Heiter und wolkig über mir der Himmel.
Beide Seiten sind gefragt und leiden unter den Zuständen...
eigentlich wollte ich …
aber das was man wollte, geht manches Mal nicht weil andres viel wichtigeres einem vor den Kopf geknallt kommt. Das sind Themen des Tages.
a) sind mir plötzlich vor zwei Tagen zwei Zähne direkt unter der Brücke unten rechts ausgefallen und ein Leck gähnt mir entgegen, als ich in den Spiegel schaue, also muss ich mich darum kümmern, das Thema „ Arztbesuche brennt.
b) hatte
ich Sozialarbeit an der Backe, denn eine gute alte Freundin liegt in
der Rehaklinik mit zwei gebrochenen Beinen und geht sämtliche
Stationen durch, die sich damit ergeben. Für Monate hat sie sich
damit aus – dem Leben – durch einen blöden Unfall
ausgeklinkt.
Also versuche ich sie per Telefon, SMS und
Sprachnachrichten aufzurichten, damit sie die endlos lange Zeit nach
der OP besser übersteht. Das mache ich natürlich gerne, damit
wenigstens einer was für - sie - Sicht und fühlbar tut.
- ** Der Vormittag vergeht und ich erledige erst einmal meine Vorbereitungen zum eigenen Arztbesuch - was heißt, ich hänge stundenlang am Telefon um einen Termin zu bekommen, außerdem meine schriftlichen Befunde vom letzten Nephrologen- Besuch vom Hausarzt abzufragen. Doch dessen Telefon ist ständig besetzt, nur ein freundlicher Anrufbeantworter nach dem TUT,TUT teilt mir zum 10.Mal mit , dass er keine Zeit dafür hat um einen Rezept und Überweisungswunsch zum nächsten Quartal zu erfüllen und entgegen zu nehmen, obwohl eine extra Telefonnummer dafür angegeben ist.
Zwischendurch gehen die Nachrichten aus der Reha ein, dass bis um 10°° noch kein Frühstück, nicht mal eine Tasse Kaffee bis ans Bett der bettlägerigen Patientin eingetroffen ist. Die Physio ansteht, die nicht kommt und schon fast Zeit für das warme Mittagessen um zwölf ist.
Schlechter Schlaf wegen des Vollmonds ist das Thema und keiner kommt um sie zur Toilette zu begleiten.
Wie froh bin ich, so nicht mehr arbeiten zu müssen, es fiele mir schwer, aber anderes wird einem ja nicht mehr angeboten. Wenn du den Job behalten willst musst du mit – den – Wölfen heulen bis die Frührente dich aus dem Job hinaus komplimentiert..
Nur zu gut habe ich in Erinnerung w i e meine letzten beiden Arbeitsjahre beim röntgen aussahen bis mich mein RR - Wert aus den Seilen haute. Arbeiten - nur unter Druck und der wurde tagtäglich größer, oft war die Arbeit zeitlich kaum noch zu schaffen.
Aber man weiß ja, irgendwann kann man
im Garten sitzen, die Füße hochlegen und anderen beim arbeiten
zuschauen. Ob das Geld der Frührente dann zum Leben reicht weiß man
zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht, denn die Zeiten ändern sich.
Die Lebenshaltungskosten, Mieten, Zinsen, einigermaßen gut *wohnen,
und Preise werden täglich höher. Die Benzinkosten für das Auto
erreichen astronomische Höhen. Da hilft selbst der Blick zum Himmel nicht viel, er schweigt mich an wenn ich die Frage an ihn richte : warum und wieso ...ist es so - wie es ist....
Ich
kann also beide Seiten nur zu gut verstehen.
Die im Bett leidet unter
Langeweile, hat vielleicht noch böse Phantomschmerzen, keine
Aussicht auf baldige Genesung, weiß nicht, was noch alles auf sie
zukommt, - der vor- dem-Bett – hört oft nur Klagen, hat weder Zeit
noch Nerven sich um quengelnde Patienten zu kümmern, bekommt
viel zu wenig Geld für seine Arbeit, wenig oder kaum Anerkennung
und steht ständig unter Zeit- und zu viel Arbeitsdruck. Ich höre
das ständig von ehemaligen Kollegen. Für mich bleibt das Gefühl zurück seit 2009 hat sich kaum was verändert was die Arbeit angeht.. Nur das Leben , darin ändert es sich tagtäglich.
Es ist eine Situation die sich schon seit Jahren nicht ändert, sondern permanent eher noch schlimmer wird. So möchte keiner arbeiten - !!!
Am anderen Ende der Fahnenstange sitzt die Politik und versucht sich gegen eigene Erkenntnisse zu behaupten, sondern bekriegt sich gegenseitig um sich durchzusetzen.
Das nennt man dann ein hoffnungsloses Desaster.
Ein Glück bleibt der Garten unter den eigenen Händen zuversichtlich, er hat sich wunderbar erholt nach dem letzten Regen , - er schickt freundliche Gedanken in den Tag - und einen erfreulichen Anblick - " ich bleibe dir erhalten wenn du gut für mich sorgst!."
@ angelface




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Vielen Dank für Euer bisheriges, sehr reges Lesen bei mir, für eure Besuche und das Interesse an meinen Beiträgen.
Lieben Gruß, bleibt gesund und Adieu, > bis zum nächsten lesen.. @ Angelface