Fortsetzung der Flohmarktgeschichte
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alles vorweg genommen –
es war wunderbar -
!! - und hat alles wie am Schnürchen geklappt.
Schade nur,
dass ich Euch alle nicht dazu einladen konnte, aber IHR seid alle leider viel zu weit weg.
Wetten - wir hätten ---👀❤💓
zusammen - viel Spass gehabt!
Der Tag des Flohmarkts war da.
Noch lag Schatten über der Wiese, die alles andere als raspelkurz mit der Nagelschere geschnitten war.
Die Sonne würde erwartungsgemäss erst so gegen 10°° übers Haus scheinen, sodass die Wiese noch ziemlich nass war und man sich wie erwartet , - bestimmt klitschnasse Füsse holen konnte
Also packte ich erst einmal all die voll befüllten Kisten, Kästen, Schmuckschachteln und diversen Bücherkisten nachdem ich sie die Treppe herunter gewuchtet hatte, in den Vorbau – Gott sei`s gedankt dass ich ihn habe! -
Die Sachen von der Mama, hauptsächlich geschnitzte Madonnen mit Kind, Kreuze und Skulpturen und einen Brieföffner der über 80 Jahre alt ist und mit seinem geschnitzten Geweih über allem thront - von denen ich hoffte, dass sie einem Gast gefielen, kamen alle auf den runden großen Frühstückstisch, drapierte die Stühle drumherum und legte die Polster auf.
Dann hängte ich die langen Kleider an die Haken in die Bäume und langen Sträucer weil es sich dazu anbot, - damit sie in der Nachtfeuchte entknitterten und stand ziemlich früh auf.
In meinem Köpfchen entstand gedanklich
schon die Geschichte wie der Tag wohl werden würde, obwohl ich keine
Ahnung hatte wer – und wie viele überhaupt kommen würden. Machte mir Gedanken über die Werte - die kein anderer beurteilen kann. Für viele ist ja ein Flohmarkt reiner Plunder, altes das niemand brauchen kann, was ganz und gar nicht stimmt. Viele Haushalte entsorgen weil sie nur der Farben überdrüssig geworden sind und leisten sich NEUES - Hauptsache neu
.Nach alter Schönheit fragt ja kaum mehr einer.
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| schöne Tücher hatte ich ja genug... |
Mein Blick schweifte über die Tische
die aus zusammengesetzten Böcken mit dicken Brettern - man nennt sie auch B o h l e n - bestanden.
Hübsche
Provisorien, die am späten Vorabend auf der Wiese entstanden waren
, etwas schweißtreibend bis alles stand. Darüber kamen die Tücher die eigentlich japanische Sofaüberwürfe waren und Abdeckplanen die ich vorsorglich zum Schutz gegen die Feuchtigkeit über Nacht darüber
ausgebreitet hatte.
Richtig spannend sah es aus, der erste eigene
Flohmarkt im bunten Garten.
Ich knipste Erinnerungsbilder, nahm die nassen Planen
morgens als Erstes von den Tischen und wuselte treppauf, treppunter., Mimi immer im
Schlepptau, die mich laut etwas empört anquakte: „ was das denn alles sollte...“!
Gegen 10°° kam die Nachbarin mit ihrem selbstgebackenen Streusselbuttermandel Kuchen der phantastisch schmeckte , - stellte ihn zu meinem Mirabellenobstprojekt, guckte und sprach: „ wann geht’s los“?
Meine nette Hilfe die ich um Mitschlepphilfe gebeten hatte kam gegen 10°° auch und wir schleppten gemeinsam den Rest die Treppe herunter, es sollte ja alles bereit sein wenn die ersten Besucher kamen.
ab 11 Uhr stand auf dem Flyer und pünktlich um 11°° trafen schon die ersten Nachbarn ein –
Oh !!!Uiiihhh!
damit hatte ich nicht gerechnet - Hey, rief ich, ich bin noch ungeduscht, wartet bitte und lasst euch schon mal den ersten Kaffee aus der Kanne geben, ich freu mich"!
Jetzt meinte es die Sonne mit uns gut,
sie schien und beleuchtete hell was glitzernd auf den Tischen stand und
wie waren sie mittlerweile bestückt! Uhren, Schmuck und Geschmeide soll ja ihren Zweck noch erfüllen. Auch Seide und Wolle war vertreten. Sehr Zartes aus Viskose und Seide- etwas was ich sehr liebe - flattert fröhlich auf der Leine.Werden Frauenherzen anfangen von früher zu träumen wenn sie das sehen?
Was zum schminken und zum pflegen, zum spielen zum lesen und zum basteln.
Ein voller Erfolg, kaum da ↕↗↘
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| kleine Demo wie man am besten ein Collie trägt..lacht... |
- stürzten
sich schon die ersten Damen ziemlich enthusiastisch und sehr zielstrebig auf alles was glitzerte und schauten nach den
aufgehängten Kleidern, den Mänteln, Röcken - Jacken und Tüchern
- auf den Tischen und in den Bäumen.
Es sah aber wirklich hübsch aus - ,.. und was da alles hing, Spazierstöcke aus gedrechseltem Holz, Taschen, Gürtel, Röcke flatterten...und der besondere Schmuck bammelte an extra Ständern an denen sonst die Lichter zu Weihnachten hingen.
Ein Paar in amerikanischer Größe 45 in weiß mit Blau war sofort weg, weil es passte.
Man soll es nicht glauben – innerhalb der nächsten 3 Stunden kamen alle bewaffnet mit gefülltem Kleingeldbeutel zu mir in den Vorbau und handelten ein wenig wie es auf Flohmärkten so üblich ist.
Denn - wenns ein wenig mehr sein soll, kann man fündig werden, es ist alles da was das Herz begehrt - und für mein randvoll gefülltes Herz kann es weg - ehe ich die Augen schliesse und nicht nachher.!
... das von Peter ehemals an- gemietete Haus zu entrümpeln - was gerade der Besitzer machte,
sollte mir ein Vorbild sein, und zudem eine mahnende Warnung - es nicht auch so zu handhaben,
... man sah ja in den letzten Tagen was mit all den Sachen geschah wenn die Erben es ablehnen.
Alles weg - egal, ob es noch einen Wert für andere hat..
Ab in die Tonne..zum Sperrmüll trotz " Ganz und noch wertig" ,
- nein.für einen guten Zweck sollte es sein.... .
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| in der schönen Umgebung macht das richtig Spass zu stöbern... |
Schmuck – Schmuck geht immer – denn alles was glitzert verführt und bringt die Augen der Damen zum leuchten während das Ehegesponst verzweifelt seinen Geldbeutel umklammert und zu verbergen sucht oder sogar flüchtet um nicht ruiniert zu werden ..._)).
Die Begeisterung, merkte ich schnell - steckt an, denn es waren ganz hübsche und schöne Sachen die da rund auf den Tischen lagen und für so viel bunte Abwechslung auf den Tischen für die ich als erfahrene " Flohmarktgängerin" gesorgt hatte, fanden sich auch Abnehmer.
Von leiser " Hintergrundmusik" zur Untermalung hab ich Abstand genommen weil ich meine Gäste und Besucher in den Genuß der Vogelstimmen beim stöbern bringen wollte. Ob sie jedoch einer von ihnen gehört oder beglückt hat, weiß ich allerdings nicht:-))
... was mich am meisten gefreut hat zu sehen, war die Freude und Entspanntheit auf den Gesichter der Besucher und Gäste, dass sie gerne annahmen was ich anbot und nicht gleich wieder enteilten.
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| ehemalige Ausstellungsstücke die geplant unverkäuflich bleiben sondern nur eine ihn ehrende Erinnerung für die Bewohner hier sind - schaun wir mal wer interessiert daran ist... |
Toll fanden all meine Besucher und Gäste das Ambiente – ...man konnte über Gänseblümchen und Löwenzahl laufen, sich von der Sonne bescheinen lassen, im Schatten sitzen - die Wildnis bewundern, den Vögeln zuhören
den
Garten, die bunt bestückten Stühle, die schattigen Plätze nutzen...,
die
vielen Möglichkeiten zum gemütlichen Sitzen und miteinander plauschen und
schnell bildeten sich Gruppen in denen laut und herzlich gelacht und
erzählt wurde..
Man kannte sich und freute sich zusammenzusein
und schnell war das Thema Peter auf dem Tisch und wie sehr er sich
gefreut hätte, dass tatsächlich seine Holzschnitzarbeiten - siehe oben - in der Collage gewürdigt wurden und nicht in der Tonne gelandet waren.
( Ich wette er guckt von oben zu und freut sich mit - ) wenn es den da oben gibt, aber wenn ich andererseits sehe, dass viele der Holzheiligenfiguren und Engelchen meiner Mutter jetzt weg sind - könnte man fast daran glauben, dass in unserer schwierigen Zeit wieder heimlich gebetet wird.
Sollte sich ein Interessent
tatsächlich
finden,
wollte ich den Erlös auf jeden Fall wie auch das Verkaufte von mir einem Kinderhospitz spenden, das war von Anfang an klar und machte sofort den Geldbeutel lockerer als wenn ich was davon behalten würde....
die nette, lockere Runde blieb über Stunden und versammelte sich um mich im Vorbau und an den Tischen - obwohl ich erwartet hätte, sie gucken – kaufen vielleicht oder sagen:“ Nee, ich brauch nix, ich hab alles – will nur gucken und ne Tasse Kaffee trinken mit dir.“
Was mich sehr gefreut hat, ist - , dass meine entzückende und schöne Nachbarin die schon etliche Cocktail Kleider im letzten Jahr erworben hatte den passenden Schmuck dafür fand, sich promt behängte und begeistert allen zeigte wie gut der ihr zu den langen hochgesteckten Haaren stand.
Sie sah aber auch toll damit aus.Kaffee und Kuchen, Saft, Wasser, Cappuccino gab es umsonst hatte ich spontan beschlossen.
Wir saßen und plauschten, erzählten uns Anekdoten und sorgten dafür, dass auch fremde Besucher die eintrudelten etwas fanden was sie schön fanden.
Meine Hosenträger – sicher über 30 Jahre alt die aus Frankreich stammten, waren fix wie der Wind weg und ich lächelte als mir einfiel wie lange ich die schon mit mir geschleppt hatte und nun einen neuen Abnehmer in der Gestalt eines Wohnmobilbesuchers fand, der gleich Kuchen mitnehmen wollte..
Einer der Nachbarn kaufte Schmuck für
seine daheimgebliebene Ehefrau und nutzte Nachbarin zwei die sich als
Schmuckmodell zur Verfügung stellte, die Silberringe sollten ja auch
passen und für sich fand er ein altes sehr schönes Kochbuch und
eine Abhandlung über seltene Pilzsorten.
Ich hab mich überhaupt ziemlich gewundert wie
schnell doch viele schöne Kleider spurlos aus den Bäumen entschwanden und in den Taschen
landeten, die ganz besonderen Handtaschen fanden schnell Abnehmer und hübsche
Tücher und interessante Bücher gehen immer.
Ich denke – die Hälfte des
Burgblicks war bis über die Mittagsstunden da – fast alles waren Paare was ich sonst auf anderen Flohmärkten wenig sehe...guckte, aß, trank
und plauschte, kaufte - kam mehrmals nach Pausen im eigenen Zuhause
und probierte erneut an...
also scheint es wohl allen viel Spass und Freude gemacht haben – nicht nur mir - und es kam sogar einiges im Kässchen zusammen, das ich spenden kann.
Die allergrößte Freude machte mir dann allerdings meine Freundin die trotz anstrengendem Dienst und wenig Freizeit den langen Weg nicht gescheut hatte und mich mit ihrem lächelnden Gesicht beglückte und überraschte..
das war richtig richtig schön – sich wiederzusehen denn schließlich ist dies ja auch der eigentliche Sinn eines Flohmarkts, nicht nur das Gucken und Kaufen – das Zusammensein und sich gemeinsam freuen..
Bilder haben wir natürlich auch./...denn ein Flohmarkt ohne Bilder geht gar nicht!
100 pro - das werde ich 2022 wieder veranstalten – es lohnt sich in jeder Hinsicht dies im eigenen Garten zu arrangieren.
nach längerem Gespräch für die Burgblicker gilt, im nächsten Jahr findet ein Straßenflohmarkt statt, die Idee mit dem Kaffee und Kuchen kam gut an. Dann können sich alle die es wollen daran beteiligen und es findet ein schönes und manchmal überraschendes Zusammentreffen statt, das gefällt jedem.
@ Angelface / Flohmarktgeschehen in privater Runde
nicht proffessionell - es findet privat statt, das ist viel schöner.
und der Einzelne hat mehr davon.
























