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Samstag, 9. Mai 2026

gartenglück im Mai....

 so bunt war mein Garten um diese Zeit noch nie...
die Gartenkinder warten und scharren mit den Füßen...





Was ist Muttersein? ... 



für pflanzen und Tiere und letztendlich für den Mensch.
Ob Katzen – Schmetterlings – Menschen-Tier-Gemüse und Blumenmutter in meinen Augen ist - mütterliche Gefühle in sich zu tragen - etwas zutiefst menschliches und kein Unterschied zu

„ eine für dein Kind“ sein. Dafür muss ich ja nicht selbst eines - austragen – obwohl das vielleicht die höchste Perfektion einer Menschen - Mutter ist. Ob ungewollt, beabsichtigt oder gewünscht-und ersehnt, letztendlich gewollt - plötzlich Mutter zu werden eine riesige Verantwortung dein Leben lang ist. Früh Mutter werden ist bestimmt nicht immer einfach, man wächst erst langsam Stück für Stück in die Rolle hinein. Man schlingt sich quasi hinein, wächst darin heran, perfekt wird man nie, doch das Gefühl ist da -  hält  ein Leben lang.

Mütter können Apfelbäckchen im Gesicht tragen-genau wie die Kinder  am Strauch
wie jedes Bärenjunge auch

ein Eichhörnchen hat um das Mäulchen feine Haare...
der Fuchs einen langen buschigen Schwanz
Mutter ist er trotz*alledem auch...
der Wolf leckt seine Jungen sauber
wie die Kuh ihr Kalb auch
das immer an ihrer Seite bleibt...

es gibt Buben und Mädchen
jedes hat seinen eigenen Geruch an dem die Mutter es erkennt ,

irgend etwas dazwischen stellt sich nach Jahren erst heraus
wenn sie sich zu einem Geschlecht entschieden haben
wie manche Pflanzen & Bäume sich auch verändern

 rund um den  Muttertag wurde ein kleines Kätzchen  aus einem Wurf von 6 Brüdern geboren
das später zu meinem 1. Gastkater wurde  was er heute an seinem Geburtstag noch ist..

 C a r l o s der Recke und Held, der unheimlich gerne unter Teppichen spielt indem er Versteckerli  spielt und schon 3 Spielkameraden überlebt hat....


sind sie nicht bildhübsch die kleinen zarten Blüten
sieh , - wie sie lächeln im leisen Wind 


Hummeln und Bienchen summen um sie herum

hier wird sich fleißig unterhalten, die Stühle erzählen der Tonne
dass sie auch nass geworden sind,
und die gefüllte Wassertonne grunzt sich räuspernd dazu ihr Lied..
ich glaub sie ist momentan im Stimmbruch...


der Wind schaukelt die Apfelblüten hin und her 
sodass ihnen fast schwindelig wird...
so gebe ich ihnen eigene Geschichten an - die Hand - 
wozu bin ich sonst Märchenerzählerin geworden..
alle Kinder hören sie gerne...


Ich denke oft daran, wenn ich an Sonntagen aufwache und in das Gesicht im Bild sehe, sie leise, fast zögerlich lächelt als wolle sie mir etwas sagen. Dann spreche ich mit ihr als würde sie mir gegenübersitzen. Nun werden es im Juni 3 Jahre, dass ich sie an – den Himmel – verlor.

Ich weine seltener, nur in gewissen Momenten wenn sie ganz nah in meinen Gedanken ist und das kommt mir nicht mal komisch vor, denn sie ist es und fast meine ich, - ihr leises amüsiertes Lächeln zu hören, fast ein Kichern, weil sie mich albern findet und doch versteht , - dass ich sie immer vermissen werde, egal wo sie ist....

     


                                   Im Bett trage ich  oft die Farbe am Leib die sie liebte, ein zartes Blau, oder ihre geliebte Jeanshose die ich ihr zum waschen oft vom Körper ziehen musste. Es sind unsere Farben, wie die auf dem Kopf die wir fast identisch tragen. Das Blond das irgendwann zum hellen Grau wurde und untendrunter ganz dunkel wurde, dort wo die Sonne im Sommer nur hinkam wenn wir sie aufgesteckt trugen.

Celinchen mischt sich in unser Gespräch ein, sie drängt sich dazwischen und übernimmt ihren Part.

„ kümmere dich...um mich“-  
die Tomatenkinder – alle Drei die oben auf dem Schrank unter dem Dachfenster auf ihr Erwachsensein warten, flüstern ebenfalls: „ gieß mich und stell mich bitte aus der Sonne, wir haben doch eingewachsene Füße“.

3 Schlückchen Wasser am Morgen und am Abend...
und ganz viel Licht...


willst du uns nicht schon raussetzen???
 aber ja doch bald, 
 schaut und guckt...



wir sind' schon da  rufen die Apfelblüten bis hin ans Fenster...
kommt kommt..."

die Bärenmutter blickt besorgt auf ihr Kind
ob es auch gut eingepackt ist und nicht fällt...

er weiß nicht wie -  Vater  sein -  ist...

                                        

Portrait Carlos
 er kennt Vatersorgen ebenfalls nicht 

ist er doch selbst fast noch eines der früheren Kinder 
so albern und übermütig wie er ist
ein Baumspringer Klettermaxe
kein Baum, kein belaubter Ast
  ist - zu hoch für ihn...
während ihn Jacko von unten bewundert
"tu nicht so scheinheilig ich kann das auch
                             wenn ich will"...

der Bub wird heute 4 oder  gar schon 5  ???
 Löwentatzen und Engelsblick
mit interessanter Zeichnung im Fell und im Charakter
trägt eine lange schwarze Spur auf dem Rücken bis zur Schwanzspitze
gurrt wie eine Taube und gibt auf alles eine Antwort
ist ein notorischer Schmuser und schlingt mir gerne
die Ärmchen um den Hals..
einmal strecken strafft die Glieder.
Lieblingsplätze bei mir
Couch, Sofa, Schoß, ausnahmsweise mal Bett,
lieber aber Liegestuhl  - da  wächst er stundenlang an..
erscheint gerne nachts und morgens um 5 
steht einem auch gerne zwischen den Füßen...
oder belegt als halbtoter Kater die Treppe
 böse Zungen könnten ihn ein wenig 
 - d o m i n a n t - 
nennen- hört auf' s Wort und kommt wenn man ruft



der Flieder ist übermütig wedelt im Wind
will mitspielen indem er kräftig duftet---
er blüht spät zum 2. Mal...
hell und zart die Dolden...

                                                   


Behutsam und vorsichtig damit sie keinen Schaden nehmen, hebe ich die noch zarten dünnen Pflänzchen herunter, gebe ihnen Wasser und zeige der größten davon - sobald ich aus dem Haus zu den anderen Pflanzen im Gewächshaus komme, - IHR Plätzchen, das sie bald zum anwachsen bekommt. Alles ist vorbereitet, erst gestern habe ich das Unkraut entfernt um ihr Platz zu schaffen wo sie ungestört hoch*wachsen und Früchte tragen kann. Auch sie wird irgendwann Mutter werden und viele junge kleine Tomaten an ihren Stängeln tragen. Uns allen zur Freude, dass sie groß und stark geworden ist. Ich bin nur ihr Halter, Bewahrer, Aufbewahrer, ein „Besorger dass ihr nichts geschieht, sie kein Sturm um*bläst oder eine Maus im Boden ihre Wurzeln kappt.

auch sog. Ersatz- Mütter passen immer die Katzenkids auf
...................auch wenn es ihnen mal nicht gut geht...

„ gut gemacht Mami“ klingt eine Stimme in mir nach und ich lächle, sie hat zugeschaut – von oben, da – von der dreizackigen hellblauen Wolke aus - die eben vorüber fliegt... 



die Wolke winkt und zieht weiter
während ich ihr etwas verträumt nachsehe...
mitfliegen steht auf meiner Stirn...



und wie geht’s deiner Entzündung in der Schulter, kommt die Frage hinterhergeeilt....

es geht – Kind, es wird – langsam wieder- an einem  voll erblühten duftenden Sonntag im Mai...

@ angelface


Samstag, 31. Mai 2025

Die Bäume schlagen aus...

 die Büsche nicht minder, überall surrt und summt es schon..
diesen Strauch lieben sie besonders..

 die Zeit reist weiter - hier steht sie still ...

dabei sieht er doch ganz bescheiden aus...
Im Herbst hatte ich ihn tüchtig beschnitten
 manches muss oder sollte man
anderes kann man lassen 


sobald der Flieder blüht ist hier ganz schön was los für alles was Flügel hat..
Libellen, Jungbienen, Jungwespen, selbst Erdwespen haben sich hier schon verirrt
                               ich glaub ich muss ihnen mal ein Schild aufstellen;-) 
                                                "dass sie ihre Höhlen im Boden " graben...
bitteschön - Kaffee - Saft - Tee - Wasser?....was soll es sein

Maien ist Gartenzeit, reine Freude und Entzücken.

Unglaublich und wundervoll – es hat geregnet - endlich sind die Regentonnen wieder voll!!!!
 - große Freude ist  es die Arme tief ins Wasser zu halten, es kühlt wunderbar ab und die Gartenhände werden gereinigt besser als es jede Seife vermag. Das Wasser ist regenweich  fast schon Trinkwasser geeignet erwärmt worüber sich auch die Jungpflanzen freuen.

ganz frühmorgens durch den Garten zu streifen, das hat was, es macht etwas mit einem.

Die Luft ist herrlich frisch, die Bäume atmen auf nach den trockenen Tagen, du selbst fühlst dich erfrischt, das Auge freut sich und jubelt ganz leise vor sich hin.

Streichle die Blätter der Bäume, umarme den Stamm und Kraft strömt in dich ein überträgt sich auf den, der an die Kraft der Natur glaubt. schau auf die Pflänzchen wie sie wachsen...

 das Frühbeet hab ich erst mal in der Mittagssonne abgedeckt...damit keines von den Pflänzchen einen Sonnenbrand bekommt, noch sind sie empfindlich.. 




 nachdem die Tomaten schon kommen hab ich
einfach das Dach hochgezogen indem ich 2  leere Pflanzkästen
links und rechts  über die Stangen
gestellt habe..
 im Garten kreativ sein ist nahezu Pflicht;-)☺☝☝☝



schnell mal etwas gebastelt zum Dach hochstellen
 hoffentlich übersteht es das Gewitter...

1-2-3 -  mit Steinen beschweren, dann fliegt es nicht weg...

das sieht schon ordentlich aus. Bohnen, Tomaten, Kräuter - Salate
.. es kommt..

dem Wachstum helfen  - vorne und hinten das Dach hochstellen 

 hier sieht man die Eigenkreation..
                             ...denn auch die Böhnchen sagen hallo







Stille über der Höhe - Berg und dem Tal.

Leise gluckert in der Ferne das Wasser im Biotop in dem leise das Leben erwacht.
Blüten öffnen sich und Kaulquappen schwimmen , strecken im Wasser ihre winzigen Fühler aus.
Über ihnen ein Schwarm Vögel die Fliegen aus dem Wasser picken..

.Hören wie ein Frosch quakt, ein Vogel jubiliert, sehen wie sich ein Salamander auf dem Stein sonnt, eine Libelle elegant durch die Lüfte saust, ein Spinnwebnetz  zwischen Büschen entsteht - all dies wird immer seltener. Bin sehr gespannt was uns der Sommer in diesem Jahr schenkt.

Merlin liebte den Garten über alles...

ein alter Bekannter grüßt, er hat sich gut gehalten...
so im Halbschatten schont er sich...


wie könnte man das alles nicht lieben. / 💕   diese Farben, dieses Bunt, dieses Blühen...

das Apfelbäumchen guckt nach dem Mini Kirschbaum gegenüber und lacht...
" Hey - bin als ERSTER da!!!°"!

Weit weg noch von der Hitze des Tages öffnen vom Tau benetzt Glockenblumen und Vergißmeinnicht ihre Köpfchen während die Gänseblümchen noch schlafen. Der Löwenzahn blüht gelb und üppig hoch, darin verstecken sich die Insekten zum naschen.

Leichter Wind wedelt sich durch die Äste der Bäume und zeigt den Vögeln das Nest in dem die ersten Jungvögel schon wartend die hungrigen Schnäbel aufsperren.

nichts Tun außer lesen, in den Himmel schauen, wahrnehmen und genießen
 hab ich mir schon länger
auf die Fahne geschrieben, 
wenn nicht jetzt im Halbschatten träumen

wann dann...

Mein Liegestuhl wartet auf mich und den Blick in den Garten. Jedes Mal wenn ich mich umdrehe und schaue kommt ein anderer Blickwinkel zustande, dort Wildnis, hier Grün und bunt, keine Straßen, kein lauter Ton erklingt.

in jeder Ecke des Gartens steht einer
wo ich mich  mit Tee und Buch hinfläzen kann...
je nachdem aus welcher Richtung Sonne und Schatten kommt..
der Nachbar wollte den Liegestuhl auf die Straße stellen, ich sagte_ nein,
ich nehme ihn mit, zu schade zum entsorgen - er passt ja zu meinem Grün..

in weiß fand  ich die  alte Liege meiner Mutter 
 langweilig / gewöhnlich und ohne jede Aussage
 in bunt finde ich sie skurril aber ein wenig unbequem -
 als Spielplatz zum verstecken von Nero und Celine sehr beliebt..

     

zwischen all den Büschen verstecke ich mich gerne
 und verkrieche mich  auf so einer Schlafliege in den Schatten..
durch das Geflecht passt sie sich an den Körperformen an..

                               



ein schöner Tag - Celinchen als stille Beobachterin unterwegs..
 sie meldet wenn jemand kommt....

 hier hübscher  summender Landeplatz für Hummeln und Bienen

Schaukel für Ruhna die das Brett so liebte wenn sie mich besuchte..

einer der ersten Phantasiestühle
der Name _  Visionen - 

                                     

Nur die bunten Gartenstühle erzählen sich wo sie herkommen und wo sie vorher standen - grobe Stapel bildend verloren und vergessen – grau mit Stockflecken bedeckt ungeliebt am Straßenrand. Im Jetzt haben sie wieder das Lachen und leben gelernt. Es sitzt ab und zu eine Katze und dann auch Menschen darauf, sie sind wieder wertgeschätzt, nicht mehr ganz neu aber  schön  frisch überstrichen - bunt.


was die zwei Plaudertaschen sich wohl zu erzählen haben...?

einer hört zu und gibt seinen Senf dazu...
er hat sich halb ins Gebüsch verzogen...

von oben kommt auch ein Laut..
da packen die Bäume ihre Träume hinein
um sie fliegen zu lassen

bunt bleibt es allemal...überall unterhalten sich das Licht 
mit dem Schatten



ihm gefällt sein Sitzfleisch nicht mehr, also kriegt er ein neues Kleid,
 nur bitte nicht heut - sondern  eventuell morgen...



       " bitte erzähl mir ein Gartenmärchen ich hör es  so gern"

die Blümchen müssen nicht in die Vase
sie wachsen genauso schön mitten im Grün...

guten Morgen Heckenrose...


Noch ist Maienzeit,  Maienglück - im Garten - der Juni ist nicht mehr weit.

@ angelface