der W i n t e r auf dem Vogelsberg ist:
Eis liegt auf den Straßen der Höhenzüge wenn du durch die Wälder fährst., oder auf Waldwegen wanderst..
eigentlich weiß man es ja, zumindest
der, der hier wohnt..
der Januar ist wie der Februar auch,
meist entweder dicht verschneit mit einer geschlossenen Schneedecke bis fast zum Knie auf den Wiesen ,
oder hoffnungslos vereist sodass die Autos stehen bleiben. d. h.
nicht anspringen...
doch die Türen des kleinen Autos sind fest zugefroren...die Plane hat der Wind weggeweht, war mir aber auch klar...
ehrlich gesagt, ich hab nichts anderes erwartet..
ich lass es einfach gemütlich unter seiner dicken Schneehülle auf dem Dach und an den Fenstern ruh' n, was soll ich auch sonst damit tun...
... ich hatte mir schon seit Wochen überlegt ob ich mir nicht doch meine dichte Haarpracht abschneide und die Dame „ Frisörhausbesuche „ für nächste Woche telephonisch einbestellt, denn ich sehe furchtbar ungepflegt unordentlich nach einer gewissen Länge auf dem Kopf aus, - - das lange Liegen hat ihnen nicht gerade gut getan, ich fühle mich damit nicht mehr wohl....
aber wenn ich so hinausschaue, dann verschiebe ich das lieber wieder, denn lange Haare wärmen zumindest den Hals, der kahl geschoren, nicht eingepackt in der eiskalten Luft schnell mit einfriert wie die Hände und Füße sobald du das Haus verlässt. Auftauen am Ofen tut dann richtig weh wie ich schon beim reintragen /bzw. reinziehen in die Wohnung der Pelletssäcke letzte Woche feststellen konnte. Zum hochheben der 15 kg auf einmal - über den eigenen Kopf - sind die Säcke doch recht unhandlich und schwer..
Die Dachfenster ( – 30 Jahre ( alt) bekomme ich - jetzt schon nicht mehr zum Lüften auf.
Der Fensterriegel ↔ auf und zu - greift nicht mehr und geht ganz schwer, wenn ich ihn von Hand umlegen will.
. Ich mag ja im Grunde alte Holzfenster sehr. Leider sind sie zugig ohne Ende und viel kalte Luft kommt durch die Umrandung herein, was für einen gesunden Luftaustausch spricht. Der verhindert allerdings dass es moppelig warm wird. Ich " heize damit praktisch meinen Garten mit und verbrauche entsprechend viel Pellets - alles hat eben zwei Seiten. Die neu renovierten Häuser haben es damit besser, mit 3-fach verglasten neuen Fenstern und Türen. So sind die Winter hier teilweise kompliziert und anstrengend. ( Für den Fall dass einer meinen könnte, hier würde man sich auf die faule Haut liegen - )
Dicke Eisblumen im Fensterglas
verhindern dass genügend Tageslicht hereinkommt. Wenn ich frische
Luft will öffne ich lieber für einen Moment die Türen zum stosslüften.
Selbst die Katzen sind vernünftig und
streiken bei dem Wetter: Meist sind sie drin.
Es ist eisig kalt, da werden die Höschen
bibbern, auch sie bleiben nun gerne innen um sich in Decken ein - zu- kuscheln. Nur von Zeit zu Zeit witschen sie durch die Katzenklappe um zu toben und dann kommt eine von ihnen nach oben um nach mir zu sehen, sie verschlafen lieber die eisige Zeit auf Katzenkratzbäumen oder in meinem Bett....
die Welt vor dem Fenster, zu Eis erstarrt und still macht mir keine Angst, doch sie macht ein klein wenig einsam wenn man plötzlich lange keine sinnvolle Beschäftigung hat. Aber es gibt ja noch Blogs als Morgenlektüre am PC, damit gibt es Unterhaltung genug außer meinem Bücherstapel der noch ungelesen ruht...zur Zeit " lese ich die Kriegs und Jugenderlebnisse von Horst dem Dichterfürst.
.... und bin froh, dass ich mein Schreiben und die Katzen habe, auch dass die Gastkatzen hereinschneien, - und damit eine sinnvolle Aufgabe habe. Sie helfen mir, die unfreiwillige Zeit der Isolierung auf unbestimmbare Zeit durchzuhalten indem ich mich gut um sie kümmere.
WhatsApp -Austausch mit guten Freunden und höre: - Dichter Nebel
und ich bekomme Post:
“ hier siehts genauso aus..“.
" dicker Winter...Nebel und Glatteis auf vielen Straßen, geh ja nicht raus“...
okay, okay, hatte ich auch gar nicht vor, muss aber am Dienstag zum HNO in die Stadt in der alles längst weggetaut ist. die Frage stellt sich mir natürlich: wie komm ich dahin? im Moment sehe ich mich noch nicht im Auto...und habe jetzt beschlossen abzusagen und den Termin zu verschieben..
meine Schneeboots haben den letzten Geist aufgegeben ------------ * .Letzte Woche da hatten wir noch
relativ wenig Schnee auf den befahrbaren Umgehungs - Straßen, es war aber minus
10 grad, da hat meine " schnell gerufene Hilfe nach einer Tonne von der Straße
bis ins Gartenhaus transportieren auf rutschig- glattem Boden
gestreikt weil es zu anstrengend und er bis auf 's Hemde
durchgeschwitzt war. Es war einfach zu eisig kalt trotz der Anstrengung die ja irgendwie auch " warm hält.
Tage später...
![]() |
| an der umgekippten Wassertonne hat sich viel Eis angesetzt... |
Mittlerweile ist es nur noch neblig, nur noch weiss - eisig grau und die Luft steht still.
Kein durchgefrorenes Blatt rührt sich mehr am Baum soweit noch eines irgendwo daran ist..
Die Nachbarin von links gegenüber
versuchte gestern einen Besuch zu starten und wagte sich hinaus...sie
hat Stunden gebraucht um wieder heimzukommen...sie hat mir erzählt...ein Glück hier wenig Unfälle auf den Straßen aber...
dichte Nebelschwaden durchziehen die
Landschaft, man sieht kaum die Hand vor dem Gesicht, geschweige denn
auf den Straßen die nächste beschriftete Litfasssäule ist klar erkennbar die dir den
Weg weist.
Nein, da möchte ich nicht raus...
ich bleib dann doch lieber zuhause und
schreibe...darüber..
ein Gutes hat es, überall Eis , - nun kann man getrost den Inhalt des Frosters vor die Tür in den Schnee stellen, um ihn abzutauen...so hat alles zwei Seiten.
Die Zeit wird es zeigen...Wo Neues erwacht...ist Licht in der Nacht...
*- mein langes Haar weht im Wind und ich träume
immer wieder von dir...
dir, der Fremden in mir
Meine Füße setzen Schritt für Schritt voran
und ich gehe - weg von dir
meine Gedanken umweben Gefühltes - Vergangenes
das Erwachen und den Morgen in mir…
schreiben bedeutet Lebendigkeit für mich und Lebendigkeit ist Leben.
c/Angelface
@ angelface










