Das Reizvolle....
ich mag dieses Licht und Schattenspiel im Garten, besonders die Eckchen voll mit Lichtgeflirr, zwischen all dem Grün die Farben von Sonnenflecken beschienen.
Hätte ich all meine Bäume nicht, hätte ich keinen Schatten. Bäume die ihr eigenes Dach tragen.
Keine Blätter die mit dem Wind spielen und keinen Blick in Baumkronen die sich gegen den blauen Himmel abzeichnen. Da kann sich ein träumender Blick, aus dem Schlafe erwacht - daran laben.
Wie ein kleines Dornröschenschloß verbirgt all das Grün ein Haus in dem Menschen und Tiere wohnen, leben arbeiten, lesen singen schlafen und so gerne träumen.
Auch das kann ein Ferienhäuschen im *grünbewaldeten Hessen sein. Rundherum ein Garten voller grün. Ein Liegestuhl läd ein sich auszustrecken, ein Buch im bunten Einband daneben ruft: lies mich, eine handwarme Tasse Cappuccino zwinkert dich an:magst du mich“ und die Flasche Wasser daneben ruft: erst komm ich“. Aufgeschlagen die Tageszeitung mit Meldungen die keiner hören mag, also bestell ich sie wieder ab.
Stundenlang lag ich schon jeden Sommer
unter meinen Bäumen und träumte in diesem Liegestuhl,der so bequem
sich nach hinten neigt wenn du die Füße hochlegst. Einmal machte es
„ K r a c h“ und ich lag praktisch daneben rücklings im
taufrischen Gras. Eine Verbindungsstrebe war aus der etwas
verrosteten Verankerung gebrochen doch der Nachbar war bald zur
Stelle, guckte und meinte „ du bist wohl zu fett, obwohl ich doch
kein Gramm zu viel auf den Hüften trag.
Der eine sagt so, der andere so, lachte ich, - aber erschrocken war ich im ersten Moment schon.
Nebenan stehen all die bunten Stühle versetzt im Gras - einer im Schatten, der andere in der Sonne. Celinchen meine kleine alte Fuchskatze sucht sich je nach Laune erst meinen Bauch zum durchkneten aus. Dann erklimmt sie entweder die hohe Birke - klettert wagemutig darin herum und lacht zu mir herunter, dann einen der Stühle aus und verpennt ganz kätzisch ihr halbes Leben im Halbschatten unter den Büschen bis ich sie zum Abendsnack herein rufe.. Über ihrem Kopf zwitschern die Vögel und schimpfen über das Eichhörnchen das in den Blättern der Birke eine Nuß verspeist.
Von weit her ertönt bald das Lachen und Planschen der Kinder aus dem Biotop das ab 1. Juni seine Pforten öffnet und kristallklares kühles Wasser verspricht.
Meine roten Fußnägel glitzern in der Sonne zwischen schon brauner Haut im Wettbewerb mit den lilafarbenen Blüten am Boden und dem blühenden Fliederdach über mir. Zufall oder Absicht, es hat sich so ergeben.
Überall blüht und verblüht es im Takt der Natur. - Rot, lila, gelb lila und ganz viel Grün.
ein Salamander sonnt sich auf einem Stein...Selbstversorger ruft der Pflücksalat aus dem Frühbeet heraus - ich bald auch - singen die Tomatenpflänzchen die schon erste gelbe Blüten tragen, eine Hummel trägt fleissig dazu bei.
Wilde Pfefferminze, Sauerampfer, Giersch und Löwenzahn, alles essbar zum Salat oder auch ein Cocktail im Glas mit einem Spritzer Eis …
im Sommer verschlaf ich gerne meine Zeit im Garten, er ist mehr und mehr voller Leben und nicht nur zum gucken da....
schon wie Sommer in den letzten Tagen des Mai.
@ angelface



























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Vielen Dank für Euer bisheriges, sehr reges Lesen bei mir, für eure Besuche und das Interesse an meinen Beiträgen.
Lieben Gruß, bleibt gesund und Adieu, > bis zum nächsten lesen.. @ Angelface