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Sonntag, 4. Januar 2026

Emotionen im Weiß des Winters - *Spuren im Schnee*

Dieser Schnee vor meinen Augen
weiß seidig als Pulverschnee
unberührt noch
unschuldig wie ein Kind
wenn Schritte in ihm fehlen



dieser Schnee vor meinen Augen
Spuren die sich hindurchziehen
wenn der Wind sie
nicht verweht


weiß zieht er sich durch die Landschaft
bis hinaus in die Weite

hoch zu den Bergen
zu den Windmühlen
mit ihren vereisten Flügeln

                                          eine kleine Meise
                               putzt sich  keck den Staub       



von den Federn
es badet förmlich im Schnee
hüpft und 
hinterlässt spuren


er ist still
nur der Füße Schritt knistert und bricht ihn entzwei

                                       





er ist schön
deckt alles hässliche zu
was unter ihm schweigend liegt
sich bewegt

weiß  frostig eisig hart kalt
und doch unberührt
 so zart
zeigt er vor Türen und Fenstern
in vielen Facetten sein Gesicht

diesen Schnee kenne ich nur
als ich ein Kind in Franken war

meterhoch lag er auf den Straßen
am Rand
den Wiesen und Feldern
als Kind spielten wir in ihm verstecken

den Adler im Schnee und vieles mehr
früher teilte er die Jahreszeiten

grenzte den Herbst vorm Winter ab
die Sonne vom  Frühling
in den Sommer gemeinsam 

brachte die trockene Kälte des Winters
lud uns zum Schlittenfahren ein

Jetzt ist er allem zum Trotz und
debattieren über den Klimawandel

hier angekommen
um flüchtiger
* einer der Begleiter
der Jahreszeiten zu sein *

ein * Schneebericht*  im Gedicht

 ihre Bilder sind dabei immer in mir...




Morgenimpressionen im Frühling  2014

Der Herbst hockt wie ein buckeliger alter Mann vor der Tür und wartet darauf eingelassen zu werden. Friert er auch schon und möchte einen warmen Mantel aus Blättergold und rost*rosenrot? Wehmütig wedeln die Blätter und Äste an den Bäumen, die noch im vollen Grün da stehen und sich im Takt des Tages wiegen. Auch sie ahnen den Herbst, der so früh vor der Tür steht. Sonnenlicht glitzert und wärmt den Morgentau, der sich malerisch verträumt über Spinnennetze hängt. Nebelfelder gleiten am ganz frühen Morgen über die Hügel während der Tag langsam erwacht.
                                                           

Wenn der Frühling vor der Tür steht
fallen mir ganz andere Worte ein..
doch jetzt genießen wir den Winter auf der Höhe

@ Angelface


Montag, 7. Oktober 2024

der Alltag ruft dich laut...

 



Alltag – alltägliches
die Sonne scheint

wichtiges versinkt
im Herbst wenn
der Regen weint

der Himmel trägt Wolken
weit in die Ferne

man schreibt das doppel F
und liest ss im scharfen Spruch
wenn man ein Buch  aufschlägt

umblättern zum
nächsten wechseln
man vergisst es schnell wieder

was haben Gebäude – Schilder – Ausflüge –
schöne Reisen – Landschaftsbilder -
schicke Möbel im Haus

  • Klamotten - geschmücktes und geschminktes

  • schickes Aussehen gemeinsam sowie Anekdoten darüber

  • mit dem Leben zu tun.

  • Sie lenken ab

  • dienen der Beschäftigung

  • dem Ausgleich im Alltags - Leben
    Wir schreiben täglich darüber und es wird zum alltäglichen

das wie mit dem Staubsauger den täglichen Staub entfernt –
saug 's weg, - es ist nicht mehr wichtig
was über- lebenswichtig einmal war

man muss nicht alles haben
kann auch mal
was liegen lassen und sich dennoch
 freuen es zu sehen..


alte Dinge und Werte vergehen
was für's Leben wichtig war

Oberflächlichkeiten bestimmen dein Leben.
Werden wichtig wie große Luxusgefährten

die aufzeigen wie reich du bist und was dir wichtiger
als dein eigenes Leben voller Geschichten ist.

zeigt nur ein wenig wie viel
sinnentleertes die Oberhand gewinnt
überläuft wie ein Fass
das ohne Boden ist

wo bleibt das Leben
die Emotion - das Gefühl
das dir erzählt wer du bist

es interessiert keinen mehr...
die KI übernimmt zeigt dir

was künstliches
von Maschinen gemachtes Leben ist..
dich einfängt
das nie nachfragt
wer du eigentlich dahinter bist

warum auch...
es gibt doch alles
für Geld
das keiner mit nehmen kann

denn auch das
wird zur Asche
irgendwann

@ angelface.

Donnerstag, 8. August 2024

Gedichte.. Wünsche...Träume...

 

Nachttraum gewünscht        


während ich tief schlafe

– träume ich

und das so gerne

in jeder Nacht

nicht von Kindheitsmärchen

früherer Tage

von Wirklichkeit aus nah und fern

Luftküsse treffen mich


so ist mir manchmal im Traum

als flöge ein Engel durch den Raum

er beschützt mich

passt auf mich auf

dass mir ja

nichts Böses geschieht

ich träume mich aus
Wolkengebilden und Sternen

tief in den Himmel hinein


wie kann man da

nur Engel nicht mögen?

Kleine zarte luftige Wesen

Ein Schutzengel fliegt durch den Raum


@ angelface  


Donnerstag, 8. Oktober 2020

Hmm.. ha.-hi.-ho.* Gedichte

 es nebelt und gießt...
der Himmel ist blau-grau...
Beste Zeit zum schreiben.
einfach mal so
locker aus dem Handgelenk..
während der  verirrte Schmetterling
aus der Balkontür krabbelt.
das dumme Ding
das den Ausgang nicht findet 
er wird draußen ziemlich frieren
aber innen nicht überleben können

so zart und filigran er ist
eine der Gestalten aus dem Sommer
von ihm vergessen
im Hauch seines wippenden Flügelschlags




Früher..
schon im Wort liegt die Vergangenheit
wenn Alte erzählen
von früheren unruhigen Zeiten

von Arm und Reich
dem Leben zwischen den Stühlen

dem mit sich verloren sein
sieht man allenthalben
entweder erstaunte Gesichter
gerunzelte Augenbrauen
oder gelangweiltes Gähnen
bist du bald fertig Alte?

das liegt in der Natur der Sache
die Langeweile beim erzählen
die ein anderer vielleicht dabei empfindet

obwohl Geschichten beileibe nicht halbe Sachen und
schon gar nicht Sachen an sich sind...

es sind „Wortklaubereien
oder Wortfindungsstörungen“
die ich hier betreibe
mich selbst damit erstaune
und merke
auch das gehört mit zum reden zuhören und sein...

h.a.h.i.h.o...*

das gehört zum schreiben
wenn man genießt was man so von sich gibt

@  A.n.g.e.l.f.a.c.e



Dienstag, 1. September 2020

" der geheime Brief *

* der geheime Brief *

Manchmal gibt es
doch
Antworten wenn man *
seine Gedanken aus/ spricht

die man nicht laut
auch nicht leise flüstern
weil sie jeder hört
der sie liest
sondern nur denken kann

Monologe die man
mit sich führt
weil zum Dialog der andere nicht da ist
der es mitdenken kann

nein – es ist kein Mann
es bist du
an die ich denke
um die ich mir Sorgen mache

dein Weg scheint allein
immer wieder

fast der Letzte zu sein
dann wieder keimt
neue Hoffnung

dass du ihn doch
irgendwie
immer wieder
ver/ändern kannst
und ich
bitte ihn da oben
dich zu führen

deren Schicksal
ich von dir
durch dich
kenne
weil ich jede Regung deiner Gedanken
hinter deinen Zeilen erkenne..
f. G.

Bitte gib nicht auf
wir sind – was so selten in dieser Zeit
in dieser maroden Welt
gedanklich tief verbunden
das hält auch dich wach
hoffe ich

 warum hier dies -  sagt man hier  - und da - und dort
versteht nicht dich und mich - unerreichbar weit fort -
ich sehe dich - mich und hier - 
ich habe in deinen Worten dein Leben gelesen...
 *fort - weg - fort* sollen und dürfen  nur Gedanken bleiben
oder man sollte sie aufschreiben
damit sie nicht in der Vergangenheit bleiben.
Sie ist die, die uns gemacht hat, zu dem was wir sind.

@ Angelface

Samstag, 7. November 2015

novembrische Herbstgedanken


ein Text muss mich anfallen wie ein wildes Tier
überrumpeln wie eine Überraschung

erfreuen wie das Lächeln einer jungen Katze
dann schreibe ich, sonst nicht.
jeden Morgen lacht mich diese Sonne an
Herbst -  wenn vor dem Fenster alles seine Farben verliert, von rot - gelb - grün  und dem Blau des Himmels alles ins grau parliert, sich  der letzte Sonnenstrahl mit dem Rostrot des Abendhimmels verbindet, vom Sommer sich jedes Blatt einzeln scheibchenweise Stück für Stück in den Herbst verabschiedet, leise weint wenn es zu Boden fällt, dann, ja dann - schreib ich gerne - so etwas wie: Gedichte...
es fällt mir schwer
zu glauben
dass es November ist
ein Abendrot als wenn*s
Sommer wär
dazu eine Luft, so mild
als wenn*s Sommerende wär
und dazu meine sehnsüchtigen Gedanken

einige Auszüge aus dem Herbstbuch das ich (irgendwann einmal )  in einem November vor einigen Jahren schrieb...

Herbst
im Herbst verbringen viele Menschen
ihre Lebenszeit im Dunklen
scheuen das Licht und die Fröhlichkeit
doch lass die Sonne herein
dass sie die Dunkelheit durchbricht
denk nicht lange nach
grüble doch nicht
wenn du was ändern willst
du kannst es immer
fang heute damit an


Dann ist er da der Herbst
Mit seinen schlohweißen Haaren
wie ein alter grauer Mann und du
schaut er zum Fenster herein
guckt neugierig
mit milchig feuchten Schwaden.
Setzen Nebelbänke vor dem Fenster ein neues Alltagsgesicht
Wie deines das ich kenne
Und an manchen Tagen denke
Mag ich’s, oder mag ich’s nicht?


© Angelface

Dienstag, 1. April 2014

Zweifel...


Sommer
er ist fast da
und dir einen guten Morgen
es ist noch früh, sehr früh
und ich sitze zum ersten Mal auch nachts
am offenen Balkonfenster und schaue in das Dunkel der Nacht..
nicht mal ein Vöglein ist wach und schickt
nur ich...
das aber ganz leise
meine Gedanken hinaus in die Welt
zu dir

Hirngespinste

Manchmal wache ich auf und
Denke
Darüber nach was und wer ich bin
Bin ich wirklich ich
Oder nur der, der
Ich sein will
Bin so, wie mich andere sehen
Dann schlafe ich ein und
Träume weiter
Wer ich sein könnte
Wenn mich die anderen nicht sehen
Zweifel an mir
nagen immer an mir

Manchmal denke ich
Ich höre auf zu denken
Und wäre
schon Morgens
Völlig leer
weil ich viel zuviel
an dich denke...
immer noch
und immer wieder
auch hier...im Hier

© Angelface