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| manche davon zerpflücke ich, zerkaue sie und spucke sie danach wieder aus indem ich darüber schreibe.. |
Es ist Nacht, es ist
dunkel und ich habe Zeit:
Im Moment sitzt der Gastkater auf der Treppe, glotzt mich
beglückt darüber an, dass ich ihn mitten in der Nacht hereingelassen habe und
freut sich. Zumindest ist das mein Eindruck. Er streicht mir um die Beine,
anscheinend will er mitschreiben.
Im Literaturaustausch habe ich eben eine persönliche Meinung – wenn man eine Rezension so nennen möchte – über das Bildnis des Dorian Grey gelesen. Diese war so geschrieben und hat mich so interessiert, dass ich neugierig darauf wurde es sofort zu lesen und dabei fiel mir ein, dass ich es vor Jahren selbst einmal in der Hand hielt, mich dann irgendetwas davon abbrachte und ich es wieder weglegte.
Im Literaturaustausch habe ich eben eine persönliche Meinung – wenn man eine Rezension so nennen möchte – über das Bildnis des Dorian Grey gelesen. Diese war so geschrieben und hat mich so interessiert, dass ich neugierig darauf wurde es sofort zu lesen und dabei fiel mir ein, dass ich es vor Jahren selbst einmal in der Hand hielt, mich dann irgendetwas davon abbrachte und ich es wieder weglegte.
Im Moment wird es wohl in Graz als Theaterstück aufgeführt. Die
Bücherei ist nicht weit, so wird es das nächste sein, das ich von dort
einpacke. Sechs liegen im Stapel als
ungelesen noch auf meinem Nachttisch, das bedeutet ich muss mich sputen.
Gerade gestern hatte ich so einige Nachfragen wofür ich
wenig Zeit hatte. Post und eine
Geburtstagseinladung, die es entweder abzusagen oder zuzusagen gilt, das Interview von Joachim Lass das ich
ausfüllen sollte, mein Kurzzeitjob auf
dem Wohnwagenabstellplatz der auch einiges an Zeit frisst und ich dachte“ oh weh, wann machst du denn das alles?“
Irgendwie scheint die Zeit immer zu fehlen.
Der Tag hat nun mal nur 12 Stunden. Im Interview wurde ich –
unter anderem gefragt wie denn mein Alltag aussieht und das brachte mich dann
doch sehr, zum überlegen.
Ja wie?! Auf jeden Fall ist mein Tag voll, sehr, sehr voll, das darf ich wohl sagen ohne zu übertreiben.
Ja wie?! Auf jeden Fall ist mein Tag voll, sehr, sehr voll, das darf ich wohl sagen ohne zu übertreiben.
Kaum mehr kann ich mir vorstellen was da alles zusätzlich hineingepresst
war als ich noch jeden Morgen das Haus verließ um anderen meine Zeit zu
schenken. Wenn ich höre, wie es den anderen geht die ich näher kenne und das
auch so erleben oder erlebt haben, dann meine ich manchmal, die können sich ihre zu erledigenden Dinge besser
einteilen oder lassen einfach was weg.
Sollt ich vielleicht auch mal für mich überlegen:
Einfach mal was weglassen und NICHTS tun, darauf hat man ja
auch mal Bock.
Aber dann kommt mir wieder mein altes Kätzchen entgegen, die
Unterhaltung will um beachtet zu werden und ich sag mir, das ist wichtig, sie
ist alt und nicht mehr ganz mit dem Kopf richtig da, das ist wichtig, tue es, und
freue mich darüber wie sie es aufnimmt
und wieder am Alltagsleben Spaß bekommt es zu leben. Vielleicht sollte
ich ihr - wenn ich das Buch habe, ein paar Passagen daraus vorlesen, denn Tiere sind keine leblose Sache sondern Lebewesen, die sehr wohl wahrnehmen wie wir mit ihnen umgehen..
© Angelface

