Sperr – Müll – ein Begriff der beides enthält: sperriges –
und Müll – wegwerfen/entsorgen –
Als ich gestern mit einer Freundin an der Hauptstraße
entlangfuhr um zum einkaufen zu fahren, sahen wir am Straßenrand einen riesig -
aufgetürmten Berg voller abgelegter Hausratsgegenstände, die so viel „schönes“
- noch brauchbares enthielten dass es
einem in der Seele wehtut zu sehen wohin unser Wohlstandsleben uns führt. Doch
machen wir uns Gedanken warum wir das tun und letztendlich wie wir das tun?
Minimalismus wird modern und kehrt in vielen Haushalten ein. Es ist praktisch, es steht nicht so viel herum.Staubfänger werden weniger, es ist einfach bequem nicht so viel um sich zu haben.
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| auf dem Flohmarkt hätte es sicher auch noch was gebracht |
"Alles weg was man nicht mehr braucht oder sehen will!" Das
sind die Gedanken die einen bewegen wenn man einen Entsorgungscontainer
bestellt. Oder es einfach an die Straße stellt. ( mit der Idee im Kopf - sollte die Entsorgung nicht rechtzeitig kommen, "Irgendeiner" kann`s schon noch
brauchen – ja so ist es – sicher – ganz bestimmt.)
Allein die Tatsache dass man es macht, bedeutet Veränderung.
Eine neue Einrichtung, Austausch der Farben und Gegenstände ist ja irgendwie
ein Ausdruck von LUXUS – oder von „
Minimierung“ des Alltagslebens, das Trennen von überflüssigem. Man fragt sich
doch selbst manches Mal; warum hat man sich das alles angeschafft? Brauchten
wir das alles wirklich zu einer gewissen Zeit?
Mir persönlich fällt es schwer mich von Gegenständen zu trennen die mich ein Leben lang begleitet haben, mit denen mich etwas verbindet und sei es nur – die Erinnerung an: Menschen und die Geschichte mit ihnen, Briefe die meine Gedanken und Gefühle beinhaltet haben, Bilder die in meinem Gedächtnis bleiben. Schränkchen in denen Verborgenes und sehr geschätztes lag. Irgendwie ist es für mich damit verbunden – dass man etwas nicht mehr genügend (be)- (tr) achtet was einst einen großen Wert bedeutet hat. Ich funktioniere gerne um – bastele - in etwas anderes um – gebe ein neuesGesicht dem - was man durchaus auch noch brauchen und benutzen kann. Nur ganz kaputtes – kann weg.
Mir persönlich fällt es schwer mich von Gegenständen zu trennen die mich ein Leben lang begleitet haben, mit denen mich etwas verbindet und sei es nur – die Erinnerung an: Menschen und die Geschichte mit ihnen, Briefe die meine Gedanken und Gefühle beinhaltet haben, Bilder die in meinem Gedächtnis bleiben. Schränkchen in denen Verborgenes und sehr geschätztes lag. Irgendwie ist es für mich damit verbunden – dass man etwas nicht mehr genügend (be)- (tr) achtet was einst einen großen Wert bedeutet hat. Ich funktioniere gerne um – bastele - in etwas anderes um – gebe ein neuesGesicht dem - was man durchaus auch noch brauchen und benutzen kann. Nur ganz kaputtes – kann weg.
Ich sehe an vielem was weggeworfen wird – dass das Herz des Besitzers
nicht mehr daran hängt.
Es wird aber nicht weggegeben – es wird entsorgt. Egal ob
nun ein Stuhl noch völlig in Ordnung ist – er passt nicht mehr zur Einrichtung –
also weg damit.
Einmal in der Woche sehe ich mindestens einen fast gesamten Haushalt am Straßenrand stehen. Verregnet und abgeladen steht es einsam am Straßenrand - verrottet vor sich hin und erzählt dennoch seine Lebensgeschichte! Der Teppich in beige – eigentlich fast noch wie neu - wurde gegen einen blauen ausgetauscht. Der braune Teddy – nun gut, es fehlt ihm ein Auge , hübsch ist er noch - lag sicher lange in den Armen und half einem kleinen Engelchen beim Einschlafen, nun ist das Engelchen groß und es muss weg.
Einmal in der Woche sehe ich mindestens einen fast gesamten Haushalt am Straßenrand stehen. Verregnet und abgeladen steht es einsam am Straßenrand - verrottet vor sich hin und erzählt dennoch seine Lebensgeschichte! Der Teppich in beige – eigentlich fast noch wie neu - wurde gegen einen blauen ausgetauscht. Der braune Teddy – nun gut, es fehlt ihm ein Auge , hübsch ist er noch - lag sicher lange in den Armen und half einem kleinen Engelchen beim Einschlafen, nun ist das Engelchen groß und es muss weg.
Wann – und warum sind
wir eigentlich zu so einer Wegwerfgesellschaft geworden? Wir wissen - es gibt Länder in der die Armen so gut wie
nichts haben, die sich nur mit dem allernötigsten behelfen können - die wirklich arm - ganz arm sind. Kühlschränke, Elektroherde,
fließend Wasser und Strom gibt es dort nicht. Eine Toilette mit Spülung – all das
kennen sie in ganz armen Ländern fast nicht. Sie ernähren sich von der Arbeit ihrer Hände – dem wenigen dass
sie haben - und werden doch nicht satt. Und doch – Müllberge gibt es dort auch
was wir erstaunlich finden.
Viele SPENDENGELDER aus Deutschland kommen sonst wo hin, versickern oft genug in Kanälen die wir nicht nachverfolgen können, all das ist bekannt und dennoch schmeißen wir munter – ja fast gedankenlos weiter weg..
Viele SPENDENGELDER aus Deutschland kommen sonst wo hin, versickern oft genug in Kanälen die wir nicht nachverfolgen können, all das ist bekannt und dennoch schmeißen wir munter – ja fast gedankenlos weiter weg..
In Deutschland, dem Reich
der oftmals unbewussten „ Reichen“, die alles haben – ist alles anders. Sich zu
minimieren – halten viele für nötig
– sich bewusst einzuschränken auch – die
Gründe sind vielfältig die uns dazu veranlassen. Komischerweise denkt keiner als
erstes daran ob es nicht doch noch ( für
einen anderen ) brauchbar wäre – was man selbst nicht mehr braucht oder haben
will – Kinderspielzeug wenn die Kinder aus dem Haus sind, keine Enkel mehr da
sind oder diese nur NEUES kriegen – die alte Küche die man nicht mehr mag, das
Rosensofa, das Elternschlafbett, wo soll
alles hin? Mein „bunter Garten – in dem altes Holz – seine Geschichte erzählt –
ist mittlerweile zu einem fast Anziehungspunkt anderer geworden, die staunen
wie fröhlich bunt dort Gartenstühle ihren Platz fanden - Dinge für die andere keinen Platz mehr hatten, - die ehemals alten Holzbalken vom Balkon der Nachbarn die 2 Hochbeete
ergaben – bunt und still geben sie Kräutern und Gemüse ein neues und gutes Zuhause und
erfreuen jedes Auge.
-
ich sage es gerne -
Das Asylantenheim in
vielen Städten und Dörfern wäre froh das
eine oder andere Möbelstück oder ungeliebte Gegenstände des Hausrates anderer
- bei sich willkommen zu heißen.
Sehr oft werde ich nach Spielzeug für die Kinder, Sport – und Trainingsgeräten, Winterkleidung, oder auch einem Schränkchen, Kleinmöbeln, Küchengeräten - Fußbällen für die erwachsenen Kinder gefragt, und so frage ich ab und zu die Nachbarn ob sie vorhaben einen Sperrmüll zu bestellen – denn dort wird fast alles noch gebraucht.
Sehr oft werde ich nach Spielzeug für die Kinder, Sport – und Trainingsgeräten, Winterkleidung, oder auch einem Schränkchen, Kleinmöbeln, Küchengeräten - Fußbällen für die erwachsenen Kinder gefragt, und so frage ich ab und zu die Nachbarn ob sie vorhaben einen Sperrmüll zu bestellen – denn dort wird fast alles noch gebraucht.
Erziehen wir sie - die FREMDEN - durch unser Verhalten auch bald eine
Wegwerfgesellschaft zu werden?...
Jetzt sitzt in meiner neuesten Errungenschaft
erst mal der Kater darin, aber wer weiß, vielleicht doch noch gut genug für ein Kind? Diese 3 bunten träumen ja auch schon länger in meinem Garten vor sich hin...
Kinderträume nenne ich sie...
nächste Woche, wenn es einmal nicht regnet, werden sie im Asylantenheim Kinderherzen entzücken...
← ich weiß - die werden sich freuen...*↓
Jetzt sitzt in meiner neuesten Errungenschaft
erst mal der Kater darin, aber wer weiß, vielleicht doch noch gut genug für ein Kind? Diese 3 bunten träumen ja auch schon länger in meinem Garten vor sich hin...
Kinderträume nenne ich sie...
nächste Woche, wenn es einmal nicht regnet, werden sie im Asylantenheim Kinderherzen entzücken...
← ich weiß - die werden sich freuen...*↓
© Angelface




