Sonntag, 13. September 2026

- der Fremde in meinem Bett - Filmdreh....

 Filmdreh zu „ der fremde in meinem bett“   



Filmort
vier auf mal drei Meter unter einem schrägen Dachfenster
Achtung Klappe, Film ab...

wird ’s ein Krimi oder eine Persiflage? Eine Comiczeichnung mit Sprechblasen oder eine Komödie
in VI Akten.

Der Fremde in meinem Bett“ 




es gab vor Jahren mal einen solchen Filmtitel im TV, der mich dazu verlockte zum Buch zu greifen, das dem Film voranging, der sich zum Ende hin als ziemlich überraschend blutrünstig darstellte, was wiederum meinen anschließenden Schlaf danach ein wenig störte. Spannend war es dennoch ihn zu sehen.

Akt I:  



Zeit 6°° morgens, ...
 das kleine Fenster ist schon hell, im Bett mit Buch vor der Nase.
Da schleicht sich einer heran, wälzt sich über mich, dreht sich einmal rund um die eigene Achse und lässt sich lautlos an meiner linken Seite nieder, da ich offensichtlich keine Notiz von ihm nehme.
Das Buch ist spannender als der Krimi den ich  abends bis spät in-die Nacht - sah, dann meldete sich mein Bauch der sein Frühstück verlangt, zumindest aber nach einer Tasse Kaffee lechzt und zudem meine volle Blase die anfing zu zwicken, genau im falschen Augenblick..
Doch ich wagte mich nicht zu bewegen, Besuch im Bett, da nimmt man Rücksicht und verhält sich lieber still, wer weiß schon was der will?

Kichernd versuchte ich den Atem anzuhalten während ich meine Beine langsam vorsichtig aus meiner Bettdecke schälte und versuchte sie wie ein Sportler elegant und lautlos über dieses unbekannte Wesen zu werfen ohne die Decke zu berühren. Um Gott's Willen nicht wecken, er könnte mir ja was tun. Diese langen anscheinend unschuldigen – jedoch messerscharfen Krallen sehen zumindest gefährlich aus, auch ohne dass ich Kontakt zu ihnen hatte.

Akt II:     




                                    




ein Rachen der sich weit öffnet und einen rosafarbenen Gaumen zeigt, der im Gegensatz zu diesen Schlitzaugen relativ harmlos erscheint. Kleine spitze weiße Zähne darin, nur die vorderen Hauer könnten bestimmt Knochen brechen um sie anschließend zu verschlingen. Dann schließt sich der Schlund wieder. Lange weiße Schnurrbarthaare erzittern im Takt.

Akt III:   

wahrlich beeindruckend dieser Schlund....


eine dicke graue Pfote die das linke lange Bein zu sich heranzieht um sie sich über Nase und Augen zu ziehen. Dazwischen sehe ich wie sich versuchsweise ein Auge öffnet, den Versuch aber sofort wieder abbricht.

Akt IV:



eine elegante wie zufällig wirkende Joga/Übung folgt indem die sanfte Drehung des gesamten Körpers in Richtung weicher glatter Bauch eine tänzerische Darbietung dem Auge des Zuschauers gefällt. Das andere Bein zuckt in Richtung dichter fetter Schwanz, der gefährlich hin und her rollt und auf die Bettdecke klopft – was sicher heißt: - Achtung- gleich wache ich auf...-



es macht echt spaß ein Drehbuch zu schreiben...

Akt V:   


ich lasse die angehaltene Luft vorsichtig und langsam aus meiner Lunge entweichen, hab' s geschafft mich über ihn aus dem Bett zu wälzen – leider kommen anschließend keine weiteren Übungen mehr die mir zeigen, wie gelenkig dieser Besucher anscheinend nicht die geringste Lust dazu verspürt diese gastliche Stätte je wieder zu verlassen. Sechs Stunden mindestens ist mein Bett besetzt.

Der Protagonist ist müde und verlangt seinen Schlaf

Akt VI:    

noch sind sie eingezogen aber wehe sie öffnen sich...
als spitze Messerklingen...


Zurück bleibt ein aufgeblättertes spannendes Buch, ein Haarreif der verlassen auf dem Kopfkissen liegt und mein lautloses Lachen.   

An mein Buch komme ich natürlich nun nicht mehr heran -  sodass die Filmaufnahmen für heute leider abgebrochen werden müssen.

Sponsoren für den Film gibt es noch nicht, ich denke da werde ich noch einige Einstellungen dafür nachliefern müssen.




Vorläufiges Ende des Filmes....“der Fremde in meinem Bett“

Autor des Drehbuchs : Angel

Schauspieler, Darsteller:  
 der eigentliche Darsteller möchte nicht  namentlich genannt werden,
andere :lange Beine, ein buntes Nachthemd mit Comicfiguren, ein undefinierbares graues Knäuel aus graubraunen Haaren , ein Katzenfell, ein weicher Bauch der sich rhythmisch bewegt, Zähne zum Fürchten, Krallen die sich öffnen und schließen, eine zerknüllte Bettdecke, drei übereinander geworfene Kissen, ein geöffnetes Buch mit 460 Seiten, ein lila Haarreif, und eine brennende Leselampe über den Kopfkissen.

Drehbuch/Regie:  

                                      

Darsteller
Vier Pfoten - ein gefräßiges Maul

 die Zähne möchte man auch im Film
nicht unbedingt im Bett haben...
auch vor diesen würde ich Vorsicht walten lassen
ehe ich ihnen zu nahe komme..



dann doch lieber so einen Fassadenkletterer..
der so gut Joga kann....


@ Angelface








6 Kommentare:

  1. Ich dachte schon, das Bärchen hätte es sich in deinem Bett einquartiert. Wenn er doch schon mit dir redet... Aber so ein Tiger im Bett kann auch schon unbequem werden. Herrlich wie du beschreibst, mit welchen Schwierigkeiten und Verrenkungen du aus dem Bett kommst wenn Miez sich nicht stören lässt und man das Gefühl hat die Katze habe mindestens Pumagröße. Und auch die Tatsache, das Miez sich nicht stören lässt und das Bett auch tags flächendeckend blockiert, kommt mir sehr bekannt vor. Das ist kein Film nach einer Romanvorlage, nein das ist ein Dokumentarfilm geworden.
    LG Christiane

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    1. lacht, einer den man beliebig fortführen könnte - stimmt...
      die Schlafbärchen malerisch verteilt um auch jede Einstellung mitzukriegen, sind natürlich die Beifall klatschenden Zuschauer, je nachdem welche " Jogaübung neu droht, die man vorher nie vorhersagen kann...
      Fortsetzung beliebig zur Schau gestellt wenn der Protagonjst wieder auftaucht und neue Spiränzchen an -bietet...
      .-)) angel

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  2. Oh wow, das hast du ja sehr gefährliche Darsteller für deinen Film gewählt. Ich würde eher zu einem Gruselfilm tendieren. Ich wette sie müssen sich nicht mal groß anstrengen gefährlich auszusehen ;-)
    Hab eine schöne Woche
    Antonette

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  3. kein gruseliger - eher als halbe Komödie im Anfang entwickelt sich nur manchmal zu gefährlichen Show, in der Tat strengt sich hier niemand an....wünsche dir auch eine schöne Woche in der ich die nächste filmreiche Einstellung plane, muss allerdings den gefährdeten weil Überlastung droht - Protagonisten erst überreden, er fordert eine große Gage und sucht noch Mitschauspieler weil er immer so schnell erschöpft ist....
    lacht angel. ..

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  4. Keine Spielchen? So mit Maus unter der Decke und wilder Jagd, mit Sprüngen, bis alle erschöpft vor Lachen und angesichts der vielen erledigten Opfer aus dem Bett flüchten.

    Zum Abschluss ein enttäuschter Blick des Hauptdarstellers – the end!

    Bei mir wurden es immer echte Spielfilme! Animateuse und Dosenöffnerin war mein Part … :)
    Feine Story! Liebe Grüße!

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  5. lacht, du hast es verstanden.... das freut mich aber...:)
    Lieben Gruß zurück...angel

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Vielen Dank für Euer bisheriges, sehr reges Lesen bei mir, für eure Besuche und das Interesse an meinen Beiträgen.
Lieben Gruß, bleibt gesund und Adieu, > bis zum nächsten lesen.. @ Angelface