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Freitag, 11. Dezember 2015

Zum 3. Advent.


aufpassen dass die Katze nicht
hinterher die Schüssel ausleckt
 


Langsam aber sicher bekomme auch ich Lust am weihnachtlichen herumbasteln. Die Katzen haben sich ihre Schlafplätze ausgesucht, einer verteilt seine graue Hülle auf meinem Bett und zieht sich genüsslich lang, der andere – einst Fremde und nun gern gesehener Gast liegt gemütlich grunzend auf dem Fell des Korbstuhls, ganz dicht am Ofen und Mimi räkelt sich auf dem Esszimmerstuhl während klassische Musik durch die Räume klingt. Vorweihnachtszeit, gemütliche Zeit, Zeit die man sich nehmen kann um sich auf das Fest einzustimmen. Es ist der 11. 12 und bald ist es soweit. Wir backen. Zwar machen wir nicht bei Deutschlands bestem Weihnachtsbäcker mit, obwohl diese unglaubliche Köstlichkeiten zaubern, aber für den Hausgebrauch reichts allemal. Hauptsache sie schmecken. die Küche duftet schon verführerisch nach zartem Marzipan und Zitronensäure, Orangenschale und allerlei anderen Düften, ich sauge sie tief in mich ein.
zum Trocknen müssen sie stehen

Makrönchen mit Füßen

Nun müssen sie nur noch 20 Min. bei 140° in den Ofen!  Das ist ja eher ein Abtrocknen als backen.
Zum Backen braucht man Muße und Zeit.

Weihnachten  ohne KERZEN und  Lichterketten ist kein Weihnachten.
Baum muss nicht -  kann aber;  ein Strauch Tannen in der Vase tut s auch, dennoch, nichts geht über einen Weihnachtsbaum.
Viel habe ich in den vergangenen Jahren schon über ihn geschrieben.
Einen, den ich am Wegesrand fand und schmückte. Einen den ich danach auf der Terrasse aussetzte und der letztendlich 2 Meter hoch wuchs und mich damit erfreute, und über den, der jedes Jahr neu und festlich geschmückt in meiner Stube steht.
Weihnachten ohne Selbstgebackenes wie beispielsweise ein paar Plätzchen  geht  aber auch nicht, sie sind einfach die besten. Man weiß was alles hineinkommt, riecht wie sich der Duft schon beim zubereiten entfaltet, und wenn dann der Teig fertiggestellt ist, freut man sich wenn er gelingt. Man weiß förmlich schon vorher wie  es  schmeckt. Auf den bunten Teller  unterm Baum kommen Lebkuchen und Orangen, Äpfel und Zimtsterne, Kokosmakronen und Mandelplätzchen, ein paar Pralinen, Nüsse und Nikoläuser, echtes Vanillegebäck,  ein kleines Teelicht sowie vielleicht eine hübsche Überraschung und schon macht man viel Freude.
schokoplätzchen gefüllt mit Himbeermarmelade
Èin wenig Schmuck, wie Tannenzapfen füllt den Teller auf.

Sicher ist, v o r h e r schmecken sie auch!
Meist sogar noch besser!


Weihnachten und seine Geschenke, ohne geht`s  gar nicht. Und wenn es nur ein kleiner bunter Teller ist. Ob die Fremdlinge die bald zu uns gehören wohl auch einen kriegen?
Nun, man kann selbst dafür sorgen, sie freuen sich sicherlich auch auf Weihnachten unter Freunden.

© Angelface