- Abenteuergeschichten
- S☼mmergeschichten - das kann jedem passieren
– Ruck – Zuck haste dir was gebrochen -
ich hatte nochmal Glück.
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Wie es dazu kam….
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Wie jeden Abend muss ich- wenn ich will, dass sie nachts zuhause ist –
sie von irgendeinem Stuhl im Garten in nächtlicher Dunkelheit abpflücken. Madam
mag eben Frischluft gerne. Stühle besonders und wechselt sie zum schlafen wie
andere die Unterhosen. Also muss ich sie suchen.
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So war das gestern – wie jeden Abend.
Merlin hatte sich schon schlafen gelegt und schnurchelte in seinem Ledersessel zufrieden vor sich hin, als ich feststellte: - sie ist noch Außen –
Merlin hatte sich schon schlafen gelegt und schnurchelte in seinem Ledersessel zufrieden vor sich hin, als ich feststellte: - sie ist noch Außen –
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Also erhob ich mich – noch unbeschädigt aber
leicht müde und stiefelte in meinen Gartenclogs in Richtung Garten.
Beim dritten Stuhl fand ich sie. Madam Mimi saß hochaufgerichtet wie eine Prinzessin stolz auf einem ihrer Lieblingsplätze und schaute versonnen in die Dunkelheit und in die Lichter des Altenheimes das sich am Ende der Straße befindet. Sie schätzt diese Aussicht – denn man kann “ weit gucken“ - vor allem und besonders - Katzen im Dunklen.
Beim dritten Stuhl fand ich sie. Madam Mimi saß hochaufgerichtet wie eine Prinzessin stolz auf einem ihrer Lieblingsplätze und schaute versonnen in die Dunkelheit und in die Lichter des Altenheimes das sich am Ende der Straße befindet. Sie schätzt diese Aussicht – denn man kann “ weit gucken“ - vor allem und besonders - Katzen im Dunklen.
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Ich schlich mich von Hinten an, denn ich weiß,
wenn sie merkt, dass ich mich ihr nähere,
haut sie meist ab.
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Diesmal hatte ich Glück – schnappte sie mir, hievte sie mir auf
den Arm wie ein Baby das man auf der Hüfte absetzt – (mit dem allseits bekannten Griff bei Babys), drehte mich und
beeilte mich, denn das automatische Bewegungsmeldelicht vor der Haustür erlischt nach wenigen Sekunden.
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Dann ging es - mit ihr auf dem Arm - im Krebsgang nach oben.
Die Wiese ist abschüssig, der riesige Strauch von blühenden Heckenrosen versperrt fast den Eingang und ich wollte noch im Hellen ankommen, die Tür hinter mir zuziehen und dann ab ins Bett.
Die Wiese ist abschüssig, der riesige Strauch von blühenden Heckenrosen versperrt fast den Eingang und ich wollte noch im Hellen ankommen, die Tür hinter mir zuziehen und dann ab ins Bett.
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Pustekuchen – entweder war das Gras auf der
Wiese schon feucht vom Nachttau, oder ich habe mich in meinen Clogs verhakt und
bin buchstäblich mit ihrem schweren Gewicht unterm Arm und auf der Hüfte abgelegt - etwas behindert davon leichtfüßig zu sein, - über die eigenen Füße
gestolpert.
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Ich schlug längs hin und landete unterm Strauch!
– Autsch -Aua -
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Dabei ließ ich sie los und schmiss sie
ungefähr eineinhalb bis zwei Meter von
mir, sie überkugelte den leeren Liegestuhl, landete rückwärts im 2 Meter hohen
Himbeerstrauch, rappelte sich auf – das sah ich noch mit leerem Blick – und raste
wie ein Düsenflugzeug ab in die Dunkelheit.
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Da lag ich – wie eine platte Flunder auf der
linken Körperhälfte.
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Es knallte irgendwo in meinem Kopf, ich hob mich
mit Mühe auf und spähte: wo war sie nun?
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Alles tat mir weh und dann doch nicht,
wahrscheinlich `war` s der Schock, dass ich kaum was spürte, nur durcheinander
war ich.
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Langer Rede, kurzer Sinn, der zweite Versuch sie
ins Haus zu bugsieren klappte.
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Nur ich klapperte vor mich hin und zwar mit den
Zähnen.
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Im Bad untersuchte ich mich, konnte aber außer
einem leichten Hämatom am linken Knie und einer Schwellung auf dem Sprunggelenk
nichts wesentlich Schlimmes äußerlich feststellen.
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Keine Schürfung – kein Blut das in Strömen floss,
wie es immer in Krimis heißt – nix ist gebrochen.
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Ein Glück – dachte ich noch – das gibt
vielleicht ein paar blaue Flecken, wichtiger war mir - es war nicht die rechte - Ende Januar operierte Schulter auf die ich
gefallen war – eindeutig war es die gesamte linke Seite. Die ist nun – mit Recht
– beleidigt und tut weh.
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Heute Morgen als ich erwachte, lag das kleine
Unglückshäufchen friedlich schurrend auf meinem Kopfkissen und machte keinen
Mucks und mir keinen Vorwurf dass ich sie wie ein Hammerwerfer elegant in hohem
Bogen in die Wiese katapultiert hatte.
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Die Katz ist gesund, die Wiese steht noch vor
dem Haus, nur die Lampe hatte ich aus ihrer Verankerung gerissen und den Pfropf
mit dem sie im Boden befestigt ist - abgebrochen.
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Ich selbst – bin – leicht angeschlagen, etwas
lädiert und derangiert, hab einen dumpfen Kopp, perlende Wassertropfen vor den
Augen wenn ich diese schließe, was mich sehr irritiert – bin aber ansonsten
anscheinend soweit in Ordnung, sodass ich den Vorfall unter „ häuslichen
Unfall“ + Pech gehabt, weil nicht aufgepasst - einordne.
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Also bleib ich mal vorsichtshalber heute auf der
Couch oder im Bett, ist eh ☼ Sommer – ☼ Sonnenwetter-☼ Pause - sondern es ist trüb und hat nur ( ☼) lose 13° - also schone ich mich.
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Man soll eben nachts keine Katzen aus seinem
Garten von Stühlen pflücken- von wegen Nachts sind alle Katzen grau - und mir soll`s für die Zukunft eine heilsame Lehre sein! - "Alte Damen " ab siehst mich nicht mehr - haben nachts im Garten nix verloren, die sollen vernünftigerweise ab 22 Uhr im Bett sein und nicht noch im Garten um 12°° mitternächtlich herumwuseln um "Katzen zu suchen". Das ist wohl absoluter Schwachsinn wenn diese Expedition so ausfällt. Dennoch stelle ich fest: heute Morgen laufe ich sehr verlangsamt und vorsichtig meine Treppen herunter und Madam Mimi hat sich in meinem Bett hinter dem Kopfkissen verkrochen, ich schätze sie spürt ihre Knöchelchen auch..
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P.S.
Als ich heute Morgen in anderen Blogs meiner Leseliste las und diese durchforstete, dabei bemerkte dass sich Bärbel bei Ihrem Unfall was Ernstes getan hat, dachte ich - Oh - da hatte ich wohl einen ganz besonderen Schutzengel - und diesem sage ich - Heute: besonders DANKE -
In den eigenen Gedankengängen gefangen
Herumgewirbelt, zur Ratlosigkeit gebracht
Nicht mal mehr darüber gelacht
So schreibt das Leben seine eigenen Geschichten
Aus Tausend und einem Tag und manches Mal
sogar mitten in der Nacht
sogar mitten in der Nacht
© Angelface
P.S.
Als ich heute Morgen in anderen Blogs meiner Leseliste las und diese durchforstete, dabei bemerkte dass sich Bärbel bei Ihrem Unfall was Ernstes getan hat, dachte ich - Oh - da hatte ich wohl einen ganz besonderen Schutzengel - und diesem sage ich - Heute: besonders DANKE -


