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Dienstag, 30. Juli 2019

Angel die Geschichtenerzählerin schlägt wieder zu...


„Wenn man sonst nix zu tun hat“…*
Erzählt jemand wie ich „  komische,  skurrile, abenteuerliche, lustige und nachdenkliche
G `schichten, Märchen, ausgedachtes  oder Anekdoten und freut sich, wenn ein  anderer auch mit liest und sich freut zu seiner Unterhaltung - dann wird der Tag recht kurz, schätze ich.
. Vielleicht tut er es um seinen  etwas trüberen Tag auch bunt zu machen oder sonst was „  ung`scheites… was man halt so im Sommer  gern macht.
       Nein, ich hatte es nicht vor – auch nicht geplant, aber wie das bei  ungeplantem oft  ist, manchmal ergeben sich Dinge ganz von alleine, kriegen Beine und man schlurft davon. Mal mehr, mal weniger lebendig und fit.
Nachdem mein Tag gestern so bunt, so aufregend durch die Autogeschichte (die im Übrigen und längst noch nicht ausgestanden ist, > sondern so leise weiter vor sich hin schwelt < am späten Abend zu Ende ging, ich rechtschaffen müd war und mich auf mein Bett freute…
sah ich erst einen spannenden Abend – Krimi – mit viel Blut und Leichen, schwer psychologisch  durchtränkt und aufgemotzt  wie Montags oft im Zweiten.
( Ist für mich wie eine Schlaftabeltte, schön praktisch. Man erspart sich das Schlucken.)
 Darüber schlief ich ein > was ja auch typisch für mich ist <, erwachte wieder und hatte HUNGER wie ein Werwolf. Mein Bauch knurrte und murrte, und ich hätte einen Sack Steine fressen müssen um schnell satt und
„ bauchvoll“  zu werden.

Schnell zur Tüte Chips gegriffen, mir zwischendurch einen bunten Salat gemacht, mit  gerösteten Cashewnüssen  bestreut, paar Walnüsse  und Honig - ein wenig Joghurt,  Käsegeraspel dazu  und ab damit in den Mund.
 Ich kaute , - schluckte, kaute...
 ☺"man ist ja auch gar nicht eitel"...☺
       plötzlich krachte es verdächtig und ich hatte etwas darin was ganz und gar nicht nach Nuss aussah…!
A u t s c h – ein Stück Zahn war ab und der Hals ragte  scharfkantig empor. Nicht die  Plombe, die saß bombenfest.
    Ich „ fingerte"  mit der Zunge daran herum und  war alles andere als amazing good girl…
 so ein Mist, dachte ich, jetzt krieg ich mächtig Schimpfe, denn fast 2 Jahre hatte ich pausiert und den netten Zahnarzt nicht mehr mit meinem Besuch beglückt.
 Am nächsten Morgen rief ich schon ziemlich schlechten Gewissens die Helferin an, gab mich zu erkennen und bat um einen möglichst schnellen Termin, den sie mir auch gab.
      Boa, dachte ich „ super“ – haben die so wenig zu tun, ist ja mittlerweile richtig ungewöhnlich wenn man die Entwicklung „ARZTBESUCHE on Tour „ verfolgt  und  vergleicht.
Ich spurtete nach einer Stunde hin, wusste genau, wenn ich wieder komme ist erst mal Sense mit dem Tag, denn bei mir in der „ Baustelle < wie ich sie immer scherzhaft bezeichne  >… dürfte wohl so
e i n i g e s zu machen sein, oder doch nicht?“  also....↙


 Erst „ackerte sie bei mir ein halbes Stündchen fröhlich vor sich hin pfeifend  in der Baustelle, grunzte mit mir einvernehmlich  den Song  den sie gerade im Ohr hatte, ( ich summte mit, mehr konnte ich ja nicht ☺ -
dann kam ER – ihr Herr und Meister   und durfte in der nun „  gut gesäuberten“ arbeiten.
           Lachen dabei war nicht möglich, denn  ich hatte den Rachen weit geöffnet und gab nur ab und zu ein zustimmendes Geräusch von mir.
Er zwinkerte (macht er immer bei mir…keine Ahnung warum, vielleicht findet er mich „ luschtig?“  
Es würde mich freuen wenn er mein Angstzittern nicht spürte.
Dann wurde  nach dem bohren, füllen und reparieren, noch feste poliert, nachgearbeitet, geguckt und alles für „ gut befunden, ich durfte aufstehen – mit der launigen Bemerkung: " jetzt sitzt, passt, wackelt nicht`s  und hat Luft" -  endlich!
Die Rechnung für beides bekam ich gleich mit. Gott, sind die schnell.
 Die Überweisung war schnell gemacht – 100.- +  feine Knöllchen kostete der Spaß für mich, den Rest zahlt die Kasse.
Doch im Jetzt sitze ich mit perlweißen gemachten Zähnchen, Fluor samtig bestückt, wohl duftend und mit einem absolut cleanen Gefühl im Mäulchen am Schreibtisch und freu mich wie Bolle über meine weißen Hackerchen.
 -  die halten nun wieder ein Weilchen - und strahlen vor sich hin.
               Ich wurd` nicht geschimpft, sondern freundlich empfangen,  natürlich auch nicht gelobt aber mir wurde glaubhaft versichert wie froh ich doch sein könnte – in meinem ALTER noch alle Zähne meine nennen zu können , die – ob weiß – braun-gelb oder schwarz – was nicht einer von meinen ist sondern nun blütenweiß im Mäulchen vor sich hin schlummern und darauf sehnlichst warten – endlich was zum Kauen zu kriegen.
 Er meinte, er hätte genügend Patienten die gerade mal 50 wären, da würde schon so einiges im Argen sein und vor sich hinwackeln weil v i e l e  zu viel Zuckriges äßen/+ trinken und damit frühzeitig ihre Zähnchen verloren.
*   ( sorry, die Anmerkung hatte ich vergessen ☺)
 Schöner Tag  guter Tag – erfolgreicher Tag  – so dürfen die nächsten gerne auch werden. 
Zubeißen - blitzen und lachen kann ich auch wieder und zwar:  wie ne EINS
pünktlich zur Hessenschau am 10.August wenn der Bär im Schwimmbad tobt und 5 Übertragungswagen mit  angeblich 80 Mann auftauchen. Die Regie möcht ich nicht machen, welch ein Aufwand für eine halbe Stunde live - Schaltung im Fernsehen
... ich werd grinsen bis das Wasser Wellen schlägt..und wahrscheinlich in  die Lichtkegel  der Feuerwehrspiele im Wasser  eintauchen, wer weiß -
doch frage ich mich....
wo sollen die denn alle hin? Bänke für 400 Leute im Schwimmbad?
Die Frösche und Schwälbchen , die Libellen und Molche werden sich freuen
Aber versprochen.  Was den Zahnklempner angeht: Vor  dem  nächsten halben Jahrhundert,  geh ich wieder hin!

 © Angelface....von Schreiber zu Schreiber noch eine kleine Anmerkung.
 zu */
P.S. nachdem ich den letzten Beitrag des Dichterfürsten auf seiner Seite über die Sorgen nochmals gelesen hatte, fiel mir auf, was sicher keinem anderen auffiel, - nämlich, dass da noch ein wenig
      dringend   " feilen am Text" angebracht  war "!
ich danke dir lieber Horst..(für die Disziplin die du mir unterschwellig beibringst, ich sollte wirklich sorgsamer im Text bleiben und noch als Letztes alles überlesen - ehe ich es einsetze und wieder "flüchtig" davon marschiere..💚 denn im gedruckten Buch kann man das nicht tun, im Blog und auf den Homepages schon.
lektorieren  und korrigieren ....mit einem Wort, achtsamer sein um ordentliche Arbeiten abzuliefern.
Schließlich nehmen wir unsere Schreiberei ernst..
"  auch solch kleine Anekdoten..."!