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Donnerstag, 2. Oktober 2014

Bücher und Empfehlungen

die Sonne scheint mild und ich lese mich in den Oktober hinein.
Zitat: Klappentext:  Das Leben interessiert den autistischen Patrick nicht. Ihn fasziniert vielmehr der Tod.

Manchmal frage ich mich schon, wie komme ich nur auf solche Gedanken, über solche Themen in Büchern nachzudenken, doch urplötzlich- wie aus dem Nichts heraus -  und unvermittelt sind sie da.
Vielleicht weil ich keine zwanzig mehr bin…?
Vielleicht weil  ein Familienmitglied gestorben, und eines im Altenheim ist…?
Vielleicht weil ich mich von aktuellen Themen inspirieren lasse?
Mich mit anderen dann darüber unterhalte?
Vielleicht weil in 100 Krimis 200 Leute sterben?
Computerspiele nur von Tod, Verderben und Töten handeln…?
Weil so viele Tiere unnütz abgeschlachtet werden die heute noch leben könnten   ?
Vielleicht weil ich mir gestern Abend die Tragödie der Odenwaldschule und deren Missbräuche angesehen habe und mich das Thema sehr beschäftigt, wie auch der Talk der Illner danach…?
Keine Ahnung warum.
Zurzeit lese ich ein  außergewöhnliches Buch, vielleicht darum.
Im Inhalt geht es um einen jungen Mann der kein Jugendlicher mehr ist, aber als Autist gilt, der in seiner kleinen Welt, in der nur er lebt – versucht den Dingen wie Tod und Leben und das Leben danach -  auf den Grund zu gehen, an denen wir außerhalb  Lebenden nur zu gerne vorübergehen ohne hinzuschauen.
Aus Angst, Furcht, Fluchtgedanken um ja nicht wahrzunehmen was nicht sein darf weil es schmerzhaft ist.
In einer alles anderen als aufreißerischen Sprache erzählt die Autorin  eine Geschichte die voller  unterdrückter und nicht ausgelebter Emotionen eine Welt beschreibt die ( für uns, die wir nicht daran teilhaben ) außergewöhnlich ist.
Nicht nur die Tatsache, dass der Protagonist sich in einer Uni einschreibt um im Sektionssaal  während eines Anatomiekurses  den Hintergründen des Todes  zu folgen und dabei selbst in Gefahr gerät fasziniert mich so, sondern wie  sich die Denkweise eines Autisten im Kopf eines Erzählenden darstellt und zeigt.
Ein irres Buch das sehr zum nachdenken anhält was mit uns geschieht wenn wir nicht mehr sind.
Klar, dass ich  mehr als fünf Minuten darüber nachdenke,dann, wenn das Buch zu Ende ist.
Im Moment bin ich noch im zweiten Drittel.
Buchthema: /Inhalt:  der achtzehnjährige Patrick Fort ist ein Außenseiter. Er ist aufgeweckt, intelligent und neugierig und doch ganz anders als seine Altersgenossen. Patrick leidet unter dem Asperger Syndrom, das es ihm fast unmöglich macht, zu anderen Menschen Kontakt aufzunehmen was seine alleinerziehende  Mutter fast in die Verzweiflung treibt. Das Ende und die Auflösung wird viele Leser verwundern.
 WAS tot ist von  Belinda Bauer – Psychothriller
Aus dem Englischen übersetzt von  Marie-Luise Bezzenberger
ISBN 978 - 3 - 442 - 54750 - 0
Verlagsgruppe Random House FSC N001967
"Atemberaubend! schreibt Val Mc Dermid. "Ich wünschte, ich hätte dieses Buch selbst geschrieben"
einfach mal reinschauen und lesen
http://www.lovelybooks.de/autor/Belinda-Bauer/
weitere Bücher und Rezensionen zu Belinda Bauer in Folge
Was tot ist  http://www.lovelybooks.de/autor/Belinda-Bauer/buch/
und eine Seite, die ich mir merke:
http://www.lovelybooks.de/autoren/ 
© Angelface