Man kann nichts festhalten, man möchte sich zurufen „verrammelt die Fenster, igelt euch ein, hängt meinetwegen nasse Bettlaken an die Oberfenster, verdunkelt sie damit, denn es kommen die Hundstage - das ist weniger fein, denn trockene und dürre Zeiten brechen herein… die Rosen verblühen - schon lang - noch ehe die ersten Kraniche ziehen
„ So gerne man
es vielleicht ändern möchte und darüber weint
es ist so viel was wir verlieren in all unserer zeit
Die Jugendabschlussphase ist längst dahin
Die Freuden und
Leiden der Freundschaft oft auch
manchmal leider auch die Liebe zueinander
manchmal leider auch die Liebe zueinander
Die Gesundheit die viele verlässt
Das Glück das nicht immer
Und auch nicht für jeden
Das Glück das nicht immer
Und auch nicht für jeden
Einfach so um die Ecke kommt, dich streichelt und
küsst
Oft auch die Heimat, das Zuhause der heimischen Höhle
die Reisen und Erlebnisse
die Auf und Anregungen
Oft auch die Heimat, das Zuhause der heimischen Höhle
die Reisen und Erlebnisse
die Auf und Anregungen
… den Sommer an den wir so gern im Winter denken
die vier Jahreszeiten in ihm
Alles im Leben ist vergänglich
… das ist gut
denn es schafft das Bewusstsein
jeden Tag des Lebens neu“
Dass nichts unendlich immer da- immer verfügbar
Sondern endlich ist.
Sondern endlich ist.
Diese Gedichtzeilen
schrieb ich- nun etwas abgewandelt, korrigiert und ergänzt _ schon 2015 als ich gerade mal
knapp 2 Jahre im Vogelsberg heimisch war, den Vorbau baute und mir eine Heimat
schuf die mir kein anderer hätte so geben können. Soll ich dies nun unter Melancholie setzen –
nein – nur, unter – es war einmal und ist vorbei…
ich liege auf der Liege im Freien - mitten im grünen Gras wo sich Hummeln, Bienen und Wespen ein Stelldichein geben und träume davon...
wie es ist am Meer zu sein - als kleiner Fisch mit beweglichen Flossen im kühlenden Meer, als Meerjungfrau die durch Korallenbänke schwimmt, als Katze ohne Fell mit Reißverschluß am Bauch, als Skelett ohne Haut...als Indianerin halbnackt unter dem Sternenhimmel träumend..als Vogel am Himmel der die Wolken zählt, als Stern in der Nacht - denn all das ist möglich in der Phantasie und im Traum.
denn heute schreibt mir eine Freundin, dass sie ein paar
unvergessliche Wochen an der Nordsee war und prompt tauchen die Bilder meiner
frühen Jugend und Urlaube auf. Meine Sehnsucht wächst das Meer wiedersehen zu
können, dieses endlose wunderschöne, manchmal so tückische Meer das immer schon
und danach noch viel mehr, so viele Leichen in die Tiefe zog, wovon ich damals
keine Ahnung hatte, dass dies je geschehen könnte.
Wie viel – manchmal unbegreifliches ist geschehen – seitdem.
Die Siebziger sind lange her.
Klar - Ich bin älter geworden – wie jeder den ich kenne – nachdenklicher, bewusster und dankbarer als ich es jemals war. Doch ich denke auch gerne zurück. Mindestens 1800 Kilometer von hier entfernt liegt es - doch immer noch rieche ich das Meer deutlich und stark in meiner Erinnerung - wenn ich davon träume.
... wenn der Wagen sich den Dünen nähert, über die Kuppe fährt und sich dieser Anblick vor deinen Augen ausbreitet. Meer…ist Gänsehaut, Meer ist Frische, Meer ist Luft und Weite…Meer und Freiheit – beides ist für mich eins für Körper, Gedanken und Seele.
wie es ist am Meer zu sein - als kleiner Fisch mit beweglichen Flossen im kühlenden Meer, als Meerjungfrau die durch Korallenbänke schwimmt, als Katze ohne Fell mit Reißverschluß am Bauch, als Skelett ohne Haut...als Indianerin halbnackt unter dem Sternenhimmel träumend..als Vogel am Himmel der die Wolken zählt, als Stern in der Nacht - denn all das ist möglich in der Phantasie und im Traum.
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| irgend so etwas wie auf diesem Bild |
Wie viel – manchmal unbegreifliches ist geschehen – seitdem.
Die Siebziger sind lange her.
Klar - Ich bin älter geworden – wie jeder den ich kenne – nachdenklicher, bewusster und dankbarer als ich es jemals war. Doch ich denke auch gerne zurück. Mindestens 1800 Kilometer von hier entfernt liegt es - doch immer noch rieche ich das Meer deutlich und stark in meiner Erinnerung - wenn ich davon träume.
... wenn der Wagen sich den Dünen nähert, über die Kuppe fährt und sich dieser Anblick vor deinen Augen ausbreitet. Meer…ist Gänsehaut, Meer ist Frische, Meer ist Luft und Weite…Meer und Freiheit – beides ist für mich eins für Körper, Gedanken und Seele.
....ja, das Meer vermisse ich noch immer, das Laufen im heißen Sand,
die Wellen die über dir zusammenschlagen, die Kühle die die Glieder
umschmeichelt, die Aufregung wenn du zum ersten Mal die Gischt in die Nase
bekommst, den abendlichen Rotwein vor dem Zelt, das Lachen der anderen
Campingurlauber und die Freude der Freunde die der Urlaub dir schenkt.
Die Hundstage kommen und damit die Hitze – nicht nur die der
Tage und damit die Trockenheit die die Natur zerstört sondern auch die der
Nächte in denen man nicht mehr schlafen kann während der Schweiß sich in der Bettdecke fest krallt.
... Da wünscht man sich schon, einmal wieder am Meer zu sein denn nur dies schafft die unendliche frische Kühle am Körper um zufrieden mit der Welt bei der Hitze zu sein. Im Jetzt helfen dir kein Jammern und kein Klagen, wir müssen uns darauf einstellen, dass die Jugend und alten Zeiten vorbei sind und darauf zu hoffen, das das Heute uns besseres Besinnen lehrt.
... Da wünscht man sich schon, einmal wieder am Meer zu sein denn nur dies schafft die unendliche frische Kühle am Körper um zufrieden mit der Welt bei der Hitze zu sein. Im Jetzt helfen dir kein Jammern und kein Klagen, wir müssen uns darauf einstellen, dass die Jugend und alten Zeiten vorbei sind und darauf zu hoffen, das das Heute uns besseres Besinnen lehrt.
© Angelface


