Posts mit dem Label auf Hungrige achten und helfen... werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label auf Hungrige achten und helfen... werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 17. September 2019

den Hunger mindern, das können wir alle..@ Angelface


Hunger
                …und satt sein….                 Gedankensplitter © Angelface
Währenddessen ich noch kaue, Atem hole und schlucke denke ich, was ist eigentlich Hunger. Drei Sekunden später ist mein Bauch satt als die ersten Bissen herunterrutschten und meine Magennerven beruhigt sind.. So schnell geht das.
Aber ist es  wirklich immer so einfach?
Kennt ihn das reiche Deutschland noch oder überträgt er den Begriff längst auf etwas anderes.
Den Hunger auf Bildung vielleicht, den Hunger nach Liebe, nach Geborgenheit und Sicherheit?
Wenn wir das Gefühl des Magenhungers nicht mehr kennen, weil wir ständig satt sind,  können wir  einem anderen kaum nachfühlen was er spürt.
Wir fasten um den Darm zu reinigen, um abzunehmen, was Quatsch ist –
um die Seele zu stärken, um uns auf das Innere zu besinnen.  
Mögen vielleicht das eigene Hungergefühl um uns auf das Wesentliche zu besinnen und die Nahrung umzustellen? Oder gibt es noch andere Gründe, die  ich eventuell noch nicht kenne?
     Den Hunger nach Liebe und Aufmerksamkeit kennen wir alle, den nach Bestätigung, nach Freiheit, nach begehrt werden in jungen Jahren. Gibt es auch den Hunger nach Erfolg?
Daraus ergibt sich fast automatisch die Frage, was ist Erfolg?
       Erwächst  daraus vielleicht der Reichtum,  den der Mensch oft nicht mehr erkennt, weil er längst vergessen hat woraus unser Reichtum besteht -  weil er seinem Hunger nachjagt, ihn verwechselt mit  Bedürfnissen oder gar  der Sucht  und Gier nach immer mehr?
Wir stehen eventuell gerade vor einer gefüllten Fleischtheke im Supermarkt oder vor  hübsch dekorierten Gemüseständen die – egal welche Jahreszeit gerade ist -  alles enthalten was das Herz gerade begehrt und können uns nicht entscheiden, was wir mit/nehmen, weil wir satt sind.
Hunger – Hunger – Hunger schreit ein Kind das die Leere im Bauch spürt.
Hunger ein Tier, das eine Woche lang nichts als Beute findet und schwächer und schwächer wird.
Wie lange hält man es ohne Essen, ohne Trinken aus ohne überzuschnappen und verrückt zu werden. Wann geht man ein an allgemeinem Organversagen?
" Der sieht aus wie ein  Hungerleider",  beschimpfen wir vielleicht  andere, die nicht viel haben und bescheiden ihr Dasein fristen. Wir nennen  abgezehrte Gestalten so, denen man ansieht dass sie nicht genug zum essen haben und futtern selbst weiter, stopfen alles Mögliche in uns hinein und fühlen uns dennoch nicht wohl damit.
Tja, Hunger ist  für viele nur noch ein Wort – eine Metapher, etwas völlig  anderes bedeutet  es anderen,  die mit uns leben und   froh sind wenn  sie das Gefühl überleben zu  wollen, als Hunger tief empfinden,  uns deshalb bitten ihnen zu helfen.
Können wir gemeinsam die Hungersnot bekämpfen indem wir die vorhandenen Ressourcen schützen,  die anderen das Leben ermöglichen  und zudem etwas  erleichtert, das können wir indem  wir achtsam um uns herum blicken und dann handeln…man könnte, man könnte, man könnte…
                   In jedem Supermarkt – nur als Beispiel benannt – steht eine Spendenkasse  oder ein noch leeres Regal für ein Tierheim, ein Kinderheim, eine Schule oder ein Seniorenheim und die Tafel herum, heute schon etwas eingeworfen oder auch dafür mit/eingekauft oder blind daran vorbeigegangen?

                                                      @ Angelface