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Samstag, 19. Oktober 2024

zugelaufen...mit glücklichem Ausgang

 

Fortsetzungsbeitrag > >>>>>>>>> fremde Fundkätzchen <<<<

# zugelaufen seit Sonntag dem 13.10.24 frühmorgens 

Glücklicher Ausgang

Nun war schon der 5.Tag angebrochen, nachdem mir die beiden schwarzen Katzenkinder am Sonntag frühmorgens zugelaufen waren, gab ich fast schon die Hoffnung auf, ihre Besitzer zu finden.

Alle Spekulationen- wie etwa :

"eventuell ausgesetzt - selbst aufgefunden , aber nicht gekümmert-"
 nach dem Motto: es geht mich nichts an“ - 
oder ausgebüxt

sie „könnten vom Wohnmobilstellplatz, dem Pferdehof 
oder einem der wilden Ställe der Umgebung kommen“ -
führten ja zu nichts .


Normalerweise und wie es mir bedeutend lieber gewesen wäre, wie es „auch andere* hier im Stillen tun, - helfe ich lieber heimlich still unauffällig und leise ohne es an die große Glocke zu hängen.

Aber beim suchen und finden und letztendlich * vermitteln* wenn alles nichts hilft- du aber Hilfe dazu brauchst, muss man an die Öffentlichkeit gehen, was in diesem Fall ganz das Richtige war.



 sie sind munter, gut genährt erlebnisorientiert, spielfreudig
ganz entzückend,  die Beiden...

Nachdem " die Gemeinde"  trotz meiner besorgten Meldung nicht zurück rief...

meine ausgehängten Flyer  bisher wohl zu keinem Ergebnis geführt hatten
ich überall hörte, „ nein, nicht interessiert,  # hier gibt' s nur Hunde - aber hast du schon gehört“
war ich  echt - am Ende meines Lateins.

Das Tierheim hatte sich auch nicht mehr gemeldet. Selbst die Freundin die gestern da war hatte mit ihren versuchten Anrufen in 2 Tierheimen in der Nähe keinen Erfolg.

Aktiver Tierschutz gilt doch für alle – doch was ist Hier damit?
 Aufgeben kommt - für mich- nicht infrage.

Einen bekannten  Nachbarn in der nächsten Straße, der selbst Katzen hat, hatte ich gebeten doch bitte auch einen #  Suchzettel an seine Garage zu pinnen, damit  auch seine Nachbarn Bescheid wissen: weil mein Drucker  bei der Farbe streikte  und nur noch schwarz-weiß ging ! Darauf war kaum noch was  von den Buben zu erkennen.
„ mach ich, mach ich sofort“ hörte ich und einen Tag später am Telefon: " Ach, ja ich hatte so viel zu tun, vergessen“ - toll , so kann man sich auf nichts richtig verlassen. Vor allen Dingen nicht auf hohle Versprechen. Dazu hab ich ihm einiges erzählt!!! (mitdenken war die Devise...und nicht kneifen und dann auch noch rausreden, kann ich gar nicht verstehen und gebrauchen.! Da könnt ich ihm glatt mal was ähnliches bei seinen Katzen wünschen!! Ich war sauer..

 Dazu wurden die 2 Tonnen Pellets  früher als erwartet geliefert und ich musste mich jetzt nicht nur um die Kiddys, deren eventuelle Unterbringung über die Flyer und rund um meine  vernachlässigten Katzen kümmern, sondern Hilfe organisieren, um die Lieferung vor dem nächsten Regen ins Gartenhaus zu bekommen.  Denn der Alltag läuft weiter.

zwischenzeitlich mussten die  15 kg Säcke  abgedeckt werden,
damit sie nicht nass werden bis "die Hilfe" zum transportieren 
mit der Schubkarre kommt.

 4 x 6 Meter Plane sind dazu
 nötig .Spanngurte dazu, dann geht das


das Gästebett wird schon zwischenzeitlich von ihnen ausprobiert,
sie lieben es.
während es sich die Lümmel  darauf gut gehen lassen

ansonsten wird überall gepennt und gespielt...

Gartenhäuser finden sie spannend, da gibt es Fliegen und Spinnen
und eine riesige Kröte die quakt davon waren sie fasziniert...


jede Art von Bett oder Körbchen ist gut

Die beiden schwarzen Lümmel sprangen derweil  munter und quietschfidel im Garten herum um diesen ausgiebig zu erkunden. Denen ging es erst mal gut. Ich bugsierte sie erst mal auf dem Schlafsofa zum Mittagsschläfchen und fuhr schnell in die Stadt weil meine Bücher abgelaufen waren.

Dort stand ich vergebens vor verschlossenen Türen – 
 Herbsturlaub wegen Umbau - hieß es auf einem Schild.

 Was für' n PECH..., Ruck Zuck, Zack - war ich wieder zuhause um meiner Hilfe erst mal ein Stück Fleisch zum Abendbrot in die Pfanne zu hauen. Wer schwer arbeitet braucht wieder neue Kraft, als am Telefon eine dringliche Nachricht einging während wir noch  kauten..
Ein zweiter Flyer war genau in der Straße , in der ich den Nachbarn um einen Hinweiszettel an der Garagentür gebeten hatte, aufgetaucht auf dem stand :

Wir suchen unsere beiden schwarzen jungen Kätzchen...

das war nur 3 Häuser weiter.


Ein mir vertrauter Nachbar war mit seinem Hund unterwegs, hatte den Flyer gelesen und

hatte mich sofort per words app benachrichtigt. Glückliche Fügung !

Gleich wird jemand bei dir anrufen“, stand da...und auch wer...

 ein Glück,  dass ich noch abgewartet habe ehe ich mich entschieden habe in Bezug auf Tierheim  etwas weiter weg, -  etwas  neu zu unternehmen um meine nicht zu verlieren.

Nicht lange danach stand ein nettes Ehepaar mit Katzenkorb freudestrahlend vor der Tür.

Was für eine Freude!!! und für Euch eine lange Geschichte mit glücklichem Ausklang.

für Klein -  Brauauge und Grünauge - sie haben eine Mama
ein eigenes Zuhause  & Herrchen und  Frauchen die sie lieben!

 Ihr Spielzeug,  mit dem sie sich  so gerne beschäftigt hatten, hab ich ihnen mitgegeben...
Ende gut – alles gut – sie haben ein gutes Zuhause...


Spaziergang in meinem Garten...
fanden sie spannend und schön..

die schöne große Holzkiste von Paulchen hab ich ihnen  auch mitgegeben
er braucht sie auf seiner Wolke am Himmel nicht mehr

da passen alle zusammen rein, dazu 2 Schlafkörbchen

niemand kann erleichterter darüber sein als sie und ich..

schnurrend und glücklich landeten sie schmusend in den Besitzer Armen
und laufen bei ihren Spaziergängen hoffentlich nicht mehr so schnell fort.

# ' Meine Beiden eigenen Katzen , - kann ich endlich nach 5 Tagen Verlassenheitseins hoffentlich davon überzeugen, dass ich sie nicht absichtlich  enttäuscht und misstrauisch gemacht habe,  sondern nur anderen hilflosen Geschöpfen helfen wollte. Sie denken und dachten bestimmt: ",  ich wollte sie gegen die Jungen austauschen"! - Keine Ahnung - was in einem Katzenkopf dabei abgeht. Der Schaden ist da, das sitzt erst mal drin..
Mit Recht sind sie verunsichert und beleidigt , sie haben darunter gelitten und waren extrem verunsichert was Katzen immer sind - dann - wenn sich ihr Umfeld plötzlich drastisch verändert. Ich hoffe, ich kann sie bald wieder davon überzeugen, dass sie mir erneut ihr Vertrauen schenken können.

Der Anfang ist heute schon gemacht.

Celinchen war schon zumindest 1 Std. im Haus, kam in den Vorbau zum Fressen und verschwand dann wieder draußen in der Heuschlafhöhle am Haus und Nero schleicht mir jetzt im Moment erleichtert um die Füße um dann auch an die Näpfe innen zu gehen. .Er war heute Nacht zum ersten Mal wieder im Vorbau in seinem Sessel und schlief dort. Jetzt ist er wieder außen obwohl es neblig und nass ist, war aber zumindest einmal oben  und kam an den PC um nach mir zu sehen. Beim Nachbar ging er heute pennen , dem hab ich Fresschen und Schälchen rüber gegeben.
Man darf gespannt sein und hoffen....

Über ihn hatte ich schon gehört, dass er sich wahrscheinlich einen neuen Besitzer sucht denn er tauchte weit entfernt auf fremden Wiesen auf und war in den letzten 4 Tagen schon in den Nachbarhäusern, die ihn natürlich nicht wollten, weil sie ja wussten, dass er ein Zuhause hat..

 - das tun Katzen!  - das ist bekannt.
Bei Katzen die einmal schlechte Erlebnisse in ihrer Jugend gemacht haben setzt sich das als Bild im Inneren fest. Sie misstrauen dann erst mal jedem und es braucht lang,  bis sie wieder neu Vertrauen schöpfen .

Innerhalb von kurzer Zeit sind auch Freigängerkatzen  gefährdet wenn sich keiner um sie kümmert, denn wenn sie  auf Dauer keine Ansprechperson finden, werden sie schnell halbwild.

Das hab ich selbst mehrmals erlebt.

Umso schlimmer wenn man das den eigenen Katzen zumutet.
Ich schätze es wird dauern bis sie mir wieder vertrauen, denn ihr Vertrauen  in mich
hat einen gehörigen Knacks abbekommen..

meine Beiden sind offensichtlich noch leicht verstört
und nach wie vor " unsicher.."!.


mein Vertrauen in den „ aktiven Tierschutz“ von dem so viel redet und dann doch nicht gehandelt wird
ist zumindest  ähnlich erschüttert und ich mache mir keine Illusionen mehr..
 Man sieht an diesem Beispiel -  es geht auch ohne  # Tasso auch mal gut.

 Eigentlich ist das Thema durch und dann wieder doch nicht leider ganz.

Mit Katzen wirklich zu leben,  und nicht nur beiläufig am Rande ist,  wie mit einem Asbergersyndrom ständig zusammen- zu sein und damit auseinander zu setzen. Wer genau aufmerksam hinschaut weiß:

# Solange du nichts änderst und veränderst , - die Ordnung an die sie gewöhnt sind beibehältst ist alles okay, denn das ist Sicherheit für sie. Aber wehe du änderst etwas. ( da fahren ihre Antennen aus, du kannst ihnen in deiner Sprache nichts erklären )

 * Egal was../ die Wohnung, dein Verhalten, dein Handeln deine Stimmung - schon sind sie extrem verunsichert- mehr noch - sie vertrauen dir nicht mehr. Schlimmer noch, sie betrachten jede Veränderung als '
*feindlich oder feindselig *und können sogar aggressiv werden, denn sie verstehen dich nicht.
Wie der Asberger können sie dich und deine Emotionen nicht lesen. Sie meinen alles was jetzt noch kommt ist Angriff auf sie. Das kommt aus ihrer Psyche - ihren Erfahrungen die sie kennen und  hat im Grunde nichts mit dir zu tun.

Das ist schwierig und anstrengend ständig im Auge und im Bewusstsein wach zu halten und macht manches Zusammenleben auch kompliziert.*

Trotz allem was Sorgen machte  - alles wird wieder gut.
 so sind 5 aufregende, spannende, auch etwas nervenzermürbende und etwas stressige Tage voller Sorgen und Gedanken des Nachts vorüber gegangen und ich hab die Stimmung "  leichter Ärger über scheinbare Interesselosigkeit, Gedankenlosigkeit  über Drückeberger oder  egoistische Hohlköppe die nur an sich denken - weggewischt, und abgehakt, weil es nichts bringt..
 Weiß jetzt,  auf wen man sich verlassen kann und auf wen nicht - 
und uns geht' s wieder gut sodass gerne wieder Entspannung eintreten kann. Richtig glücklich und entspannt werde ich erst dann wieder sein, wenn meine beiden Katzen  von sich aus wieder beschließen im Haus  an den gewohnten Plätzen statt nur am Haus  im Heustadl  außen zu schlafen. Gut, dass ich die Außenstellen als Notlösung  angeschafft habe.
 
Nachhall:
Es ist tiefe Nacht und ich sitze - mal wieder -  schlaflos am PC. Celinchen kommt zumindest wieder nachts seit gestern  2 x ins Haus wenn das Licht - wie eben -  brennt. Sie " redet wieder mit mir."!  Das ist  positiv und gut. Außerdem braucht  sie dringend die Ruhe die ich ausstrahle. Sie kommt schon auf den Schoß, schnurrt  und gibt Nasenküsschen. Jetzt im Moment glaubt sie mir anscheinend,  dass ich sie liebe und weiter für sie sorge. Vielleicht bleibt sie ja heute Nacht schon hier! Noch bin ich selbst ziemlich aufgewühlt, man erlebt schlussendlich solche Ereignisse nicht jeden Tag.. Ich muss nun meinen Beiden nur deutlich genug  täglich zeigen, dass bei mir alles 

wie früher in Ordnung  ist!!!

 die gesamte GESCHICHTE werde ich heute Abend Mimi auf ihrer Wolke  vorlesen. Ich bin sicher sie würde dazu Beifall klatschen wenn sie es miterlebt hätte.

Das ist meine Art der Entspannung, sie friedlich im Arm zu halten.. Das und der Garten den ich sträflich vernachlässigt habe.
Euch danke ich für die vielen mitfühlenden Kommentare und Euer Lesen . Dies ist weder ein spannendes oder unterhaltsames Video bei You Tube sondern nur eine wahre Geschichte übers Leben mit Tieren. Dass so viele davon lesen  und etwas dazu schreiben, freut mich und daran merkt man doch gleich wer ein wahrer Tierfreund ist..

@ angelface

  in der Nacht vom 26.auf den 27. Oktober  ist gleich in wenigen Tagen, dann wird die Zeit umgestellt vom Sommer auf Winter..

wie es umgekehrt sein kann, lest ihr hier
https://old.bookrix.de/_ebook-angelface-umstellung-1/