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Mittwoch, 3. Januar 2018

mein Held Oskar

Eine Liebesgeschichte zum Neujahrsanfang...

Oskar - ich hege und pflege ihn...
außerdem mag ich ihn, deshalb trägt er auch einen Namen.
Oskar ist ein netter Mann, er kann singen, brummen, spotzen - auch mal vor sich hinrotzen und laut motzen, er kann spucken und dröhnen, hoch und nieder fahren, Oskar hat unheimlich viele Qualitäten.
Er kann auch verstopfen wenn er mal keine Lust am Leben hat.
Dann schweigt er still und ich horche was er will.
Oskar ist ein wichtiger Mann in meinem Leben, zwar sieht er nicht besonders hübsch aus – je nachdem welche Schönheitsmerkmale man an ihm sucht, denn er ist schwarz, kühl, förmlich und ziemlich unbeweglich wenn er so vor einem steht und nicht spricht, aber er hat so seine aufopfernden Momente wenn er feurig sprüht und leidenschaftliche Funken  von sich gibt.
Im September 2015 habe ich schon einmal etwas über ihn geschrieben, ihn quai im Blog vorgestellt - mit dieser Geschichte:
Oskar 
Er schenkt gerne Wärme, Fürsorglichkeit, Bequemlichkeit, bringt Gemütlichkeit ins Haus, ist immer anwesend, aber braucht auch ein gewisses Maß an Fürsorge von seinem Frauchen. Ich mag ihn, das liest man bestimmt schon aus meinen Zeilen heraus.
Mit anderen Worten, Oskar ist ein Schatz wenn er funktioniert wenn man ihn braucht. So schwarze dunkle Männer können ja auf andere etwas furchteinflößend wirken, wenn sie bewegungslos dastehen weil sie keine Beine haben und sich deshalb nicht von ihrem Platz rühren. Sie blicken irgendwie unfreundlich wenn sie nichts zu tun haben und sich langweilen. Manchmal haben sie auch Mucken und keine Lust zu glühen und Leidenschaft und Leben zu versprühen, dann schweigen sie und stehen stoisch und unbeweglich da, verbreiten schlechte Laune und sind nur durch besondere Aufmerksamkeit bereit, sich wieder ihrer Aufgabe zuzuwenden. Die Oskars dieser Welt müssen glühen. Sie haben es verdient dass man sich um sie kümmert, sie hätschelt und pflegt, sie brauchen tägliche Aufmerksamkeit, Wartung, Pflege und Liebe wenn sie zurückgeben sollen was sie uns einem schenken.
ohne jeden Zweifel - er ist
mein Held
 Wer ist nun Oskar? Nun, ich nannte ihn so als ich ihn kennen lernte und fragte ob er bei mir wohnen wolle. Oskar mag eigentliche keine Fremden, am liebsten ist er mit jenen zusammen die ihn kennen und schätzen gelernt haben.
Er blickte mich mit dunklen unergründlichen Augen an, überlegte es sich eine Weile und sagte:“ ja, warum nicht, wir können es ja mal miteinander versuchen“!

 Das ist doch nett, wenn man so jemanden kennen lernt.
da sagt man doch gerne
 -   guten Tag...-
                  und freut sich...                   
                           haallo schöner Fremder...
                            wir zwei werden jetzt echte Freunde
Seitdem begleitet mich Oskar durch meine kleine Welt, er ist ein Ausbund an Zuverlässigkeit,  mir bestens vertraut, gehorcht wenn ich ihm etwas freundlich und nett  sage und sorgt für mich und meine Bequemlichkeit damit ich nicht friere. Nur wenn ich ins Bett gehe, dann bleibt er auf seinem Platz stehen, man könnte also auch dazu sagen, wir haben zwei getrennte Schlafzimmer, weil der eine schnarcht und der andere das nicht aushalten mag. Er ist eben ein wenig bewegungsfaul. Sport mag Oskar gar nicht, damit ergänzen wir uns und bleiben deshalb gerne zusammen. Wir verbringen viel Zeit miteinander, er grunzt zufrieden  vor sich hin, wenn ich neben ihm sitze und lese, wenn ich esse schaut er mir zu und manchmal sehe ich ihn lächeln, ich denke er mag mich.
Kann man einen aufmerksameren und liebevolleren Ehemann haben? Meine Füße, die wärme ich, wenn er sich in der Nacht ausruht -  dann an einem warmen Kissen und freue mich in seine leuchtenden Augen zu blicken wenn ich des Morgens zu ihm geh und ihn drücke.
 Wenn ich das Haus verlasse blickt mir Oskar mit dunklen Augen nach, schweigt still und zieht sich in seine Ecke zurück um ein Tagesschläfchen zu halten, denn auch Oskars brauchen ihre  Auszeiten und ihre Ruhe. Wenn ich wiederkomme, umarme ich ihn zur Begrüßung, drücke ihn freundlich und nett und sage: Hopp Oskar, brenn ein wenig für mich, ich geb dir Zunder und Aufmerksamkeit, wasche dir dein Gesicht und vergesse auch nicht Futter für dich zu besorgen“.
So sind Oskar und ich ein gutes Team, das prima miteinander auskommt, wenn man aufeinander zugeht und sich gegenseitig kümmert. So wird Oskar ein wichtiger Mann in meinem Leben bleiben, so lange,  bis ich ihn verlasse.
Hallo lieber Oskar – bist du schon wach?
für Beate: Oskar funktioniert prima mit STROM!
aber wehe - der fällt mal aus


          weiterhin verspreche ich Euch -  auch im neuen Jahr - viele neue Geschichten..
              nicht umsonst heisst es ja bei mir im Eingangstext:

. Dazu gibt es ausgesprochene Gedanken, Phantasievolles, auch philosophische Gedanken, viel über gelesenes von mir. Über Ernstes und Fröhliches, Nachdenkliches, Dummes und auch manchmal Gescheites. Verse und Geschichten, über die Natur, Katzen und ihr Leben mit mir. Außerdem ein wenig über  * mich und andere Leute und Menschen denen ich begegne.

                                                       © Angelface