auch im Paradies gibts mal Krach!
Verhaltensunterschiede -
richtig oder falsch.
Aber ist es auch gerecht? Die Natur ist manchmal stärker als wir.
richtig oder falsch.
Aber ist es auch gerecht? Die Natur ist manchmal stärker als wir.
Ich mache mir die Beantwortung dieser Frage nicht leicht,
denke lange darüber nach und komme zu keinem Ergebnis.
In meinem Kleiderschrank sitzt ein malträtiertes Kätzchen,
scheu, verhalten und in sich zurückgezogen
denkt der Kater sicherlich darüber nach was ihm passiert ist, denkt er auch
darüber nach, was - oder ob er etwas falsch gemacht hat und: wodurch es dazu kam?
Katzen denken nicht – natürlich, sie sind reine Instinktwesen, sie handeln.
Zumindest wissen wir nicht - ob, was und wie sie denken, wir " interpretieren" nur aus Menschensicht.
Doch wie bei den Menschenkindern verhält es sich so, dass Unterschiede auch bei Katzen deutlich zutage treten.
Katzen denken nicht – natürlich, sie sind reine Instinktwesen, sie handeln.
Zumindest wissen wir nicht - ob, was und wie sie denken, wir " interpretieren" nur aus Menschensicht.
Doch wie bei den Menschenkindern verhält es sich so, dass Unterschiede auch bei Katzen deutlich zutage treten.
Man mag sich, bevorzugt den einen, lehnt andere ab. Gründe
mag es dafür geben, manchmal ist es nur ein nicht erkanntes (Bauch - ) Gefühl.
Menschen steuern ihre Gefühle bewusst, besser gesagt sie sind in der Lage dazu; Tiere handeln instinktiv, wobei es erwiesen ist, dass Menschen durchaus auch instinktiv (unüberlegt) aus dem Bauch heraus handeln können (nur ihrem Instinkt folgen..
Menschen steuern ihre Gefühle bewusst, besser gesagt sie sind in der Lage dazu; Tiere handeln instinktiv, wobei es erwiesen ist, dass Menschen durchaus auch instinktiv (unüberlegt) aus dem Bauch heraus handeln können (nur ihrem Instinkt folgen..
Merlin und der schwarze Gastkater haben sich gekloppt,
richtig laut schreiend gekloppt und nun
hat mein Kater wie es – für mich als Mensch) aussieht, einen psychischen Schaden. Zudem hat seine Eitelkeit einen gewaltigen Dämpfer abbekommen.
Ob eine körperliche Beeinträchtigung wie schmerzhafte Sehnenverletzung, Muskelkater, Prellung oder Ähnliches dazu kommt lässt sich äußerlich nicht für mich feststellen. Er saß und lag die ganze Nacht im Schrank, fraß und trank nicht, wollte nur schlafen und seine Ruhe haben. Ein wenig zögerlich sein Bewegungsapparat macht deutlich ihm tut zusätzlich etwas weh. Er schleicht die Treppe nur langsam und vorsichtig herunter.
Doch ist es nur das Psychische, der hat mich besiegt oder mehr? Eine angeknackste Psyche ist auch bei Tieren nicht zu unterschätzen.
Ob eine körperliche Beeinträchtigung wie schmerzhafte Sehnenverletzung, Muskelkater, Prellung oder Ähnliches dazu kommt lässt sich äußerlich nicht für mich feststellen. Er saß und lag die ganze Nacht im Schrank, fraß und trank nicht, wollte nur schlafen und seine Ruhe haben. Ein wenig zögerlich sein Bewegungsapparat macht deutlich ihm tut zusätzlich etwas weh. Er schleicht die Treppe nur langsam und vorsichtig herunter.
Doch ist es nur das Psychische, der hat mich besiegt oder mehr? Eine angeknackste Psyche ist auch bei Tieren nicht zu unterschätzen.
Eine ganze Weile ging es in der Wohnung richtig gut,sie wechselten sich ab, mal war der eine da, dann wieder der andere, mal waren sie beide da und schlichen umeinander, sahen sich nur an. Einer auf dem Katzenkratzbaum,der andere im Sessel, zum schlafen verzog sich der Schwarze nach außen.
Merlin akzeptierte – neuerdings schon seit mehreren Wochen eher neugierig interessiert was der(Gast) - Kater aus dem Näpfchen fraß, schnupperte ihm eher freundlich am Schwanz herum, näherte sich vorsichtig an, es ging hin und her, mal gut, mal schlechter, sodass ich durchaus Hoffnung hatte, die beiden könnten zwar keine richtig engen Freunde werden, aber sich zumindest gegenseitig akzeptieren und miteinander außen und innen arrangieren.
Der Schwarze ist ein armes Ding, keiner mag ihn, keiner will ihn, er ist irgendwie überall nur geduldet.Überall wurde er nur fortgescheucht, wir waren es, die ihn aufnahmen und freundlich begrüßten. So, wie man einen Fremden eben freundlich willkommen heisst.
Sein ehemaliges ständiges Zuhause im Pferdestall, wo sich keiner so recht um ihn kümmerte, hat er längst in den Schlaf und Liegeplatz vor meinem Haus eingetauscht, besucht uns täglich, frisst auch oft innen, wandert aber auch weiter. Park auf, Park ab.
Mimi als alte Katzendame ist ein Anziehungspunkt für ihn, er gurrt wenn er sie nur sieht, sie hingegen ist eher desinteressiert, lässt ihn aber wortlos gewähren. Draußen liegen sie oft friedlich nebeneinander, beglotzen sich. Keiner stört einen.
Merlin akzeptierte – neuerdings schon seit mehreren Wochen eher neugierig interessiert was der(Gast) - Kater aus dem Näpfchen fraß, schnupperte ihm eher freundlich am Schwanz herum, näherte sich vorsichtig an, es ging hin und her, mal gut, mal schlechter, sodass ich durchaus Hoffnung hatte, die beiden könnten zwar keine richtig engen Freunde werden, aber sich zumindest gegenseitig akzeptieren und miteinander außen und innen arrangieren.
Der Schwarze ist ein armes Ding, keiner mag ihn, keiner will ihn, er ist irgendwie überall nur geduldet.Überall wurde er nur fortgescheucht, wir waren es, die ihn aufnahmen und freundlich begrüßten. So, wie man einen Fremden eben freundlich willkommen heisst.
Sein ehemaliges ständiges Zuhause im Pferdestall, wo sich keiner so recht um ihn kümmerte, hat er längst in den Schlaf und Liegeplatz vor meinem Haus eingetauscht, besucht uns täglich, frisst auch oft innen, wandert aber auch weiter. Park auf, Park ab.
Mimi als alte Katzendame ist ein Anziehungspunkt für ihn, er gurrt wenn er sie nur sieht, sie hingegen ist eher desinteressiert, lässt ihn aber wortlos gewähren. Draußen liegen sie oft friedlich nebeneinander, beglotzen sich. Keiner stört einen.
Ich versuchte in der Behandlung der beiden Kater - als sie sich annäherten - keine allzu großen erkennbaren
Unterschiede zu machen, denn ich sehe ja was passiert wenn ich zwischen Merlin
und Mimi die Unterschiede: _ dich mag ich mehr, du bist mir näher – du kriegst
mehr Leckerli - für sie deutlich werden lasse. Dann kommen Eifersüchteleien auf.
Merlin ist dann auch gern mal schnell mit der Pfote und watscht sie, putzt sie
dann aber wieder was ich als freundliche Zuwendung ansehe.
Zwischen den Buben ist beiderseitiges Revierverhalten natürlich da. Außen regiert der Schwarze, innen Merlin.
Der Schwarze *wohnt* schon länger im Park, ist zuerst dagewesen, leider unkastriert – was besonders schwierig ist - streunt weite Wege und sucht dennoch Kontakt zu anderen Katzen und auch Menschen weil er zwar anfangs menschenscheu aber kommunikationsbedürftig war und ist. An mich hat er sich gewöhnt, läßt sich streicheln , füttern, hutscheln, das Interesse aneinander ist - soweit ich es beurteilen kann - bei den Katern beiderseitig.
Merlin als Freigänger der er nun mal schon von Anfang an ist, ist mit mir zugezogen, fasziniert ihn einerseits, ist andererseits für ihn ein ernsthafter Rivale, doch – wie ich den Eindruck habe - möchte er auch Freundschaft schließen. Merlin ist Hausherr und bestimmt wer drin und draußen ist, sein gutes Recht.
Bei ihm der Gedanke: Freundschaft mit anderen Katern? Na, man weiß es nicht recht, es ist eher ein ja-nein - einerseits schon, dann wieder nein. Ich versuche es zu sehen wie es ist und nicht so, wie ich es mir wünsche! Mit Kasimir, mit dem er aufwuchs und den er sehr mochte und viel spielte, war er Kumpel und Freund. Als dieser verschwand trauerte er sehr.
Katzen – Einzelgänger oder Rudeltiere , man weiß es nicht so genau. Es gibt wohl beides in der Spezies Tier wie Mensch.
Der Schwarze *wohnt* schon länger im Park, ist zuerst dagewesen, leider unkastriert – was besonders schwierig ist - streunt weite Wege und sucht dennoch Kontakt zu anderen Katzen und auch Menschen weil er zwar anfangs menschenscheu aber kommunikationsbedürftig war und ist. An mich hat er sich gewöhnt, läßt sich streicheln , füttern, hutscheln, das Interesse aneinander ist - soweit ich es beurteilen kann - bei den Katern beiderseitig.
Merlin als Freigänger der er nun mal schon von Anfang an ist, ist mit mir zugezogen, fasziniert ihn einerseits, ist andererseits für ihn ein ernsthafter Rivale, doch – wie ich den Eindruck habe - möchte er auch Freundschaft schließen. Merlin ist Hausherr und bestimmt wer drin und draußen ist, sein gutes Recht.
Bei ihm der Gedanke: Freundschaft mit anderen Katern? Na, man weiß es nicht recht, es ist eher ein ja-nein - einerseits schon, dann wieder nein. Ich versuche es zu sehen wie es ist und nicht so, wie ich es mir wünsche! Mit Kasimir, mit dem er aufwuchs und den er sehr mochte und viel spielte, war er Kumpel und Freund. Als dieser verschwand trauerte er sehr.
Katzen – Einzelgänger oder Rudeltiere , man weiß es nicht so genau. Es gibt wohl beides in der Spezies Tier wie Mensch.
Mimi ist wie andere Kätzinnen oft auch – alles wurscht egal,
ob sie alleine oder zu mehreren ist. Sie hat die Gabe der Anpassung gelernt
wobei ich nicht ahne ob es Gleichgültigkeit, Desinteresse oder ein Ausdruck
einer schwachen Persönlichkeit ist. Es kann natürlich auch reine Unterwerfung
eines Schwächeren unter einem Stärkeren sein.
Nun weiß ich nicht recht wie ich mich verhalten soll. Gebe
ich beiden männlichen Katzen die Daseinsberechtigung, auf die beide ein Recht haben, trenne sie wieder indem
ich den Schwarzen fortschicke,
weil ich es richtiger finde Merlin zu bevorzugen, oder versuche weiterhin der Natur ihren Lauf zu lassen und hoffe, dass sie selbst eine Einigung herbeiführen.
Interpretiere ich zu viel in ihn den Schwarzen hinein, wenn ich vermute, dass er weiterhin zu uns ans Haus kommen würde und wahrscheinlich allein Merlin dafür verantwortlich macht, dass er fortgeschickt wird und ihn deshalb vermehrt befeindet, angreift und bekämpft? Den Gedanken zuzulassen fällt mir schwer.
weil ich es richtiger finde Merlin zu bevorzugen, oder versuche weiterhin der Natur ihren Lauf zu lassen und hoffe, dass sie selbst eine Einigung herbeiführen.
Interpretiere ich zu viel in ihn den Schwarzen hinein, wenn ich vermute, dass er weiterhin zu uns ans Haus kommen würde und wahrscheinlich allein Merlin dafür verantwortlich macht, dass er fortgeschickt wird und ihn deshalb vermehrt befeindet, angreift und bekämpft? Den Gedanken zuzulassen fällt mir schwer.
Wenn ich ihn ansehe, sehe ich Kasimir
Vielleicht fällt mir deshalb die Entscheidung so schwer...und doch:
die Natur ist manchmal stärker als wir.