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Montag, 6. Juli 2026

" So mag ich 's am liebsten...

 den ganz frühen Morgen wenn die Vögel beginnen zu zwitschern und die Stille ohrenbetäubend wird -
den Himmel in seinen Schattierungen - die vielfältigen Farben in meinem Garten - den Ruf des Wanderfalken  am Himmel zu hören - die erste Tasse Tee - oder Kaffee auf der Zunge und am Gaumen zu spüren -  all das auf einmal  beschauen zu können macht froh, geradezu glücklich und innerlich frei.



noch vor dem richtigen  Sommer  ist' s  schon ein kleines Hexenhaus, wild umwachsen von Büschen und bunten Bäumen rankt es sich hoch und verdeckt was sich darunter versteckt...auch mich wenn ich mich in meinem Grün verkrieche.. findet mich darin  niemand mehr, wenn ich mich im Liegestuhl unter meine Bäume zum lesen und dösen - verkrieche..
wenn ich mal nicht mehr bin 
werde ich mich daran erinnern

friedlich schön...
....bald erkennt man vom Garten aus das Haus nicht mehr
so wild bewachsen träum' s vor sich hin..
fast möcht'  man es  als Gastbesucher dieser kleinen Welt nicht stören...



aus jedem Blickwinkel sieht es anders aus,
.....die Gartenschirme wandern langsam Platz für Platz nehmend mit...


auf dem Gartenhaus mit der bunten Leiter davor  sonnen sich die Katzen
 bis es ihnen zu warm wird, dann fliehen sie unter die Büsche im Garten

altes Holz am Haus, an vielen Stellen des Daches schon so morsch,  dass verbautes Holz am Dachrand  auch mal herunter fällt. Außen verwittert es langsam wie die alten  Balkone die noch nicht ausgetauscht worden sind. Ein klein wenig verdreckt was einst weiß war, -  schlummert es vor sich hin. Es verdient seinen Namen Hexenhäuschen, denn es ist alt. Die zwei Nachbarhäuser sind gleichen Typ's  in der Außenansicht: Jeder richtet es innen anders ein oder baut um - daran anbauen ist eher schwer.
 Die Fenster kann man noch ändern, größer oder breiter machen, eines noch hinzufügen, dann werden die Innenräume heller was im Winter von Vorteil wäre.

Im Garten grünt es bunt und wächst wild-wuchernd vor sich hin. Hohe Bäume und  niedrige Sträucher wechseln sich ab während der Löwenzahn, Sauerampfer, Brennnesseln, Brombeeren und wilde Pfefferminze in der Wiese seine Düfte verströmt..


obwohl Celinchen den ganzen Tag durch den Garten hüpft um die Schmetterlinge zu zählen
hat sie kaum mal eine Zecke. Hat sie tatsächlich mal eine am Hals, meldet sie es mir gleich, dann soll ich zupfen...

Durch hohe wilde Gräser ist fast kein Durchkommen, doch die Insekten, Bienen und Hummeln, die Schmetterlinge und Libellen fühlen sich wohl und summen vor sich hin. Auch ein Frosch wohnt darin, er wie auch der Maulwurf rufen sich launige Worte zu...“ sss--komm mit, komm mit..“
Eine dicke fette träge Spinne hangelt sich von Grashalm zu Grashalm, der Salamander träumt versonnen auf einem Stein.
Die Katzen schlafen im Halbschatten unter den überspringenden Dächern des Gartenhauses,  dort ist 's schattig und kühler. Abends nutzt der kleine dünne Babywaschbär auch die Leiter und klettert auf dem Vordach herum. Anscheinend gefällt es ihm da besonders, sodass ich vorsichtshalber die Fliegengazetür  am Balkon schließe, so kommt dennoch genug frische Luft herein. Er lässt sich nicht vertreiben und turnt gerne im Vorbau auch innen herum. 
 Neulich hab ich ihn mit dem Blitz erwischt, davon ließ er sich nicht im mindesten stören.
Er meint wohl aus einem Paradies wird keiner vertrieben, hat er ja recht...

Die Bäume am Rande träumen mit.

Sie tragen feste Früchte, süß, schwer und rot sodass sich die Zweige schwer nach unten zum Boden biegen.

Ein bunter langer Rock mit nackten Beinen darunter, nasses Gras zwischen den Zehen sucht sich den Weg zum Liegestuhl , trällert vor sich hin, die Katze hüpft hinter dem  Rock her, denn sie weiß wer in ihm steckt...


rings um den Liegestuhl liegt schon ein Stapel Bücher bereit,
die Brille daneben,
ein Glas Tee auf dem Hocker..
den Hut halb im Gesicht
über mir die Wolken...
ziehen ruhig am Himmel dahin

über allem summt die Stille die manche Menschen so schlecht aushalten können...
bei mir bewirkt es das Gegenteil, mich bringt sie vom Tagesalltag runter...

hier, nur hier fühle ich mich wohl....









träumerisch gleitet mein Blick darüber






man hört nur das Rauschen der Bäume...
und die Stille beim Schlag meines Herzens

auch der Igel findet ein Plätzchen im Schatten...

bei Angel im Grünen @ angelface