Nur ein Zaun dessen Wildwuchs stört...
Namen kriegt bei mir alles was mir sympathisch ist und womit ich mich anfreunde, denn ich finde es unhöflich einen oder ein nettes Ding mit : " hallo Du" anzusprechen..
Einen bestimmten Namen hatte er vorher nicht - wozu auch, es war nur ein kleiner recht unbedeutender Zaun der seine Arbeit tat - ein Grundstück ein- zu- zäumen. Er, der Zaun war ja völlig zugewachsen und irgendwann erkannte man ihn als Solchen kaum mehr.
Hohes Brennnesselgestrüpp umwucherte ihn. Hübsches weiss- grünes Schilfgewächs wuchs kräftig in die Höhe, duftende Pfefferminze, hohe Himbeersträucher die ihre Arme weit und neugierig nach drüben streckten, dichtes Unkraut umwucherte ihn zusätzlich ohne Kontrolle und kam mittlerweile am anderen Ende des Zaunes beim Nachbarn zum Vorschein wieder keck heraus.
Das, war mir immer schon klar - konnte natürlich auf die Dauer nicht so bleiben. Je mehr / ICH - // > das wilde Wachstum in den letzten 3 Jahres immer wieder kürzte und schnitt ; - desto höher und schneller war der Wuchs der Pflanzen der darauf /hin folgte, als hätte ich ihn dazu explizit eingeladen..
Eingeladen habe ich es natürlich nicht dennoch mochte ich es denn G r ü n wächst nun mal und fragt niemanden ob es das auch darf.. Hier wächst es einen Tick schneller als woanders auf so fettem Vogelsbergboden. Es ist gute und fruchtbare Vulkanerde.
Der Plan war irgendwann : - den Überfluss reduzierten. Das geht nur indem die Wurzeln endlich ganz aus dem Erdboden gezogen werden. - Wenn dies aber nicht geschieht wird man von der Wildnis überrollt und es wächst alles Unkraut und auch " Grün Gewolltes " mixt sich ins Unendliche.
So war letztendlich auf die Bitte des Nachbarn der Auftrag vom Besitzer - 10 Meter Gartenzaunlänge zum Nachbarn sollten am Boden freigelegt und der wilde Bewuchs samt Wurzeln entfernt werden.
Im Post - „ auch gute Launen haben
ein Verfallsdatum“ hatte ich diesen nachfolgenden POST
zu der Geschichte
ja schon angekündigt.
Bitteschön Ersteres was die Laune angeht - ist wieder hergestellt. Wenn jetzt endlich auch etwas gemacht und nicht nur geredet wird. Darum gebeten hatte ich schließlich schon seit Jahren. Im Gewächshaus wächst noch genug Minze zum Tee.
Doch hier ist es schwierig - fast unmöglich jemanden privat aus dem Park oder dem Ort für den Garten zur Hilfe zu bekommen. Junge kräftige Männer mit passenden Geräten sind hier von Anfang an schon immer Mangelware.
Doch bei der Größe des Gartens ist dieser alleine nicht zu schaffen ihn richtig im Zaun zu halten.. Der Hausbesitzer fasst nun endlich das Problem Wiese und Garten mit an. Ich selbst hab im Laufe der Jahre hier schon den 3. Rasenmäher gekillt oder verschlissen. Bei einem fuhr ich über die Schnur, der Zweite war ein Witz und der Dritte jetzt kommt mir wie ein Spielzeug in der Wildnis vor.
Die Sonne scheint - morgens war es noch ziemlich nass.
Erschöpft und ziemlich erledigt setze ich mich zum Schreiben bequem zurück und überprüfe meine Füße ob sie auch so aussehen - wie ich sie fühle...
Wie sie sind? _ na, rot-feurig-geschwollen bis zur Sohle und die Frage:" Ab wann kann ich bald wieder in normale Schuhe schlüpfen?
Die mittlerweile harten unbequemen Gummistiefel die ich bisher nur im Regen brauchte um im nassen Gras, oder in der fetten Erde hin und her zu hüpfen/stapfen laufen - , Stiefel aus – Stiefel an - taten mir beim hinein und hinausschlüpfen nicht gut am Fuß. Ich wanderte zigmal gefühlte über 2oo Schritte damit zwischen Haus und Wiese , Kochtopf-Geschirr, Kaffeekanne und Kuchenteller hinaus und hinein bringen/ - hin – und – her. Jetzt war ich froh sie mir vom Bein zu schleudern und packe sie sofort in die Mülltonne, denn die ziehe ich bestimmt nie mehr an.
Boa - bin ich kaputt. Meine Füße brennen wie ein Höllenfeuer. Aber ohne Stiefel ging es nicht.
Die „ Jungs wenn ich sie mal so
nennen darf, waren super fleißig und lachten laut als sie die
Geschichte von den zu erwarteten Baggerarbeiten hörten, denn ich fragte natürlich sofort nach als sie OHNE ihn bei mir auftauchten.
( Denn beim Erstgespräch mit dem Besitzer des Hauses hieß es : Ich sollte mich doch schon mal um einen Bagger kümmern damit endlich was Richtiges hier gemacht werden würde. Ich kümmerte mich, besorgte Namen und Adressen - gab sie weiter - sprach mit der Firma die das nächste Gartengrundstück umgrub. Doch dann hieß es neu - ich hab selbst Jemanden. Du brauchst dich nicht weiter zu kümmern, ich mach das ."
Nach seinem Urlaub sollten diese auf seinen Auftrag hin kommen und alles mitbringen was gebraucht wird.
9°° am Tag - sie kamen mit ihrem Privatwagen und arbeiteten bis 13°° am Grundstückszaun.
„ Nix mit Bagger – erzählten mir die 👷Mannen die schon eine Stunde vor angesagter Zeit kamen.
Wir Drei👷 haben - muskelbepackte
Arme, einen geraden starken Rücken, feste Muskeln und eine
Spitzhacke, dazu eine elektrische Säge fürs hohe Gestrüpp und Schaufeln zum buddeln das wird gebraucht – von wegen Bagger, mit dem wären wir gar nicht hier an den "# - + Arbeitsplatz gekommen“!
Was soll ich sagen – während ich noch den Kuchen backte schufteten sie von 9°° bis 13°° - zogen die Schuhe zum Essen aus als sie nach getaner Arbeit in den Vorbau kamen. Labten sich lobend an meinem Essen, dem Kaffee, dem noch warmen frisch gebackenen Pflaumenkuchen und der wie sie meinten „herrlichen Gemüseeintopfkräutersuppe“, ( aus der ich schnell die angebratenen Würstchen wieder herausfischte ) - nachdem ich hörte - " sie alle wären Vegetarier"! - verneigten sich danach höflich mit angedeutetem Handkuss und schwebten in ihrem Auto von Dannen. Wow! So gutes und nettes freundliches Benehmen hatte ich schon lange nicht mehr erlebt. Wo hatte der Besitzer die nur her. Eine Fa war das auf keinen Fall.( Mir soll das aber wurscht sein, geht mich ja nix an.)
Den Rest erzählen die Bilder, die ich
vom Balkon aus knipste.
Fazit:
Die 5 Ltr. Suppe ist vertilgt bis
fast auf den Boden des Topfes, der Kuchen ist Ratz Fatz alle bis
auf zwei Stückchen - es scheint allen gut gemundet zu haben.
Bilder erzählen den Rest der
Geschichte von Anfang bis Mitte und Ende zur Dokumentation.
Und ich hab jetzt endlich Ruh vom
überwachsenen - wild gewordenen Gartenzaun. Der ist jetzt Geschichte, von ihm existieren nur noch die vorherigen Bilder.!!!!!
__ in Serie mache ich währenddessen 34 Bilder vom Balkon aus und mir jetzt das Vergnügen und schaue von oben zu wie " die Jungs" schuften und im Grundstück ihre eigene Kraft freundlich und ohne Klagen ab-arbeiten.
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| mit der kleinen Digitalcamera MEGA O.I.S: 5.O 2,5 LCD von Panasonic FX7 aus der Entfernung vom Balkon aufgenommen |
| dazu vorher eine kleine Lagebesprechung untereinander ehe es ans Werk geht.... einer sagt nur an-die anderen dürfen schuften |
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| dasselbe habe ich bisher in all den Jahren selbst gemacht erst alles abgeschnitten und dann mit Hand herausgerissen dennoch kam es neu versamt jedes Frühjahr wieder - wuchs und verzweigte sich bei Wärme und Nässe hoch in die Höhe |
| jetzt geht' s dem Gewächs richtig mit Muskelkraft zu 👦👦👦 Dritt an den Kragen.. die Himbeersträucher weigern sich anfangs ein wenig nachzugeben... (es sind keine Brombeeren) weil die Spitzen fehlen |
| alle haben feste gefütterte Handschuhe an, anders geht es auch nicht |
| aus dem Zaun wird ... was ⇩⇧ drüben nicht hingehört - einzeln herausgezogen... |
| der⇩ ⇧Nachbar ist so nett und hilft auf seiner Seite mit... |
| von Außen und Oben sieht es leichter aus - als es ist - alleine hätte ich dies nie geschafft |
| tief unterm Erdboden ist der Zaun ziemlich marode schon verfault/ und kaputt Holz lebt - wenn ihm die Luft geklaut wird |
| die vielen Wurzeln sind hartnäckig... sie müssen mit viel Kraft und Energie heraus- gezogen werden |
| da wird einem schön warm dabei... |
| dann wird doppelt darüber mit starker MOTORKRAFT gemäht damit danach mit Schaufeln ca 50 cm tief aufgebuddelt werden kann |
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| große Steine kommen zum Vorschein die gehören überall ins Erdreich des Vogelsbergs |
| die Spitzhacke schafft es auch besonders große Steine aus dem Boden heraus - zu hebeln... danach↙ ⇩ quer durch den Garten zum ⇩ K o m p o s t h a u f e n auf den noch andere Nachbarn ihr Grün entsorgen... |
| auf meiner alten Schubkarre kommt das ganze wilde Gestrüpp auf den großen Haufen am Ende des Gartens auch die langen Baumstäbe vom Holunder weiter oben auf der Wiese und das viele Geäst... |
| Boden glätten und wieder auffüllen ist Ehrensache damit es wieder ordentlich aussieht... |
| Mit Erde aufgefüllt, die erst durch ein großes Sieb durchgesiebt wurde nachdem die dicke Folie unter der Erde am Zaun mit Schrauben befestigt war- wird sie mit der Zeit verrotten? - wachsen soll hier nichts mehr - war der Wunsch |
| letzte winzige Wurzeln entfernen alles schön glätten weil es so abschüssig ist... |
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| ein kurz wegschweifender Gedanke - eine Träne - ( das war mein geliebtes Julchen -) das Bild fiel mir gerade in die Hände Celinchen erinnert mich in ihrer Zartheit und Farbe auch im kapriziösen Verhalten manchmal sehr an Juchens Verhalten |
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| dem kleinen alten Kätzchen gefällt es denn die gesiebte Erde ist wunderbar weich und warm - ( Julchen hätte im Sand zu spielen auch viel Freude gemacht...) |
| " soll das so sein"...? fragt sie.. schön sieht es nicht aus _ aber ordentlich soll es werden war ja das Hauptanliegen . - |
| Celinchen kommt natürlich auch inspizieren ob alles richtig gemacht ist.. ob da wieder Gras wächst das dann nur noch ab- zu mähen ist ? wird sich wohl erst später zeigen |
| darunter dürften jetzt keine Wurzeln mehr sein... |
| "okay - kann man so lassen "...😺- meint sie.. . |
die Sonne bescheint eine gelungene Arbeit,
schaun wir mal wie lange
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| das ist nun auch weg - was hier bisher wuchs Pfefferminze für den Tee und Brennnesseln für die Pfanne aber auch das Unkraut und viele Moos dazwischen |
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| keine Ansage mehr - nötig - - # - das muss alles weg" - okay - ich hab's gemeldet dass es allein nicht mehr mit reiner Körperkraft und ohne Geräte zu schaffen ist"! E n d e r g e b n i s |
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| - danach geht es OBEN an die hohe Wiese - wenn sich meine malträtierten Knochen wenigstens etwas erholt haben - noch tut mir alles weh |
wer mäht in Zukunft diese....?
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| und: dafür musste ich nichts bezahlen weil es eine nette Gefälligkeit meines nächsten👦 Nachbarn war 💜 Gruß &💕💙 |
| so und nicht anders - sollte es schon von Anfang an aussehen nun tut es das endlich auch...! worüber ich sehr froh bin... und herzlichen D a n k dem Nachbar sage - denn : nach der getanen Arbeit der Männer griff er sofort zum Bohrer um die Schrauben zu lösen und neu an dem lange bereitgelegten zusätzlichen Dach zu befestigen als ich sagte, " leider hat meine bisherige Hilfe zu viel Arbeit und keine Zeit mehr dafür ". nun schützt es tatsächlich bedeutend mehr vor Wind -Gewitter und Regen endlich klappert es nun nicht mehr. 👄💁 |














