…kleine Anekdoten....😉
guten Morgen in die Welt da Außen. Weit, weit entfernt von mir...
Ich
sitze im geschützten Innenraum meines Vorbaus der 2014 auf meine Bitte mit Hilfe
meines Nachbarn angebaut wurde, weil die Rückseite des Hauses auch
die Wetterseite ist - und blicke hinaus ins lebendige Grüne indem
alles wächst was die Natur uns gibt, wenn man sie lässt...
Im Winter und Herbst kam die Natur mit Schnee, Hagel und Regen unmittelbar durch die ungeschützte Tür bis in den Wohnraum.
Dem damaligen Vermieter des Hauses, der gleichzeitig einer der Architekten der Häuser ist, - hab ich erst hinterher, als alles schon stand - davon erzählt , - weil er mir bei meinem Einzug freie Hand gab und sagte, verschönern Sie es, wie es Ihnen gefällt, es stand längere Zeit schon leer - also machten wir.... _
Erst verlegten wir den Holzboden längs und quer mit Bohlen, die ich besorgte. Dann kam eine Schutzwand dazu die ich sofort weil es altes Holz war - rot strich. Nach und nach kamen probeweise die Seitenwände hinzu, zum Schluß ein Jahr später, die beiden schwebenden Schiebetüren die mir mein Nachbar von rechts einsetzte.
Herr. A. war bei der NK - Abrechnungsübergabe am Ende des Jahres vom Endergebnis begeistert. Vor allen Dingen von den bunten Farben mit denen ich das alte Holz verschönerte. Mein spontaner Ideenreichtum gefiel ihm auch.
| mein Heizvorrat an Pelletssäcken für Oskar den Ofen musste schließlich irgendwo außerhalb des Hauses untergebracht werden. |
Als Dank stellte er mir dazu passend eines der Gartenhäuser in Holz hin damit ich Platz für die Holzmaterialien bekam, die Pellets.( Alles außerhalb des Mietvertrags.) Es wäre nicht nötig, meinte er, das alles extra dazu aufzulisten..
So ein Vorbau am Haus – auch wenn er durch Spalten und Ritzen offen ist, Schiebetüren zum öffnen und schließen hat, ist echt eine coole und dazu äußerst nützliche Sache. Ich bin froh, dass ich ihn habe.
Die Luft fegt leise herein und wäscht mein Gesicht mit Freiheit und Frieden.
Die Vögel kommen munter hereingeflogen, turnen in den Streben und ab und an setzt sich eines vor mich hin auf den Tisch und guckt ob da vielleicht ein paar Kuchenkrümel liegen dass es aufpicken kann, nur mal so.
Mittags kann man seinen Kuchen oder Essensteller mit hinaus nehmen und isst im Freien in frischer Luft. Nachmittags den Kaffee im schattigen Innenraum schlürfen, wenn es im Garten zu heiß wird und sich hoch in die Wolken am Himmel träumen, die vorüber ziehen.
Ich halte nichts davon mich unter
dickem Glas abzuschirmen, oder völlig blickdicht zu sitzen.
Die
Seitenwände aus Plastik sind geschickt halb durchsichtig rundherum angebracht
und fest miteinander durch dicke bunt bemalte Balken verbunden. Man
sitzt praktisch im Freien und ist doch gut geschützt mit dem Blick nach Außen - in dem die Bäume am Haus- hoch in den Himmel wachsen..
Um den Vorbau gut zu nutzen hatte ich letztes Jahr an die oberen festen Balkondachbalken a) ein Springseil zum Turnen angebracht und dazu eine b) bewegliche Schaukel die an einem dicken Seil hing, in der ich versuchte zu lesen, jedoch meist nur träumerisch vor mich hinschaukelte und daran Spaß hatte wie sie sich mit mir darin bewegte als wäre ich noch ein Kindergartenkind.
Da gab es noch keine dicken Baumriesen
in meinem Garten die ein Seil zwischen ihnen gehalten hätte.
heute könnte ich eines locker an einem Stamm anbringen.
Im Winter dient der Vorbau unter anderem vorwiegend zum Unterbringen der Pelletssäcke, die ich an einer Seite hochstapeln lasse damit ich nicht jeden Sack einzeln aus dem Gartenhaus holen muss.
Im Sommer steht der Fikus außen im Vorbau trocken und sicher unter Dach und Fach und fühlt sich wohl. Was nicht im Haus an Frischgemüse , der Wasserkasten und alles was ins Dunkle muss gelagert ist , wird ebenfalls dort untergebracht, wie die Stiefel für den Regen im Regal und alles was der Garten zum arbeiten an Geräten braucht, die an den Seitenwänden an Haken hängen. Da das Dach des Vorbaus durchsichtig ist , - ist es innen mit einem Sternenvorhang abgedunkelt damit die Sonne nicht von oben alles verbrennt und leuchtet, sobald ich ihn abends anknipse.
Ich arbeite, bastle,
lese und esse damit im Außen als wäre es mein 5. Zimmer und verbringe auch
wenn „ Besuch kommt - viel Zeit dort. Abends außen in der
Dämmerung zu sitzen dem Abendrot zusehen wie es hinter den
Windmühlen am Horizont versinkt ist immer ein Erlebnis wenn der
Himmel glüht. Wenn die Lichter im Garten angehen, sieht es romantisch aus -und ich komme automatisch ins träumen -wenn die Stille der Nacht eintritt. Dann sehe ich in den
Sternenhimmel und wandere gedanklich mit den Wolken mit.
*
Seit
einiger Zeit kommt nicht nur die Waschbärenmutter im Frühjahr und
Sommer um im Vorbau wenn die Tür offen steht was sie meist tut –
um in den Streben die das Dach halten herumzuturnen wenn sie die Bäume im Wald verlässt
um Essen, Menschen oder Katzen zur Vergesellschaftung zu suchen,
sondern schickt ihre Jungen damit sie das auch lernen. Aus dem Park ist die Bande nicht wegzudenken. Auch am Tag sieht man sie oft auch schon im Hellen über die
kleinen Straßen zwischen den Häusern ohne Scheu umherwandern. Das macht der Hase, der Fuchs, so manch verirrtes Reh und der Igel auch. All das gehört zu den Menschen im Park.
Seit Tagen kommt immer wieder ein kleiner schmaler Babywaschbär mit großen neugierigen Augen auch in meinen Vorbau herein, ist gar nicht scheu sondern frech wie Oskar und macht sich breit. Er ist immer alleine und klettert neuerdings sogar auf der bunten Katzentreppenleiter nach oben auf den Balkon um von dort - aus dem Gebüsch der Blätter des Baumes heraus - Ausschau zu halten. Sitzt dann auch auf dem Gartenhausdach und futtert wenn er etwas in den Tonnen gefunden hat. Die Katzen stören sich nicht an ihm, ganz im Gegenteil, sie schauen ihm zu wie er herumturnt. Alles ist friedlich. So darf es bleiben.
Als er anfing dies auch zu tun obwohl ich im Vorbau am Tisch saß, las oder aß, sich bei seinem Herum - erkunden nicht stören ließ, sondern deutliche Anzeichen von Neugierde an den Katzen und mir erkennen ließ, hab ich ihn gewähren lassen obwohl er ein Wildtier ist. Erst als er- dann, wenn ich innen bei offener Tür in der Dämmerung im Sessel saß um die Nachrichten zu schauen, seinen kleinen Kopf frech durch die Fliegengazetür streckte, mir die Radlerflasche und die Milchtüte die zum Kühlen auf den Steinfliesen stand mit seinen kleinen Pfoten umkippte, sagte ich ein energisches: „ nein, du wohnst hier nicht, hinaus mit dir“!
Er guckte ganz bedrubscht
und zog etwas beleidigt wieder ab, mit der Miene: „ich tu dir
doch nichts, wollte nur mal gucken“!.
Seitdem kann ich ihn wohl nur noch scherzhaft ein neues „halb-wildes Haustier“ nennen und der Nachbar meinte, „ der will mit einziehen und die Nachrichten mit-gucken, stell ihm doch einen eigenen Fernseher hin“.
(auch wenn der eine oder andere das nicht verstehen kann, weil er es nicht kennt kommt oft der Satz, man würde sie damit "anfüttern, was nicht stimmt - denn wir alle wissen, dass die Waschbären- weil sie Allesfresser sind - immer wieder versuchen die Mülltonnen zu plündern, obwohl wir diese mit Steinen beschweren oder mit Spannseilen zu- zubinden, kann man noch unverdorbenes Resteessen oder altes vertrocknetes Brot, oder Käsereste also genauso gut obenauf stellen, damit sie die Maden nicht mitfressen müssen, die sich automatisch in der Tonne entwickeln wenn man tote Mäuse mit in der Essenstonne entsorgt. Davon gibt es bei ihnen bestimmt auch Bauchweh, - das muss nicht sein..
Wo soll die Beute der Katzen denn auch sonst hin wenn sie nicht verspeist wird?
So kommt die Natur fast
bis direkt ins Haus was wohl relativ selten auch im Vogelsberg ist, wenn die
übrige Welt draußen bleibt. Holt man die Stadt durch Zäune und
Mauern, mit Beton gefliesste Einfahrten und zu betonierte Flächen,
statt grüne Gärten ----nebenan gleich Haus für Haus - ohne Blumen,
Gras und Büsche oder Bäume – dann passiert dies wahrscheinlich
nicht, denn von keinem der nächsten Nachbarn höre ich, dass auch
ihn die Waschbären besuchen, freuen sich aber sehr erstaunt, dass
sie es so zahlreich und oft bei mir tun. - .
So verändert sich auch die Tierwelt im Verhalten wenn sich die Umgebung nicht der Natur anpasst sondern die Stadt in die Gärten einzieht.
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| niedlich und frech vor 4 Tagen streckt er sogar die Pfötchen nach mir aus.. |
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| gestern nochmals um 10°°abends die Dämmerung war längst da |
Ich liege mit dem Häuschen so weit abgeschieden von den anderen Häusern mitten im Grün, dass Wildtierbesuch möglich ist.
Wie lange noch ?Wer hat das noch ...
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| ein offener Vorbau ist Gold wert,,, schon alleine für die großen Pflanzen die wetter-geschützt Außen sind.. |
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| und jetzt - na ganz ... geh ich wieder Geschichten sammeln... das finde ich ganz wunderbar... die gibt es dann im nächsten Post wahrscheinlich zu sehen - * |
Herz und Auge immer offen
für die Schönheit der Natur...
@ angelface







Liebe Angel,
AntwortenLöschendas ist ein so schöner Bericht aus deinem Gartenparadies.Ich freu mich für dich,dass du da leben kannst,aus dem Vorbau in die Natur blicken und die Gesellschaft der Tiere genießen kannst.
Mein naturnaher Garten ist auch reich bevölkert, bei mir ist die Loggia-Terrasse mein Aussenwohnzimmer im Frühlind,Sommer und Herbst, Hoher alter Flieder, Hollunder und verschiedene Nadelgehölze werfen bei der Hitze kühlenden Schatten, viele Vögelchen genießen auch die Wasserstellen und den Brunnen im Garten.
Ich wünsche dir eine angenehme Sommerzeit und viel Freude mit deinen Tierfreunden.
Gruß Helga
ja liebe Helga du hast ja auch so ein Naturparadies - mit Aussen Loggia die überdacht ist vermute ich, Schutz vor Regen und der Witterung bietet. Der Sommer ist schließlich dazu da wenn man Garten am Haus hat ihn auch genießen zu können.
LöschenDas hatte ich in früheren Wohnungen nur auf Balkonien, deshalb ist jetzt der Garten eine andere Qualität für mich...
schön wenn zusätzlich Tiere dort anzutreffen sind wie Frösche, Salamander, Spinnen und Gefiedertes...
die Mutter Erde erdet uns ja irgendwie alle...wenn wir sie nicht nur riechen sondern auch spüren können...
herzlich Angel
Da hast du wirklich ein kleines Paradies liebe Angel. Genieße es so lange wie möglich.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Pippi
so lange wie man mich lässt liebe Pippi, aber ich hab schon bei jeder bisherigen Wohnung als ich einzog gesagt - hinaus nur mit den Füßen voraus, weil für mich ein Umzug immer endgültig und keine vorübergehende Sache ist die man leichtfertig macht, wenn ich mich dazu entschloß. Ich bringe mich gerne mit all meinen Kräften ein, schließlich möchte man sich darin wohlfühlen und ein Zuhause schaffen. Doch es bleibt immer ein Abhängigkeitsverhältnis zum Vermieter weil es sich ändern kann.
AntwortenLöschenliebe Grüße Angel...das wünsche ich dir auch, wenn man ein Paradies hat, es auch behalten können.
Sei froh, dass du so leicht und luftig gebaut hast, in einer Glasveranda würdest du bei Sommer-Temperaturen in einem Backofen sitzen. Wenn du noch an oder mit einem Springseil turnst, lachst du sicher über meine Hockergymnastik. Ich hatte gerade wieder eine simple aber effektive Lungensporteinheit mit Nico.
AntwortenLöschenHat der kleine Waschbär denn schon einen Namen? Den wirst du wahrscheinlich nicht mehr los. Vielleicht gründet er auch eine Familie. Langweilig wird es nicht.
LG Christiane
, das war wohlüberlegt von mir liebe Christiane, denn die Erfahrung in einem Glaskaten vor sich hin-zu-schmoren - oder sich bei den sommerlichen Temperaturen sich dort nicht mehr aufhalten zu können überlasse ich gerne anderen, die das hier auf ihrer Wetterseite an den Häusern ausprobieren. Als sie ihre An-und Vorbauten direkt mit den Wohnungen verbunden haben erwies sich das nicht ganz so lebensfreundlich. Erst durch Schaden und ausprobieren wird man klug.
AntwortenLöschennein, - das *namenlose Waschbärli liess sich gestern nicht blicken weil die zurückgekehrten Nachbarn bei mir waren, anscheinend mag es keinen Fremdbesuch. Zur "*Familiengründung ist er auf jeden Fall noch zu klein, ich schätze ihn altersmäßig auf wenige Wochen.
ich bin gespannt ob er irgendwann wieder abwandert und sich wieder lieber wieder in die Wildnis drumherum begibt, gut wäre es für ihn, denn er wirkt auf mich sehr isoliert und abgeschoben, das passt ja im Moment sehr zu meiner augenblicklichen Situation.
das Springseil gehört der Vergangenheit an..lacht angel...
Glücklich alle, die solche grünen Oase ihren Lebensmittelpunkt nennen dürfen! Was anderes käme für mich auch nicht in Frage. Mitten in der Natur, herrlich, mit all ihren Bewohnern als Gast. Das bietet dann manchmal auch so seine Nachteile (wie z.B. die Wespen, die in der Holzverschalung auf unserer Loggia gerade ein kleines Nest bauen); aber mit ein bisschen Nachsicht und Gelassenheit kommt man doch immer irgendwie aneinander vorbei! Und würde uns ein kleiner Waschbär besuchen, den hätt ich gleich ins Herz geschlossen. Der ist doch einfach zu putzig!
AntwortenLöschenWie gut, dass ein Grossteil der Menschheit in Städten leben möchte- da bleibt genug Platz für Menschen wie uns im Grünen!
Herzliche Grüsse!
ja ein V o r b a u macht echt glücklich wenn man ihn so ausgiebig nutzt wie ich...den ganzen Sommer über und im Winter als Vorratszimmer einsetzt und wenn' s nur dazu wäre, sich die schneebedeckten Stiefel abzuputzen. Von dort aus geschützt bei Regen zu lesen und deshalb auch mit Außen zu sein, in die Natur der vielen Bäume zu sehen ist als wäre man ganz woanders weil die eigene Phantasie angeheizt wird. Immer den Himmelsblick vor Augen zu haben , den ziehenden Kranichen hinterher zu gucken..ob vom Balkon in der Höhe oder aus dem Vorbau ist schon wunderbar und möcht ich nie mehr missen...grüne Oase ist ein treffender Ausdruck dazu...danke..
AntwortenLöschenund herzliche Grüße... angel
guten Morgen liebe Angel, na das war ja ein absolutes Großprojekt und eine tolle Idee. Schön wenn es so umsetzbar ist und verlässliche Hilfe noch hinzu. Es hat verdammt viele Vorteile ziemlich weit entfernt von Häusern etc. leben zu dürfen. Ein feines Paradies hast du geschaffen. Nicht nur für Mensch auch für die Tiere. Laach, der Waschbär, ja der hat ein Festmahl lässt sich nicht stören. Er weiß wo er was kriegt ;0))). Bin gespannt auf weitere schöne Geschichten die du sammelst. Und somit wünsche ich dir zunächst einen tollen Sonntag. Liebe Grüße, Moni
AntwortenLöschendas stimmt liebe Moni, aber wenn ein Eingang direkt an der Wetterseite liegt kommt Hagel, Regen und Schnee -alles was von oben kommt mit der Natur ins Haus und es lohnt sich dort etwas vorzubauen was das verhindert (auch wenn man zur Miete wohnt)...
AntwortenLöschenwas ich mir hier in 10 Jahren aufgebaut habe, verlässt man ungern, denn es ist Lebensqualität die gefördert wird. Und wer so dicht waldrandnah wohnt bekommt als Bonus die tierische Natur als Geschenk dazu, das alles ist natürlich -mitten im Dorf oder in-der-Stadt - völlig undenkbar...und auch immer wieder eine Geschichte wert....
herzlichen Gruß ich freue mich wenn immer sehr, - wenn du sie mitliest...Angel