...über wahre Freunde.
Dieses Post schreibe ich – nachdem ich den heutigen Post von
sara gelesen und mitempfunden hatte.
APRIL - April - 🎶🎵
Draußen regnet es wieder, gestern schien wunderbar die Sonne – Frühling wird es – allerorten – auch hier langsam und man kann wieder raus. - Schön ist das - .
Draußen regnet es wieder, gestern schien wunderbar die Sonne – Frühling wird es – allerorten – auch hier langsam und man kann wieder raus. - Schön ist das - .
Ein Tag wie jeder andere, die Katzen schlafen, ich denke und schreibe vor mich
hin – Purzelbäume in Gedanken schlagen: nein! - ganz sicher nicht -
....Mmmhhhm…mein Kaffee in der Tasse schmeckt heute besonders gut. Richtig Lecker.
....Mmmhhhm…mein Kaffee in der Tasse schmeckt heute besonders gut. Richtig Lecker.
Also nix verwunderliches, nix Besonderes zum Tage, im
April muss man mit veränderbarem Wetter eben rechnen. Täglich ändert es sich –
es ist wie das Leben. Heute sonnig und warm, morgen winterlich kühl, weit von einem weg oder - ganz nah dran - wie die
Gefühle, Empfindungen und Gedanken.
Gedanken – davon hab ich recht viel.
Erst dann, wenn man ganz viel Zeit und keine auszuführenden Arbeiten vor sich liegen hat, nichts was einen treibt oder fordert, kann man sich den Luxus nehmen - viel zu denken- oder nachzudenken was ist..
Erst dann, wenn man ganz viel Zeit und keine auszuführenden Arbeiten vor sich liegen hat, nichts was einen treibt oder fordert, kann man sich den Luxus nehmen - viel zu denken- oder nachzudenken was ist..
Also bin ich, im Grunde genommen mit der vielen freien Zeit auch
gesegnet.
Heute soll endlich der Schulterstuhl abgeholt werden - mit dem ich täglich bis zu 6 x geübt habe den
Arm „gelenkig“ zu erhalten. Ich hatte
ihn eh – nämlich - seit die gemietete Zeit von 6 Wochen abgelaufen war, nicht mehr genutzt, weil sich eine erneute
Entzündung in Schulter und Oberarm ausgebreitet
hatte und ich den neuen Zustand nicht mit den" Übungen verschlimmern wollte...“
„ Gesamt - Überforderung“ – ganz klar, das war nicht anders
zu erwarten. (!!!)
Die Firma die den Stuhl vor Wochen brachte, - hatte – wie ich durch mein drittes Telefonat mit ihr erfuhr, vorher keine Zeit ihn abzuholen weil sie so viel auszuliefern hatte.
Formulare, bürokratische Arbeiten am PC, Gespräche, Telefonate mit KK und Behörden, all das hat mich in all der langen Zeit genügend beschäftigt um mich nicht zu langweilen oder mich allzu alleine zu fühlen.
Die Firma die den Stuhl vor Wochen brachte, - hatte – wie ich durch mein drittes Telefonat mit ihr erfuhr, vorher keine Zeit ihn abzuholen weil sie so viel auszuliefern hatte.
Formulare, bürokratische Arbeiten am PC, Gespräche, Telefonate mit KK und Behörden, all das hat mich in all der langen Zeit genügend beschäftigt um mich nicht zu langweilen oder mich allzu alleine zu fühlen.
Das sich alleine fühlen ist eh so eine Sache!
ein klein wenig enttäuschend - von denen ich es erwartet hatte, die nicht gestellte Frage: wie kommst du denn klar?!°
ein klein wenig enttäuschend - von denen ich es erwartet hatte, die nicht gestellte Frage: wie kommst du denn klar?!°
Denn, sie unterscheidet sich zwischen
„Da denkt keiner an dich…“
Da lässt mich jemand alleine in meinen Sch…sitzen..
Da interessiert sich keiner für mich oder meinen Zustand…
Da ist sich ein anderer
viel - viel wichtiger als ich…
Ich bin anderen egal“.
und dazu im Umkehrschluss: sage ich mir letztendlich
oaky - du kommst auch alleine zurecht...
du brauchst nicht wirklich einen -
manches geht eben nicht -
das ist nicht wirklich schlimm -
nur eben schwierig -
das ist doch nicht mehr als einen bestehenden Zustand akzeptieren
davon geht die Welt nicht unter!...
schließlich hast du dir nicht die Beine gebrochen, damit könntest du nämlich nicht laufen...
außer Schmerzen im Arm gehts dir gut, du kannst NUR den rechten Arm nicht nutzen, es ist kein Achsenbruch - du bist schließlich kein Auto..das du noch lange nicht selbst fährst..
die Wohnung ist wurscht, deren Zustand auch - der deine ist wichtiger - mach mal soweit wie du kommst.
und dazu im Umkehrschluss: sage ich mir letztendlich
oaky - du kommst auch alleine zurecht...
du brauchst nicht wirklich einen -
manches geht eben nicht -
das ist nicht wirklich schlimm -
nur eben schwierig -
das ist doch nicht mehr als einen bestehenden Zustand akzeptieren
davon geht die Welt nicht unter!...
schließlich hast du dir nicht die Beine gebrochen, damit könntest du nämlich nicht laufen...
außer Schmerzen im Arm gehts dir gut, du kannst NUR den rechten Arm nicht nutzen, es ist kein Achsenbruch - du bist schließlich kein Auto..das du noch lange nicht selbst fährst..
die Wohnung ist wurscht, deren Zustand auch - der deine ist wichtiger - mach mal soweit wie du kommst.
All diese und ähnliche Gedanken würden eh in – Selbstmitleid enden? Richtig - das wäre
dumm und bringt einen nicht weiter!
Alles Quatsch und Quark, man stellt es einfach fest: - es
kommt keiner.-
Oder wenn einer tatsächlich- wie durch Zufall mal vorbeigeschlichen kommt hat er nur „dumme Sprüche“ und nicht vorher durchdachte Fragen – wie:
Oder wenn einer tatsächlich- wie durch Zufall mal vorbeigeschlichen kommt hat er nur „dumme Sprüche“ und nicht vorher durchdachte Fragen – wie:
„Was kann ich dir helfen, was soll ich für dich tun,
brauchst du etwas=?“
Nun – das hätte mich mal jemand fragen sollen, als gar
keiner da war, meine Wohnung vermüllte und verstaubte, mein Ofen kalt , der
Kühlschrank leer, mein Katzenklo
verdreckt war, ich ungewaschen an den Haaren blieb und ich mich weder
selbst richtig ernähren noch versorgen
konnte.
– Hat aber keiner, weil* s keinen wirklich interessiert hat. Freunde ?
Nun ja, die echten, die verlässlichen von früher sind “weit weg“.
– Hat aber keiner, weil* s keinen wirklich interessiert hat. Freunde ?
Nun ja, die echten, die verlässlichen von früher sind “weit weg“.
Dafür haben die unmittelbaren neuen Nachbarn geholfen soweit
es ihnen möglich war und sie Zeit hatten. Dann wenn sie selbst da waren und die Diakonie nicht..
Dafür bin ich im tiefsten Herzen dankbar: denn es zeigt Mitmenschlichkeit, ja, die gibt es nämlich auch!
Dafür bin ich im tiefsten Herzen dankbar: denn es zeigt Mitmenschlichkeit, ja, die gibt es nämlich auch!
Aber nach 6 Wochen eigener Kompromiss - Versorgung,
beginnender Heilung der Sehnen, Rückfall in die Schmerzen - da kann man das schon mal
fragen, - wenn man denn dann ad Hock mal vorbeikommt -
- Fragen sind nämlich einfach, man stellt sie höflich und nett ohne eine wirkliche Antwort zu erwarten, denn eigentlich will man ja nicht wirklich etwas tun.
- Fragen sind nämlich einfach, man stellt sie höflich und nett ohne eine wirkliche Antwort zu erwarten, denn eigentlich will man ja nicht wirklich etwas tun.
Tun ist unbequem und man könnte
vielleicht dadurch in die Lage kommen über sich selbst nachzudenken..
Eventuell, so könnte es ja auch sein, kommt dem einem oder anderen vielleicht schon mal
der eine oder andere Gedanke in den Sinn“: was täte denn ich – wenn es mir so ginge – wie der?
– würde ich jemanden nach Hilfe fragen, wäre denn für mich im Ernstfall jemand da?“
Würde sich jemand anderer um meinen Haushalt, meine Katzen,
meinen Hund, meinen Einkauf und Staubsauger, den Müll, - den leeren
Kühlschrank, die Fenster, den Ofen oder
die Wäsche und die Betten „ kümmern?“
Es gibt – habe ich festgestellt – einfach Menschen für die
das Denken (auch an andere) harte Knochenarbeit ist, eine die weh tut, unbequem
ist, Zeit erfordert die man weder hat noch sie sich nehmen will.
Einfacher ist es da schon – unbekümmert eine Frage in den Raum zu werfen, Fragen stellen tut nicht weh. Meine Antwort:“ gut, es geht schon“ – auch nicht.
Einfacher ist es da schon – unbekümmert eine Frage in den Raum zu werfen, Fragen stellen tut nicht weh. Meine Antwort:“ gut, es geht schon“ – auch nicht.
Mir geht’s soweit ganz gut, nachdem ich das neue Kortison
gegen die Entzündung in mir habe - würde
ich sagen.
Denn ich habe bemerkt, dass ungeahnte Höhenflüge und Möglichkeiten die umsetzbar sind - in mir schlummern, dass ich – wie auch immer – vieles alleine bewältigen kann, auch und gerade dann, wenn man jemanden eigentlich braucht aber keiner da ist,…
… alles andere – kann liegen bleiben und ist nicht so wichtig wie das darüber nachdenken – was sich geändert hat, nämlich nichts – alleine bist du – wenn du es bist – egal ob gesund oder krank – immer. Du hast diese Erkenntnis selbst nur durch deine eigene Aktivität zugedeckt oder nicht sehen wollen, weil*s es vielleicht schmerzhaft ist.
Denn ich habe bemerkt, dass ungeahnte Höhenflüge und Möglichkeiten die umsetzbar sind - in mir schlummern, dass ich – wie auch immer – vieles alleine bewältigen kann, auch und gerade dann, wenn man jemanden eigentlich braucht aber keiner da ist,…
… alles andere – kann liegen bleiben und ist nicht so wichtig wie das darüber nachdenken – was sich geändert hat, nämlich nichts – alleine bist du – wenn du es bist – egal ob gesund oder krank – immer. Du hast diese Erkenntnis selbst nur durch deine eigene Aktivität zugedeckt oder nicht sehen wollen, weil*s es vielleicht schmerzhaft ist.
Die Sorge nicht mehr
wahrgenommen zu werden, kann ich dir – lieber Leser – jetzt schon nehmen. Spätestens
dann, - wenn du wieder fit und einsetzbar bist, mit einem sonnigen Gemüt ein-herkommst
– und fröhlich wieder lachst, - dann werden die, die dich immer gut brauchen
konnten, zum plaudern und quatschen, zum Kaffee trinken und Unternehmungen starten
- wieder an deiner Seite sein und
nichts, aber auch Garnichts wird in den Köpfen anderer zurückbleiben, nur in
deinem….
Hast du jetzt – durch meinen Post und die Gedanken darin - was
dazugelernt oder an neuer Erkenntnis gewonnen?
Wenn nicht, tja – Pech gehabt - dann denkst du nicht mit,
nur an dich selbst und nicht an andere – tut dir das dann selber weh?
Gedichte und Gedanken aus einer Minute
in zweien ist mein Geburtstag
den ich gern erwarte -halte -verwalte
als Alte
die anders als gestern
auch heute noch
gerne weiter denken mag
*
*
Letzter Post: danke Doc

