der neuen Welten erzählten sie sich auf dem Schiff bei der Heimkehr wenn sie zu fernen Reisen aufbrachen: Die Indianer erzählten Geschichten von Mensch und Tier am Lagerfeuer den staunenden Dorfbewohnern , oft um sie zu warnen zu leichtsinnig zu sein.
Die Eltern erzählten sie den Kindern, die Großeltern den Enkeln.
Die Eroberer der neuen Welten erzählten sie sich auf dem Schiff bei der Heimkehr wenn sie zu fernen Reisen aufbrachen: Die Indianer erzählten Geschichten von Mensch und Tier am Lagerfeuer den staunenden Dorfbewohnern , oft um sie zu warnen zu leichtsinnig zu sein.
Die Eltern erzählten sie den Kindern, die Großeltern den Enkeln.
Selbst im Mittelalter entstanden
Geschichten die die Gaukler und Minnesänger den hohen Herrschaften
erzählten um sie zu unterhalten.
Früher gab es keine Bücher, die
Geschichten wurden von Mund zu Mund erzählt, oft von einem Balladen
und Minnesänger beliebig phantasievoll erweitert, mit eigenem Erlebten ausgeschmückt und Neues was gerade passte, hinzugefügt. Sie hatten die Aufgabe, in bunten lustigen Gewändern die hohen Herrschaften bei guter Laune zu halten. Oft tanzten sie dabei wie Clowne und spielten zu den Geschichten geschickt die Laute.
Allroundkünstler also...Tänzer, Erzähler und ja Phantasten.
Allroundkünstler also...Tänzer, Erzähler und ja Phantasten.
Abenteuergeschichten von Trappern und
Indianern, Welten Eroberern, von Kriegen, von Liebe, Leid und Glück,
von Schicksalsschlägen gingen rund um die Welt und wurden durch die
Erzähler getragen.
Meist waren dies alte Männer, die viel erlebt hatten und was sie erlebten, weiter gaben.
Heute sind das oft junge Autoren die sich zaghaft daran versuchen.
Meist waren dies alte Männer, die viel erlebt hatten und was sie erlebten, weiter gaben.
Heute sind das oft junge Autoren die sich zaghaft daran versuchen.
Jedes Buch – das kein Sachbuch ist,
erzählt eine Geschichte, wäre dies nicht so, gäbe es keine Bücher
und keinen Stoff zum lesen für andere die selbst des Schreibens
nicht mächtig sind, die kein glückliches Händchen dafür haben, keine Lust beim schreiben verspüren, während
Sachbücher Wissen verbreiten..
Biographien und deren Schreiber erzählen das Leben eines
Menschen nach, tun kund was er alles erlebt hat und der Autor oder
der Ghostwriter schert sich keinen Deut darum was andere davon
halten.
Jeder Film – der ja nur aus bewegten
Bildern besteht, ist aus Geschichten gemacht und Schauspieler sind
stolz darauf andere Personen darzustellen und deren Geschichte zu
erzählen.
Auf der Bühne steht Hamlet stolz und
deklariert – was ist das anderes als eine Geschichte, die er
anderen, nämlich den Zuschauern erzählt und nahe bringt.
Warum geht man in die Oper ins Theater?
Um eine gute Inszenierung zu sehen die sich um Geschichten des Lebens, meist des Früheren und >Schöneren - herum-
ranken.
Lautlose Darsteller möchte niemand sehen, die Zuschauer hätten ja nichts, sondern nur stumme Bilder davon.
Lautlose Darsteller möchte niemand sehen, die Zuschauer hätten ja nichts, sondern nur stumme Bilder davon.
Lese- Reisende erzählen aus Büchern
die für andere interessant sind, zumindest meinen dies die Verlage
die damit verdienen wenn ein Buch neu herauskommt.
Es profitieren mehrere davon.
Es profitieren mehrere davon.
Jeder Modezar und Schöpfer erzählt
mit seiner ganz besonderen Note diese zu unterstreichen eine
Geschichte, die der Stolzen, Reichen und Schönen die sich alles
leisten können, ruft damit Wünsche in anderen wach, die jene sich
nur erträumen.
So geht es auch mit Musik, den
Schlagern, überall stecken Geschichten darin die unterschiedlich mit
einem anderen Medium erzählt werden.
Jedes Bild erzählt eine Geschichte, jeder Maler legt in sein Bild seine Geschichte die er damit erzählen möchte, hinein und hofft dass sie andere erkennen.
Nun könnte man dazu auch sagen, wer
ein Buch schreibt, eine Geschichte erzählt möchte sich in den
Mittelpunkt stellen, damit Geld, Ruhm und einen Namen machen, nein –
ja – nein – ein wenig davon ist natürlich wahr, aber es steckt
auch die Leidenschaft für den Beruf dahinter, die Gabe, das Talent , die
Sehnsucht , ein Drang zur Kommunikation / und Mitteilung die immer
ein Teil der Selbstdarstellung ist.
Jeden Vortrag den ein Redner hält
könnte man auch auf dieser Schiene betrachten.
Wenn ein Lehrer in der Schule Wissen verbreitet, ein Professor an der Hochschule die Schüler unterrichtet um sie ins Leben einzuführen, wie könnte man solche Menschen sehen, auch als Selbstdarsteller oder sollte man sie eher als Lehrmeister für die Zukunft anderer betrachten?
Wenn ein Lehrer in der Schule Wissen verbreitet, ein Professor an der Hochschule die Schüler unterrichtet um sie ins Leben einzuführen, wie könnte man solche Menschen sehen, auch als Selbstdarsteller oder sollte man sie eher als Lehrmeister für die Zukunft anderer betrachten?
Wenn es um reines Wissen und deren
Verbreitung geht scheint vieles entschuldbar und akzeptabel, ja
gebraucht und erwünscht zu sein.
Die Welt und die Menschen darin sind stolz wenn sie ihre Kultur verbreiten und damit Erster sind.
Die Welt und die Menschen darin sind stolz wenn sie ihre Kultur verbreiten und damit Erster sind.
Reiner Wettbewerb oder mehr??
Reine Geschichtenerzähler bekommen
diesen Bonus nie, denn sie unterhalten ja nur andere.
aber
aber
![]() |
| https://wokinisblog.blogspot.com/2020/05/wie-entstehen-marchengeschichten.html |
Manchmal schmerzt es mich ein wenig zu
sehen wie sehr diese Gabe – etwas anderen zu erzählen, -
ausstirbt, auch der Wunsch sie zu erhalten.
Dann frage ich mich, wer erzählt eines schönen Tages den Kindern neue oder alte Geschichten, wenn die Großeltern aussterben, die Alten gehen die so gerne Geschichten erzählen.
Dann frage ich mich, wer erzählt eines schönen Tages den Kindern neue oder alte Geschichten, wenn die Großeltern aussterben, die Alten gehen die so gerne Geschichten erzählen.
Die Eltern der Neuzeit haben oft keine
Zeit mehr dafür, die Welt ist schnell und schneller geworden. Man
tröstet sich damit , es gibt ja Digitales, Comics und Spiele, aber
jedes Spiel ist auch eine Geschichte die erzählt wird, das vergisst
man oft denn es verbirgt sich oft banales , wenig lehrhaftes unter
grausamen Bildern der Gewaltverherrlichung die nichts Märchenhaftes
mehr erhalten.
So könnte man fast sagen, die Welt
begann mit Kriegen und endet wahrscheinlich auch damit.
Man könnte auch sagen – die Welt der
Märchen und Sagen, der phantasiereichen Geschichten ist vorbei –
und wir sind mehr damit pausenlos beschäftigt zu sagen...wir wollen
d a h i n und zeigen ins Leere.
und danke ihr für das Bild das damals mit dem Buch entstand.
Es war nur ein Spaß den wir uns zu den alten Geschichten machten.
.....verkleiden...war dazu das Zauberwort.
ebenfalls inspiriert hat mich Erika mit Ihrem Beitrag von:
http://dasblauehaus.blogspot.com/
Es war nur ein Spaß den wir uns zu den alten Geschichten machten.
.....verkleiden...war dazu das Zauberwort.
ebenfalls inspiriert hat mich Erika mit Ihrem Beitrag von:
http://dasblauehaus.blogspot.com/


