Filmdreh zu „ der fremde in meinem bett“
Filmort
vier
mal drei Meter unter einem schrägen Dachfenster
Achtung Klappe,
Film ab...
wird
’s ein Krimi oder eine Persiflage? Eine Comiczeichnung mit
Sprechblasen oder eine Komödie
In VI Akten.
Der Fremde in meinem Bett“
es gab vor Jahren mal einen Filmtitel,
der mich dazu verlockte zum Buch zu greifen, das dem Film voranging,
der sich zu Ende hin als ziemlich überraschend blutrünstig
herausstellte, was wiederum meinen anschließenden Schlaf danach ein
wenig störte. Spannend war es dennoch .
Akt I:
Zeit 6°° morgens das kleine Fenster ist schon hell, im Bett mit Buch vor der Nase.
Da schleicht sich einer heran, wälzt sich über mich, dreht sich einmal um die eigene Achse und lässt sich lautlos an meiner linken Seite nieder, da ich offensichtlich keine Notiz von ihm nehme.
Das Buch ist spannender als der Krimi den ich abends bis spät in-die Nacht - sah, dann meldete sich mein Bauch der sein Frühstück verlangt, zumindest aber eine Tasse Kaffee und zudem meine volle Blase.
Kichernd versuchte ich den Atem anzuhalten während ich meine Beine langsam vorsichtig aus meiner Bettdecke schälte und versuchte sie wie ein Sportler elegant und lautlos über dieses unbekannte Wesen zu werfen ohne die Decke zu berühren. Um Gott's Willen nicht wecken, er könnte mir ja was tun. Diese langen anscheinend unschuldigen – jedoch messerscharfen Krallen sehen zumindest gefährlich aus, auch ohne dass ich Kontakt zu ihnen hatte.
Akt II:
ein Rachen der sich weit öffnet und einen rosafarbenen Gaumen zeigt, der im Gegensatz zu diesen Schlitzaugen relativ harmlos erscheint. Kleine spitze weiße Zähne darin, nur die vorderen Hauer könnten bestimmt Knochen brechen um sie anschließend zu verschlingen. Dann schließt sich der Schlund wieder. Lange weiße Schnurrbarthaare erzittern im Takt.
Akt III:
eine dicke graue Pfote die
das linke lange Bein zu sich heranzieht um sie sich über Nase und
Augen zu ziehen. Dazwischen sehe ich wie sich versuchsweise ein Auge
öffnet, den Versuch aber sofort wieder abbricht.
Akt IV:
eine elegante wie zufällig wirkende Jogaübung folgt indem die sanfte Drehung des gesamten Körpers in Richtung weicher glatter Bauch eine tänzerische Darbietung dem Auge des Zuschauers gefällt. Das andere Bein zuckt in Richtung dichter fetter Schwanz, der gefährlich hin und her rollt und auf die Bettdecke klopft – was sicher heißt: - Achtung-ich wache auf.-
Akt V:
ich lasse die angehaltene Luft vorsichtig und langsam aus meiner Lunge entweichen, hab' s geschafft mich über ihn aus dem Bett zu wälzen – leider kommen anschließend keine weiteren Übungen mehr die mir zeigen, wie gelenkig dieser Besucher anscheinend nicht die geringste Lust dazu verspürt diese gastliche Stätte je wieder zu verlassen. Sechs Stunden mindestens ist mein Bett besetzt.
Der Protagonist ist müde und verlangt seinen Schlaf
Akt VI:
Zurück bleibt ein aufgeblättertes spannendes Buch, ein Haarreif der verlassen auf dem Kopfkissen liegt und mein lautloses Lachen.
Ans Buch komme ich natürlich nun nicht mehr heran sodass die Filmaufnahmen für heute leider abgebrochen werden müssen.
Sponsoren für den Film gibt es noch nicht, ich denke da werde ich noch einige Einstellungen dafür nachliefern müssen.
Vorläufiges Ende des Filmes....“der Fremde in meinem Bett“
Autor des Drehbuchs Angel
Schauspieler, Darsteller: 
der eigentliche Darsteller möchte nicht namentlich genannt werden,
andere :lange
Beine, ein buntes Nachthemd mit Comicfiguren, ein undefinierbares
graues Knäuel aus graubraunen Haaren , ein Katzenfell, ein weicher
Bauch der sich rhythmisch bewegt, Zähne zum Fürchten, Krallen die
sich öffnen und schließen, eine zerknüllte Bettdecke, drei
übereinander geworfene Kissen, ein geöffnetes Buch mit 460 Seiten,
ein lila Haarreif, und eine brennende Leselampe über den Kopfkissen.

@ Angelface



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Hier gelten die bei google üblichen Datenschutzvorschriften die seit Mai 2018 Pflicht sind.
Vielen Dank für Euer bisheriges, sehr reges Lesen bei mir, für eure Besuche und das Interesse an meinen Beiträgen.
Lieben Gruß, bleibt gesund und Adieu, > bis zum nächsten lesen.. @ Angelface