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Samstag, 3. August 2019

die Stadt am grünen Vulkan @ Angelface

       Das große Baumsterben beginnt überall auf der Welt.
 So bunt wie unsere Welt und die Menschen in ihr sind, so grün sind unsere Bäume.

     Noch....doch wie lange ist uns dies bewusst?
Wir befinden uns - mitten im Wald - stellenweise mitten in der ungezügelten Wildnis.
 Wer soll sich einsetzen, - ich bin der Meinung - alle die die Natur lieben und wissen wie sehr wir von ihr abhängig sind.

 Im Grünen zu sein und zu leben, hab ich mir immer schon gewünscht, war es in den letzten 20 Jahren - und bin es, seit meinem Umzug - jetzt wieder.
Ich bin umgeben vom Wald, großen und kleinen Bäumen, Sträuchern und Hecken, habe mich darauf bewusst eingelassen und liebe sie, gerade weil sie Schatten und Sauerstoff spenden und  jedes Herz das für die Natur etwas übrig hat, erfreuen.
       Der Vogelsberg ist für seine Waldlandschaften bekannt, wer keine Bäume mag, zieht hier nicht hin, mag man meinen.
 Die "Stadt" hat nicht umsonst ihren Namen " die Stadt am grünen VULKAN" und ist  entsprechend stolz darauf.
Unsere Gäste - die passionierte Wanderer sind, kommen deshalb hier her, weil sie die Stille, die Abgeschiedenheit  und Ruhe suchen. Es macht einen Teil des Tourismus aus, doch wir haben es "im Griff" wie man so schön sagt. Die Gäste,  die uns besuchen sind begeistert, weil deren Erholung gewährleistet ist..
sooo sieht bei uns die Parklandschaft um die Grundstücke herum aus - kein Park, sondern  stellenweise  rund um uns - "Wildnis pur
 was für den einen gilt: ich  mag es -  heißt vielleicht beim anderen Ärgernis" weil es Arbeit ist die Wildnis auch nur ansatzweise zu bändigen. Das muß einem klar sein, wenn man hierher zieht, sich ein Haus kauft oder anmietet _ viele kommen - andere gehen...es ist - eindeutig "grün"
Doch dennoch  gibt es immer wieder Kandidaten, die anscheinend ohne viel Grün und auch ohne Wald ganz gut auszukommen scheinen.
Warum, frage ich mich, ziehen dann solche Menschen hierhin?  Der (Ferien) - Park besteht seit über 35 Jahren in dieser Form, wie die Bewaldung  auch.
Ist (zu/- betonieren -  abholzen/fällen  weil es nur einmal Arbeit macht  - tatsächlich für  die Städter die es nicht kennen  die einzige Alternative  und der Wunsch (?)
Warum bleiben sie dann nicht einfach in der Stadt. Da gibt es Häuserschluchten und Häusermeere alles in  allerschönstem Grau  mit kaum blühendem Grün, und das wächst auch  bestimmt nicht wild wie die Natur sie schuf. Städte sind menschengemacht.
Mein Nachbar der nur schätzungsweise alle 6 Wochen zu seinem Grundstück schaut,  seinen Garten wie mit der Nähmaschine abraspelt und wahrscheinlich am liebsten mit der Nagelschere kürzt, hat was gegen meinen Baum.
                    Meine Birke, die heißgeliebte, die ich  liebevoll  vor über 6 Jahren ans Gartenendgrundstück  - pflanzte " stört" ihn wohl, obwohl wir ringsum von Bäumen umgeben sind. Die andere Seite meines angemieteten Grundstücks ziert ein Findling, den ich beim Einzug geschenkt bekam.
Eine Abgrenzung – vielleicht unbewusst (?)
Eine Augenweide bestimmt.
Jeder, der hier schon seit über 15 Jahren  lebt,  hätte mir sagen können und auch  müssen,  dass Abstandsmessungen zum nächsten Grundstück in Hessen und überall eingehalten werden müssen. Doch was hat er davon wenn er darauf besteht, er sieht diesen Baum ja nur etwa 4 x im Jahr beim Wochenendbesuch, mehr nicht.
    Doch Madam Birke steht nicht ganz nach den vorgeschriebenen Satzungen 2 Meter  vom Ende seines Grundstückes  entfernt,  es fehlen wohl  um korrekt zu stehen einige kleine Zentimeter.
Ich wusste das damals nicht, als ich sie in die frische Vulkanerde  setzte und nun ist sie hoch, wie es Birken eben sind. Keine  2 Meter Höhe hat sie, wie das eine anständige Birke so macht,  sondern mehr, wirft aber durch ihren geraden Wuchs kaum Schatten.
 Im Gleichklang mit der Natur und in naher Gesellschaft vieler noch viel höherer Bäume,sowie dem Wald, der gleich nebenan mit  üppigem  Baumbestand   im Stadtwald  steht.
 
„ Die darf nicht höher als 2 Meter sein“, meinte er bei seinem letzten Besuch zu mir, vom Abstand war erst einmal keine Rede.
Warum schwieg er bis heute, wo er doch die Birke von Anfang an sah?
Seine Tuja  die er vom eigenen Grundstück in der Stadt mitnahm, und hier vorn vor sein Haus pflanzte,  ist mindestens 4 Meter hoch, diesen  müsse er, lt. Nachbarn seinerseits aus der Stadt,  auch kürzen, meinte er.
Tante Google die ich zu Rate zog,  erzählt mir vieles von Gärten und Bestimmungen in Stadt und Land, von Bäumen und Hecken - Abständen, doch nichts von Baumhöhen die gekürzt werden müssten was die Bäume angeht.
Geht es ihm nun um die Höhe oder um den Abstand vom Grundstück das er ja so gut wie nicht bewohnt. Und warum jetzt erst nach 6 Jahren?
Bäume brauchen und müssen weder versetzt, -  noch gefällt werden, sie stehen unter Schutz.
Kaum wäre das auch ohne riesige Kosten zu verursachen möglich , sieht die Satzung des Landes Hessen  vor, es  ist nach 5 Jahren  - nicht mehr Pflicht.
Fällen schon mal gar nicht, wir brauchen jeden Baum und jeden Strauch zum leben und in der Natur wo doch viele Waldgebiete durch die enorme Trockenheit so gefährdet sind.
 Im Gegenteil, es werden wieder überall in allen Ländern verstärkt Bäume angepflanzt um die Schäden in der Natur zu mindern und die Luft wieder zu reinigen die wir selbst so verschmutzt haben.
 Was tun, sprach Zeus…? Sollte ich mich auf eine Auseinandersetzung einlassen? Was meint Ihr?
im Nachbargrundstück wächst nix was schön wäre,
hier fühlt sich nur der Maulwurf wohl; kein Insekt, keine Libelle,
kein Schmetterling, kein Frosch, kein Salamander -
keine Spinne, das muss man leider sagen.
 Doch ich verstehe eines seiner Argumente  -
einmal mähen und man hat ne Weile Ruh.

hier schon - wie man sieht...böses Mädchen...zu groß scheinst du zu sein
zu groß für wen? und warum wo doch all deine Brüder neben dir stehen
 die Birken stehen überall, sie versamen sich und wachsen wild.
 ↕

einschließlich altem Obstbestand stehen hier  neben Fichten, Buchen, Tannen
Lärchen ganz viele Birken in Hülle und Fülle - Bäume über Bäume seit  Jahren
und wachsen wild  vor sich hin
 ein Park ohne Wald oder Bäume - dass cheint doch schier unmöglich
der Stadtwald direkt daneben ist wild durchwuchert und darf,
nach Auskunft durch die Stadt -  nicht berührt werden

geschweige denn beschnitten...er steht unter Naturschutz

wen stört sie hier - die Birke? außer durch ihren Anblick...*?
gerade jetzt zu Zeiten des Klimawandels kämpfe ich um jedes Blatt mit freundlicher Überredung, schärfe  gern das Bewusstsein und mache das auch - wenn ich danach gefragt werde -  deutlich.
                                                               @ Angelface