Samstag, 9. Mai 2026

gartenglück im Mai....

 


Was ist Muttersein?

Ob Katzen – Schmetterlings – Menschen-Tier-Gemüse und Blumenmutter in meinen Augen ist - mütterliche Gefühle in sich zu tragen - etwas zutiefst menschliches und kein Unterschied zu

„ eine für dein Kind“ sein. Dafür muss ich ja nicht selbst eines - austragen – obwohl das vielleicht die höchste Perfektion einer Mutter ist. Ob ungewollt, beabsichtigt oder gewünscht-gewollt - plötzlich Mutter zu werden eine riesige Verantwortung dein Leben lang ist. Früh Mutter werden ist bestimmt nicht immer einfach, man wächst Stück für Stück in die Rolle hinein. Man schlingt sich quasi hinein, wächst darin heran, perfekt wird man nie, doch das Gefühl ist da und bleibt.

 Mütter können Apfelbäckchen im Gesicht tragen wie die Kinder  am Strauch
wie jedes Bärenjunge auch
ein Eichhörnchen hat um das Mäulchen feine Haare...
der Fuchs einen langen buschigen Schwanz
Mutter ist er trotz*alledem auch...
der Wolf leckt seine Jungen sauber
wie die Kuh ihr Kalb auch


sind sie nicht bildhübsch die Kleinen zarten Blüten
sieh wie sie lächeln im leisen Wind 





Ich denke oft daran, wenn ich an Sonntagen aufwache und in das Gesicht im Bild sehe, sie leise, fast zögerlich lächelt als wolle sie mir etwas sagen. Dann spreche ich mit ihr als würde sie mir gegenübersitzen. Nun werden es im Juni 3 Jahre, dass ich sie an – den Himmel – verlor.

Ich weine seltener, nur in gewissen Momenten wenn sie ganz nah in meinen Gedanken ist und das kommt mir nicht mal komisch vor, denn sie ist es und fast meine ich, - ihr leises amüsiertes Lächeln zu hören, fast ein Kichern, weil sie mich albern findet und doch versteht , - dass ich sie immer vermissen werde, egal wo sie ist....

Im Bett trage ich  oft die Farbe am Leib die sie liebte, ein zartes Blau, oder ihre geliebte Jeanshose die ich ihr zum waschen oft vom Körper ziehen musste. Es sind unsere Farben, wie die auf dem Kopf die wir fast identisch tragen. Das Blond das irgendwann zum hellen Grau wurde und untendrunter ganz dunkel wurde, dort wo die Sonne im Sommer nur hinkam wenn wir sie aufgesteckt trugen.

Celinchen mischt sich in unser Gespräch ein, sie drängt sich dazwischen und übernimmt ihren Part.

„ kümmere dich...um mich“-  
die Tomatenkinder – alle Drei die oben auf dem Schrank unter dem Dachfenster auf ihr Erwachsensein warten, flüstern ebenfalls: „ gieß mich und stell mich bitte aus der Sonne, wir haben doch eingewachsene Füße“.





die Bärenmutter blickt besorgt auf ihr Kind
ob es auch gut eingepackt ist und nicht fällt...

er weiß nicht wie Vater  sein ist...

                                        

                                                   

Behutsam hebe ich sie herunter, gebe ihnen Wasser und zeige der größten sobald ich aus dem Haus zu den anderen Pflanzen im Gewächshaus komme, das Plätzchen das sie bald bekommt. Alles ist vorbereitet, erst gestern habe ich das Unkraut entfernt um ihr Platz zu schaffen wo sie ungestört hoch*wachsen und Früchte tragen kann. Auch sie wird irgendwann Mutter werden und viele junge kleine Tomaten an ihren Stängeln tragen. Uns allen zur Freude, dass sie groß und stark geworden ist. Ich bin nur ihr Halter, Bewahrer, Aufbewahrer, ein „Besorger dass ihr nichts geschieht, sie kein Sturm um*bläst oder eine Maus im Boden ihre Wurzeln kappt.

„ gut gemacht Mami“klingt eine Stimme in mir nach und ich lächle, sie hat zugeschaut – von oben, da – von der dreizackigen hellblauen Wolke aus - die eben vorüber fliegt... 






und wie geht’s deiner Entzündung in der Schulter, kommt die Frage hinterhergeeilt....

es geht – Kind, es wird – langsam wieder

an einem Sonntag im Mai...

@ angelface


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Vielen Dank für Euer bisheriges, sehr reges Lesen bei mir, für eure Besuche und das Interesse an meinen Beiträgen.
Lieben Gruß, bleibt gesund und Adieu, > bis zum nächsten lesen.. @ Angelface