aus der Reihe Sommergeschichten.....
Guten Morgen Ihr Lieben..
Tiere haben wie wir - ein Recht auf
Leben. Behütet, gewollt oder nicht.
Stadt und Land ist voll von Tieren die
wir zum Teil nicht mehr kennen, weil wir sie ausgerottet haben. Auch
weil wir als Mensch den Platz uns zu vermehren, brauchten. Oder sollte man lieber schreiben, weil wir sie nicht mochten wenn sie uns störten im eigenen Entfalten?
Nun erobern sie in manchen Regionen ihre Territorien zurück indem sie in die Städte abwandern . Dort trifft man durchaus auf den Fuchs, der frech und unbekümmert durch die Straßen eilt, auf Hasen und Kaninchen, Eichhörnchen, wilde Katzen, auch Bären, Wildschwein, Igel und Reh, Wildbienen, Tauben, jede Menge Insekten, nur die Fliegen sind von den Autoscheiben verschwunden.
Während das Roströschen begeistert von Grizzlybären in Canada erzählt hab ich meine "Bärchen direkt vor der Haustür, Auch sie sind wild, denn sie waren vor uns hier wie jedes andere wilde Tier in der Natur.
Wie einst die Indianer als Ureinwohner in Amerika, die von uns Einwanderen als wild bezeichnet , skeptisch betrachtet und letztendlich vertrieben wurden, als wir - uns dort niederließen.
Irgendwie wiederholt sich alles im Laufe der Jahrhundertwende. Die Natur wird immer wieder dort wo Menschen überhand nehmen, platt und urbar gemacht und das wilde Ursprüngliche verschwindet, weil ihm kein Platz mehr zugestanden und gelassen wird.
*
Nein, ich werde meine „
Jungbärchen nicht verjagen , die seit Tagen hier durch die Gärten
wandern . Schließlich ist Sommer das schürt ihre Unternehmungslust
und Neugierde
– sie waren lange vor – uns – hier.
Kein Tier aus meiner Tür jagen das Unterschlupf , Hilfe oder im Winter Futter beim Menschen sucht, denn sie waren vor – uns – hier und wir haben ihnen den Platz zum Leben genommen, indem wir uns ihren Lebensraum nahmen und in ihrem Zuhause rücksichtslos breit machten – ganz Herrscher über Stadt und Land. Das gilt für jedes wilde Tier, ob Jäger und Beutefänger wie Füchse, Fluchttiere wie Rehe und Hasen, Allesfresser wie Waschbären die wir selbst einführten, wie Wildpferde die wir der Natur wegnahmen, die Raubkatze, den Luchs oder Wolf den wir in manchen Gegenden nicht mehr sehen.
Sie alle hatten einmal
eine Heimat, die sie erobert und besiedelt hatten.
Dann kam der
Mensch und mit ihm die Stadt, der alles platt macht was Leben heißt..
Dort wird gebaut Haus an Haus, so nah bis nur eine Feuersbrunst sie alle vernichten kann.
Wächst sie uns heute über den Kopf weil zu wenig Platz für uns alle ist?
Was ist mit dem
Streuner unter den ehemaligen Hauskatzen, den wir nicht kastrierten
obwohl wir wussten , dass sie sich unkontrolliert vermehrten, aus den
Gärten verjagen hilft nicht viel , sondern eher kastrieren lassen, ist weitaus
vernünftiger als ihn nur zu verjagen, denn er kommt immer wieder ;
wo soll er auch hin?Der halbwilde Hund am Strand der sich durch
sein Leben kämpft vor der Tötungsstation bewahren wenn es in
menschlichen Möglichkeiten besteht.
Auch er hat ein RECHT auf Leben.
Man kann viel tun wenn man es will -
- den Igel der sich im Zaun verfangen hat
oder in eine Grube gefallen ist
den Vogel aus den Fängen der Katze retten
- die Maus die noch lebt lieber wieder ins Gebüsch entlassenden Bienen Wespen und Hummeln die Freiheit gönnen
Schmetterlinge von Fensterscheiben retten
weder Spinnennester auf Büschen zerreißen
noch Maulwurfsnester mit Chemie ein-sprühen
nicht den Käfer zertreten der sich an einen Halm klammert
nicht Erdhummeln ihre Einflugnester verstopfen
lieber zusehen wie sie leben wie wir – in Frieden und mich an ihnen freuen
wie dem Salamander auf seinem Sonnenstein zulächeln
den Pferden zuschauen wie sie elegant und geschmeidig lange Wiesen durchqueren
der Libelle nachsehen wie sich ihr durchsichtig blauglitzerndes Kleid im Flug entfaltet
als je ein Tier zu töten, verletzen oder lieblos beschimpfen, dass die gleiche Lebens - besser gesagt: Daseinsberechtigung wie wir hat...
ich werde immer wieder
den überfahrenen Fuchs oder Igel von der Straße an den Rand legen ehe er 3 oder 4 mal neu überfahren wird.die Katze zum TA fahren wenn ich sie verletzt vorfinde
ein angeschossenes Reh - oder das Wildschwein mit gebrochenem Bein vom Jäger erlösen lassen
Jeder Vogel am Himmel ist frei wenn wir ihm nicht die Freiheit nehmen..die Katzen die keine Heimat und keine Besitzer haben, haben weder ein Klo auf dessen Brille man sich setzen kann„ sie kacken meinen Garten voll“ ist ein Satz, den man leider oft hört.
Auch jedes andere Tier braucht dazu eine Wiese, einen Straßenrand, Erde um sein Fell zu reinigen und sich darin zu wälzen, wie das Pferd, der Wolf und der Löwe in der Wüste. Das Rind und die Kuh auf der Weide – das Wildschwein das sich im Schlamm wälzt – ist seine und ihre Natur – warum lassen wir sie nicht einfach leben, statt sie zu bekämpfen. Wir sind doch kein Zoo., in dem Wir die Tiere die uns jetzt fehlen ausstellen - als wären sie ein Ausstellungsstück und keine Lebewesen.
Jedes Tier auf ERDEN hat seine Berechtigung am Leben zu sein und oft eine Aufgabe wie wir.- wir haben es nur oft - vergessen.
@ angelface

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Vielen Dank für Euer bisheriges, sehr reges Lesen bei mir, für eure Besuche und das Interesse an meinen Beiträgen.
Lieben Gruß, bleibt gesund und Adieu, > bis zum nächsten lesen.. @ Angelface