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Montag, 11. August 2025

Kino...Kino - Stadtgeflüster...

 

Kino Kino... diesmal flüstert die Stadt ein paar Takte mit..
immer schon ein Thema für mich, die Freude daran hat nie nachgelassen.

 der Erste Beitrag den ich über dieses Thema schrieb war im Februar 2020 und hatte auch diesen Titel Kino Kino I

als wir letzte Woche im Film waren - wir,  sind selbige  Freundin und ich, denn jedes Jahr zum Geburtstag bekomme ich eine Gutschrift von ihr darüber- dann gilt es nur noch diesen einzulösen wenn ein guter Film der uns beide interessiert, im Laufe des Jahres gezeigt wird.

ein Jahr lang einlösbar...

The Life of Chuck von Mike Flanagan - ( zum Oskar vorgeschlagen ) - der Film wird chronologisch  rückwärts etwas abenteuerlich überraschend  nach einer Adaption von Stephen King in IV Akts erzählt  - was es anfänglich etwas schwierig machte ihm zu folgen ...

den Bildern einer tragischen Endgültigkeit folgen - war etwas kompliziert und beide empfanden wir , dass der Film zwar sehr interessant erzählt wurde, aber im Grunde doch nicht so ganz unseren Geschmack traf. So sagte ich sofort an dessen Ende: „ für mich typisch Stephen King- jetzt wundert mich nichts mehr am Film - er trägt seine typische Handschrift “!.Sorry für 's verschreiben , ich weiß gar nicht wie ich bei der Erstfassung des Posts auf Steven Spielberg kam.

( Producer : Stephen King kam beim Abspann den wir immer oft als Einzige lange aussitzen wenn der Film beendet ist) beide wollen wir immer der meist guten Filmmusik bis zum Ende lauschen.
in Schlitz Nidda und Marburg läuft er wohl auch zur Zeit...

Am Schönsten kommt sowieso immer das - nach – dem – Film – zusammen sitzen und darüber debattieren – durchkauen und nachforschen wie er uns gefallen hat und was wir daran interessant empfanden. Ob die reine Darstellung, das Thema , die Handlung an sich oder die Schauspieler am wichtigsten daran waren. Wir saßen lange bis spät in die Nacht vor einem kleinen sehr gemütlichen Bistro, die in der Stadt länger dauert weil die Gehsteige dort nicht hochgeklappt werden. Mich wundert nicht,  dass der große Altersunterschied zwischen uns nicht spürbar ist sondern die große Nähe viel  wichtiger ist und zueinander bleibt. Wir haben auch nie nachgeforscht warum das so ist.

Ich empfinde immer wieder voller Bedauern, dass hier im Park niemand anscheinend auch nur das geringste Interesse daran hat sich einen Film im Kino anzusehen um danach noch was zu essen und zu plaudern, obwohl wir genügend  * Weiblichkeiten im Park* als Bewohner haben. Leider ist es so.

Jedes Mal wenn wir danach in der Stadt sind – wie es jetzt der Fall war, ist es geradezu erholsam für mich mal etwas mehr m/seinen Geist zu bemühen. Oft hab ich das Gefühl zuhause friert er mir ein wenn ich weder gefordert noch mich von Außen gefördert fühle, also keinerlei Anregung habe..
So richtige Hobbys - wer - mag - was - und - gönnt- sich - dies - auch -  kann ich hier nicht deutlich erkennen. Kann kulturell eingeschränktes Leben wirklich rundum zufrieden machen ? Hab ich mich oftmals gefragt wenn wieder neue Umzüge anstanden. Wohl doch nicht so ganz - Reines Landleben schärft ihn für mich nicht genug. Vielleicht empfinden dies andere auch so. Hier redet niemand darüber

Es ist kein Thema.
Die Stadt tut halt viel für die Augen. Für 's Gemüt - den Geist und manch anderes Wohlbefinden wenn man sie lange verlassen hat.

Die bunt beleuchteten Geschäfte am Abend , die Bewegung an sich. Die Straße voller Lokale, die keine Fresstempel sondern entzückende kleine, gemütliche Bistros (die zum Teil wie im Süden sind) und all die Menschen die sich miteinander unterhalten, gut gekleidet, oder wie Studenten sich lässig auf den Stühlen lachend etwas miteinander machen, - erinnert mich doch sehr an die Zeit zurück als ich dort arbeitete und regelmäßig mit zu ihnen gehörte. Ob Stadtfest, Ausstellungen, Vernissagen, da ein Kinobesuch, dort mir Inneneinrichtungen ansah oder zum Essen mit Freunden einkehrte, war schon eine ganz andere Zeit für mich gewesen.


Eine die ich vielleicht im Alltag im Park nicht bewusst vermisse aber – ein ABER steht oft hinter meinen Gedanken – so nach dem Motto: „ Schön wäre es wenn.es auch hier etwas ähnliches in Klein gäbe.“!  Wenigstens eine Eisdiele im Sommer , ein Bistro zum Außen sitzen oder ein netter Laden, der noch etwas anders als nur Lebensmittel hat. Auch  Nicci meinte, sie könnte sich nicht im Entferntesten für sich vorstellen , so wie ich im älter werden zu leben.

("Wie es sich hier so lebt habe ich mal im April 2019  in der Zusammenfassung
                        " Tücken des Alltags " beschrieben, da war ich sechs Jahre hier .und etliche Anwohner waren verstorben oder wieder verzogen weil es ihnen hier zu einsam und  das Leben hier zu beschwerlich war.) 

„ Warte es ab , es geht – mit Abstrichen, wenn es freiwillig gewählt wird, mit Zwang und Drang von Außen geht gar nichts, meinte ich zu ihr. Man muss es wollen - dann geht plötzlich alles; -  auch das was im Heute nicht vorstellbar ist. Es ist vielleicht ein klein wenig mühsamer auf dem Land als in der Stadt die genügend Anregungen hat - aber man kann selbst dafür sorgen, dass einem das Gehirn nicht ausdörrt.

Fehlt dir nichts in deinem Leben, wollte sie wissen. Ich schwieg dazu, schließlich mochte ich sie nicht traurig machen, nur weil mein Leben jetzt ein anderes ist..

Aber ich genieße unendlich die Zeit und den Austausch  mit ihr, das miteinander schwatzen dann wann man es will  und die Tatsache, dass wir schon so lange Freunde sind und immer noch Lust darauf haben etwas gemeinsam zu unternehmen. Das knapsen wir uns beide aus dem Alltagsleben ab. Ob Flohmarkt oder Kino, ob ein Besuch bei mir - an Geburtstagen wenn dieser passend fällt. Leider hat ja der gemeinsame Urlaub nicht geklappt weil ich unaufschiebbare Termine hatte. Frankreich ist immer toll, Mein Herzensurlaubsland das voller Erinnerungen für mich ist. Vielleicht klappt es ja das nächste Jahr.

Ein bis zweimal im Jahr müssten wir es aber schaffen auch wenn es immer etwas  Planung bedeutet  und schwierig ist, es zeitlich passend für uns beide so zu koordinieren, dass es passt  uns einen guten Film den sie für uns aussucht anzusehen. Sie hat im Gegensatz zu mir ja Familie mit schulpflichtigem Kind  und arbeitet zudem noch.

Unzufrieden - unausgefüllt nein - bin ich bestimmt nicht - Ganz im Gegenteil, jeder hier der mich kennt weiß wie gerne ich hier mitten in der Natur lebe ; vielleicht fehlt mir etwas die Abwechslung im Alltag ☝Vorfreude darauf hab ich genug, die reicht noch für ein paar Jahre..

das zeigt ja schon der Post den ich vorher schrieb...↕ passt doch dazu wie aufs Aug.☺


@ Angelface.