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Montag, 28. April 2025

alte Geschichten ( 2013...>

 Steinerberg - Geschichten ....13 Jahre bleiben haften...

- Beim durchforsten alter abgelegter Artikel in den Akten fand ich dies, was ich längst vergessen hatte-immer wieder passiert es unerwartet,  dass ich alte Geschichten aus dem uralten PC herausfische , lese es neu und denke - so war das – heute lebe ich ein anderes Leben, eines das auch erzählenswert ist....

der Nachbar hat mir die ausgedruckte Geschichte eingescannt
 auf den neuen PC geladen

(ein Glück dass man Nachbarn hat)

Erst hieß es /suche Wohnung, /nun ist sie abgeschlossen Der Schlüssel abgegeben . Kurz vor dem Umzug schrieb ich diesen Artikel -  ( 2013 im September...

- Wohnungssuche ) Umzug oder auf Reisen gehen.

       Abschied heißt es nehmen, wie so oft im Leben. Nun ist es bald soweit, die letzten Würfel sind zwar noch nicht gefallen. Aber die Pläne nehmen langsam aber sicher konkrete endgültige Formen an

Zurückblickend wird mir mein weiter Morgenblick hinaus auf das Land fehlen. Bunte Grasbänder vieler Wiesen und Felder werden weiter existieren, leben ohne meinen bewundernden Blick, den auf Äcker und freie Wiesen, durch das Schlafzimmerfenster auf die Katzen die sich auf den hochgetürmten Heuballen tummeln, den Fuchs der daneben ein Mäuschen sucht und die Rehe die durch das hohe Gras verstecken spielen. Dazu die Stille der Abgeschiedenheit.

Die Pferde auf der Weide werden nicht mehr mein erfreutes Morgenlachen hören, wenn ich sie beim spielen beobachte. Die Tasse Cappuccino, morgens um sechs schon dampfend in meiner Hand, während der erste Morgenstrahl der Sonne sie trifft - die Zunge nicht mehr im Mund brennen weil ich ihn viel zu heiß getrunken habe.  Mein kurzes Hemdchen umweht vom lauen Morgenwind völlig verrutscht  um die Oberschenkel wird niemanden mehr aufregen und die Gänsehaut vor der taufrischen Kühle wird sich in angenehm luxuriöser Zentralheizung nicht so schnell entfalten können. Dort gibt es nur einen Ofen den ich selbst mit Pellets bestücken muss, daran heißt es sich gewöhnen.

Die Zeit, inmitten der Natur pur zu wohnen, gehört fast schon der gedanklichen Vergangenheit an, obwohl sich mein Körper noch hier befindet.

Kaum findet man wahrscheinlich so schnell wieder eine Wohnung, auf der man im Sommer den ganzen Tag draußen auf der Terrasse halbnackt nur mit Badehose auf der Liege verbringen kann. Das stört keinen weil mich keiner sieht. Selbst die Hubschrauber und Segelflieger werden sich daran nicht stören, denn ihr Flugblick hat sich längst an meinen unbedeckten Anblick gewöhnt.

Mein erster Blick am Morgen, immer war es der ins grüne Tal gewesen, dass sich vor meinen Augen ausbreitete wie ein Teppich voller bunter Farben und Flecken - mein bunter Flickenteppich so nannte ich ihn jahrelang..

Die Autobahnbrücke mit unzähligen dröhnenden Lastern, weit in der Ferne, nur ihr Rauschen wenn der Wind ungünstig stand, war mein vorbeiziehender Begleiter meiner scharf suchenden Augen nach Bewegung.

Ich sehe den Pferden zu, wie sie sich spielerisch in ihrem ersten Galopp austoben. Das Fohlen umzingelt ungestüm fröhlich seine Mutter und Papa Hengst passt auf, dass sich der aufgetürmte Heuhaufen nicht schmälert, denn zum Frühstück gibt 's taufrisches Gras vermischt mit saftigen Äpfeln.

Meine überall blühenden Vergissmeinnicht auf der Terrasse lassen die Köpfe ein wenig traurig hängen, so schwer ist der Tau auf ihren Blüten. Was wird mit ihnen wenn sie kein Gießwasser mehr kriegen. Sie werden welken und irgendwann nicht mehr sein.

Was wird Meister Blaumeise sagen, wenn ich ihn nicht mehr von der Stange scheuche weil die Katzen schon begehrlich schielend um die Hausecke laufen. Was sagen die Lämmer, nun der Mutterbrust entwöhnt, die sich seit vier Tagen auf der Wiese tummeln, wenn ich sie nicht mehr des Morgens begrüße?

Ein wenig wehmütig ist mir schon zumute, schön ist es hier und ich werde mit Sicherheit den ein oder anderen Blick sehr vermissen.

Dennoch sagt mir die Vernunft, man kann nur das Eine gänzlich verlassen um den Neuanfang richtig zu wagen. Beides geht nicht.

Am liebsten würde ich alles, was so um mich herum prächtig grünt, mit in die Kartons einpacken um sie an anderer Stelle wieder einzupflanzen, doch das wird kaum möglich sein.
Was mache ich mit meinem liebevoll angelegten Kräutergarten?

Lodernd wie ein kleiner grüner Feuerball strecken sich Estragon und Bohnenkraut aus dem schwarzen Bottich, der so schwer ist, dass man ihn sicherlich kaum noch einmal bewegen kann.

Inmitten seiner Kräuter befinden sich immer noch, versteckt in der feuchten Erde die dicken Stammreste des Essigbaumes, den ich im letzten Jahr noch mit seinem großen Kronendach erleben durfte. Umringt von Petersilie und Schnittlauch, vermischt angepflanzt mit frischer Pfefferminze und Zitronengras, erschwert er den Topf bei großen Herbststürmen. Dahinter sind die Tulpen jetzt verblüht, doch die kommen jedes Jahr wieder im Frühling um meine Augen zu streicheln. Dafür beschert mir der Rosenstock wieder ein Lächeln um die Mundwinkel. Siebenundzwanzig Blüten hatte er, rosig/weiß blühend das letzte Jahr.

Schade, dass ich all das verlassen muss nur, weil ich mir dies Zuhause nicht mehr leisten kann.

Was mich erwartet ?  

im Ferienpark der Nachbarsbaum
auf dem turnte schon  der Kater am liebsten herum weil der 
so viele Äste hat - dort legte er sich gerne auf ihnen ab...
klettert aber wagemutig auch oft bis ganz nach oben...
4 Meter hoch schätze ich...
den wird das Celinchen nur beim Nachbarn vorfinden
meine brauchen noch Zeit um zu wachsen

Ob es schöner – besser – oder schlechter ist, dort wo ich lande, kann mir nur die Zukunft erzählen,  oder die Fortsetzung  dieser Geschichte...


in der andere eine Rolle spielen
😸 - 💁
 Celinchen traut sich auf die höchsten
Bäume und lacht weil ' s Spass macht -
wenn man
bis in die Wipfel hochklettern kann.



frech  klettert sie nach oben
lachender Blickkontakt nach unten...

@ angelface


Mittwoch, 17. September 2014

Beiträge aus der Lyrikecke @ Angelface

http://www.lyrikecke.de/

Lyrik & Gedichte in der Lyrikecke - im Heute denke ich nicht viel anders als früher, vielleicht ein klein wenig differenzierter, schaue noch genauer hin und entdecke vieles was früher im Verborgenen blühte... all diese Worte wird man irgendwann - nicht mehr wiederfinden, denn im Netz zu verschwinden ist eine Alltäglichkeit und gehört in den Verlauf unserer Zeit. Man kann es nicht oft genug wiederholen, denn es ist so ein Tatbestand unserer jetzigen Zeit.

Angelface © September 2014

Schmerz und Enttäuschung sind längst vorbei
vergessen was war
ist zweifellos gesünder
heut schau ich nur noch ins Heute
sehe in den Sternenhimmel
der immer da war
immer um mich war
nur
manchmal hatte ich ihn nicht mehr gesehen
gedacht - gefürchtet
es würd sich nie mehr ändern
ich hab mich getäuscht
im Heute ist es wieder wunderbar
sonderbar?
nein
ganz einfach
es gilt
nur an sich selbst zu glauben
*

dann und wann....

Angelface © Februar 2009
Dann und wann....
Es ist leicht darüber zu urteilen
was einen selbst nicht betrifft.
Es ist noch leichter Ratschläge oder Tipps zu geben,
wenn man selbst nicht betroffen ist.
Es ist berührend zu sehen wenn einer versteht
was ihn nichts angeht.
die Welt
das Leben
die Menschen und ihre Schicksale
gehen uns alle etwas an...
auch die Außenstehenden
dann und wann....
Nicht verschickt - 242 x gelesen - 08.02.2009 - Nachdenkliches
Kopieren ohne Zustimmung von Angelika Petri untersagt!


*
L – wie lachen
W – wie weinen

Während meine Texte
Oftmals im Hintergrund weinen
Sich schluchzend um all die vielen Worte krallen
Lache ich lauthals
Blecke die Zähne sichtbar für einen
Vorsichtshalber
Damit keiner merkt
Welche Traurigkeit
Sich hinter ihnen versteckt
Es muss ja nicht jeder wissen
Was ich fühle
Nur ich

© Angelface
Nicht verschickt - 234 x gelesen - 17.10.2010 - Nachdenkliches
Kopieren ohne Zustimmung von Angelika Petri untersagt!
*******
auch Katzen reden
eine alte Geschichte von mir aus 2007
heut hab ich*s aber wieder mit dem Schreiben, na ja, gut -  abschreiben mein ich natürlich denn wirklich erdacht und geschrieben hab ich es früher

Frischer Wind                                           Angelface © Juni 2007

immer wieder Katzengeschichten

Frischer Wind...
....... am Morgen, es ist Juni, Vorsommerzeit , die Sonne scheint, die Vögel zwitschern laut, und wir haben Besuch. Vierpfoten - Besuch, die Nachbarskatze schaut herein und sagt guten Tag.
Es wundert mich sehr, wie vertraulich zutraulich sie geworden ist.
Zwar noch ein wenig scheu, was das Anfassen angeht, entweder sie ist es nicht gewohnt oder sie ist noch nicht dazu bereit, ( gut Ding will schließlich Weile haben ) - aber sie ist so neugierig, dass sie schon mal den Fressnapf inspiziert, den ihr - oh Wunder - Kasimir freiwillig überlässt...
Er maunzt nur freundlich und glubscht nachdenklich ihr Hinterteil an, während sie schon mal frisst.
Was hat sie aber auch für hübsche Pluderhosen...., mag er sich denken.... und grübelt sicher darüber nach, warum er keine so schönen hat.
Aber er ist schließlich ein Mann, und Männer tragen natürlich weder Rüschen noch Pluderhosen.....
       Mimi flitzt vorbei, guckt etwas perplex :" waaas .... Besuch, und der an meinem Futter?" - und trollt sich ins Schlafzimmer auf die Fensterbank.
Von dort schaut sie mit großen Augen - einmal nach außen, einmal nach innen...
         Ein frischer Wind lüftet die Fliegengaze an der Balkontür und die schöne Fremde erschrickt,
sie huscht hindurch und legt sich vorsichtshalber ein paar Meter entfernt auf den Steinplatten nieder...
dann putzt sie sich, ein schönes friedliches Bild,
ich mache eines von ihr und habe den Eindruck, sie zwinkert mir wohlwollend zu......
na ja, Schönheiten legen sich gern in Pose und lassen sich ablichten, das ist sicher genauso bei Katzen, ähnlich wie bei den Menschen...die liebe Eitelkeit....
..... sorgfältig streckt sie die Pfoten, eine hoch, die andre runter und leckt und schleckt und macht sich richtig schön, während der Kater mit staunenden Augen daneben steht:" wie kann man nur sooo lange Haare haben und sooo schön sein....!....wouww...die hätte ich gern als Freundin....die schmückt mich ja richtig..".......Männerdenken...
Ich bilde mir nichts ein, das ist so bei den Mannen, egal ob zwei oder vier Beine..
jeder schmückt sich gern mit buntem Gefieder....
selbst die Alten.....
"Kater, sei nicht albern", sag ich zu im....
da legt er sich doch prompt daneben und putzt sich auch,,,,
Füße hoch, erst den einen, dann den anderen, er knabbert mit dem einen langen Zahn so an seinem Daumen herum, dass er anfängt dabei zu schielen, dabei schaut er, schaut er...immer so,
" hey Kleine, schaust du mich auch an, guckst du was ich da mache ?
auch ich hab schöne saubre Pfoten und die sind sooo lang ".....
"
produzier dich nicht so, Kasi" meine ich zu ihm,
da....was ist das...?
Merlin kommt die Katzentreppe hochgeschlüpft, sieht die Schönheit und kriegt ganz runde begehrliche Augen...." Hallo, du schönes Mädchen, willst du mit mir spielen, oder spazieren geh`n"?....
.... Die Schöne guckt mäßig interessiert, eher noch könnte man sagen, glatt gelangweilt....
Kasimir  runzelt ganz deutlich sichtbar die Stirn:  " was du da, du Jüngling", faucht er - " die ist mir" -!
       Merlin runzelt drohend zurück, Stirn an Stirn - wie Stiere stehen sie sich gegenüber, ein Stups, ein frecher aufmüpfiger Blick zu Kasimir, er drängelt sich schwanzwedelnd seitlich versetzt als würde er wie beim Billard über die Bande spielen - nah an ihn heran und schon klatscht es, er kriegt eine Watschen, aber hallo, was für eine....
Dann stülpt sich Kasi über ihn , umarmt ihn fest, und zwischen einmal brüderlich lecken und beim zweiten Mal eine deftige Backpfeife verteilen, kann ich mal wieder nicht feststellen, wer hier der Stärkere und Überlegenere ist.....
      Der grauen Schönheit wird das Gerangel um ihre Person zu bunt, man sieht ihr an, dass sie denkt : " macht doch Eure Kämpfe ohne mich aus, wenn ihr euch einig seid, dann meld ich mich wieder" -  und spöttisch flötend sucht sie über die Katzentreppe, die hübsch gepuderten Hosen frech schwenkend - das Weite...
Dann gibt Merlin auf , was für seine Klugheit spricht.....
Vielleicht meint er aber auch nur: keine Zuschauer mehr, also lass ich `s....
Mann im Haus, ist immer noch Kasimir, auch wenn Merlin ihn kräftemäßig fast eingeholt hat, doch die Tiere wissen untereinander, wann man sich ergibt, nachgibt um des lieben Friedens willen, wann es sich lohnt um etwas zu kämpfen, was brüderlicher Zusammenhalt ist.
Menschen könnten viel von Tieren lernen, schauten sie nur mal genau hin.....

by Angelface Juni 2007                / Bestand aus der alten angelface at - jetzt in der Lyrikecke nachzulesen
http://www.lyrikecke.de/frame.php?http://www.lyrikecke.de/linkliste/lyrikshow.php?art=li&gi=230894&ai=102148

  http://www.angelface.homepage.eu/

* Lyrik & Prosa,* Alltagsgeschichten,* Katzengeschichten und mehr

Abschied von einem Kameraden
der eine oder andere märchenhafte Gedanke der tröstet

dort ist es schön...

Angelface © 2008
Um ihn herum war es dunkel, doch er spürte keinen Schmerz mehr,
es war ihm nicht übel, leicht konnte er seine Beine bewegen..
im ersten Augenblick verspürte er Angst, es war so ungewohnt hier.....
aber dann fühlte er sich herrlich leicht und irgendwie unbeschwert....
wo war Tammy? Er guckte sich um, sie war nicht da..
er beruhigte sich " bestimmt ist sie wieder unter`s Bett gekrochen, die alte Faulenzerline " und schaute auf seinen vormals so dicken weißen Bauch..
aber, was war das?
Der Bauch war ja ganz weg!..
Er war schlank und rank wie in seinen Jugendzeiten...
Überhaupt fühlte er sich um Jahre verjüngt....
Seine Knochen waren geschmeidig, seine Beine lang und elegant, sein Fell war glänzend und schick....
Er guckte sich weiter um in dieser Umgebung, die fremd für ihn war....
Lauter weiße große Wolken flogen langsam an ihm vorbei, er saß auf einem ebensolchen Teil und die Wolken hüllten ihn wattebauschweichzart ein....
Wie eine ganze Ladung Milchsahne, ganz weich und warm...
" Milch wollte ich eigentlich nie" meinte er, " aber die sieht so süß aus, die will ich mal probieren", er kostete mit seiner kleinen rosa Zunge und schleckte sie ganz auf..
°..mhmmm...ist dieeee aber köstlich°"...
neben seiner Wolke waren komische weiße Bäume...ganz lang und hoch, mit vielen weißen Ästen und Blättern, die rochen ganz süß....
" Bäume am Himmel? " wunderte er sich..." .kann man da raufklettern und springen und spielen"?.....
und da, was war da?...ein Regenbogen, rund und ganz bunt, schwebte an ihm vorbei...
da sprangen andere Katzen darauf herum.......und da ein Hund, ein Hase, ganz viele Kaninchen, sogar ein kleines Pony sprang auf dem bunten Regenbogen lustig herum...
" seid ihr alle Freunde" wunderte er sich....
" WER seid ihr", tönte seine Stimme zu ihnen hinüber......
" wir sind deine zukünftigen Spielkameraden" klang es fröhlich zurück...
er grinste und schleckte sich beglückt über`s Mäulchen..." au ja....Kameraden, das ist schön....."...
Von seiner Wolke konnte er auf ein grünes großes Grundstück sehen,...
Ganz am Rande schuftete sich jemand ab und grub ein kleines tiefes Loch in die Erde....
Die Erde war hart und trocken, der Mann schwitzte richtig..
Und da,....neben ihm lag sein eigener Körper, still und friedlich in einem Karton, um ihn herum wickelte sich eine bunte Decke, sie hüllte ihn zart ein...
Der Mann hatte ein ganz trauriges Gesicht.....
" nun Mann, was ist los, nun weine doch nicht"....
" ich hab es gut hier," klang seine Stimme beruhigend auf die Erde..
der Mann blickte zum Himmel, lächelte , hielt einen Moment ein und schickte ihm einen freundlichen Gruß hinterher...
" schweb wohl auf den Wolken kleiner Percy - wir werden dich nicht vergessen"...
und Percy machte sich auf zu seinen neuen Kameraden zu geh`n....

by Angelface im Juli 30.07.2008
abgelegt unter alte Katzengeschichten

* all diese Worte wird man irgendwann - nicht mehr wiederfinden, denn im Netz zu verschwinden ist eine Alltäglichkeit und gehört in den Verlauf unserer Zeit.